Das taube Herz

Roman.
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Eine abenteuerliche Geschichte über den Menschheitstraum, eine denkende Maschine zu bauen

Die tragische Geschichte eines Schweizer Uhrmachergenies, dessen Automat am französischen Hof den berühmten Schachautomaten des Baron von Kempelen besiegt - … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Das taube Herz
Autor/en: Urs Richle

EAN: 9783641048969
Format:  EPUB
Roman.
Familiy Sharing: Ja
Penguin Random House

24. August 2010 - epub eBook - 352 Seiten

Kurzbeschreibung

Eine abenteuerliche Geschichte über den Menschheitstraum, eine denkende Maschine zu bauen

Die tragische Geschichte eines Schweizer Uhrmachergenies, dessen Automat am französischen Hof den berühmten Schachautomaten des Baron von Kempelen besiegt - eine Parabel über den Traum des Menschen, die Schöpfung zu vervollkommnen. Jean-Louis Sovary ist ein Kind des 18. Jahrhunderts und als Sohn des Schweizer Jura von klein auf fasziniert von Uhren und ihrer Mechanik.

In einem dubiosen Atelier in der Nähe von Genf kann er seine Begabung ausleben und wird zum Fälscher der besten Uhrwerke seiner Zeit. Dies bleibt auch dem französischen Orgelbauer und Automatensammler Montallier nicht verborgen, der ihn nach Paris lockt. Hier soll er im Geheimen einen raffinierten Automaten bauen, mit dem Montallier den berühmten Schachtürken des Baron von Kempelen besiegen will. Doch das geht nicht ohne ein geniales menschliches Gehirn, das Montallier in dem Mädchen Ana gefunden hat. Und Jean-Louis macht die Erfahrung, dass selbst die ideale Kombination von Maschine und Hirn unvollständig ist - ohne ein empfindendes Herz.

Philosophisch-hintergründig und unterhaltend erzählt.

Portrait

Urs Richle, geboren 1965 im Toggenburg, lebt mit seiner Familie in Genf.

Er ist diplomierter Medieningenieur und veröffentlichte eine Reihe von Romanen, die in mehrere Sprachen übersetzt und mit Preisen ausgezeichnet wurden. Neben dem Schreiben arbeitet Urs Richle in Forschungsprojekten an der Universität Genf und als Dozent am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel.

Leseprobe

"DRITTER TEIL (S. 132-133)

1


Im Frühjahr 1783, während Ana de la Tour im Hospice de la Charité in Nizza die klügsten und stärksten Schachspieler der näheren und ferneren Umgebung herausforderte und schlug, wurde in Paris im Café de Régence ein nicht minder erstaunlicher, ebenfalls des Schachspiels mächtiger Automat auf die Bühne geschoben, um François-André Danican Philidor, den größten Schachmeister seiner Zeit und Schüler des berühmten, dürren, inzwischen verblassten und ebenfalls anwesenden Sire de Legall de Kermeur herauszufordern. Gekleidet in türkische Tracht, mit Turban und Schal, saß eine mannsgroße Puppe hinter einem hölzernen Kasten, vor sich ein großes Schachbrett. Unter dem begleitenden Rasseln und Knattern der im Kasten verborgenen, intelligenten Mechanik bewegte die Holzpuppe Oberkörper, Arme und Hände, griff nach den Figuren und begleitete die Bewegungen mit überlegenem Kopfnicken oder fuhr mit dem Arm, sollte sein Gegner ihn mit einem falschen Zug auf die Probe stellen, vernichtend über das Spiel.

Damit versetzte er das Publikum ebenso in Entzücken und in Entsetzen, wie Ana es in Nizza tat. »Der Türke«, wie dieser Schach spielende Automat des Wiener Hofbeamten Wolfgang von Kempelen kurzum genannt wurde, hatte erst Maria Theresia, die Kaiserin von Österreich, dann ganz Wien und einige Jahre später sogar den Großfürsten Paul von Russland beeindruckt. Die Mercure de Franceund andere französische und englische Zeitschriften hatten über den Türken bereits schwärmerische und auch zweifelnde Artikel veröffentlicht. »Diese Maschine ist des Teufels«, schrien die einen Kommentatoren.

Kempelen ist ein Schwindler, l
achten die anderen und waren sich mit Ersteren einig, dass ein Automat, so spitzfindig und hochentwickelt sein entfremdetes Uhrwerk auch sein möge, die menschliche Fähigkeit des Schachspiels nicht besitzen könne. Denn, so argumentierten die Skeptiker, sollte die Maschine über menschliche Intelligenz verfügen, musste der frevelhafte Schöpfer sie irgendwie geschaffen haben, und dies war nach Ansicht der einen, nur mit Teufels Hilfe, nach Ansicht der anderen nur durch einen technischen Trick der billigen Nachahmung möglich.

Zwar hatte einige Jahre zuvor ein gewisser Jacques de Vaucanson in Paris der französischen Akademie der Wissenschaft bereits eine künstliche, mechanisch angetriebene Ente vorgestellt, die imstande war, mit den Flügeln zu flattern, Wasser zu trinken, Körner aufzupicken und sie verdaut wieder auszuscheiden. Zudem hatte man von einer gotteslästerlichen Schrift gehört, in welcher der französische, in die Niederlande geflüchtete Arzt Julien Offray de La Mettrie, sich auf René Descartes berufend, den menschlichen Körper als reine Maschine proklamierte, die es mit lustvoller Bejahung der Sinnesfreuden zu bedienen gelte. Seine Bücher waren per Gerichtsdekret verbrannt, La Mettrie von der Kirche verfolgt und von den prüden französischen Aufklärern totgeschwiegen worden. Ähnliches sollte zu dieser Zeit auch einem erfindungsversessenen, schöpfungs- und damit gotteslästerlichen Konstrukteur von intelligenten Automaten blühen."

Technik

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