Das Chalet

von Ruth Ware
Mit dem Schnee kommt der Tod - Thriller. Originaltitel: One by One. 3. Auflage. Großformatiges Paperback.…
Buch (kartoniert)
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»Klaustrophobisch, nervenzerfetzend, tödlich.« USA Today

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Produktdetails

Titel: Das Chalet
Autor/en: Ruth Ware

ISBN: 3423263067
EAN: 9783423263061
Mit dem Schnee kommt der Tod - Thriller.
Originaltitel: One by One.
3. Auflage.
Großformatiges Paperback. Klappenbroschur.
Übersetzt von Susanne Goga-Klinkenberg
dtv Verlagsgesellschaft

22. Dezember 2021 - kartoniert - 416 Seiten

Beschreibung

»Klaustrophobisch, nervenzerfetzend, tödlich.« USA Today


Ein Luxus-Chalet in den französischen Alpen mitten im tiefsten Winter. Die Mitarbeiter eines erfolgreichen Social-Media-Start-ups haben sich hier eingemietet, um über das Übernahmeangebot eines großen Unternehmens zu diskutieren. Die Stimmung ist angespannt. Alle hier haben etwas zu verlieren. Und manche viel zu gewinnen. Dann beginnt das Grauen: Ein Mitglied der Gruppe nach dem anderen wird ermordet oder verschwindet. Nach einem Lawinenabgang ist das Chalet von der Außenwelt abgeschnitten, es gibt keinen Handyempfang. Der Killer muss einer der Gäste sein ...

 

Von Ruth Ware sind bei dtv weitere spannende Thriller auf Deutsch erschienen:

»Der Tod der Mrs Westaway«

»Hinter diesen Türen«

»Wie tief ist deine Schuld«

»Woman in Cabin 10«


Portrait

Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, Englischlehrerin und Pressereferentin für einen großen Verlag gearbeitet und wohnt jetzt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Mit ihren raffinierten, atmosphärischen Thrillern ist sie zu einer der erfolgreichsten internationalen Bestsellerautorinnen geworden.
 
 

Pressestimmen

Die kurzen Kapitel, die perfekt gewählte Szenerie, die langsam, aber geschickt aufgebaute Spannung machen 'Das Chalet' zum Lesespass. Markus Wüest Basler Zeitung 20220120
Empfehlungen Ihres Buchhändlers
Bettina B.
von Bettina B. - Hugendubel Buchhandlung Berlin Schloßstr. - 12.03.2022
Und dann gab's keines mehr … Für die MitarbeiterInnen der sich sensationell entwickelnden Snoop-App geht es in diesen Skiferien um nicht weniger als 600 Millionen Euro - bis Eva nicht vom Skiausflug zurückkehrt und eine Lawine jede Hoffnung auf schnelle Hilfe zunichte macht. Von da an beginnt für die Zurückgebliebenen im Chalet ein Spiel auf Leben und Tod. Schaurige Spannung auch und gerade für alle Agatha Christie Fans.
Ihrem Buchhändler
von Ihrem Buchhändler - Hugendubel Buchhandlung Erfurt Anger - 31.12.2021
Wer träumt auch davon, mal im Winter abgeschnitten von der Außenwelt mit gutem Essen in einem Luxuschalet in den Alpen festzuhängen? Könnte ganz gemütlich sein? Jaaa, wenn da nicht jemand wäre, der noch ein paar Rechnungen zu begleichen hätte... Extrem spannend und am Ende sehr actionreich!
Bewertungen unserer Kunden
Mäßiger Thriller
von niggeldi - 12.03.2022
Der Betriebsausflug des Start-ups Snoop in die französischen Alpen verwandelt sich schnell in ein einziges Grauen, als zuerst eine Lawine die Angestellten im Chalet festsetzt und einige von ihnen dann auch noch der Reihe nach tot aufgefunden werden. Das Cover finde ich ganz in Ordnung, durch den dunklen Rand wirkt es ein bisschen bedrohlich und das Chalet steht wie in der Geschichte auch hier im Mittelpunkt. Der Schreibstil ist wie von Ruth Ware gewohnt flüssig und fesselnd. Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven geschrieben, sodass man mehr Einblicke erhält. Die Mitarbeiter des Start-ups sind zunächst nicht wirklich durchschaubar und irgendwie abgehoben, wodurch die beiden Angestellten des Chalets umso sympathischer wirken. Leider fand ich die Verdachtsmomente nicht wirklich schlüssig und die Enthüllung des Mörders war zwar überraschend, aber ebenfalls ein bisschen abwegig. Ich fand den Thriller okay, die Autorin hat auf jeden Fall bessere geschrieben, zum Beispiel hat mir Woman in Cabin 10 außerordentlich gut gefallen. 3 Sterne
Durchaus unterhaltsam & empfehlenswert
von Lea H. - 02.03.2022
Ein relativ guter Thriller, in dem die Teilhaber der angesagten Social Media-App »Snoop« zusammen mit anderen Mitarbeitern der Firma und einer ehemaligen Kollegin ein französisches Chalet für einen Urlaub buchen. Doch kaum sind sie da, kommt es zum Streit und jemand verschwindet, kurz bevor eine Lawine sie völlig von der Außenwelt abschneidet. Schnell ist klar, dass unter ihnen wahrscheinlich ein Mörder ist, dem aber gerade niemand entkommen kann. Das Setting ist super gewählt und wie erwartet kann einen die Story schnell mitreißen, da immer wieder etwas neues passiert und man gern aktiv miträtselt, wer wohl der Täter ist. Der Schreibstil erzählt dabei abwechselnd aus der Sicht von Liz, einer ehemaligen Mitarbeiterin von »Snoop«, und der von Erin, die im Chalet als Dienstmädchen arbeitet, und ist angenehm einfach und präzise, was das Lesen leicht macht. Auch die Charaktere an sich sind interessant, gerade da jeder so wirkt als hätte er ein Motiv. Natürlich lernt man hierbei nicht jeden tiefgründiger kennen, aber das ist ja auch gar nicht nötig. Einzig etwas schade ist bloß, dass im letzten Drittel des Buches die Spannung leider sehr abnimmt, da dort schon relativ früh der Täter gefunden wird, welchen man eventuell auch schon leicht erahnt. Insgesamt also ein wirklich unterhaltsamer Thriller, der größtenteils genauso packend ist, wie man ihn sich vorstellt und den man durchaus Fans des Genres empfehlen kann, wenn er auch zum Ende hin kurz nicht mehr ganz so mitreißt.
Wenn eine Dienstreise zur tödlichen Falle wird...
von Alexa K. - 24.02.2022
Zum Buch: Die Mitarbeiter des Start-Up-Unternehmens SNOOP haben sich in den französischen Alpen in ein Luxus-Chalet eingemietet, um ein Übernahme-Angebot zu diskutieren. Schon am zweiten Tag verschwindet eine Person auf der Skipiste. Dann begräbt auch noch eine Lawine das Chalet und schneidet die Gruppe von der Außenwelt ab. Und dann gibt es noch einen Toten. Wer hat Interesse daran, dass einige Mitarbeiter sterben? Meine Meinung: Ruth Ware bedient sich hier einer ganz klassischen Situation: viele Personen auf engstem Raum, keine Fluchtmöglichkeit, mehrere Opfer und einen Täter. Eigentlich nicht wirklich etwas Neues, aber die Umstände des Start-Up-Unternehmens und deren Mitarbeiter machen das Buch trotzdem spannend! Denn man merkt gleich zu Beginn des Buches, dass sich nicht alle grün sind und die Lage sehr angespannt ist. Hier gibt es viele Interessenskonflikte. Mittendrin stecken die beiden Betreuer des Chalets: Erin, die für die Zimmer zuständig ist und Danny, der für das leibliche Wohl sorgt. Die beiden fungieren dann als Vermittler und auch irgendwie als Ermittler. Bis es für die beiden auch richtig gefährlich wird Der Schreibstil liest sich sehr gut, die Kapitel sind nicht allzu lang und werden jeweils aus der Sicht von Erin und Liz, einer ehemaligen Mitarbeiterin von SNOOP, erzählt. Man kann hier schön miträtseln, wer der Täter sein könnte und warum. Das gefällt mir an den Büchern von Ruth Ware immer sehr gut! Mein Fazit: Für mich nicht ihr bestes Buch, aber Ruth Ware ist für mich eigentlich immer ein Garant für Spannung! Auch mit dieser Geschichte konnte sie mich überzeugen, alleine schon durch die Atmosphäre! Für die volle Punktzahl fehlte mir hier allerdings noch mehr Thrill, dennoch empfehle ich es gerne weiter!
Gänsehaut garantiert
von Jule - 22.02.2022
Der Thriller passt ideal zur Winterzeit. Klirrende Kälte, Schnee und ein Haus, das von der Außenwelt abgeschnitten ist. Eine Gruppe Mitarbeiter eines Start Ups trifft aufeinander und nach und nach nimmt das Grauen seinen Lauf. Die zwei Erzählperspektiven halten die Spannung hoch und der Schreibstil ist ungemein fesselnd. Jedes Kapitel lässt mich fast atemlos zurück. Ein Highlight in diesem Winter.
Meeting in den Bergen
von dirtsakiss - 04.02.2022
GELESEN: Ware Ruth "Das Chalet" ("Mit dem Schnee kam der Tod") Erschienen bei dtv Erstausgabe 2022 Erscheinungsdatum 22.12.2021 410 Seiten Eine Gruppe von neun Personen bzw. zehn Personen hat sich zu verschiedenen Meetings und zum anschließenden Entspannungsprogramm für eine Woche in einem Chalet hoch oben in den französischen Alpen angemeldet. Saint-Antoine-2000 ist nur mit einer Standseilbahn erreichbar. Eine Straße gibt es nicht. Bevor die Gruppe eincheckt, treffen Danny, ein begnadeter Koch, und Erin, die Gästebetreuerin, noch letzte Vorbereitungen. Die Gäste sind zahlungskräftig und extravagant. Erin lernt, um einen guten Kontakt herzustellen, die Namen aller Besucher auswendig. Dies ist ihr Credo. Dies gibt dem Chalet sofort eine persönliche Note. Die Gäste fühlen sich sofort individuell betreut. Eva van den Berg und Topher St. Claire Bridges sind die Inhaber eines IT-Unternehmens mit Namen "Snoops". Für verschiedene Geschäftsbereiche sind Rik Adeyemi, Elliot Cross, Miranda Khan, Inigo Ryder, Ani Cresswell, Tiger-Blue Esposito und Carl Foster, die detailliert beschrieben werden, zuständig. Als letzter Gast trifft Liz ein, die zwar nicht mehr für "Snoops" arbeitet, aber als es um die Firma sehr schlecht bestellt war, durch eine größere und geerbte Geldeinlage die Rettung brachte. Mit ihrem eigenwilligen Charakter, ihrem ständig zweifelnden Wesen und ihrer mausgrauen Erscheinung passt sie nicht zu ihren früheren Kollegen. Weil es aber bei diesem Treffen nicht nur um Vorträge und Erholung geht, sondern auch der Fortbestand der Firma auf der Tagesordnung steht, "darf" sie dabei sein. Von ihr alleine hängt nun alles ab. Liz weiß ganz genau, was sie will, auch wenn niemand hinter ihre unsichere und überaus ängstliche Fassade blicken kann. Liz stand nicht auf der Gästeliste. Obwohl die Wetterverhältnisse für Skitouren überaus schlecht sind, die Prognosen für die nächsten Tage direkt beängstigend, bricht die Gruppe auf. Allen voran Topher, ein unerschrockener Charakter, der es versteht, auch die Zweifler zu überzeugen bzw. sie so unter Druck zu setzen, dass sich keiner mehr traut, als Weichei dazustehen. Gerade die überaus ängstliche Liz setzt sich durch. Sie macht die letzte Abfahrt des Tages nicht mehr mit und fährt mit der Bahn hoch zum Chalet. Auch alle anderen treffen nach und nach ein. Eva fehlt. Nachdem eine zerstörerische Lawine abgegangen ist, die große Verwüstung angerichtet hat, wird die Lage langsam prekär. Der Strom fällt aus, alle Handys haben nur noch wenig Akku. Der Kamin ist die einzige Wärmequelle. Auch wenn es an Vorräten nicht mangelt, so kann Danny keine warmen Mahlzeiten mehr zubereiten. Einzig Inigo Ryder gelingt es, kurzen Kontakt zur Polizei aufzunehmen. Die Verbindung ist schlecht, und so geschieht nichts. Der Assistent von Topher, Elliot Cross ein Technik-Freak per excellence, erscheint nicht zum Essen. Erin und Danny finden ihn tot in seinem Zimmer. Es soll nicht der letzte Tote sein. Die Spannung steigt von Seite zu Seite an. Welche Person wird das nächste Opfer? Wer ist der Mörder? Ob sich die Ahnung bewahrheitet? Es soll ja Leser geben, die die letzte Seite eines Kriminalromans, oder Thrillers lesen. Ich war nicht nur einmal versucht es zu tun. Ja, so ein Thriller, wenn er gut ist, wie dieser, hat schon was, aber meinen "armen" Nerven könnte ich eine solche Lektüre nicht fortwährend zumuten. Aus dem Klappentext erfahren wir, dass das letzte Opfer einen grauenvollen Kampf mit dem Killer austrägt, was die Geschichte noch aufregender werden lässt. Wer bleibt übrig? Eine wirkliche Empfehlung.
"Das Flüstern des Schnees"
von Jasika - 31.01.2022
Das Team des jungen Unternehmens einer Musik-App will das Wochenende in einem Luxus-Chalet verbringen. Es soll über die Zukunft des Unternehmens, welches gerade auf der Kippe steht, diskutiert werden. Es gibt ein Übernahmeangebot, was für einige der Gesellschafter lukrativ wäre, aber nicht alle wollen das. Erin und Danny kümmern sich um das Wohl der zehn Gäste. Nach den Besprechungen will man sich mit Skifahren entspannen, doch dann kehrt einer von ihnen nicht zurück, eine Lawine zerstört einen Teil der Unterkunft, ein Schneesturm zieht auf, Strom und Internet fallen aus. Sie sitzen in der Falle und können keine Hilfe holen. Dann wird einer von ihnen tot aufgefunden, hat dieser etwas entdeckt, was niemand wissen sollte? Der Mörder muss einer von ihnen sein.... Der Thriller ist abwechselnd aus der Sicht von Erin, welche zum Personal gehört, und Liz, eine der Gesellschafterinnen von "Snoop", erzählt. Die Kapitel sind kurzweilig doch leider kommt die Handlung zunächst nur schleppend voran. Mit dem Verschwinden einer Person kommt dann Spannung auf. Wem kann man trauen und wer könnte der Täter/die Täterin) sein? Die Atmosphäre ist beklemmend, das Chalet ist gemütlich, aber sehr abgelegen und die Stimmung schneidend. Die Auflösung ist nicht ganz stimmig, aber insgesamt liest sich das Buch gut, die schnellen Perspektivwechsel lassen keine Langeweile aufkommen. Fazit: Die Idee (abgelegene Unterkunft, durch Unwetter komplett von der Außenwelt abgeschnitten, der Täter einer von ihnen) ist nichts neues, ich habe bereits ähnliche Thriller gelesen, aber durchaus kurzweilig und spannend geschrieben.
Gefährliche Skiabfahrten
von Knopf - 21.01.2022
'Das Chalet' spielt in den französischen Alpen. Eine Gruppe Mitarbeiter eines jungen IT-Unternehmens möchte dort gemeinsam einen Skiurlaub verbringen. Gleich nach der Ankunft wird allen klar, dass sie nicht sofort wieder abreisen können und nun erst einmal ihre gegenseitige Gesellschaft genießen dürfen. Erinnerte mich stark an Agatha Christies 'Zehn kleine Negerlein' - Die Grundidee wurde ja bereits von mehreren Autoren verwendet, aber Ruth Ware hat mich dann doch wieder einmal überrascht. Das Buch wird aus zwei Perspektiven 'erzählt'. Einerseits von Erin, welche zusammen mit Danny, die Gäste des Chalets versorgt, andererseits von Liz, einer ehemaligen Mitarbeiterin von Snoop. Ihr gehören zwei Prozent der Firmenanteile, welche wohl der Grund für ihre Anwesenheit sind. Obwohl alle sich doch so liebhaben und so gut drauf sind, grummelt es gewaltig im Untergrund. Bei einem Skiausflug passiert es dann: Der erste tödliche Unfall, welchem noch einige folgen sollten. Zusätzlich ein Lawinenabgang und das Chalet ist jetzt endgültig von der Außenwelt abgeschnitten, ohne Strom, Heizung und Telefon. Jeder mißtraut jedem. Die kurzen Kapitel der Erzählerinnen und der rasante Schreibstil verführen dazu immer weiter zu lesen. Die Spannung wird stark aufgebaut und obwohl ich mich eigentlich nicht fürs Skifahren interessiere, wurde ich richtig mitgerissen. Auch die Andeutungen der beiden Frauen an ihr früheres Leben macht schon sehr neugierig. Häppchenweise versteht man manche Beweggründe und Handlungen. Warm werden konnte ich allerdings mit keiner der Personen und auch den Täter/die Täterin hatte ich erst spät auf dem Schirm. Das Buch hat mir einige unterhaltsame, spannende Lesestunden beschert und ich freue mich auf weitere Thriller der Autorin.
Eine mörderische Auszeit
von Sagota - 19.01.2022
Dieser fulminante Winter-Thriller, Das Chalet (UT: Mit dem Schnee kommt der Tod) von Ruth Ware ist nicht der erste Thriller, den ich von dieser englischen Autorin gelesen habe - und wird auch nicht der Letzte sein: Spannende Unterhaltung auf hohem Thriller-Niveau scheint Ruth Ware zu eigen zu sein, was sie zurecht zu einer international anerkannten und erfolgreichen Bestseller-Autorin dieses Genres machte. Französische Alpen, ein Luxus-Chalet: Erin und Danny, Angestellte im Chalet, die sich ausser um das Haus selbst auch um die Gäste kümmern, erwarten eine neue Gruppe, die aus England anreist: Snoop, ein hippes Start-up-IT-Unternehmen, deren Gründer und Angestellte hier eine Auszeit verbringen wollen und das Chalet buchten. Nach der Ankunft der Gäste wird relativ schnell deutlich, dass es Spannungen zwischen den Gruppenmitgliedern gibt, was Erin und Danny nicht verborgen bleibt: Es scheint zwei Lager zu geben, wenn es um die Zukunftsfrage und Entscheidung der gemeinsamen Firma gehen wird: Manche sind für eine Übernahme und manche für den status quo. Im Gegensatz der versnobten, attraktiven und äußerst selbstbewussten, erfolgsgewohnten beiden Chefs und deren Mitgründer namens Topher, Eva, Rik und Elliot scheint sich als einziger Gast die unscheinbare Liz, die zwar bei Snoop kündigte, jedoch Anteilseignerin ist, hier sehr fehl am Platze zu finden und unwohl zu fühlen, was anfangs bei Erin und auch beim Leser ein gewisses Mitleid erzeugt. Der Thriller beginnt mit einem Ski-Ausflug und ist anfangs sehr ruhig, jedoch spätestens als klar wird, dass eine Person der Gruppe unauffindbar und verschollen ist, macht sich Unbehagen in der Gruppe - wie auch bei den Angestellten - breit. Die unterschwelligen Spannungen kommen bei weiteren Todesfällen mit Außeneinwirkung - also Mord - immer mehr zum Vorschein und es ist die Frage, wer hier noch wem vertrauen kann. Als wäre dies noch nicht genug, verschlechtert sich zusehends die Wetterlage und eine Lawine geht ab, die das ohnehin schwer erreichbare Chalet komplett von der Außenwelt abtrennt: Nun beginnen die Verdächtigungen und bevor ein weiterer Mord geschieht, versuchen einzelne Gruppen, Hilfe von außen herbeizuholen; trotz widriger und gefährlicher Schneesituation (das Chalet befindet sich auf 2000 Höhenmetern; alles Notwenige wurde vor dem Lawinenabgang mit einer Standseilbahn hochgeschafft . Wird es jemandem rechtzeitig gelingen, den Mörder zu entlarven - oder wird es weitere Opfer geben? Der Stil von Ruth Ware ist sehr durchdacht und psychologisch raffiniert: Die Spannung entwickelt sich konstant und die Story wird in kurzen Kapiteln immer abwechselnd aus der Perspektive von Erin (Hausangestellte) und Liz (Snoop-Gruppenmitglied) in der Ich-Form erzählt. Motive und Gedanken der ProtagonistInnen sind sehr nachvollziehbar und nach und nach erfährt man mehr von den Hintergründen, die zu den immensen Spannungen führten. Besonders gut gefällt mir am Stil der Autorin, dass sie sehr stark die Umgebung - hier also die französischen Alpen, das fiktive St. Antoine au Lac, in die Handlung einbindet und so eine große atmosphärische Dichte schafft. Das Chalet dürfte nicht nur mich, sondern auch alle skifahrenden Thriller-LeserInnen in ihren Bann schlagen: Ich hatte zu diesem sehr fulminanten und gut geplotteten Thriller einen persönlichen Bezug, da ich mehrmals im Massif Central, dem Département Haute-Savoie, selbst Ski gefahren bin und diese Region als märchenhaftes Naturerlebnis und wahres Schneeparadies in Erinnerung habe. In meinem Falle war es zwar kein Luxus-Chalet mit Angestellten und Pool, jedoch die Außenwelt und die Schneehöhe stimmten! Der fulminante Showdown findet am Ende wiederum im Schnee statt und ist atemberaubend spannend, da man Jäger und Gejagten über die Schulter sehen - und seine Gedanken lesen kann. Auch die Auflösung und das Ende des Thrillers empfand ich als sehr stimmig. Erin und Danny waren mir ganz besonders sympathisch; die Snoop-Firmenmitglieder hingegen weniger: Hier würde ich auch eine gewisse Kritik herauslesen, wie sehr es gerade in der IT-Branche ums Geld verdienen geht (um den Datenschutz der UserInnen geht es weniger) - wie heißbegehrt Firmen sind, die sich im Marktwert weit oben befinden - und wie schnell diese auch in den Keller abstürzen können. Und auch darüber, wie weit manche Menschen gehen, um auf jeden Fall beruflichen Erfolg zu haben. Fazit: Ein sehr empfehlenswerter, spannungsgeladener Winter-Psychothriller par excellence. Psychologisch raffiniert aufgebaut mit zahlreichen unvorhersehbaren Wendungen um die Auszeit eines Start-up-IT-Unternehmens, das vermutlich nicht alle Mitarbeiter richtig einschätzen konnte; ein Blick auch in menschliche Abgründe, in denen sich zuvor so einiges zusammenbraute . Rasante Spannung, die sich stetig steigert. Chalet- und Skiurlaubfeeling incl. Gänsehautfaktor . Von mir gibt es eine überzeugte Empfehlung und 4,5 * und 95° auf der Krimi-Couch.
eingeschneit
von andrea tandel - 10.01.2022
Die Mitarbeiter eines erfolgreichen Social-Media-Start-ups haben sich in einem Luxus-Chalet in den französischen Alpen eingemietet. Hier wollen sie über das Übernahmeangebot eines großen Unternehmens diskutieren. Die Stimmung ist angespannt. Bei der ersten Ski-Tour verschwindet ein Mitglied der Gruppe. Zurück im Chalet wird einer nach dem anderen ermordet oder er verschwindet. Zu allem übel ist das Chalet nach einem Lawinenabgang auch noch von der Außenwelt abgeschnitten, es gibt keinen Handyempfang und die Leitungen sind tot. Der Mörder ist unter ihnen. Das Buch hat mir gut gefallen. Es war spannend und flüssig geschrieben. Ich war sehr gespannt, wer der Mörder ist und aus welchen Beweggründen er gehandelt hat. Ich stelle es mir furchtbar vor, in einem Chalet oder Hotel gefangen zu sein und zu wissen, dass einer der anderen Gäste ein Mörder ist. Ich hätte da keine ruhige Minute. Bei ihnen war es ja noch schlimmer, sie waren ja alle Kollegen. Wem traut man da noch? Irgendwie hatte jeder zumindest ein kleines Motiv und hätte der Täter sein können. Oder er ist für die eine oder andere Tat nicht infrage gekommen. So musste ich bis zum Schluss rätseln wer denn nun der Mörder ist. 4 von 5*.
Tod in Eis und Schnee
von Petra Sch. - 03.01.2022
Die Mitarbeiter eines britischen Start-Ups treffen sich in einem französischen Chalet, um über die Zukunft der Firma zu sprechen. Soll das Übernahmeangebot angenommen werden oder die App doch ausgebaut werden? Alle haben etwas zu verlieren bzw. zu gewinnen, die Stimmung ist angespannt... bis die Chefin beim Schifahren verunglückt. Und kurz darauf weitere Mitarbeiter sterben. Da das Chalet aufgrund eines Schneesturms und Lawinenabgangs eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten ist, muss der Mörder unter ihnen sein... Meine Meinung: Die Geschichte fesselt von Anfang an durch eine atmosphärische, beklemmende Schreibweise und einem von Beginn an hohen Spannungsbogen, der einen mitreißt. Man kann sich sowohl den Handlungsort, als auch die Personen alle genau vor seinem inneren Auge vorstellen. Zuerst muss man sich aber erstmal in die vielen Personen einfinden. Eine hilfreiche Übersicht der acht Mitarbeiter und Geschäftspartner der App Snoop findet man zu Beginn; doch man muss erst herausfinden, wer die beiden Ich-Erzählerinnen sind, aus deren Sicht man häppchenweise die Geschehnisse präsentiert bekommt. Es wird nämlich einerseits aus Sicht von Erin berichtet; sie ist die Angestellte und Gastgeberin im Chalet, gemeinsam mit Danny, dem Koch. Und dann ist da Liz, die ebenfalls dem Leser über die Geschehnisse berichtet. Liz ist eine ehemalige Mitarbeiterin von Snoop, die aber 2% der Anteile besitzt und somit ausschlaggebend ist für die Abstimmung über den Verkauf oder nicht. Die Autorin schafft es hervorragend, dass man die Beklemmung und Angst nach dem Verschwinden von Eva und der darauffolgenden Erkenntnis eines Schiunfalls nachvollziehen kann. Und als dann auch noch 2 andere Mitarbeiter sterben und ein weiterer verschwindet und ein Schreiben hinterlässt, in dem er den anderen mitteilt, dass es ihm leid tut, ist man mittendrin im Rätseln, wer wohl der Mörder ist und warum. Nach einem Lawinenabgang, der die Seilbahn zerstört, und auch noch Stromausfall ist, machen sich die übriggebliebenen Sechs auf den Weg, um Hilfe zu holen. Dass ausgerechnet die beiden ich-Erzählerinnen, die verletzt im Chalet zurückbleiben, macht es noch spannender, weil man auch nicht weiß, wie die beiden Gruppen vorankommen. Und der Stromausfall und die Kälte macht alles nochmal beklemmender. Nur die Erzählungen am Schluss waren mir etwas zu viel und zu langatmig; nach dem Showdown hätte man die Zukunft der Personen für meinen Geschmack auch einkürzen können. Dass ich schon recht bald wusste, wer der Mörder war, hat dem Lesespaß keinen Abbruch getan, weil ich immer noch am Motiv rätseln musste. Fazit: Zu Beginn ein klassischer Whodunit-Krimi mit beklemmender Atmosphäre, polarisierenden Persönlichkeiten und einem rasanten Showdown.
Nichts neues, nicht überraschend
von Dana G. - 03.01.2022
Ein Luxus-Chalet in den französischen Alpen mitten im tiefsten Winter. Die Mitarbeiter eines erfolgreichen Social-Media-Start-ups haben sich hier eingemietet, um über das Übernahmeangebot eines großen Unternehmens zu diskutieren. Die Stimmung ist angespannt. Alle hier haben etwas zu verlieren. Und manche viel zu gewinnen. Dann beginnt das Grauen: Ein Mitglied der Gruppe nach dem anderen wird ermordet oder verschwindet. Nach einem Lawinenabgang ist das Chalet von der Außenwelt abgeschnitten, es gibt keinen Handyempfang. Der Killer muss einer der Gäste sein (Quelle: Klappentext, Lovelybooks) Auch wenn ich mich sehr auf dieses Buch gefreut habe, weil Ruth Ware eine fantastische Autorin ist, muss ich gestehen, dass ich im Großen und Ganzen doch sehr enttäuscht bin. Erstmal war die erste Hälfte sehr gewöhnungsbedürftig, um nicht zu sagen langweilig und alles andere als spannend. Es wird aus der Sicht von zwei Protagonisten erzählt. Teilweise ist die Handlung sehr unrealistisch und fadenscheinig. Fast alle Figuren sind unsympathisch, was die Lust am Lesen sehr erschwerte und nicht gerade steigerte. Motiv und Täter werden schon sehr bald klar und den Gedanken und die Hoffnung auf eine überraschende Wendung kann man schnell verwerfen. Die Idee und Umsetzung war nichts Besonderes, vor allem aber nicht neu. Keine Leseempfehlung von mir und von mir gibts gut gemeinte 3 von 5 Punkte.
Snoop
von Suntweety - 03.01.2022
Die IT-Firma Snoop bucht sich im Charlet für 1 Woche Weihnachtsfeier ein. Dabei kommt es zu einem Lawinenunglück und sie sind eingeschneit. Bald wird allen klar, das einer nach dem anderen der Gruppe umgebracht wird. Wer steckt dahinter und können sie entkommen? Das Cover wirkt düster und passt zu der Geschichte. Der angeraute Rand gefällt mir sehr gut und ist ein Hingucker. Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die kurzen Kapitel, die nur noch mehr Spannung aufbauen. Es wir überwiegend abwechselnd aus 2 Perspektiven erzählt. Einmal Erin, die Hausdame und zum Anderen Liz, die ehemalige Angestellte bei Snoop.  Somit bekommt man einen guten Einblick über die Personen, wie sie wirken und wie das Geschehene wahrgenommen wird. Die Geschichte hat mich regelrecht gefesselt. Es gab einige falsche Fährden, die ich ebenfalls erst zum Schluss als dieses erkannt habe. Man konnte hier sehr gut miträtseln und spekulieren wer dahinter steckt. Bis fast zum Schluss wusste man es nicht und war doch an Ende überrascht. Die Autorin werde ich mir merken und hoffe bald wieder etwas von ihr zu lesen.
chalet de la mort
von stefanb - 03.01.2022
Ruth Ware entführt uns in ein schönes Luxus-Chalet in den französischen Alpen. Dort haben sich Mitarbeiter eines Unternehmens eingemietet. Bereits nach den ersten Seiten ist man vom Schreibstil gefangen und merkt mit jeder weiteren Seite, dass sich die Stimmung ändert und es zunehmend bedrückender wird. Und das nicht erst ab dem Lawinenabgang und der Trennung zur Außenwelt. Wie gewohnt schreibt Ruth Ware spannend, atmosphärisch dicht und temporeich und obwohl man schon relativ schnell weiß wer hinter diesen Morden steckt, wird es bis zum Ende niemals langweilig. Für dieses schön durchdachte Setting hätte ich nicht unbedingt dieses Social-Media-Start-up-Thema gebraucht, wer hier wen und warum snoopt. Das passt zwar ganz gut zur Story und dem Setting, zumal auch jedes Kapitel mit einer Snoop-ID und Snoopscriber beginnt. Mich hingegen hat es eher etwas gestört. Besonders gefällt mir, dass die Geschichte aus den Sichtweisen der Protagonistinnen Erin und Liz erzählt werden. Man erhält Einblicke in ihre Gedankenwelt und wird dadurch sehr tief mit ins Geschehen gezogen. Auch das Ende war ein toller Showdown. Halsbrecherisch und sehr gelungen. "Das Chalet" von Ruth Ware ist ein gut geschriebener Thriller mit tollem Setting.
Idee ist nicht innovativ, dennoch spannend
von Anonym - 03.01.2022
Das Chalet ist mein dritter Thriller von Ruth Ware und hat mir gut gefallen. Worum geht es? Mehrere Kollegen eines Start-up Unternehmen machen für ein paar Tage Urlaub in einem Chalet. Außerdem lernen wir neben den Kollegen noch zwei Mitarbeiter des Chalets kennen. Die Stimmung war schon zu Beginn angespannt, aber als dann plötzlich ein Mord geschieht und draußen ein Schneesturm tobt, geht die Angst in der Gruppe rum. Denn einer von ihnen muss der Täter sein. Der Schreibtstil ist fesselnd und somit bin ich schnell mit dem Buch vorangekommen. Das Buch bringt die Atmosphäre gut rüber und ist durchweg spannend aufgebaut. Ich habe während des ganzen Lesens gerätselt wer der Täter sein könnte und welches Motiv hinter der Tat steckt. Durch die verschiedenen Perspektiven wird die Geschichte noch lebendiger, da man in jedem Kapitel mehr über diese Person erfährt. Die Geschichte lebt durch mehrere Geheimnisse, aber ich bin nicht auf den Täter gekommen und fand die Geschichte nicht vorhersehbar. Dennoch muss man sagen, dass die Geschichte nicht wirklich innovativ ist, da die Idee von einer eingeschneiten einsamen Hütte oder einem Chalet nichts Neues ist. Während des Lesens kamen Erinnerungen an ähnliche Bücher hervor, wie zum Beispiel an das Buch Frostgrab, wo ebenfalls eine Gruppe von Menschen in den französischen Alpen abgeschnitten war vom Rest der Welt. Aus diesem Grund gebe ich dem Buch gute 4 Sterne, es ist zwar keine komplett neue Idee für einen Thriller, aber es war dennoch eine interessante Auflösung.
beklemmend
von mellidiezahnfee - 02.01.2022
Auch im neuen Thriller von Ruth Ware gibt es ein Locked in Setting. Alle Personen , in diesem Fall die Angehörigen einer Start-up-Firma plus zwei Angestellte des Chalets, sind in diesem Chalet eingeschlossen und einige von ihnen sterben. Auf der Skipiste oder unter mysteriösen Umständen im Chalet. Und das Besondere: jeder ist verdächtig. Die einen haben ein Alibi, andere wiederum nicht und viele haben ein Motiv. Jetzt liegt es am Leser herauszufiltern, wer die Taten begangen haben könnte und wer nicht. Alle Protagonisten dieses Buches werden über eine Liste in das Buch vorab eingeführt und in der Geschichte selber sehr gut und lebendig beschrieben. Man ist als Leser sofort in der Geschichte drin und hat aufgrund des sprachgewandten Schreibstils der Autorin teilweise auch das Gefühl sich mitten in der Szenerie zu befinden. Alles ist beklemmend, beengt und von großem Misstrauen geprägt. Dann stellt sich auch noch heraus, dass einige Menschen nicht die sind, die sie angeben zu sein und das macht das Ratespiel dann erst recht amüsant und spannend. Der Spannungsbogen ist generell sehr hoch, es passiert viel, vor allem Kommunikation und Verdächtigungen. Ohne Handyempfang und abgeschnitten von der Außenwelt kommen dann natürlich auch einige Fehltritte ans Licht, die besser verborgen geblieben wären. Erzählt wird aus der Perspektive zweier junger Frauen , Erin, die Bedienstete des Chalet und Liz, eine der Mitreisenden. Diese wechselnden Perspektiven sorgen für einen recht guten Kontrast in den verschiedenen Sichtweisen und Handlungsabläufen, haben aber leider auch den Nachteil , dass man als geübter Thrillerleser sehr schnell auf die Auflösung kommt. Dieses Buch hat mich wunderbar unterhalten und ist ein spannend geschriebener Rätselspaß für alle Krimifans , die überschaubare Settings mögen. Gut ausgearbeitete Charaktere mit großen Kontrasten und ein klug ausgearbeiteten Plot. Mich hat es bedauerlicherweise nicht zu 100 % überzeugen können, da ich die Auflösung viel zu naheliegend fand. Sorry dafür.
Spannung pur
von querbuch - 02.01.2022
Es war das Schlimmste, was ich je erlebt habe. Kaum zu glauben, aber wahr. Sogar dieses Wochenende eingeschlossen. Noch weiß Erin nicht, was dieses Wochenende bringt. Eine Entscheidung über den Verkauf des hippen Social-Media-Start-up soll an diesem Wochenende im exclusiven französischen Skiort Saint-Antoine getroffen werden. Die Stimmung scheint locker und gelöst bei der Anreise in das verschneite Chalet, das nur über eine Bahn oder mit dem Hubschrauber erreichbar ist. Es wird getrunken und gescherzt, nur eine ist still und fühlt sich fehl am Platz - Liz. Längt aus dem Unternehmen ausgeschieden, weiß sie nicht, warum gerade sie an der Fahrt teilnehmen sollte. Es gibt nur eine Sache, die sie noch mit Snoop, der Firma für die sie einst fast alles gegeben hatte, noch verbindet. Zwei Prozent der Anteile, die bei der Verkaufsentscheidung das Zünglein an der Waage sein können. Doch kaum im Chalet angekommen, gibt es den ersten Toten und ein Unglück folgt dem nächsten. Liz und Erin, die angestellte Gastgeberin des Chalets, erzählen abwechseln diesen Thriller, der wirklich spannend daherkommt. Ruth Ware vermittelt ganz ausgezeichnet die hilflose Situation, in der sich die Protagonisten befinden. Die Lawine bringt alle in eine ausweglose Situation und man möchte lesen, lesen, lesen, denn irgendwer muss doch der Mörder sein! Es gibt keine Verbindung zur Außenwelt, keinen Strom, keine Heizung, das Essen wird knapp und auch die Zahl der Gäste des Chalets minimiert sich rasant. Spannung pur, ich kann es nur empfehlen!
EEE Eien Arbeitstreffen gerät ausser Kontrolle
von Heidi - 01.01.2022
"Das Chalet" von Ruth Ware ist der erste Thriller den ich von dieser Autorin gelesen habe. Die Führungsebene und einige wichtige Mitarbeiter eines Start-up-Unternehmens (Musik App) treffen sich in einem luxuriösen Chalet in den französischen Alpen. Es sollen wichtige Entscheidungen getroffen werden, aber man will auch Spaß haben und so beschließt man, vor der eigentlichen Arbeit Ski zu fahren. Zumal schlechtes Wetter angekündigt wurde. Die Angestellten des Chalets (Erin und Danny) sehen den Ausflug mit gemischten Gefühlen entgegen. Es kommt wie es kommen muss, bereits nach dem ersten Skitag fehlt am Abend eine Person. Ungewiss bleibt was geschehen ist. War es ein Mord oder Unfall? Es kommt zu einem Lawinenabgang und das Chalet ist von der Außenwelt abgeschnitten. Telefon und Stromverbindungen sind ausgefallen. Unruhe macht sich breit, weitere Todesfälle folgen. Jeder verdächtigt jeden. Zumal fast alle ein Motiv haben und niemand vertraut mehr dem anderen. Es scheint, dass nur Erin und Danny sicher seien. Schließlich machen sich einige "Eingeschneite" auf den Weg um Hilfe zu holen. Kann der Wahnsinn gestoppt und die Verbrechen aufgeklärt werden? Zwar hat Ruth Ware hier ein bekanntes Thema aufgegriffen, jedoch gelingt es ihr hervorragend einen dynamischen Spannungsbogen aufzubauen. Zu Beginn war ich ein wenig überfordert, da sämtliche Protagonisten im Buch vorgestellt werden (gleich am Anfang) und ich dachte ich müsste mir nun alle Charaktere ganz genau merken. Aber die Bedenken lösten sich schnell auf. Die Handlung wird abwechselnd aus der Perspektive von Liz (einer Teilhaberin der Firma) und Erin (Servicekraft im Chalet) erzählt. Somit kann man dem Geschehen sehr gut folgen. Die Kapitel sind kurz und knackig, so bleibt der Verlauf dynamisch. Es braucht ein bisschen, bis die Geschichte in Fahrt kommt, aber dann geht es Schlag auf Schlag und man mag das Buch kaum aus den Händen legen. Mit meiner Vermutung wer der Täter sein könnte, lag ich von Anfang an richtig (war also ein bisschen vorausschaubar), aber das hat mich nicht gestört, denn Ruth Ware versteht es, die Spannung zu halten und bringt interessante psychologische Aspekte ans Licht. Aus meiner Sicht noch nicht der ganz perfekte Thriller, aber schon sehr nah dran. Weitere Thriller von Ruth Ware stehen nun auf meiner Wunschleseliste und ich empfehle dieses Buch auf alle Fälle mit vier von fünf Punkten weiter, denn es ist solide gemacht und dürfte Thrillerfans nicht enttäuschen.
Spannende Unterhaltung auf hohem Niveau
von JoanStef Bender - 30.12.2021
Spannende Unterhaltung auf hohem Niveau Dieser neue Thriller von Ruth Ware wird am 22.12.2021 in Deutschland erscheinen. Das Original : One by One ( 12.10.2020),wurde von Susanne Goga-Klinkenberg, ins Deutsche übersetzt. Und trägt nun den Titel: Das Chalet. mit dem Schnee kommt der Tod . Die britische Autorin Ruth Ware hat weltweiten Erfolg mit ihren Romanen. Drei, ihrer psychologisch ausgeklügelten Kriminalromane,wurden in über 40 Sprachen übersetzt und weltweit verkauft.. Sie wurde 1977 in Südengland geboren und lebt in Brighton/Großbritanien. Als Fremdsprachen-Korrespondentin, Englischlehrerin und Service-Berufen tätig, hatte sie auch eine Weile in Paris gelebt. Der erste, in Deutschland erschienene Roman war : Im dunklen, dunklen Wald ( 2016). Dieser wurde vom dtv-Verlag München veröffentlicht. Das Cover: zeigt eine, von mit Schnee bedeckten Felsmassiven, umgebene einsame Berg-Hütte. Der dadurch entstehende, bedrückende Eindruck, wird durch den Titel verstärkt. Jetzt erwartete ich einen spannenden & sicher auch, beklemmenden Roman. Der Inhalt: Die Mitarbeiter und Eigner eines Start-ups, treffen sich in den französischen Alpen, in einem feudalem Chalet. Es sollen wichtige Veränderungen in der Firmenstruktur, besprochen werden. Schon bei Eintreffen der Gäste, wird das Wetter zunehmend ungemütlicher. Schnee-& Geröll-Lawinen sind nun nur eine Gefahr, denen die Gruppe & deren Gastgeber, ausgesetzt sind. Schon nach kurzer Zeit kommen die ersten Teilnehmer ums Leben. Abgeschnitten von dem Rest der Welt, versuchen alle, ihres & das Leben der Anderen, zu schützen. Was passiert hier und wer ist verantwortlich? Mein persönlicher Leseeindruck Erzählstil, Grammatik, Übersetzung: Die Autorin benutzt eine sehr gute Gliederung. Die Kapitel sind immer einer Person zugeordnet, die dann die Geschehen in Real-Zeit in der Ich-Form , erzählt. Dadurch werden mir nicht nur die Geschehnisse, besonders greifbar, dargestellt. Ich fühle mich den Emotionen, Gedanken und Motivationen der jeweiligen Personen sehr nah. DIe Erzählung geht in gutem Tempo voran & lässt nicht viel Leerlauf , zwischen den mitunter gefährlichen Etappen. Die Fage warum hier geschieht, was niemand erwartet hätte, ist bis kurz vor dem Buchende, präsent und unvorhersehbar. Spannung und Thrill: Es zieht sich ein roter Spannungsfaden durch die gesamte Story. Gedanklich bin ich als Ermittlerin dabei. Ich möchte nicht, dass meine Favoriten zu Schaden kommen. So manche Situationen sind sehr spannend und machen es unmöglich, das Buch zur Seite zu legen. Zusammenfassung: Der Ein oder Andere, werden sich hier an ein anderes 2020 veröffentlichtes deutsches Buch erinnern. Die Geschichte erzählte von einer Gruppe Menschen, die im Gebirge durch extremen Schneefall eingeschlossen wurden. Hier kamen ebenfalls einige der Teilnehmer, ums Leben Ich hoffte, dass es nicht, zu viele Paralellen geben würde. Nun, da ich Das Chalet gelesen habe, stelle ich fest: es gibt einige Ähnlichkeiten. Aber, diese haben meinen positives Gesamteindruck nicht geschmälert.. Im Rückblick ist ganz klar: obwohl sich einige Rahmenbedingungen ähneln, ist es eine andere Geschichte. Die deutsche Übersetzung ist gut gelungen. Ruth Ware zeigt in diesem Roman ihr Können und unterhält auf hohem Niveau. Ich ziehe einen halben Punkt bei der Bewertung ab, da sich die Rahmenbedingungen ähneln. Fazit: EIne sehr gute 4,5*Sterne Bewertung verbunden mit einer Leseempfehlung für Thriller-Fans,
Lesenswerter Thriller!!
von Fee04 - 27.12.2021
Klappentext: Ein Luxus-Chalet in den französischen Alpen mitten im tiefsten Winter. Die Mitarbeiter eines erfolgreichen Social-Media-Start-ups haben sich hier eingemietet, um über das Übernahmeangebot eines großen Unternehmens zu diskutieren. Die Stimmung ist angespannt. Alle hier haben etwas zu verlieren. Und manche viel zu gewinnen. Dann beginnt das Grauen: Ein Mitglied der Gruppe nach dem anderen wird ermordet oder verschwindet. Nach einem Lawinenabgang ist das Chalet von der Außenwelt abgeschnitten, es gibt keinen Handyempfang. Der Killer muss einer der Gäste sein Es ist bereits mein zweites Buch von Ruth Ware und obwohl die Idee mit dem verschütteten Chalet und rätselhaften Morden in einer Gruppe nicht neu ist, hat mich das Buch bis zuletzt sehr gut unterhalten. Der Schreibstil ist fesselnd, es wird abwechselnd zwischen Erin und Liz in der Ich-Form erzählt. Anfangs ist es etwas langatmig, jedoch wird das Chalet in den Alpen wunderschön beschrieben, auch die Ausführungen zu den Protagonisten ist umfangreich. Der Thriller seine ganz eigene klaustrophobische Art und legt ab der Hälfte an Spannung und Nervenkitzel zu. Es stellt sich schnell heraus, wer der Mörder ist und doch macht dies dem meisterhaften Ende keinen Abbruch. Im Gegenteil die Spannung wird sogar noch erhöht. Persönlich wurde ich sehr gut unterhalten und kann diesen Thriller empfehlen! Einen Punkt ziehe ich ab weil es zu sehr an andere Bücher mit ähnlichem Inhalt z.B.Offline erinnert.
Versunken im Schnee
von Annabell95 - 27.12.2021
Die Mitarbeiter eines erfolgreichen Media-Start-Up Unternehmens haben sich in einem Chalet in den französischen Alpen eingemietet. Die Diskussion über das Übernahmeangebot eines erfolgreichen Unternehmens steht im Vordergrund. Mit auf dem Programm: Skifahren. Die Stimmung unter den Gästen ist angespannt. Manche haben viel zu verlieren, aber manche auch viel zu gewinnen. Nach einem Lawinenabgang beginnt das Grauen. Ein Mitglied nach dem anderen verschwindet oder wird ermordet aufgefunden. Eins ist klar: Der Mörder muss einer der Gäste sein. Zu Beginn ist die Story etwas langatmig und zäh. Die Story wird über die ganze Länge des Buchs abwechselnd aus der Sicht von Liz (Miteignerin des Start-ups) und Erin (Hausmutter des Chalets) in der Ich-Perspektive erzählt. Man spürt die Gedanken und Gefühle dieser beiden Hauptprotagonisten und kann sich auch recht gut in sie hineinversetzen. Es dauert ein wenig bis die ganze Handlung an Fahrt aufnimmt. Aber dann wird es herzzereißend spannend und nervenaufreibend. Es wird realtiv schnell aufgelöst, wer hier hinter den Morden steckt, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Eher im Gegenteil dann nimmt die Spannung nochmal an Fahrt auf. Man kommt kaum zu Atem. Nur kurz bekommt man als Leser eine kleine Pause zum Verschnaufen bis es dann rasant weitergeht. Mit den verschneiten Alpen und dem Chalet, abgeschnitten von der Außenwelt wurde ein tolles Setting geschaffen. Allerdings war es irgendwie nichts Neues. Es hat mich so an Arno Strobels Offline erinnert. Mein Fazit: Temporeich, herzzereißend spannend und nervenaufreibend. Ein tolles Buch für kalte Wintertage, aber leider nicht unbedingt was Neues. Trotzdem eine klare Leseempfehlung.
Eingeschneit
von Gosulino - 27.12.2021
Die Mitarbeiter einer Social Media Firma finden sich in einem Chalet in den französischen Alpen ein, um über ein Übernahmeangebot der Firma zu diskutieren und abzustimmen. Die Stimmung ist kurz vorm kippen, als die Teilnehmer beschließen, trotz starker Schneefälle, Skifahren zu gehen, um die Gemüter wieder zu beruhigen. Die beiden Angestellten des Chalets, Erin und Danny, sorgen für das Wohl der Gäste und Erin begleitet die Gruppe als Skiführerin. Anfänger und Fortgeschrittene suchen ihre Pisten aus und als sich die Gruppe abends wieder im Chalet einfindet, ist ein Mitglied verschwunden. Als sich eine Lawine löst, das Chalet von der Außenwelt abgeschnitten ist und eine weitere Person den Tod findet, ist allen klar, der Mörder ist unter den Gästen. Dies war der erste Roman, den ich von Ruth Ware gelesen habe und sicher nicht der letzte. Der angenehme Schreibstil der Autorin war bezeichnend, die Charaktere sehr gut dargestellt mit all ihren Macken und Eigenheiten. Ebenfalls ist die Stimmung im Chalet sehr gut eingefangen, vielleicht auch durch die Erzählweise, die abwechselnd aus der Sicht von Erin und Liz geschieht. Die Spannung baut sich langsam auf und steigert sich bis zum Ende. Wer selbst Ski fährt, dem bleibt vor allem am Schluss während der Fahrt auf der von der Lawine verschütteten schwarzen Piste das Herz fast stehen. Ein sehr guter Roman, dem ich alle fünf Sterne und eine Leseempfehlung gebe.
Spannung im Schnee
von readingmimi - 27.12.2021
In Das Chalet von Ruth Ware lernen wir eine Gruppe von Mitarbeitern eine Social-Media-Start-ups kennen, die zusammen in ein Chalet in den französischen Alpen fahren. Hier soll eine Übernahmeangebot zusammen diskutiert, aber natürlich auch Ski gefahren werden. Die Gruppe ist gespalten, wie sie sich entscheiden sollen. Noch bevor eine Entscheidung getroffen werden kann, wird schon das erste Mitglied nach einem Skiausflug vermisst und kurz darauf beginnt das Morden im Chalet. Der Anfang war sehr langatmig, sodass es leider auch erst ab der Hälfte spannend wurde. Die erste Hälfte war man sehr damit beschäftigt sich zu merken wer welcher Protagonist war und kommt immer wieder durcheinander. Ab der Hälfte wurde es dann spannend, was aber viel mehr am Schreibstil als an der eigentlichen Offenbarung des Mörders lag, da ich gleich von Anfang an einen Verdacht hatte, der sich dann auch bestätigt hat. Leider waren die Protagonisten auch alle nicht sonderlich sympathisch. Jedoch muss betont werden, dass mir der Schreibstil wieder einmal sehr gut gefallen hat und man daher die Geschichte doch sehr schnell liest. Der Thriller ist keineswegs schlecht, aber auch nicht das beste Werk der Autorin.
Alptraum in den Bergen
von kikiwees.welt.der.buecher - 26.12.2021
Die Mitarbeiter des Start-Up-Unternehmens Snoop verbringen ihren luxuriösen Firmenausflug in einem Chalet in Frankreich. Doch mit der Urlaubsstimmung ist es schnell vorbei, bereits vom ersten Skiausflug kehrt eine Mitarbeiterin nicht zurück und nachdem kurze Zeit später eine Lawine das Chalet von der Außenwelt abschneidet, stellt sich heraus, dass unter den Gästen ein Mörder sein muss. Luxusurlaub in den Bergen, eine traumhafte Winterlandschaft, hier scheint zunächst ein Wintermärchen wahr zu werden, bevor sich dann alles in einen Alptraum verwandelt. Die Spannung ließ am Anfang einige Kapitel auf sich warten, denn das Einführen der zahlreichen Charaktere braucht seine Zeit, aber nach dem Lawinenabgang hat mich die beklemmende Stimmung und das tiefe Misstrauen jedem gegenüber an die Handlung gefesselt. Ich mochte die kurzen Kapitel, den Schreibstil und die Erzählperspektiven. Man erfährt die Geschichte aus Sicht von Liz, einer Teilhaberin der Firma und Erin, die als Angestellte im Chalet arbeitet. Auch die Idee der Snoop App fand ich kreativ und gelungen, gäbe es sie wirklich, würde ich mit Sicherheit zu den Usern gehören. Der Spannungsbogen ist konstant gespannt und steigt zum Ende hin noch einmal dramatisch an. Trotzdem konnte mich die Auflösung und der Schluss nicht so überraschen und überzeugen, wie beispielsweise bei Hinter diesen Türen der Wow-Effekt blieb leider diesmal aus. Das Chalet ist ein Thriller, der das Rad nicht neu erfindet und mit dem abgeschnittenen Chalet in den Bergen ein beliebtes und bekanntes Thriller-Setting bietet. Durch den anschaulichen Schreibstil löste dieses Buch bei mir aber ein absolutes Unbehagen ausl und hat mich bezüglich Täter und Motiv den überwiegenden Teil des Buches miträtseln lassen. Von mir gibt es vier Sterne und eine Leseempfehlung.
One by one
von Galladan - 26.12.2021
Das Chalet: Mit dem Schnee kommt der Tod, Thriller von Ruth Ware, erschienen im dtv Verlag am 22. Dezember 2021. Topher St Clair-Bridges und Eva van den Berg umringen sich jeder mit einer Art Hofstaat. Sie sind Gründer eines IT-Unternehmens und Topher möchte das Geschäft erweitern, Eva hingegen will es mit großem Gewinn verkaufen. Um die Fronten zu klären sind sie mit den anderen Eignern und einigen Mitarbeitern in ein wunderschönes Chalet gefahren, um Besprechungen zu machen und dazwischen die Zeit mit gutem Essen und etwas Skifahren zu nutzen. Nach einem Ausflug kommen nicht alle wieder zurück ins Chalet, schlimmer noch, eine Lawine trifft das Chalet und plötzlich sind Gäste und Personal von der Außenwelt fast völlig abgeschnitten. Die Geschichte wird aus Sicht von Erin und Liz erzählt. Erin ist eine Angestellte, die sich um das Haus und die Gäste kümmert, Liz ist eine der Gäste über die Zukunft des Unternehmens entscheiden werden. In den weitläufigen französischen Alpen fühlt man sich schnell bedrängt und eingesperrt als es die Lawine schafft Internet, Telefon und Rückweg abzuschneiden. Wie viel schlimmer ist es, wenn dann noch eine Person nach der anderen ermordet wird. Wir wissen schon bei den ersten Zeilen des Buches wie viele Tote es gab, nicht aber wer Opfer und wer Täter ist. Durch die Abwechselnde Erzählung durch die beiden Protagonisten werden verschiedene Blickwinkel gezeigt und man kann gut mitfühlen, wie es sich dort im Schnee anfühlt. Ruth Ware hat wieder einen Page Turner geschrieben, der mich begeistert hat. Klare Leseempfehlung.
Ruth Ware weiß einfach wie Spannung geht
von Anonym - 25.12.2021
Ruth Ware ist auf dem besten Weg, sich ganz nach oben auf meine Lieblings-Autoren Liste zu setzen, mit diesem Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte, ist sie auf jeden Fall wieder ein gutes Stück weiter nach oben gehüpft. Zwar ist die Story alles andere als neu - eine Gruppe von Menschen sitzt fest in einem abgelegenen einsamen Chalet und es sterben nacheinander Mitglieder dieser Gruppe, es ist also vollkommen klar, dass einer aus der Gruppe der Mörder sein muss - aber Ruth Ware hat das so dermaßen spannend geschrieben, dass es keineswegs vorhersehbar oder auch nur in Ansätzen langweilig gewesen wäre. Ganz im Gegenteil, während des Lesens hatte zumindest ich immer mal wieder einen anderen Verdächtigen in Betracht gezogen. Nach ca. zwei Dritteln des Buchs ist dann klar, wer der Mörder ist. Hier war ich ein bisschen besorgt, ob nach dieser Auflösung der Rest des Buchs dann wohl immer noch spannend ist, meine Besorgnis war aber völlig unbegründet. Alles in allem von mir eine absolute Leseempfehlung.
Dramatischer Aufenthalt in den Bergen
von Hornita - 22.12.2021
Die spannende Geschichte um den Firmenausflug eines IT Start-Ups ins Bergchalet, bei dem sich immer mehr Tote ansammeln, wird aus den Perspektiven zweier weiblicher Hauptpersonen erzählt. Die Anzahl der Verdächtigen ist von Anfang an begrenzt und erinnert damit an klassische Agatha Christie Settings. Bei der Art und Weise, wie die Personen miteinander umgehen, musste ich unweigerlich an Sartres "Geschlossene Gesellschaft" denken, denn es finden sich immer neue Allianzen, die dann andere Personen unter Druck setzen. Alle Personen sind sehr glaubhaft und nachvollziehbar beschrieben und psychologisch gekonnt umgesetzt. Der Thriller lässt sich flüssig und am liebsten in einem Rutsch lesen, die Sprache ist angenehm. Ich wurde sehr gut unterhalten und kann dieses Buch nur empfehlen.
Hervorragend
von Alexandra B - 22.12.2021
Das Cover finde ich super gewählt. Der Schreibstil ist grossartig - flüssig und spannend. Für mich ist dieses Buch ein toller Thriller, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, genauso wie die Umgebung. Ich konnte dieses spannende Buch nicht mehr aus der Hand legen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
Netter Ausflug in den Schnee
von Claudias Bücherhöhle - 22.12.2021
Zum Buch Topher - der Gründer Eva - die Gründerin Rik - der Mann für das Geld Elliot - der Technik-Freak Miranda - die Frau für die PR Tiger - die Frau für die Reichweite Carl - der Mann für das Recht Inigo - der Assistent Ani - die Bezähmerin Liz - die Unsichere Erin - die Gastgeberin Das Cover dieses Buches ist wirklich gut gelungen. Es passt einfach in diese Jahreszeit und in die Kulisse, in der sich die Story abspielt. Die Haptik gefiel mir auch richtig gut. Jeweils die Ecken des Buches fühlen sich an, als ob eine leichte Eisschicht auf ihnen liegt - genial! Erzählt wird die Geschichte aus zwei verschiedenen Perspektiven, beide in der ersten Person. Wie ihr oben an meiner Aufstellung seht, tummeln sich hier jede Menge Charaktere. Für einige von ihnen gibt es auch im Buch eine kurze und knappe Einführung. Dies liest sich wie eine Website, auf der sich das Team einmal vorstellt. Ist wahrscheinlich auch so, denn diese Menschen haben ein Social-Media-Unternehmen gegründet oder arbeiten für es. Es handelt sich dabei um eine Musik-App, bei der man in Echt-Zeit genau das hören kann, was zum Beispiel ein anderer User hört. Unter Umständen "folgt" man so auch einem Prominenten. Gar keine so schlechte Idee, wenn man bedenkt, dass heutzutage ohne Social Media sowieso fast gar nichts mehr läuft. Die Story beginnt mit einem kleinen Zeitungsartikel der BBC, wo vier tote Engländer in den französischen Alpen gemeldet werden. Liest sich sofort schon äußerst tragisch. Danach springt der Leser ganze fünf Tage zurück und erfährt stückchenweise, was passiert ist und wer dem Tod zum Opfer fällt. Ich fand Saint-Antoine und das dazugehörige Chalet für jeden Schnee- und Ski-Fan sehr idyllisch gelegen. Die Charaktere waren mir bis auf einen durchweg unsympathisch. Jeder hat nur seinen Vorteil im Kopf und hauptsächlich ging es um Geschäftliches. Das hat mich persönlich jetzt nicht so gereizt, aber ich fand es spannend zu sehen, welche Rolle gerade die beiden Frauen aus der Erzählperspektive hier spielen. Dies war nämlich von vorneherein ziemlich unklar. Ruth Ware hat mir nette Lesestunden mit ihrem neuesten Werk beschert. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit, wenn man es sich mit diesem Buch bei Kerzenschein gemütlich macht, passte es einfach sehr gut. Ich konnte mir das Setting bildlich gut vorstellen und empfand die im Buch herrschende Atmosphäre meist bedrückend und auch ein wenig unheimlich. Das hat die Autorin wirklich gut herauskristallisiert. Wie schon oben angesprochen nervte mich das überwiegend geschäftliche Gerede und die dazugehörigen Meetings. Für mich fehlte hier der Sinn und Zweck einer gemeinsamen Reise. Nach und nach verschwinden oder sterben einige der Anwesenden, was recht spannend gemacht war. Ungefähr 100 Seiten vor Schluss zeigt sich, wer dafür verantwortlich ist. Danach kommt nichts Nennenswertes mehr, leider. Außerdem hatte ich einen Verdacht, der sich letztendlich auch bestätigte. Das Warum hat mich nicht ganz zufriedengestellt und war von einer überragenden Auflösung leider weit entfernt. Netter Ausflug in die idyllische Schneelandschaft der französischen Alpen, aber leider nicht so gut wie andere Werke der Autorin.
Spannende UNterhaltung auf hohem Niveau
von JoanStef Bender - 21.12.2021
Spannende Unterhaltung auf hohem Niveau Dieser neue Thriller von Ruth Ware wird am 22.12.2021 in Deutschland erscheinen. Das Original : One by One ( 12.10.2020),wurde von Susanne Goga-Klinkenberg, ins Deutsche übersetzt. Und trägt nun den Titel: Das Chalet. mit dem Schnee kommt der Tod . Die britische Autorin Ruth Ware hat weltweiten Erfolg mit ihren Romanen. Drei, ihrer psychologisch ausgeklügelten Kriminalromane,wurden in über 40 Sprachen übersetzt und weltweit verkauft.. Sie wurde 1977 in Südengland geboren und lebt in Brighton/Großbritanien. Als Fremdsprachen-Korrespondentin, Englischlehrerin und Service-Berufen tätig, hatte sie auch eine Weile in Paris gelebt. Der erste, in Deutschland erschienene Roman war : Im dunklen, dunklen Wald ( 2016). Dieser wurde vom dtv-Verlag München veröffentlicht. Das Cover: zeigt eine, von mit Schnee bedeckten Felsmassiven, umgebene einsame Berg-Hütte. Der dadurch entstehende, bedrückende Eindruck, wird durch den Titel verstärkt. Jetzt erwartete ich einen spannenden & sicher auch, beklemmenden Roman. Der Inhalt: Die Mitarbeiter und Eigner eines Start-ups, treffen sich in den französischen Alpen, in einem feudalem Chalet. Es sollen wichtige Veränderungen in der Firmenstruktur, besprochen werden. Schon bei Eintreffen der Gäste, wird das Wetter zunehmend ungemütlicher. Schnee-& Geröll-Lawinen sind nun nur eine Gefahr, denen die Gruppe & deren Gastgeber, ausgesetzt sind. Schon nach kurzer Zeit kommen die ersten Teilnehmer ums Leben. Abgeschnitten von dem Rest der Welt, versuchen alle, ihres & das Leben der Anderen, zu schützen. Was passiert hier und wer ist verantwortlich? Mein persönlicher Leseeindruck Erzählstil, Grammatik, Übersetzung: Die Autorin benutzt eine sehr gute Gliederung. Die Kapitel sind immer einer Person zugeordnet, die dann die Geschehen in Real-Zeit in der Ich-Form , erzählt. Dadurch werden mir nicht nur die Geschehnisse, besonders greifbar, dargestellt. Ich fühle mich den Emotionen, Gedanken und Motivationen der jeweiligen Personen sehr nah. DIe Erzählung geht in gutem Tempo voran & lässt nicht viel Leerlauf , zwischen den mitunter gefährlichen Etappen. Die Fage warum hier geschieht, was niemand erwartet hätte, ist bis kurz vor dem Buchende, präsent und unvorhersehbar. Spannung und Thrill: Es zieht sich ein roter Spannungsfaden durch die gesamte Story. Gedanklich bin ich als Ermittlerin dabei. Ich möchte nicht, dass meine Favoriten zu Schaden kommen. So manche Situationen sind sehr spannend und machen es unmöglich, das Buch zur Seite zu legen. Zusammenfassung: Der Ein oder Andere, werden sich hier an ein anderes 2020 veröffentlichtes deutsches Buch erinnern. Die Geschichte erzählte von einer Gruppe Menschen, die im Gebirge durch extremen Schneefall eingeschlossen wurden. Hier kamen ebenfalls einige der Teilnehmer, ums Leben Ich hoffte, dass es nicht, zu viele Paralellen geben würde. Nun, da ich Das Chalet gelesen habe, stelle ich fest: es gibt einige Ähnlichkeiten. Aber, diese haben meinen positives Gesamteindruck nicht geschmälert.. Im Rückblick ist ganz klar: obwohl sich einige Rahmenbedingungen ähneln, ist es eine andere Geschichte. Die deutsche Übersetzung ist gut gelungen. Ruth Ware zeigt in diesem Roman ihr Können und unterhält auf hohem Niveau. Ich ziehe einen halben Punkt bei der Bewertung ab, da sich die Rahmenbedingungen ähneln. Fazit: EIne sehr gute 4,5*Sterne Bewertung verbunden mit einer Leseempfehlung für Thriller-Fans,
Mord im Eis
von Celia Kim - 20.12.2021
Das Buch, das Chalet von Ruth ware, ist genau das richtige für triste Winterabende oder für jeden Leser der auf der Suche nach einem atemberaubenden Pageturner ist. Der Anfang hat mich wirklich sehr überrascht. Es beginnt mit einer Arte Übersicht über Instagram Profile nur das es sich nicht um Instagram sondern um die App der Protagonisten Snoop handelt, eine fiktive App in der man der Musik von anderen Usern folgen kann (eine sehr coole Idee übrigens). Die Handlung ist einfach geschildert, das Team von Snoop macht sich auf einen Teamausflug in die Alpen und mietet zu diesem Zweck ein Chalet. Mit von der Partie ist auch noch Liz eine ehemalige Mitarbeiterin und Danny der Koch des Chalet und Erin, die sich um alles andere kümmert. Das Konzept sieht vor, dass jedes Chalet seinen eigene Koch und Hausbetreuer hat und somit rund um die Uhr begleitet wird. Danny und Erin sind ein eingespieltes Team und gute Freunde das wird dem Leser schnell klar, jedoch schein Erin ein traumatisches Erlebnis in ihrer Vergangenheit zu verdrängen. Kurz nach Ankunft der Gäste wird dem Leser klar, dass auch in der Gruppe der Besucher eine Schieflage besteht. Liz scheint nicht so wirklich dazuzugehören und mit eigenen Dämonen zu kämpfen zu haben. Als dann kurze Zeit später eine Lawine das Chalet verschüttet und alle darin befindlichen Personen eingesperrt sind und auch noch Eve vom Skiausflug nicht mehr heimkehrt, beginnen sich die Ereignisse zuzuspitzen und führen zum Tod von mehreren Personen. Doch wer ist der Mörder und warum und vor allem wie entflieht man einem Mörder wenn man in einer Lawinenregion ist, verschüttet wurde und keinen Empfang hat.
Eingeschneit mit einem Mörder
von Cassandra - 19.12.2021
Ruth Ware ist eine britische Crime-Lady, deren Bücher sich in England und den Staaten verkaufen wie geschnitten Brot. Ich bin nicht richtig begeistert von ihren Werken, aber trotzdem will ich immer wieder etwas von ihr lesen. Hat leichte Suchteffekte. Wahrscheinlich, weil es sich so wegliest. Wie gutgemachter Fastfood. Nicht sehr nachhaltig, aber ich will immer weiterlesen, obwohl ich schon weiß, worauf es hinausläuft. Am Ende wird es keine Überraschung geben und ich werde nicht satt. Aber egal. Schon mit dem Klappentext hat sie mich. Mein heimlicher Traum, dieses Eingeschnei-Sein, erst recht in einem Luxus-Chalet in den schweizer Bergen. Die Start-Up Mitglieder der Musik-App Snoop sind echt posh. Erin und Danny, die die betuchten Gäste betreuen wirken sehr sympathisch. Aber dann gibt es eine Vermisste und bald darauf den ersten Toten. Zehn kleine Agatha Christie lässt grüßen. Nur dass Ruth Ware deutlich weniger subtil vorgeht. Rätselfreunde kommen hier nicht auf ihre Kosten. Das ist ein Wermutstropfen. Trotzdem insgesamt aber trotzdem sehr unterhaltsam.
Perfekter Thriller für die Winterzeit. Ich bin beeindruckt wie sehr Ruth Ware die Spannung halten und sogar noch anziehen kann bis zur Zerreißprobe.
von miss_atticos - 18.12.2021
In einem Chalet in den französischen Alpen quartieren sich die Mitarbeiter von Snoop ein. Es gibt ein äußerst lukratives Übernahmeangebot, über das sie sich austauschen und beraten wollen. Doch die Idylle in den verschneiten Bergen hält nicht lange an. Ein gemeinsamer Skiausflug und schon geht es los. Die erste Person verschwindet, eine weitere Person wird tot aufgefunden. Ist das schon alles oder werden noch mehr Unglücksfälle folgen? Was geschieht dort oben? Ich muss zugeben, dass ich mit der Anfangsfreude wirklich sehr zurückhaltend und sparsam umgegangen bin. Ich wurde in letzter Zeit vermehrt enttäuscht von Krimis und Thrillern. Ruth Ware jedoch hat mir gezeigt, dass es auch noch wahre Psychothrillerschätze gibt. Auf den ersten Seiten wurden die Figuren kurz vorgestellt, was mir einen guten Überblick verschafft hat. Der überwiegende Teil der Gruppe war mir zu glatt, zu reich, zu versnobt, zu perfekt für diese Welt. Ich war wirklich gespannt, ob es dadurch nicht schnell langweilig werden könnte. Kurze Zeit später gab es dann auch kein Halten mehr. Jede freie Minute wurde genutzt und je weiter ich vorwärts kam, desto bedrohlicher und unheimlicher wurde es. Die Spannung stieg von Seite zu Seite. Letztendlich mochte ich an diesem Thriller einfach alles. Der perfekte Schauplatz, eine interessante Gruppe mit dem einen oder anderen Geheimnis, Schnee und Berge ohne Ende, kein Entkommen - was will man mehr. Eine Falle aus Schnee und Eis. Für mich der perfekte Thriller für die Winterzeit.
Spannender Thriller
von Jacky - 18.12.2021
Der Schreibstil ist flüssig und liest sich angenehm. Das Buch ist aus der Sicht von 2 Personen geschrieben. Auf der einen Seite lesen wir von Liz und auf der anderen Seite von Erin. Zwei total unterschiedliche Personen mit denen durch die Geschichte geführt wird. Erin ist Angestellte im Chalet und für die Gäste zuständig. Diesmal sollte jedoch alles anders sein als sonst. Die Gruppe von Snoop kehrt nach einem Skiausflug ohne Eva zurück. Diese wird vermisst und dann plötzlich kommt eine Lawine runter und sperrt die Leute im Chalet ein. Kurz danach geschieht auch schon der erste Mord dort und es ist klar, es kann nur einer von ihnen sein. Es ist richtig spannend geschrieben und es war interessant mitzurätseln wer da wen warum umbringt. Die geschaffene Atmosphäre war spannend bis him Schluss. Die Auflösung hat mir sehr gefallen und es war sicher nicht das letzte Mal, dass ich von der Autorin etwas lese.
Packender und Spannender Thriller von der ersten bis zur letzten Seite
von Stephanie H. - 17.12.2021
Cover Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Eine eisige Winterlandschaft mitten in den Bergen, in der. Mitte ein kleines Chalet und eine Frau die einen eisigen Weg entlangläuft. Schon das Cover macht Lust auf mehr! Inhalt Eine Gruppe aus Mitarbeitern und Führungskräften eines Social Media Unternehmens mietet sich in einem Luxus Chalet in den Bergen ein, um über die Zukunft der Firma zu beraten. Eigentlich sollte es ein netter Firmenausflug sein. Doch alles entwickelt sich anders, als an einem Tag, an welchem die Gruppe nur Skifahren wollte, die Chefin der Gruppe verschwindet.. Und so nimmt das Grauen seinen Lauf, nicht nur die Chefin des Unternehmens verschwindet, sondern der heftige Schneefall löst noch eine Lawine aus und die Gruppe wird im Chalet eingeschneit. Nach und nach fällt auch der Strom aus und das Handynetz weg. Als dann noch weitere furchtbare Dinge passieren,stellt die Gruppe fest, dass sie wohl gefangen sind mit einem Mörder. Schreibstil Dies war mein erstes Buch von Ruth Ware. Es wird aber definitiv nicht mein letztes gewesen sein. Ihr Schreibstil ist sehr packend und fesselnd, ich hatte keine Sekunde das Gefühl gelangweilt zu sein. Langatmige Stellen gab es für mich in diesem Buch auch keine. Die Autorin ging sehr auf die verschiedenen Charaktere ein, sodass man als Leser sehr viel über die einzelnen Personen erfährt, was ich sehr toll finde. Es wird aus der Sicht von 2 Personen erzählt. Erin, die für das Wohl der Gäste verantwortlich ist und sehr sympathisch wirkt und Liz, eine junge Ex-Mitarbeiterin der Firma die als "Graue Maus" des Unternehmens dagestellt wird. Fazit : Wow, was soll ich sagen?!Ich habe diesen Thriller innerhalb weniger Tage durchgelesen,einfach weil die Geschichte mich so gefesselt hat. Der Schauplatz, ein Chalet mitten in den Bergen, eignet sich einfach hervorragend für einen Thriller. Die Charaktere haben mich allesamt gefesselt. Und ich konnte mir lange Zeit nicht denken, welche Person wirklich hinter den Morden steckt. Ich liebe Thriller, die den Leser im Dunklen tappen lassen. Für mich zählt dieses Buch definitiv zu meinen Jahreshighlights und ich bin sehr froh und dankbar das ich die Chance hatte es vorab lesen zu dürfen. Gerne mehr davon liebe Ruth Ware, dies ist einer der besten Thriller, welche ich seit langem gelesen habe!
Eingeschneit mit einem Mörder
von Ascora - 16.12.2021
Der neue Thriller "Das Chalet" von Ruth Ware folgt einem bekannten und bewährten Schema: eine bestimmte Gruppe ist in auf ein gewisses Umfeld begrenzt und ein erster Mord geschieht, natürlich kann der Täter nur aus der gewissen Gruppe kommen. Klingt bekannt? Aber es funktionier! Der Schauplatz ist hier ein Luxus-Chalet in den französischen Alpen und die eingeschlossene Gruppe sind die Mitarbeiter eines Social-Media-Unternehmens, die einen finanzkräftigen Übernahmedeal ausdiskutieren müssen. Eine Lawine sorgt dafür, dass das Chalet von der Außenwelt abgeschnitten ist. Und anscheinend treibt ein Killer dort sein Unwesen, denn wie ein Zeitungsartikel gleich am Beginn des Buches verrät, kommt es zu vier Toten und zwei Verletzten und die Polizei ermittelt unter den acht Überlebenden. Doch wer ist der Täter? Und was war der Auslöser? Erzählt wird die Handlung von zwei Personen, der Inhaberin des Chalets Erin und einer kleinen Mitarbeiterin des Unternehmens Liz, die abwechselnd als Ich-Erzähler fungieren. Es ist faszinierend wie eine relativ bunt zusammengewürfelte Gruppe, die eigentlich nur die Arbeit verbindet in einer solchen Stresssituation reagiert und wie sich die Dynamik verändert. Auch das eigentliche Luxus-Chalet mit allen Annehmlichkeiten wird ein klaustrophobischer, beängstigender Ort. Der ideale Schauplatz für so einen Thriller. Und ich muss sagen, dass ich die Umsetzung des bekannten Schemas durch Ruth Ware absolut fesselnd und überzeugend fand. Man fiebert beim Lesen mit und rätselt wer der Mörder ist und vor allem warum.
Mord in den Alpen
von Anonym - 14.12.2021
Wer möchte nicht einen schönen Winterurlaub verbringen und das beeindruckende Panorama der Alpen in einem luxuriösen Chalet genießen? Ruth Ware erfüllt die geheimen Wünsche ihrer Leser und macht in ihrem neuen Psychothriller Das Chalet ein exklusives Feriendomizil zum Schauplatz eines Verbrechens. Ein Luxus-Chalet in den französischen Alpen mitten im tiefsten Winter. Die Mitarbeiter eines erfolgreichen Social-Media-Start-ups haben sich hier eingemietet, um über das Übernahmeangebot eines großen Unternehmens zu diskutieren. Die Stimmung ist angespannt. Alle hier haben etwas zu verlieren. Und manche viel zu gewinnen. Dann beginnt das Grauen: Ein Mitglied der Gruppe nach dem anderen wird ermordet oder verschwindet. Nach einem Lawinenabgang ist das Chalet von der Außenwelt abgeschnitten, es gibt keinen Handyempfang. Der Killer muss einer der Gäste sein Auf den ersten Blick wirkt das Cover dieses Psychothrillers gar nicht so spektakulär. Überwiegend in Schwarz-Weiß-Tönen gehalten, zeigt eine typische verschneite Landschaft mitten in den Bergen; eine dunkelhaarige Frau bewegt sich zielstrebig durch die Schneemassen auf ein hell erleuchtetes, einsam gelegenes Holzhaus zu. Lässt man es länger auf sich wirken, fühlt man ein beklemmendes Gefühl in sich aufsteigen. Wer ist diese/r Unbekannte und was mag er/sie im Schilde führen? Der Titel des Psychothrillers ist in blutroten Lettern gehalten und rekurriert auf den Aufenthaltsort der gut situierten Gäste, die sich zu einem geschäftlichen Meeting in den französischen Alpen zusammengefunden haben. Der Untertitel verheißt nichts Gutes: Mit dem Schnee kommt der Tod. Die Handlung spielt in einem exklusiven Chalet in den französischen Alpen, das für die gut situierten Mitarbeiter eines weltweit agierenden, erfolgreichen Start-Up gebucht worden ist. Das Geschehen wird aus wechselnden Perspektiven geschildert. Im Mittelpunkt stehen Erin, welche sich in der beliebten Ferienregion auskennt und als Gäste-Betreuerin für das Wohlergehen aller Urlauber verantwortlich zeichnet, und Liz, die als kleine Angestellte für das erfolgreiche Start-up tätig war und (nach ihrem Ausscheiden) einen winzigen Anteil hält, der im Rahmen der Diskussion über die angestrebte Übernahme durch ein großes Unternehmen eine entscheidende Rolle spielen könnte. Was für ein fesselndes Katz- und Maus-Spiel! Wer die Romane von Agatha Christie liebt, wird von diesem beklemmenden Werk begeistert sein. Ruth Ware hält sich an das bewährte Strickmuster und steht ihrem berühmten Vorbild nichts nach. Der raffinierte, atmosphärisch dichte Psychothriller erzählt eine spannende Geschichte, voll von düsteren Geheimnissen, lockt alle Leser auf falsche Fährten und wartet mit einem dramatischen Show-Down auf. Thats crime...
Gänsehaut-Feeling
von Tauriel - 11.12.2021
Durch den flüssigen und angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich gut in diese Geschichte gelandet und bekomme durch die Sichtweise von Erin und Liz hier häppchenweise diesen atmosphärisch dichten Thriller serviert. Erin und Danny bewirtschaften dieses luxuriöse Chalet und die Beiden sind ein eingespieltes Team. Alles ist für die neuen Gäste bereit. Die Neuankömmlinge ,eine Zweckgemeinschaft,können vom Charakter her nicht unterschiedlicher sein .Sie treffen sich hier, um gemeinsam ihre geschäftliche Lage zu besprechen und auch ihre Freizeit in den französischen Alpen zu genießen. Es stößt bei mir schon auf Unverständnis,welch negative Gruppendynamik hier vorliegt. Nachdem eine Lawine abgegangen ist,baut die Autorin ein klaustrophobisches Szenario auf, das die Brisanz der Lage widerspiegelt. Dafür hat sie sich ein passendes Setting ausgesucht. Minutiös beschreibt die Autorin die Lage im Chalet und auch mir wird es beim lesen mehr und mehr unbehaglicher. Erin und Danny versuchen das Beste aus dieser misslichen Lage zu machen . Wo bleibt der ersehnte Rettungstrupp? Einmal mehr trennt sich die Gruppe um Hilfe zu holen und ein nervenverzehrendes Katz-und Maus-Spiel beginnt.Wer überlebt? Am Ende wird die Spannung durch die kurz aufeinander folgenden Kapitel noch erhöht,sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Das Ende ist schlüssig und ich habe mich von dieser Autorin gut unterhalten gefühlt. Fazit: Ein atmosphärisch dichter Thriller mit Gänsehaut-Garantie.
Das Horrorhaus
von Baerbel82 - 11.12.2021
Ich habe fast alles von Ruth Ware mit Freude gelesen, u.a. "Im dunklen, dunklen Wald", "Woman in Cabin 10" und "Hinter diesen Türen". Auch "Das Chalet: Mit dem Schnee kommt der Tod", hat mich nicht enttäuscht. Worum geht es? Eine Gruppe junger cooler Briten, Mitarbeiter und Teilhaber eines IT-Unternehmens, gönnt sich eine Auszeit in den französischen Alpen, um über das Übernahmeangebot eines großen Unternehmens zu diskutieren. Nach einem Lawinenabgang ist das abgelegene Chalet von der Außenwelt abgeschnitten. Es wird kälter und kälter - und die Gruppe schrumpft. Einer nach dem anderen wird ermordet. Also muss der Killer unter ihnen sein... Mit "Das Chalet" ist Ruth Ware ein fesselnder, atmosphärischer Thriller gelungen, voller unverhoffter Wendungen. Toxische Freundschaften und ein klaustrophobisches Setting garantieren spannende Unterhaltung. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: aus Sicht von Liz, eine der Teilnehmerinnen, und aus Sicht von Erin, die Gastgeberin. Ein flüssig zu lesender, sprachlich gewandter Schreibstil. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Manche Mitglieder der Gruppe kommen sympathisch rüber, andere weniger. Gruppendynamik pur. Fast jeder hat ein Geheimnis. Alles in allem habe ich mich gut unterhalten, auch wenn ich "Hinter diesen Türen" einen Tick besser fand. Fazit: Spannendes Katz- und Mausspiel mit überraschendem Ende.
Packend, auf den Punkt und psychologisch durchtrieben
von Lisa - 29.11.2021
"Das Chalet - Mit dem Schnee kommt der Tod" ist ein Thriller welcher mich von Anfang bis Ende einfach nur begeistern und fesseln konnte. Ruth Ware hat hier wirklich ein äußerst erschreckendes, aber durchaus realistisches Szenario entworfen. Das Setting ist dabei bildhaft beschrieben, die Umgebung war gut vorstellbar und die Kälte fast schon spürbar. Was zunächst so idyllisch beginnt, verwandelt sich schnell in einen wahren Albtraum. Alle Protagonist:innen wirkten zunächst ehrlich, doch nach und nach bröckelt die Fassade und es kommen so viele Geheimnisse ans Licht, dass es durchgehend spannend bleibt. Ruth Ware schafft dabei eine einzigartige Atmosphäre der Angst. Dafür braucht sie noch nicht einmal allzu blutige Szenen, ihr reichen vielmehr subtile Hinweise um die Leser:innen in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Geschickt spielt sie mit zwei Perspektiven, welche sehr unterschiedliche Einblicke in die Geschehnisse bieten. Auch der Schreibstil gefiel mir unglaublich gut. Zusammen mit der Geschichte entwickelt er definitiv Suchtpotenzial! Hier fiel es mir unglaublich schwer das Buch aus der Hand zu legen, denn ich musste unbedingt wissen wie es weiter geht. Als geübte Thrillerleserin habe ich einige Details bereits vorausgeahnt, was mich in diesem Fall aber gar nicht störte. Denn die gesamte Auflösung war dennoch überraschend und so überhaupt nicht abzusehen. Für mich ist "Das Chalet" auf jeden Fall eins meiner Thrillerhighlights des Jahres 2021. Darum vergebe ich natürlich 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!
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