
Welche Rolle spielen Tragödie und Komödie in / für jeweilige zeitgenössische Diskurse im Römischen Reich? Grundsätzlich hat das Theater das Potential für weit mehr als reine Unterhaltung, denn es zieht an, stößt ab, regt zu Diskussionen und Nachdenken an oder kann der Selbstdarstellung dienen. Dabei entfaltet es seine Wirkung über mehrere, vielfältig aufeinander Bezug nehmende Medientypen (Performanzen, Texte, Bilder, Objekte) und kann sich in verschiedene Handlungskontexte (Haus, Grab, öffentlicher Raum) einfügen. Doch wurde bislang noch wenig erforscht, wie die im Theaterzusammenhang formulierten Diskursbeiträge konkret im Einzelnen gestaltet wurden oder inwiefern sich die Gestaltung in verschiedenen Medien, Gattungen oder Kontexten unterscheidet. Ebenso fehlt eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem theoretischen Analyserahmen. In diesem ersten von mehreren dem Thema gewidmeten Bänden beleuchten ArchäologInnen, HistorikerInnen und PhilologInnen diesen Fragenkomplex mittels
Case Studies
aus verschiedenen Perspektiven, um grundlegende Potentiale und Probleme aufzufächern.
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