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Die schwarze Spinne. Sonderausgabe. 3 CDs

Gekürzte Lesung. Laufzeit ca. 218 Minuten.
Hörbuch
Die 1842 erschienene Novelle von Jeremias Gotthelf hat auch im 21. Jahrhundert nichts von ihrer Faszination verloren. Sie ist schlechthin ein Thriller!
Es ist Sonntag, ein Kind wird getauft, die Taufgesellschaft lagert sich um einen Baum. Auf den  "w … weiterlesen
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Die schwarze Spinne. Sonderausgabe. 3 CDs als Hörbuch

Produktdetails

Titel: Die schwarze Spinne. Sonderausgabe. 3 CDs
Autor/en: Jeremias Gotthelf

ISBN: 3899037049
EAN: 9783899037043
Gekürzte Lesung.
Laufzeit ca. 218 Minuten.
Vorgelesen von Fritz Lichtenhahn
Hörbuch Hamburg

28. Februar 2006 - CD's

Beschreibung

Die 1842 erschienene Novelle von Jeremias Gotthelf hat auch im 21. Jahrhundert nichts von ihrer Faszination verloren. Sie ist schlechthin ein Thriller!
Es ist Sonntag, ein Kind wird getauft, die Taufgesellschaft lagert sich um einen Baum. Auf den  "wüsten, schwarzen Fensterpfosten" seines Hauses angesprochen, erzählt der Großvater die Geschichte vom Satanspakt der Christine, die die Seele eines noch ungetauften Kindes dem Teufel verspricht und in eine Spinne verwandelt wird.

Portrait

Jeremias Gotthelf (d.i. Albert Bitzius), 4.10.1797 Murten, Kanton Fribourg - 22.10.1854 Lützelflüh, Kanton Bern stammte aus einem Pfarrhaus, besuchte das Gymnasium in Bern (1812-14) und studierte anschließend bis 1820 Theologie an der Berner Akademie. Er unterbrach seine Vikariatszeit bei seinem Vater in Utzenstorf, Oberaargau, durch einen Studienaufenthalt in Göttingen und eine Reise durch den Norden Deutschlands (1821-22). Danach war er wieder Vikar in Utzenstorf; nach dem Tod seines Vaters wurde er 1824 nach Herzogenbuchsee, 1829 nach Bern und 1831 nach Lützelflüh im Emmental versetzt; hier erhielt er 1832 eine Pfarrstelle. Sein politisches Engagement für den Liberalismus fand mit der Verfassung von 1831 ein Ende; sie verbot Geistlichen die politische Betätigung. Stattdessen trat er in der Nachfolge J. H. Pestalozzis und der Schweizer Volksaufklärung für die Verbesserung des Erziehungswesens und der sozialen Verhältnisse ein; seine Kritik an der Berner Erziehungspolitik trug ihm 1845 die Entlassung als Schulkommissär seines Bezirks ein. Sein Pseudonym als Schriftsteller ist seinem ersten Roman entnommen ('Der Bauern-Spiegel oder Lebensgeschichte des Jeremias Gotthelf'). Hier und in den folgenden frühen Romanen und Erzählungen, die die Seelsorge auf der literarischen Ebene fortsetzen, dominiert die drastische Kritik an sozialen Missständen, an Pauperismus und Alkoholismus. Mit 'Uli dem Knecht' gelangte G. zu einer episch-breiten, gelassenen Darstellung des Bauerntums seiner Zeit, wobei sich der pädagogische Anspruch in der Gegenüberstellung exemplarischer Verhaltensweisen und Lebenshaltungen in positivem und negativem Sinn niederschlagen.
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