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Der Vorleser. 4 CDs

Roman. Ungekürzte Lesung. Unabridged. Laufzeit ca. 297 Minuten.
Hörbuch
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Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er ... und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung e … weiterlesen
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Der Vorleser. 4 CDs als Hörbuch

Produktdetails

Titel: Der Vorleser. 4 CDs
Autor/en: Bernhard Schlink

ISBN: 3257800045
EAN: 9783257800043
Roman. Ungekürzte Lesung.
Unabridged.
Laufzeit ca. 297 Minuten.
Vorgelesen von Hans Korte
Diogenes Verlag AG

1. Oktober 2005 - CD - 297 Seiten

Beschreibung

Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er ... und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.

Trackliste

Trackliste

1.01: Kapitel 1 - 00:04:18
1.02: Kapitel 2 - 00:05:14
1.03: Kapitel 3 - 00:04:18
1.04: Kapitel 4 - 00:05:50
1.05: Kapitel 5 - 00:06:10
1.06: Kapitel 6 - 00:08:02
1.07: Kapitel 7 - 00:07:24
1.08: Kapitel 8 - 00:07:52
1.09: Kapitel 9 - 00:10:30
1.10: Kapitel 10 - 00:09:33
2.01: Kapitel 11 - 00:11:13
2.02: Kapitel 12 - 00:08:09
2.03: Kapitel 13 - 00:05:23
2.04: Kapitel 14 - 00:07:15
2.05: Kapitel 15 - 00:04:03
2.06: Kapitel 16 - 00:06:16
2.07: Kapitel 17 - 00:03:22
2.08: Kapitel 1 - 00:04:02
2.09: Kapitel 2 - 00:06:06
2.10: Kapitel 3 - 00:07:39
2.11: Kapitel 4 - 00:09:22
2.12: Kapitel 5 - 00:04:12
3.01: Kapitel 6 - 00:07:17
3.02: Kapitel 7 - 00:07:07
3.03: Kapitel 8 - 00:08:21
3.04: Kapitel 9 - 00:08:58
3.05: Kapitel 10 - 00:08:15
3.06: Kapitel 11 - 00:05:53
3.07: Kapitel 12 - 00:09:03
3.08: Kapitel 13 - 00:05:12
3.09: Kapitel 14 - 00:05:22
3.10: Kapitel 15 - 00:07:50
3.11: Kapitel 16 - 00:04:29
4.01: Kapitel 17 - 00:02:50
4.02: Kapitel 1 - 00:07:27
4.03: Kapitel 2 - 00:04:07
4.04: Kapitel 3 - 00:05:16
4.05: Kapitel 4 - 00:04:46
4.06: Kapitel 5 - 00:04:41
4.07: Kapitel 6 - 00:05:50
4.08: Kapitel 7 - 00:04:39
4.09: Kapitel 8 - 00:08:20
4.10: Kapitel 9 - 00:03:39
4.11: Kapitel 10 - 00:11:07
4.12: Kapitel 11 - 00:08:04
4.13: Kapitel 12 - 00:03:39


Portrait

"Bernhard Schlink wird 1944 in Bielefeld geboren und wächst in Heidelberg auf. Nach dem Abitur studiert er Jura, promoviert über die 'Abwägung' und schreibt beim späteren Verfassungsrichter Böckenförde seine Habilitation über die 'Amtshilfe'. Seine erste Professur für Verfassungs- und Verwaltungsrecht führt ihn nach Bonn. 1990 erhält er einen Ruf als Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an die Humboldt-Universität Berlin, wo er noch immer tätig ist. 1987 tritt er erstmals als Schriftsteller hervor, mit dem Krimi 'Selbs Justiz', der 1991 unter dem Titel 'Der Tod kam als Freund' von Nico Hoffmann für das ZDF verfilmt wurde. Weitere Krimis schließen sich an: 'Die gordische Schleife', für die er den Krimipreis 'Glauser' erhält, und 'Selbs Betrug'. 1995 erscheint der Weltbestseller 'Der Vorleser'."

Pressestimmen

»Ein fesselnder, philosophisch eleganter und moralisch komplexer Roman.« Richard Bernstein / The New York Times

»Eines der meistübersetzten und im Ausland erfolgreichsten deutschen Prosawerke der vergangenen Jahre.« Neue Zürcher Zeitung

»Ein literarisches Ereignis.« Volker Hage / Der Spiegel, Hamburg

»Die Stärke von Schlinks Buch liegt darin, daß es keiner der Fragen ausweicht, die aus dem Zusammenprall von Gegenwart und Vergangenheit, von Liebe und Verachtung, von dem Wunsch zu begreifen und dem Bedürfnis zu verurteilen entstehen.« Pierre Deshusses / Le Monde, Paris

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 08.03.2009

Heller Schleim

"Die blaßblaue, geblümte Kittelschürze, unter der sie keine Wäsche trug, klebte in der heißen, feuchten Luft an ihrem schwitzenden Körper. Sie erregte mich sehr. Als wir uns liebten, hatte ich das Gefühl, sie wolle mich zu Empfindungen jenseits alles bisher Empfundenen treiben, dahin, wo ich's nicht mehr aushalten konnte. Auch ihre Hingabe war einzig. Nicht rückhaltlos; ihren Rückhalt hat sie nie preisgegeben. Aber es war, als wolle sie mit mir zusammen ertrinken."

Seite 77 der Schullektüre, zu der "Lektürehilfen" bei Klett vorliegen, ein "Lektüreschlüssel" bei Reclam, "Oldenbourg Interpretationen", ein "LiteraNova"-Heft von Cornelsen, eine "Interpretationshilfe Deutsch" und ein Heft der unverwüstlichen "Königs Erläuterungen". In diesen Materialien fehlen wohl Hinweise zur Intertextualität zwischen Bernhard Schlinks Roman und den Heftchen, die der Romanheld, ein Heidelberger Professorensohn, in den fünfziger Jahren natürlich nicht gelesen hat. Seine Jungmännerphantasien hatten andere Vorlagen: "Ich nahm an der Beziehung von Julien Sorel zu Madame de Rênal mehr Anteil als an der zu Mathilde de la Mole." Bleibt zu Seite 77 für den Unterricht nur die Frage: Gibt es das eigentlich, Ertrinkenwollen mit Rückhalt?

Man hat dem Buch vorgeworfen, der Ich-Erzähler nehme Anteil am Schicksal der KZ-Wächterin, die es angeblich nur deshalb zur SS verschlug, weil sie ihren Analphabetismus tarnen wollte. Michael Berg versetzt sich aber gerade nicht in Hanna Schwarz hinein. Der Jurist verweigert seiner zu lebenslanger Haft verurteilten ehemaligen Geliebten die elementaren Akte der Mitmenschlichkeit, den Besuch und den Brief. Sie ist für ihn nur ein Objekt seiner narzisstischen Spekulationen - wie ihre Opfer. Als Beobachter des Auschwitz-Prozesses meint der Student, dieselbe "Betäubung" zu verspüren wie der um des Überlebens willen unterempfindliche KZ-Häftling. Er grübelt darüber, ob sie ihn wohl ebenso ins Gas geschickt hätte wie die Mädchen, die ihr im Lager vorgelesen hatten. Den von ihm besprochenen Tonkassetten, die er ihr ins Gefängnis schickt, entsprechen in dieser onanistischen Figuration seine inneren Bilder von ihr, die er sich rein bewahrt.

Das Professorenbürschchen hat Glück bei den Mädchen, denn "die Frau" hat ihn zum Mann gemacht, schon beim zweiten Besuch. "Fast grob" hatte sie ihn angefasst, als sich bei der ersten Begegnung ein anderer Körpersaft aus ihm ergossen hatte. "Dann stützte ich mich an die Hauswand, sah auf das Erbrochene zu meinen Füßen und würgte hellen Schleim." Ein Buch wie eine Kotztüte. Man weiß, was kommt.

PATRICK BAHNERS

Bernhard Schlink: "Der Vorleser". Diogenes

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.

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Bewertungen unserer Kunden
Schlink,B.:Vorleser,4CD-A.
von Corinna M. - 29.08.2012
Dieser tolle Roman von Bernhard Schlink kann so eindrucksvoll nur von Hans Korte gelesen werden! Die weltbekannte Geschichte des jungen Schülers, der eine Liebesaffäre mit einer älteren Frau beginnt, eine Amour fou, denn das darf nicht sein im Nachkriegsdeutschland. Und immer soll er ihr vorlesen... Eines Tages verlässt sie ihn, verschwindet spurlos und erst Jahre später, als Jura-Student, der einer Gerichtsverhandlung von ehemaligen KZ-Aufseherinnen beiwohnt, da begegnet er ihr wieder. Und kommt hinter ihr Geheimnis... Unbedingt "vorlesen" lassen!!!
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