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Inferno als Hörbuch
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Inferno

von Dan Brown
Thriller. Gekürzte Ausgabe, Lesung. Originaltitel: Inferno. 'Robert Langdon'. 'Lübbe Audio'. 1. Aufl. 2013.…
Hörbuch
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Der Symbolforscher Robert Langdon ermittelt in seinem neuen Fall wieder in Europa.
 
Der sympathische Symbologe aus Harvard ist Dan Browns beliebtester Charakter. Nun widmet sich Langdon nach "Sakrileg", "Illuminati" und "Das verlorene Symbol" erneut den Rätseln der Vergangenheit.
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Inferno als Hörbuch

Produktdetails

Titel: Inferno
Autor/en: Dan Brown

ISBN: 3785749007
EAN: 9783785749005
Thriller. Gekürzte Ausgabe, Lesung.
Originaltitel: Inferno.
'Robert Langdon'. 'Lübbe Audio'.
1. Aufl. 2013.
Laufzeit ca. 439 Minuten.
Vorgelesen von Wolfgang Pampel
Lübbe Audio

14. Mai 2013 - CD

Beschreibung

Der Symbolforscher Robert Langdon ermittelt in seinem neuen Fall wieder in Europa.
 
Der sympathische Symbologe aus Harvard ist Dan Browns beliebtester Charakter. Nun widmet sich Langdon nach "Sakrileg", "Illuminati" und "Das verlorene Symbol" erneut den Rätseln der Vergangenheit.

Pressestimmen

"Über sieben Stunden Hochspannung!" Gong "Spannend bis zur letzten Sekunde zieht Wolfgang Pampel, die Synchronstimme von Harrison Ford, den Hörer in seinen Bann und rauscht mit ihm durch einen spektakulären Thriller, wie man ihn von Dan Brown gewohnt ist - brisant, atemberaubend und mit ungeahnten Wendungen." Fränkische Nachrichten, 09.12.2016 "Das Hörbuch steht dem gedruckten Buch in nichts nach, im Gegenteil: Die sparsamen aber an den richtigen Stellen eingesetzte Musik gibt der ausgezeichneten Produktion noch einmal einen Kick." Eliport

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 15.05.2013

Lasst allen Dante fahren

Millionenauflage garantiert: Dan Brown schickt in "Inferno" seinen Ermittler Robert Langdon zum vierten Mal auf die Spur einer Weltverschwörung. Das Zeichensystem liefert diesmal Dante.

Den sechsundzwanzigsten Gesang seines "Infernos", des ersten Teils der "Göttlichen Komödie", beginnt Dante mit einem ironischen Lobpreis seiner Heimatstadt Florenz. In der wunderbaren Prosaübersetzung des jüngst verstorbenen Hartmut Köhler lautet es so: "Freue dich, Fiorenza, wo du doch so groß bist, dass über Land und See du die Flügel schlägst und dein Name sich auch in der Hölle verbreitet." Denn in der Unterwelt, die Dante beschreibt, finden sich viele Florentiner.

Im letzten Kapitel von Dan Browns "Inferno", dem gestern erschienenen neuen Roman des amerikanischen Bestseller-Autors, der von Dante nicht nur den Titel übernommen hat, heißt es vollkommen unironisch: "Langdon schoss ein Gedanke durch den Kopf. Wenn Dante gewusst hätte, welche Auswirkungen seine Dichtung noch Jahrhunderte später haben würde, in einer Zukunft, die nicht einmal der große florentinische Poet sich je hätte ausmalen können ... was hätte er dazu gesagt?" Und Robert Langdon, der in Harvard lehrende Kunsthistoriker und Symbologe, der zum vierten Mal die Hauptrolle in einem von Browns Romanen spielt, beantwortet sich die Frage selbst: "Er hat das ewige Leben gefunden."

Dazu hätte es weder Dan Brown noch das Geschehen in dessen neuem Buch gebraucht. Zumindest aber wird Dantes Werk nun auf einen Schlag ein paar Millionen Lesern mehr bekannt sein. Denn Brown hat bisher schon zweihundert Millionen Romane absetzen können - gewiss mehr, als Dante in siebenhundert Jahren gelesen wurde -, und es spricht alles dafür, dass das "Inferno" des Amerikaners diese Zahl noch einmal erheblich steigern wird. Gestern erschien das Buch nicht nur in Amerika, sondern auch in zahlreichen Übersetzungen, darunter auch der deutschen. "Illuminati", der erste Thriller, der sich um den Rätselknacker Robert Langdon drehte, hatte noch drei Jahre gebraucht, ehe er 2003 auf Deutsch herauskam, und für "The Da Vinci Code", der hierzulande unter dem Titel "Sakrileg" erschien und das erfolgreichste Buch von Dan Brown wurde, nahm man sich immer noch ein Jahr Übersetzungszeit. Dann explodierten auch hier die Verkaufszahlen, und um die Leser nicht in die Flucht ins englische Original zu treiben, setzte der Bastei-Lübbe Verlag auf den dritten Langdon-Roman, "Das verlorene Symbol", 2009 gleich eine ganze Armada von Übersetzern an, so dass er schon zehn Tage nach der amerikanischen Publikation auf Deutsch zu lesen war.

Aber auch das ist im Zeitalter des viralen Marketings zu lang. Deshalb wurden diesmal die Übersetzer aus aller Welt vorab in Mailand kaserniert (F.A.Z. vom 7. Mai), wo sie unter Bewachung arbeiten mussten, damit nur ja kein Sterbenswörtchen über die Handlung vorzeitig laut würde. Dan Browns Bücher sind schließlich keine Literatur, an deren Formen- oder Einfallsreichtum man sich berauschen könnte; sie sind profanes Lesefutter, das den Nährwert aus der Spannung generiert, die bei der Verfolgung eines möglichst winkelreichen Systems von Spuren entsteht. Wer einzelne Volten oder gar das Ende vorher kennt, wird von der Lektüre nicht mehr viel haben.

Das ist in "Inferno" nicht anders, aber die spezifisch Brownsche Erzählstrategie des think and run, die stete Abwechslung von erstaunlich geduldigen Überlegungen (die Handlung von "Inferno" umfasst bei fast siebenhundert Seiten nur einen einzigen Tag) und temporeichen Verfolgungsjagden, lässt es gar nicht zu, sich über das sprachliche Niveau zu beklagen, das durch die amerikanismengesättigte Übersetzung von Axel Merz und Rainer Schumacher nicht eben gehoben wird. Und als publiziere Brown noch im Stile von Charles Dickens, nämlich von Fortsetzung zu Fortsetzung, endet jedes der insgesamt 104 Kapitel mit einem Paukenschlag. Dadurch fühlt man sich nach einem intensiven Lektüretag wie verprügelt.

Dass Robert Langdon diesmal nach Florenz kommt und damit nach Rom in "Illuminati" und Paris in "Sakrileg" die dritte Kunstmetropole betritt ("Das verlorene Symbol" spielte in Washington, auch wenn es dort wieder um Kunst und deren geheime Botschaften ging), ist nichts, was man potentiellen Lesern verschweigen muss. Schon der Buchumschlag zeigt ein altes Foto der Stadt, auf dem diverse Schauplätze des Geschehens zu sehen sind: der Palazzo Vecchio, der Dom, das Baptisterium. Vierhundert Seiten lang hetzt Brown seinen Helden von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten; "Inferno" taugt wie schon seine Vorläufer durchaus als Kulturführerersatz. Seitenweise werden Gebäude, Geschichte und Kunstwerke erläutert, und deshalb muss man sich wundern, dass Botticellis berühmte Illustration zu Dantes Höllenschlund, die eine zentrale Rolle im verschachtelten Verweissystem des Romans innehat, als "Gemälde" bezeichnet wird, das in der Vatikanischen Bibliothek hängen soll. Das tut sie als empfindliche Zeichnung natürlich nie. Erstaunlich, dass solch ein Fehler jemandem wie Brown unterlaufen ist, der sich auf seine Recherchen einiges einbildet.

Vier Jahre hat er an "Inferno" gearbeitet, und dann - so viel sei verraten - war ihm Florenz doch nicht groß genug. Es ist eben doch nicht mehr genug Perfidie in dieser Stadt, um eine Brownsche Höllenfahrt in voller Länge zu ermöglichen. Robert Langdon treibt es noch woanders hin nach den vierhundert Seiten Florentiner Suche nach dem Versteck, in dem der vermögende Biowissenschaftler Bertrand Zobrist eine bedrohliche Substanz verborgen hat. Was dieses dunkle Schweizer Genie an Dante derart fasziniert, dass er dessen Werk als den - im Übrigen für seine Absichten völlig überflüssigen - Leitfaden wählt, mit dem man ihm auf die Schliche kommen möge, das begründet Dan Brown mit zwei Zeilen, die im echten "Inferno" enthalten sein sollen: "Die heißesten Orte der Hölle sind reserviert für jene, / die in Zeiten moralischer Krisen nicht Partei ergreifen." Sie geben nicht nur das Motto für den Roman ab, sondern auch die Motivation des Geschehens.

Und hier wird Browns "Inferno" tatsächlich interessant. Grundlage des Konflikts, in den auch die bildschöne junge Intelligenzbestie Sienna Brooks, die Weltgesundheitsorganisation WHO mit der bildschönen älteren Intelligenzbestie Elizabeth Sinskey an der Spitze und ein dubioses Konsortium verwickelt sind, ist nämlich das Problem der Überbevölkerung, das im Verlauf der Romanhandlung einer radikalen Lösung zugeführt werden soll. Brown lässt keinen Zweifel daran, welcher Position die intellektuelle Sympathie seines Helden gehört: dem Transhumanismus, der einer Verbesserung der Menschheit durch technische Mittel das Wort redet.

Über diesen Aspekt von "Inferno" darf man verblüfft sein. Ebenso über die Freude Browns an intertextuellen Verweisen auf seine früheren Langdon-Romane: mittels des Vergleichs von Vasaris "Apotheose des Herzogs Cosimo" im Palazzo Vecchio mit der "Apotheose George Washingtons" im Kapitol, das in "Das Verlorene Symbol" Dreh- und Angelpunkt der Rätseljagd war; mittels des lapidaren Satzes von Langdon, dass er im Vatikan nicht geschätzt werde, was man nach "Illuminati" versteht; oder mittels des Staunens beim Betreten eines für "Inferno" zentralen Bauwerks, bei dem sich der Kunsthistoriker implizit seiner Ermittlungen aus "Sakrileg" erinnert ("Dieses Gebäude ist siebenhundert Jahre älter als Notre Dame").

Doch dann gibt es auch Passagen, die beim Lesen die Schamröte ins Gesicht treiben. Peinliche Selbstironie etwa, wenn Langdon zur Einsicht kommt: "E-Books haben definitiv ihre Vorteile", geschrieben von einem der im E-Book-Bereich erfolgreichsten Autoren. Oder eine kleine Hymne auf die Fähigkeiten des iPhones, die schon mal das product placement in der späteren Verfilmung vorwegnimmt. Wobei immerhin ein geschickter Kniff des Buchs schwer auf die Leinwand zu bringen sein wird: das gelegentliche Spiel des allwissenden und in allen Köpfen seiner Protagonisten sitzenden Erzählers mit Klar- und Tarnnamen.

Einmal übrigens wählt Dan Brown die Position des Ich-Erzählers - im Prolog, der Bertrand Zobrist vorstellt. Nach vier Seiten ist er bereits tot, aber dieses Ich bleibt im Ohr, und wie Dan Brown hier eine ambivalente Figur aufbaut, das ist geglückt: Ihr verdankt sich zum Schluss eine nicht minder ambivalente Hoffnung. Alle Hoffnung auf Dante aber muss man fahrenlassen; er gerät zwischendurch völlig aus dem Blick. Dabei adelt doch jedes Bruchstück des älteren "Infernos" das junge. Wenigstens - damit ist nichts Entscheidendes gesagt - lautet das letzte Wort in Dan Browns Roman "Sterne". Damit ließ auch Dante alle drei Bücher seiner "Commedia" enden.

ANDREAS PLATTHAUS

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