Stiefkind als Taschenbuch
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Stiefkind

Psychothriller. Originaltitel: The Fire Child. 1. Auflage.
Taschenbuch
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Psychothrill an der atemberaubenden Küste Cornwalls - der neue Roman des Bestsellerautors von "Eisige Schwestern"! Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein … weiterlesen
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Stiefkind als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Stiefkind
Autor/en: S. K. Tremayne

ISBN: 3426516624
EAN: 9783426516621
Psychothriller.
Originaltitel: The Fire Child.
1. Auflage.
Übersetzt von Susanne Wallbaum
Knaur Taschenbuch

1. Dezember 2016 - kartoniert - 400 Seiten

Beschreibung

Psychothrill an der atemberaubenden Küste Cornwalls - der neue Roman des Bestsellerautors von "Eisige Schwestern"! Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben. Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: " An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück."

Portrait

S.K. Tremayne ist ein englischer Bestsellerautor und preisgekrönter Reisejournalist, der regelmäßig für internationale Zeitungen und Magazine schreibt. Er wurde in Devon geboren und lebt heute mit seinen beiden Töchtern in London.

Pressestimmen

"Meisterhafter Psychothriller, der uns zuschauen lässt, wie eine heile Welt zerbricht, und raffiniert in die Irre führt." FÜR SIE 20170105
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Hedda Freier
Spannung pur!
von Hedda Freier - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 11.12.2016
Ein von Beginn an spannender Psychothriller. Was ist die Wahrheit? Wem soll man glauben? Rachel ist am Ziel ihrer Wünsche. Sie ist verheiratet mit einem reichen Mann und hat einen liebenswerten Stiefsohn. Doch der 9-jährige Jamie scheint in die Zukunft sehen zu können und er sieht Rachels Tod: "Weihnachten wirst du sterben!" Genau wie "Eisige Schwester" hat S.K. Tremayne wieder einen Thriller geschrieben, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Nach und nach erfahren wir als Leser die unausgesprochenen Geheimnisse der einzelnen Personen. Ist Nina, die Mutter von Jamie, nach einem Unfall ertrunken oder wurde sie ermordet? Hat David, Jamies Vater, was mit dem "Unfall" zu tun? Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich vergebe natürlich 5 Sterne.
Bewertungen unserer Kunden
Langatmig
von Herbert Mangl - 23.02.2017
Rachel Kerthen ist jungverheiratet und geniesst alle Vorzüge eines schwerreichen Ehemannes. Sie lebt mit ihm und seinem kleinen Sohn Jamie auf einem riesigen Anwesen auf Cornwall und sollte eigentlich wunschlos glücklich sein. Doch ihre Idylle wird überschattet von dem mysteriösen Tod der ersten Frau David Kerthens, den der kleine Jamie nicht zu verwinden scheint, egal, was Rachel auch versucht. Im Gegenteil, Jamie zieht sich immer mehr in seine eigene Welt zurück und schockiert Rachel eines Tages mit der Nachricht, dass sie zu Weihnachten sterben wird. Zuerst misst sie dem keine Bedeutung bei, doch als einige andere Prophezeihungen des Jungen eintreffen, gerät sie in Panik. Ihr Ehemann ist ihr bei alldem keine große Hilfe, im Gegenteil. Nun, ich war etwas enttäuscht, denn das ganze Buch ist etwas langatmig und von Psychothrill keine Spur. Es wird lange und mühsam auf ein Ereignis hingearbeitet, dass dann schlussendlich ohne großen Knalleffekt verpufft. Die großen Vorschusslorbeeren sind meiner Meinung nach eher unangebracht - spannend ist anders.
Kein tragisches Ende, aber eine unheimliche Aura
von yesterday - 23.02.2017
Düstere, aber auch schöne Umgebungsbeschreibungen kann der S.K. Tremayne als Reisejournalist natürlich überzeugend darstellen. Davon lebt dieser Thriller in jenen Phasen, in denen die Geschichte selbst nicht so mit Spannung überzeugen kann. Dass es mittels der Überschriften einen Countdown auf Weihnachten gibt, unterstützt zwar die Dramatik eines Teils der Geschichte, aber ohne die Zwischentitel könnte die ganze Handlung auch innerhalb weniger Wochen stattfinden. Wer sich ein thrillerartiges, tödliches Ende erwartet mit viel Drama, wird hier möglicherweise enttäuscht werden. Auch das Rätsel um den unfreiwilligen Tod von Nina Kerthen, Mutter, Ehefrau und Herrin über Carnhallow House, entpuppt sich als weniger dramatisch als man zwischendurch annimmt. Trotzdem schafft es der Autor, durch die Lage des großen Hauses und die Vorgeschichten der beiden frisch Vermählten - Rachel und David Kerthen, Witwer, eine unterschwellige unheimliche Aura über alles zu legen. Zu Beginn unverfängliche Unterhaltungen wandeln sich zu Minenfeldern. Wie Rachel wird der Leser misstrauisch gegenüber sämtlichen Ereignissen im und rund ums Haus und löst mit ihr nicht nur ihre traurige Vergangenheit, sondern auch die Rätsel rund um die tausende Jahre alte Familie Kerthen.
Jamies Visionen
von Bücherfreundin - 19.02.2017
S. K. Tremaynes Roman Stiefkind ist ein spannender und düsterer Psychothriller, der von der 1. Seite ein beklemmendes Gefühl beim Leser hervorruft. Rachel, eine junge Frau aus ärmlichen Verhältnissen, heiratet recht schnell den reichen Anwalt David und zieht zu seinem 9 jährigen Sohn Jamie in das alte Familienanwesen in Cornwell. Vor nicht einmal 2 Jahren starb Davids erste Frau und Jamies Mutter unter mysteriösen Umständen und seit dem verhält sich Jamie immer mal wieder auffällig. Er scheint Visionen zu haben, die sich scheinbar nach und nach tatsächlich zu erfüllen scheinen. Besonders merkwürdig hört sich Jamies letzte Voraussage An Weihnachten wirst Du tot sein! an. Rachel bekommt Panik und versucht mehr von der Vergangenheit herauszufinden. Doch nicht nur Jamies Verhalten ist mysteriös, sondern auch David scheint so einiges verbergen zu wollen und auch Rachel hat das ein oder andere Geheimnis in Ihrer Vergangenheit. Das Buch wird in der Hauptsache aus der Perspektive von Rachel erzählt, doch manchmal kommt noch Davids Sicht der Situation hinzu. S.K. Tremayne schafft es mit seinem Schreibstil ein beklemmendes Gefühl beim Leser hervorzurufen. Verstärkt wird dies durch den Countdown bis zum dramatischen Höhepunkt an Weihnachten. Auch wenn die Lösung für mich ein wenig überraschend kam, bleib die Spannung bis zum Ende erhalten.
Weihnachten bis du tot
von nati - 16.02.2017
Eine Wende tritt in das Leben von Rachel ein, als sie den charmanten und attraktiven Anwalt für Unternehmensrecht David Kerthen kennenlernt. Es war Liebe auf den ersten Blick und acht Wochen nach ihrem ersten Date heiraten beide. Rachel, die in London in einer Sozialwohnung aufgewachsen ist, fühlt sich auf Davids großem Anwesen in Cornwall glücklich. Die Abgeschiedenheit stört sie nicht und sie kümmert sich um Jamie, den achtjährigen Sohn von David. Nina, die erste Frau von David, kam durch einen tragischen Unfall in der Morvellan Mine ums Leben. In einem wassergefüllten Schacht fand man ihren Mantel, der Leichnam wurde aber nicht gefunden. Im Laufe der Zeit verändert sich Jamie auf unfassbare Weise und beginnt Zukunftsvisionen zu äußern. Er behauptet, dass seine Mutter noch lebt und Rachel würde Weihnachten nicht mehr da sein, da sie dann tot ist. Was steckt dahinter? Kommt Jamie mit dem tragischen Tod seiner Mutter nicht klar und ist stärker traumatisierter als alle dies annehmen? Durch die Klappentext und das Cover fühlte ich mich von dem Buch angesprochen. Doch die Geschichte begann sehr gemächlich, bis sie ab der Mitte spannender wurde und man nicht wusste, wer ist der Gute und wer der Böse. Der Erzählstil von S. K. Tremayne hat mir an einigen Stellen zwar gut gefallen, aber oft fand ich die Beschreibungen über die Landschaft und die Minen von Cornwall etwas zu ausschweifend. Am Ende war ich doch etwas enttäuscht, da die Zusammenhänge auf mich nicht ganz nachvollziehbar und sehr konstruiert wirkten.
Was geschieht an Weihnachten
von Anonym - 30.01.2017
Rachel heiratet nach sehr kurzer Kennenlernzeit den attraktiven Anwalt David und zieht auf sein prächtiges Anwesen Carnhallow House in Cornwall. Mit Davids Sohn Jamie versteht sie sich gut. Doch kurz nachdem sie eingezogen ist, verändert sich Jamie und beginnt, seltsame präzise Zukunftsvisionen zu äußern. Will Jamie Rachel dafür bestrafen, dass sie seine neue Mutter sein will? Rachel beginnt heimlich nachzuforschen und entdeckt, dass David Geheimnisse vor ihr hat und ihr auch nicht genau verrät, was vor zwei Jahren geschah, als Jamies Mutter starb. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt für sie, denn sie hat Angst, dass sich Jamies letzte Voraussage bewahrheitet: "An Weihnachten bist du tot". Ein spannender Psychothriller, der bis zum Schluss nicht verrät, was hinter der Geschichte steckt. Das Buch fängt ganz harmlos mit dem Einzug von Rachel an, doch die Protagonisten verändern sich immer mehr, so dass man nicht mehr zwischen Gut oder Böse unterscheiden kann. Zwischenzeitlich verliert sich der Autor etwas zu arg in Landschaftsbeschreibungen und alten Minengeschichten der Bewohner, was eher Langeweile aufkommen ließ. Der Autor lässt viel Raum zur Spekulation und legt immer neue Hinweise aus, was geschehen sein könnte. Zum Schluss lässt er dann die "Erklärungsbombe" platzen und das Ende war für mich unerwartet. Leider muss ich aber sagen, dass mir das zu viele "Zufälle" waren und dadurch wirkte die Geschichte doch sehr konstruiert. Dadurch, dass die Kapitel immer damit überschrieben sind, wieviel Zeit noch bis Weihnachten bleibt, ist man als Leser geneigt, schnell weiter zu lesen, um zu wissen, was denn nun an Weihnachten passiert. Dadurch kann man das Buch sehr flüssig durchlesen. Es gab schon Momente, wo ich den Atem angehalten habe und hoffte, dass alles gut ausgeht. Aber als ganzes Buch gesehen, konnte es mich zwar gut unterhalten, aber mehr leider nicht.
war mir zuviel psycho und zuwenig Thriller
von Wencke - 29.01.2017
In diesem neuen Buch von S. K. Tremayne geht es um Rachel, die gerade frisch mit David verheiratet ist. Sie versucht auf dem Familiensitz der Kerthens im Carnhallow House in Cornwall heimisch zu werden. Rachels Ehemann David war vorher bereits verheiratet. Weihnachten vor zwei Jahren verstarb Davids erste Ehefrau bei einem tragischen Unglück. Davids 9-jährige Sohn Jamie kann den Verlust seiner geliebten Mutter noch nicht verschmerzen. Am Anfang ist die Beziehung zwischen Rachel und ihrem Stiefsohn Jamie sehr gut, aber nach und nach verdüstert sich das ganze. Rachel spürt das Unwohlsein, das Jamie bewegt. Auch tun sich nach und nach auch Unstimmigkeiten zwischen David und Rachel auf. Welches Geheimnis teilen sich David und Jamie? Was ist am Weihnachtsabend vor zwei Jahren wirklich passiert? Insgesamt ist es ein spannendes Buch. Der Text ist sehr verständlich geschrieben. Allerdings war es mir zu sehr psycho . Was haben die einzelnen Personen wirklich erlebt, bzw. was sehen, hören sie tatsächlich? Das war mir etwas zu viel.
Wirklich ein PSYCHOtriller!
von MeinLuke - 18.01.2017
Die Bezeichnung Psychothriller des Buches Stiefkind von S. K. Tremayne trifft es haargenau! Mir hat es ausgesprochen gut gefallen und meine Erwartungen an das Buch, auf Grund anderer Bewertungen/Rezensionen, wurde sogar noch übertroffen (was nicht oft passiert)! Ich konnte es auf den letzten 150 Seiten nicht mehr aus der Hand legen. Stiefkind ist super spannend, aber was für mich noch wichtiger ist, bis zum Ende konnte ich nicht erahnen, wie es wohl ausgehen wird und was bei der Protagonisten Rachel und ihrem Stiefsohn abläuft. So soll ein gutes Buch sein! Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man es wirklich als Thriller bezeichnen kann... Bei Thrillern erwarte ich immer Kriminalfälle, Serienmörder ect. So ein Thriller ist dieses Buch nicht. Leider kann ich das hier nicht erklären, ohne zu viel zu verraten ;-) Klare Leseempfehlung!
Stiefkind
von Seraphina - 13.01.2017
In dem Buch Stiefkind geht es um Rachel, die aus eher ärmlichen Verhältnissen kommt. Sie ist mit David verheiratet, einem Anwalt aus einer wohlhabenden Familie. David hat bereits einen Sohn, Jamie, aus erster Ehe. Seine erste Ehefrau kam ums Leben und Jamie scheint den Tod seiner Mutter noch nicht überwunden zu haben. Er verhält sich Rachel gegenüber teilweise sehr merkwürdig und prophezeit seltsame Dinge aus der Zukunft. Bei Stiefkind war es für mich wirklich ein Auf und Ab. Erst fand ich das Buch toll, dann fand ich es zunehmend blöder und habe es tatsächlich auch ein paar Tage gar nicht angerührt. Dann wurde es wieder besser und nun, da ich das Ende kenne, find ich wieder ganz gut. Auf dieses Ende wäre ich nie gekommen. Viel mehr kann ich zu dem Buch gar nicht sagen, ohne hier irgendwelche Handlungsstränge zu verraten. Ein 2. Mal würde ich es nicht lesen und ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich mir auch Eisige Schwester nicht unbedingt ansehen müsste - dazu hat mir Stiefkind einfach nicht gut genug gefallen.
Ganz nett
von Sylvia Mangl - 13.01.2017
Rachel kommt aus kleinen Verhältnissen. Sie lernt den reichen Anwalt David Kerthen kennen und schon nach sehr kurzer Zeit heiraten die beiden. David lebt mit seinem kleinen Sohn Jamie und seiner Mutter auf einem altehrwürdigen Anwesen auf Cornwall. Doch ihr gemeinsames Leben wird überschattet von dem tragischen Tod von Davids erster Frau Nina, die bei einem tragischen Unfall in den Minen ums Leben gekommen ist. Besonders Jamie vermisst seine Mutter sehr und kommt über ihren Tod einfach nicht hinweg. Nachdem David sich David während der Woche in seiner Kanzlei in London aufhält, ist Rachel mit Jamie alleine in dem großen Haus und versucht das Werk ihrer Vorgängerin, die Restaurierung der alten Räumlichkeiten fortzuführen. Doch immer öfter meint sie, von Ninas Geist verfolgt zu werden und auch Jamie kommt von seiner Mutter nicht los, spricht mit ihr. Eines Tages verkündet er Rachel, dass seine Mutter zu Weihnachten wiederkommen wird und sie, Rachel sterben wird. Zunächst denkt Rachel an eine bösartige Kinderfantasie, doch dann überfährt sie ein Kaninchen - etwas was Jamie auch vorausgesagt hat. Das Buch hat mir nur stellenweise gut gefallen. Beschrieben wird eine vom Leben bereits schwer traumatisierte junge Frau, die ihre Vergangenheit um jeden Preis verheimlichen will und ein erfolgreicher privilegierter, verwitweter Anwalt, der ebenfalls ein Kapitel seiner Vergangenheit um jeden Preis geschlossen halten möchte. Stellenweise war es zu langatmig, die Spannung zu sehr in die Länge gezogen, sodass sie schon wieder an Kraft verloren hat. Lange Zeit werden nur Andeutungen gemacht, was das Vorleben von Rachel und auch von David betrifft und zum Schluss löst sich alles in einem furiosen, aber unglaubwürdigen Finale auf. Mit ein bisschen weniger Mystik und ein wenig mehr Tempo hätte mir die Geschichte besser gefallen.
Durchschnittlicher Psychothriller
von Alexandra Baunach - 11.01.2017
Rachel hat den Anwalt David Kerthen kennengelernt und heiratet ihn recht schnell und zieht zu ihm und seinem Sohn in ein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Die Mutter von Jamie kam bei einem Unglück ums Leben und Rachel will dem 9jährigen Jamie eine gute Mutter sein. Doch schon kurz nach dem Einzug verändert sich Jamie und spricht düstere Vorahnungen aus, eine davon lautet: An Weihnachten wird Rachel sterben. Das Cover wirkt toll und düster und auch der Klappentext machen neugierig auf das Buch. Der Schreibstil ist ansprechend und flüssig und die Spannung baut sich gleich zu Beginn des Buches auf. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und auch die Landschaft Cornwalls konnte ich mir dank der bildhaften Sprache gut vorstellen. Leider ist der Mittelteil etwas langatmig und auch der Schluss konnte mich nicht völlig überzeugen. Es gibt zwar etliche überraschende Wendungen, aber insgesamt ist es eher ein durchschnittliches Buch. Es ist gut und schnell zu lesen, aber kein unbedingtes MUSS an Lesestoff.
Düstere Visionen
von cabotcove - 11.01.2017
Düstere Visionen Rachel Kerthen hat ein Leben, von dem andere Frauen nur träumen können: sie lernt einen phantastischen Mann kennen, der auch noch gut situiert ist und zieht mit ihm in sein stattliches Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Eine wunderschöne Landschaft, aber auch geheimnisumwittert und für Stiefsohn Jamie und Mann David durchaus auch ein Ort der Qual, denn vor gut eineinhalb Jahren kam hier Jamies Mutter Nina in einer überfluteten Zinngrube ums Leben und beide scheinen noch nicht ganz darüber hinweg zu sein... Jamie quälen sogar Visionen und eines Tages platzt er schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: " An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück. Es ist ja mittlerweile ein beliebtes Stilmittel, zur Geschichte auch die Umgebung möglichst bildhaft zu schildern und bei manchen Büchern ist das auch gut so: z. Bsp. Bei historischen Geschichten oder welchen, die an ungewöhnlichen Orten spielen, aber es darf halt auch nicht Überhand nehmen... "Stiefkind" spielt an der Küste Cornwalls - man sieht geradezu die sturmumtosten Felsen/Klippen vor sich und von daher hätte das sicherlich hier gut zur Geschichte gepasst, wenn man auch die Umgebung bildhaft beschreibt, doch leider empfand ich das dann doch als "zuviel des Guten"... Klar steht die Mine im Mittelpunkt, aber das immer wieder zu erwähnen bzw. die Gegend immer und immer wieder so detailliert zu beschreiben, riss mich dann leider immer wieder aus meinem Lesefluss heraus, was ich sehr schade fand, denn das Buch ist ja nicht schlecht geschrieben... Nur lag für mich das Augenmerk etwas zuviel auf der Gegend. Bei "Eisige Schwestern", dem ersten Buch des Autors, war mir das noch nicht so krass aufgefallen; hier leider schon. Wenn man davon mal absieht, hat mir die Geschichte und die agierenden Personen allerdings ganz gut gefallen, von daher vergebe ich vier Sterne.
Fesselnd
von HK1951 - 10.01.2017
"Eisige Schwestern" war nicht jedermanns Sache und anfangs hatte ich auch so meine "Probleme" mit dem Schreibstil, doch wenn man einmal "drin" ist, kann man sich ihm auch nicht mehr entziehen. Es dauert eben nur ein bißchen... Bei "Stiefkind" war das ein wenig anders; vielleicht weil ich die Autorin und ihren Stil schon kannte. Hier kam ich deutlich schneller rein in die Geschichte. Ich finde den Schauplatz der Geschichte, die Küste Cornwalls, sturmumtost, schon mal super gewählt. Passt einfach hervorragend zur Geschichte und hat mir daher sehr gut gefallen. Man kann sich alles besser vorstellen, wenn man so bildhafte Beschreibungen hat, aber diese dürfen für mich auch nicht überhand nehmen. Hier ist das gut gelöst. Klappentext Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben. Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: " An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück. Die Spannung ist zwar nicht nervenaufreibend, baut sich eher "subtil" auf, doch auch das passt einfach und hat mich daher auch so überzeugt. Fesselnd geschrieben ist das Buch absolut dennoch und ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen.
Düster und spannend
von Tamaru - 09.01.2017
Als Rachel den gutaussehenden und vermögenden Anwalt David Kerthen heiratet, glaubt sie endlich ihren Platz im Leben gefunden zu haben. An der Seite dieses tollen Mannes mit seinem Sohn Jamie, der immer noch unter dem Tod der Mutter leidet, beginnt sie ein neues Leben in Cornwall. Doch ihre Freude währt nicht lange, denn so langsam beginnt sie an David zu zweifeln. Welche Geheimnisse verbirgt er vor ihr, vor allem um den rätselhaften Tod seiner ersten Frau. Und was hat es mit den düsteren Visionen von Jamie auf sich, der ihr prophezeit: An Weihnachten wirst Du sterben! Ein spannendes Buch, das ich mit Begeisterung gelesen habe. Die Spannung steigert sich von Seite zu Seite, und gemeinsam mit Rachel erlebt mit, wie es immer näher auf Weihnachten zugeht und die ganze Geschichte immer mysteriöser wird. Das Ende ist dann doch etwas überraschend und anders als ich gedacht habe. Die Charaktere sind gut beschrieben, machen Sie einem aber nicht unbedingt sympathisch. Rachel ist mir einfach zu naiv, und ihre Handlungen nicht immer nachvollziehbar, aber das muss für den Aufbau der Story wohl so sein. Bei David spürt man gleich zu Beginn, dass sich hinter seiner aalglatten Fassade noch etwas unheimliches verbirgt. Alles in allem ein spannendes Buch das einem teilweise gruselige Momente verschafft.
Mystisches Cornwall
von Ecinev - 06.01.2017
Die junge, aus armen Verhältnissen stammende, Rachel lernt in London den reichen Anwalt und Gutshausbesitzer David Kerthen aus Cornwall kennen. Schnell heiraten sie und Rachel zieht zu ihm nach Cornwall. Während David die Woche über in London arbeitet, macht Rachel sich mit dem großen Haus und der geschichtsträchtigen Umgebung vertraut und bemüht sich eine gute Stiefmutter für Jamie, Davids Kind, zu sein. Nach dem Tod der Mutter ist Jamie immer noch sehr traumatisiert und macht es Rachel nicht leicht. Er sagt ihr ins Gesicht, Weihnachten bist du tot und meine Mami ist wieder da. Während die Zeit bis Weihnachten immer näher rückt, häufen sich merkwürdige Begebenheiten. Die bildhafte Beschreibung der schönen Landschaft Cornwalls mit seinen kleinen Küstenorten, schroffen Küsten und verlassenen Bergwerksminen, das rauhe Klima und die Beschreibung des riesigen baufälligen Carnhallow erzeugen beim Lesen schon fast Gänsehaut. Das Buch kommt ohne Mord und Totschlag und nur mit sehr wenigen Personen aus. Da ist der Junge Jamie der sehr verschlossen ist und sich immer mehr zurückzieht und Rachel die ebenfalls ein Geheimnis hat und glaubt verrückt zu werden. Am Anfang hat das Buch einige Längen ab der Hälfte wird es aber immer spannender und man möchte unbedingt mehr erfahren. Ebenfalls wird die Geschichte des Bergbaus in Cornwall beleuchtet die eine grausame Vergangenheit dieser schönen Landschaft offenbart. Der Schreibstil ist lebendig und der Spannungsbogen verlief gleichmäßig hoch. Eine klare Leseempfehlung für Cornwall Liebhaber.
Spannend!
von Jacky - 06.01.2017
Inhalt: Rachel hatte es nicht immer leicht im Leben. Doch nun scheint sich endlich alles zum Guten zu Wenden. Sie hat den Anwalt David Kerthen geheiratet, dieser ist nicht nur erfolgreich und attraktiv sondern entstammt noch einer Familie von Mienenbesitzern. Also zieht sie zu ihm und seinem 9 jährigen Sohn nach Cornwalls ins alte Herrenhaus. David hat seine erste Frau auf tragische Weise verloren, sie stürzte in einen alten Mienenschacht und ertrank. Alles scheint perfekt, doch Davids Sohn Jamie verhält sich immer seltsamer. Aller zu Rachel sagt, sie würde an Weihnachten sterben und seine Mutter würde zurückkommen, bekommt es Rachel mit der Angst zu tun. Mehr und mehr findet sie heraus, was wirklich geschehen ist. Meinung: Nach dem ich schon Eisige Schwestern von S. K. Tremayne gelesen habe, wollte ich auch unbedingt den Stiefkind lesen. Ich muss sagen, der Anfang war doch ein bisschen langatmig und nicht sonderlich spannend, jedoch wird es zum Ende des Buches umso spannender. Es passieren so viele Dinge, dass der Leser kaum noch hinterherkommt. Der Autor hat die Figuren gut und realistisch beschrieben. Der Leser kann sich sowohl in Rachels als auch in Davids Gefühlswelt hineinversetzen. Manchmal fand ich jedoch Rachel auch etwas nervig und naiv. Auch David war mir an manchen Stellen richtig unsympathisch. Er konnte nicht einsehen, dass auch er Fehler gemacht hat. Ich habe die letzen 2/3 des Buches in einem Rutsch gelesen, weil ich es so spannend fand. Das Ende hätte ich jedoch nicht so erwartet und hat mich wirklich sehr überrascht. Das Cover gefällt mir sehr gut, es hat schon eine richtig düstere Stimmung und ist ein echter Blickfang. Fazit: Ein spannendes Buch das mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat. Zwar gibt ein paar kleine Kritikpunkte, jedoch hat mir das Lesen viel Spaß bereitet. Der Autor versteht es, den Leser immer wieder zu überraschen.
Gruseliges Cornwall
von Ameland - 06.01.2017
Rachel heiratet den attraktiven Anwalt David und zieht in sein Anwesen Carnhallow House im schönen Cornwall. Neben der Angestellten Cassie wohnen noch ihre Schwiegermutter und der Stiefsohn Jamie dort. Der Junge hat noch immer nicht den Tod seiner Mutter vor zwei Jahren verarbeitet und verhält sich äußerst merkwürdig. Auch in Rachels Vorleben scheint es Geheimnisse zu geben und die Geister der Vergangenheit holen sie mehr und mehr ein. Das Buch beginnt wie einer der Liebesromane, die im schönen Cornwall spielen - gutaussehend Frau, attraktiver Mann, intelligentes Kind, beeindruckendes altes Anwesen und die wunderschöne Landschaft. Alles wird gut vorstellbar beschrieben. So dauert es seine Zeit bis sich das Blatt wendet - die Landschaft wird bedrückend, das Wetter unwirtlich, das Haus kalt und mit dunklen Ecken. Die Atmosphäre ändert sich, die Spannung steigt und die Geschichte nimmt Fahrt auf. Je weiter man liest desto weniger möchte man das Buch zur Seite legen. Die Protagonisten sind gut beschrieben und obwohl ich bis zum Schluss wissen wollte was nun mit Rachel und Jamie passiert, ist mir keine der Figuren ans Herz gewachsen. Es handelt sich um einen spannenden Psychothriller mit einer überraschenden Wendung. Von mir bekommt das Buch eine unbedingte Leseempfehlung.
Spannend mit leichten Schwächen
von anyways - 06.01.2017
Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Rachel Daly, eine junge Londonerin um die dreißig verliebt sich Hals über Kopf in den zehn Jahre älteren, gut betuchten Anwalt David Kerthen. Ausschlaggebend für Rachels schnellen Entschluss, Davids Heiratsantrag anzunehmen, war neben der finanziellen Absicherung, denn sie selbst kommt aus ärmlichen Verhältnissen, jedoch das Kennenlernen des kleinen Jamie`s, Davids Sohn aus erster Ehe. Zwei Monate später zieht sie nach Cornwall. Davids Familie lebt schon seit Jahrhunderten dort und besitzt ein traumhaftes, allerdings renovierungsbedürftiges Herrenhaus. Rachel soll die Restauration des Anwesens fortführen, während David unter der Woche weiter in London arbeitet. Doch das Einleben in die raue, karge Landschaft, die zudem noch zerfurcht ist, von der Jahrhunderte alten Tradition des Bergbaus fällt Rachel alles andere als leicht. Auch Jamie, dieser liebenswerte, lustige kleine Bursche, wirkt, seitdem sie im "Carnhallow House" wohnen, still und in sich gekehrt. Die wenigen Male die er jetzt mit Rachel kommuniziert, sind geprägt von düsteren Vorahnungen, die so weit gehen, das Rachel beschließt den Jungen einem Psychiater anzuvertrauen, gegen Davids Willen. Doch die Aussage des Jungen, das Rachel zu Weihnachten stirbt und die tote Mutter des Jungen wiederkommen soll, erschreckt Rachel doch zutiefst. Dieser Psychothriller beinhaltet ganz genregemäß alles was den Leser neugierig macht. Eine traditionsreiche mit vielen dunklen Tragödien ausgestattete Umgebung, eine uralte Familiengeschichte die streckenweise bis zum Diesseits mit dunklen Geheimnissen aufwarten kann, ein ebensolcher uralter Familienbesitz, aufgebaut auf den Ruinen eines Klosters und Protagonisten die jederzeit darum kämpfen ihre düsteren Geheimnisse nicht zu offenbaren. So wird aus anfänglicher Liebe Hass, es entsteht Misstrauen und Neid -ein rasanter Nervenkitzel kann beginnen. So ganz zum Pageturner, wie von vielen Kritikern ausgelobt, entwickelt sich dies für mich jedoch nicht. Streckenweise sind mir die Passagen, die Rachel aus der Ich- Perspektive erzählen lassen zu langatmig. Eine gute Abwechslung ist die zwischenzeitliche Wortmeldung Davids, denn auch aus seiner Sicht werden Dinge geschildert, für mich sind diese jedoch etwas zu kurz gekommen und manchmal waren die Handlungen Davids für mich daher nicht nachvollziehbar. Die Schilderungen des Autors über die Geschichte Cornwalls bezüglich der vielen Zinn- und Kupferminen, die bis heute die Landschaft prägen, war zum Anfang sehr interessant, leider werden diese Dinge immer wieder präsentiert. Das waren mir einfach zu viele Wiederholungen. Etwas unglücklich charakterisiert fand ich die Mutter Davids. Eine ältere Dame mit beginnendem Alzheimer die über einen regen und wachen Geist verfügt? Das ist nicht recht glaubhaft. Versöhnlich stimmte mich da schon eher das Ende, das war für mich wirklich unvorhersehbar. Fazit: Ein solider Thriller mit leichten dramaturgischen Schwächen und einem überraschenden Ende.
langatmig und doch spannend
von Conny S. - 04.01.2017
Der Psychothriller "Stiefkind" von S. K. Tremayne ist spannend, mit langatmigen Passagen. Rachel hat das große Los gezogen. Sie ist seit kurzem mit dem gut aussehenden und vermögenden David verheiratet und wohnt zusammen mit ihm, seinem 9-jährigen Sohn Jamie sowie seiner Mutter im Herrenhaus "Carnhallow House" in Cornwall. David ist Witwer. Seine erste Frau, Nina, starb vor zwei Jahren in der ehemaligen Mine "Porzellan", die seit Jahrhunderten in Familienbesitz von Davids Familie ist. Alles könnte perfekt sein für Rachel, wäre da nicht das seltsame Verhalten von Jamie. Anfangs hält Rachel es für Abneigung gegenüber ihr, der Stiefmutter. Dann schiebt sie sein Verhalten auf die Trauer um den Tod seiner Mutter. Doch was steckt wirklich hinter seinem Verhalten? Hat Jamie tatsächlich Vorahnungen? Oder wird er manipuliert? Da seine düsteren "Prophezeihungen" alle Rachel betreffen, fragt man sich als Leser, ob Jamie seine Stiefmutter hasst? Oder gibt es doch jemanden, der den Jungen benutzt, um die neue Frau an Davids Seite los zu werden? Evtl. Davids Mutter? Hat sie etwas gegen die neue Schwiegertochter? Ist Rachel, die aus der Unterschicht kommt, nicht gut genug für diese Familie? Oder ist es etwa Nina, Davids tote Frau und Jamies Mutter? Ist sie etwa damals bei dem Sturz gar nicht ums Leben gekommen? Ihre Leiche zumindest wurde nie gefunden... Könnte es evtl. sogar David selbst sein? Wird Rachel herausfinden, was in "Carnhallow House" vor sich geht, noch bevor Jamies Worte "An Weihnachten bist du tot" wahr werden? Oder bildet Rachel sich das alles nur ein? Hat Jamie ihr wirklich gesagt, dass sie sterben wird? Stimmt vielleicht mit ihr selbst etwas nicht? Die Story um Rachel, David, Jamie und den Tod von Nina finde ich sehr spannend geschrieben. Das Rundherum finde ich etwas langatmig. Vor allem die Geschichten um die früheren Bergwerke in Cornwall.
Braucht Anlauf
von tigerbea - 03.01.2017
Rachel zieht nach ihrer Hochzeit zu ihrem Mann und dessen Sohn aus erster Ehe nach Cornwall. Doch die Schatten der ersten Ehe liegen schwer auf dieser kleinen, neuen Familie. Stiefsohn Jamie hat den Tod der Mutter noch nicht überwunden und halluziniert. So lange, bis auch Rachel glaubt, die Frau zu sehen. Doch Jamie treibt es noch schlimmer: er sagt den Tod Rachels voraus, wenn seine Mutter wiederkommt. Bei diesem Buch braucht man zunächst etwas Hartnäckigkeit. Denn es ist nicht von Beginn an superspannend. Die Spannung wird hier erst einmal aufgebaut und man muß halt bis dahin durchhalten. Aber das lohnt sich wirklich! Denn ab einem gewissen Punkt kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ab da fliegt man durch die Seiten und die Handlung nimmt den Leser für sich gefangen. Vor allem die Beschreibung der Landschaft, düster, einsam und verschneit, treibt die Spannung noch höher. Man fröstelt richtig, so anschaulich wird das hier beschrieben. Aber auch die ständigen Andeutungen treiben den Leser fast in den Wahnsinn. Man muß einfach wissen, was es damit auf sich hat. Der Schreibstil des Autors ist sehr schön flüssig, was einem über die erste Durststrecke hinweg hilft. Die Charaktere sind gut beschrieben und man fiebert mit ihnen. Vor allem mit Rachel, die sich durch ihre Leichtsinnigkeit doch irgendwie abhebt. Für mich ein empfehlenswertes Buch!
Auf der Suche nach der Wahrheit
von Tintenherz - 31.12.2016
Inhalt: Rachel heiratet den älteren David Kerthen und zieht zu ihm und seinem 9-jährigen Sohn Jamie, dessen Mutter in den Zinnminen umgekommen ist, an die Küste Cornwalls. Doch das Glück währt nur kurz, da mysteriöse Dinge sich ereignen und sich Jamie scheinbar gegen Rachel stellt. Meine Meinung: Das Cover zu diesem Psychothriller ist mit dem merkwürdig stehenden Jungen im Kornfeld bedrückend gestaltet. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich zu lesen. Die Geschichte beginnt 178 Tage vor Weihnachten. Rachel ist ihrem Mann völlig verfallen und versucht krampfhaft mit dem schwierigen Erbe der Exfrau zurecht zu kommen. Ängste, Träume und Geheimnisse beschäftigen die Protagonisten, die von der Handlung abwechselnd berichten. Mit eingebunden in dem Thriller ist die lange Tradition des Bergbaus zur Förderung von Zinn und Kupfer, die die raue und atemberaubende Küste Cornwalls beherrscht. Die Atmosphäre ist bedrückend, mysteriös und spannend zugleich. Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen, da ich dringend wissen musste, wer hinter den Ereignissen steckt. Fazit: Ein packender und nervenzerreißender Thriller, der Gänsehaut verursacht. Sehr empfehlenswert!
Stiefkind
von karin1966 - 31.12.2016
Der Titel und das Cover des Buches haben sofort mein Interesse geweckt. So habe ich mich sofort mit Begeisterung in das Buch gestürzt. Ich muss gestehen, dass es zu Beginn etwas gedauert hatte, bis ich ins Buch rein gefunden hatte. Zu Beginn ist die Handlung recht lasch und langatmig. Doch irgendwann legt die Spannung zu und ich war richtig im Lesefluss. Das Ende fand ich hingegen wieder sehr chaotisch und irgendwie für mich nicht stimmig. Das jedoch ist Ansichtssache. Zur Geschichte Rachel heiratet David und wir dadurch zur Herrin über Carnhallow in Cornwall, einem etwas düsteren prachtvollen Herrenhaus. In ihm haben sich schreckliche Dinge zugetragen. Zu dem bekommt Rachel mit der Heirat ein Stiefkind, nämlich James, ihm fühlt sie sich sehr schnell verbunden Die Blickwinkel wechseln ständig und man weiß bis zum Ende nicht, wem man trauen kann, wer der Gute oder der Böse in dem ganzen Unterfangen ist. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen, wen man von dem etwas schleppenden Beginn absieht. Ein sehr schönes spannendes Buch, das ich mit gutem Gewissen empfehlen kann.
Toller Psychothriller!
von KiMi - 29.12.2016
Das Buchcover hat mich direkt neugierig gemacht und nach lesen des Klappentextes war mir klar, dass ich das Buch lesen werde. Dies habe ich auch auf keiner Seite bereut. Der Schreibstil ist sehr gut und angenehm zu lesen und die Charaktere sind bis ins Detail ausgearbeitet und stimmig. Die Spannung hält sich wirklich bis zum Schluss, wie es sich für einen guten Thriller gehört. Einen Punkt Abzug gebe ich dem Buch dann aber leider doch. Dies liegt aber wahrscheinlich an meinem persönlichen Buchgeschmack. Ich mag es nicht, in einer Rezension etwas über den Inhalt zu verraten aber für meinen Geschmack hat das Buch im letzten Drittel etwas zu viel Psycho im Thriller. Soll heißen, mir wird es zu verworren und extrem, so dass ich mich nicht mehr in die Story hineinversetzen konnte und wollte. Für echte Psychothriller Fans also wohl eine volle 5 Punkte Bewertung und für mich als mehr Thriller Fan eine gute 4 und Leseempfehlung!
Stiefkind
von Landbiene - 29.12.2016
Eigene Inhaltsangabe: Rachel stammt aus der Unterschicht und verliebt sich in den erfolgreichen Anwalt David Kerthen dessen Frau vor 2 Jahren bei einem Unfall auf dem eigenen Grundstück ums Leben gekommen ist. Die beiden Heiraten schnell und Rachel soll während der Abwesenheit unterhalb der Woche auf ihren Stiefsohn Jamie und das riesige Anwesen aufpassen. Doch Jamie legt ein komisches Verhalten an den Tag und sagt Rachel voraus das sie Weihnachten sterben wird. Schreibstil: Der Schreibstil von dem Autor S.K Tremayne lässt sich gut und flüssig lesen. Jedoch zieht der Autor durch Detailverliebtheit und unnötigen Informationen das Buch künstlich in die Länge. Die Kapitel sind nicht nummeriert, sondern mit den Tagen bis Weihnachten und der Tageszeit gekennzeichnet. Daher haben sie verschiedene Längen. Mal lang, mal kurz. Meist wird aus der Ich-Perspektive von Rachel berichtet, aber vereinzelt gibt es auch Kapitel aus der Sicht von David aus der personellen Erzählperspektive. Allgemeine Meinung: Der Klappentext hörte sich wirklich nach einem spannenden Psychothriller an, jedoch war es eine herbe Enttäuschung. Die erste Hälfte dreht sich nur um das Einleben in Cornwall von Rachel, die Familiengeschichte, die Umgebung und die Landschaft. Richtig langweilig mit vielen Details die für die Geschichte total unnötig gewesen sind. Die ersten 200 Seiten kann man sich praktisch schenken. Einzig der flüssige Schreibstil hält einen ein wenig bei der Stange um nicht enttäuscht aufzugeben. Ab Seite 200 kommt dann etwas Fahrt in die Geschichte, aber auch nicht wirklich mitreißend. Nach der ganzen Langeweile habe ich dann auf ein spannendes und aufklärendes Ende gehofft. Es war zwar überraschend aber dennoch fad. Zudem sind einige Fragen offen geblieben und einige Ereignisse wurden nicht richtig aufgeklärt. Obwohl das Buch zu 80% aus der Ich-Perspektive von Rachel geschrieben ist, konnte sie meine Sympathien nicht erreichen und ich nicht mit ihr Fühlen. 2 von 5 Sternen!
Hätte viel mehr Potenzial gehabt!
von chipie2909 - 29.12.2016
"Stiefkind" ist mein erster Thriller aus der Feder von S. K. Tremayne, ein Autor, der in Devon geboren wurde und heute mit seinen beiden Töchtern in London lebt. In diesem Werk geht es um Rachel, die in einer Galerie David kennenlernt und sich enorm schnell in ihn verliebt. Für ihn gibt sie ihr Leben in London auf und schon wenige Monate nach ihrem Kennenlernen heiraten sie. Rachel könnte kaum glücklicher sein und da gibt es ja auch noch Jamie, Davids Sohn, den sie ebenso sofort ins Herz geschlossen hat. Er entstammte Davids erster Ehe, die vor zwei Jahren damit endete, dass seine erste Frau in einer Mine umkam. Rachel zieht überglücklich in Davids Herrenhaus nach Cornwall, doch leider währt dieses Glück nicht besonders lange. In dem riesigen Haus fühlt sich Rachel oftmals einsam und auch Jamie benimmt sich ihr gegenüber immer merkwürdiger. Und da lässt Jamie einen Satz fallen, der Rachels Blut in den Adern gefrieren lässt: " An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück. Im Grunde liebe ich derartige Bücher, doch ich muss gestehen, dass ich für dieses Buch ein paar Wochen gebraucht habe. Was leider schon meine "Begeisterung" für das Werk verrät ;-) Den Grundgedanken fand ich super und ich MUSSTE dieses Buch einfach lesen, aber schnell stellte sich ein bißchen Frust ein. Wir erleben die Geschichte aus zwei Perspektiven, zum einen als Ich-Erzählung von Rachel, zum anderen verfolgen wir David in der dritten Person. Wirklich sympathisch war mir kein Charakter, was dazu führte, dass ich mich manchmal richtig aufraffen musste, weiter zu lesen. Normalerweise fiebere ich immer mit Protagonisten mit, aber nachdem ich hier keinen mochte, fiel es mir teilweise echt schwer, in der Handlung zu bleiben. Vieles wirkt sehr konstruiert, echte Spannung kam nur in wenigen Kapiteln vor und auch der Schluß hat mich ganz und gar nicht überzeugt. Zwischendrin gab es meiner Meinung nach auch viele Längen, die nicht hätten sein müssen Es gab einfach viel zu viel, das ich einfach nicht nachvollziehen und schon gar nicht nachempfinden konnte. Schade, dieses Buch hätte viel mehr Potenzial gehabt! Und wahrscheinlich wird "Stiefkind" mein einziger Thriller aus der Feder von S. K. Tremayne bleiben.
Cornwall mal in gruseliger Ausführung
von coala - 27.12.2016
Der Autor entführt uns mit diesem gruseligen Thriller an die Küste Cornwalls, die diesmal alles andere als romantisch daherkommt. Obwohl am Anfang durchaus soetwas wie Liebesromanstimmung aufkommen will, wenn die Fotografin Rachel aus eher ärmlichen Verhältnissen den reichen Anwalt und Witwer David heiratet und mit ihm in seine Familienvilla in Cornwall zieht, um den Sohn mit ihm auszuziehen. Schnell wird allerdings klar, dass beide Männer der Familie noch nicht wirklich über den Tod der Frau und Mutter hinweg sind. Der kleine Jamie scheint dabei mehr als verstört und macht beunruhigende Aussagen, spricht sogar vom Tod Rachels zu Weihnachten. Und auch der Tod der Mutter kommt mysteriös daher, denn die Leiche wurde nie gefunden. War es wirklich ein Unfall? Die Landschaften und Kulissen kommen mehr als malerisch daher, wenn der Autor die Umgebung beschreibt. Aber auch die doch etwas rauerer Seite kommt zum Vorschein, wenn von rauen Klippen, Regen und der Dunkelheit gesprochen wird. Und das Setting passt auch perfekt zur Geschichte, die doch eher gruselig daher kommt, denn dieses Kind ist ziemlich gruselig. Doch Rachel hat auch eine Vergangenheit mit eingebildeten Stimmen und ihrer angeschlagenen Psyche, von daher schwebt über allem der Gedanke, ist es eingebildet oder real, denn manche Ereignisse können schlicht nicht eingebildet sein. Ein wirklich fesselnder Roman, der durch eine gruselige Geschichte überzeugt und die Personen passen wirklich perfekt zur Geschichte, denn sie sind nicht immer, was man auf den ersten Blick vermutet. Sehr schön vielschichtig, bleibt die Spannung bis zum Ende erhalten. Man mag von der Auflösung am Ende halten was man will, aber man wird aufs Beste unterhalten und gefesselt, Ein wirklich toller Roman für kalte schaurige dunkle Winternächte.
Brüchige Schönheit
von heinoko - 26.12.2016
Das gut gemachte Cover mit dem von hinten gezeigten Jungen passt perfekt zum Buchtitel. Ein Stiefkind, ein trauriges Stiefkind, das verloren in der Landschaft steht... Das Buch beginnt wie im Märchen: Einfache junge Frau mit vielen Selbstzweifeln heiratet reichen Anwalt, in dessen Besitz sich ein riesiges Haus in Cornwall befindet. Der Buchanfang zeichnet eine Welt des Glücks, der Liebe und des Reichtums, zum Träumen schön. Und doch ist man auf ganz unterschwellige Weise gewarnt, sich nicht völlig dieser Idylle hinzugeben. Die Sprache wechselt geschickt zwischen Gegenwartsform und Vergangenheit, obwohl die Geschehnisse durchaus chronologisch erzählt werden. Gerade in den Passagen in der Gegenwartsform wächst beim Leser das ungute Gefühl und damit eine unmerklich wachsende Spannung. Auf der Suche nach Verschwiegenem in der Vergangenheit wird die Verwirrung beim Leser immer größer, wobei der Wandel vom liebenden Ehemann zum gefährlichen Feind etwas schwer nachzuvollziehen ist. Der Autor nimmt den Leser mit in eine gefährliche, ungeheuer intensive Innenschau. So viel Kälte, so viel Einsamkeit, so viel Verleugnung von Gewesenem. Erzählt er uns von Halluzinationen oder von wahrem Geschehen? Es bleibt spannend bis zum Schluss!
Ungeahnte Wendung lässt mich sprachlos zurück
von silvia1981 - 22.12.2016
Der Psychothriller Stiefkind von S. K. Tremayne hat mich seit seiner Vorstellung nicht mehr los gelassen und deswegen musste ich ihn nun unbedingt lesen. Das Cover hatte mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, wenn ich jetzt auch sagen muss, ein Junge in den Klippen vor den Minen und schäumendem Wasser hätte es besser getroffen. Auch der Klappentext hatte mich sehr neugierig gemacht, vor allem, was es mit der Vorhersage bezüglich Rachels Tod an Weihnachten auf sich hat... Die Geschichte fängt eigentlich ganz harmlos an. Die 30-jährige Rachel lernt den 10 Jahre älteren David Kerthen kennen, verliebt sich sofort in ihn und seinen 9-jährigen Sohn Jamie, die beiden heiraten sehr schnell und sie zieht in deren sehr abseits gelegenes Herrenhaus Carnhallow in Cornwall. Aber die erste Freude hält nicht lange an. David arbeitet sehr viel und ist nur am Wochenende zu Hause, Rachel fühlt sich unwohl in dem stillen und riesigen Haus, das ansonsten nur noch von der Haushälterin Cassie sowie ihrer Schwiegermutter Juliet bewohnt wird. Jamie verhält sich zusehend seltsamer, spricht von Dingen aus der nahen Zukunft, die ihm angeblich von seiner verstorbenen Mutter eingegeben werden, und auch Rachel traut immer weniger ihrem eigenen Verstand, was sich noch mehr verschlechtert, als sie eine lang ersehnte Schwangerschaft feststellt. In ihrer Langeweile und Unsicherheit heraus beginnt sie, in der Vergangenheit zu forschen, es kommen Wahrheiten über den tatsächlichen Todeshergang von Nina Kerthen heraus, die sich am Ende doch nochmal drehen. Mich hat das Buch sehr in seinen Bann gezogen. Den Schreibstil des Autors empfand ich als sehr angenehm und flüssig zu lesen, konnte mir die Szenen gut bildlich ausmalen, für mich war die Geschichte durchwegs kurzweilig und spannend geschrieben, zunehmend kam Verwirrung hinzu und schließlich eine Wendung, die der Leser nie erwartet hätte. Die Kapitel zählen die Tage bis Weihnachten herunter, was ich eine gute Idee fand, und diese werden abwechselnd von Rachel, David und Jamie erzählt. Die Kerthens sind eine Familie mit 1000-jähriger Geschichte, auch diese Hintergründe zu erfahren und allgemein den Spielort der Morvellan Mine bzw. der Kupferminen aus früheren Zeiten, unter welchen Umständen seit viertausend Jahren Zinn abgebaut wurde, fand ich sehr interessant. Eine Geschichte, die mich sprachlos und beeindruckt zurück lässt und die ich nur weiter empfehlen kann!
Erst nach 100 Seiten spannend
von kindder80er - 20.12.2016
Gerade der Anfang des Buchs ist so dermaßen perfekt , dass ein Vergleich mit Rosamunde Pilcher durchaus angebracht ist. Alle sind schön, alle sind sexy, alle sind reich. Mittendrin findet sich die Protagonistin wieder und bestaunt selbst allzu oft ihr neues Leben. Sie ist so, so, so ü-b-e-r-glücklich, dass es fast weh tut. Nicht dass man mich falsch versteht - ich gönne jedem Menschen Glück, aber das hier beschriebene war einfach zu lang ausgekostet und sehr weichgespült beschrieben. Vielleicht war es ja auch die Absicht des Autors, dass man sich fast schon freut, wenn etwas schief geht in dieser heilen Familie... Dass die Familie gar nicht so heil ist, ist bereits am Anfang klar, denn David ist Witwer und versucht mit seiner neuen Frau Rachel sein zweites Glück. Seine erste Frau und Mutter seines Sohnes ist tragisch ums Leben gekommen. Und auch wenn auf den ersten Seiten nur das Glück, was Rachel empfindet beschrieben wird, schleichen sich bald die ersten Ungereimtheiten ein. Und genau das rettet das Buch auch nach ca. 100 Seiten: Stück für Stück bröckelt das Glück oder man bekommt Einblicke hinter die Fassade der einzelnen Menschen und merkt: Nur, weil jemand gut aussieht und reich ist, ist noch lange nicht alles gut. Ich rate jedem, der dieses Buch in die Hand nimmt, die ersten Seiten zu überstehen! Es wird wirklich spannend und man schwankt selbst hin und her. Ist die Protagonistin verrückt oder kommt Mami wirklich wieder? Über das Ende möchte ich nichts verraten. Vielleicht ist die Auflösung zu sehr um die Ecke gedacht... Ich hätte ein anderes vorgezogen, habe mich aber insgesamt durch das Buch unterhalten gefühlt und bereue nicht, es gelesen zu haben.
Stiefkind
von AnjaIris - 20.12.2016
Cover: Schon das Cover spiegelt die düstere Atmosphäre im Buch wider. Klappentext: Psychothrill an der atemberaubenden Küste Cornwalls - der neue Roman des Bestsellerautors von Eisige Schwestern! Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben. Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: " An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück. Ich habe schon das Vorgängerbuch Eisige Schwestern voller Spannung verschlungen. Und auch Stiefkind hat meine Erwartungen noch übertroffen. Der Author versteht es meisterlich , die Spannung langsam aufzubauen,kontinuierlich zu steigern, und dann im Finale mit einer vollkommen unerwarteten Aufklärung zu überraschen. So kann man von der ersten bis zur letzten Seite mitfiebern und rätseln, was wirklich passiert ist. Ich möchte nichts über den Inhalt verraten, um die Spannung nicht zu verderben. Aber ich kann das Buch jedem Thriller - Fan sehr empfehlen. Ich konnte es jedenfalls nicht aus der Hand legen. Ein rundum gelungener Psych - Thriller, der einen in seinen Bann zieht, und nicht mehr losläßt. Ich freue mich schon auf das nächste Buch.
Schlecht umgesetzt, tortz großem Potential
von querleserin_102 - 14.12.2016
Vom Klapptext war ich ja wirklich gleich total begeistert und hab mich dann auch sofort auf dieses Buch gestürzt. Doch was soll ich sagen, die Enttäuschung folgte ziemlich schnell. Die Geschichte rund um den Witwer David und vor allem um seine tote Ehefrau Nina verspricht sehr viel. Das ihre Leiche niemals gefunden wurde, verstärkt das Gefühl, dass an den Aussagen von Jamie doch etwas dran sein könnte. Ebenso fand ich die Idee hinter der Familie Kerthen ziemlich gut, nur wurde auch diese nicht wirklich tiefer ausgeführt und ergründet. Leider fand ich das ganze etwas schlecht ausgebaut und vor allem der Schluss war sehr ernüchternd, dazu aber später nochmal mehr. Was ich von Rachel halten soll, weiß ich nach dem Buch leider immer noch nicht. Meine Sympathien zu ihr veränderten sich im Laufe des Buches über "seltsames Weibsbild", über "sie ist ja doch ganz nett" bis hin zu "was soll denn das jetzt schon wieder". Viele ihrer Gedankengänge und Empfindungen, aber vor allem Entscheidungen sind mir sehr fremd und suspekt geblieben. Ich habe sie als Person irgendwie nie richtig zu fassen bekommen. Ebenso ging es mir mit David. Er blieb mir das ganze Buch über sogar noch fernen als seine Frau Rachel. Er hat wirklich ziemlich oft mit seinen Aktionen den Vogel abgeschossen und somit stand er für mich ziemlich schnell auf dem Abstellgleis. Nun Rätselt man das ganze Buch, was es denn nun mit diesem Auftauchen auf sich hat und wenn Jamie denn da sieht, denn seine Mutter kann es ja nicht sein, oder doch? Man überlegt hin und überlegt her und was passiert zum Schluss? Ich werde den Grund für das alles natürlich nicht nennen, aber die Auflösung war nun wirklich mehr als lächerlich. Für mich war dieses Buch leider nur Teilweise ein Thriller, ja ohne Psycho, der Spannung aufkommen ließ. Die meiste Zeit war ich ziemlich gelangweilt, wobei die Geschichte wirklich sehr großes Potential hatte!
Unheimlich
von Ingeborg Remberger - 13.12.2016
Die Leseprobe und der Klappentext haben mich bewogen, das Buch zu kaufen. Ich habe mir einen spannenden Thriller versprochen. Zwar ist das Buch gut und flüssig geschrieben, hat aber meine Erwartungen hinsichtlich Spannung und nicht vorhersehbarer Wendungen nicht erfüllt. Die Geschichte spielt in Cornwall in einer Gegend, in der seit langen Zeiten in Bergwerken gearbeitet wird und viele Bergarbeiter ums Leben gekommen sind. Die Familie von David allerdings hat hier ihren Reichtum begründet. Seit kurzer Zeit ist David mit Rachel verheiratet. Rachel ist Fotografin und stammt aus ärmlichen Verhältnissen. Nun ist sie mit ihrem wohlhabenden Ehemann in sein Haus nach Cornwall gezogen in der Hoffnung auf ein besseres Leben und in dem Bestreben, Jamie, dem 9-jährigen Sohn Davids eine gute Mutter zu sein. Davids erste Frau ist in einem der Bergwerke durch einen Unfall ums Leben gekommen. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Jamie ist völlig verstört und sieht immer wieder den Geist seiner Mutter. Rachel bezweifelt letztendlich, ob Nina wirklich gestorben ist, denn Jamie behauptet, daß seine Mutter an Weihnachten wiederkommen werde und Rachel dann tot sei. Mit der Konzentration auf das Weihnachtsfest erwartet man nun den großen Paukenschlag, der einen guten Thriller ausgemacht hätte. Leider bleibt der aus. Das Ende der Geschichte ist eher enttäuschend. Die Idee zu dem Thriller ist wirklich gut, aber dem Autor ist es meines Erachtens nicht gelungen, seine Idee in Spannung umzusetzen.
Versandet leider als Schmonzette - bis dahin durchaus spannend-gruselig, dabei..
von StefanieFreigericht - 13.12.2016
...eher Gothic Novel denn Psychothriller Ich habe das Buch in einem Abend durchgehabt - die Handlung vermochte mich zu fesseln, ist spannend und mitreißend geschrieben. Allerdings lässt mich die Auflösung unzufrieden zurück - das muss man erst einmal hinbekommen, mich als Leser so spät im Buch, aber so nachhaltig zu verprellen. Jetzt kommt die Schwierigkeit, darüber etwas zu sagen - ohne zu viel zu verratendas beginnt schon mit der Grundhandlung: Großbritannien, London und vor allem Cornwall: Eine junge Frau aus ärmlichem Hintergrund verliebt sich in einen etwas älteren wohlhabenden Mann, dessen erste Frau unter mysteriösen Umständen starb, und zieht mit ihm in sein historisches altes Gemäuer, in dem die erste Frau bereits einen deutlichen Eindruck hinterlassen hat. Das darf als Grundhandlung durchaus bekannt vorkommen Gestern Nacht träumte ich, ich sei wieder inCarnhallow. Man kann das hier kaum spoilern, spielt doch Autor S.K. Tremayne sehr eindeutig damit, plus vielleicht einem kleinen Hauch von "Wenn die Gondeln Trauer tragen", was Grusel und Mystik angeht (daher auch die Einordnung eher zu Gothic Novel - wobei das aktuelle "Loney" mystischer ist). Es gibt auch keine gruselige Mrs. Danvers, dafür eine nette Schwiegermutter, die aufgrund von Alzheimer im Frühstadium gewisse Aussetzer hat - und gruselige frühere Minenanlagen in der Nähe und unterhalb des Hauses. Die Variation des Themas beginnt damit, dass Rachel nicht nur David heiratet, sondern auch noch Stiefmutter des achtjährigen Jamie wird, der sehr unter dem Tod der Mutter vor rund zwei Jahren leidet. Und von da an spannt der Autor sein recht geschicktes Spinnennetz von Andeutungen und Ereignissen auf, in dessen Falle ich als Leser durchaus tappte: Jamie macht Andeutungen zu Vergangenheit und Zukunft - David will bestimmte Geheimnisse nicht ans Licht kommen lassen - Rachels Heranwachsen scheint traumatische Erinnerungen zu bergenund dabei zählen die Kapitel tageweise die Zeit bis zum nahenden Weihnachten wie ein Countdown herunter, man lernt bald, welches Ereignis da droht. Jamie und Rachel sind viel allein, da David die Woche über als erfolgreicher Anwalt in London arbeitet - sein vorrangigstes Ziel ist der Erhalt des kostenintensiven Familienbesitzes. Was ahnt Jamie? Verliert Rachel den Verstand - oder will man sie das nur glauben machen? Was geschah mit Davids erster Frau? Und welche Geheimnisse hat David? Die ersten 40 Seiten sind dabei aus der Sicht von Rachel als Ich-Erzählerin geschrieben, ab dann lässt der Autor auch Davids Sicht in der dritten Person ans Licht treten - solidarisiert man sich zuerst leicht mit der den meisten wohl gesellschaftlich (zunächst) näher stehenden Rachel, wird danach geschickt mit den Sympathien des Lesers jongliert. Soweit zu den positiven Teilen. Was dem Autor für die Auflösung einfiel, lässt das Niveau stark abfallen: Im Buch spielt eine LANGE Botschaft eine Rolle, die an ein beschlagenes Autofenster geschrieben wird - ich vermute, es muss sich wohl um einen Bus handeln und ein wirklich SEHR geduldiges Kind, dass diesen Text schreibt (S. 124). Ich habe schon in Leserunden erlebt, wie (besonders weibliche) Leser große Ablehnung äußerten, wenn (besonders weibliche) Hauptpersonen berufsbedingt wenig Zeit für ihre Kinder hatten - David hat kaum Zeit, daher wohl lässt ihn der Autor das sehr episch bedauern. "Das war es, woran man sich auf dem Sterbebett erinnern würde." S. 108. Das ist schön rosarot, aber der Mann HATTE einen abwesenden Vater mit Alkoholproblemen und trinkt nun selbst mehr als gelegentlich und schuftet sich selbst kaputt für - natürlich, den Erhalt eines alten Gemäuers, irgendwie in vollem Bewusstsein. Das ach so geliebte Kind leidet, darf aber nach Wunsch des liebenden Vaters mit niemandem darüber reden, nicht einmal mit diesem - wegen etwas, bei dem der Geheimnisbedarf doch sehr fragwürdig erscheint - vor allem, da zumindest David zu Jamie doch ein-eindeutig steht, wie auch immer seine Handlungen in der Vergangenheit waren. David sieht in Rachel immer noch die Erlösung, als parallel seine Pläne doch inzwischen recht anders laufen. Ach ja, und der verstorbene Freund von David war schon ein spezieller Spaßvogel, der ausgerechnet diese beiden als Paar zusammenbrachte. Und Nina - da liebt eine Frau so sehr, dass sie zu illegalen Handlungen bereit ist - und lebt dann dieses Dilemma: suggeriert das Bindungsunfähigkeit oder doch unerwiderte Liebe? Ja, was denn nun? Und zuletzt halte ich einige der Grundkonzepte zu Vererbung und Elternbindung für etwasmärchenhaft. Fazit: Stark geschrieben und richtig gut auf dem Weg zum Höhepunkt (5 Sterne) - dann aber komplett verpuffend, da nicht nachvollziehbar abgesackt auf das konstruiert wirkende Niveau einer Vorabend-Privat-TV-Schmonzette. Schade. Spoilergefahr: zum Geheimnis in der Vergangenheit: juristisch ist die vertragliche Handlung in Großbritannien sehr wohl erlaubt - allerdings darf keine Bezahlung erfolgen. Wozu also nach so vielen Jahren noch diese Geheimhaltung betrieben wird, wenn es doch einerseits kaum Quittungen geben dürfte, andererseits aus Behördensicht keine einleuchtende Gefährdung des Wohls des Betroffenen (zumindest vor dem ganzen Drama im Buch), leuchtet mir nicht ein.
Spannend, spannender, Tremayne!
von büchernarr - 11.12.2016
Da ich bereits den ersten Roman von Tremayne Eisige Schwestern gelesen hatte und einfach toll fand, war das zweite Buch vom Schriftsteller für mich ein Muss. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil Tremaynes ist einfach umwerfend. Die Spannung steigert sich kontinuierlich und was absolut harmlos und idyllisch beginnt endet so spannungsbeladen, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Rachel glaubt nach der Zeit mit den familiären finanziellen Schwierigkeiten endlich das grosse Los gezogen zu haben, als sie den gut situirten Witwer David mit seinem Sohn kennenlernt und kurz danach heiratet. Bei ihren Versuch aber die perfekte Ersatzmutter und Ehefrau zu sein scheitert sie als der Junge ihr mitteilt, dass ihr der Tod bevorstehe und seine Mutter wiederkehren wird. Und das am kommenden Weihnachtstag. Anschliessend wird der Leser hineingezogen in einen Wettlauf mit der Zeit und alles scheint trügerisch zu sein, man weiss nicht wer lügt, wer die Wahrheit sagt, was Realität ist und was nicht. Das Ende enthält vielleicht ein paar an den Haaren gezogenen Passagen aber das hat meinen Lesegenuss keinesfalls gemindert. Ich kann nur sagen: spannend, spannender, Tremayne!
Hat mich nicht ganz überzeugt
von raschke64 - 10.12.2016
Rachel ist glücklich. Aus einfachen Verhältnissen kommend hat sie mit der Heirat von David einen Schritt nach oben getan. Sie lebt jetzt in einem Gut in Cornwell mit Schwiegermutter und Stiefsohn Jamie. Doch es gibt ein Geheimnis. Jamies Mutter kam vor 2 Jahren um und er hat das nicht wirklich verarbeitet. Er sieht sie immer noch überall und obwohl er sich mit Rachel versteht, verkündet er ihr, dass sie noch an Weihnachten sterben wird. Mich hat das Buch nicht wirklich überzeugt. Bis ca. zur Hälfte musste ich mich wirklich quälen. Es gab ein paar eher unterschwellige Andeutungen, die etwas Spannung brachten. Doch im Großen und Ganzen war es bis dahin eher langweilig zu lesen und ich habe das Buch mehrfach unterbrochen. Danach wurde es etwas besser und es gab auch mehr Spannung. Nach einer so glücklichen Ehestart waren beide Partner in ganz kurzer Zeit soweit, dass eine Trennung anstand. Ich dachte, ich habe da irgendwas überlesen, denn alles kam so plötzlich und war für mich nicht wirklich logisch. Erst mit dem 2. Teil des Buches kam etwas Spannung auf, die Lösung barg einige Überraschungen, aber das Ende passte für mich nicht wirklich. Es ähnelte keinem Thriller, eher einem Kitsch-Roman. Schade, da hätte man viel mehr draus machen können.
Psychothriller
von cachingguys - 09.12.2016
Die Ich-Erzählerin wähnt sich noch am Ziel aller ihrer Hoffnungen und Träume, aus bescheidenen Verhältnissen stammend, zieht sie auf das Anwesen ihres Ehemanns. Sofort schließt sie ihren Stiefsohn ins Herz, dessen Mutter vor zwei Jahren starb. Doch irgendetwas stimmt nicht und dann prophezeit er ihr auch noch den Tod. Ein atmosphärisch dicht geschriebener Psychothriller, in dem auch ihr Ehemann zu Wort kommt. Auf leisen Sohlen kommt dieses Buch daher und liest sich quasi von selbst. Und trotz der sich wiederholenden und teilweise etwas langatmigen Landschaftsbeschreibungen ein durchaus gelungenes Buch mit Gänsehautfaktor. Wem kann man noch trauen? Obwohl ich manches etwas unschlüssig fand, ein durchaus gelungenes Werk.
schaurig, untergründig, geheimnisvoll
von Bärbel Kraberg - 08.12.2016
Rachel Daly, in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, heiratet einen steinreichen begüterten Witwer (David). Sie zieht zu ihm und seinen achtjährigen Sohn nach Carnhallow House auf den alteingesessenen etwas maroden Landsitz, der sich bereits seit Jahrhunderten in Familienbesitz befindet. Doch nicht nur die Familiengeschichte auf Carnhallow hat ihre Geheimnisse, Davids Sohn Jamie scheint in die Zukunft sehen zu können und sagt Rachel den Tod an Weihnachten voraus. Geschickt wird dem Leser dabei die unwirtliche Landschaft mit den Felsen, Klippen, ausgedienten Minen beschrieben, was zum Aufbau einer spannenden, geheimnisvollen Atmosphäre beim Lesen führt. Diese wird noch immer gesteigert durch die unterschwelligen Andeutungen auf weitere Geheimnisse um Rachel und David. Was mir nicht so gefallen hat, ist die ständige Wiederholung der Beschreibung der stillgelegten Minen und der schroffen Küstenlandschaft. Manchmal ist da weniger mehr. Toll fand ich dagegen dass bei einen neuen Kapitel immer vermerkt war, wie viele Tage noch bis Weihnachten sind. Denn da sollte ja laut Jamie Rachel sterben und ich war schon aufgeregt, wann denn nun endlich Weihnachten ist und das Orakel des Jungen zum tragen kommt. Letztendlich ist es dem Autor gut gelungen die Spannung während des Lesens zu halten und wenn ich ehrlich bin - mich zu verwirren. So war ich auch völlig überrascht, welche Wendung dieser Thriller am Ende genommen hat. Ich kann dieses Buch allen Thriller-Liebhabern empfehlen. Von mir gibts 4 Lesesterne.
Stiefkind - spannend und mystisch
von nellsche - 06.12.2016
Rachel ist überglücklich. Frisch verheiratet zieht sie mit ihrem Mann David und dessen neunjährigen Sohn Jamie in deren Herrenhaus Carnhallow in Cornwall. Ihr Leben scheint perfekt zu werden, denn das ist genau die Familie, die sie sich immer gewünscht hat. Doch Jamie ist anders als andere Kinder. Er glaubt, die Zukunft voraussehen zu können. Und er sieht voraus, dass Rachel an Weihnachten sterben wird, damit seine wahre Mutter, die vor zwei Jahren starb, zurückkommen kann. Ich bin sehr gut ins Buch rein gekommen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, so dass die Seiten nur so dahin flogen. Der Großteil des Buches ist in der Ich-Form von Rachel geschrieben. Dadurch bekam ich einen sehr guten Einblick in ihre Gedanken. Rachel wird prima beschrieben. Sie muss sich in einer neuen Umgebung in einem großen, fremden Haus einleben. Ihr Mann ist die Woche über nicht vor Ort, so dass sie mit ihrem Stiefsohn alleine ist. Die Erlebnisse, die sie macht, sind ein wenig schaurig und mystisch. Kann Jamie wirklich die Zukunft voraussehen? Weihnachten rückt immer näher und es gibt immer merkwürdigere Dinge, die geschehen. Am Anfang wirkt Rachel ganz normal, was sich mit der Zeit dann aber langsam ändert. Ich wusste wirklich nicht, wer von den Dreien sich etwas einbildet und was wirklich geschieht. War Rachel verrückt? Oder Jamie? Und welche Rolle spielte David, insbesondere bei dem damaligen Unfalltod seiner ersten Frau? Ich war sehr gespannt, wie das alles zusammenhängt. Das Ende klärt alles auf, war aber auch etwas wirr geschrieben, was allerdings zu den Geschehnissen am Ende passte. Ich wurde gut unterhalten und vergebe vier Sterne.
Zum Ende hin unglaublich spannend
von MelaKafer - 05.12.2016
Rachel lernt in London den charismatischen Witwer David kennen und fühlt sich gleich zu ihm hingezogen. Als sie auch noch seinen 9-jährigen Sohn Jamie kennenlernt, verliebt sie sich in beide. Rachel und David heiraten. Sie zieht mit David in sein prächtiges Herrenhaus nach Cornwall. Aus ärmlichen und schwierigen Verhältnissen stammend, sieht sie sich am Ziel ihrer Träume. Voller Enthusiasmus startet sie in ihr neues Leben, plant die Umgestaltung des Hauses, versucht ihrem Stiefsohn eine gute Ersatzmutter und ihrem Mann, der unter der Woche in London arbeitet, eine gute Ehefrau zu sein. Doch Jamie wird immer seltsamer, seine Mutter ist auf tragische Weise ums Leben gekommen und der Junge wird damit scheinbar nicht fertig. Schließlich sagt er Rachels Tod am Weihnachtstag voraus.... Die Geschichte startet leicht wie eine Liebesgeschichte, wird dann aber immer verworrener und unheimlich, die Hauptfiguren tragen schwer an ihrer, für den Leser lange unklaren Vergangenheit. Wer ist hier verrückt, wer betrügt und wer lügt. Zum Ende hin wird die Geschichte nahezu unerträglich spannend, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Ein spannender, wenn auch phasenweise recht unlogischer Thriller mit einem für meinen Geschmack zu seichtem Ende. Das Cover hingegen finde ich super.
Kommt der Tod zu Weihnachten?
von Langeweile - 05.12.2016
Zum Inhalt: Als die junge Rachel den charismatischen Anwalt David Kerth kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf und ist acht Wochen später seine Frau. David hat vor zwei Jahren seine Frau Nina auf mysteriöse Weise verloren, sein neunjähriger Sohn Jamie ist schwer traumatisiert. Da ihr Mann in London arbeitet, ist Rachel während der Woche auf dem großen Anwesen der Familie in Cornwall mit ihrer dementen Schwiegermutter und Jamie alleine. Dieser behauptet immer wieder seine tote Mutter zu sehen und sagt Rachel ihren Tod zu Weihnachten voraus. Als sie ihren Mann damit konfrontiert, dass Jamie professionelle Hilfe benötigt, wiegelt dieser ab.Gegen seinen Willen sucht Rachel eine Psychologin auf . Als ihr Mann das erfährt, eskaliert die Situation.Auch Rachel wird immer wieder von den Schatten ihrer Vergangenheit eingeholt. Meine Meinung: Dem Autor ist es gelungen eine von Beginn an spannende Geschichte zu präsentieren.Es wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, dabei wird auch der frühen Geschichte Cornwalls und der schönen Landschaft ein breiter Raum gegeben. Auch wenn es im Mittelteil einige Längen aufwies und das Ende etwas konstruiert wirkte , spreche ich eine Leseempfehlung aus.
sehr spannend
von Tara - 05.12.2016
Inhalt: Psychothrill an der atemberaubenden Küste Cornwalls - der neue Roman des Bestsellerautors von Eisige Schwestern! Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben. Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: " An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück. Das Cover fand ich wirklich sehr ansprechend. Daraufhin hab ich mir den Inhalt angesehen und das Buch gekauft. Auch nach dem Lesen muss ich sagen, passt das Cover hervorragend zu dem Buch! Der Schreibstil ist spannend und fesselnd. Stellenweise waren mir die Reaktionen etwas zu utopisch. Aber das stellt kein Problem dar. Sehr gut gefallen haben mir die verschiedenen Sichtweisen. Das hat in diesem Thriller die Spannung um einiges verstärkt und gehoben. Alles in allem ein wirklich gutes Buch mit Nervenkitzel!
Bizarr und ziemlich utopisch
von fee - 04.12.2016
Inhalt: Die Fotographin Rachel heiratet nur 8 Wochen nach ihrem Kennenlernen den charmanten,alleinerziehenden und reichen Witwer David Kerthen. Fortan lebt sie in seinem feudalen Anwesen in Cornwall,um sich um Davids Sohn Jamie,den sie sofort in ihr Herz geschlossen hat zu kümmern.Davids erste Frau Nina ertrank 2 Jahre zuvor unter mysteriösen Umständen in einer der Minen,die einstmals den Wohlstand der Familie Kerthen hervorbrachten. Da David als Anwalt arbeitet ist er unter der Woche in London und kommt nur sporadisch an den Wochenenden nach Hause.Somit ist Rachel die meiste Zeit alleine mit ihrem Stiefsohn Jamie und ihrer dementen Schwiegermutter Juliet. Das Leben in dieser Einsamkeit gestaltet sich für die Londonerin Rachel sehr schwierig,zumal der immer noch traumatisierte Jamie es ihr nicht gerade einfach macht ,einen Zugang zu ihm zu finden.Jamie gaubt, in die Zukunft sehen zu können und fängt an Prophezeiungen zu machen,die dann auch tatsächlich eintreffen. Als er Rachel prophezeit,daß sie an Weihnachten sterben werde,damit seine Mutter zurückkommen könne,verfällt diese in Panik und beginnt die Umstände von Ninas Tod zu erforschen. Damit bringt sie einen Stein ins rollen,der nicht nur die Geheimnisse der Kerthens aufdeckt,sondern auch ihre eigene verborgen geglaubte Vergangenheit ans Tageslicht bringt.... Meine Meinung: Der Stoff aus dem die Träume sind. Armes Londoner Mädchen trifft charmanten und reichen Witwer und folgt ihm nach der Blitzhochzeit in das einsame Cornwall,um sich fortan um seinen Sohn zu kümmern. Der Beginn des Buches hätte auch von Rosamunde Pilcher sein können,die jedoch eine romantische Lovestory mit Happyend daraus gemacht hätte. Nicht so Tremayne.Die Story legt ein atemberaubendes Tempo vor,in der sich alle Protagonisten innerhalb kurzer Zeit um 180 Grad drehen. Die große Liebe von David und Rachel liegt bereits nach ein paar Monaten in Scherben und beide zeigen innerhalb kurzer Zeit ihr wahres Gesicht. Als Bindeglied in all dem Chaos befindet sich der traumatisierte Jamie,der nicht nur mit einer neuen Mutter zurechtkommen muss,sondern zu allem Unglück auch noch glaubt, in die für Rachel nicht sehr rosige Zukunft blicken zu können. Leider wirkt die ganze Story mehr als konstruiert und an den Haaren herbeigezogen und wird in ihrem Verlauf mehr und mehr zweifelhaft,ja fast schon utopisch. Warum ich trotzdem 4 Sterne vergebe: Auch wenn der Plot sehr konstruiert , hypothetisch und unrealistisch auf mich gewirkt hat,war ich trotzdem von dem Buch gefesselt.Durch die klare Sprache,die bildhaften Beschreibungen und das rasante Tempo mit dem die Geschichte ihren Lauf nimmt,war sie zu keinem Zeitpunkt öde oder langweilig.Im Gegenteil: Tremayne lockt uns in die psychologischen Abgründe der Protagonisten und baut so Zeile um Zeile einen Spannungsbogen auf, der es mir fast unmöglich gemacht hat,die Augen von den Seiten zu lösen. Bis hin zu dem für mich völlig unerwarteten Ende. Fazit: Trotz der teilweise bizarren Story ein spannender und lesenswerter Thriller.
Name verdient
von AKRD - 03.12.2016
Die Küste Cornwalls, sturmumtost - eine wirklich gute Kulisse für einen spannenden Psychothriller. Man merkt, dass S. K. Tremayne weiß, was er tut - er hat das mit "Eisige Schwestern" ja auch schon hinlänglich bewiesen..! Da denkt Frau, sie hat den Jackpot im Leben geknackt und es läuft weiterhin super mit dem neuen Mann, den schicken Haus an der Küste und dem durchaus verträglichen 9-jährigen Stiefsohn - bis der kleine Mann ihr mitteilt, dass seine Mutter an Weihnachten zur Familie zurückkehren wird und sie dann leider sterben wird gleichzeitig... Seine Mutter ist aber nicht nur verschwunden gewesen, sondern tot... Allein bei dem Satz des Kleinen läuft dem Leser ja schon eine Gänsehaut über den ganzen Körper... Und diese Gänsehaut hält sich auch recht hartnäckig im weiteren Buch, jedenfalls ging mir das so, wodurch das Buch dann das Prädikat "Psychothriller" auch redlich verdient. Denn leider gibt es noch immer mal wieder Bücher, die als solche deklariert und angepriesen/beworben werden, denen es dann aber an Spannung und der "Psycho-Komponente" fehlt leider, so dass man sich fragt, ob man überhaupt einen Thriller vor sich hat, geschweige denn einen Psychothriller... S. K. Tremayne hingegen ist ein Meister seines Fachs und hält den Leser mit einer atemraubend spannenden Geschichte mit vielschichtigen Persönlichkeiten in Atem. Ein sehr gut durchdachter und spannnend erzählter Psychothriller, der diesen Namen auch verdient hat.
Geheimnisse, Geheimnisse
von D. Brown - 02.12.2016
Rachel eine junge Frau, die sich aus ärmlichsten Verhältnissen durch eigene Kraft hochgearbeitet hat, trifft auf David Spross einer sehr alten Unternehmerfamilie aus Cornwall. Aus sofortiger Faszination wird schnell Heirat und Umsiedlung von London nach Cornwall. Doch was sich nach Märchenliebe und glücklicher Familienidylle liest kippt nach ein paar Monaten in Angst und Psychose. Jamie, Davids Sohn aus erster Ehe, sieht seine tödlich verunglückte Mutter in Halluzinationen und prophezeit Rachel ihren Tod an Weihnachten des selben Jahres. Rachel, die sich zuerst sehr bemüht die Lücke der schmerzlich vermissten Mutter und ersten Ehefrau auszufüllen, gerät immer wieder in verwirrte Zustände, da David sich mehr und mehr vor ihr zurück zieht und ihre Fragen zur Familienvergangenheit nur spärlich beantwortet. Doch auch Rachel hat ein Geheimnis welches ihr letztendlich keine Ruhe lässt. So prallen zwei Familiengeheimnisse aufeinander, die durch unglückliche Umstände miteinander tiefer verbunden sind als alle Protagonisten ahnen. Rachel wird an ihrer Vergangenheit nicht zerbrechen, sondern gestärkt hervorgehen, und David wird sich endlich vom 1000 jährigen Erbe seiner Familie befreien können. Der Plot der Geschichte ist einerseits spannend doch leider durch Längen künstlich herbei geschriebener psychischer Verwirrspielchen nicht wirklich gelungen. Der Leser quält sich am Ende des Buches durch die letzten 100 Seiten ahnend wie die Geschichte ausgeht. Daher nur vier Sterne.
Unerwartetes Ende
von Bücherwurm78 - 01.12.2016
Rachel Daly lernt den reichen Anwalt David Kerthen kennen und heiratet ihn schon kurze Zeit nach dem Kennenlernen. Sie kann so der Londoner Mittelschicht entfliehen und zieht in sein Anwesen auf dem Land, Carnhallow House. David hat bereits einen Sohn, Jamie. Vor einiger Zeit ist dessen Mutter und Davids Ehefrau, Nina Kerthen, in den Minen des Anwesens ums Leben gekommen, genau an Weihnachten. Kaum ist Rachel in Carnhallow House angekommen, beginnt Jamie sich merkwürdig zu benehmen und kann Dinge voraussagen. Eine Aussage trifft Rachel: "An Weihnachten bist du tot". Das Buch hat mir gut gefallen. Das Cover hat mich angesprochen und so bin ich auf das Buch auch neugierig geworden, nachdem auch noch die Inhaltsbeschreibung sehr spannend klang. Was mir gut gefallen hat war die flüssige Schreibweise, so dass ich das Buch auch recht schnell durchgelesen hatte. Spannung war eigentlich von Anfang an vorhanden, wobei auf der einen Seite die Frage war, was damals wirklich mit Nina Kerthen passiert ist und natürlich was mit Rachel zu Weihnachten passieren wird. Das Ende des Buches, mit der Auflösung der 2 "Haupträtsel" des Buches, fand ich dann doch recht überraschend und unerwartet. Das einzige was mich etwas gestört hat, waren die zu ausführlichen Beschreibungen der Minen und der Geschichte hierzu, dies hätte ruhig kürzer ausfallen können, ohne dass es dem Buch und der Story geschadet hätte. Aber alles in allem ein spannender und empfehlenswerter Thriller.
Düstere Geheimnisse in Cornwall
von Gisel - 01.12.2016
Rachel ist glücklich: Sie ist mit ihrem Mann David in dessen Herrenhaus in Cornwall gezogen. Das Haus wartet darauf, renoviert zu werden. Davids erste Frau hatte damit begonnen, doch sie starb bei einem Unfall. Seither ist Jamie, Davids Sohn aus erster Ehe, sehr verstört. Doch er hat Rachel lieben gelernt. Was nur ist es, dass er nun ihren Tod voraussagt, stattdessen würde an Weihnachten seine Mutter wieder hier sein Rachels Glück schlägt um in wachsendes Entsetzen, denn manche andere Voraussage von Jamie scheint sich zu erfüllen. Beklemmend ist es, was S.K. Tremayne dem Leser zumutet, wenn Rachel zunehmend selbst verstört wirkt, wenn Bruchstücke aus ihrer Vergangenheit auftauchen und sie immer mehr verunsichert wirkt. Auch der Leser kommt ins Zweifeln, denn in die Wirklichkeit des Erlebens tauchen rätselhafte Ereignisse auf, jeder der Protagonisten hat Geheimnisse vor den anderen, die möglicherweise doch bedrohlich werden für Rachel und vielleicht auch Jamie Während der Einstieg in das Buch eher von der Liebe zwischen Rachel und David gefärbt ist (und die Szenen mit dem Sex für einen Thriller vielleicht doch etwas zu ausführlich beschrieben sind), gerät diese Liebe später in Schieflage, was für mich nicht so ganz nachvollziehbar ist. Eine tragende Rolle erhält die ausführliche Darstellung der Landschaft in Cornwall, was zu der düsteren Atmosphäre des Buches beiträgt. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, das Buch liest sich sehr flüssig. Das Finale beginnt mit einer äußerst düsteren Atmosphäre, die sehr genau die Panik schildert, in die Rachel und David geraten, doch die Auflösung hat mich eher unzufrieden hinterlassen, ist sie doch eher unrealistisch. Auch wenn ich nicht alles nachvollziehen konnte in dieser Geschichte, habe ich mit diesem Buch doch einige spannende Lesestunden verbracht und kann es somit bedingt empfehlen.
Stiefkind
von saika84 - 30.11.2016
Rachel gibt ihr bisheriges Leben auf, um mit ihrem Ehemann David Kerthen und dessen Sohn in seinem Herrenhaus in Cornwall zu leben. Die beiden kannten sich vor der Hochzeit gerade mal wenige Wochen. David arbeitet als Anwalt in London. Seine erste Frau kam auf tragische Weise in den Mienen vor dem gemeinsamen Herrenhaus ums Leben. Rachel versucht unter der Woche, wenn David in London arbeitet, eine gute Stiefmutter für Jamie zu sein. Doch dieser macht es ihr alles andere als leicht. Er macht ihr gruselige Visionen, deren eintreffen Rachel zu Tode erschrecken. Um vor David nicht als Verrückte dazustehen, behält sie Jamies Visionen für sich. Bis Jamie ihr vorhersagt, das Rachel selbst an Weihnachten sterben wird. Die Geschichte wird überwiegend aus Rachels Sicht erzählt. Einige wenige Kapitel aber auch aus Davids Sicht. Das düstere der Geschichte kommt ganz gut rüber. Man bekommt beim lesen das Gefühl, selbst mitten im düsteren Nebel der Moorlandschaften zu sein. Der Schreibstil lässt sich auch gut lesen. Das Buch konnte mich leider dennoch nicht wirklich überzeugen. Trotz der düsteren Stimmung wurde für meinen Geschmack die Spannung nicht richtig aufgebaut. Einiges erschien mir nicht ganz plausibel, wie z.B. die Hochzeit nach nur wenigen Wochen und das David direkt sein Kind mit Rachel allein in Cornwall lässt. Beide haben Geheimnisse vor einander, was nicht gerade das Fundament einer guten Ehe ist. Viele Stellen waren mir zu langatmig. Erst zum Ende hin wurde es wirklich fesselnd. Oftmals war die Erzählung einfach zu detailliert. Die Geschichte war nicht wirklich schlecht aber eben auch nicht wirklich gut. Das ist für mich eins dieser Bücher Kann man lesen, kann man aber auch lassen . Von mir leider nur 3 Sterne.
gruselig spannend - stiefkind
von andrea tandel - 30.11.2016
Rachel verliebt sich in den reichen und älteren David. Er stammt aus einer alten kornischen Familie. Diese lebt seit Generationen auf dem Anwesen Carnhallow in Cornwall. Ihren Reichtum haben sie dem (inzwischen stillgelegtem) Bergbau zu verdanken. Nach der Hochzeit zieht Rachel zu ihrem Mann, dessen achtjährigem Sohn Jamie und seiner Mutter Juliet nach Carnhallow. Jamies Mutter starb vor eineinhalb Jahren, als sie in eine der Minenschächte gestürzt ist. Das Jamie immer noch um seine Mutter trauert findet Rachel normal, doch kurz nach ihrer Ankunft verändert sich Jamie und wird immer seltsamer, er sieht überall seine Mutter und redet mit ihr. Er erzählt Rachel, das er von der Zukunft träumt. In einem dieser Träume stirbt Rachel an Weihnachten und seine Mami kommt zurück. Rachel beginnt heimlich nachzuforschen wie damals Jamies Mutter ums leben gekommen ist und stößt auf so manches Rätsel. Das Buch war super toll und spannend geschrieben. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Autor weis wie man den Leser an das Buch fesseln kann. Zwischendurch habe ich mich immer wieder gefragt, was jetzt stimmt, was nur erfunden ist, wer lügt und wer sich was ausdenkt. Ich werde das Buch weiterempfehlen.
Das Geheimnis von Carnhallow House
von Michaela Walter - 29.11.2016
Das Cover des Buches ist äußerst ansprechend und passt hervorragend zum Buch. Zum Inhalt: Rachel verlässt nach ihrer Hochzeit ihr gewohntes Umfeld in London und zieht mit ihrem Mann David und dessen Sohn Jamie nach Carnhallow House. Beide sind allerdings noch vom Tod der Mutter bzw. Ehefrau erschüttert. Und auch das Haus scheint seine Geheimnisse zu haben. Als Jamie Rachel eröffnet, das sie Weihnachten Tod sein wird beginnt für Rachel ein Wettlauf mit der Zeit. Rachel wird von Alpträumen geplagt und so langsam kommt auch ihre tragische Vergangenheit wieder hervor. Meine Meinung: Der Schreibstil des Buches ist vom ersten Moment an fesselnd und spannend. Durch verschiedene Perspektiven wird die Spannung während des kompletten Buches aufrechterhalten. Besonders interessant waren die Einblicke in Rachels Gedankenwelt und somit auch in Rachels Vergangenheit. Auch der Wandel Davids vom liebevollen Ehemann zum Mann, der für sein Geheimnis über Leichen geht ist sehr gut beschrieben. Die Landschaft und die einzelnen Schauplätze werden sehr bildlich dargestellt, das man manchmal meint, man steht mit Rachel direkt an den Klippen. Auch Jamies Ängste werden sehr gut wieder gegeben. Man möchte den Jungen oftmals nur in den Arm nehmen und trösten, allerdings an einigen Stellen ist er dann doch sehr unheimlich und man bekommt Angst vor ihm. Und das Ende des Buches ist der Hammer. Mit diesem Ergebnis hätte ich jetzt nicht gerechnet, obwohl es sich im Laufe des Buches immer mal wieder angedeutet hat. Mein Fazit: Ein sehr gelungener Psychothriller, den ich bedingungslos empfehlen kann.
Sehr spannender Thriller vor toller Kulisse
von trucks - 28.11.2016
An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück. Das sagt der 9-jährige Jamie zu seiner Stiefmutter Rachel, die mit seinem Vater zusammenlebt, was nicht immer ganz einfach ist, denn Jamie wird von düsteren Visionen gequält... Was meint er nur damit ? Seine Mutter kam doch auf tragische Weise ums Leben und kann nicht wiederkommen... Oder doch..?? "Eisige Schwestern" fand ich schon sehr gut, woraufhin ich mich natürlich auch sehr auf das neuste Werk von S. K. Tremayne gefreut habe. Die Küste Cornwalls als Handlungsort zu nehmen - die tosenden Stürmen hat man fast vor Augen - war eine ausnehmend gute Idee. Passt einfach hervorragend zur Geschichte und erhöht den Thrill noch um ein Weiteres. Die Geschichte ist von Anfang an atmosphärisch dicht und sehr spannend, was sich bis zum Ende hält, wie es sich meiner Meinung nach auch für einen guten Thriller gehört. So ist "Stiefkind" für mich auch genau das: ein gut durchdachter und sehr spannender Thriller, der nur eine Wertung verdient und zwar die volle Punktzahl !
Träge und verworren
von Nalik - 27.11.2016
Aufgrund des Klappentextes und des Covers dachte ich: Ja, dieses Buch muss ich unbedingt lesen, ein Psychotriller ganz nach meinem Geschmack. Doch leider war das Buch für mich eine Enttäuschung. Zum Inhalt: Rachel zieht zu ihrem Mann David auf dessen Anwesen in Cornwall. In dem Haus wohnt ebenso der Sohn von David: Jamie, dessen Mutter auf tragische Weise ums Leben kam. Jamie wird von Visionen geplant und eröffnet Rachel, dass sie Weihnachten sterben wird. Während die ersten Seiten des Buches so dahinplätschern nimmt das Buch nach mehr als der Hälfte doch noch ein wenig an Fahrt auf, jedoch muss ich gestehen, dass ich bis dahin mehrmals in Versuchung war das Buch nicht weiterlesen zu wollen. Für mich war es teilweise zu verworren und es wurde mir zu viel über die Landschaft und Gegend Cornwalls erzählt. Während ich sonst ein großer Fan von solchen Beschreibungen bin waren sie hier doch fehl am Platz. Was hier zu viel war, fehlte dann leider an Spannung und Nervenkitzel. Schade, da ich Eisige Schwestern kenne war das Buch für mich wirklich eine Enttäuschung.
Die todbringenden Minen von Carnhallow House
von MargitPan - 25.11.2016
Rachel wird nach Ihrer Hochzeit mit David zur neuen Hausherrin von Carnhallow House und zugleich Stiefmutter des 9-jährigen Jamie`s, in dem sie sich sofort verliebt und alles für Ihn tun würde. Bis dieser Ihr jedoch eines Tages die Botschaft überbringt, dass Sie an Weihnachten sterben werde. Ist es dir Trauer von Jamie - der noch immer nicht über den Unfalltod seiner Mutter Nina hinweggekommen ist - die diese Worte auslösten, oder ist gar Rachel selbst verrückt geworden? Oder steckt gar ein ganz anderer Auslöser hinter dem Drama und ein Mörder ist in der Familie zu finden? Nur noch wenige Tage bis Weihnachten und dann nimmt das Schicksal seinen Lauf... Ein Buch das mich nicht von Anfang an fesselte, aber nach den ersten Kapiteln wird durchaus eine große Spannung aufgebaut und man fiebert mit Rachel mit. Von Seite zu Seite meint man dem Geheimnis auf die Spur zu kommen um nur wenige Augenblicke später wieder einen ganz anderen Blick auf die Geschichte zu bekommen. Man fliegt wirklich durch die Seiten und mag das Buch gar nicht mehr zur Seite legen um endlich die Wahrheit zu erfahren. Dieses Buch kann ich mir sehr gut als Filmvorlage vorstellen! Definitiv eine Geschichte die einen mitreißt und Lust auf mehr macht.
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