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Ein Gentleman in Moskau

9 CDs. Laufzeit ca. 675 Minuten.
Hörbuch
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Moskau, 1922. Der genussfreudige Lebemann Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest verurteilt, ausgerechnet im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz. Er muss alle bisher genossenen Privilegien aufgeben und eine Arbeit als Hilfskel … weiterlesen
Hörbuch

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Ein Gentleman in Moskau als Hörbuch

Produktdetails

Titel: Ein Gentleman in Moskau
Autor/en: Amor Towles

ISBN: 3957130891
EAN: 9783957130891
9 CDs.
Laufzeit ca. 675 Minuten.
Übersetzt von Susanne Höbel Vorgelesen von Hans Jürgen Stockerl
Hörbuch Hamburg

8. September 2017 - CD

Beschreibung

Moskau, 1922. Der genussfreudige Lebemann Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest verurteilt, ausgerechnet im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz. Er muss alle bisher genossenen Privilegien aufgeben und eine Arbeit als Hilfskellner annehmen. Mit seinen 30 Jahren ist Rostov ein äußerst liebenswürdiger, immer optimistischer Gentleman. Trotz seiner eingeschränkten Umstände lebt er ganz seine Überzeugung, dass selbst kleine gute Taten einer chaotischen Welt Sinn verleihen. Aber ihm bleibt nur der Blick aus dem Fenster, während draußen Russland stürmische Dekaden durchlebt. Seine Stunde kommt, als eine alte Freundin ihm ihre kleine Tochter anvertraut. Das Kind ändert sein Leben von Grund auf. Für das Mädchen wächst er über sich hinaus.
»Towles ist ein Meistererzähler« New York Times Book Review
»Eine charmante Erinnerung an die Bedeutung von gutem Stil« Washington Post
»Elegant, dabei gleichzeitig filigran und üppig wie ein Schmuckei von Fabergé« O, the Oprah Magazine

Portrait

Amor Towles hat in Yale und Stanford studiert. Er ist in der Finanzbranche tätig und gehört dem Vorstand der Library of America und der Yale Art Gallery an. Sein Debüt Eine Frage der Höflichkeit war in den USA auf Anhieb ein Bestseller und hat auch bei uns viele begeisterte Leser gefunden. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Manhattan.

Bewertungen unserer Kunden
Ein ganz toller Roman, ein wahrer Highlight in diesem Herbst.
von Wedma - 08.10.2017
Klappentext beschreibt den Inhalt ganz gut, wobei ich sagen muss, dass es nicht so einfach ist, bei diesem Roman in aller Kürze zu sagen, worum es hier eigentlich geht. Der im KT gesetzter Rahmen stimmt: Rostov, ein Gentleman durch und durch, wird in seinem geliebten Hotel Metropol von der neuen Macht im Jahr 1922 eingesperrt. Sein zarenregimekritisches Gedicht, das er vor paar Jahren veröffentlichte, soll ihn von der Erschießung gerettet haben. Nun macht Rostov das Beste aus seiner Lage und führt auch weiterhin ein gutes, lebenswertes Leben: Er speist fein in den Restaurants des Hotels, liest in den Klassikerwerken, die er aus seinem Anwesen mitgebracht hatte, und schaut, was er auch sonst tun kann, um der langen Weile zu entkommen und den Mitmenschen behilflich zu sein. An Geld mangelt es ihm nicht. Er kann immer etwas aus seiner Goldmünzensammlung veräußern. Graf Rostov ist für mich zu einer Figur geworden, die ich nicht missen möchte. Seine feine Art, sein Geschick, mit Problemen größerer und kleinerer Größenordnung fertigzuwerden, ist die Verkörperung der Lebensweisheit, die man unbedingt kennenlernen sollte. Seine Freunde, die Menschen, die im Hotel arbeiten, z.B. der Chefkoch, der Maître dhôtel oder auch die Näherin sind auch spannende Persönlichkeiten, mit ihren eigenen Lebensgeschichten ausgestattet, Meister ihres Fachs, die Graf Rostov nicht nur als Profis begleiten, sie sind auch für diese Zeit seine Familie. Ihr Miteinander ist von genseitigem Respekt und Wertschätzung geprägt. Diese Fähigkeit, trotz allem, was draußen in schwierigen Zeiten passiert, sich davon nicht in die Irre leiten zu lassen, sondern ein Mensch zu bleiben, der so lebt, wie es ihm richtig erscheint und schaut, wie er sich sinnvoll in das Leben der Gemeinschaft einbringen kann, das und noch vieles mehr führt Graf Rostov und seine Freunde einem bildhaft vor Augen. Natürlich wird auch ein Stück der russischen Geschichte in diesem Roman erzählt, sehr charmant, mit viel Kenntnis und Respekt. Keine Effekthascherei, erhobenen Fingerzeig oder ähnliches. Das hat Graf Rostov nicht nötig. Sehr gut gewählt, griffig und gentlemanlike sind die Kernmomente der Jahre von 1922 bis 1954 beleuchtet worden. Der 2.te Weltkrieg ist dabei komplett ausgeblendet worden, was ich auch gut fand. Dafür aber gibt es interessante Ausführungen über Stalin, Malenkow, Chruschow uvm, ihren Kampf um die Führungspositionen an der Parteispitze. Hinzu kommen Lebensgeschichten anderer Figuren, die entweder Opfer dieser stürmischen Zeiten geworden sind, wie z.B. die Mutter und Vater des Mädchens, das Graf Rostov bei sich aufnehmen musste und großgezogen hat, oder der Parteifunktionäre, die das Sagen hatten. Die Überraschung, oder gar mehrere, zum Schluss fehlt keineswegs. Die Auflösung ist stimmig und passt zum Grafen wunderbar. Sehr, sehr gut erzählt. Die Geschichte ist insg. meisterhaft dargeboten worden. Sehr charmant und angenehm. In weiten Strecken ist es ein Wohlfühlbuch für mich gewesen, das ich nur Häppchenweise gehört habe, damit diese Köstlichkeit nicht so schnell zu Ende geht. Die u. g. Pressestimmen kann ich nur bestätigen: Towles ist ein Meistererzähler New York Times Book Review. Eine charmante Erinnerung an die Bedeutung von gutem Stil Washington Post. Der Erzähler Hans Jürgen Stockerl hat sehr gut gelesen, seine Art, die Geschichte vorzutragen, hat das Wesen des Grafen und anderen Figuren noch in seiner Wirkung verstärkt und sie lebendiger erscheinen lassen. Schade fand ich, dass die rus. Realien und Namen falsch, mit grundsätzlich verkehrten Betonung gesprochen wurden, was manchmal zu unwillkürlich lustigen Fehlinterpretationen führte. Es gibt z.B. eine Figur, ein hoher Parteifunktionär namens Ossip. Ein alter Männername. Normalerweise fällt die Betonung auf O. Gesprochen wurde aber mit der Betonung auf i, was, so gesagt, so viel bedeutet wie heiser geworden, aufgrund von Erkältung oder langem lauten Sprechen. Im Kontext hörte es sich schon manchmal irreführend an: Statt Ossip als Männername: heiser geworden. Aber gut, das habe ich schon bei anderen Sprechern erlebt. Scheint insg. eine Unsitte branchenweit zu sein, rus. Worte, Namen, etc. grundsätzlich falsch zu betonen, ohne sich vorher schlau gemacht zu haben. Hier also nur vier Sterne. Fazit: Es ist ein ganz toller Roman, ein wahrer highlight in diesem Herbst, ein must read/ must hear. Nach einer Pause höre ich den mir nochmals an. Er ist einfach zu schön. Hörbuch. Spieldauer: 18 Stunden und 14 Minuten. Gelesen von Hans Jürgen Stockerl.
Wortgewaltig und vom Sprecher meisterhaft umgesetzt
von kindder80er - 19.09.2017
Das Buch beginnt damit, dass Graf Alexander Iljitsch Rostov verhört wird und selbst in so einer Situation seinen schelmischen Charme nicht verliert, wie man aus dem Protokoll entnehmen kann. Sie würden ihn gerne sofort wegen eines Gedichts an die Mauer stellen, aber da er einigen hohen Funktionären gefällt, ereilt ihn nur der lebenslange Hausarrest im Hotel Metropol, in dem er schon ein paar Jahre lebt. Sollte er allerdings nur einen Fuß auf die Straße setzen, würde er sofort erschossen. Leider wird ihm seine bisherige, großzügige Suite weggenommen und er kommt in einer schäbigen Kammer unter. Viele seiner Besitztümer werden ihm enteignet, aber er scheint sich damit gut arrangieren zu können. Überhaupt bleibt er immer höflich - selbst zu Tauben, die an sein neues Fenster klopfen . Unter diesen Voraussetzungen lebt Rostov sein Leben im Metropol weiter und hat dabei Begegnungen, die sein Leben verändern... Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, denn der Graf bleibt aller widrigen Umstände zum Trotz immer sympathisch und bisweilen schelmisch humorig. Die Hotelangestellten behandelt er wie gute Freunde, was auf Gegenseitigkeit beruht. Dennoch macht er auch Veränderungen durch... Dem wunderbar ausgefeilten Schreibstil setzt der Sprecher Hans Jürgen Stockerl noch die Krone auf: Mit einer sonoren, ruhigen Stimme, einer tollen Betonung und mit verschiedenen Tonlagen für verschiedene Rollen hört man ihm einfach sehr, sehr gerne zu! Die 9 CDs der gekürzten Lesung sind übrigens in einer Box und jeweils noch in einer Papierhülle untergebracht.
Ein sprachliches Juwel
von CvE - 17.09.2017
Graf Alexander Iljitsch Rostov wird wegen eines Gedichts im Jahre 1922 zu lebenslänglichem Hausarrest im Hotel Metropol, in dem er zuvor residierte, verurteilt. Was für eine Aussicht! Der Graf, eine absolut liebenswerte Person, nimmt sich diese Strafe jedoch nicht sehr schwer zu Herzen, denn er versucht die Dinge immer in einem positiven Licht zu sehen. Denn, so sagt er, wenn man nicht Herr seiner Umstände ist, so werden die Umstände Herr über einen. Die Geschichte plätschert dann so vor sich hin, der Graf lebt sein Leben, richtet sich einigermaßen behaglich ein, macht Bekanntschaften. Über viele Seiten (bzw. CDs in meinem Fall) passiert im Grunde sehr wenig. Erst auf der allerletzten CD kommt ein wenig Bewegung und es wird beinah ein bisschen spannend. Doch der ruhige Verlauf der Geschichte ist auch völlig in Ordnung. Denn von der Sprache her ist sie in absolutes Juwel. Alleine das Gedicht am Anfang habe ich mindestens drei mal angehört und dann nochmal in der Leseprobe nachgelesen. Wie so viele Fragen beantworte ich diese mit abgewandtem Auge beim Schälen einer Birne. Verse wie dieser lassen mir regelrecht eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Immer wieder gibt es so schöne Formulierungen, dass das Hören wirklich eine reine Freude ist. Dieses Buch lässt einem sicherlich nicht den Atem stocken und auch nicht ganze Nächte durchlesen. Doch es ist eine wunderschöne, freundliche Geschichte, mit einem liebenswerten Protagonisten, die einem auch einiges an Lebensweisheit vermittelt und gleichzeitig noch einen kleinen Einblick in das Russland der 20er bis 50er Jahre. Zudem ist das Hörbuch sehr angenehm gelesen. Insgesamt war es ein sehr schönes Hörerlebnis!
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