In " Meergeflunker - Fast 'ne griechische Tragödie " gewinnt Nellie überraschend eine einwöchige Urlaubsreise nach Griechenland, da ihre beste Freundin sie dafür angemeldet hatte.
Für Nellie, die seit ihrer Scheidung mehr oder weniger alleinerziehend den Alltag mit Teenegersohn Matteo bestreiten muss, ist dies eine willkommene Erholung. Auch wenn Nellie sich zunächst etwas schwer damit tut, die Verantwortung abzugeben.
Mit der rüstigen Wally, einer weiteren Gewinnerin, hat Nellie eine lebenslustige und agile Reisebegleitung.
Nur mit dem dritten Gewinner im Bunde, hat Nellie ihr Problem. Denn Büschi, wie Nick damals genannt wurde, ist ihre Jugendliebe, und dieser scheint Nellie nicht wieder zu erkennen.
Dennoch lässt das damalige Nellie nicht los und legt einen Schatten auf den Urlaub auf der griechischen Insel Skopelos.
Damit müsste Nellie als großer Fan des Films Mama Mia völlig aus dem Häuschen sein, denn sie kann auf den Spuren dessen wandeln.
Werden Nellie und ihre Mitgewinner unter diesen Voraussetzungen überhaupt eine vergnügte Zeit in Griechenland verbringen können? Und gibt es für die Anziehung zwischen Nellie und Nick eine Chance, trotz der gemeinsamen Vergangenheit?
Die Story hat mich von Anfang an in ihren Bann gebracht, dabei bleibt sie abwechslungsreich sowie spannungsgeladen. Man darf mit Nellie, Nick sowie Wally mitfiebern und die verschiedensten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln bis herzhaft zu lachen, so manche mitfühlende Momente und das ein oder andere Tränchen zu vergießen.
Da ich erfahren wollte, ob und wie es für beide ein Happy End gab, musste ich das Buch in einem Rutsch durchlesen.
Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 Sterne.