SteamPunk 5 Erotics: Die Secret Intelligence Ihrer Majestät

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Konspirative Kräfte auf dem Flaggschiff der Royal Air Domination Ihrer Majestät Königin Victoria zwingen die Secret Intelligence und das Schatzministerium zu einem kühnen Streich.

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Produktdetails

Titel: SteamPunk 5 Erotics: Die Secret Intelligence Ihrer Majestät
Autor/en: Thomas Neumeier

EAN: 9783943570403
Format:  EPUB ohne DRM
Fabylon Verlag

4. Februar 2014 - epub eBook - 196 Seiten

Beschreibung

Konspirative Kräfte auf dem Flaggschiff der Royal Air Domination Ihrer Majestät Königin Victoria zwingen die Secret Intelligence und das Schatzministerium zu einem kühnen Streich.

Nach turbulenten Verwicklungen im Zuge der orgiastischen Exzesse, denen sich der Militäradel an Bord hingibt, decken die Agenten eine perfide Intrige gegen die Krone auf.
Zeitgleich gipfeln in London die Arbeiteraufstände in einem Anschlag auf Westminster-Palace.

Die Spuren zu den Hintermännern führen zunächst nach Indien, dann jedoch auf direktem Wege ins House of Lords.
Eine zentrale Rolle scheint außerdem die sexuelle Maßlosigkeit propagierende Sekte eines in London residierenden Maharadschas zu spielen...

Leseprobe

Prolog



„Es gibt mehr als fünftausend griechische Inseln“, erklärte Fidelius Poschum mit einem selbstgefälligen Grinsen. „Nur ein Bruchteil davon ist bewohnt. Mein Domizil steht auf einer der unbewohnten. Hier sehen Sie es.“

In seinem besten Smoking stand er an der Seite von Fleet Admiral Swaine an der pyramidenförmigen Schnauze des Aussichtsdecks und bedeutete mit seinem Spazierstock durch den gläsernen Vorbau eine deutlich sichtbare Lichtquelle in der dunklen Tiefe der Nacht. Das ferne Licht kam noch stärker zum Tragen, weil auf dem Aussichtsdeck des Luftschiffes nur die Notbeleuchtung eingeschaltet war.

Swaines hünenhafte Gestalt begab sich zu einem provisorischen Kommandopult. Dort zog er einen fingerhutgroßen Messingring und brüllte in einen bronzenen Trichter: „Nehmen Sie Fahrt zurück, Commander! Wir nähern uns dem Ziel!“

Das Timbre seiner Stimme war höher als seine bärbeißige Erscheinung erwarten ließ.

Der erteilte Befehl wurde von der Brücke, zwei Decks tiefer, prompt bestätigt. Fast augenblicklich verlor das Luftschiff an Fahrt.

„Nun denn, Mister Poschum.“ Swaine räusperte sich vernehmlich, als er zu seinem derzeit wichtigsten Passagier an die dunkle Glasfront zurückkehrte. „Ich gestehe, ich bin beeindruckt. Wie ist es Ihnen gelungen, auf einer unbewohnten Insel in fremdem Staatsgebiet heimlich einen Stützpunkt zu errichten?“

Fidelius Poschum bedachte das ferne Licht in der Tiefe mit einem sehnsuchtsvollen Blick. „Mein Großvater kam im Gefolge König Ottos nach Griechenland und erhielt dieses Eiland als Geschenk für treue Dienste“, erklärte er. „Ich bezweifle, dass man in Athen heute noch Unterlagen darüber findet. Durch die Aufstände und Ottos Flucht ins Exil geriet einig
es in den bürokratischen Hades. Meine Familie ist geblieben und in all den Jahren nicht ein einziges Mal behelligt worden. Nun ja, außer von unseren sorgfältig ausgewählten Geschäftspartnern, versteht sich.“

„Vor allem Osmanen, wie?“, konstatierte Swaine abfällig.

„Sie stellen das beste Schießpulver her“, entgegnete Poschum.

Swaine musterte den Waffenhändler eingehend und formte unter seinem buschigen, schwarzen Bart ein schwer lokalisierbares Lächeln.

„Es erstaunt mich ein wenig, dass Sie keine Bedenken haben, sich uns zu offenbaren, Mister Poschum“, raunte er. „Warum ist das so?“

Poschum kräuselte die Lippen und wandte sich ihm von Angesicht zu Angesicht zu. „Aber Admiral, warum sollte ich das Empire fürchten, wo es doch ausgezeichnete Geschäfte mit mir macht und ich ihm außerordentlich gute Ware biete? Darüber hinaus bezweifle ich, dass Sie die Insel wiederfinden würden. Sie ist eine von Hunderten auf diesem Breitengrad, und das Willkommensfeuer, das Sie da unten gerade sehen, brennt selbstverständlich nicht jede Nacht.“




Yolanda setzte das Lumoskop auf ihr linkes Auge und schloss das rechte. Das sichterweiternde Linsensystem war auf der Innenseite mit mit Silber versetztem Cäsiumoxid beschichtet, auf der äußeren mit mit Zink und Cadmium angereichertem Phospor. Die Wirkung war gering, doch Yolanda nahm dadurch vorhandenes Nachtlicht weiträumiger wahr und konnte den gesamten Gebäudekomplex überschauen.

Der einzige sichtbare Zugang war ein von mächtigen Felsbrocken flankiertes Mauerstück mit einem vergitterten Eisentor. Auf dem Wehrgang darüber erspähte sie die vagen Umrisse eines Wachpostens, der ihr zuvor entgangen war. Er trottete auf und ab und hatte allem Anschein nach ein Gewehr
am Riemen geschultert. Weiter unten am Kai und entlang des von Olivenbäumen gesäumten Aufstiegs war niemand zu sehen. Auf dem Dach des Hauptgebäudes, rund um die hell erleuchtete Glaskuppel, die diesem Einsatz sehr entgegenkam, hielten sich drei weitere Gestalten auf. Da sie unmittelbar an der Lichtquelle verweilten, konnte Yolanda ihre Silhouetten deutlicher bestimmen. Jeder von ihnen trug einen Fes mit einer langen Quaste auf dem Kopf. Zwei von ihnen rauchten. Die Zigarrenglut hob sich in Yolandas veränderter Wahrnehmung noch einmal gesondert vom Licht der gläsernen Kuppel ab. Die Ausbeulungen am Hüftbereich der Männer konnten nur Pistolenholster und Munitionstaschen sein.

Yolanda visierte mit ihrer Armbrust den einsamen Wachposten auf der Wehrmauer an und wartete ab, bis er abermals einen Richtungswechsel vollzog und ihr den Rücken zukehrte. Dann ließ sie ihren Bolzen fliegen. Er durchschlug seinen Nacken und sollte auch seine Stimmbänder zerstört haben, sodass er in seinem kurzen Todeskampf keinerlei Laute mehr von sich geben konnte. Wie von ihr beabsichtigt fiel er vornüber, stürzte aber nicht über die Brüstung in die Tiefe. Augenblicklich lenkte Yolanda ihren Blick zum Hauptgebäude zurück. Die Gestalten auf dem Dach verharrten ruhig an Ort und Stelle. Sie hatten nichts bemerkt.

Yolanda spannte ihre Armbrust erneut und legte den Signalpfeil auf. Anstelle einer Stahlspitze war ihm eine Kugel aus vulkanisiertem Kautschuk aufgeschraubt. Sie schoss den Pfeil in geringer Höhe über die Felsklippe neben ihrem Beobachtungsposten und vertraute darauf, dass er in der dahinterliegenden Bucht geräuschvoll im Meer aufklatschen und damit das vereinbarte Signal übermitteln würde. 

Keine Minute verstrich, dann beobachtete Yolanda sechs schemenhafte Gestalten, die sich mit Seilen und Enterhaken daranmachten, die Wehrmauer zu überwinden.
Genau wie sie waren sie nachtschwarz gewandet, trugen umfassend bestückte Waffengürtel und schulterten kleine Rucksäcke. Als er oben war, erkannte Yolanda ihren Fieldleader Charles Walden-Rothwell. Er schaute in ihre Richtung und bedeutete ihr wortlos, ihre Stellung auf den Felsen zu halten. Seine weißen Haare hatte er der Tarnung wegen mit Ruß geschwärzt. Bei Yolandas dunklem Schopf war dergleichen überflüssig.

Von dem nachfolgenden Eroberungskampf bekam Yolanda nicht viel mit. Das Sturmteam verschaffte sich mit Sprengstoff Zutritt ins Hauptgebäude. Wenige Augenblicke später waren Schüsse zu hören. Die drei Wachposten auf dem Dach schreckten auf und stürzten auf eine Treppenflucht zu. Einen von ihnen konnte Yolanda noch mit ihrer Armbrust unschädlich machen, bevor er verschwand. Er fiel neben der lichternen Kuppel zu Boden und blieb reglos liegen. Deren Bedeutung erschloss sich Yolanda nach wie vor nicht. Einige Fackeln oder Öllaternen sollten der nächtlichen Wachmannschaft ausreichen, um ihrer Aufgabe nachzukommen. Dieses vermutlich durch ein System von Spiegeln und Linsen verstärkte Signalfeuer schien ihr maßlos übertrieben und hatte allenfalls dann Sinn, wenn ...

Noch im selben Moment ereilte Yolanda die Bestätigung ihrer Annahme, als ein störendes Geräusch durch die Nachtschwärze an ihre Ohren drang. Das anhaltende Rauschen der brechenden Wellen hatte es lange überlagert, doch nun trug es der Wind deutlich heran. Es war ein tiefes und schnell hämmerndes Brummen, und es wurde lauter, kam näher. Yolanda suchte mit ihren Blicken den Himmel ab, doch der spendete nicht genug Licht, als dass das Lumoskop ihr ein Bild hätte vermitteln können. Yolanda sah nur von Sternen gepunktete Schwärze – und schließlich einen undeutlichen Umriss. Ein schwarzer Fleck, der hoch über der Ägäis den
einen oder anderen Stern für kurze Augenblicke verschwinden ließ, wenn er ihn passierte. Ein kaum merklicher, fahler Lichtschimmer ging davon aus, jedoch nicht genug, um ihn identifizieren zu können. Dennoch wusste Yolanda, was dort auf sie zukam. Die Leuchtkuppel dieses Gebäudes war ein Landungszeichen für ein Luftschiff!

Yolanda richtete ihr Augenmerk wieder auf den zwischen Felsen und Wald eingepferchten Gebäudekomplex. Walden-Rothwell und sein Team überwanden bereits erneut die Wehrmauer, dieses Mal in die andere Richtung. Schüsse waren keine mehr zu vernehmen. Sie hatten das Haus in beachtlicher Schnelligkeit eingenommen und wahrscheinlich auch die nötigen Vorkehrungen getroffen. Wie Schatten eilten sie die kurze Strecke zum Kai hinunter und verschwanden bald unter den Bäumen. Yolanda gestattete sich einen letzten Blick himmelwärts, dann nahm sie das Lumoskop ab, verstaute es in ihrem Rucksack und zog sich ebenfalls zurück. Wenn das Sturmteam in dem Gebäude die erwartete Ware vorgefunden hatte, sollte die Lunte bereits brennen.




„Wie lange wird die Verladung dauern?“, fragte Admiral Swaine. „Verfügen Sie über ausreichend Personal oder soll ich Ihnen eine Handvoll Männer stellen?“

„Vielen Dank, Admiral“, entgegnete Poschum, „doch das wird nicht nötig sein. Wenn Ihre Lastenzugkörbe einwandfrei arbeiten, sollten die Kisten in weniger als dreißig Minuten an Bord sein.“

„Sie arbeiten einwandfrei“, stellte Swaine klar und trat erneut an das kleine Kommandopult an der Wand.

Dieses Mal zog er einen anderen Messingring, bevor er in den Trichter brüllte: „Cropper, Sie haben Arbeit! Lassen Sie die Lastenkörbe besetzen und stellen Sie Transportfahrzeuge bereit!“

Fidelius Poschum verweilte weiterhin vorn am Aussichtsdeck
und schaute zufrieden auf die weithin sichtbare Lichtkuppel hinab, die heute Nacht seine kleine Insel markierte. Er hatte telegrafisch Anweisung gegeben, sie zwei Stunden nach Mitternacht zu befeuern. Nun war es eine halbe Stunde danach. Das Timing war perfekt. Das Geschäft mit dem Empire stand kurz vor seinem krönenden Abschluss. Doch etwas irritierte ihn, als er genauer hinsah. Irgendetwas stimmte nicht mit der Kuppel. Das Licht in ihrem Inneren schwoll unnatürlich an. Plötzlich zerriss es sie mit einer auch auf der Prominence I vernehmbaren Explosion....


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