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Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung (2 MP3-CDs)

MP3 Format, Lesung. Ungekürzte Ausgabe. 'Fotografinnen-Saga'. Laufzeit ca. 717 Minuten. Für Fans der…
Hörbuch
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Die Wanderfotografin Mimi Reventlow lebt seit einiger Zeit in der kleinen Leinenweberstadt Laichingen und kümmert sich um ihren kranken Onkel Josef. Durch ihre offene Art ist es ihr gelungen, die Herzen der Dorfbewohner zu erobern und Freundschaften … weiterlesen
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Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung (2 MP3-CDs) als Hörbuch

Produktdetails

Titel: Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung (2 MP3-CDs)
Autor/en: Petra Durst-Benning

ISBN: 3958625061
EAN: 9783958625068
MP3 Format, Lesung. Ungekürzte Ausgabe.
'Fotografinnen-Saga'.
Laufzeit ca. 717 Minuten.
Für Fans der Clifton-Saga.
Vorgelesen von Svenja Pages
Audiobuch oHG

16. April 2019 - MP3

Beschreibung

Die Wanderfotografin Mimi Reventlow lebt seit einiger Zeit in der kleinen Leinenweberstadt Laichingen und kümmert sich um ihren kranken Onkel Josef. Durch ihre offene Art ist es ihr gelungen, die Herzen der Dorfbewohner zu erobern und Freundschaften zu knüpfen, und als eine Katastrophe das Dorf erschüttert, wird sie mit ihren wunderschönen Fotografien für viele der Bewohner gar zum einzigen Rettungsanker. Dabei hat Mimi genug eigene Schwierigkeiten: Ihre Liebe zu einem der Weber muss geheim bleiben, die Pflege ihres Onkels fordert sie, und der Besitzer der Weberei intrigiert weiter gegen sie. Als die Weber gegen ihr hartes Los aufbegehren, steht Mimi plötzlich auch beruflich vor einer Herausforderung. Wird sie es wagen, den schönen Schein aufzugeben und auf ihren Fotografien den entbehrungsreichen Alltag der Weber abzubilden?

Portrait

Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Viele Ihrer Bücher sind Spiegel-Bestseller und wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. Durst-Benning lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land.

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von Petra Durst-Benn…
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Nett, mit einigen Längen
von Alina Schreiber - 13.05.2019
Die Wanderfotografin Mimi Reventlow lebt seit einiger Zeit in der kleinen Leinenweberstadt Laichingen und kümmert sich um ihren kranken Onkel Josef. Durch ihre offene Art ist es ihr gelungen, die Herzen der Dorfbewohner zu erobern und Freundschaften zu knüpfen. Als eine Katastrophe das Dorf erschüttert, wird sie mit ihren wunderschönen Fotografien für viele der Bewohner gar zum einzigen Rettungsanker. Doch nach einer schweren menschlichen Enttäuschung muss Mimi erkennen, dass sie sich nicht nur in ihrem Foto-Atelier dem schönen Schein hingegeben hat, sondern auch im wahren Leben. Für Mimi ist die Zeit der Entscheidung gekommen. Mein Fazit: Mimi kommt in dieser Geschichte leider etwas zu kurz. Ihr Leben wird immer mal wieder angerissen, es geht hier viel eher um alle anderen Charaktere aus Laichingen. Wie Anton, Evelyne und und und. Ich habe mich leider nicht so gut wie das letzte Mal unterhalten gefühlt, da mir einfach zu viele Längen im Hörbuch waren. Dieses Hörbuch und seine Geschichte hätte sehr gerne auch nur auf diese Geschichte reduziert werden können. Es wird aber noch 2 weitere Teile geben und die werde ich wohl nicht mehr hören. Die Autorin wollte einfach zu viel des Guten. Die Sprecherin Svenja Svenja Pages ist wirklich gut und ich höre ihr immer wieder gerne zu. Also... wenn ihr Lust auf eine sehr ruhige Geschichte habt, die einen gut durch den Tag begleitet, dann kann ich die Fotografin 2 empfehlen.
Alltag in Laichingen
von Cyrana - 11.05.2019
Mimi Reventlow hat sich inzwischen schon ein wenig eingewöhnt in Laichingen. Dieser Teil setzt fast nahtlos dort ein, wo der erste Teil endete. Das entbehrungsreiche Leben der Weber steht dieses Mal mehr im Vordergrund und auch Fabrikbesitzer Gehringer treibt seine Intrigen immer weiter. Onkel Joseph geht es leider immer schlechter, so dass für Mimi feststeht, dass sie in Laichingen bleiben wird. Außerdem ist ja nun auch Hannes da - auch wenn sie sich viel zu selten und kurz sehen. Wird es Mimi gelingen, dass Alexander auf die Kunstschule nach Stuttgart gehen wird? Kann sich das die Familie überhaupt leisten? Auch Wirtssohn Anton verfolgt weiter seine Träume und hofft darauf, dass er über Mimi sein eintöniges Leben in Laichingen hinter sich lassen kann - natürlich gemeinsam mit seiner schönen Freundin Christel. Viele Träume und Hoffnungen, aber auch viele Rückschläge gibt es in diesem Teil. Man erhält besseren Einblick in das Alltagsleben und der Fokus ist dieses Mal weniger stark auf die Fotografie gelegt, sondern breiter gefasst. Das Ende ist vielmehr ein neuer Anfang - für viele der Beteiligten und auf ganz unterschiedliche Weise. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergehen wird. Gut gefallen hat mir auch wieder die Sprecherin Svenja Pages, die durch lebendiges Vorlesen das Hören zu einem Genuss macht.
Zeit der Entscheidung
von Anonym - 05.05.2019
Mit dem Roman Die Fotografin - Zeit der Entscheidung hat Petra Durst-Benning den 2. Band ihrer Fotografinnen-Saga vorgelegt. Die Wanderfotografin Mimi Reventlow lebt seit einiger Zeit in der kleinen Leinenweberstadt Laichingen und kümmert sich um ihren kranken Onkel Josef. Durch ihre offene Art ist es ihr gelungen, die Herzen der Dorfbewohner zu erobern und Freundschaften zu knüpfen. Als eine Katastrophe das Dorf erschüttert, wird sie mit ihren wunderschönen Fotografien für viele der Bewohner gar zum einzigen Rettungsanker. Doch nach einer schweren menschlichen Enttäuschung muss Mimi erkennen, dass sie sich nicht nur in ihrem Foto-Atelier dem schönen Schein hingegeben hat, sondern auch im wahren Leben. Für Mimi ist die Zeit der Entscheidung gekommen. Das Cover ist auf die historische Epoche abgestimmt. Es zeigt eine schlicht gekleidete junge Frau, die ihre dunklen hochgesteckten Haare unter einem modischen Hut verborgen hat. Sie scheint mit sich selbst im Reinen zu sein, hält sich sehr aufrecht und schaut selbstbewusst in die Kamera. Insoweit könnte man durchaus gewisse Parallelen zu der Protagonistin Mimi Reventlow ziehen, die sich für ein selbstbestimmtes Leben als berufstätige Frau entscheidet und ihr Schicksal in die eigenen Hände nimmt. Wie immer nimmt mich Petra Durst-Benning durch ihren kraftvollen, emotionalen literarischen Stil gefangen. Ich ziehe den Hut vor der gründlichen Recherche, die sie für ihre Saga betrieben hat. Mit ihren anschaulichen Darstellungen ermöglicht sie jedem Leser nicht nur einen interessanten Einblick in die Kunst der Fotografie in einer vergangenen Epoche, sondern sie führt ihm auch das typische Leben in dem kleinen Dorf Laichingen vor Augen, das von einem bestimmten Industriezweig (Weberei) auf eine entscheidende Weise geprägt wird. Man kann sich die Schauplätze der Handlung deutlich vorstellen, was auch für die vielschichtig gestalteten Charaktere gilt, deren Schicksal in diesem historischen Roman erzählt wird. Bei der Bewertung dieses Hörbuches darf Svenja Pages nicht vergessen werden. Sie ist eine hervorragende Sprecherin, die über eine sehr schöne, klare Stimme verfügt, und lässt ihre langjährige Erfahrung als Schauspielerin in ihre Arbeit einfliessen, wenn sie allen Charakteren in diesem Hörbuch eine eigene unverwechselbare Stimme verleiht. Von mir gibt es eine klare Lese-Empfehlung für diese gelungene Fortsetzung dieser spannenden Saga um eine kluge, mutige Wanderfotografin, die nicht nur über ihr eigenes Leben bestimmt, sondern auch das Dasein ihrer Mitmenschen zum Positiven hin verändert, und ich freue mich schon auf die kommenden Bände.
Zweites Hörbuch der Saga, das mich gekonnt fesselt
von Elke Seifried - 02.05.2019
Ich habe schon den ersten Teil als Hörbuch geradezu verschlungen und auch der Fortsetzung habe ich jede der Minuten gerne gelauscht. Hat der erste Teil mit dem offenen Ende und dem Auftauchen Hannes in Laichingen geendet, war ich super gespannt, wie es nun für ihn und Mimi und vor allem auch Anton und Alexander, die mir im ersten Teil auch schon so ans Herz gewachsen sind, weitergehen wird. Der zweite Teil setzt direkt daran an. Mimi hat sich inzwischen schon ein wenig eingelebt in Laichingen und auch wenn ihr Webereibesitzer Gehringer noch immer viele Knüppel vor die Füße legt, scheint es sich mittlerweile hier aushalten zu lassen, um so ihren schwerkranken Onkel Josef versorgen zu können. Anton und Alexander, für den und sein Zeichentalent sie sich so einsetzt, gehen ihr zur Hand, helfen ihr und gerade diese kleinen Freundschaften öffnen ihr die Türen zu den Herzen der Laichinger Bevölkerung. Seit Hannes Ankunft schlägt auch ihr eigenes Herz höher. Hat der Mann, der ihre Träume beherrscht und in Ulm noch so vehement behauptet hat, nie mehr in seine Heimatstadt zurückzukehren, wegen ihr seine Pläne über den Haufen geworfen? Ist er ihr gefolgt, hat er dieselben Gefühle für sie? Das wird an dieser Stelle nicht verraten, aber man erfährt es in diesem zweiten Teil, ebenso wie, ob Alexanders Traum vom Stipendium an der Stuttgarter Zeichenschule in Erfüllung gehen wird, wie sich das Leben für seine Mutter Eveline, die unter ihrem schwermütigen Ehemann so leidet, weiterentwickeln wird und auch ob Antons Pläne mit seiner angebeteten Christel fern ab von Laichingen eine bessere Zukunft zu starten von den beiden in die Tat umgesetzt werden können. Ganz klar fehlen auch Gehringers Schikanen und jede Menge Dorfleben mit bewegenden Tragödien sowie ungeahnten und zu erwartenden Entwicklungen nicht, in die das Ganze eingebettet wird. Die Autorin versteht es mit ihrer Geschichte ganz großartig den Leser bzw. Hörer vor Ort und in die Zeit zu versetzen. Sie hat mich mitgenommen nach Laichingen, das Dorf auf der schwäbischen Alb und inmitten seiner alteingesessenen Bewohner platziert. Traditionen, Gehringer der große Arbeitgeber, der alle Zügel in der Hand hält, der Tratsch, aber auch der große Zusammenhalt, all das wird grandios gezeichnet. Auch die Vorbehalte Mimi, der Zugezogenen gegenüber, entwickeln sich in den ersten beiden Teilen meiner Meinung nach äußerst realistisch. Der Einblick ins Leben vor über hundert Jahren ist meiner Meinung nach ebenfalls äußerst gelungen. Das harte Los der Dorfbevölkerung, der tägliche Überlebenskampf oder auch die schrecklichen Arbeitsbedingungen der Weber werden überaus bewegend geschildert. So darf und muss man z.B. dabei sein, wenn eine Eve auf dem Acker schuftet, bis ihre Hände blutig sind und die Kinder auf Steinen lutschen müssen, weil etwas zum Trinken fehlt. Auch erhält man wieder tolle, kleine Einblicke in die Fotografie in der Zeit. Das aufwendige Entwickeln, die gekonnte Retusche, aber auch Kameras, die billiger werden und Wanderfotografen und auch die mit Laden bedrohen könnten, all das fand ich ausgesprochen interessant. Mimi habe ich ja schon von Anfang an ganz fest in mein Herz geschlossen. Fortschrittlich für ihre Zeit hat sie sich als Wanderfotografin tapfer geschlagen, und jetzt kümmert sie sich um ihren sterbenskranken Onkel, verzichtet für ihn auf so vieles, das muss einen rühren. Für andere da sein, deren Notlagen erkennen und so viel wie möglich helfen, das hat sie sich wohl wie ihre Mutter auf die Fahnen geschrieben und macht sie so sympathisch. Nur in Sachen Liebe hätte ich sie schütteln können. Zu meinen Favoriten gehören, wie ja schon erwähnt, Anton und Alexander, die beiden jungen Männer, mit denen ich mit am meisten mitgelitten und mitgefiebert habe und die aus Verzweiflung dieses Mal so manchen dümmlichen Plan aushecken, damit aber keinerlei Sympathien einbüßen.. Die müssen eher Johann und Christel mit ihrem Verhalten lassen. Gehringer bestätigt sein Bild vom arroganten, selbstverliebten Taktgeber der Stadt, der einfach ein viel zu gutes Händchen dafür hat, jegliche gute Stimmung mit Füßen zu treten. Aber das sind nur wenige Beispiele, alle Darsteller sind äußerst individuell, authentisch und mit viel Tiefe versehen gezeichnet. Svenja Pages, ich habe ihr im ersten Teil schon so unheimlich gerne gelauscht, setzt der gelungen Zeitreise noch ein Krönchen auf. Jeder bekommt nicht nur seine ganz persönliche Stimmlage, so dass man sie beim Hören sofort identifizieren kann, sondern sie haucht mit ihrem gekonnt emotionalen Vortrag allen Charakteren regelrecht ihr ganz persönliches Leben ein. So habe ich jetzt z.B. noch ein passendes Bild vor Augen vom totkranken Onkel mit seiner brüchigen Stimme oder auch vom Gesangschüler mit seinem ganz gewöhnungsbedürftigen Stimmchen. Alles in allem konnte mich auch der zweite Teil der Fotografinnen Saga als Hörbuch wieder völlig in den Bann ziehen und bekommt daher von mir liebend gerne fünf Sterne.
Eine schöne Geschichte über eine sympathische, toughe Wanderfotografin
von Diana - 02.05.2019
Petra Durst-Beninng - Die Fotografin, 2, Die Zeit der Entscheidung Mimi Reventlow fühlt sich sehr geschmeichelt, als ihr der smarte Johann nachreist und sie sich in dem kleinen Örtchen Laichingen wiedertreffen. Johann alias Hannes will die Weberbetriebe unter die Lupe nehmen und die Missstände vor allem beim machtgierigen Gehringer aufdecken und nebenbei ist es nett, auch Zeit mit Mimi zu verbringen. Die Wanderfotografin kümmert sich liebevoll um ihren schwerkranken Onkel Josef und versucht gleichzeitig Fuß in dem kleinen Dorf zu fassen. Freundinnen zu finden ist schwierig, aber nicht unmöglich und sie muss viel Leid mit ansehen. Wird sie sich entscheiden, in dem kleinen Dörfchen zu bleiben? Ich kenne noch kein Buch der Autorin, durfte aber an einer Hörrunde zu Band 2 teilnehmen. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei dem Verlag und Lovelybooks für das Hörbuch bedanken, dies beeinflusst meine ehrliche Meinung aber nicht. Es ist sicherlich vom Vorteil, wenn man den Vorgänger kennt, aber ich persönlich kam bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr gut in die Geschichte, da es kleinere Rückblicke gibt. Nachdem ich für mich erst mal die verschiedenen Charaktere sortiert habe, war es auch kein Problem der Geschichte zu folgen. Allerdings bin ich neugierig geworden, und so werde ich Band 1 in Kürze nachholen. Der Erzählstil ist locker, flüssig und der Zeit angepasst. Die Geschichte spielt um 1910 in der schwäbischen Alb in dem Dorf Laichingen. Die Atmosphäre, die teils hoffnungslos, teils Armut, teils Resignation ausstrahlt, ist gut eingefangen. Der große Macher im Dorf ist der Weberei-Besitzer Gehringer, der seine Mitarbeiter ausbeutet und seinen Machthunger nicht stillen kann. Mimi ist eine toughe Frau, die sich wenig sagen lässt und versucht die Umstände etwas zu verbessern. Obwohl historische Bücher nicht zu meinen Favoriten gehören, muss ich sagen, dass mich die Geschichte überrascht hat. Sie konnte mich schnell fesseln und ich blieb aufgrund der vielen Perspektivwechsel, überraschenden Wendungen und großen und kleinen Dramen stets neugierig. Die Charaktere wirken realitätsnah und lebendig ausgearbeitet. Fangen wir mit Mimi an, sie hat das Herz am rechten Fleck, wirkt sympathisch, versucht sich in ihre Mitmenschen hineinzuversetzen und ihnen zu helfen, auch wenn sie damit die eine oder andere Grenze etwas überschreitet. Sie ist zwar nicht übertrieben neugierig, aber sie mischt sich ab und an schon etwas ein, was einigen Dorfbewohnern natürlich nicht passt, ganz besonders nicht dem Gehringer, der ja eine Machtposition innehat und freies Denken unerwünscht ist. Johann alias Hannes, den sie im ersten Buch getroffen haben muss, ist in Laichingen ebenfalls zu hause, doch er konnte mich gar nicht von sich überzeugen. Ich habe ihn zwar als motivierten, aber nicht unbedingt aufrichten Mann kennengelernt. Ich empfand ihn als distanziert und so konnte ich ihm überhaupt nicht nahe kommen. Besonders mitgefiebert habe ich mit Alexander und Anton, zwei Freunde die beide nicht unterschiedlicher sein könnten. Anton will unbedingt in die weite Welt, Alexander träumt von einem Kunststudium doch als Sohn eines Webers hat er da nicht viele Alternativen. Die Handlung selbst, aber auch die Schauplätze sind hier gut beschrieben, sodass ich mir die Story jederzeit gut vorstellen konnte und ich ein Bild von der Umgebung vor Augen hatte. Die Story selbst hat ein gutes Tempo, immer wieder passiert etwas, sodass man weiter dran bleiben möchte. An manchen Stellen wirkte es ein klein wenig aufgesetzt und zu viel des Guten, an anderen Stellen hätte ich mir etwas Offenheit gewünscht, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Svenja Pages, die Snychronsprecherin, konnte mit ihrer ausdrucksstarken und vielseitigen Stimmfarbe das Hörbuch noch toll aufwerten. In einem angenehmen Tempo, mit vielen unterschiedlichen Nuancen hat sie den verschiedenen Charakteren und der Handlung wunderbar Leben eingehaucht. Die Emotionen und die Atmosphäre hat sie sehr gut auf mich transportieren können. Die MP3 CD¿s sind in kurzen Tracks zwischen ca. 2 und 7 Minuten aufgeteilt, was einen problemlosen Wiedereinstieg bei Pausen möglich macht. Das Cover passt zum Inhalt und auch zu der Zeit, ist nett anzusehen. Fazit: Eine schöne Geschichte über eine sympathische, toughe Wanderfotografin, die das Leben vieler Menschen verändert und Mißstände nicht hinnehmen möchte. Knappe 4 Sterne.
Hörbuch Die Wanderfotografin Teil 2 von 4
von neling - 28.04.2019
Die Wanderfotografin ist ein 4 historischer Roman von Petra Durst Benning, der insgesamt 4 Bände umfassen soll. Dies ist Teil 2, der als Hörbuch auf 2 MP3 -CDs mit insgesamt 12 Stunden Hörzeit erschien. Inhaltsangabe: Um den kranken Onkel zu pflegen lebt die Wanderfotografin Mimi Reventlow seit einiger Zeit in Laichingen auf der Schwäbischen Alb. Arm sind die Weber dort und werden ausgebeutet. Johann, ihre heimliche Liebe, will den Arbeitern helfen aufzubegehren. Hat ihre Liebe eine Chance und wird Mimmi das Fotoatelier ihres Onkels übernehmen und in Laichingen bleiben? Und was wird aus ihren Freunden? Meine Meinung: Ich liebe ja die gut recherchierten historischen Romane von Petra Durst-Benning, die für mich zu den besten Autoren gehört, schon seit langer Zeit. Ihr Schreibstil ist unnachahmlich und häufig beschäftigt sie sich in den historischen Romanen mit starken Frauen und ungewöhnlichen Berufen. Das war auch hier der Fall. Ich hatte ja den 1. Teil begeistert gehört und mit viel Spannung über ein halbes Jahr auf Teil 2 gefreut. Während ich den ersten Teil aber wirklich sehr spannend fand, erschien mir Teil 2 an manchen Teilen etwas langatmig, um nicht zu sagen langweilig. Ich denke insgesamt hätte der Geschichte eine Straffung nicht schlecht getan, vieles wiederholte sich für mich. Umso mehr, da nun in Teil 2 auch wieder alles Wissenswerte aus Teil 1 zusammengefasst und in jeweiligen Situationen nochmals erzählt wurde. Da die Bücher in so langem Abstand voneinander erscheinen und weil sicher viele Leser Teil 1 nicht lasen, ist das bestimmt erforderlich. Aber ich hätte es besser gefunden die ganze Geschichte in einem (oder max. 2) Büchern zu erzählen, die zur selben Zeit erscheinen. Als das Ende wieder so offen blieb und ich durch meine Recherchen erfuhr, dass noch 2 Teile (beide erst 2020) folgen, habe ich mich geärgert. Es gefällt mir nicht immer irgendwelche Reihen zu lesen und lange auf die Fortsetzung zu warten. Die Charaktere waren durchaus interessant und einzelne Handlungsstränge gefielen mir besser als andere. So fand ich Alexanders Weg spannend, während der Leidensweg des Onkels bis zu seinem Tod für mich künstlich verlängert wurde. So war die ganze Geschichte für mich sehr vorhersehbar und ich könnte sie in 2 Sätzen zusammenfassen (was ich hier nicht tue um nicht zu spoilern). Deswegen bekommt Band 2 von mir nur noch 3 Sterne und ich werde nicht mehr so ungeduldig auf die beiden Folgebände lauern. Sicher werde ich sie irgendwann mal lesen, aber diese CDs haben meine Begeisterung doch recht ernüchtert. Die Sprecherin Svenja Pages las sehr ausdrucksvoll, ich habe ihr gern zugehört. Fazit: Wer das Buch liest/hört, sollte wissen, dass es 4 Bände sind, die aufeinander aufbauen und dass man hier keine abgeschlossene Geschichte hat. Ich fand das Buch diesmal ganz unterhaltsam, aber kenne von der Autorin viele Bücher, die ich viel mehr empfehlen kann.
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