Falling Skye (Bd. 1)

Kannst du deinem Verstand trauen?. Empfohlen ab 14 Jahre. Hardcover mit Schutzumschlag; mit Hologrammfolie.…
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Fünf Jahre nach Trump sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden: Die Bürger hatten genug von impulsiven Entscheidungen, die Amerika an den Rand einer Katastrophe gebracht haben. Seither werden die Menschen endlich nicht mehr nach Hautfarbe, Ges … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Falling Skye (Bd. 1)
Autor/en: Lina Frisch

ISBN: 3649633442
EAN: 9783649633440
Kannst du deinem Verstand trauen?.
Empfohlen ab 14 Jahre.
Hardcover mit Schutzumschlag; mit Hologrammfolie.
Jugendliche. Erwachsene.
Coppenrath F

1. Januar 2020 - gebunden - 464 Seiten

Beschreibung

Fünf Jahre nach Trump sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden: Die Bürger hatten genug von impulsiven Entscheidungen, die Amerika an den Rand einer Katastrophe gebracht haben. Seither werden die Menschen endlich nicht mehr nach Hautfarbe, Geschlecht oder Religion unterschieden, sondern nach rational oder emotional. Die 16-jährige Skye ist überzeugt, eine Rationale zu sein, der eine glänzende Zukunft bevorsteht.
Aber dann wird sie zu ihrer "Kristallisierung" einberufen, die entscheiden soll, ob Ske eine R oder eine E ist - eine Entscheidung, die ihr ganzes weiteres Leben bestimmen wird. Die Prüfungen sind verstörend, und der mysteriöse Testleiter, der ihr gegen alle Regeln immer wieder aus brenzligen Situationen hilft, bringt sie noch um den Verstand. Als ein tödlicher Unfall geschieht, kommen Skye Zweifel: Wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Warum gibt es unter den Jungen scheinbar keine Emotionalen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst ...

Portrait

Lina Frisch ist 22 Jahre alt und kommt aus Flensburg an der Ostsee. Sie studiert Psychologie in Osnabrück. Inspiriert durch ihr Studium widmet sich ihr Jugendbuch-Debut hochaktuellen Themen wie Feminismus und Gleichberechtigung, Populismus und Fanatismus. Vor allem ist FALLING SKYE jedoch eine Liebesgeschichte und ein spannender Roman um ein mutiges Mädchen, das sich trotz seiner Ängste gegen eine bedrohliche Welt stellt - weil es wichtig ist.
Bewertungen unserer Kunden
Eine Jugendliche in einer mehr als gläsernen Welt
von Gisel - 12.04.2020
Die 16jährige Skye soll wie alle anderen ihres Jahrgangs getestet werden. Seit die USA zu einer Gläsernen Nation geworden ist, werden die Menschen in Rationale und Emotionale eingeteilt, und Skye möchte unbedingt zu den Rationalen gehören. Denn nur dann stehen ihr alle Wege offen. Doch die Prüfungen sind ganz anders als erwartet, sie führen Skye an die Grenzen ihrer Persönlichkeit. Und dann gibt es einen Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt. Mädchen verschwinden auf Nimmerwiedersehen. Skye zweifelt an vielem, und vor allem an sich selbst¿ Sehr überzeugend wird eine Gläserne Welt beschrieben, die die Mädchen äußerst rücksichtslos testet und dabei keine ethischen und moralischen Grenzen kennt. Als Erwachsene war mir das teilweise zu viel, wobei ich denke, als Jugendbuch spiegelt die Geschichte sehr gut die Gefühle und Gedanken junger Menschen auf dem Weg zu sich selbst. Sehr gelungen sind die Zweifel, die sich (berechtigterweise) bei Skye einschleichen, ihre Suche nach der Wahrheit. Immer mehr verdichten sich die Informationen, die der Leser hat, das ist sehr spannend geraten. Der Cliffhanger am Schluss des Buches lässt hoffen, dass es bald weitergeht mit der Erzählung. Als Auftakt einer größeren Geschichte um Skye und um ihre Zukunft in dieser so feindlichen Welt ist das Buch für Jugendliche sehr zu empfehlen, ich vergebe 4 von 5 Sternen. Auf die Fortsetzung bin ich schon sehr gespannt.
ganz ok
von CW - 20.03.2020
Skye muss sich entscheiden - ist sie eine Rationale oder Emotionale? Der Schreibstil selbst hat mir sehr gut gefallen und so lässt sich das Buch gut lesen. Man merkt kaum, dass es ein Debüt ist. Die Handlung allerdings plätschert so dahin und wir zum Ende hin richtig spannend. Skye bleibt für mich etwas blass und bei der Liebesgeschichte konnte ich auch nicht so recht mitfiebern. Wann hat sie sich denn eigentlich in wen verliebt? das ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Am Besten hat mir noch der Nebencharakter Luce gefallen - sie ist taff und steht für sich und Andere ein. Insgesamt eine schöne Dystopie in einer hochtechnischen Welt, die bestimmt den ein oder anderen begeistern kann - für mich hat das Buch aber nur wenig Neues geboten. Der Fortsetzung werde ich vermutlich noch eine Chance geben.
Für Jugendliche empfehlenswert
von schokoflocke - 18.03.2020
Du wirst im Zentrum merken, dass die Wahrheit nicht so einfach ist, wie wir sie uns wünschen. Eigentlich mag ich Jugenddystopien und es gab eine Zeit, in der ich sehr viele gelesen, sogar verschlungen, habe. Das Problem ist nur, dass nach so tollen Geschichten wie Panem, Legend oder Bestimmung, die kaum zu toppen sind, wirken alle andere bisschen blass. Dennoch fand ich den Klappentext von Falling Skye interessant genug, um dieses Buch zu lesen. Die 16-jährige Skye lebt in nicht so ferner Zukunft, aber die Welt ist ganz anders, als wir sie kennen. Aus der USA ist eine Gläserne Nation geworden und die Bevölkerung in zwei Gruppen geteilt - die Rationalen, die zu der Oberschicht gehören und die Emotionalen. Wie alle Jugendliche muss Skye eine Testung durchmachen, bevor sie einer der Gruppen zugeteilt wird. Und während der Testung erkennt Skye, dass das Kristalisirungssystem gar nicht so harmlos ist, wie sie es gedacht hatte und hinter der Propaganda viel mehr steckt. Ja, die Grundidee ist nicht ganz neu und der von Bestimmung bisschen ähnlich, trotzdem bleibt die Geschichte durchgehend interessant. Die Umsetzung fand ich solide - gekonnt aufgebaute Spannung, liebenswerte Protagonistin, überraschende Entwicklung, mit genau der Dosis Brutalität und Gefahr, die eine gute Jugenddystopie auch braucht. Eigentlich gut, aber trotzdem fehlte irgendwas um mich volkommen zufrieden zu stellen, ich bin im Moment auch nicht sicher, ob ich die Fortsetzung lesen werde. Für Jugendliche finde ich das Buch trotzdem emphelenswert. Besonders als Einstieg in die Dystopiewelt ist die Geschichte gut geeignet da sie ein interessantes Szenario und spannende Unterhaltung bietet.
spannende Idee mit Schwächen in der Umsetzung
von Anja - 16.03.2020
Skye lebt in den Gläsernen Nationen (ehemals USA). Hier ist die Gesellschaft unterteilt in Senso und Ratio - durch einen Test wird bestimmt, ob die Menschen eher emotional oder rational handeln. Ihr Ergebnis bestimmt ihr Leben, denn nicht jedem stehen hinterher alle Bildungs- und Berufsmöglichkeiten offen. Nun steht auch die Testung der 16-jährigen Skye bevor. Sie ist sich sicher, wie ihr Ergebnis ausfallen wird und hat klare Ziele für die Zukunft. Doch dann erfährt sie im Testzentrum Dinge, die sie alles, an was sie bisher geglaubt hat, infrage stellen lässt¿ Nach dem Lesen bin ich hin- und hergerissen. Vieles in dem Buch fand ich wirklich toll, andererseits gab es aber auch etliche Stellen, an denen die Handlung für mich einfach nicht ganz logisch war. Beispiel: Die Testung läuft eigentlich super modern ab. Dennoch gibt es immer wieder Situationen, in denen einzelne Figuren die Ergebnisse oder Technik manipulieren. Und niemandem fällt es auf¿ so wie es der Handlungsverlauf halt gerade braucht. Glück und Zufall spielen eine immense Rolle, viel Zeit zum Planen ihrer Aktionen haben die Figuren ohnehin nicht. Das ist total schade, weil mich die Handlung an sich eigentlich durchaus fesseln konnte. Das ganze Gesellschaftssystem ist sehr befremdlich (umso mehr, wenn man in der Danksagung liest, welche realen Missstände die Autorin als Grundlage für ihr System im Sinn hatte). Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft. Menschen werden strickt nach rational oder emotional eingeordnet. Eine Zwischenstufe gibt es nicht. Die Einstufung in diese zwei sogenannten Traits entscheidet über die späteren Jobmöglichkeiten. Als emotionaler Mensch in einen verantwortungsvollen Beruf? Unmöglich. Schließlich könnte eine impulsive Gefühlsentscheidung verheerende Folgen haben¿ Die Ursprung der Gläsernen Nationen ist erschreckend, gleichzeitig hatte ich aber den Eindruck, dass die Entwicklung der USA hin zu ebendiesen noch ein paar mehr Erklärungen gebraucht hätte. Die Tests, die zur Bestimmung der Traits herangezogen werden, sind grausam und bringen die Teenager immer wieder an ihre Grenzen, wodurch es zu spannenden und auch dramatischen Momenten kommt. Skye ist die Ich-Erzählerin der Geschichte und lässt die Leser/innen an ihren Gedanken und ihren hochkochenden Gefühlen während der aufregenden Testtage teilhaben. Dabei fiel es mir schwer, eine Haltung zu Skye aufzubauen. Eigentlich ist sie ein liebenswertes, freundliches Mädchen. Doch ihre Einstellung zum Gesellschaftssystem und ihr Wunsch für die eigene Einstufung haben es mir manchmal schwer gemacht, mich in sie hineinzuversetzen. Nicht zuletzt, weil ihr Handeln und Denken nicht unbedingt immer übereinstimmen. Sie ist ziemlich verblendet von dem, was ihr über die Traits eingetrichtert wurde. Einerseits betont sie die Wichtigkeit beider Gruppen, aber andererseits stimmt sie der klaren Trennung und der damit einhergehenden Diskriminierung durchweg zu¿ Erst im Verlauf beginnt sie, das zu hinterfragen, was die Regierung den Menschen eintrichtert. Je mehr sie erfährt, desto mehr Zweifel befallen sie und sie trifft menschlichere Entscheidungen, die sie mir sympathischer gemacht haben. Zusätzlich zu Skyes Sichtweise gibt es immer wieder kurze Passagen aus der Ich-Perspektive eines Testleiters, der sich mit Skye zusammen in dem Zentrum aufhält. Dieser sorgt von Beginn an für eine spannende Note. Wer ist er, was will er, wie hängt alles zusammen? Ich war neugierig, wie sich die Geschichte entwickelt und welche Rolle er einnimmt. Zudem werden immer wieder Andeutungen auf Ereignisse in der Vergangenheit gemacht, die sich erst spät aufklären und mich durchaus überraschen konnten. Und auch sonst nimmt die Handlung einige unerwartete Wendungen. Als dann auch noch die Spannung und Dramatik zunehmen, konnte mich die Handlung mehr und mehr fesseln. Wenn es halt nur nicht diese unlogischen Momente innerhalb der Geschichte gegeben hätten, in denen jeder trotz eigentlich lückenloser Datenüberwachung tun und lassen kann, was er gerade möchte, damit die Handlung dank daraus resultierender neuer Aufdeckungen oder Verstrickungen voranschreiten kann. Am Ende bleiben noch viele Fragen offen und auch hier gibt es kleine Unstimmigkeiten bezüglich des Handelns der Figuren. Dennoch bin ich durchaus neugierig, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Fazit So zügig sich die Geschichte dank des anschaulichen, flüssigen Schreibstils auch lesen lässt, die Bewertung fällt mir wirklich schwer. Ich mochte das dargestellte Szenario. Die grausamen Tests konnten mich ebenso fesseln wie die vielen offenen Fragen, was genau in der Vergangenheit vorgefallen ist, welche Rolle der mysteriöse Testleiter einnimmt und welchen Weg Skye wählen wird. Dennoch habe ich mehrfach mit dem Handlungsverlauf gehadert, wenn immer wieder einzelne Charaktere die ach so moderne Dauerüberwachung überlisten oder einfach nur zufällig umgehen, um wieder irgendwas Verrücktes zu tun¿
Ein absoluter Pageturner!
von Uwe Gerisch - 14.03.2020
STORYBOARD: Die 16-jährige Skye will bei ihrer Testung unbedingt überzeugen und beweisen, dass sie eine mustergültige Rationale ist. Denn nur wer als rational eingestuft wird, dem steht eine glänzende Zukunft bevor. Dank ihres Vaters, der ein ranghohes Mitglied des Rates ist, weiß sie ungefähr, was auf sie zukommt. Doch bereits die Anreise wirkt auf Skye und ihre Kontrahenten verstörend und dieses Gefühl setzt sich mit den ersten Prüfungen weiter fort. So stellt sich Skye immer häufiger die Frage, welchem Zweck diese Tests dienen und vor allem, ist sie wirklich Ratio oder vielleicht doch Senso. Als mehrere Mädchen, die im Ranking weiter unten aufgelistet sind, verschwinden, begibt sie sich auf die Suche nach ihnen, auch um Antworten auf ihre Fragen zu finden. Dabei stößt sie auf ein gut gehütetes Geheimnis, was es zu schützen gilt und dieses Wissen bringt sie in tödliche Gefahr. MEINUNG: Da ich ein großer Fan von Dystopien bin, war mir sofort klar, dass ich Falling Skye. Kannst du deinem Verstand trauen? unbedingt lesen muss. Die Idee, dass man für seine Handlungen und Gefühle in eine bestimmte Kategorie eingestuft wird, fand ich äußerst interessant. Durch eine große Katastrophe in den USA wurde das Land zu einer Gläsernen Nation. Ziel sollte es sein, endlich Schluss zu machen mit Diskriminierung, allen Arten von Populismus und natürlich unüberlegten und impulsiven Handlungen. Daher beschloss die neue Regierung die Menschen einer Testung zu unterziehen und diese in Ratio oder Senso einzuteilen. Dies alles unter dem Deckmantel des eigenen Schutzes und zum Wohl der Menschheit. Der Grundgedanke dieses neuen Systems erschloss sich mir sofort und ich fand es zum einen mehr als spannend zu lesen, wie die Menschen damit umgehen und zum anderen, wie gutgläubig und zugleich blauäugig sie doch sind. Durch die Aufteilung in eine der beiden Gruppen, entsteht eine Zweiklassengesellschaft, bei dem es die Rationalen viel besser trifft, als die Emotionalen, die sehr strengen Regelungen und Auflagen unterliegen. Mir kam das Verhalten der Bevölkerung schon einer Art von Fanatismus gleich. Das Leben der 16-jährigen Skye ist von Beginn an, auf eine Rationale ausgelegt. Zum einen, da ihr Vater ein ranghohes Mitglied des Rates ist und zum anderen durch ihre Freundschaft zu Elias, zu dem sie eine enge Verbundenheit spürt. Beide haben den Ehrgeiz und unbedingten Willen, an der heißbegehrten Cremonte-Universität zu studieren und irgendwann zu den Denkern und Lenkern des Landes zu gehören. Aber Skye spürt, dass in ihr Gefühle für beide Gruppierungen schlummern. Gerade diese Art der Charakterisierung von Skye konnte bei mir punkten. Denn jeder Mensch ist nicht nur rational oder emotional und lässt sich somit nicht in eine bestimmte Schublade stecken. Und sind wir mal ehrlich, gerade das Ausleben unserer Gefühle machen uns zu einem einzigartigen Individuum. Trotz ihrer inneren Zerrissenheit will Skye bei ihrer Testung unbedingt überzeugen und beweisen, dass sie eine mustergültige Rationale ist. Gegenüber Elias war ich skeptisch, ob er es wirklich ernst meint mit Skye und ich kaufte ihm seine Rolle nicht wirklich ab. Für mich war er zu glatt und zugleich undurchsichtig, weshalb ich sehr gespannt war, ob ich mit meiner Vermutung richtig liegen sollte. Bereits die Anreise wirkt auf Skye und ihre Kontrahenten verstörend und dieses Gefühl setzt sich mit den ersten Prüfungen weiter fort. Verstärkt wird das Ganze noch durch einen mysteriösen Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt. Immer häufiger stellt sich Skye daher die Frage, ob dies ein zusätzlicher Test ist oder ob sie ihm vertrauen soll. Dank dem sehr guten Schreibstil konnte ich mich in die Gefühlswelt der Protagonisten hineinversetzen und mich so mit ihr identifizieren. Skye hat eine gute Auffassungsgabe und einen starken Willen sowie eine gesunde Skepsis, die ihr mehr als einmal hilfreich ist. Vor allem hat mir an ihr gefallen, dass sie trotz dieser wichtigen Prüfung menschlich bleibt und ihr Freundschaft sehr wichtig ist. Daher war ich sehr neugierig, ob und welchen Preis sie dafür zahlen muss. Die Handlung wird überwiegend aus der Sicht von Skye erzählt, was mir gut gefiel, da ich so die ungefilterten Emotionen und Gedanken miterleben konnte. Aber man erfährt auch von einer anderen Person, bei der man zunächst nicht weiß, um wen es sich handelt. Generell ist die Geschichte sehr spannend geschrieben, da man zu keinem Zeitpunkt ahnen kann, was als nächstes geschieht. So fieberte und rätselte ich mit, was hinter diesem System stecken mochte, was mir tolle Lesestunden bescherte. Bei dem Testleiter Alexander, der sich stets in Skyes Nähe aufhält, war ich mir nicht sicher, weshalb er dies tat. Auch Skye ist deshalb auf der Hut, da sie denkt, dass dies vielleicht ein weiterer Test ist. Alexander hat mir gut gefallen, da man nach und nach erfährt, was ihn umtreibt und ich glaube, dass im zweiten Teil noch einiges von ihm zu erwarten sein wird. Neben einer starken Protagonistin war ich von Luce, einer Emotionalen durch und durch, sehr begeistert. Luce schert sich nicht um Konventionen und steht zu ihren Gefühlen. Ihr sind Freundschaft und Loyalität wichtiger, als eine gute Platzierung bei der Testung. Und trotzdem war ich überzeugt, dass hinter ihrer Fassade noch andere Motive steckten. Den Mädchen wird bei den Prüfungen sehr viel abverlangt, was sie häufiger an ihre Grenzen und darüber hinaus bringt. Ich fand es heftig zu lesen, wie skrupellos und unbarmherzig die einzelnen Testleiter, allen voran die Chefin Caroline, hier mit den Jugendlichen umgegangen sind. Deshalb stellt sich Skye immer häufiger die Frage, welchem Zweck diese Tests dienen und vor allem, ist sie wirklich Ratio oder vielleicht doch Senso. Gerade im letzten Drittel des Buches nimmt die Geschichte nochmals an Dramatik und Spannung zu, da sich die Lage von Skye immer weiter zuspitzt und ich war neugierig, wie es enden wird. Die Entwicklungen lassen Raum für Spekulationen und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. FAZIT & BEWERTUNG: Was für ein beeindruckender Debütroman! Lina Frisch konnte mich mit Falling Skye. Kannst du deinem Verstand trauen? (Coppenrath Verlag) mit ihrer Idee über die Einstufung als rationaler oder emotionaler Mensch und den daraus resultierenden Konsequenzen, aber auch mit ihrem mitreißenden und bewegenden Schreibstil mehr als überzeugen. Themen wie Kampf für Gerechtigkeit, Zweiklassengesellschaft, Fanatismus, Gleichberechtigung und Feminismus hat sie für mein Dafürhalten in ihrer Geschichte wunderbar ausgearbeitet und dargestellt. Dabei zeichnet sie eine Zukunft, die hoffentlich so niemals eintreffen wird. Wer Dystopien mag, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen - 5 von 5 Nosinggläser.
Rational oder Emotional?
von Lea - 05.03.2020
"Falling Skye" ist ein richtig tolles Buch über eine Dystopie in gar nicht mal so weiter Zukunft. Die superspannende Geschichte zieht vom ersten Moment an in den Bann und lässt einen nicht mehr los. Klare fünf Sterne und den nächsten Band kann ich gar nicht abwarten. Die USA haben sich zu den "Gläsernen Nationen" entwickelt, einem Staat ohne Diskriminierung und Ungerechtigkeit. Dazu werden die Menschen in "R"s, Rationale, und "E"s, Emotionale aufgeteilt. Den Rationalen ist ein rascher Aufstieg in der Gesellschaft garantiert, während die Emotionalen nur bestimmte Jobs wahrnehmen sollen. Skye kämpft ihr ganzes Leben darum, eine Rationale zu sein, hat ihren Lebensweg klar vor Augen. Doch als sie zu ihren Testungen einberufen wird, ergeben sich auf einmal viele Fragen, vor allem weil die Prüfungen ziemlich verstörend sind und auf einmal auch ganz andere Dinge gefragt sind. Einige Mädchen verschwinden spurlos, außerdem ist da dieser mysteriöse Testleiter, der immer wieder auftaucht. Am Ende beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und Skye muss erkennen, wem sie wirklich vertrauen kann. Ich war von der ersten Sekunde an wie gefesselt von diesem Buch und habe es kaum aus der Hand gelegt. Das liegt zum einen am gut konstruierten Hauptcharakter Skye. Ich konnte mich sofort mit ihr identifizieren und finde, dass sie eine tolle Hauptperson ist. Zum anderen liegt es daran, dass die Geschichte mit jeder Seite spannender wird, weil ein neues Puzzleteil auftaucht, das aber weitere Fragen aufwirft. Dieser Spannungsbogen ist sehr gut konstruiert und hält einen ständig am Lesen. Auch das Auftauchen eines zweiten Ich-Erzählers, dessen Identität nicht ganz so schnell geklärt wird, bringt noch einen Spannungsmoment. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, sodass man richtig durch die Seiten fliegen kann. Die Welt der "Gläsernen Nationen" ist sehr gut entwickelt, nach und nach (aber genau zum richtigen Zeitpunkt) wird alles genau erklärt. Sehr interessant fand ich auch die ganzen Tests (von sowas lese ich einfach immer gerne). Ich kann dieses Buch nur herzlich weiterempfehlen.
Bekannte Elemente mit eigener Dynamik!
von ginisbooktown - 29.02.2020
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Natürlich erfindet die Autorin das Rad nicht neu und manche Elemente sind mir aus anderen Büchern bekannt, doch haben diese aus meiner Sicht, ihre ganz eigene Dynamik. Von Beginn an fand ich Skyes Charakter interessant. Sie ist so zielstrebig und beherrscht, erscheint dabei aber nicht kühl. Im Verlauf des Buches vollzieht sie eine starke Entwicklung. Elias mochte ich zu Anfang ein Bisschen, hatte da aber den Gedanken, dass er mir zu lieb ist. Die Überraschung kam dann später. Und zu meiner Freunde entdtand kein Liebesdreieck! Alexander hingegen fand ich sofort faszinierend, auch wenn sich sein Verhalten Sky gegenüber erst spät erklärt. Für mich ist er neben Luce eine der authentischsten Figuren der Handlung. Und dann gab es da noch die Überraschungsfiguren Jasmine und Colin, die mir gar nicht so unsympathisch waren, wie ich erst gedacht hatte! Was die Geschichte für mich besonders macht, sind nicht unbedingt die verschiedenen Arten der Tests, obwohl ich diese auch gespannt verfolgt habe, sondern viel mehr das Ziel der Regierung und vor allem die Art und Weise, wie jene dargestellt wird. In manchen Büchern werden solche Systeme als sehr mysteriös dargestellt und man erfährt ewig Nichts. Dank Alexander erhielt ich harte Fakten , die Nichts beschönigt haben und so konnte ich viel mehr mitfiebern, wenn es um die Schicksale der Jugendlichen ging. Beim Lesen fragte ich mich oft, wo sich Demokratie und Diktatur mischen. Meine einzigen Kritikpunkte sind, dass ich gerne mehr über das Leben der Jungen im Zentrum erfahren hätte und mir nicht erklären kann, wie Der Kristall von einer guten Grundidee zu so einem Wahnsinn kam. Ich hoffe, dass wird in der Fortsetzung behandelt. Fazit Unbedingt lesen! Die Fortsetzung kann für mich nicht schnell genug kommen!
Guter Beginn, jedoch eher ruhiger...
von MeeresSchimmer - 28.02.2020
Es gibt so Bücher, die reißen einen mit und können einen von der ersten Seite an begeistern. Dies war leider bei mir bei Falling Skye nicht so der Fall. Am Anfang liest es sich eher wie ein 0-8-15 Jugendbuch und ich hatte die Hoffnung, das es mir gefallen wird, schon aufgegeben. Doch ab irgendeiner Seite... könnte ich kaum aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist mega gut und flüssig. Alle Situationen erschienen vor meinen Augen und die Handlung nahm mehr Fahrt auf. Alles in allem konnte mich das Buch zum Schluss doch für sich gewinnen. Es geht in die Richtung a la Tribute von Panem und ähnlichen Dystopie/Utopien. Nun bin ich sehr auf den zweiten Band gespannt, der glücklicherweise noch dieses Jahr erscheinen soll.
Eine Dystopie die sich vor den Größen des Genres nicht zu verstecken braucht!
von Hörnchens Büchernest - 27.02.2020
Inhalt: Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt - und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen. Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst Meinung: Die 16-jährige Skye lebt in den USA, die allerdings aufgrund einer großen Katastrophe seit einigen Jahren nur noch die Gläsernen Nationen sind. In diesen Gläsernen Nationen wurden die Menschen in zwei Gruppen eingeteilt. Einmal die rational und überlegt denkenden Menschen (die Rationalen) und die Menschen, die sich von ihren Gefühlen beherrschen und leiten lassen (die Emotionalen). Für Skye steht fest, dass sie eine Rationale ist. Daher macht sie sich zu Beginn wenig Sorgen als sie zur Testung einberufen wird. Doch die Prüfungen sind anders als Skye dies erwartet hat und immer öfter stellt sie sich die Frage, ob sie wirklich das Zeug zu einer Rationalen hat und noch wichtiger, ob sie überhaupt eine Rationale werden möchte. Vor einigen Jahren wurden wir Leser förmlich überschwemmt mit einer Flut an Dystopien. Da sich der Hype hierum mittlerweile gelegt hat und ich mal wieder richtig Lust auf eine Dystopie hatte, habe ich voller Vorfreude zu diesem Titel gegriffen. Schon das wunderschöne Cover fällt einem sofort ins Auge. Aber auch der Titel wurde fantastisch ausgewählt, passt er doch so perfekt zur eigentlichen Geschichte. Und spätestens nach dem Lesen des Klappentextes war für mich klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Zu Beginn wirkt die Geschichte auf den Leser möglicherweise ein wenig verwirrend. Denn man kann noch nicht viel mit den Rationalen und den Emotionalen anfangen. Autorin Lina Frisch nimmt sich jedoch die Zeit und führt den Leser nach und nach in ihre Welt ein. Dabei ist es jedoch zu keiner Zeit so, dass die Informationen einen als Leser überfordern oder es zu möglichen Längen innerhalb der Geschichte kommt. Viel mehr verknüpft Lina Frisch die Informationen und den eigentlichen Handlungsverlauf zu einem perfekten Ganzen. Das Erzähltempo im Buch ist recht hoch. Ständig passieren neue spannende Dinge oder Protagonistin Skye erfährt Neuigkeiten, die sie teilweise in ihren Grundfesten erschüttern. Aufgrund all dieser Komponenten kommt es, dass man sich keine einzige Seite in diesem Buch langweilt, sondern stark mit Skye mitfiebert. Das Thema, das Lina Frisch hier aufgreift, ist in der heutigen Zeit recht aktuell und gerade ihr Nachwort macht hellhörig, denn ihre Gedanken und Ideen zu diesem Buch, werden bereits von einer Organisation verkörpert. Besonders gut gefallen hat mir Skyes Entwicklung. Von der gesetzestreuen Bürgerin, die um jeden Preis eine Rationale werden möchte, ist am Ende des Buches nicht mehr viel übrig. Je mehr Dinge Skye erfährt, desto mehr muss sie das gesamte System hinterfragen. Aber auch die angerissene Liebesgeschichte war genau nach meinem Geschmack. Nicht zu schnulzig, was auch gar nicht zur Geschichte gepasst hätte, sondern ein langsames herantasten. Die Liebesgeschichte nimmt zudem eine eher nebengeordnete Rolle ein. Das Ende weckt die Lust auf einen zweiten Band ins Unermessliche. Ich bin gespannt, wo Skyes Reise noch hingehen wird. Fazit: "Falling Skye" ist eine Dystopie, die sich ganz sicher nicht hinter den großen Namen des Genres zu verstecken braucht. Eine individuelle und interessante Idee wird hier zu einem Konzept aufgebaut, was mir ein ums andere Mal einen Schauer über den Rücken hat laufen lassen. Jede Menge Spannung und packende Szenen und eine enorme Charakterentwicklung haben bei mir für großen Lesespaß gesorgt. Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.
Systemsprenger
von Anonym - 22.02.2020
¿Ich glaube nicht daran, dass es Menschen gibt, die bedingungslos überlegt handeln, und andere, die ihre Emotionen niemals kontrollieren können. Ich glaube, dass es Menschen gibt, die die Welt in ein Muster zwängen wollen ¿ und solche, die nicht hineinpassen.¿ (S. 144/145) Hach, ich lese unglaublich gerne Bücher, bei denen ein Kampf gegen das System herrscht. Falling Skye fällt damit also genau in mein Beuteschema und konnte mich mit seinem Setting und seiner Grundidee wirklich begeistern. Nach einer Katastrophe (die leider nicht weiter ausgeführt wird) hat sich die USA entschieden, eine neue Linie zu fahren und diese nach Möglichkeit auch als neue Weltordnung zu verbreiten. Dabei werden Menschen klassifiziert um Ungerechtigkeiten auszuräumen. Dieses Paradoxon ist natürlich nicht Fehlerfrei und somit verfolgen wir ein Mädchen aus der Oberschicht in der Entdeckung und dem Kampf um wahre statt systematischer Menschlichkeit. Die 16 ¿ jährige Skye ist eine nette Protagonistin. Ich mochte ihre naive Art und als Leser ist man ihr ziemlich nah, weil man prinzipiell so unwissend wie sie ist. Zusammen mit ihr findet man nach und nach heraus, was das neue System für Vorstellungen und Visionen hat. Leider, und das finde ich unglaublich Schade, ist ihre neue Freundin und Nebenfigur Luce so viel Liebenswerter. Sie als Protagonistin hätte das Buch zu einem 5 Sterne Buch gemacht! Luce ist all das, was Skye noch werden muss. Zwar geht Skye in diesem Teil schon in die richtige Richtung aber trotz der 460 Seiten bleibt noch jede Menge Entwicklungspotenzial. Auch die Story an sich könnte etwas straffer sein. Die Autorin hat einen hübschen dicken Wälzer hervorgebracht, aber der Verlauf plätschert leider des öfteren einfach mal so vor sich hin. Potenzial für jede Menge Action ist durchaus da gewesen, wurde aber leider nicht richtig ausgespielt. Jedoch steigert sich die Autorin von Kapitel zu Kapitel und deswegen habe ich freudige und hohe Erwartungen an den 2ten Teil. Der Schreibstil gefällt mir, obwohl er ziemlich einfach und schlicht ist. Mir ist während des Lesens gar nicht aufgefallen, wie schnell ich die Seiten weggeatmet habe. Auch die Grundidee gefällt mir sehr gut, wobei ich hoffe,was ich aus Spoilergründen leider gar nicht weiter ausführen kann, dass sich die Autorin darin nicht verliert.
Unglaublich spannend!
von Magischer Bücherwald - 22.02.2020
Cover: Ich finde das Cover ist einfach unglaublich gut gelungen! Besonders gut gefällt mir der schimmer des Kristalls wenn man das Buch gegen das Licht hält. Ich finde das musste bei diesem Buch einfach sein und bin froh das der Verlag dieses tolle Cover gemacht hat. Warum genau dieser Kristall so perfekt ist das erfahrt ihr in der Geschichte. Charaktere: Die Protagonistin Skye ist eine sehr starke eigenständige Person, sie ist sehr schlau und lässt sich nicht so leicht an der Nase herum führen. Mir hat es sehr gefallen das Skye nicht die typische Protagonistin ist die gerettet werden muss. Wenn es drauf ankommt, hat sie es faustdick hinter den Ohren. Auch wenn ihr handeln manchmal schlimme Konsequenzen mit sich bringen kann ;). Ihr bester Freund Elias war mir nicht ganz so sympatisch wie Skye, es gab so einige Punkte im Buch wo ich echt sehr genervt von ihm war und ihn hätte Ohrfeigen können für seine Art. Im laufe der Geschichte gibt es noch weitere tolle interessante Charaktere die sehr gut ausgearbeitet sind, die ich jetzt aber in meiner Rezension nicht nennen möchte, da ich immer ungerne viel Spoilere. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr flüssig und vor allem schreibt die Autorin sehr spannend. Es kommen immer wieder weitere Fragen auf und man will unbedingt mehr erfahren und hat schon so seine Vermutungen, aber dann wird man doch wieder völlig von den Socken gerissen. Ich empfand es sehr angenehm dieses Buch zu lesen aber musste es auch ab und zu zur Seite legen und darüber nachdenken. Ich mag es echt sehr wenn in Geschichten wichtige Themen mit einfließen und diese kamen hier extrem gut rüber bei mir. Meine Meinung: Dieses Buch zieht schon so einen kleinen Gänsehauteffekt bei mir mit. Im ganzen ist die Geschichte mega gut durchdacht und die Autorin kann locker bei großen Berühmtheiten mit halten, dafür das es ihr erstes veröffentlichtes Buch ist! Es ist einfach extrem gut geschrieben und die Geschichte von Skye regt auch sehr zum nachdenken an. Das Thema Unterdrückung und Gleichberichtigung sind auch bei uns in der Gesellschaft nicht oft selbstverständlich. Skye ist Anfangs auch sehr geblendet was die Gläserne Nation angeht, da sie durch ihre Erziehung und ihrer Schule so aufgewachsen, erst als sie zur Testung kommt, merkt sie eigentlich erst was genau hinter den Kulissen der Nation abgeht. Wie auf kosten andere Menschen sich andere das Leben schön machen, wohl doch einige sehr drunter leiden. Wir begleitet während des Lesens Skyes Gedanken und auch die von Hunter, dass uns einen perfekten Einblick in alle Geschehnisse und Gefühle der Charaktere gibt. Die Art der Testung ist echt hart und was sich die Autorin da alles für Syke ausgedacht hat, da möchte man echt nicht mit Skye tauschen! Aber ich möchte euch echt nicht zu viel über den Inhalt verraten ;). Dystopien lese ich sonst ungern da sie oft den selben stumpfen Verlauf haben mit einer düsteren Atomsphäre. Aber als ich dieses schöne Cover sah, musste ich einfach die Leseprobe lesen. Die ersten Seiten des Buches sind schon sehr interessant und ich hatte nie das Gefühl beim lesen nicht voran zu kommen, im Gegenteil ich wollte immer mehr und bin so froh das ich diesem tollen Buch eine Chance gegen habe. Fazit: Ich habe lange überlegt ob ich eine lange Rezension schreibe oder mich lieber kurz fasse da ich niemanden Spoilern möchte, dieses Buch ist einfach unglaublich spannend und ich habe mich nicht einmal beim lesen gelangweilt. Ich bin manchmal echt ganz verrückt geworden, weil ich bestimmte dinge unbedingt wissen wollte! Im ganzen ein Lesehighlight für dieses Jahr und ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.
In was für eine Welt entwickeln wir uns...
von sireaelia - 19.02.2020
"Falling Syke - Kannst Du Deinem Verstand trauen" ist der erste Teil einer Dilogie und dabei das gelungene Debüt von Lina Frisch. Die USA hat sein Regierungssystem nach einem dramatischen Zwischenfall komplett umgestellt. Ziel ist es nun, "gläsern" zu sein um somit alle Emotionen aus Entscheidungen zu eliminieren. Dafür wird die Bevölkerung in zwei Lager, auch Traits genannt kategorisiert. In "R", die Rationalen und "E", die Emotionalen. Nur rational denkende Menschen können wichtige Berufe wie Politiker, Lehrer aber auch Ärzte, Anwälte, etc. ausüben. Die Emotionalen sind für Jobs in Pflege, Betreuung und niedere Tätigkeiten vorgesehen. Um herauszufinden, zu welchem Trait man gehört gibt es sogenannte Prüfungscamps in denen die junge Generation getestet wird. Der Leser begleitet die Protagonistin Skye, deren Vater ein Regierungsmitglied ist und die Aussichten auf eine erfolgreiche Laufbahn als Rationale hat, die, wenn sie sich bei den Prüfungen behaupten kann, an einer der besten Universitäten des Landes studieren wird. Doch wird sie es schaffen und will sie es dann überhaupt noch? Nicht nur Skye begleiten wir, sondern auch noch einen anfangs unbekannten zweiten Protagonisten, den man im Laufe der Geschichte noch besser kennenlernen wird. Doch insgesamt ist sehr vieles undurchsichtig in dieser Geschichte, man erhält nach und nach einige Informationen und kann sich eine Meinung bilden, bzw. diese überdenken und anpassen. So bleibt der Plot konstant auf einem hohen Spannungsniveau und viele Dinge sind nicht so wie sie scheinen. Zum Ende hin nimmt die Geschichte nochmals sehr an Fahrt auf und zeigt eine völlig neue Perspektive. Allerdings fand ich den Love Interest nicht wirklich notwendig. Meinetwegen hätte dieser nicht sein müssen, bzw. hätte dieser anders gelöst werden können. Zum Glück nimmt er nicht einen zu großen Bestandteil ein und überschattet auch nicht den Charakter der Geschichte. Denn diese empfinde ich als zu wichtig, um sie davon überschatten zu lassen. So sind die Ideen der Autorin wirklich sehr gut und zeigen auf, wie schnell eine Gesellschaft beeinflusst werden kann und wie schwer es sein kann, für seine Rechte einzugestehen. Sei es Klimaschutz oder ein demokratisches Grundverständnis. Dazu kommt ein fesselnder Schreibstil, vielschichtige Protagonisten, die mehrdimensional dargestellt werden und überraschende Twists, die der Geschichte die besondere Tiefe verleihen, die ich mit 4 von 5 Sternen bewerte.
Gläserne Welt
von Lesehörnchen99 - 19.02.2020
Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt ¿ und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen. Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst ¿ Einfach nur Wow. Die Geschichte ist furchteinflößend und fast authentisch. Sollten wir alle Angst vor der Zukunft gaben? Ich meine noch mehr Zukunftsangst als eh schon vorhanden ist. Das Cover ist ein Traum, es macht richtig Eindruck und stach mir schon in der Verlagsvorschau ins Auge. Die Geschichte ist toll geschrieben, Ein absolut fesselnder Schreibstil, ein Pageturner. Die Einteilung in Rational und Emotional ist erschreckend, aber durchaus vorstellbar. Moralisch ist es eine Herausforderung die Menschen in verschiedenen Kategorien einzuteilen. Mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten, es ist ein absolut empfehlenswertes Buch. Ich bin schon gespannt, wie das weitergesponnen wird.
Gläserne Welt
von Lesehörnchen99 - 19.02.2020
Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt ¿ und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen. Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst ¿ Einfach nur Wow. Die Geschichte ist furchteinflößend und fast authentisch. Sollten wir alle Angst vor der Zukunft gaben? Ich meine noch mehr Zukunftsangst als eh schon vorhanden ist. Das Cover ist ein Traum, es macht richtig Eindruck und stach mir schon in der Verlagsvorschau ins Auge. Die Geschichte ist toll geschrieben, Ein absolut fesselnder Schreibstil, ein Pageturner. Die Einteilung in Rational und Emotional ist erschreckend, aber durchaus vorstellbar. Moralisch ist es eine Herausforderung die Menschen in verschiedenen Kategorien einzuteilen. Mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten, es ist ein absolut empfehlenswertes Buch. Ich bin schon gespannt, wie das weitergesponnen wird.
Rückschritte
von Miaslesezeilen - 19.02.2020
In Falling Sky begegnen wir einer dystopischen Zukunftswelt, die den Frieden durch eine auf Genetik basierende Klassenteilung zwischen Rationalen und Emotionalen Menschen zu wahren versucht. Das R oder E am Handgelenk nach der Testung bestimmt das Leben und die Möglichkeiten, und so ist es kaum verwunderlich, dass Sky für die Freiheit eines Rs alles tun würde. Wirklich alles? Diese Frage muss sich die 16jährige bald stellen. Was wünscht sie sich wirklich für ihr Leben? Wer sind ihre Freunde? Und was ist ihr wirklich wichtig? Denn in dem Zentrum erwartet sie die ein oder andere Überraschung. Und so auch uns Leser. Ein verwirrendes Spiel beginnt. Besonders reizvoll fand ich dabei die zweite Sicht auf die Dinge, durch die Augen eines uns anfangs Unbekannten. Reizvoll und mystisch. Geschickt werden Schicksale verknüpft, Vergangenheitsgeschehnisse der Landesgeschichte und aus Skys Familie geben Sinn, und nicht jeder ist das, was er zu sein vorgibt. Auch die Auflösung, die eigentlich erst den Auftakt zu weiteren Entwicklungen dieses Mehrteilers gibt, ist spannend und mit aktuellen Fragen gespickt gelöst. Teils wird mir die Zeit in dem Zentrum etwas zu lang erzählt, hätte mir stattdessen etwas mehr prickelnden Romantik erhofft. Ich muss aber sagen, dass die Geschichte dennoch sehr rund war, auch wenn ich nicht erwartet hätte (und mir den ein oder anderen Hinweis im Klappentext gewünscht hätte) dass es in DIESE Richtung gehen soll. Jetzt wäre ich natürlich gespannt darauf, wie die Entwicklungen weitergehen, denn Skys Schicksal und das ihrer Freunde, unter denen man wirklich mega sympathische Charaktere findet, haben mich gepackt. Fazit: Ein Lesenswerter Romantasy- New Adult- Dystopia Roman, der uns vielleicht gar nicht so fern ist, wie man glaubt.
Nicht alles ist so, wie es scheint
von World of books and dreams - 18.02.2020
Eine Katastrophe hat dazu geführt, dass es die USA, so wie man sie kannte, nicht mehr gibt. Um Diskreminierungen jeglicher Art zu verhindern, sind sie zu einer gläsernen Nation geworden. Um all dem gerecht zu werden, werden die Menschen in Rationale und Emotionale eingeteilt. Nur rationalen Menschen steht es zu, Berufe, in denen wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen, zu ergreifen. Skye ist die Tochter eines wichtigen Parteimitglieds, doch auch sie wird zur Testung einberufen. Sie muss an unterschiedlichen Prüfungen teilnehmen und nach jedem Test findet ein Ranking statt. Doch wozu soll das alles wirklich führen? Während den Prüfungen beginnt Skye zu zweifeln. Meine Meinung Das Cover ist wirklich großartig und passt hier auch richtig gut zum Inhalt. Auch der Einstieg in Falling Skye fällt sehr leicht, denn wir befinden uns gleich mitten in der Geschichte und begleiten Protagonistin Skye zunächst in ihrer Highschool und bekommt einen ersten Blick auf ihr Leben. Lina Frisch schreibt sehr leicht und gut verständlich, dabei so modern, dass es sowohl jünger, als auch ältere Leser anspricht. Hier fällt es nicht schwer, am Ball zu bleiben. Wir lernen zu Beginn Skye mit all ihren Gefühlen und Gedanken kennen, wobei hier schon deutlich spürbar ist, mit welcher Macht Skye eine Rationale sein möchte. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Elias, für den sie tiefere Gefühle hegt, plant sie bereits die Zukunft. Doch in diesem Jahr ist alles anders, denn bereits sechzehnjährige werden zur Einstufung angeschrieben und müssen dafür in ein Zentrum. Hier werden sie auch getrennt, denn Jungen und Mädchen sollen die Tests voneinander unabhängig ausführen. Die Tests werden immer verstörender und auch schwieriger und je mehr sich dieses steigert, desto mehr steigert sich die Spannung. Letzten Endes konnte mich Lina Frisch dann noch überraschen, denn hier steckt noch sehr viel mehr hinter, als man auf den ersten Blick noch glaubt. Interessant ist der Gedanken hinter dieser gläsernen Nation, die ja angeblich gegen Diskreminierung sein soll. Doch schon allein der Gedanke, dass man als Emotionale nun doch nicht alles machen darf, ist doch genau das, diskriminierend. Lina Frisch gibt hier auf jeden Fall von Beginn an einige Denkanstösse, die sie im Laufe der Geschichte immer mehr intensiviert. Wieder ein Aspekt, der mir richtig gut gefallen hat. Aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erlebt der Leser die Geschichte. Zum einen steht Protagonistin Skye als Ich-Erzählerin im Vordergrund, doch schon bald kommt eine zweite Ich-Perspektive hinzu, bei der man dann erst später erfährt, wer sich dahinter verbirgt. Skye lernt man hier intensiv kennen und man fühlt sich recht schnell in ihrer Rolle ein. Ihre Handlungen und auch ihre Gefühle und Gedanken konnte ich richtig gut nachvollziehen und je mehr man mit ihr gemeinsam erlebte, desto mehr hat man auch mit ihr mitgezittert. Skye ist eine sehr interessante Persönlichkeit, hinter der sich noch viel mehr verbirgt, als es zunächst den Anschein macht. Neben Skye gibt es noch einige Nebencharaktere, von denen z. B. Testleiter Alexander eine sehr wichtige Rolle spielt. Doch gerade zu den Charakteren möchte ich nicht zu viel im einzelnen verraten. Auf jeden Fall ist es Lina Frisch gelungen, ihre Figuren sehr authentisch und intensiv zu schildern. Hier spürt man die Psychologiestudentin in der Autorin. Mein Fazit Ein überzeugender und spannender erster Band, der sich so ganz anders und viel intensiver entwickelt hat, als ich zu Beginn noch vermutet hätte. Lina Frisch konnte mich mit ihrem Schreibstil fesseln und von ihrer Geschichte und auch mit ihren facettenreichen Charakteren überzeugen. Hier ist nichts wirklich so, wie man vermutet und alles in allem lässt die Autorin auch viel Raum zum Nachdenken. Ab wo beginnt eine Diskreminierung? Beginnt diese nicht schon damit, Menschen in ihren Entscheidungen einzuschränken? Das Buch ist absolut lesenswert und ich freue mich auf die Fortsetzung.
Big Brother is watching you
von April1985 - 16.02.2020
Die Welt wird nicht bedroht von Menschen, die böse sind, sondern von denen, die Böses zulassen. (Albert Einstein)Mit diesem Satz endet nicht nur der Debütroman von Lina Frisch, sondern er beschreibt auch perfekt das Buch bzw., wie die Autorin uns in ihrem Nachwort wissen lässt, die Botschaft von Falling Skye . Die 16-jährige Skye ist die Protagonistin dieses dystopischen Romans. Sie wächst in einer gläsernen Nation auf, in der die Menschen in zwei Gruppierungen eingeteilt werden - den Ratio und den Senso. Diese Einteilung soll vor Diskriminierung, Bürgerkriegen und Fehlentscheidungen in Politik und Wirtschaft schützen. Die zielstrebige Skye ist sich sicher bei ihrer Testung als Rationale hervorzugehen, zumal sie später auch an der Cremonte Universität studieren will, die jedoch den Ratios vorbehalten ist. Während der Testverfahren keimen jedoch erste Zweifel in Skye auf und sie ist sich selbst nicht mehr sicher, ob sie ihrer eigenen Einschätzung und auch den Gläsernen Nationen noch trauen kann. Lina Frisch hat mich mit ihrem Debüt gleichermaßen überrascht wie überzeugt. Die Autorin greift Themen auf, die erschreckend und nicht weit hergeholt sind. In vielen Bereichen des täglichen Lebens befinden wir uns jetzt schon in einer Zwei-Klassen-Gesellschaft. Lina Frisch geht noch einen Schritt weiter drückt jedem Menschen im wahrsten Sinne des Wortes einen Stempel auf. Alle Ratios bekommen ein R , alle Sensos ein S am Handgelenk tätowiert, damit für alle ersichtlich welcher Klasse man angehört; an welchem Ende der Gesellschaftspyramide man steht. Auch das Thema der Geschlechterrollen wird aufgegriffen. Frauen mussten sich ihre Rechte in der Geschichte hart erkämpfen. Was wäre, wenn ihnen alle erkämpften Rechte plötzlich wieder aberkannt werden würden? Ist die Rolle der Frau in einer perfekten Welt wirklich am Herd? Gefährden Frauen durch ihr emotionales Denken die Menschheit? Ich finde die Theorien, die in diesem Buch angesprochen werden wahnsinnig interessant. Die Charaktere, die sich mit den ganzen Themen befassen müssen, machen auf mich einen sehr glaubhaften Eindruck. Vorallem bei Skye sieht man eine enorme Entwicklung in ihrer Denkweise und ihrem Verhalten. Andere Charaktere, wie beispielsweise Elisas und Collin, haben mich auch sehr überrascht. Auch diese zwei machen Veränderungen durch und das nicht nur zum Positiven. Insgesamt fand ich die Figuren alle sehr gut ausgearbeitet. Den Schreibstil von Lina Frisch würde ich als genretypisch bezeichnen. Der Roman hat einen sehr jugendlichen und frischen Stil, der sich leicht lesen lässt. Natürlich werden auch manche Begriffe eingeführt, bei denen nicht gleich klar ist, was damit gemeint ist. Es wird aber irgendwann alles erklärt, sodass der Lesespaß in keinster Weise getrübt wird. Mich hat das Erstlingswerk von Lina Frisch voll und ganz überzeugt und nach diesem Ende möchte ich natürlich unbedingt wissen wohin es Skye & Co. als nächstes verschlägt.
interessanter Auftakt mit kleinen Schwächen
von Dana - 13.02.2020
Bist du emotional oder entscheidest du rational? Eine Frage, die auch Skye sich nun stellen muss und obwohl sie denkt, die Antwort darauf zu wissen, bringt die Testung sie ganz schön durcheinander. Doch ihr Ziel ist ganz klar, denn wenn sie nicht mit dem richtigen Buchstaben aus dem Zentrum geht, kann das ihr gesamtes Leben und alle ihre Wünsche auf einen Schlag verändern. Ein Kampf um die vorderen Plätze beginnt und gleichzeitig ein Kampf gegen sich selbst. Das Buch spielt ein paar Jahre in der Zukunft und doch hat sich recht viel verändert. Die USA sind zu den Gläsernen Nationen geworden, irgendwie schon aus heutiger Sicht recht passend, wenn man sich überlegt, was alles überwacht und ausspioniert wird. Um das Land wieder zu stabilisieren und jedem das zu ermöglichen, was zu ihm passt, wurde ein System aus Rationalität und Emotionalität eingeführt. Je nachdem zu welcher Gruppe man gehört, muss man Auflagen einhalten oder kann sich relativ frei entwickeln. Doch kann dieses System wirklich zum Erfolg führen und vor allem macht es die Bevölkerung glücklich? Nach und nach kommen immer mehr Hintergründe und Zusammenhänge ans Licht, so dass man besser versteht, wieso es zu diesem Wandel kam und was die Regierung nun mit den Kategorien erreichen möchte. Ein interessanter Weltenaufbau, der gleichzeitig zum Nachdenken anregt, aufrüttelt und dennoch gar nicht so abwegig erscheint. Die Geschichte wird aus zwei unterschiedlichen Ich-Perspektiven geschildert. Die meiste Zeit ist man mit Skye unterwegs und erlebt mit ihr hautnah, was im Zentrum los ist, was die Tests beinhalten, wie sich die Situation zwischen den Mädchen entwickelt und welche Dinge sie immer wieder zum Zweifeln bringen. Wer hinter der zweiten Perspektive steckt, ist zunächst nicht bekannt, man weiß nur, dass es jemand ist, der in irgendeiner Form auch mit Skye zu tun hat. Später im Verlauf lüftet sich dieses Geheimnis dann aber und man erlebt aus Alexanders Sicht die andere Seite im Zentrum gut mit. Es ist interessant die beiden Protagonisten zu begleiten, die immer wieder Berührungspunkte haben, gleiche Situationen unterschiedlich erleben und verschieden bewerten. Und obwohl sie auf unterschiedlichen Seiten stehen, wird ihre Zusammenarbeit immer wichtiger. Skye ist 16 und hat ein klares Ziel, als sie ins Testzentrum reist. Sie weiß, welcher Buchstabe auf ihrem Handgelenk stehen soll, wenn sie wieder nach Hause geht, denn sie will an einer bestimmten Uni studieren. Sie ist intelligent, kombiniert clever, handelt sowohl egoistisch, als auch auf ihr Team bedacht. Teilweise ist sie selbst erschrocken über ihre Reaktionen oder darüber, was das heißen könnte, obwohl sich ihre Entscheidungen gar nicht immer so falsch anfühlen, wie sie es doch eigentlich sollten. Umso mehr Skye im Zentrum erlebt, umso mehr beginnt sie zu hinterfragen, zu zweifeln, mit sich und all dem, was sie erlebt, zu hadern. Gleichzeitig ist sie bemüht, nicht negativ aufzufallen, damit es ihr nicht so ergeht, wie einigen anderen Mädchen. Ein schwieriges Unterfangen für Skye. Mir hat ihre Entwicklung im Verlauf des Buches gut gefallen, auch wenn nicht jede ihrer Entscheidungen durchdacht war, sie manchmal überstürzt und naiv handelt und ich an der einen oder anderen Stelle über sie den Kopf geschüttelt habe. Die Mischung der Charaktere ist sehr vielfältig. Am intensivsten lernt man natürlich die Protagonisten kennen, aber um sie herum sind viele andere Figuren, die in verschiedenen Positionen tätig sind, den Protagonisten mal wohlgesonnen, mal eher feindselig gegenüber treten oder einfach ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Nicht alle von ihnen lernt man so gut kennen, dass man sie wirklich gut einschätzen kann. Die Kombination der Personen macht es aber noch interessanter und abwechslungsreicher, jeder trägt seinen Teil zu den Entwicklungen bei und von einigen wird man in der Fortsetzung bestimmt auch noch mehr erfahren. Man taucht in eine sehr technische und überwachte Welt ein, da ist es manchmal kaum vorstellbar, dass nicht wirklich alle Mittel ausgeschöpft werden, um zu überprüfen, was in den Testzentren vor sich geht und es immer wieder möglich ist, die Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Andererseits machen diese Schwachstellen im System es erst möglich, dass Unstimmigkeiten aufgedeckt werden und man noch tiefer in die Handlung eintauchen kann. Die Zweifel, ob da wirklich logisch ist, bleiben allerdings. Der Schreibstil ist flüssig und ich habe mich schnell im Buch eingefunden. Es ist nicht durchweg rasant und temporeich, es gibt aber immer wieder Passagen, in denen es turbulent und spannend wird. Zwischendurch ist es etwas ruhiger, aber auch in den Szenen entwickeln sich die Figuren oder man erfährt mehr über die Hintergründe und Zusammenhänge. Nicht alle Handlungsverläufe waren unvorhersehbar, einiges hat sich recht früh abgezeichnet, anderes kam dann nicht ganz so erwartet. Nicht jeden Handlungsstrang hätte ich mir so gewünscht, wie es sich entwickelt hat, insgesamt hat mich die Geschichte aber gut unterhalten und ich bin neugierig geworden auf die Fortsetzung. Fazit Mir hat der Auftakt der Reihe gut gefallen. Die Welt ist interessant und erschreckend zugleich und man darf da wohl gespannt sein, in welche Richtung es sich noch weiter entwickeln wird. Skye ist mir nicht übermäßig ans Herz gewachsen beim Lesen, aber ich habe sie gern begleitet und ihre Entwicklung verfolgt. Nach und nach erfährt man mehr Zusammenhänge und Hintergründe, so dass der Grund für einige Ereignisse noch greifbarer wird. Auch wenn nicht jedes Detail komplett überzeugend ist und ich mich zwischendurch gefragt habe, ob das wirklich so möglich ist, wie es dort passiert, wurde ich mit dem Buch gut unterhalten und freue mich auf die Fortsetzung.
Nichts neues...
von Tanja - 12.02.2020
Der Klappentext von Falling Skye und auch die Leseprobe haben mich sehr angesprochen. Nicht nur, dass der Schreibstil super flüssig ist, auch das Thema ist toll. Die Bezüge zum aktuellen Geschehen in Amerika zeigen, wie nahe unsere Gesellschaft an einer dystopischen Zukunft ist. Außerdem mag ich, dass die Protagonistin nicht klassisch vom Rande der Gesellschaft kommt, sondern ein gut integriertes und überzeugtes Mitglied ist. Anderseits war das aber schon der erste Punkt, der mich an eine andere Dystopie erinnert hat und es blieb leider nicht der einzige. Immer wieder dachte ich, das habe ich doch schon Mal gelesen. Ich hatte zwischendurch den Eindruck, dass aus allen bekannten Dystopien Anteile verwendet wurden. An die Bestimmung war vor allem eine Testsequenz so nah dran, dass ich dachte, es müssten nur noch die Namen in Tris und Four geändert werden. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nur so durch die Seiten flog. Das lag aber leider nicht daran, dass die Geschichte so fesselnd war, sondern eher an deren Oberflächlichkeit. Sie ließ sich mit wenig Konzentration lesen. Die Spannung fehlte mir komplett. Bis die Protagonisten ein Rätsel gelöst hatten, war es mir bereits drei Kapitel vorher klar. Ich fühlte mich eher, wie bei den Geschichten, die ich meinem Sohn vorlese, denn bei einem Jugendbuch ab 14 Jahren. Und zu allem Übel kommen immer wieder schlimme Logikpatzer vor. Achtung Spoiler: Zum Beispiel tragen alle Tracking-Bänder, die Vitalwerte und Ton aufzeichnen. GPS haben die Technikfreaks in der gläsernen Nation allerdings zufällig nicht eingebaut, was den Protagonisten immer wieder zu gute kommt. Für mich einfach nur unrealistisch. Spoiler Ende Ich bin echt traurig, dass die Autorin so eine gute Idee hatte und schreiben kann und dann nur aus anderen Büchern ein neues macht. Dieses Buch verfügt über keinerlei Alleinstellungsmerkmal. Es sollte höchstens jemand lesen, der noch nie eine Dystopie gelesen hat und gerne wissen möchte, ob ihm das Genre zusagt. Lesende, die das Genre schon kennen wird das Buch eher langweilen.
Ist das die ferne Zukunft oder ist sie schon näher als wir ahnen?
von Isabell - 12.02.2020
Die Hauptfigur ist die 16jährige Skye, die zur Schule geht und bei ihrem alleinerziehenden Vater lebt. Sie ist verliebt in den gleichaltrigen Nachbarsjungen Elias und gemeinsam mit ihm möchte sie das R in ihre Hand eintätowiert bekommen. Sobald die Kinder volljährigen werden, werden sie getestet, ob sie zu den Emotionalen oder zu den Rationalen gehören. Skye gesteht Elias ihre Gefühle nicht ein, denn das wäre ja emotional und dies möchte sie auf keinen Fall sein, denn sie möchte als Rationale später auf eine spezielle Uni gehen, die Cremante-Uni zu der man nur einen Zugang als Rationale hat. Der Test findet unerwartet nun schon zwei Jahre früher statt und ich tauche ganz tief ab in eine Zukunftsgeschichte. Ich bin völlig fasziniert von der Story und ihrer Protagonistin Skye. Ich überlege, was wäre wenn es bei uns in der Gegenwart so wäre und stelle fest, dass einiges in gewisser Weise schon so weit ist. Ich habe die ganze Zeit mit Skye gefiebert und auch anderen Protagonisten. Wer ist gut und wer ist böse? Ich kann nicht mehr von der Story verraten ohne zu spoilern, jedoch lest selber. Das Einzige, was ich noch erwähnen möchte, dass mir das Ende nicht gefallen hat, da es ein Cliffhanger ist und ich nun unbedingt - am liebsten sofort - den zweiten Band lesen möchte. I
Spannende Unterhaltung
von Arya - 11.02.2020
Inhalt Die Vereinigsten Staaten von Amerika haben sich in die Gläsernen Nationen verwandelt, Diskriminierung ist angeblich Schnee von Gestern und das aufgrund des Systems der sogenannten Traits . Die Bevölkerung wird in Rational oder Emotional eingeteilt, was die optimale Eingliederung in die Gesellschaft gewährleisten soll. Für die 16-Jährige Skye ist klar, dass sie bei den Tests, die ihren Trait bestimmen sollen, ein Rational erreichen muss. Unerwartet werden sämtliche SchülerInnen ihres Alters statt mit der Volljährigkeit schon zwei Jahre früher zur Testung einberufen - also jetzt. Skye, voller Vertrauen in das System der Kristallisierung , klammert sich an ihren Prinzipien fest. So sehr sie die Augen auch verschließt, nach und nach fallen ihr bei den Testungen seltsame Gegebenheiten auf, die das makellose Kristall-System in einem anderen Licht erscheinen lassen. Meinung Ich fand das Buch recht spannend und es fiel mir schwer, es aus der Hand zu legen. Das System der Kristallisierung ist auf der einen Seite natürlich typisch für Dystopien, im Sinne von dass es eine Spaltung zwischen zwei Klassen gibt, in der eine als Schwächere und eine als Stärkere angesehen wird. Trotzdem fand ich das Prinzip Emotional - Rational mal etwas Neues und war gespannt über die Auswirkungen und Hintergründe. Skye ist ja eine starke Verfechterin der Kristallisierung und sieht die Diskriminierung anfangs nicht, die den Emotionalen dadurch zuteil wird. Ich mochte ihre Entwicklung im Laufe des Buches, als sie beginnt, Fragen zu stellen und die Risse in der perfekten Fassade der Kristallisierung erkennt. Für mich ist nie so überzeugend rüber gekommen, warum wirklich so viele Menschen meinen, dass es schlimm ist, emotional zu sein, und dass man dadurch nicht in der Lage wäre, Führungspositionen o.Ä. inne zu haben. Aber es gab ja auch Figuren, die schon zu Beginn dieses System nicht einfach so hinnehmen. Den Schreibstil fand ich angenehm, er hätte vielleicht manchmal etwas bildlicher sein können, andererseits spielt sich ein Hauptteil der Geschichte ja im Testzentrum ab und da gibt es nun mal nicht so viel Neues zum Beschreiben. An sich konnte ich mir aber immer alles gut vorstellen und fand es flüssig zum Lesen. Die Gespräche wirkten auf mich dynamisch und ungezwungen. Die Figuren fand ich im Großen und Ganzen interessant. Vor allem, wenn sich manche stereotypen Charaktere im Laufe des Buches als vielschichtig erwiesen haben. Sympathisch waren mir hautpsächlich die weniger rationalen Personen, manchmal hatte ich das Gefühl, dass ein Großteil der Rationalen als kaltherzig beschrieben wird. Aber es gab auf jeden Fall auch Ausnahmen. Als unnötig habe ich die sich entwickelnde Liebesgeschichte empfunden. Ich finde es wirklich schade, dass in sämtlichen Büchern immer eine Liebeshandlung mitverknüpft sein muss. Vor allem, wenn sich der Handlungszeitraum des Buches nur innerhalb einer Woche bewegt, kann ich diese Entwicklung nicht ganz ernst nehmen, vor allem, wenn es genug andere Themen gibt, die die Hauptfigur eigentlich gerade in Atem halten. Aber das ist wohl ein genereller Trend bei Jugendbüchern und Dystopien usw. Zum Schluss muss ich noch die vereinzelten Logiklöcher ansprechen, die mich manchmal etwas irritiert haben. Teilweise gab es Situationen, in denen die Hauptfigur wirklich sehr viel Glück oder sehr viel Zufall hatte, und ich empfand es als wirklich unrealistisch, dass sie nicht aufgeflogen oder erwischt wurde. Im Großen und Ganzen kann ich aber gut darüber hinwegsehen und das Buch war dennoch glaubwürdig. Fazit Ein spannendes Buch, das mich gut unterhalten hat und dass ich teilweise gar nicht aus der Hand legen wollte. Die Idee finde ich interessant und auch gut umgesetzt. Den Stern ziehe ich ab für die vereinzelten Logiklöcher und die in meinen Augen unnötige und nicht ganz nachvollziehbare Liebesbeziehung. Ich bin gespannt auf Band 2!
Hat mir gut gefallen
von fuddelknuddel - 09.02.2020
Skye lebt in einem zukünftigen Amerika, in dem die Menschheit streng unterteilt wird in Rationale und Emotionale. Als Jugendlicher wird man dafür einem Test unterzogen, der zeigen soll, zu welcher Gruppe man gehört. Skye ist überzeugt davon, rational zu sein, doch nach und nach offenbaren sich ihr verstörende Geheimnisse, mit denen sie nie im Leben gerechnet hätte. Mir ist eine Gesellschaft wie diese noch nicht in einem Buch begegnet. Ich fand die Idee, dass man die Menschen nach ihrer Emotionalität unterteilt wirklich faszinierend und hab mich mehr als nur einmal gefragt, wozu ich denn gehören würde, wobei ich jedes Mal zu dem Schluss gekommen bin, dass ich nicht ansatzweise rational genug wäre, um tatsächlich in diese Kategorie zu fallen. Durch den jugendlichen Schreibstil und die Erzählperspektive hauptsächlich aus Skyes Sicht bin ich beim Lesen sehr gut vorangekommen und habe mich immer gut in der Welt zurechtgefunden. Alles wurde leserfreundlich beschrieben und so bin ich nur durch die Seiten geflogen und war trotz der gefühlt echt vielen Seiten relativ fix fertig. Mir hat Skye als Figur wirklich gut gefallen. Sie ist clever, einfallsreich, denkt wirklich scharfsinnig und hat mir ziemlich imponiert trotz ihrer gerade mal 16 Jahre. Manchmal hat man ihr ihr Alter zwar negativ angemerkt, aber das war wirklich nicht oft meiner Meinung nach. Mein Fazit: Tolle Figuren, super Grundidee, solide Umsetzung gestützt durch den unglaublich angenehmen Schreibstil. Ein wirklich lesenswertes Buch!
Fesselnder Reihenauftakt
von Anonym - 09.02.2020
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir durch ihre Beschreibungen alles sehr gut vorstellen und auch die Kapitel waren flüssig und leicht zu lesen. Zudem hat mir auch gut gefallen, dass das Buch aus der Perspektive der Protagonistin geschrieben wurde. Ab und an gab es auch einige Kapitel aus einer anderen Perspektive. Meinung: Die Idee, die hinter dem Buch steckt, finde ich sehr ansprechend. Ich war unglaublich gespannt, das Buch zu beginnen, da ich schon unzählige gute Meinungen darüber gehört habe. In die Handlung bin ich sehr gut reingekommen. Mir war die Protagonistin von Anfang an sympathisch und ich konnte mich mit ihrer Art sehr gut anfreunden. Von Dystopien bin ich normalerweise etwas mehr Spannung gewöhnt, was bei diesem Buch nicht allzu sehr der Fall war. Die Spannung war zwar da, hätte aber auch etwas mehr sein können. Das Buch hat mich zudem sehr zum Nachdenken angeregt, da man auch sehr viele Parallelen zu der heutigen bzw. unseren Welt erkennen kann. Fazit: Ein tolles Buch und ich bin gespannt, wie die Fortsetzung sein wird.
Guter Rahmen, schlechte Füllung
von Julia Lindner - 09.02.2020
Selten hat mich ein Buch so zwiegespalten zurück gelassen! Die Geschichte um Skye, die in den Gläsernen Nationen aufwächst, in denen jeder Jugendliche während seiner Kristallisation als Rationaler oder Emotionaler eingestuft wird, basiert auf einer grundsätzlich interessanten Idee. Demnach stehen den beiden Gruppen natürlich unterschiedliche Rechte zu, doch Skye findet während ihrer eigenen Zeremonie bald heraus wie groß die Unterschiede wirklich sind. Wie gesagt, die Grundidee ist gut, auch wenn das Konzept nihct sonderlihc neu ist, ist es doch gut beschrieben und jagt mir damit regelmäßig Schauer über den Rücken. Insofern ist es eine handwerklich gut gemachte Dystopie. Allerdings hat man beim Lesen zu oft das Gefühl, die Geschichte so oder so ähnlich schon in anderen Büchern gelesen oder in Filmen und Serien gesehen zu haben. Nun könnte man das noch mit einer grundsätzlichen Ähnlichkeit des Genres entschuldigen. Vollkommen unentschuldbar sind für mich allerdings die durchweg nervigen Figuren, die sich trotz ihrer angeblichen Rationalität furchtbar naiv und emotional verhalten. Ja, es sind Jugendliche, aber ihr Verhalten ist oft so unpassend und der Situation unangemessen und gerade in brenzligen Situationen unbedacht, dass ich darüber nicht hinweg sehen kann. Davon einmal abgesehen haben sie oft auch einfach ernvierend unmögliches Glück und würden mit ihrem angeblich heimlichen Verhalten im normalen Leben auffallen wie eine rote Warnleuchte. Ich könnte jetzt noch mehr Dinge nennen, die mich gestört haben, mehr ins Detail gehen, würde aber jedem unbedarften Leser damit aber wahrscheinlich schon zu viel verraten. Fazit: Insgesamt hat mir die Idee des Buches gefallen und der dystopische Charakter kam gut zum Tragen, aber das Füllmaterial war für meinen Geschmack einfach unpassend.
Alles, wie schon einmal gelesen
von Claudias Bücherhöhle - 09.02.2020
Zum Buch Das Cover dieses Buches ist ein echter Hingucker,da es etwas schimmert. Die Story wird in der ersten Person geschildert, aus zwei verschiedenen Perspektiven. Zu Protagonisten Skye fand ich leider keinerlei Zugang. Sie blieb die ganzen Seiten über unscheinbar, nichts an ihr war herausragend. Ihre Handlungsweisen konnte ich oft nicht nachvollziehen und ich habe verzweifelt nach wirklichen Emotionen bei dem Mädchen gesucht. Die andere Perspektive gehört einer ominösen Person, die ich ebenfalls nicht richtig einschätzen konnte. Auch hier fiel es mir schwer, die Intention hinter dem Handeln zu erkennen. Ziemlich schnell kam ich mir beim Lesen vor, als wenn ich verschiedene bereits veröffentlichte Werke von anderen Jugendbuch-Autoren vor mir hätte. Ganz stark erinnerte mich die Geschichte an Die Bestimmung, teilweise an Die Tribute von Panem. Den Film Die Insel hat Lina Frisch hier auch nicht ausgelassen. Natürlich kann nicht alles komplett neu erfunden werden, das ist mir klar, und es kommt auch immer darauf an, was ein Autor aus der Geschichte macht. Aber hier hatte ich zu 95% Tris aus Die Bestimmung vor Augen, was nicht Sinn der Sache sein kann ¿ Leider konnte mich Lina Frisch mit ihrem Debüt nicht überzeugen. Ich konnte der Protagonistin kein Gesicht geben, fühlte mich ständig wie im falschen Buch und fand die Geschichte leider auch nicht spannend. Wenn die Idee hinter der Story schon nicht neu ist, erwarte ich aber etwas Individuelles von der Autorin. Der Schreibstil war ja in Ordnung, aber mir fehlten Spannung und auch so mancher Cliffhanger am Ende eines Kapitels. Die Story plätschert vor sich hin und war für mich völlig emotionslos - was gerade zu dem Thema der Geschichte wohl nicht passt ¿ Worum es außerdem geht, wird leider erst kurz vor Ende klar. Guter Ansatz, aber im Gesamtkontext reicht es für mich nicht aus, um die Fortsetzung zu lesen.
Eine lesenswerte Kombination aus Gesellschaftskritik, Spannung und Zukunftsvisio
von Selection Books - 30.01.2020
"Kannst du deinen Gefühlen trauen" ist der erste Band der Reihe "Falling Sky" und stammt aus der Feder von Lina Frisch. Dieser Jugendroman bietet eine lesenswerte Kombination aus Gesellschaftskritik, Spannung und Zukunftsvision. Es ist ein eigenartiges Gefühl, wenn man genau weiß, was gleich passieren wird - und man das Unausweichliche trotzdem nicht ändern kann. Der Boden fliegt auf mich zu und ich schließe die Augen. Zitat aus Falling Sky - Kannst du deinem Verstand trauen von Lina Frisch, Seite 5. So beginnt Skys Geschichte - eine Dystopie im Bereich Jugendliteratur, die politische Themen aufgreift und den Leser zum Nachdenken anregt. Lina Frisch bedient sich auf den ersten Blick an typischen Elementen aus dem Bereich Jugenddystopie, punktet aber mit einer soliden, lesenswerten Umsetzung. Die Autorin zeichnet in ihrer Reihe eine Welt, die dem klassischen Aufbau einer Dystopie im Jugendbuchsektor gleicht. Die USA existieren nicht mehr - im Zuge des Umbruchs wurde aus den Vereinigten Staaten die Gläserne Nation. Die Kombination aus Überwachung und einem Zwei-Klassen-System sorgt vermeintlich für Ruhe und Frieden. Es herrscht eine allgemeine Gleichheit, unabhängig von Hautfarbe, Religion oder Geschlecht. Die Gesellschaft wird in zwei Traits geteilt: Ratio (Rational) und Senso (Emotional). Jeder Bürger muss der Bestimmung seines Traits nachkommen und dementsprechend rationale Berufe, wie z.B. Arzt, oder emotionale Berufe, wie z.B. Erzieherin, ergreifen. Bis zum Tag ihrer Testung hatte Sky nie einen Grund, am System zu zweifeln. Doch schon bald gerät ihre Systemtreue ins Wanken. Ich öffne meine Hand und finde ein schlankes Etui aus Silber darin. Der Druck meines Zeigefingers lässt eine kleine Messerlinge hervorschießen. Mit klopfendem Herzen starre ich auf die Waffe in meiner Hand. Was wird das Konsilium in der nächsten Aufgabe von uns verlangen? Zitat aus Falling Sky - Kannst du deinem Verstand trauen von Lina Frisch, Seite 311. Zu Beginn erkennt der erfahrende Vielleser einige bekannte dystopische Elemente. Doch entgegen der typischen Jugenddystopien setzt Lina Frisch weniger auf nervenzehrende Spannung und actionreiche Szenen. Der Fokus des Buches liegt eher auf der psychologischen Ebene, die der Zielgruppe entsprechend gut ausgearbeitet wurde. Die Testung verlangt Sky und ihren Mitstreiterinnen alles ab. Schnell stellt sich die Frage, wie der Leser sich an Skys Stelle entscheiden würde. Für Freunde, die Familie, die Gesellschaft oder den Trait, der über die gesamte Zukunft entscheidet? Die Autorin erschafft einen interessanten Gewissenskonflikt beim Leser. Verpackt in eine Geschichte über den gesellschaftlichen Umbruch eines Landes, Machtmissbrauch, repressive Kontrolle und Verrat wird der Leser immer wieder mit der Frage konfrontiert, wie weit man gehen würde, um in der Testung dem gewünschten Trait zugeordnet zu werden. Einziger Wermutstropfen bei der Erschaffung dieser fiktiven Zukunft ist das Fehlen von Details zum Umbruch und der Maßnahmen, die eine komplette Bevölkerung in kurzer Zeit ruhigstellen konnten. Lina Frisch erzählt Skys Geschichte locker und unterhaltsam, gibt der Geschichte gleichzeitig aber viel Raum für Teenagerprobleme, Streit und Zickenkriege. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, sollte der erwachsene Leser an dieser Stelle jedoch ein Auge zudrücken. Der Plot rund um die Testung ist stimmig und mitreißend, lastet aber so schwer, dass die Liebesgeschichte im Hintergrund verblasst. Der männliche Protagonist wird zwar kontinuierlich in die Handlung eingebaut, die plötzliche Verliebtheit von Sky erschließt sich dem Leser dadurch aber leider nicht. Abgesehen von diesen kleinen Schwächen versteht die junge Autorin es ausgezeichnet, den Leser auch ohne viele actionreiche Szenen zu fesseln. Mit "Falling Sky - Kannst du deinen Gefühlen trauen" hat Lina Frisch ein lesenswertes Debüt erschaffen, das vor allem durch den Fokus auf der psychologischen Ebene und dem daraus entstehenden Gewissenskonflikt zu gefallen weiß. Den Leser erwartet eine interessante Dystopie für Jugendliche, die nicht nur gut zu unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Die Geschichte wurde sowohl sprachlich als auch inhaltlich gut ausgearbeitet und lässt sich flüssig und spannend lesen. Von mir gibt es für diesen gelungenen Reihenauftakt 4 Sterne.
Gläsern
von Gavroche - 27.01.2020
Amerika in der Zukunft. Das Land ist nach schwerwiegenden Ereignissen fünf Jahre zuvor zur gläsernen Nation geworden. Die Menschen werden eingeteilt in zwei Kategorien. Auf der einen Seite die Emotionalen, die Senso, und auf der anderen die Ratio, sprich die Rationalen, Vernunftbegabten. Skye ist sechzehn Jahre alt, als sie zu ihrer Prüfung bestellt wird. Jedoch sind die Prüfungen nicht so, wie sie es erwartet hätte. Ohne die Hilfe eines der Testleiters sähe es für sie ganz anders aus. Doch welches Spiel wird hier hinter den Kulissen wirklich betrieben? Wie gläsern ist der Staat nun wirklich? Denn schnell merkt Skye, dass sich viel hinter dem schönen, äußeren Mantel der Transparenz verbirgt - und sie steht vor einer schwierigen Entscheidung, in welche Richtung sie sich wenden soll. Erzählt wird die Geschichte zum einen aus der Sicht von Skye und die zweite Perspektive ist die ihres Testleiters. So erfährt der Leser einiges mehr als Skye und kann die Ereignisse ganz anders einordnen.
von Happymountain - 27.01.2020
"Falling Skye - Kannst du deinem Verstand trauen?" ist der Debütroman von Lina Frisch und ich bin jetzt schon sehr gespannt, was sich die junge Autorin für uns im zweiten Teil der Reihe ausdenken wird. Wer realistische Dystopien mit jugendlichen Charakteren und einer angespannten Atmosphäre mag, sollte unbedingt weiterlesen. Nach einer katastrophalen Fehlentscheidung hat sich in den Vereinigten Staaten von Amerika viel geändert. Die Kristallisierung hat begonnen und so sind die USA zu den "Gläsernen Nationen" geworden. Hier werden die Menschen nun in zwei verschiedene Traits unterteilt. Es gibt die Emotionalen und die Rationalen. Diese Klassifizierung soll als Schutz vor weiteren Fehlentscheidungen dienen. Emotionale dürfen fortan nur gewisse Berufsfelder ergreifen, die beispielsweise im Sozialwesen liegen. Ärzte, Anwälte und Politiker sind nur noch für Rationale ergreifbare Berufe. Selbst bereits praktizierende Ärzte, bei denen festgestellt wird, dass sie emotional sind, müssen ihren Beruf aufgeben. Hierfür wurde sogar eine eigene Art Arbeitslosengeld geschaffen, das sich E-Care nennt. Die Regierung der Gläsernen Nationen macht den Menschen glaubhaft deutlich, dass es nur durch die Unterscheidung in Traits möglich sei, die Stärken und Schwächen eines jeden Bürgers für das Gemeinwohl zu nutzen. Mit 18 Jahren erfolgt die Testung der Jugendlichen und somit auch die Bestimmung über ihr weiteres Leben. Doch plötzlich werden auch alle 16-Jährigen zur Testung einberufen. Mitten unter ihnen Skye, die sich nichts sehnlicher wünscht als mit ihrem besten Freund Elias an der Cremonte Universität zu studieren - eine Universität, die nur für Rationale zugelassen ist. Sie ist vor der vorgezogenen Testung besonders aufgeregt. Will sie doch ihren Vater, der bei der Regierung arbeitet, auf keinen Fall enttäuschen und als Rationale eingestuft werden. Immerhin ist ihr Vater auch der einzige Elternteil, der ihr geblieben ist. Ihre Mutter hat die Familie vor vier Jahren ohne ein Wort des Abschieds verlassen und kam nicht mehr zurück. Mehr zum Inhalt, möchte ich erst einmal nicht verraten, denn schon befindet man sich als Leser/in mitten in diesem dystopischen Roman und begleitet Skye auf ihrem Weg zum Athene-Zentrum, in dem die Testung stattfinden wird. Trotz der angespannten Stimmung Skyes kommt man sich vor als säße man im Zug auf dem Weg nach Hogwarts und wird gleich unter den sprechenden Hut gesetzt. Ich war sofort Feuer und Flamme und auf den Fortgang der Geschichte, auf das Athene-Zentrum und auf die Tests gespannt. Ein mysteriöser Unbekannter, der den Auftrag hat, Skye auf jeden Fall zum rationalen Trait zu verhelfen, bringt ebenfalls direkt zu Beginn Spannung in die Ereignisse. Er schafft es sich als Testleiter Alexander auszugeben und gibt sich fortan größte Mühe Skye¿s emotionale Fehltritte zu vertuschen. Man erfährt nicht viel über ihn und seine Beweggründe und doch war er mir von Anfang an sympathisch. Zum Großteil erlebt man die Geschichte aus Sicht von Skye, es gibt jedoch auch immer kurze Einblicke aus der Sicht des Unbekannten. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir dabei sehr gut, er passte hervorragend zum Buch und transportierte die Gefühle der Charaktere jederzeit. Im Athene-Zentrum angekommen, häufen sich direkt Neuerungen und Ungereimtheiten, die Skye, einige andere Expektanten und Alexander verunsichern. Wieso wurde der Ablauf der Testung verändert? Wieso gibt es plötzlich ein Ranking? Die immer wieder neu auftauchenden Fragen ließen mich neugierig weiterlesen. Besonders gut gefiel mir an diesem Roman, wie die dystopische Welt der Gläsernen Nationen beschrieben und gestaltet wurde. Es waren viele Kleinigkeiten, die dazu führten, dass ich mir die Umgebung sehr gut vorstellen konnte. Für mich ist die richtige Atmosphäre beim Lesen immer einer der wichtigsten Punkte und bei "Falling Skye" stimmt sie zu jeder Zeit! Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Charaktere und ihre Authenizität. Die Figuren fand ich interessant gestaltet. Neben Alexander gefiel mir Luce am besten. Sie wirkte sehr authentisch und selbstbewusst. Skye hat mich hin und wieder etwas angestrengt, weil sie manchmal etwas naiv handelte. Für mich ist das jedoch kein Kritikpunkt - Teenies dürfen sich in Büchern wie Teenies benehmen. Dass mich dieses Verhalten irgendwann etwas strapaziert, passiert mir aber in Jugendbüchern (und in der Realtiät) öfter. Ich werde halt alt. ;-) Der Plot brachte immer wieder kleine Wendungen oder auch Schockmomente hervor, die mich überrascht haben und zum zügigen Weiterlesen animierten. Ganz besonders spannend und wendungsreich empfand ich die letzten 100 Seiten. Auch das Ende gefiel mir ausgesprochen gut und macht unheimlich neugierig auf die Fortsetzung. Ein kleiner Kritikpunkt hat sich aber beim Lesen doch eingeschlichen. Ich fand es etwas unglaubwürdig, dass es dem mysteriösen Unbekannten so einfach gelungen ist, sich als Testleiter in das Athene-Zentrum zu schmuggeln, wo doch die Testungen großer Geheimhaltung unterliegen. Es muss doch Fotos des richtigen Testleiters gegeben haben oder Vorstellungsgespräche? Auch dass der falsche Alexander es regelmäßig schafft, Systemdaten zu löschen oder -abstürze herbeizuführen um Skye zu helfen oder unbeobachtet mit ihr sprechen zu können, bemerkt niemand. Das kann ich mir beim Stand der Technik einfach nicht vorstellen. Insgesamt handelt es sich bei "Falling Skye" jedoch um einen gelungenen dystopischen Roman, der mich wirklich fesseln konnte. Es ist für jeden etwas dabei - Science Fiction, Action, Drama, Emotion! Ein tolles Debüt! Für Fans des Genre absolut eine Investition wert.
Tolles Jugendbuch mit politischen und psychologischen Aspekten
von Michelle Janiszewski - 26.01.2020
Klappentext: Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt ¿ und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen. Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst Nach dem der Einstieg in diese Dystopie mir sehr schwer gefallen ist, konnte mich das Buch nach und nach immer mehr überzeugen. Die Idee der Story fand ich nicht unbedingt originell, aber dennoch sehr ausgefeilt. Die präzise Beschreibung, hat das lesen sehr angenehm und spannend gemacht. Mit Schrecken musste ich feststellen, dass die beschriebene 'Gläserne Nation' unserer Welt sehr ähnlich ist. Die politische Message ist also klar erkennbar und könnte dem ein oder anderen Menschen die Augen öffnen. Skye, die Protagonistin, die mir von Anfang an recht sympathisch war, ist willensstark, mutig und aufopferungsvoll. Sie macht eine tolle Entwicklung durch, die nicht zu rasant voranschreitet, was das Ganze wirklich authentisch macht. Immer wieder muss Skye ihren Standpunkt überdenken, sodass ich ihre Gedanken und Gefühle absolut nachvollziehen konnte. Alexander, ein intelligenter junger Mann, der mir ebenfalls sehr sympathisch war, wirkte anfangs recht kalt und undurchsichtig auf mich. Dies besserte sich aber mit der Zeit, sodass auch er am Ende ein Charakter mit einer tollen Entwicklung war. Während die Handlung zu Anfang wirklich langweilig war, gab es nach und nach immer mehr Plottwists, die Geheimnisse enthüllten und wirklich super spannend waren. Einige Wendungen musste ich für ein paar Minuten verarbeiten und sacken lassen. Alles in allem ist 'Falling Skye' ein tolles Jugendbuch mit psychologischen und politischen Aspekten. Es lohnt sich und ich freue mich auf Teil 2. Insgesamt bekommt das Buch von mir 4/5
Für mich zu viel verschenktes Potential und zu viele Klischees
von Dark Rose - 24.01.2020
Achtung: Band 1 einer Reihe! Skye lebt in einer Welt, die in zwei Lager geteilt ist. Es gibt die Rationalen, die Elite, sie herrschen über das, was einmal Amerika war und die Emotionalen, die als minderwertig angesehen werden. Nach einer Gesetzesänderung müssen sich alle 16-jährigen einem Test unterziehen, der darüber entscheidet, zu welcher Klasse sie gehören - vor der Änderung wurden sie erst mit 18 getestet. Kommt am Ende kein R für Rational heraus, sind ihre Zukunftschancen deutlich geringer. Emotionale dürfte nur an bestimmten Universitäten studieren und auch nur ganz bestimmte Fächer. Sie werden genauestens überwacht, denn ihre Emotionalität kann für sie und andere zur Gefahr werden. Doch im Verlauf der Tests wird Skye klar, dass nicht alles so ist, wie es von der Regierung, allen voran von ihrem Vater propagiert wird. Und als Skye dem Geheimnis immer näherkommt schwebt sie bald in Lebensgefahr. Ihre einzige Chance ist der geheimnisvolle Alexander, der ihr scheinbar ständig zu Hilfe eilt. Aber kann sie in einer Welt, in der nur Egoisten eine Zukunft haben, jemandem vertrauen, der offenbar nicht egoistisch handelt? Ich fand die Idee sehr interessant. Es ist der klassische Dystopie-Aufbau. Ein divergierendes System, in dem junge Menschen einen Test durchlaufen müssen, um ihrer zukünftigen Klasse zugeordnet zu werden. Und natürlich ist nicht alles so, wie die Regierung es erscheinen lassen will. Skye glaubt zuerst an das System, warum sollte sie auch nicht. Doch die Angst sitzt ihr im Nacken, dass sie eben keine Rationale ist, wie es alle, vor allem ihr Vater, von ihr erwarten. Skye weiß, dass sie nicht immer rational handelt, aber gleichzeitig kann sie auch nicht so viele Gemeinsamkeiten mit klar emotionalen Mitschülern feststellen. Diese Ungewissheit nagt an ihr. Alexander versucht alles, um Skye zu dem R zu verhelfen. Aber leider so auffällig, dass es unrealistisch ist, dass er nicht direkt zu Anfang schon auffliegt. Ich meine noch auffälliger geht es eigentlich gar nicht mehr. Natürlich hat er ganz eigene Motive und Ziele und die Auflösung, was hinter seinem Verhalten steckt, gefiel mir wirklich sehr gut. Was ich schade fand war, dass es bei den Tests sehr eindeutig war, welche Reaktion für welchen Trait gewünscht war. Wenn man also etwas nachdenkt, ist ziemlich offensichtlich, wie man sich verhalten muss, um den Trait zugeteilt zu bekommen, den man haben will. Aber natürlich kommt da keiner drauf und das ist wieder in meinen Augen unrealistisch. Für mich gab es auch zu viele Klischees und typische Highschool-Dramen. Dadurch zog sich das Buch für mich immer wieder. Ich hatte gehofft, es könnte vielleicht in die Fußstapfen von Divergent treten, aber dem war leider nicht so. Ich kam nur bedingt an die Charaktere heran und immer wieder haben mich deren Handlungen nur mit dem Kopf schütteln lassen. Vor allem Skye empfand ich als extrem gutgläubig und naiv. Die Liebesgeschichte kam für mich zu plötzlich. Mir ging das zu schnell. Erst zum Schluss konnte ich richtig mitfühlen, aber ich finde es schade, dass es so lange gedauert hat. Das Ende gefällt mir wirklich gut, es ist der beste Teil des Buches. Dadurch wird aber wieder umso deutlicher, wie sehr der Anfang und die Mitte im Vergleich abfallen. Fazit: Ich finde die Idee sehr gut. Die Aufteilung in Rationale und Emotionale ist eine interessante Art der Differenzierung, auch wenn schon sehr bald klar wird, in welche Richtung es gehen wird. Das ist allgemein ein Problem des Buches in meinen Augen. Es wird zu schnell zu viel verraten. Es sind nicht kleine Misstöne, sondern der Leser wird mit ganzen Wäldern beworfen und das schon an einer sehr frühen Stelle, damit er versteht, dass dem Ganzen ein misogynisches Konstrukt zugrunde liegt: rational = männlich und wünschenswert; emotional = weiblich und verachtenswert. Das an sich kann dem ja zugrunde liegen, aber es sollte weniger offensichtlich sein. Für meinen Geschmack gab es viel zu viel Teenie-Drama und zu viele Längen. Ich hatte auch meine Schwierigkeiten mit den Charakteren. Aber das Ende ist wirklich gut! Da können der Anfang und die Mitte nicht mithalten. Wie gesagt, die Idee ist sehr gut und interessant, aber an der Umsetzung hapert es in meinen Augen noch an zu vielen Stellen. Allerdings handelt es sich hier, um einen Debütroman, ich hoffe also, dass sich die Autorin bei ihren weiteren Werken steigern wird. Von mir bekommt das Buch ganz ganz knappe 3 Sterne.
Beeindruckend
von Anonym - 22.01.2020
An diesem Buch finde ich einfach alles toll. Das Cover macht neugierig und ist sehr interessant gestaltet. Zudem ist es ein richtiges Schmuckstück im Regal. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig. Die Seiten fliegen nur so dahin und man merkt gar nicht wie die Zeit vergeht, da man so in der Geschichte gefangen ist. Skye ist mir durch und durch sympathisch, sie weiß plötzlich nicht mehr was richtig ist und fängt an Fragen zu stellen, statt sich einfach nur zu fügen. Das wird natürlich schnell zu einer Gefahr, doch sie hat tolle Freunde, die sie in allem unterstützen. Denn auch ihre Freunde sind tolle Persönlichkeiten, mit denen man sehr gut mitfühlen kann. Ich bin sehr gespannt, ob der zweite Teil auch so toll wird, wie der erste.
Beeindruckend
von Anonym - 22.01.2020
An diesem Buch finde ich einfach alles toll. Das Cover macht neugierig und ist sehr interessant gestaltet. Zudem ist es ein richtiges Schmuckstück im Regal. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig. Die Seiten fliegen nur so dahin und man merkt gar nicht wie die Zeit vergeht, da man so in der Geschichte gefangen ist. Skye ist mir durch und durch sympathisch, sie weiß plötzlich nicht mehr was richtig ist und fängt an Fragen zu stellen, statt sich einfach nur zu fügen. Das wird natürlich schnell zu einer Gefahr, doch sie hat tolle Freunde, die sie in allem unterstützen. Denn auch ihre Freunde sind tolle Persönlichkeiten, mit denen man sehr gut mitfühlen kann. Ich bin sehr gespannt, ob der zweite Teil auch so toll wird, wie der erste.
Ich bin geflasht
von Anonym - 22.01.2020
Das erste was mich an diesem Buch angesprochen hat, war das schöne Cover. Der Kristall darauf schimmert, je nach Lichteinfall. Es ist sehr ansprechend und macht Lust auf mehr. Auch der Klappentext hat mich angesprochen. Eine sehr interessante Vorstellung. Alle Menschen werden in zwei Gruppen geteilt, um das Einteilen in verschiedene Klassen und auch Rassismus und Ausgrenzung verschwinden zu lassen. Kann das mit so einer Einteilung wirklich funktionieren? Skye muss sich auf den Weg machen um geprüft zu werden. Ist sie eine Rationale oder eine Emotionale? Für Skye steht schon immer fest, sie muss eine Rationale werden. Sie stellt sich den verschiedenen Aufgaben und scheint sehr erfolgreich zu sein. Doch was sie nicht ahnt, nichts ist wie es scheint. Wem kann sie vertrauen? Und wer meint es wirklich ernst? Was hat es mit der Aufteilung in rational und emotional wirklich auf sich? Skye kommt einem dunklen Geheimnis auf die Spur und begibt sich dabei immer mehr in Gefahr. Dabei lernt sich natürlich viele interessante Freunde kennen, die mir alle total ans Herz gewachsen sind. Sie lernt aber auch, das nicht jeder der vorgibt ein Freund zu sein, wirklich einer ist. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, ich konnte sie mir während des Lesens bildlich vorstellen. Es hat sich angefühlt, als wäre ich mitten unter ihnen. Dazu hat auch der flüssige und spannungsgeladene Schreibstil beigetragen. Die Autorin hat hier alles richtig gemacht. Ich fiebere bereits jetzt dem zweiten Teil entgegen und hoffe er wird auch so überzeugend!
Fallender Himmel
von Lesemama - 21.01.2020
Fünf Jahre nach Trump sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden: Die Bürger hatten genug von impulsiven Entscheidungen, die Amerika an den Rand einer Katastrophe gebracht haben. Seither werden die Menschen endlich nicht mehr nach Hautfarbe, Geschlecht oder Religion unterschieden, sondern nach rational oder emotional. Die 16-jährige Skye ist überzeugt, eine Rationale zu sein, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Aber dann wird sie zu ihrer "Kristallisierung" einberufen, die entscheiden soll, ob Ske eine R oder eine E ist - eine Entscheidung, die ihr ganzes weiteres Leben bestimmen wird. Die Prüfungen sind verstörend, und der mysteriöse Testleiter, der ihr gegen alle Regeln immer wieder aus brenzligen Situationen hilft, bringt sie noch um den Verstand. Als ein tödlicher Unfall geschieht, kommen Skye Zweifel: Wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Warum gibt es unter den Jungen scheinbar keine Emotionalen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst ...
Ratio oder Senso? Tolles Buch
von Stefanie S. - 21.01.2020
Falling Skye ein wirklich gelungenes Debüt von Lina Frisch. Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt - und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen. Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst ¿ Alleine das Buchcover hat mich in den Bann gezogen, so bin ich auch auf das Buch aufmerksam geworden. Falling Skye hat etwas mystisches und trotzdem authentisches an sich, was einem das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Ich war von Anfang an sofort in der Geschichte drin und auch der Schreibstil von Lina Frisch war sehr angenehm, spannend und packte mich sofort. Skye hat mir sehr gefallen, mit ihren Ansichten und Gefühlen spiegelte sie den Charakter einer 16 jährigen wieder, die aber dennoch lernte einiges in Frage zu stellen und somit Lust auf Teil 2 macht. Auch die anderen Protagonisten, wie *Alexander* oder Luce gefielen mir gut, waren gut beschrieben und man mochte sie von Anfang an. Der Spannungsbogen hielt sich immer im oberen Rahmen, und auch die Sichtweise einmal aus Skyes Sicht und dann auch mal die Gedanken von Alexander gefielen mir gut. Ich freue mich sehr auf Teil 2 der Dystopie und hoffe das dieser bald erscheinen wird. Absolute Leseempfehlung
Rational oder Emotional? Kannst du deinem Verstand trauen?
von lucie15 - 21.01.2020
"Falling Skye" ist Debütroman einer jungen Autorin Lina Frisch. Das Buchcover ist wirklich wunderschön gestaltet. Die Zeichnungen im Buch finde ich auch sehr gut. Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in zwei Kategorien eingeteilt. Ratio für rationale und Senso für emotionale. Und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen. Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst ¿ Es gibt zwei Erzählperspektiven, die sich abwechseln. Zum einen wird aus der Sicht von Skye erzählt und zum anderen aus der Sicht eines Testleiters, wodurch man einige interessante Zusatzinformationen bekommt. Die Autorin ist es gelungen ein spannendes Buch zu schreiben. Die Beschreibungen sind detailliert. Man kann schnell in die Handlung eintauchen und möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Autorin schafft es den Leser immer wieder zu überraschen. Ich habe schon viele Dystopien gelesen, einige waren sehr gelungen, die anderen wenige. Die Geschichte von Skye hat mir sehr gut gefallen. "Falling Skye" ist eine fesselnde Geschichte, die auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.
Wow, sehr Spannend und fesselnd bis zur letzten Seite.
von Nicole - 20.01.2020
Falling Skye Kannst du deinen Verstand trauen? Von Lina Frisch Die USA ist zu den Gläsernen Nationen geworden. Die Menschen werden in Ratio ( rationalen) oder Senso ( emotionalen) eingeteilt. Die Hauptprotagonistin Skye ist 16 Jahre alt und ist überzeugt eine Rationale zu sein. Sie sieht ihre Zukunft an der Cremonte - Uni. Diese Uni nimmt nur Menschen auf, die ihre Gefühle unter Kontrolle haben. Als Skye und ihre Mitschüler 2 Jahre eher zu ihrer Testung einberufen werden, müssen sie sich verstörenden Prüfungen stellen. Es gibt ein tägliches Ranking, wer bei diesem Ranking abfällt, verschwindet, aber wohin? Das möchte Skye unbedingt heraus finden. Dann ist dort noch der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt, kann sie ihm trauen? Dieser Debüt- Roman von Lina Frisch, hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen. Das Cover mit diesem großen Kristall und Skye darauf ist ein richtiger Hingucker. Der Titel Kannst du deinen Verstand trauen? passt perfekt, er spiegelt für mich diesen Zwiespalt wieder, den Skye doch anfänglich immer wieder durch gemacht hat. Sie ist überzeugt eine Ratio zu sein, handelt aber verständlicherweise sehr oft emotional, was doch eher Senso nachgesagt wird. Was ist wenn du doch eine emotionale bist? Diese absolute Kontrolle, Überwachung (der Ratio und Senso) und die Ausgrenzung der Senso fand ich schon sehr beängstigend. Ist der Senso weniger Wert in dieser Gläsernen Nation, nur weil er emotional und Mitfühlend handelt? Lina Frisch regt mit ihrem Debüt- Roman an, über einiges nachzudenken. Es gibt einige tolle Charaktere neben Skye, Alexander und Luce. Auch Charaktere, die mir zum Anfang sehr unsympathisch waren, mochte ich im Verlauf der Geschichte immer mehr. Trotz der Frage wem du trauen kannst, entstehen hier tolle Freundschaften und Zusammenhalt. Aufgrund der ständigen Verwirrung, was die Gläserne Nation vor haben könnte, war die Spannung so groß, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Falling Skye ist sehr spannend und fesselnd bis zur letzten Seite. Von mir eine absolute Leseempfehlung.
Ein wirklich gelungenes und durchdachtes Debüt
von spozal89 - 20.01.2020
Klappentext: Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt - und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen. Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst ¿ Ich bin ein unglaublicher Fan von Büchern, die einen zum Nachdenken bringen und Falling Skye - Kannst du deinem Verstand trauen ist eines dieser Bücher, bei dem man nicht nur ins Nachdenken gerät, sondern bei dem es einem auch eiskalt den Rücken runter läuft, weil genau solch ein Szenario jeder Zeit tatsächlich passieren kann. Wie auch im Nachwort von der Autorin vermerkt, schleichen sich auch in der Realität Anzeichen solch eines Szenarios ein und darum ist es einfach wichtig, dass es Menschen gibt, die für unsere Recht einstehen und kämpfen. Hier ist Skye diejenige, die unteranderem im Mittelpunkt des ganzen steht und schon von Anfang an mochte ich sie, weil sie manche Dinge einfach hinterfragt hat, auch wenn man es nicht sollte. Es war absolut spannend zu lesen, was Skye bei der Testung erlebt und ich habe mit ihr mitgefiebert, als sie nach und nach hinter das Geheimnis der Testung kam. Lina Frisch schreibt wirklich toll und ich war von Anfang an in dem Setting gefangen, weil es einfach so erschreckend real ist. Zwar konnte man manches erahnen, aber dennoch hat dies nicht meinen Lesefluss und mein Leseerlebnis gestört. Für mich ein wirklich starkes, durchdachtes und gelungenes Debüt. Ich freue mich schon unglaublich auf die Fortsetzung (Die Reihe ist zum Glück nur eine Diologie und Teil zwei erscheint voraussichtlich noch im Herbst 2020)
Bist du rational oder emotional?
von Anonym - 20.01.2020
Endlich mal wieder ein Buch, welches mich mit einem Wow zurücklässt! Schon die ersten Seiten haben mich total an die Geschichte gefesselt. Die Idee, Menschen aufgrund ihrer Handlungen in rational und emotional einzuteilen, ist sowohl interessant als auch abartig zugleich. Die Obrigkeit schafft es in diesem Buch, die Bevölkerung durch gezielte Propaganda von ihrem System zu überzeugen und auch ich als Leserin konnte nicht umhin, mir über die Vor- und Nachteile dieses Systems Gedanken zu machen. Das war ein eindeutiger Pluspunkt dieses Buchs, denn wenn es mich auch nach dem Weglegen, weiterhin beschäftigt, hat der Autor alles richtiggemacht. In diesem Zuge wird auch die Überwachung der Bevölkerung thematisiert, denn für die Einteilung werden sämtliche Aspekte des menschlichen Lebens durchleuchtet. Klingt gruselig? Ja, ist es auch. Aber dann denke ich an die smart homes und smart watches, die auch heute schon fast einem Großteil der Bevölkerung genutzt werden und die dadurch schon persönlichste Daten bereitwillig hinausgeben. Was mich zu der Frage führt: Wie nah an dieser Dystopie sind wir denn im ¿normalen¿ Leben schon ran?Und als ich dann dachte, eine Steigerung dieses Zukunftsszenarios könnte nicht mehr erreicht werden, setzt die Autorin noch einen drauf und ließ mich schockiert, aber auch gespannt zurück. Die Geschichte wird größtenteils aus Skyes Sicht erzählt, sodass wir miterleben dürfen, wie sie die Welt sieht. Erst perfekt, aber später mit Blick hinter die bröckelnde Fassade. Ich mochte Skye, weil sie trotz aller Widrigkeiten, die Aspekte der Menschlichkeit nicht vergisst, Dinge hinterfragt und selbst überlegt, was richtig und falsch ist. Daneben erleben wir auch einige Nebencharaktere, die zwar nicht so einen großen Teil wie Skye einnehmen, die aber nicht minder interessant sind. Sie werden vielschichtig dargestellt und wir erfahren erst spät, wer gut und wer böse ist.
geniales,dystopisches Debüt!
von Julia - 19.01.2020
Falling Skye ist das Debüt von Lina Frisch. Das Buch ist eine Dystopie und spielt 5 Jahre nach dem Untergang der USA. Dort gibt es jetzt sogenannte Kristallisierungen die, die Menschen in rationale und emotionale einteilen soll. Somit soll Schluss sein mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen. Die 16-jährige Skye lebt in den gläsernen Nationen zusammen mit ihrem Vater und ist überzeugt, dass sie eine Rationale ist. Als sie dann zu ihrer Testung einberufen wird, muss sie feststellen das nichts so ist, wie es scheint. Die täglichen Tests sind verstörend. Skye muss sich fragen zu welchem Zweck die Tests in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Und am wichtigsten muss sie herausfinden, was hinter dem System steckt. Meinung: Also zuerst möchte ich sagen, dass das Buch zwar reihen Fiktion ist aber dennoch das Thema sehr wichtig und auch interessant ist, denn die Autorin thematisiert aktuelles Weltgeschehen und reckt definitiv zum Nachdenken an. Nun zum Cover. Dieses finde ich genial und passt auch zu dem Thema, wegen des Kristalls und auch der Kristallisierung, die eine wichtige Rolle in dem Buch spielt. Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben, wodurch man einen guten Eindruck in die Gedanken und Gefühle der beiden Hauptpersonen bekommt. Skye fand ich sehr sympathisch und ich konnte ihr denken und handeln nachvollziehen. Bei den Tests habe ich mitgefiebert und mir bei manchen Fragen selbst überlegt ich handeln würde. Auch bei Alexander konnte ich seine Entscheidung nachvollziehen und auch verstehen, wenn er trotzdem bis zum Ende mysteriös blieb. Fazit: Das Buch finde ich insgesamt wirklich sehr gut und definitiv ein gelungenes Debüt. Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Teil und kann es kaum erwarten, diesen in meinen Händen zu halten. Dieses Buch bekommt auf jeden Fall eine Leseempfehlung und für jeden Dystopie Fan ist es ein Muss.
Super Debüt, realitätsnahe Dystopie
von Angiewndrlnd - 18.01.2020
Die USA wurden zu Gläsernen Nationen, in der die Bürger nach und nach kristallisiert und in zwei Traits eingeteilt wurden: Die Ratio (rationale) und die Senso (Emotionale). Rationale handeln stets besonnen und bestimmt, Emotionale dagegen lassen sich von ihren Gefühlen leiten, weshalb sie zu ihrem eigenen Schutz strenger Regeln unterlegen. Als das Testungsverfahren beginnt, ist Skye fest davon überzeugt eine Rationale zu sein und das die Kristallisierung der einige richtige Weg sei, um für Gerechtigkeit zu sorgen und Diskriminierungen ein Ende zu setzen. Doch dann erfährt Skye, dass die Testungen andere Ziele verfolgen, als sie immer angenommen hat. Ihr Entsetzten über die Testungen und ihre Zweifel an den Gläsernen Nationen werden immer größer. Ich durfte dieses Buch dank Vorablesen bereits kurz vor dem Erscheinen in den Händen halten und es lesen. Das Cover ist unfassbar schön und hat mich direkt in den Bann gezogen. Zu der Geschichte an sich werde ich nicht viel sagen, denn das würde nur die Freude und Spannung nehmen. Allerdings muss ich sagen, dass diese Dystopie erschreckend nah an der Realität liegt. Sie beinhaltet einige überraschende Wendungen, Spannung und viele faszinierende Details. Obwohl die Handlung nicht rasant voranschreitet, war jede einzelne Seite fesselnd. Der Schreibstil von Lina Frisch ist unglaublich. Er ist lebendig, hat sich super angenehm lesen lassen und zusammen mit den recht kurzen Kapiteln entstand ein angenehmer Lesefluss. Der Hauptteil wir aus der Sicht von Skye geschrieben, so ist man dem Charakter nah und kann ihre Gefühle und Gedanken super nachvollziehen und sich besser in sie hineinversetzen. Immer wieder wird die Sicht einer weiteren Person eingeschoben, die mich anfangs etwas verwirrte, aber ich gewöhnte mich schnell daran und finde diese Art von Perspektivenwechsel sehr gelungen. Skye ist genau so, wie ich mir eine junge Heldin wünsche. Sie ist eine Sympathieträgerin, die mich bereits am Anfang mit ihrem Mut und ihrer Willensstärke überzeugen konnte. Ihre Gefühle, Handlungen und Denkweisen konnte ich größtenteils immer nachvollziehen. Bemerkenswert war ihre Entwicklung, denn Skye wurde von ihrem Vater unter rationalen Bedingen erzogen und glaubte ohne Zweifel an die Gläsernen Nationen. Im Laufe des Buches überdenkt und hinterfragt sie die Dinge und immer mehr Zweifel tauchen auf, sowohl an sich selbst, als auch an der Regierung. Alexander, der zweite Protagonist, der immer mal wieder in den Kapiteln auftauchte, war ebenfalls authentisch und hat mir total gut gefallen. Falling Skye ist ein fantastischer Debütroman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Er geht richtig unter die Haut und das Zukunftsbild, welches Lina hier erschaffen hat, ist nicht sehr weit hergeholt, stattdessen ist es realistisch und hat die Geschichte noch spannender und nervenaufreibender gemacht. Ich bin wirklich begeistert und kann es kaum erwarten weiter zu lesen, aber ich muss mich noch bis zum Herbst 2020 gedulden. Ein großer Dank geht an Vorablesen und Coppenrath Verlag, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
Bist du Ratio oder Senso?
von Daniela - 16.01.2020
Falling Skye ist das Debüt von Lina Frisch und 2020 erschienen bei Coppenrath. Das Cover ist hochwertig gestaltet und ein echter Hingucker. Das Buch ist der erste Band zu einer Serie. In der Dystopie geht es um Skye. Diese lebt in den USA Der Zukunft die nach einer schrecklichen Katastrophe zu den Gläsernen Nationen geworden ist. In dieser neuen Ordnung werden die Menschen in Rationale und Emotionale eingeteilt. Das Buch beginnt mit den Tests der 16-jährigen Skye.... Skye war mir sehr sympathisch und ich konnte mich gut in sie und ihre Entscheidungen hineinversetzen. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und ich war in wenigen Tagen mit dem Buch durch. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band. Von mir eine klare Empfehlung für alle die Fantasybücher und Dystopien mögen.
Die gläserne Nation
von Elaine - 13.01.2020
Falling Sky- Kannst du deinen Verstand trauen ist ein spannender Fantasy Thriller der es in sich hat und gerade dadurch so erschreckend wirkt, das die dort behandeten Szenarien nur allzu realistisch erscheinen. Die Autorin Lina Frisch entführt die Leser_innen in die USA der nahen Zukunft, wo es einer populistischen Bewegung gelungen ist die Macht zu ergreifen und eine umfassende Überwachung eingeführt wird. Die Vereinigten Staaten werden zur Gläsernen Nation und in Folge dessen soll jeder das tun, was seine genetische Bestimmung ist: Rationale oder emotionale Berufe ergreifen. So werden nun die Menschen kristallisiert und es wird versucht herauszufinden wer führen soll und rational ist und wer geführt werden soll und emotional ist. Auch die junge Skye soll nun getestet werden und wird mit ihrer gesamten Jahrgangstufe für vier Wochen zur Testung geschickt. Doch im Laufe der Zeit wird aus der glühenden Anhängerin der Kristallisierung deren Bekämpferin, als sie erkennt, was wirklich dahinter steckt. Wird sie die Refgierung aufhalten und die Bevölkerung aufklären können? Lina Frisch gelingt ein überaus spannend und gut zu lesendes Buch das es in sich hat und wo mensch auf keinen Fall aufhören will zu lesen. Es erinnert stark an Orwels 1984, ist aber gleichzeitig so realistisch, das es mensch mit dem Schrecken zu tun bekommt. Sorgen wir alle dafür, dass es nicht soweit kommt.
Ist es rational oder ist es Diskriminierung?
von Meliha Kocak - 13.01.2020
Skye möchte unbedingt eine Rationale sein und ich würde auch behaupten, dass ihre Tendenz in diese Richtung geht. Dabei kann man grob sagen: Rationale können ihre Gefühle zurückstellen und wohlüberlegte Entscheidungen treffen, während Emotionale sich von ihren Gefühlen leiten lassen und sich weniger unter Kontrolle haben. Klingt schon ziemlich nach Vorteilen, oder? Dabei heißt es in der offiziellen Gesetzgebung, dass auch Emotionale wichtige Mitglieder der Gesellschaft seien und sie werden auf besondere Art unterstützt. Aber man merkt, wie die Aufteilung die Gesellschaft spaltet. Skye sieht Emotionale keineswegs als minderwertig, aber es ist ganz sicher nicht der Weg, den sie gehen möchte. Falls sie auf ihre Traum-Universität und einen Beruf möchte, bei dem man Verantwortung übernimmt, dann muss sie unbedingt eine Rationale werden und dieses Ziel verfolgt sie zielstrebig. Zwischendurch kommen ihr durchaus mal Gefühle dazwischen, aber da steht sie drüber! Im Gegensatz zu vielen anderen nutzt sie aber auch den klaren Kopf, den sie hat und hinterfragt auch mal einiges. Dann ist da noch Alexander , der sich dafür einsetzt, dass Skye wirklich eine Rationale wird, in Wirklichkeit aber andere Ziele verfolgt. Er versucht sich im Hintergrund zu halten, aber eigentlich benimmt er sich total auffällig und ich konnte kaum verstehen, wie er damit durchkommt. Der Hauptteil der Geschichte besteht aus dieser Testung, bei dem der jeweilige Trait für die Jugendlichen bestimmt werden soll. Die Tests waren schon interessant, aber da dachte ich auch wieder, dass man meistens gut erkennen kann, welche Handlung zu welchem Trait passt. Wäre es da so schwierig, sich dem Wunsch-Trait entsprechend zu verstellen? Ich habe mich hier auch öfter gefragt, was Rationalität eigentlich ist. Dafür, dass hier angeblich so viele rationale Köpfe gibt, werden viele Entscheidungen getroffen, die man logisch nicht wirklich begründen kann. Daher merkt man auch so schnell, dass hier etwas faul sein muss. Einige Zusammenhänge kann man dadurch auch selbst erkennen, was wiederum die Spannung verringert. Das Konzept der beiden unterschiedlichen Charakterzüge fand ich sehr interessant und generell fand ich auch den Test durchaus spannend. Letztendlich war es mir dann aber nicht spannend genug, weil ich schon oft ähnlichen Szenarien gelesen habe, wo Jugendliche unter Druck komischen Tests unterzogen werden, und da schnitt dieses Buch eher mittelmäßig ab. Also keineswegs schlecht oder langweilig, aber es geht eben auch besser! Fazit Falling Skye hat mich gut unterhalten, denn die Welt der Rationalen und Emotionalen bietet eine interessante und auch teilweise spannende Geschichte, die meiner Meinung nach aber auch besser hätte sein können.
Was bist du - Emotional oder Rational?
von Tinis Bücherwelt und mehr - 11.01.2020
Ich bin ein riesen Fan der Filme Tribute von Panem , Die Bestimmung oder auch Maze Runner und doch lese ich sehr selten Dystopien. Nachdem ich nun Falling Skye gelesen habe, frage ich mich immer mehr, warum das so ist. Ich liebe diese Geschichten, die Ideen, wie unsere Zukunft wohl aussehen könnte. Das Unterteilen in Kasten, Arten etc kommt dabei nicht selten vor und gerade diese Gedanken finde ich sehr interessant, denn wer legt das fest? Wer sagt, welche Menschen zu welcher Gattung gehören? Wer darf über so etwas bestimmen und warum ziehen so viele Leute bei diesen Entwicklungen mit - wo sie doch eigentlich schlauer sein sollten. Genau diese Frage habe ich mir beim Lesen von Falling Skye immer und immer wieder gestellt. Es gibt im Amerika der Zukunft genau 2 Arten der Menschen, sogenannte Traits: Die Rationalen und die Emotionalen. Beide haben unterschiedliche Rechte und Pflichten und beide könnten auch unterschiedlicher nicht sein. Während Rationale immer klar und bestimmt handeln, sich nie von Gefühlen leiten lassen und bei ihren Entscheidungen daran denken, welcher Weg sie am besten voranbringen kann, lassen die Emotionalen sich viel von ihren Gefühlen leiten. Während Rationale leitende Positionen in ihren Jobs haben und die Karriereleiter schnell nach oben schießen, dürfen Emotionale solche Jobs nicht ausführen, sondern sind eher für Kindererziehung, Altenpflege etc zuständig. Und während den Rationalen die Welt praktisch zu Füßen liegt, müssen die Emotionalen für jede Reise Anträge stellen, die meist doch wieder abgelehnt werden. Es ist in meinen Augen eine Welt voller Ungerechtigkeiten, wobei dies nie nach außen getragen wird. In den Augen der restlichen Welt ist Amerika in dieser Zukunft ein stark angesehenes Land, welches die großen Probleme auf bestem Wege gelöst hat mit der Einführung der Gläsernen Nation vor 5 Jahren. Welche Dinge dieses Land der restlichen Welt aber verschweigt, was nötig ist, um dieses perfekte Bild aufrecht zu erhalten, wird gnadenlos verschwiegen. Wir begleiten Skye Anderson, ein 16-jähriges Mädchen, welches kristallisiert werden soll. Nachdem sie zu Zeiten der Einführung der Gläsernen Nation von ihrer Mutter verlassen wird, wächst sie bei ihrem Vater unter einer sehr rationalen Erziehung auf. Ihr Weg und ihre Zukunft sind vorherbestimmt, sie weiß genau, was sie von ihrem Leben möchte. Sie hat einen Plan und nichts und niemand soll sie daran hindern. Durch und durch Rational. Doch immer mehr Momente lassen sie zweifeln - was steckt dahinter? Im Athene-Zentrum, wo die Testungen zur Kristallisierung stattfinden, durchfährt Skye mit ihren neuen Freundinnen ein Programm, welches sie immer mehr am vermeintlich perfekten Staat zweifeln lässt - kann man wirklich nur Rational oder Emotional sein? Und was passiert, wenn man sich diesem System nicht beugt? In meinen Augen ist Falling Skye ein wundervoller Reihenauftakt, der mich kaum hat zur Ruhe kommen lassen. Von der ersten Seite an ist es unglaublich spannend und fesselnd geschrieben, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte - außer ich musste es ;) Lina Frisch hat in diesem Buch eine interessante Welt geschaffen mit charakterlich vielschichtigen Figuren, welchen man jede einzelne Handlung abkauft. Skye selbst ist unglaublich willensstark und wirkt auf mich wie eine sehr sympatische Jugendliche, die langsam anfängt ihre Augen zu öffnen und nicht nur das vorgelebte ihres Vaters zu glauben. Sie stellt alles in Frage, sodass sie nicht nur an sich selbst zweifelt, sondern auch an ihren Freunden und vor allem an dem Land, in welchem sie lebt und welches sie so sehr geliebt hat. Selbst als Leser bekommt man Zweifel und weiß teilweise kaum, wer auf welcher Seite steht. Neben dem wunderschönen Cover, in welches ich mich wieder sofort verliebt habe, war auch der Schreibstil von Lina Frisch angenehm und flüssig. Es gab keine Momente, an welchen ich stocken musste oder die mir unklar waren. Es ist ein Buch, an welches ich noch lange denken werde und wo ich jetzt schon sehr aufgeregt dem zweiten Band entgegenfiebere.
Fantastisch!
von Lerchie - 11.01.2020
Nach einer großen Katastrophe sind die USA zur 'Gläsernen Nation` geworden. Schluss ist jetzt mit Diskriminierung und impulsiven Entscheidungen. Alle Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt. Und die Emotionalen unterliegen strengen Auflagen zu ihrer eigenen Sicherheit. Skye ist überzeugt bei ihrer Testung als Rationale erkannt zu werden, ihr stünde eine glänzende Zukunft bevor. Doch die Prüfungen verwirren sie immer mehr und sie fragt sich allmählich, wozu diese wirklich dienen, und wer ist dieser Testleiter der ihr immer folgt? Wohin verschwinden die Mädchen, die im Ranking ganz hinten stehen? Skye erkennt zu ihrem Entsetzen wer den Preis für die Ordnung in den Gläsernen Nationen zahlen muss: sie Meine Meinung Das Buch geht schon gleich spannend los. Noch nicht hochspannend, aber doch so, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Denn Skye tut alles, damit sie es schafft auf einer bestimmten Uni studieren zu dürfen. Dazu muss sie gut sein. Nein , nicht nur gut sondern besser als die anderen. Und dann wird ihre Testung um zwei Jahre vorgezogen. Was in der Einrichtung passiert, wo diese Testung vorgenommen wird, das soll natürlich der Leser selbst lesen. Auf jeden Fall hat es die Autorin verstand am Anfang die Spannung aufzubauen und sie zu halten bis zum Ende und darüber hinaus. Ich war recht schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In erster Linie in Skye, die alles dafür tat, damit sie das R bekäme, also eine Rationale würde. Doch was dann geschah, raubte ihr die Zuversicht und ließ sie fast niemandem mehr trauen. Dann ist da noch Alexander, ein Testleiter, der eine Aufgabe übernommen hatte, die Skye betraf. Außerdem fand sie auch noch neue Freunde, die von ihrer Seite gerissen wurden. Dieses Buch ist der Debütroman der Autorin Lina Frisch und er hat mich wirklich positiv überrascht. Das Buch hat mich gefesselt, ja in seinen Bann gezogen ich konnte es fast nicht aus den Händen legen. Und jetzt, da ich durch bin, möchte ich am liebsten gleich weiterlesen, denn es wird zumindest eine Fortsetzung geben. Und auch wenn es als Jugendbuch bezeichnet ist, so ist es auch für Erwachsene lesenswert. Von mit für dieses fantastische Buch eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.
Großartig!
von gaensebluemche - 11.01.2020
Falling Skye hat mich unglaublich begeistert. Ich musste beim Lesen mehrmals innehalten, weil das Buch so, so gut ist, dass ich gar nicht glauben kann, dass es das Debüt einer so jungen Autorin ist. Der Schreibstil ist wunderbar ausgefeilt und lebendig, es geht ein toller Sog von ihm aus. Die Handlung hat auf den 460 Seiten sehr viel Raum, um sich zu entfalten, und die Autorin nutzt ihn und lässt sich Zeit für das Erzählen. Nichts wirkt überstürzt, gleichzeitig kommen aber auch keine Längen auf. Lediglich das letzte Drittel des Buches konnte mich nicht ganz so sehr begeistern wie der Rest. Die Handlung nimmt hier deutlich an Fahrt auf und wird auch ernster. Alles steuert auf den zweiten Band zu, auf den ich mich schon sehr freue.
Bist du wer du glaubst zu sein?
von Alea Weigert - 11.01.2020
Das Buch war spannend, ein deutlicher Aufbau der Spannungskurve im Endeffekt klar zu erkennen und die Geschichte fesselnd bis zum Schluss. Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin lässt sich das Buch gut und schnell lesen, ohne dabei jedoch diese gewisse Komplexität zu verlieren, die Bücher eines solchen Genres mit einem etwas anspruchsvolleren Thema besitzen sollten. Die Charaktere sind gut beschrieben, man kann mit ihnen mitfühlen und sich in sie hineinversetzen. Ich persönlich finde, dass das Thema sehr gut umgesetzt wurde, da es am Anfang sehr undurchsichtig erscheint, vorallem für den Hauptcharakter an sich, und sich dann immer weiter ausbaut und Wendungen mit sich bringt, die nicht erwartet werden, da sie zwar in eine andere Richtung führen als angenommen und doch perfekt in die Geschichte hinein passen und ihren Platz dort finden, wo es den Leser selbst zum mitdenken bewegt, da es ihn selbst anzusprechen und zu fragen scheint, was er von den Geschehnissen im Buch hält bzw was man selbst an Skyes Stelle tun würde. Denn hier ist die Frage: rational oder emotional? Welchen Buchstaben wirst du hinterher auf deinem Handgelenk tragen? Welcher Trait wird dein Leben bestimmen? Und wirst du es zulassen? Ich bin super gespannt auf den zweiten Teil und kann den ersten nur empfehlen.
rational oder emotional
von gusaca - 09.01.2020
Im Amerika der Zukunft muß sich jeder Jugendliche einer Testung unterziehen, die ihn dem Trait Ratio oder Senso zuordnet. Den Rationalen steht die Welt offen, während die Emotionalen zu ihrem eigenen Schutz strengen Regeln unterliegen. Die 16-jährige Skye lebt bei ihrem rationalen Vater, der als Ratsherr eine gehobene Stellung inne hat. Als sie zu den Prüfung einberufen wird, geraten ihre bisherigen Überzeugungen ins Wanken. Sie beginnt den wirklichen Sinn der Kristallisierung zu hinterfragen und erfährt dabei einiges über sich selber. Der Schreibstil des Buches ist flüssig und der Sprachgebrauch ist auf eine jugendliche Leserschaft ausgerichtet. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Und mit der Ankunft im Prüfungszentrum wurde es richtig spannend. Skye lernt neue Leute kennen und alte Freunde richtig einzuschätzen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so das der Leser auch unterschiedliche Standpunkte kennenlernt. Die Charaktere entwicklen sich im Laufe der Story weiter. Es ist nicht immer alles so wie es auf Anhieb erscheint. Den Menschen werden Ansichten eingeflüstert, hinter denen nicht immer lautere Absichten stecken. Skye lernt sich selber ein Bild zu machen und das es nicht so einfach ist nur rational oder emotional zu sein. Die starke Überwachung der Testpersonen ist schon beängstigend und erinnert den Leser, das selbst wir heute gar nicht so genau wissen, wie wir überall ausgespäht werden. Das Ende läßt noch genug Potential für einen zweiten Teil über. Ein unterhaltsames Buch, das zum Nachdenken anregt und mehr Bezug zur Realität hat als man auf Anhieb denkt.
Grandiose Story
von Verena Bielefeldt - 08.01.2020
Grandiose Story! "Falling Skye" ist Band eins einer zweiteiligen Reihe von Lina Frisch. Der zweite Band soll im Herbst 2020 erscheinen. Amerika ist zur gläsernen Nation geworden und ihre Bewohner werden in Rationale und Emotionale eingeteilt. Jeder junge Bürger, u.a. auch Skye Anderson, muss sich einer schwierigen Prüfung stellen. Für Skye steht fest, dass sie zu den Rationalen gehört und sie tut alles dafür sich das begehrte R auf ihrem Handgelenk zu verdienen. Aber kann sie dem Ganzen wirklich trauen? Steckt mehr in den Menschen, als pure Rationalität oder Emotionalität? Meine Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen mit dem wunderschönen Diamanten. Da musste ich wissen um was es in der Geschichte geht. Ja und auch der Klappentext klang sehr vielversprechend. Was soll ich euch sagen? Ich bin so froh, dass ich dieses Buch lesen durfte, denn es ist für mich ein absolutes Highlight. Die Autorin Lina Frisch zieht uns in eine eigene Welt, eine Welt in der die Menschen nicht mehr sie selbst sind, eine Welt in der es nur noch rationale und emotionale Menschen gibt, nur schwarz oder weiß. Aber was ist mit dem Grau? Kann man alles nur in diese zwei Schichten aufteilen? Sind wir nicht alle "grau"? Die Story hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Langsam führt Lina Frisch uns in eine Welt, die wir noch nicht kennen, und gibt uns Lesern Zeit uns damit zu befassen und zu verstehen. Schritt für Schritt erfahren wir mehr, was in dieser Welt wirklich vor sich geht. Einiges ließ mich sprachlos zurück und wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Auch die Protagonisten lernt man immer besser kennen. Man erlebt förmlich mit wie sich die einzelnen Charaktere entwickeln. Ich konnte mich sehr gut in die Lage der jungen Protagonisten versetzen und ihre Gefühle und Gedankengänge nachvollziehen. Ganz besonders bei Skye, die in "Falling Skye" Mittelpunkt steht. Eine junge Frau voller Elan und Tatendrang. Sie ist tapfer, mutig, engagiert und hat ein größeres Herz, als ihr vielleicht selbst bewusst ist. Sie wie auch die anderen Charaktere konnten mich voll und ganz überzeugen mit ihrer Authenzität und Glaubwürdigkeit. Der Schreibstil der Autorin ist großartig. Sie schafft es den Leser direkt abzuholen, so dass man in mitten des Geschehens ist. Mit ihrer Kreativität und Wortgewandtheit hat sie mich gepackt. Neben interessanten Dialogen überzeugt Lina Frisch mit kontinuierlicher Spannung und Überraschungseffekten. Kaum glaubt man, dass es dem Ende zugeht, schüttelt die Autorin eine weitere Überraschung aus dem Ärmel, die mir den Atem geraubt hat. Ganz besonders gefällt mir, dass diese Geschichte nicht nur eine Geschichte ist, sondern dass es einem zum Nachdenken anregt. Ich jedenfalls hatte viele Momente, die mich zum grübeln gebracht haben. Wie schon erwähnt, es gibt im Leben nicht nur schwarz oder weiß. Dazwischen liegt noch so viel mehr. Das Buch zeigt uns, dass wir selbst nie aufhören sollten eigenständig zu denken oder Dinge zu hinterfragen. Es gibt zwischen Rationalität und Emotionalität noch so, so viel mehr. Fazit: Was für ein hervorragendes Buch! Ich möchte den zweiten Teil jetzt und sofort lesen. Wie soll ich das denn aushalten? Nicht nur auf dem Cover ist der Diamant, das gesamte Werk ist einer. Ihr seht, ich bin schlichtweg begeistert von "Falling Skye". Die Geschichte besticht mit einem großartigen Plot und wunderbaren Figuren mit denen man mit fiebert und mit leidet. Eine Story, die nicht einfach so an einem vorbei geht, sondern in Erinnerung bleibt. Für mich ein absolutes Highlight und ich kann euch dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen, denn es lohnt sich. Eine klare Leseempfehlung und daher auch hoch verdiente fünf von fünf Sternen.
Unsere Zukunft ?
von Buechermauschen - 06.01.2020
Falling Skye - Kannst du deinem verstand trauen ? ist der erste Teil der neuen dystopischen Reihe von Autorin Lina Frisch . Wir befinden uns irgendwann in der Zukunft in den Gläsernen Nationen , ehemals die USA . Nach einer großen Katastrophe soll Schluss sein mit Diskriminierung und falschen Entscheidungen . Die Menschen werden in Emotional (Senso) und Rational (Ratio) eingeteilt . Die Ratios übernehmen leitende Positionen und die Sensos soziale Berufe . Alle werden vor ihrem 18 Geburtstag getestet und bekommen ihren neuen Lebensweg . Auch die 16 Jährige Skye wird getestet , eigentlich hat sie schon eine feste Vorstellung von ihrer Zukunft , doch es geschehen Dinge die sie zweifeln lassen ob diese Wege richtig sind . Der Schreibstil dieser Geschichte ist angenehm leicht zu lesen , man stolpert nicht über eigenartige , schwere Begriffe oder Namen . Sie ist spannend erzählt und hat hat etwas frisches eigenes . Dieses Buch hat mich gut unterhalten und ich bin gespannt auf die Fortsetzung !
von Archer - 06.01.2020
Amerika ist gläsern. Vor fünf Jahren, nach einigen katastrophalen Regierungsentscheidungen, wurde das durchgesetzt. Die Menschen werden in zwei Gruppen eingeteilt - die Rationalen und die Emotionalen. Es heißt, dann gibt es nur noch diese beiden Klassen, kein Grund mehr, sich wegen Religion, Rasse oder Geschlecht zu bekämpfen. Die knapp sechzehnjährige Skye ist davon überzeugt, eine Rationale zu sein. Doch selbst sie ist nicht auf die psychologisch bösartigen Tests gefasst, die schließlich durchgeführt werden. Wenn ihr nicht einer der Testleiter helfen würde, sähe sie bald ziemlich schlecht aus. Doch was führt er im Schilde? Und was passiert mit all den Leuten, die es auf der Rangliste nicht nach oben schaffen? Als Skye dahinterkommt, muss sie sich entscheiden - für den einfachen oder den richtigen Weg. Mir gefällt die Ausgangsbasis, denn die ist gar nicht mal so unrealistisch. Doch mit der Umsetzung bin ich nicht ganz glücklich. Ich finde, für das große Geheimnis , das zum Schluss gelüftet wurde, hat man viel zu viel und vor allem finanziell übertriebenen Aufwand betrieben. Wenn man so eine Manipulation durchführen möchte, wäre das einfacher zu erreichen. Davon abgesehen gab es mir zu viel Teeniedrama, alles schon tausendmal gesehen und gelesen. Für so eine junge Autorin war der Schreibstil sehr gut, aber sie darf ruhig ein wenig mutiger werden und auf die gängigen Klischees verzichten.
Spannende Thematik
von Lesemieze - 06.01.2020
Ein interessantes Cover und einen Klapptext, der mich dann angesprochen hat, hörte es sich nach Dystopie an. Die gläserne Nation, ehemals Amerika, teilt die Menschen nach einem Programm in Rationale und Emotionale ein, um eine gerechtere und gewaltfreie Nation zu sein. Frei von Diskriminierung und Ungerechtigkeit. Etwas was sich verlockend anhört. Ich muss sagen dass das Setting dadurch echt spannend war. lassen sich Menschen so einfach einteilen? Und ist dann wirklich alles besser, wenn alle dann entsprechend ihrer Fähigkeiten einen Job zugeteilt bekommen. Skye und ihr Mitschüler müssen erstmal das Testing überstehen damit sie eingeteilt werden und für Skye steht fest das sie ein Ratio ist, ihr ganzes Leben arbeitet sie schon darauf hin, doch ist es wirklich das was sie will? Die Handlung fängt so an, das man sich gut hineinfügen kann, man hat kein groß Fragezeichen in den Augen stehen. man erfährt warum es zu der gläsernen Nation gekommen ist und man kann die Gründe nachvollziehen, aber auf der anderen Seite überlegt man schon als Leser ob das wirklich alles so funktionieren kann. Spätestens wenn die Protagonistin in das 4 wöchige Programm kommt, erfährt man was es heißt als Emotionale eingeteilt zu werden. Doch auch in der Stätte selber gehen Sachen vor, die nicht ganz richtig ablaufen und Skye erfährt mit Alexander was der Rat wirklich vor hat. Ich muss sagen die Handlung hatte ein wenig Längen bei den ganzen Test gehabt, aber ansonsten finde ich die Thematik, die hier entsteht wirklich interessant. So einfach sich das ganze anhört, gibt es doch genug Hacken dabei. Der Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen. Die Reihe hat definitiv gutes Potenzial und bin gespannt wohin die Reise noch geht.
Senso oder Ratio?
von Lina Klingbiel - 05.01.2020
Nach einer furchtbaren Katastrophe werden die Menschen in zwei Kategorien geteilt. Die einen sind die Ratio (Rationalen) und die anderen sind die Senso (Emotionalen). Das ganze Leben wird durch diese Einteilung beeinflusst. Skye ist 16 Jahre alt und steht vor ihrer Testung, wo sich entscheidet, in welche Kategorie sie gehört. Doch hinter der Testung steck mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Syke muss sich nun entscheiden, auf welcher Seite sie stehen will. Mir hat diese Art von Dystopie sehr gut gefallen. Es wird kein Blut vergossen, hier geht es überwiegend um die Psyche. Die Protagonistin ist eine starke, selbstbewusste Figur. Durch das spannende Ende kann man den zweiten Teil kaum noch erwarten.
Senso oder Ratio?
von Lina - 05.01.2020
Nach einer furchtbaren Katastrophe werden die Menschen in zwei Kategorien geteilt. Die einen sind die Ratio (Rationalen) und die anderen sind die Senso (Emotionalen). Das ganze Leben wird durch diese Einteilung beeinflusst. Skye ist 16 Jahre alt und steht vor ihrer Testung, wo sich entscheidet, in welche Kategorie sie gehört. Doch hinter der Testung steck mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Syke muss sich nun entscheiden, auf welcher Seite sie stehen will. Mir hat diese Art von Dystopie sehr gut gefallen. Es wird kein Blut vergossen, hier geht es überwiegend um die Psyche. Die Protagonistin ist eine starke, selbstbewusste Figur. Durch das spannende Ende kann man den zweiten Teil kaum noch erwarten.
Emotional oder rational?
von rainbowly - 05.01.2020
Die Welt In den Gläsernen Nationen, die USA der nahen Zukunft, werden Menschen in Traits - Rationale oder Emotionale - eingeteilt. Diese Einteilung soll Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, Nationalität oder Ähnlichem verhindern. Ausserdem soll die Kategorisierung zeigen welcher Lebensweg, welcher Beruf ideal ist, weil er zur festgestellten Trait und somit der natürlichen Veranlagung passt. Rationale übernehmen die Führung des Landes, leitende Positionen, verantwortungsvolle Aufgaben - alle Aufgaben die rationale Entscheidungen erfordern. Die Emotionalen übernehmen den Rest - Pflegeberufe, Dienstleistung, Kindererziehung... alles was eine emotionale Bindung zu anderen erfordert. Gestaltung Wow, was für ein unglaublich schönes Cover! Es funkelt und glitzert und strahlt einem entgegen. Mich hat es sofort begeistert! Charaktere Skye hat ihren Lebensweg schon genau vor Augen - mit 18 Jahren wird sie zur Kristallisierung gehen und als Rationale eingestuft werden, dann wird sie gemeinsam mit ihrem besten Freund Elias auf die beste Uni des Landes gehen und ihm endlich ihre Liebe gestehen können. Doch dann kommt alles anders. Skye macht eine spannende Entwicklung durch. Nicht untypisch für dystopische Jugendromane, aber trotzdem fesselnd zu lesen und absolut nicht langweilig! Sie ist mutig, mitfühlend, selbstständig, hält an ihren Prinzipien fest, verschliesst die Augen aber auch nicht vor Unerwartetem. Fazit Eine fesselnde Story, die auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Denn viele Ansätze der Geschichte sind nicht gar nicht so abwegig, sondern finden sich in unserer aktuellen Gesellschaft bereits wieder. Und man stellt sich selbst Fragen wie: Wie sehe ich meine Welt? Meine Gesellschaft? Bin ich mir meiner Freiheiten bewusst? Und ist mir klar, dass das nicht überall auf der Welt so aussieht? Was für Opfer würde ich für meine Freiheit bringen? Oder auch Überlegungen wie leicht Menschen beeinflussbar sind, welche Dynamik eine Gruppe entwickelt und wie leicht Wertvorstellungen verdreht werden können. Ich hätte mir gerne noch mehr Einblick in die Meinung der Allgemeinheit gewünscht. Da Skye auf eine Schule geht die rationales Verhalten fördert und in ihrem Umfeld emotionales Verhalten als negativ gewertet wird, fühlt man sich wie in einer Blase. Ich hatte dadurch das Gefühl dass Emotionale und Rationale alles andere als gleichwertig gesehen werden. Und so war mir die Argumentation, dass die Traits Diskriminierung verhindern sollen nicht so ganz logisch. Hätte man parallel vielleicht auch Einblick in die Schule gehabt in der emotionales und kreatives Handeln gefördert wird, wäre vielleicht ein ausgeglicheneres Bild entstanden. Ausserdem ging mir das "falling in endless love" am Ende ein wenig zu plötzlich. Vor allem weil mir die Entwicklung der beiden am Anfang richtig gut gefallen hat! Aber ich mochte die Geschichte, die Beziehungen zwischen den Figuren, das dystopische Szenario und ich freue mich wirklich auf Band 2 der Dilogie der im Herbst 2020 erscheinen soll!
Wow!
von lesebiene - 05.01.2020
Meinung : Die Autorin Lina Frisch greift in ihrem Jugendbuch Falling Sky ein durchaus brisantesten Thema der heutigen Zeit auf. Doch auch innerhalb dieser sich schwer anzunähernden Thematik bleibt sich die Autorin innerhalb des Buches ihrem Stil treu, ein wundervoll fesselnder , spannender und höchst emotionaler und besonderer Schreibstil führt den Leser durch die Grausamkeit und Zerrissenheit der Geschichte. Der Plot der Geschichte ist an Spannung und fesselnden Szenen kaum zu übertreffen, sodass man dieses Buch einfach nur in einem Rutsch verschlingen kann. Ein weiterer positiver Aspekt sind die überaus authentischen und gelungen ausgearbeiteten Charaktere! Fazit: Ein hoch aktuelles Thema, welches authentisch und absolut erschreckend wiedergegeben wird. Eine Geschichte über Spannend, zu tiefst erschütternd und authentisch. Ein Buch das minutiös auf einer Spannungswelle reitet und den Leser dadurch zu begeistern weiß!
Vernunft um jeden Preis?
von Hanna P - 02.01.2020
Die USA irgendwann in naher Zukunft. Nach einer großen Katastrophe, die durch emotionales Handeln ausgelöst wurde, werden die Menschen in Ratio (Rationale) und Senso (Emotionale) eingeteilt. Eine Einteilung, die ihr ganzes Leben inklusive Jobmöglichkeiten, Familienleben und Reisebestimmungen beeinflusst. Für die 16-jährige Skye steht genau diese Testung an und sie ist sich sicher, eine Rationale zu werden. Schnell muss sie jedoch erkennen, dass hinter den Prüfungen viel mehr steckt. Mädchen verschwinden und dann ist da auch noch der mysteriöse Testleiter Alexander, der seine eigenen Pläne mit ihr zu haben scheint. Skye muss sich entscheiden. Für ihr Gewissen und ihre Freunde oder für eine glänzende Zukunft als Rationale. Ich muss zugeben, dass mich das Cover von Falling Skye gar nicht so sehr angesprochen hat. Zum Glück habe ich dennoch den Klappentext und eine Leseprobe gelesen, die mich überzeugt haben, dem Buch eine Chance zu geben. Denn sonst wäre mir ein wirklich grandioses Buch entgangen! Ich konnte kaum aufhören zu lesen, nachdem ich erst einmal angefangen habe. Eine spannende Geschichte voller Rätsel und Geheimnisse, die sich erst mit der Zeit auflösen, eine sympathische Protagonistin und ein szenischer Schreibstil, der einen richtig mitnimmt in die Situation. Eine moderne Welt, die unserer dennoch nicht ganz so unähnlich ist. Man merkt, dass die Autorin Psychologie studiert. Die verschiedenen Testverfahren für die Einteilung der Mädchen in Rationale und Emotionale wirken erstaunlich realistisch. Sehr beklemmend. Im Nachwort schreibt die Autorin auch, dass die Idee gar nicht so realitätsfern ist, wie man zunächst glauben mag und führt einige Beispiele an. Inhaltlich mag ich gar nicht viel verraten, da das Buch sehr von den Überraschungen lebt, aber wer Dystopien mag, kann hier nichts falsch machen. Lediglich die Liebesgeschichte gegen Ende ging mir etwas zu schnell und bei einigen kleineren Szenen fand ich das Handeln der Nebenfiguren nicht ganz nachvollziehbar. Vielleicht löst sich das aber auch noch im nächsten Band auf. Insgesamt ein beeindruckender Debütroman, bei dem ich mich schon auf die Fortsetzung freue! Von mir gibt es absolut verdiente fünf Sterne.
Wie emotional willst du sein?
von Sonjalein1985 - 02.01.2020
Inhalt: In den USA der Zukunft sind die Menschen in Ratio oder Senso eingeteilt, in emotionale oder rationale. Danach richtet sich der ganze zukünftige Bildungs- und Berufsweg. Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist für sie klar, dass sie eine Rationale werden wird. Doch vor Ort wird schnell klar, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Und bald muss Skye sich fragen, auf welcher Seite sie wirklich stehen will und ob diese es wert ist, dafür alle seine Emotionen abzuschalten. Meinung: "Falling Skye" ist eine gelungene Dystopie, die in den USA spielt. Diese sind zur Gläsernen Nation geworden, um Gleichheit und genug Arbeitsplätze zu garantieren. Dazu werden Menschen in Rationale und Emotionale eingeteilt, um für jeden den richtigen Beruf zu wählen. Skye ist eine große Anhängerin dieser noch neuen Ordnung. Ihr Vater sitzt sogar im Parlament und ist natürlich ein Rationaler. Auch das 16-jährige Mädchen hat bereits seine Zukunft geplant und diese beinhaltet natürlich das "R" auf dem Handgelenk, das man als Rationale bekommt. Skye ist willensstark und ehrgeizig. Und sie wirkt von außen einfach perfekt. Jedoch merkt man im Laufe des Buches einen starken Wandel bei dieser Figur. Sie hinterfragt die Dinge bald viel häufiger. Und somit hat sie mir als Charakter gut gefallen. Ebenso wie "Alexander". Sein wahrer Name wird erstmal nicht genannt, denn er ist eigentlich nur wegen Skye ein Testleiter. Seine Gründe und Auftraggeber bleiben lange im Dunkeln. Jedoch darf der Leser oftmals an seinen Gedanken teilhaben, sodass er schnell sympathisch und verständlich wird. Jasmine ist in der Schule Skyes größte Konkurrentin. Doch hinter der selbstbewussten Königin der Schule steckt mehr, als man auf den ersten Blick erkennen kann. Elias ist Skyes bester Freund und großer Schwarm. Die beiden haben ihre Zukunft gemeinsam geplant. Nur hat Skye bisher noch nicht den Mut gefunden, ihm ihre Gefühle zu offenbaren. Am interessantesten fand ich allerdings Luce, die bei der Testung schnell zu einer echten Freundin wird. Sie ist sehr mutig und hat die Schattenseiten der neuen Ordnung bereits am eigenen Leib erfahren müssen. Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich. Natürlich hat man, wenn man dieses Genre öfter liest, schon mehrere Dystopien mit Tests der Mädchen oder der Einteilung im Gruppen gelesen. Aber ich finde, "Falling Skye" hat das Thema nochmal sehr gut umgesetzt und ich mochte die Figuren und ihre Hintergründe sehr gerne. Fazit: Eine gelungene Dystopie, die sich mit der Aufteilung in emotionale und rationale Menschen befasst. Für Fans des Genres zu empfehlen.
hin und hergerissen
von Anonym - 01.01.2020
Inhalt: Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt - und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen. Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst ¿ Der Inhalt des Buches hat mich wirklich sehr neugierig gemacht und das wunderschöne Cover hat das ganze wirklich sehr gefördert... Nach dem Lesen des Buches bin ich hin und hergerissen... Es ist ein unglaublich tolles Buch und ich würde es gerne mit mehr als 5 Sternen bewerten, wenn es da nicht ein kleines ABER gäbe... Es ist für mich nach wenigen Seiten schon ein wenig zu ähnlich mit einem anderen sehr bekannten Buch, bzw. Reihe und da diese zu meinen Lieblingsreihen zählt, kann ich mich hier nicht entscheiden, ob diese nun auch dazu zählen wird oder ob ich es als gelungene Imitation abstempeln soll... Trotz allem ein großes Kompliment an die Autorin! Es handelt sich hier um einen Debütroman einer 22 Jahre alten Frau. Hut ab! Das Buch kann sich echt sehen lassen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flott zu lesen. Ich habe das Buch von Anfang bis Ende sehr genossen. Und kann es wirklich sehr empfehlen. Ich ziehe einen Stern ab, weil ich wie vorher schon erwähnt, ein klitzekleines Problem damit habe, dass es zu sehr an eine andere Reihe erinnert. Wenn es die nicht geben würde und sie nicht zu meiner Lieblingsreihe zählen würde, wäre es nach dem Lesen dieses Buches mit Sicherheit dann Falling Skye. Ich freu mich sehr auf Fortsetzung, die ich zu 1000 Prozent lesen werde. Und dieses Buch bekommt einen Ehrenplatz in meinem Regal der gelesenen Bücher, was auf jeden Fall ein Riesenkompliment ist, denn da dürfen nicht viele Bücher wohnen bleiben.
Zwischen Ratio und Emotio
von Tara - 31.12.2019
Falling Skye ist der Debütroman der Autorin Lina Frisch. Nachdem es in den USA zu einer Katastrophe kam, wurde die Reform des Bildungssektors beschlossen. Das bedeutet, dass die Studierenden vor Beginn geprüft werden und die Kristallisierung der Eltern Voraussetzung für den Besuch einer berufsqualifizierenden Schule ist, um Abbrüche und schlechte Ergebnisse zu vermeiden. Während für die 16-jährige Skye im Grunde direkt klar ist, dass Rationale und Emotionale sich perfekt ergänzen, versprechen sich die Tester ein gestärktes Miteinander, weniger Arbeitslose und weniger Kriminalität. Ein großer Teil der Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Skye erzählt, deren Gefühle und Gedanken sehr gut nachvollziehbar sind. Ihr Entsetzen darüber, dass auch sie zur Testung muss, an eine Verwechslung glaubt und ihr kritischer Blick auf das ganze System machen sie zu einer sehr sympathischen Protagonistin. Gleichzeitig wird die Welt, in der zwischen rationalen und Emotionalen strikt getrennt wird so überzeugend dargelegt, dass einem die Idee gar nicht so unsinnig vorkommt, wenn sie auch moralisch fragwürdig bleibt. Der Schreibstil von Lina Frisch ist lebendig und leicht zu lesen. Im Mittelteil gab es aus meiner Sicht einige Ereignisse, die die Story nicht zwingend benötigt hätte. Dennoch hat mich das Buch insgesamt durch seine unerwarteten Wendungen gefesselt und ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Gelungener Auftakt
von Stefanie K. - 30.12.2019
3.5 Falling Skye hat mich zunächst mit seinem unglaublich tollen Cover neugierig gemacht und als ich dann den Klappentext gelesen habe, war klar, dass ich das Buch lesen muss. Der Einstieg in das Buch war sehr gelungen und ich fand die Welt sofort sehr spannend, besonders die Einteilung zwischen Rationalen und Emotionalen war interessant und bot eine Menge Potenzial für den Fortlauf der Geschichte. Moralisch ist die Unterteilung der Menschen ein sehr spannendes Thema und ich fand, dass die Autorin dies sehr gut in der Geschichte verarbeitet hat. Zunächst stimmt man dem Konzept quasi noch zu, aber dann kommen auch beim Leser immer mehr Zweifel auf. Das Testing Programm, dem sich Skye stellen muss, fand ich sehr interessant, auch wenn sich hier ab und zu ein paar Längen eingeschlichen haben. Langweilig ist es aber dennoch nicht geworden, es gab immer wieder spannende Wendungen. Das Ende macht sehr neugierig auf die Fortsetzung und ich bin sehr gespannt wie es für Skye weitergehen wird.
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