Die Dorfhexe

Originaltitel: Let Me Sing You Gentle Songs.
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Welchen Preis hat das Glück? Zwei Frauen, zwei Lebensgeschichten - und eine Begegnung, die alles zum Guten wendet.


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Produktdetails

Titel: Die Dorfhexe
Autor/en: Linda Olsson

EAN: 9783641027179
Format:  EPUB
Originaltitel: Let Me Sing You Gentle Songs.
Übersetzt von Almuth Carstens
Random House ebook

27. Juli 2009 - epub eBook - 272 Seiten

Beschreibung

Welchen Preis hat das Glück? Zwei Frauen, zwei Lebensgeschichten - und eine Begegnung, die alles zum Guten wendet.


Winter, ein altes Haus irgendwo in Schweden. Hierher ist die junge Veronika in einer Lebenskrise geflüchtet. Hier will sie Ruhe finden und ihren neuen Roman schreiben. Das Nachbarhaus scheint leer zu stehen, schwarze Fensterhöhlen, abgeblätterte Farbe. Die Dorfhexe wohnt dort, wird Veronika im kleinen Laden des Ortes erzählt. Und dann, Veronika liegt schon seit Tagen mit Fieber im Bett, steht die alte Frau am Herd und backt ihr Pfannkuchen. Eine zarte und wunderbare Freundschaft entspannt sich zwischen den zwei so unterschiedlichen Frauen. Sie essen zusammen, unternehmen schweigend Spaziergänge und hören Brahms. Eine Freundschaft ist das, an der Veronika gesundet und in deren Rahmen die alte Frau zum ersten Mal ihr schreckliches Geheimnis offenbart, das sie vor Jahren in die Isolation getrieben, ja tief verbittert hat. Einst hat sie aus Angst, nicht genug lieben zu können, ihr Leben dem Hass und der Rache geweiht. Doch nun will sie noch einmal alles ändern, will lieben, für jemanden da sein und das Leben erfahren. Als der Frühling kommt und das Eis bricht, bedeutet dies einen Neuanfang für beide Frauen ...

Portrait

Linda Olsson, geboren in Schweden, studierte Jura und arbeitete im Finanzgeschäft. Sie lebte in Kenia, Singapur, Japan und England und hat sich schließlich mit ihrem Mann in Neuseeland niedergelassen. Mit ihrem Debütroman »Die Dorfhexe« gelang ihr sofort der Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten. Heute pendelt die Autorin zwischen Neuseeland und Schweden.

Leseprobe

Während der Fahrt war es windig gewesen und hatte geschneit, doch als es dunkel wurde, legten sich Wind und Schnee.
Es war der erste Tag im März. Sie war von Stockholm aus in die sich allmählich vertiefende Dämmerung gefahren, die nahtlos in Nacht überging. Es war eine langsame Reise gewesen, die ihr Zeit zum Nachdenken gegeben hatte. Oder zum Ausmerzen von Gedanken.
An der Kirche bog sie von der Hauptstraße ab auf eine schmale Straße, die den Hügel hinaufführte, und nahm dann die letzte Kurve auf den Feldweg. Seit der frische Schnee gefallen war, waren keine Autos an ihr vorbeigekommen, und der Weg zog sich jungfräulich weiß zwischen den gerundeten Böschungen aus festem Schnee dahin. Sie fuhr langsam, um ihre Augen an die Finsternis zu gewöhnen. Man hatte ihr gesagt, hier oben stünden nur zwei Häuser, und sie sah ihre Silhouetten vor dem Hintergrund des Himmels. Beide lagen dunkel da; nirgendwo waren Lichter an.
Sie passierte das größere Haus, ließ ein Stück weiter den Weg ganz hinter sich und fuhr durch den Schnee in den Vorgarten des zweiten Hauses. Dort parkte sie an der Treppe, die auf die Veranda führte. In Vorbereitung auf ihre Ankunft war ein Pfad freigeschaufelt worden, der jetzt nur noch als flache Kerbe in der weißen Decke zu erkennen war. Als sie ausstieg, sah sie durch den Schnee stechende tote Grashalme und direkt darunter kleine Eisflächen. Um nicht auszurutschen, trat sie vorsichtig auf, als sie zwischen Auto und Haus hin und her ging, um Kofferraum und Rücksitz leer zu räumen. Als sie Taschen und Kartons ins Haus trug, war als einziges Geräusch das scharfe Knirschen von Schnee unter ihren Füßen zu hören. Sie hatte die Scheinwerfer angelassen, sie beleuchteten ihre Fußabdrücke im Schnee.
Das Nachbarhaus war ein lautloser Schatten, der jenseits des Tunnels aus Licht, den sie durchschritt, in der Dunkelheit aufragte. Die Luft war trocken und kalt, und ihr Atem verließ ihre Lippen in Wölkchen aus weißem Dunst, die in die Nacht zerflo
ssen. Der Himmel war eine schwarze Unendlichkeit ohne Mond oder Sterne. Sie fühlte sich, als wäre sie durch einen Schacht in eine Welt absoluter Stille gestürzt.
In dieser Nacht lag sie in einem Bett, mit dem ihr Körper nicht vertraut war, in einem Haus, das sie noch nicht kannte. In der lautlosen Finsternis war es, als wäre sie nirgendwo. Sie fühlte sich leicht wie Luft.
Am nächsten Morgen war die Sonne kaum imstande, den weißen Himmel zu durchdringen. Sie öffnete das Fenster, um die kalte Schneeluft hereinzulassen, schaute hinaus und zog sich ihren roten Bademantel eng um die Brust. Sie dachte an ihre Reise, weigerte sich aber, an ihren Ausgangspunkt zu denken. Stattdessen sann sie über frühere Reisen nach, als sie an unbekannten Orten ausgepackt, sich dort häuslich eingerichtet hatte, wo die jeweilige Reise beendet und ihr Vater die einzige Konstante gewesen war. Sie wusste, dass es sich diesmal anders verhielt. Ihr Leben lang war sie in seiner Gesellschaft gereist, Hand in Hand mit ihrem Vater, wenn er wieder einmal eine neue Stellung im Ausland antrat. Seit ihre Mutter sie verlassen hatte, waren sie immer zu zweit gewesen. Und irgendwie war auch der exotischste Ort nur eine weitere Zwischenstation auf ihrer gemeinsamen Reise geworden. Aber der Vater, den sie im Dezember in Tokio besucht hatte, führte mittlerweile sein eigenes Leben, getrennt von ihrem. Sie waren keine Weggefährten mehr. Das hier war für sie ein einsames Unterfangen. Eine Flucht, ein Entrinnen. Eine Reise ohne Ziel. Ihr Leben war diffus wie das Licht, das da draußen in einem weißen Nichts zu schweben schien.
Sie schloss das Fenster, blieb jedoch stehen und schaute weiter hinaus. Jenseits des Flusses und des Dorfes sah sie in die blaue Ferne von Wäldern und Bergen. Die Landschaft vor ihr mit den von Eis und Wind rund geschliffenen Gipfeln, den gemächlich dahinziehenden Flüssen und stillen Seen war uralt. Sie wandte den Kopf und blickte über die Wiese. Was gestern Abend im Schatten
gelegen hatte, war heute im trüben Morgenlicht deutlich sichtbar. Das andere Haus war größer, als es gewirkt hatte: ein geräumiges zweigeschossiges Gebäude aus Holz, das vielleicht einmal gelb gestrichen, inzwischen aber zu einem undefinierbaren blassen Grau verblichen war, das mit den Farben des Himmels und des Schnees verschmolz. Die Fenster waren leere schwarze Quadrate. Immer noch keine Lebenszeichen.
In einem Korb neben dem Herd war Feuerholz, sorgfältig gestapelt, obenauf dünne, trockene Stöckchen und darunter die dickeren Scheite. Sie beschloss, Feuer zu machen, und schaltete außerdem den Elektrokocher ein, um Wasser für Kaffee zu erhitzen. Mit dem Becher zwischen den Händen setzte sie sich an den Tisch, während das Feuer langsam zu knistern begann.
Sie war ohne einen festen Zeitplan hergekommen und hatte nur wenige Taschen mit ihren Habseligkeiten, Büchern und CDs mitgebracht. Die Entscheidung war ganz plötzlich gefallen und hatte ihr wenig Zeit für Vorbereitungen gelassen. Eigentlich war es weniger eine Entscheidung gewesen als eine rasche Abfolge nahezu unbewusster Handlungen. Sie hatte nicht das Gefühl gehabt, etwas zu planen, sich etwas auszumalen; trotzdem waren ihr Geist und ihr Körper an irgendeinem Punkt in Aktion getreten und hatten sie in diesen Pfuhl der Stille katapultiert.
Auch am zweiten Tag hielt das Haus noch Abstand. Es gab Anzeichen für kürzlich vorgenommene Renovierungen - neue Tapeten, neue Armaturen und Kacheln im Bad. Neue Schränke in der Küche, schick und praktisch, aber ein wenig deplatziert. Es war ein bescheidenes, anspruchsloses Haus, das etwas Verlassenes ausstrahlte. Spärlich möbliert, mit einem Tisch und sechs Stühlen in der Küche, zwei kleinen Sofas und einem Couchtisch im Wohnzimmer und zwei Betten im oben gelegenen Schlafzimmer. Auf den Holzfußböden lagen kreuz und quer schmale, handgefertigte Flickenteppiche, an den Fenstern hingen keine Gardinen, nur schlichte weiße Jalousien. Sie hatte sich nicht die Mühe ge
macht, das Telefon anschließen zu lassen, sondern ihr Handy mitgebracht, das sie ausgeschaltet in der Nachttischschublade aufbewahrte.
Sie war die verwaiste Mieterin eines verwaisten Hauses.
Langsam fand ihr Leben zu seinem eigenen organischen Rhythmus. Nach einer Woche hatten ihre Vormittage einen festen Ablauf. Sie stand früh auf, trank am Küchentisch Kaffee und beobachtete, wie der Raum das immer heller werdende Tageslicht absorbierte. Sie hatte das Gefühl, dass das Haus sie jetzt akzeptierte und sie ein gemeinsames Leben begonnen hatten.

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