Barrierefreiheit verstehen und umsetzen

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Was ist barrierefreies Webdesign? Zentrale Konzepte wie Standardkonformität oder CSS-Design mögen vielen geläufig sein, dennoch werfen zahlreiche der vom W3C verabschiedeten "Web Content Accessibility Guidelines" Fragen auf.
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Barrierefreiheit verstehen und umsetzen als eBook epub

Produktdetails

Titel: Barrierefreiheit verstehen und umsetzen
Autor/en: Kerstin Probiesch, Jan Eric Hellbusch

EAN: 9783898648646
Format:  EPUB
Webstandards für ein zugängliches und nutzbares Internet.
Familiy Sharing: Ja
Dpunkt.Verlag GmbH

2. Dezember 2011 - epub eBook - 812 Seiten

Beschreibung

Was ist barrierefreies Webdesign? Zentrale Konzepte wie Standardkonformität oder CSS-Design mögen vielen geläufig sein, dennoch werfen zahlreiche der vom W3C verabschiedeten "Web Content Accessibility Guidelines" Fragen auf.
Mit konkreten Handlungsanweisungen zum Umgang mit einzelnen Aspekten des Webdesigns zeigen Jan Eric Hellbusch und Kerstin Probiesch, wie ein Webangebot barrierefrei gestaltet werden kann - von Anfang an. Die Kriterien der WCAG 2.0 werden beispielhaft einzelnen Phasen der Website-Entwicklung zugeordnet und ihre Umsetzung anhand einer Beispiel-Website gezeigt.

Inhaltsverzeichnis

1;Inhaltsübersicht;6 2;Inhaltsverzeichnis;10 3;Vorwort;28 4;1 Einleitung;30 4.1;1.1 Was erwartet Sie in diesem Buch?;30 4.2;1.2 Ziel dieses Buchs;30 4.3;1.3 Zielgruppen;31 4.4;1.4 Barrierefreiheit ist mehr als HTML und CSS;32 5;Teil I Gedanken;34 6;2 Annäherung und Auseinandersetzung;36 6.1;2.1 Ausgangspunkt;36 6.2;2.1.1 Barrierefreiheit und Behinderung;37 6.3;2.1.2 Barrierefreiheit als Ziel;39 6.4;2.1.3 Behinderte Nutzergruppen;40 6.5;2.1.4 Säulen der Barrierefreiheit;50 6.6;2.1.5 Barrierefreiheit für alle?;53 6.7;2.2 Barrierefreiheit nervt;56 6.8;2.2.1 Barrierefreiheit bringt keine Vorteile;57 6.9;2.2.2 Das machen die Programmierer;59 6.10;2.2.3 Behinderte gehören nicht zu unserer Zielgruppe;60 6.11;2.2.4 Wir machen nichts Neues, wir passen nur an;61 6.12;2.2.5 Es funktioniert doch schon;62 6.13;2.2.6 Barrierefreiheit schränkt die Gestaltungsfreiheit ein;63 6.14;2.2.7 Es beschwert sich doch keiner;66 6.15;2.2.8 Wir können es nicht jedem recht machen;66 6.16;2.2.9 Wir setzen Barrierefreiheit schon um;67 6.17;2.2.10 Auch die gesetzlich Verpflichteten setzen Barrierefreiheit nicht um;68 6.18;2.3 Barrierefreiheit ist legitim;69 6.19;2.3.1 Von Inhalten, Werkzeugen und Zugangssoftware;69 6.20;2.3.2 Vorgaben für die öffentliche Hand;73 6.21;2.3.3 Weitere Richtlinien;78 6.22;2.4 Barrierefreiheit sichern;80 6.23;2.4.1 Problem der Prüfung;81 6.24;2.4.2 Testverfahren;83 6.25;2.4.3 Nutzertests zur Barrierefreiheit;85 6.26;2.4.4 Erklärung zur Barrierefreiheit;86 6.27;2.4.5 Autorenwerkzeuge;89 6.28;Zusammenfassung;92 7;3 Spektrum;94 7.1;3.1 Verständlichkeit;94 7.2;3.1.1 Das Web ist kein Buch;95 7.3;3.1.2 Verständliche Sprache;98 7.4;3.1.3 Leichte Sprache;102 7.5;3.1.4 Gebärdensprachfilme;103 7.6;3.1.5 Erschließung von Inhalten;105 7.7;3.1.6 Verständliche Formulare;108 7.8;3.2 Standardkonformität;109 7.9;3.2.1 Herangehensweise - typisch oder untypisch?;110 7.10;3.2.2 HTML ist das Handwerk, CSS die Kunst;111 7.11;3.2.3 JavaScript als Ergänzungstechnik;126 7.12;3.2.4 Angemessenhei
t und Kompatibilität anderer Formate;130 7.13;Zusammenfassung;142 8;Teil II Experimente;144 9;4 HTML und CSS;146 9.1;4.1 HTML-Einführung;146 9.2;4.1.1 HTML oder XHTML?;147 9.3;4.1.2 HTML-Grundgerüst;149 9.4;4.1.3 HTML-Elemente;152 9.5;4.1.4 Linearisierbares und strukturiertes HTML;154 9.6;4.2 CSS-Einführung;165 9.7;4.2.1 CSS-Spezifikationen;166 9.8;4.2.2 CSS-Einbindung, Selektoren und Kaskade;166 9.9;4.3 Eine erste Seite mit HTML und CSS;175 9.10;Zusammenfassung;181 10;5 Richtige oder falsche Formate?;182 10.1;5.1 Angemessenheit eines Formats;182 10.2;5.2 Webstandards des W3C;183 10.3;5.3 Grafiken;184 10.4;5.3.1 Formate für Rastergrafiken;185 10.5;5.3.2 Scalable Vector Graphics (SVG);189 10.6;5.4 Multimedia;195 10.7;5.4.1 Multimedia hilft;195 10.8;5.4.2 Untertitel und Audio-Deskription;196 10.9;5.4.3 Strukturierte Audio-Inhalte;207 10.10;5.5 Dynamische Inhalte;208 10.11;5.5.1 JavaScript;209 10.12;5.5.2 Adobe Flash;218 10.13;5.6 Kompatibilität;221 10.14;5.6.1 Portable Document Format (PDF);222 10.15;5.6.2 Java;222 10.16;Zusammenfassung;224 11;6 Umgang mit Gestaltungselementen;226 11.1;6.1 Progressive Enhancement;226 11.2;6.2 Störungen vermeiden;228 11.3;6.2.1 Blinken und Bewegung;229 11.4;6.2.2 Flackern;234 11.5;6.2.3 Audio-Inhalte;236 11.6;6.3 Grafiken;238 11.7;6.3.1 Schriftgrafiken;239 11.8;6.3.2 Dekorative Grafiken;246 11.9;6.3.3 Symbole;248 11.10;6.3.4 Sparsamer Einsatz von CSS für Grafiken;252 11.11;6.3.5 CAPTCHAs;254 11.12;Zusammenfassung;256 12;7 Nutzerführung;258 12.1;7.1 Links;258 12.2;7.1.1 Der Quellanker (Link);259 12.3;7.1.2 Linktexte;260 12.4;7.1.3 Format- und Sprachwechsel;269 12.5;7.1.4 Rekursive Links;278 12.6;7.1.5 Neue Fenster;279 12.7;7.1.6 Image-Maps;281 12.8;7.2 Navigationskonzepte;283 12.9;7.2.1 Die strukturelle Navigation;284 12.10;7.2.2 Navigationsleisten;301 12.11;7.2.3 Zusammenhängende Dokumente;313 12.12;7.2.4 Ergänzungen zur Navigation;318 12.13;7.2.5 Suchfunktionen;328 12.14;7.2.6 Hilfefunktionen;330 12.15;7.3 Beschreibende Dokumenttitel;
331 12.16;7.3.1 Inhalt eines beschreibenden Dokumenttitels;331 12.17;7.3.2 Was gehört nicht in den Dokumenttitel?;332 12.18;7.3.3 Reihenfolge der einzelnen Teile des Dokumenttitels;332 12.19;Zusammenfassung;333 13;8 Alternative Versionen;334 13.1;8.1 Konformität zur WCAG20;334 13.2;8.1.1 Zulässigkeit alternativer Versionen;335 13.3;8.1.2 Erreichbarkeit der alternativen Versionen;336 13.4;8.2 Optimierte Inhaltsformen;339 13.5;8.2.1 Mythos Textversion;341 13.6;8.2.2 Verständlichkeitsfördernde Inhalte;343 13.7;8.3 Style Switcher;345 13.8;Zusammenfassung;347 14;Teil III Inhalte;348 15;9 Zugängliche Inhalte;350 15.1;9.1 Der barrierefreie Text;350 15.2;9.2 Maßstäbe für verständliche Texte;353 15.3;9.2.1 Vielfalt der Textsorten;354 15.4;9.2.2 Lesbarkeit;355 15.5;9.2.3 Leserlichkeit;360 15.6;9.2.4 Textorganisation;362 15.7;9.2.5 Verständliche Wörter und Begriffe;376 15.8;9.2.6 Eine Frage des Stils;385 15.9;9.3 Verständliche Sprachen;386 15.10;9.3.1 Kontrollierte Sprache;386 15.11;9.3.2 Verständliche Amtssprache;388 15.12;9.3.3 Leichte Sprache;390 15.13;9.3.4 Symbolsprachen;393 15.14;Zusammenfassung;402 16;10 Redaktionsbilder;404 16.1;10.1 Textalternativen für Bilder;404 16.2;10.1.1 Informative oder dekorative Grafiken?;405 16.3;10.1.2 Alternativtexte;408 16.4;10.1.3 Lange Beschreibungen;409 16.5;10.1.4 Häufige Alternativtextfehler;416 16.6;10.1.5 Alternativtexte und lange Beschreibungen in der redaktionellen Praxis;419 16.7;10.2 Kontrastverhältnisse und Mindestschriftgröße;426 16.8;Zusammenfassung;427 17;11 Technische Zugänglichkeit;428 17.1;11.1 Datentabellen;428 17.2;11.1.1 Datentabellen erkennen;428 17.3;11.1.2 Elemente für Datentabellen;433 17.4;11.1.3 Verbinden von Zellen;436 17.5;11.1.4 Zeilengruppen;437 17.6;11.1.5 Tabellenüberschriften, Zusammenfassungen und Abkürzungen;438 17.7;11.1.6 Verknüpfungen von Tabellenzellen;442 17.8;11.1.7 Kurzformen für Kopfzellen;444 17.9;11.1.8 Layoutelemente in Datentabellen vermeiden;446 17.10;11.1.9 Datentabellen oder Listen?;446 17
.11;11.2 Sprachangaben;448 17.12;11.2.1 Sprachwechsel;448 17.13;11.2.2 CSS für fremdsprachige Texte;452 17.14;11.3 Abkürzungen;452 17.15;11.3.1 Abkürzungen auflösen;453 17.16;11.3.2 Sprache und Aussprache von Abkürzungen;456 17.17;11.4 Programmierseitige Lösungen für Abkürzungen und Sprachwechsel;458 17.18;11.4.1 Allgemeine Anforderungen;458 17.19;11.4.2 Empfehlungen für die Behandlung von Abkürzungen;459 17.20;Zusammenfassung;460 18;12 PDF umsetzen und prüfen;462 18.1;12.1 Barrierefreiheit in PDF verstehen - Gerüchte, Geschichte und gegenwärtige Lage;462 18.2;12.1.1 PDF als strukturiertes Format;462 18.3;12.1.2 Ein Blick zurück;464 18.4;12.1.3 Zugänglichkeitsunterstützung von PDF;465 18.5;12.1.4 Quellformate im Blick;467 18.6;12.1.5 Klärung einiger Begriffe;468 18.7;12.2 Merkmale barrierefreier PDF-Dateien;469 18.8;12.2.1 Eine Frage vorweg;469 18.9;12.2.2 Durchsuchbarer Text als Voraussetzung;470 18.10;12.2.3 Dokument konsistent gliedern und korrekten Zeichencode verwenden;471 18.11;12.2.4 Über PDF-Tags Strukturinformationen anlegen;473 18.12;12.2.5 Unterschiedliche Reihenfolgen;477 18.13;12.2.6 Alternativtexte;478 18.14;12.2.7 Artefakte;479 18.15;12.2.8 Verknüpfungen;480 18.16;12.2.9 Hintergrundfarbe von Texten;481 18.17;12.2.10 Lesezeichen;483 18.18;12.2.11 Startansicht für eine PDF-Datei;484 18.19;12.2.12 Sprache der Inhalte festlegen;485 18.20;12.2.13 Umfließen-Ansicht;487 18.21;12.2.14 Tastaturbedienbarkeit;488 18.22;12.2.15 Bedienbare Formularfelder;488 18.23;12.2.16 Abkürzungen;489 18.24;12.2.17 Kompatibilität;489 18.25;12.2.18 Sicherheitseinstellungen;491 18.26;12.3 Workflows zum Erstellen barrierefreier PDFs;492 18.27;12.3.1 PDF ist ein Sekundärformat;492 18.28;12.3.2 Die acht Phasen jedes Workflows;493 18.29;12.3.3 Textverarbeitung;496 18.30;12.3.4 Tabellendokumente;509 18.31;12.3.5 Präsentationen;510 18.32;12.3.6 InDesign;511 18.33;12.3.7 Formulare;521 18.34;12.3.8 Barrierefreie PDF aus XML und HTML;528 18.35;12.4 Qualitätssicherung als Herausforderung;5
30 18.36;12.4.1 Prüfwerkzeuge;530 18.37;12.4.2 Stufe 1: Die automatische Prüfung - Auf Knopfdruck prüfen;531 18.38;12.4.3 Stufe 2: Die manuelle Prüfung - Von Hand sowie mit Kopf und Verstand;538 18.39;12.4.4 Stufe 3: Härtetest mit Vorlesesoftware;542 18.40;12.5 Fazit und Ausblick;543 18.41;12.5.1 Barrierefreiheit in PDF verstehen;543 18.42;12.5.2 Merkmale;543 18.43;12.5.3 Workflows;544 18.44;12.5.4 Qualitätssicherung;544 19;Teil IV Vorlagen;546 20;13 Technischer Unterbau;548 20.1;13.1 Validität;548 20.2;13.1.1 Kompatibilität sichert die Zugänglichkeit;549 20.3;13.1.2 HTML-Validierung;550 20.4;13.1.3 Werkzeuge zur Prüfung der Barrierefreiheit;556 20.5;13.2 Allgemeine Sorgfaltspflichten;557 20.6;13.2.1 Zeichenkodierung;557 20.7;13.2.2 Dokumentsprache;561 20.8;13.2.3 Texte mit unterschiedlicher Schriftrichtung;562 20.9;Zusammenfassung;563 21;14 Layouttechniken;564 21.1;14.1 CSS-Design;565 21.2;14.1.1 Voraussetzungen für ein CSS-Design;565 21.3;14.1.2 CSS-Regeln für ein HTML-Grundgerüst;569 21.4;14.2 Layouttabellen sind wie Briefe in Excel;588 21.5;14.3 Frames;590 21.6;14.3.1 Grundlegendes zu Frames;590 21.7;14.3.2 HTML-Attribute für Frames;594 21.8;Zusammenfassung;595 22;15 Formulare;596 22.1;15.1 Aufbau eines Formulars;596 22.2;15.1.1 Das FORM-Element;596 22.3;15.1.2 Steuerelemente;597 22.4;15.1.3 Beschriftungen;602 22.5;15.1.4 Beschriftung von Schaltflächen;611 22.6;15.2 Strukturen in Formularen;613 22.7;15.2.1 Optimierung der HTML-Strukturen;613 22.8;15.2.2 Gruppierung von Steuerelementen;614 22.9;15.2.3 Lange Auswahllisten;617 22.10;15.3 Reihenfolge der Formularinhalte;618 22.11;15.3.1 Linearisierbare Formulare;618 22.12;15.3.2 Positionierung am Bildschirm;619 22.13;15.4 Fehlervermeidung und -behandlung;621 22.14;15.4.1 Kontextuelle Hilfen;621 22.15;15.4.2 Links zu Hilfe-Funktionen;623 22.16;15.4.3 Eingabeabhängige Hilfe;624 22.17;Zusammenfassung;627 23;16 Tastaturbedienung und dynamische Inhalte;628 23.1;16.1 Bedeutung der Tastaturbedienung;628 23.2;16.2 Tastaturb
edienung in HTML;631 23.3;16.2.1 Nicht erreichbare Inhalte und Tastaturfallen;631 23.4;16.2.2 Konsistenter Seitenaufbau;633 23.5;16.2.3 Sichtbarer Fokus;634 23.6;16.2.4 Einsatz von tabindex und accesskey;637 23.7;16.2.5 Vermeidung redundanter Links;644 23.8;16.3 Erhaltung von Rolle, Name und Status;647 23.9;16.3.1 Standardisierte HTML-Elemente;648 23.10;16.3.2 Event-Handler;649 23.11;16.3.3 DOM-Scripting und unobtrusive JavaScript;659 23.12;16.3.4 Lücken mit ARIA schließen;662 23.13;16.3.5 Einsatz von JavaScript und ARIA;666 23.14;16.4 Kontextänderung bei Zeitbeschränkungen;670 23.15;16.4.1 Weiterleitungen;671 23.16;16.4.2 Automatische Seitenaktualisierungen;672 23.17;Zusammenfassung;673 24;Teil V Screendesign;674 25;17 Flexible Darstellung;676 25.1;17.1 Vergrößerung von Inhalten;676 25.2;17.1.1 Mindestschriftgröße;679 25.3;17.1.2 Schriftvergrößerung;680 25.4;17.1.3 Seitenzoom;684 25.5;17.2 Flüssiges Layout;688 25.6;17.2.1 Anforderungen im Überblick;688 25.7;17.2.2 Flüssig, elastisch oder starr;689 25.8;17.2.3 Flüssiges Layout in der Praxis;700 25.9;17.3 Größenangaben in HTML;705 25.10;17.3.1 Grafiken;705 25.11;17.3.2 Vergrößerbare Frames;706 25.12;17.3.3 Tabellen mit Angaben zur Spaltenbreite;709 25.13;17.4 Typografisches;712 25.14;17.4.1 Leserlichkeit von Texten;712 25.15;17.4.2 Gestaltungselemente ohne Vergrößerbarkeit;714 25.16;Zusammenfassung;715 26;18 Kontraste und Farben;716 26.1;18.1 Mindestkontrastverhältnis;716 26.2;18.1.1 Schwellenwerte;717 26.3;18.1.2 Benutzerdefinierte Farbeinstellungen;719 26.4;18.1.3 Ausnahmen für Mindestkontrastverhältnisse;722 26.5;18.2 Wo die WCAG20 zu kurz greifen;724 26.6;18.2.1 Farbkombinationen;724 26.7;18.2.2 Mindestkontrastverhältnis ist keine Garantie;725 26.8;18.2.3 Schaubilder und andere Info-Grafiken;725 26.9;Zusammenfassung;726 27;19 Mehrfachkennzeichnung;728 27.1;19.1 Informationen über mehrere Wege vermitteln;728 27.2;19.1.1 Farbe als einziger Informationsträger;729 27.3;19.1.2 Bildschirmabhängige Hinweise;731 27.4;19.
2 Mehrfachkennzeichnung in der Praxis;732 27.5;19.2.1 Links;732 27.6;19.2.2 Inhalte;736 27.7;19.2.3 Formulare;741 27.8;19.3 Mehrfachkennzeichnung ist interdisziplinär;745 27.9;19.3.1 Zusammenspiel von Screendesignern und Programmierern;745 27.10;19.3.2 Zusammenspiel von Screendesignern und Redaktion;746 27.11;Zusammenfassung;746 28;;748 29;20 Gedanken zum Schluss;750 30;Anhang;754 30.1;A Erfolgskriterien der WCAG20;756 30.1.1;A.1 Konformitätsbedingungen;757 30.1.2;A.2 Prinzip 1;759 30.1.3;A.3 Prinzip 2;765 30.1.4;A.4 Prinzip 3;770 30.1.5;A.5 Prinzip 4;773 30.2;B PDF-Standard-Tags;774 30.2.1;B.1 Zusammenfassende Elemente;775 30.2.2;B.2 Blockelemente;776 30.2.3;B.2.1 Absatzähnliche Elemente;776 30.2.4;B.2.2 Listenelemente;777 30.2.5;B.2.3 Tabellenelemente;777 30.2.6;B.3 Inline-Elemente;778 30.2.7;B.4 Bildhafte Elemente;779 30.3;C Literatur und weitere Quellen;780 30.3.1;C.1 Bücher und Artikel;780 30.3.2;C.2 Onlinequellen;781 31;Index;800


Portrait

Jan Eric Hellbusch und Kerstin Probiesch sind beide freiberufliche Berater für barrierefreies Webdesign; sie beraten Unternehmen und Behörden und schulen Programmierer und Webredakteure. Nach seinem BWL-Studium war Herr Hellbusch in verschiedenen Organisationen im Bereich "Internet" tätig. Seit 2000 veröffentlicht er Beiträge einschließlich zweier Bücher zur Barrierefreiheit im Web. Frau Probiesch prüft als freie Accessibility-Spezialistin Webseiten auf WCAG 2.0-Konformität, schreibt Fachartikel und begleitet beratend die Entwicklung barrierefreier Webangebote von der Konzeptionsphase an.

Leseprobe

13 Technischer Unterbau (S. 519-520)

Valide Dokumente zeigen, dass Webinhalte sorgfältig und zeitgemäß aufbereitet wurden. Valide Dokumente sind damit ein Zeichen für Standardkonformität und fördern die Kompatibilität. Zudem unterstützen Hilfsmittel eine Auszeichnungssprache besser, wenn diese entsprechend ihrer Spezifikation verwendet wird. Valider Code ist zugleich ein Qualitätsmerkmal und erleichtert die Arbeit nach Webstandards.

Valides HTML bedeutet aber nicht, dass der Inhalt barrierefrei ist, sondern ist sozusagen das i-Tüpfelchen der Barrierefreiheit, wenn inhaltliche, strukturelle und interaktive Komponente barrierefrei umgesetzt sind. Validität ist die Übereinstimmung des Quellcodes mit der formalen Grammatik einer Sprache wie z. B. HTML und zeigt, dass die jeweilige Auszeichnungssprache auf gültige (valide) Weise verwendet wird.

Ein weiterer Aspekt ist die Wohlgeformtheit, die beispielsweise für XML-basierte Dokumente berücksichtigt werden muss. Letztlich können alle Aspekte, die den technischen Unterbau eines Dokuments und gleichzeitig die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit betreffen, unter dem Gesichtspunkt der Validität gesehen werden. Aus dem Blickwinkel der Barrierefreiheit geht es u. a. um den sinnvollen Einsatz von HTML-Elementen und -Attributen sowie die logischen Beziehungen zwischen einzelnen, zusammenhängenden Inhalten.

13.1 Validität

Die Einhaltung aller Webstandards ist für eine Konformität mit den WCAG20 nicht zwingend erforderlich, gilt aber als »Best Practice«. Nicht immer kann aber genau nach Webstandards gearbeitet werden, wenn z. B. in den CSS zuweilen Hacks für eine browserübergreifend gleiche Darstellung nötig werden.1 Auch wenn eine Validierung gegen alle
technischen Standards erfolgt, kann weder eine Aussage über die grundsätzliche Zugänglichkeit noch die Nutzbarkeit einer Webseite getroffen werden.

Sie ist jedoch Voraussetzung für die technische Aufbereitung von Dokumenten und damit für die Zugänglichkeit der Inhalte in verschiedenen Anwendungen. Auf der technischen Ebene ist – trotz der nur eingeschränkten Aussagefähigkeit zur Barrierefreiheit – ein valides Dokument ein Qualitätsmerkmal.

Der Einsatz von HTML-Validatoren zur Prüfung des technischen Unterbaus kann Fehler aufdecken, die die technische Zugänglichkeit beeinflussen. Für die Barrierefreiheit selbst gibt es keine Validatoren. Obwohl die WCAG20 technisch überprüfbare Anforderungen enthalten, muss Barrierefreiheit in Abhängigkeit sowohl von den Inhalten als auch ihrem Kontext bewertet werden. Einige spezialisierte Tools erleichtern jedoch die Bewertung.


Technik

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