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Eisige Tage

von Alex Pohl
Kriminalroman. Originalausgabe.
Taschenbuch
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Die Welt des Verbrechens beginnt vor deiner Haustür ...

Winter in Leipzig, die Stadt erstarrt in Eiseskälte. In einem Auto am Elster-Saale-Kanal wird die steifgefrorene Leiche eines Anwalts gefunden. Was für die smarte Kommissarin Hanna Seiler und ihr … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Eisige Tage
Autor/en: Alex Pohl

ISBN: 3328103236
EAN: 9783328103233
Kriminalroman.
Originalausgabe.
Penguin TB Verlag

11. Februar 2019 - kartoniert - 425 Seiten

Beschreibung

Die Welt des Verbrechens beginnt vor deiner Haustür ...

Winter in Leipzig, die Stadt erstarrt in Eiseskälte. In einem Auto am Elster-Saale-Kanal wird die steifgefrorene Leiche eines Anwalts gefunden. Was für die smarte Kommissarin Hanna Seiler und ihren starrköpfigen Kollegen Milo Novic zunächst nach einem Routine-Mordfall aussieht, entpuppt sich rasch als ein Dickicht krimineller Verstrickungen: Im Besitz des Toten finden sie skandalträchtiges Material, darunter das Foto eines minderjährigen Mädchens, das seit einer Woche vermisst wird. Während die Stadt im Schnee versinkt, müssen die Ermittler eine düstere Welt betreten, in der schon die Jüngsten gefährliche Spiele treiben ...

Trailer

Portrait

Alex Pohl hatte jede Menge Jobs, bevor er mit seinen Bestsellern das große Publikum eroberte. Heute erreichen seine unter dem Pseudonym L.C. Frey verfassten Thriller regelmäßig Auflagen in sechsstelliger Höhe. Nun tritt Alex Pohl zum ersten Mal unter seinem Klarnamen als Autor in Erscheinung: »Eisige Tage« ist der Auftakt einer neuen Krimireihe rund um den Tatort Leipzig - seiner Heimatstadt.

Leseprobe

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Pressestimmen

"In EISGE TAGE schickt Krimautor Alex Pohl ein neues Ermittlerduo ins Rennen. Echte Typen mit echter Vergangenheit. Leipzig hat eine neue Attraktion." 3sat Kulturzeit
Bewertungen unserer Kunden
Ein äußerst spannender, rasanter Krimi mit ernstem Thema fesselt den Leser
von mesu - 13.04.2019
Dieser Roman hat alles, was einen guten Krimi auszeichnet: Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, eine vielschichtige facettenreiche Geschichte und ein Ermittler Team das aneckt, und bissig der Wahrheit auf den Grund geht, absolut gelungen! Die Kriminalbeamten Seiler und Novic ermitteln in einem brisanten Mordfall um einen Anwalt der nicht nur Verbindungen zur russischen Mafia unterhält, sondern auch in mysteriöse Vorfälle mit minderjährigen Mädchen verwickelt zu sein scheint.... Der Autor bindet seine Leser mit spannenden, in der Handlung wechselden Kapiteln, die nach und nach immer mehr von dem komplexen Fall freigeben. Die Geschichte fesselt und ist richtig gut geschrieben, das sollte sich keine Krimifan entgehen lassen!
Warm werden in Leipzig
von yesterday - 12.04.2019
"Eisige Tage" ist der erste Band einer geplanten Krimireihe aus und in Leipzig. Da ich bisher erst ein Mal ganz kurz (Buchmesse) dort war, kann ich zum Setting an sich nichts sagen, wohl aber zum sehr besonderen Ermittlerduo. Man muss erst einmal "warm werden" mit ihnen. Und das liegt nicht nur daran, dass das Buch im Winter spielt, einem der kältesten Winter von Leipzig. Dass Kommissar Milo Novic so seine Probleme mit der tiefen Temperatur hat, macht ihn für viele Leser sicher sympathisch. Er ist ansonsten aber oft eigenwillig, im Gehabe wie im Dialog und in seinen Handlungsweisen, die zugleich schleppend wie sprunghaft sein können. In kleinen Auszügen und Gedankenrückblenden erfährt man ein wenig mehr über die Protagonisten. Ihre Herkunft, ihre Sorgen und ihre nicht so rosige Vergangenheit. Um einen wie Novic ganz verstehen zu können, braucht es aber sicher noch mehrere Krimis aus dieser Reihe in Zukunft. Er arbeitet im Team mit Kommissarin Hanna Seiler, alleinerziehend (soweit zum Klischee) - aber nicht durch Scheidung. Auch sie hat ihr Päckchen zu tragen und versucht wie der Leser, Novic zu entschlüsseln. Die beiden verstehen sich zwischendurch sehr gut, ergänzen quasi ihre Gedanken und müssen gar nicht allzu viel reden. Sie sind sich in vielen Punkten einig und es gibt ein paar wenige, seltene Momente, wo sich nicht alles um den brutalen Fall eines ermordeten Anwalts dreht. Besagter Anwalt scheint in dubiose Machenschaften verstrickt zu sein. Die Spur führt in zwei verschiedene Richtungen, die auf den ersten Blick aber miteinander verbunden sind. Russen haben in Leipzigs Unterwelt das Sagen und genau dorthin scheinen Jugendliche systematisch zu verschwinden. Ausreißer, die niemand so schnell vermisst. "Eisige Tage" ist ein Krimi, der Lust auf eine Fortsetzung macht. Er hat an den richtigen Stellen Tempo, dann wieder ruhigere Momente (mehr als man erwarten würde, was sicher auch einer etwas intensiveren Einführung von Seiler und Novic geschuldet ist) und einige spezielle und auch verzweifelte Charaktere zu bieten, die wiederum eine ständige Unruhe und Ungewissheit, Unberechenbarkeit mit sich bringen. Zudem schreibt Alex Pohl im Präsens, was die Erzählung unmittelbarer und gewollt hektischer wirken lässt, was gut zum Tempo und der ständigen Unruhe passt. Man muss aber definitiv mit den beiden eigenwilligen Ermittlern klarkommen, die die Story mitsamt ihrer Rückblenden tragen, ansonsten könnte man den Krimi eher als "mühsam" empfinden.
Das neue Ermittlerduo
von Langeweile - 09.04.2019
Klappentext: Winter In Leipzig:Die Stadt erstarrt in Eiseskälte.In einem Auto am Kanal wird die steifgefrorene Leiche eines Anwalts gefunden. Was für die smarte Kommissarin Hanna Seiler und ihren starrköpfigen Kollegen Milo Novic zuerst nach einem Routinefall aussieht,entpuppt sich bald als ein Dickicht krimineller Verstrickungen. Im Besitz des Toten finden sie skandalträchtiges Material ,darunter das Foto eines minderjährigen Mädchens,das seit einer Woche vermisst wird. Während die Stadt im Schnee versinkt,müssen die Ermittler eine Welt betreten,in der schon die Jüngsten gefährliche Spiele treiben... Meine Meinung : Dem Autor ist es gelungen gleich zu Beginn Spannung aufzubauen und diese durchgehend zu halten. Die mafiösen Strukturen wurden eindrücklich und gnadenlos offenbart, manchmal stockte mir derAtem,bei den grausamen Schilderungen. Obwohl es sich um einen Roman handelt,befürchte ich, die Handlung ist sehr nah an der Realität. Es gefiel mir gut,dass es auch über das Privatleben der Protagonisten einiges zu erfahren gab. Fazit: Spannender Krimi,ich würde gerne mehr von den sympathischen Ermittlern lesen.
Wir befinden uns nicht im Bilderbuch - hier spielt die Realität
von Anonym - 03.04.2019
Hier werden die bösen Seiten Deutschlands sichtbar: Mord, Kinderhandel, Mafiamachenschaften. Dieses Buch vereint vieles, bei dem man am liebsten wegschauen möchte. Und es nimmt den Leser dabei mit ins Geschehen. Der Leser allerdings begleitet eher die junge Elise und ihren Freund, wird eins mit ihnen und übersieht dabei sehr schnell die Polizisten auf einem vermeintlichen Weg zur Gerechtigkeit. Viel einfacher fällt es dem Leser, sich mit den jungen Leuten zu identifizieren und auf diesem Weg vielleicht nicht ganz gesetzestreu zu hoffen. Sehr schnell ist der Leser im Geschehen, hat, wie bereits angedeutet, Schwierigkeiten, mit den Kommissaren auf ein Niveau zu komme und einen guten Draht zu finden. Nichtsdestotrotz baut sich auch an anderen Schauplätzen eine Spannung auf, die sich ohne weiteres auf den Leser überträgt, ihn einsaugt und nicht mehr loslässt. Doch immer wieder wird das Kontinuierliche des Lesers unterbrochen. Manchmal weiß er nicht mehr, in welchem Zeitabschnitt er sich nun befindet. Sagt das Kapitel ein Datum aus, kommt das nächste Unterkapitel mit einem anderen daher und versprüht einen Hauch von Ungereimtheit, was sich später zwar eventuell aufklären mag, jedoch im ersten Moment unstimmig erscheint. Alles in Allem ein Buch mit einer runden Geschichte, die zum Teil höchstwahrscheinlich nicht mal allzu weit weg sind von Realitäten, die in Deutschland herrschen.
Aufregender erster Fall
von niggeldi - 02.04.2019
In Leipzig wird in den eiskalten Wintertagen eine stark gefrorene Männerleiche entdeckt. Das Opfer entpuppt sich als Anwalt, in dessen Besitz später belastende Fotos gefunden werden: Sie zeigen pornografisches Material, unter anderem von einem jungen Mädchen, das seit ein paar Tagen vermisst wird. Je tiefer die Kommissare Hanna Seiler und Milo Novic graben, desto mehr grauenhafte Erkenntnisse kommen ans Licht. Das Cover passt zur Geschichte, das im Schnee davonrennende Mädchen zieht Aufmerksamkeit auf sich. Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten rauschen nur so an einem vorbei. Die beiden Kommissare sind interessante Charaktere und authentisch beschrieben. Der Leser erfährt viel Privates über sie, was sie plastischer erscheinen lässt und sympathisch macht. Der Fall ist keineswegs so, wie es der erste Blick vermuten lässt. Im Gegenteil, er ist verzweigt und die Auflösung hat mich überrascht. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall der beiden Ermittler! 4 Sterne.
Eisige Tage in Leipzig
von Bücherliebende - 30.03.2019
Von Alex Pohl sind schon einige Thriller erschienen, die er unter seinem Pseudonym L.C. Frey veröffentlicht hat. Einen habe ich bereits im letzten Jahr gelesen, der mir ausgesprochen gut gefallen hat. Somit war ich jetzt sehr neugierig auf "Eisige Tage". Der Auftakt einer neuen Krimireihe rund um den Tatort Leipzig mit dem Ermittlerduo Milovan Novic und Hanna Seiler. Zwei Charaktere die verschiedener nicht sein können und auf ihre Art einzigartig sind. Beide haben allerdings eine schwere Vergangenheit hinter sich und tragen noch einige Lasten mit sich herum. Dies bietet auf jeden Fall eine sehr gute Vorlage für weitere Bände. In ihrem ersten Fall bekommen sie es gleich mit den tiefsten Abgründen Leipzigs zu tun, in der die russische Mafia und verschwundene minderjährige Mädchen eine große Rolle spielen. Viel Fantasie braucht man da leider nicht, was mit diesen verschwunden Mädchen passiert. Es ist ein Thema, das die Nackenhaare zu Berge stehen lässt und beim Leser ein sehr beklemmendes Gefühl zurückbleibt. Der Einstieg in dieses Buch fiel mir sehr leicht, da es gleich spannend losging und sofort bei mir der Drang da war, dieses Buch weiterzulesen. Die ersten Seiten flogen also nur so dahin. Die kurzen Kapitel, in denen wir abwechselnd verschiedene Charaktere begleiten, machen das Ganze zunächst etwas verwirrend, aber andererseits durch die verschiedenen Perspektiven auch wieder sehr spannend. Nichtsdestotrotz, blieb diese Spannung nicht durchgehend erhalten. Im Mittelteil gab es mir persönlich zu viele Längen und Kapitel, in denen sich an unnötigen Beschreibungen und belanglosen Dingen aufgehalten wurde und somit die Ermittlungsarbeiten in den Hintergrund gerückt sind. Der Schluss hat es dann wieder rumgerissen und trotz das man schon längst wusste, wie es ausgeht, wurde es nochmal richtig gut. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und nicht zu brutal. Wer ein bisschen "empfindlich" ist, braucht hier keine Sorge zu haben. Es werden keine extrem brutale und blutige Szenen detailgetreu beschrieben. Es hält sich meinem Empfinden nach gut in Grenzen. Fazit: in gelungener und solider Reihenauftakt, auf dessen weitere Bände ich mich schon jetzt sehr freue.
Gelungener Debütkrimi mit kontinuierlich ansteigender Spannung
von isabellepf - 28.03.2019
"Eisige Tage" von Alex Pohl, ist Hanna Seiler und Milo Novics erster Fall, in dem die Ermittler eine düstere Welt betreten müssen in der schon die jüngsten ein gefährliches Spiel treiben. Die Stadt Leipzig versinkt im Schnee und erstarrt in Eiseskälte,  während das Ermittlerduo Hanna Seiler und Milo Novics, die steifgefrorene Leiche eines Anwalts aus dem Elster-Saale-Kanal fischen. Doch der zu Anfangs angenommene Routine-Mordfall entpuppt sich rasch zu einem Dickicht krimineller Verstrickungen aus Mädchenhandel, seelischer Grausamkeiten und Prostitution. Im Besitzt des Toten finden sie skandalträchtiges Material, darunter auch das Foto einer seit einer Woche vermissten Mädchens. Alex Pohl entführt in seinem Debütkrimi in eine düstere Welt mitten in Leipzig, in der Prostitution, Mädchenhandel und kriminelle Machenschaften an der Tagesordnung stehen. Schon die jüngsten des Clans führen ein gefährliches Spiel das der Autor sehr bildhaft ausführt. Etwas ausschweifend dafür aber sehr ausdrucksvoll werden die Charaktere der Handlung darstellt, die vielschichtig und authentisch ausgearbeitet sind. Man fühlt sich von Anbeginn in der Geschichte gefangen, die rasant und kontinuierlich an Spannung gewinnt. Tempogeladen nimmt die Handlung ihren Lauf, die gestreuten Handlungsstränge fügen sich gekonnt zusammen und obwohl der Täter bekannt ist, bleibt es interessant und müdet in ein aufklärendes Ende. Für einen guten Lesefluss haben die kurzen Kapitel gesorgt die mit Ortschaften, teilweise Strassen und knappen Überschriften versehen sind. Der Schreibstil ist richtig klasse, mitreisend, locker, leicht und fliessend zu lesen.  Man fühlt sich gut unterhalten, es ist rasant, spannungsgeladen aber für mich teilweise etwas zu ausschweifend gewesen. Und doch ist es ein gelungen und guter Kriminalroman den ich durchaus empfehlen würde.
Eiskalt und ungeheuerlich
von liesmal - 25.03.2019
Erschienen im Penguin Verlag bilden "Eisige Tage" des Autors Alex Pohl den Auftakt einer Reihe des Ermittlerduos Hanna Seiler und Milo Novic in Leipzig. Ein Anwalt wird brutal ermordet in einem Auto aufgefunden. Bald stellt sich heraus, dass der Tod des Anwalts mit seinen abartigen Gelüsten, mit verschwundenen Mädchen und mit zwei jungen russischen Brüdern in Verbindung gebracht wird und zudem in die russische Unterwelt führt. Hanna und Milo arbeiten nach vollkommen unterschiedlichen Methoden und oft sieht es aus, als mache jeder sein "eigenes Ding". Doch nach und nach habe ich das Gefühl, dass die beiden sich ganz gut ergänzen. Mir gefällt dieses Zweier-Team immer besser. Auch das Privatleben von Hanna und Milo lernt man im Lauf der Geschichte näher kennen und dadurch sind einige ihrer Handlungs- und Denkweisen gut nachvollziehbar. Das Buch ist aufgeteilt in sechs Teile, deren Überschriften - ebenso wie die Geschichte - stetig an Kälte und dadurch an Spannung zunehmen. Auch das Cover hat die äußeren Umstände der eisigen Tage sehr gut aufgegriffen. Der Schreibstil ist leicht verständlich, lässt die Nerven flattern und ständig steigende Spannung erzeugen. Es ist erschreckend, dass Menschen derart manipuliert werden können, dass sie, so wie die jungen Mädchen, völlig verblendet und von einem anderen abhängig gemacht werden, ohne dass sie noch selbst zwischen Gut und Böse unterscheiden können und wollen. Mir gefallen die kurzen Kapitel mit Szenenwechseln und mit Zeit- und Ortsangaben sehr gut. Auch die Erzählungen über weit zurückliegende Ereignisse, bei denen erst später klar wird, um wen es geht, finde ich sehr gelungen. Ruckzuck hatte ich das Buch gelesen, weil ich es kaum beiseitelegen mochte. Nun warte ich gespannt auf einen neuen Fall des Ermittler-Duos und kann dieses Buch, das einen ganz eigenen und besonderen Stil hat, gern weiterempfehlen.
Eisige Tage in Leipzig
von ES - 25.03.2019
Es ist Winter in Leipzig. Die Stadt versinkt in Schnee und Eiseskälte. Da wird die Leiche eines Mannes gefunden. Regelrecht hingerichtet mit einem Kopfschuss. Hat das damit zu tun, dass junge Mädchen verschwinden. Allesamt sind sie sehr jung: 12, 13 oder 14 Jahre alt. Ausreißerinnen oder Mädchen die auf der Straße leben. Hat es mit der Russenmafia zu tun? Der Onkel , also der Pate der Russen bestreitet irgendwas damit zu tun zu haben. Auch dass es überhaupt einen Straßenstrich in Leipzig gibt. Das duldet er nicht. Ein neues Ermittlerduo: Hanna Seiler (sympathische alleinerziehende Mutter) und Milo Novic (ein seltsamer Kauz mit Zwängen und hypersensibel) ermitteln gegen die Zeit. So richtig hat mir dieser Krimi leider nicht gefallen. Manchmal wusste ich nicht ob der Abschnitt Gegenwart ist, oder Vergangenheit??? Manchmal kam man noch drauf, manchmal aber auch nicht. Auch alle Gedankengänge der Ermittler waren nicht immer nachvollziehbar. Und: warum müssen so viele Krimis im Winter bei Eiseskälte sein?
Tiefgründe im eigenen Land
von Anonym - 23.03.2019
Mädchen werden entführt und verkauft, die Mafia regiert in deutschen Städten, die Polizei weiß Bescheid und schaut weg. All das vor unserer Nase, ohne konkrete Beweise. Das Buch erzählt zwei Geschichte parallel: Zum einen die Geschichte zweier Polizisten, die zu einem Mord gerufen werden und sich daraufhin auf die Suche nach dem Mörder machen. Bei den Ermittlungen stoßen sie auf kinderpornografisches Material und gehen bald davon aus, dass der Tote in den Handel mit jungen Mädchen involviert war. Die Spur führt in das Leipziger Mafia-Milieu, wo die Kommissarin nicht zum ersten Mal Gast zu sein scheint. Auf der anderen Seite wird die Geschichte von Aljoscha und Elise erzählt, einem jungen Liebespaar. Elise fühlt sich von ihren Eltern nicht mehr ernst genommen, ist in der pubertären Phase und findet bei Aljoscha Schutz und Verständnis. Doch schon bald muss sie feststellen, dass sie sich bei Aljoscha und seinem Bruder auf die falschen eingelassen haben - denn die zwei wollen alles andere als etwas Gutes für das Mädchen. Das Buch ist sehr eingängig geschrieben und der Leser kann sich gut in die Geschichten einfinden. Was mich persönlich ein bisschen verwirrt hat, ist, dass ich selbst eher eine Beziehung zu den jungen Leuten, Aljoscha und Elise, aufbauen konnte als zu den zwei Polizisten. Überhaupt sind manche Handlungen und Passagen von und über die Polizisten nicht in Gänze zu erfassen. Was dagegen teils authentisch wirkt, ist die Darlegung von Beziehungen der Kommissarin zu der Mafia. Anscheinend zwar nicht vollständig involviert, jedoch tangential berührt schockiert es zwar im ersten Moment, zeigt allerdings im gleichen Atemzug, dass es auch in Deutschland nicht immer nur "Schön-Wetter-Geschichten" geben muss und kann. Alles in allem ein gut und schnell zu lesendes Buch, welches Spaß macht zu lesen, welches jedoch auch Tiefgründe im eigenen Land aufdeckt.
Eisige Tage
von manu63 - 22.03.2019
Eisige Tage ist der erste Band einer Reihe rund um die Ermittler Seiler und Novic und der Autor schreibt das erste Mal unter seinem Klarnamen Alex Pohl. Unter dem Namen L.C. Frey hat der Autor schon einige Thriller verfasst. Im eisigen Leipzig ermitteln Seiler und Novic in einem Mordfall, der sich als brisanter herausstellt als vorher gedacht. Der Schreibstil des Autors ist etwas gewöhnungsbedürftig, so sind die einzelnen Kapitel oft recht kurz und die Geschichte springt in der Zeit, so das ich als Leserin aufpassen musste, an welchem Datum sich die Geschichte gerade abspielt. Das nahm dem Thriller schon die flüssige Fahrt und ließ mich immer mal wieder stocken und zurück blättern. Das ist nicht unbedingt das, was ich beim Lesen gut finde. Die Gedankenwelt der Charaktere ist teilweise etwas verworren, so sieht Novic immer wieder Farben die durch Geräusche entstehen. Es kann durchaus sein, das sich dazu noch einiges in den Folgebänden findet, beim ersten Band kann ich damit noch nicht so viel anfangen. Auch Seiler ist noch nicht so richtig fassbar und durchaus ausbaufähig. Der eigentliche Fall und die Auflösung dagegen ist spannend und stimmig umgesetzt. Ich würde einen Folgeband auf jeden Fall lesen, auch um zu sehen was sich bei den Charakteren noch weiter ergibt.
Mord in Leipzig
von ingilu - 21.03.2019
Eisige Tage von Alex Pohl ist der Auftakt zu einer neuen Reihe um die Kommissare Hanna Seiler und Milo Novic. Es ist Winter und eisig kalt, als in Leipzig die Leiche eines Anwalts in einem Auto gefunden wird. Hanna Seiler und Milo Novic übernehmen den Fall. Wie sich herausstellt hatte das Mordopfer Beziehungen zur Unterwelt, so wird aus einem einfachen Mordfall ein großes Ding. Die Ermittlungen ergeben Verbindungen zur Russenmafia, zeitgleich verschwinden in Leipzig junge Mädchen. Der Verdacht des Menschenhandels kommt auf. Der Einstieg ist mir leicht gefallen, es kommt von Anfang an eine gewisse Spannung auf. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, durch wechselnde Perspektiven bleibt die Story fesselnd. Immer wieder gibt es Rückblicke, so dass insgesamt ein dichter Plot entsteht. Das Thema Menschenhandel bzw. Mädchenhandel ist sensibel, der Autor greift das Thema mit viel Gefühl auf. Die Story ist nicht vorhersehbar, so dass es bis zum Ende spannend bleibt. Das Ermittlerduo kommt gut rüber, ich freue mich auf die weiteren Fälle.
Es ist kalt, so kalt
von misery3103 - 20.03.2019
Ein Anwalt der russischen Mafia wird tot in seinem Wagen gefunden. Die Polizisten Seiler und Novic ermitteln in dem Fall und erkennen bald, dass es um Mädchenhandel geht, weshalb der Anwalt sterben musste. Doch wie hängen die vielen verschwundenen Teenager mit den Russen zusammen? Das Buch beginnt spannend und ich war gespannt auf die komplette Geschichte. Den Schreibstil mochte ich auch, wobei ich sagen muss, dass ich es nicht mochte, wie die beiden Kommissare eingeführt werden. Man erfährt nur Bruchstücke aus ihrem Leben und ich mochte nicht die kleinen Cliffhanger mit Andeutungen am Ende der ersten Kapitel. Warum mochte ich die nicht? Weil sie nicht vernünftig aufgeklärt werden. Ja, ich erfahre, warum Novic keine Kälte mag und ein bisschen seltsam ist, aber habe ich da wirklich schon alles erfahren? Und Seiler ¿ ihre Verwicklungen mit "Onkel Wadim", dem Boss der russischen Gangster, ihr Sohn Jonas, über den es nur Andeutungen, aber keine konkreten Aussagen gibt, und den Selbstmord ihres Mannes. Alles bleibt seltsam distanziert und wird - meiner Meinung nach - nicht fertig erzählt. Das hat mich gestört. Die Geschichte um die beiden russischen Jungs, Neffen von "Onkel Wadim", und ihr eigenes kleines Geschäft ist dennoch spannend und gut erzählt, aber irgendwie blieben mir die Protagonisten seltsam fremd, was mich das Buch auch nur distanziert lesen ließ.
Mordfall in Leipzig...welch fulminanter Serienauftakt!
von dreamlady66 - 19.03.2019
Winter in Leipzig, die Stadt erstarrt in Eiseskälte. In einem Auto am Elster-Saale-Kanal wird die steifgefrorene Leiche eines Anwalts gefunden. Was für die smarte Kommissarin Hanna Seiler und ihren starrköpfigen Kollegen Milo Novic zunächst nach einem Routine-Mordfall aussieht, entpuppt sich rasch als ein Dickicht krimineller Verstrickungen: Im Besitz des Toten finden sie skandalträchtiges Material, darunter das Foto eines minderjährigen Mädchens, das seit einer Woche vermisst wird. Während die Stadt im Schnee versinkt, müssen die Ermittler eine düstere Welt betreten, in der schon die Jüngsten gefährliche Spiele treiben. Zum Autor: Alex Pohl hatte die verschiedensten Jobs, bevor er zum Schreiben fand. Der diplomierte Ingenieur optimierte Bewegungsabläufe für Roboter, plante Fließbandanlagen, arbeitete in Tonstudios, als Berufsmusiker und Werbetexter. Außerdem gestaltete er diverse Buch- und Plattencover. Seine Liebe zur Literatur führte ihn 2011 nach Leipzig, wo er seitdem lebt und an seinen Romanen arbeitet. Unter dem Pseudonym L.C. Frey erreichen seine Thriller regelmäßig Auflagen in sechsstelliger Höhe. Im September 2015 erhielt er erstmals den begehrten Kindle Unlimited Allstar, eine Auszeichnung für besonders beliebte und vielgelesene Autoren, 2016 den Status Bild-Bestseller für seinen Roman Totgespielt. Pohl liebt es, seine Leser mit der abgründigen Seite der menschlichen Seele zu konfrontieren, wobei er sich bisweilen auch dabei ein Augenzwinkern nicht verkneifen kann. Neben dem Schreiben ist der Autor in der Leipziger Rock Band The Stones of Arkham aktiv. Pohl lebt mit seiner Lebensgefährtin in Leipzig. Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit: Sowohl Haptik als auch Optik (mit den perfekt ausgeschmückten Innenklappendeckeln) ist ein regelrechter Hingucker! Der Plot ist in vier Teile gegliedert. Puh, was für ein Shocker zur Winterzeit, quasi vor der eigenen Haustür spielend, perfide, pervers, abgründig... Die beiden Ermittler bilden ein erfolgreiches Team, allerdings müssen sie mit harten Methoden arbeiten, damit ein weiteres Verbrechen noch verhindert werden kann... Der mir nicht mehr unbekannte Autor hat die Protagonisten gut dargestellt und bringt viel Abwechslung in die Handlungen. Der flüssige Schreibstil ist perfekt lesbar, die Seiten nicht überfrachtet. Der Fall sehr interessant und total fesselnd, so dass ich hierbei gerne eine absolute Leseempfehlung ausspreche, nichts für schwache Nerven! Danke an vorablesen.de für diesen tollen Buchgewinn!
Gefährliches Leipzig
von Hennie - 18.03.2019
Ein straffer Winter hat Leipzig im Griff. Die Stadt ist in Eiseskälte erstarrt. In einem Auto, das dicht am Elster-Saale-Kanal steht, wird die tiefgefrorene Leiche eines Anwalts gefunden. Er wurde erschossen mit einer Makarow. Das ist der zunächst unaufgeregte Auftakt für einen nicht alltäglichen Mordfall, den die beiden Kommissare Hanna Seiler und Milo Novic zu untersuchen haben. Im Laufe der Ermittlungen werden sie in ein immer dichteres Netz krimineller Verstrickungen hineingezogen. Wie kommt der tote Anwalt zu dem Bildmaterial ganz junger Mädchen, die sie in eindeutigen Posen zeigen? Wieso ist darunter das Foto einer seit einer Woche verschwundenen Minderjährigen? Es eröffnen sich Abgründe, die abscheulich und perfide sind...Wie weit sind die Strukturen des organisierten Verbrechens in unserer Gesellschaft verankert? Eisige Tage ist für mich der gelungene Auftakt einer neuen Krimireihe. Schon der Prolog, der im Jahr 1952 spielt, beginnt mit erbarmungsloser, roher Gewalt. Meine Aufmerksamkeit war schon nach diesen wenigen Zeilen geweckt! Danach erfolgt ein Riesensprung in die Gegenwart, in das winterliche, eisige Leipzig. Ich spürte förmlich die frostige Kälte, wie sie einem in die Knochen zu kriechen vermag, durch die sehr plastische Beschreibung. Überhaupt schildert Alex Pohl viele Situationen, die einem das Blut in den Adern gefrieren läßt. Die Worte sind so gewählt, dass sie bei mir Wirkung erzielten. Wie wenig ein Menschenleben zählt! Es gibt viele unterschiedliche Situationen, aber die Effekte sind gleich.Viele Male ergriff es mich eisig bis ans Herz, vor allem, wenn man die Tatsache bedenkt, es geschieht vor unserer Haustür! Der Gesamtaufbau des temporeichen Krimis ist gekennzeichnet durch die wechselnden Perpektiven, durch Zeit- und Handlungssprünge. Über 435 Seiten, über sechs Teile, die in viele kurze Kapitel mit Überschriften und Datumsangaben gegliedert sind, war ich in atemloser Spannung gefangen. Um den Faden und den Zusammenhang nicht zu verlieren, war es geboten, die vielen Vor- und Zurückblenden (auch im Datum) zu beachten. Eisige Tage zwingt den Leser aufmerksam zu lesen. Am Ende klärt sich fast alles auf und die losen Enden fügen sich zu einem sinnvollen Ganzen. Titel und Überschriften (Eisregen, Graupelschauer, Gefrierpunkt...) sind sehr passend gewählt. Sie sind daran beteiligt, dass ich die beunruhigende, gefahrdrohende, ungemütliche und kalte Atmosphäre nicht aus dem Kopf bekam und ständig gegenwärtig blieb. Mit Hanna Seiler und Milo Novic schuf der Autor zwei aufschlussreiche, ausbaufähige Charaktere. Sowohl die smarte Hanna, als auch der kunstsinnige Milo, versprechen allein durch ihre komplizierte, emotionale Vergangenheit noch viel Entwicklungspotential. Mir gefallen die beiden Ermittler. Es sind gut angelegte Charaktere mit tragischem Hintergrund. Hier im Auftaktband war von einer richtigen Zusammenarbeit der Beiden noch nicht viel zu verspüren. Wird aus den beiden Einzelkämpfern noch ein richtig gutes Ermittlerteam, nachdem sie nun mit Iwanow, mit dem "Onkelchen" jeder einen "Deal" haben? Nähern sie sich auch in ihrem Privatleben einander an? Es bleibt vieles noch ungeklärt und es macht mich neugierig auf die nächsten Bände. Ich bin gespannt auf den nächsten Fall der beiden außergewöhnlichen Kriminalisten. Der Auftaktband gefiel mir sehr gut und deshalb möchte ich ihn mit fünf von fünf Sternen bewerten.
spannend, erschreckend, verstrickt - toll geschrieben
von Dana - 18.03.2019
Der eisige Winter hat Leipzig vollkommen im Griff. Der Schnee fällt und bedeckt alles mit einer weißen Schicht, die fast friedlich und idyllisch wirken könnte, würden sich nicht so grausame Dinge in der Stadt ereignen. Ein Mädchen verschwindet spurlos und niemand will etwas davon mitbekommen haben. Und dann taucht auch noch ein toter Anwalt auf, der alles andere als normal ums Leben gekommen ist. Der Fall wird immer komplexer und bald stecken Hanna Seiler und Milo Novic in einem Konstrukt aus Intrigen, Kriminalität, Brutalität und Geheimnissen, das es ihnen schwer macht, den Überblick zu behalten. Dieses Buch hat es absolut in sich! Spannung von Beginn bis zum Schluss, zahlreiche Verstrickungen, Verknüpfungen und Zusammenhänge, die sich erst nach und nach lösen, eine Vielzahl an Charakteren, die alle etwas zu verbergen haben und in irgendeiner Weise mit dem aktuellen Fall der Ermittler zu tun haben -langweilig wird es da wirklich nie! Einige Passagen sind aber wahrlich nichts für schwache Nerven. Die behandelten Themen gehen unter die Haut und zeigen einige der Abartigkeiten zu denen Menschen fähig sind. Dabei spielt nicht nur Skrupellosigkeit und Folter eine Rolle, sondern auch das minderjährige Mädchen, das in Leipzig verschwunden ist. Der Autor spart nicht mit Details und so werden viele Abschnitte recht anschaulich vorstellbar, wenn jetzt auch nicht seitenweise und pausenlos die Knochen knacken und das Blut fließt. Der Schreibstil von Alex Pohl ist von Anfang an fesselnd und spannend gestaltet. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, weil ich einfach wissen musste, wie es weiter geht, welche meiner Vermutungen stimmen, wie alles zusammenhängt, worauf was hindeutet und an welcher Stelle man in die Irre geführt wurde. Die Handlung ist sehr komplex und wird von unterschiedlichen Seiten beleuchtet. Zahlreiche Perspektiv- und Schauplatzwechsel ermöglichen es dem Leser, die Handlungsstränge, die parallel zueinander laufen und sich alle irgendwie bedingen, zu begleiten und so einen umfassenden Blick auf das große Ganze zu bekommen, ohne zunächst jedoch zu wissen, wie es nun wirklich miteinander verknüpft ist und wer hinter welchem Ereignis steckt. Geschickt lenkt der Autor einen von einem Geschehen weg und präsentiert die nächste Szene, die genauso interessant und wichtig ist, jedoch nicht unbedingt sofort zur Auflösung der vorherigen Passage nutzt. Eingebaute Zeitsprünge zeigen zusätzlich die Vergangenheit der Protagonisten, so dass man auch von ihnen ein genaueres Bild bekommt und sich erklären kann, wieso sie so agieren, wie sie es tun. Hier bleibt noch einiges offen, was sicherlich in den nächsten Büchern eine Rolle spielen könnte. Doch auch in den aktuellen Handlungssträngen gibt es immer mal Rückblenden zu den vorangegangenen Tagen, die weitere Intrigen, Zusammenhänge und Entwicklungen aufzeigen. Schnell wird deutlich wie verzwickt und verstrickt das alles ist. Immer wieder verbinden sich Stränge, es kommen weitere hinzu, es lösen sich wieder welche, bevor im großen Finale dann die Erklärungen geliefert werden, auf die man die gesamte Zeit hinfiebert. Im Verlauf des Buches fallen die Puzzleteile so nach und nach an ihren Platz, einiges dröselt sich schon auf, anderes bleibt bis kurz vor Ende unklar. Besonders gut gefallen hat mir das Durcheinander das beim Lesen im eigenen Kopf entsteht. Immer wieder dreht und wendet man verschiedene Punkt der Handlung, überlegt, wie sie miteinander in Verbindung stehen könnten, welche Geheimnisse noch nicht gelüftet wurden, wer ehrlich ist, wer einfach nur geschickt lügt und wohin die Reise am Ende wirklich führt. Man kann richtig mit rätseln, sich in die Irre führen und erneut überraschen lassen. Richtig genial aufgebaut und durch die Vielzahl an Wechseln in der Geschichte, braucht alles seine Zeit, um aufgedeckt zu werden, ohne langatmig zu wirken. Das Buch ist voll von unterschiedlichen Facetten, Grausamkeiten, Brutalität, Kriminalität und Geheimnisse, die erzählt und entdeckt werden wollen. Auch das Tempo wird dauerhaft hoch gehalten und durch das "Wegblenden" an den zahlreichen ereignisreichen Szenen, wird die Dynamik noch zusätzlich gesteigert, man muss einfach weiter lesen. Das Ermittlerduo ist interessant zusammengestellt und auch wenn man schon ein wenig über die beiden erfährt, wird auch hier schnell klar, dass ihre Geschichte noch viel mehr zu bieten hat, als sie im aktuellen Fall auf den Tisch legen müssen. Seiler und Novic ergänzen sich und treiben sich zu Höchstleistungen. Im ersten Moment könnte man vielleicht den Eindruck haben, sie passen nicht so recht zusammen, aber das hat sich bei mir schnell gelegt, denn sie interagieren sehr geschickt zusammen. Fazit Ein toller Kriminalroman, den man an vielen Stellen wohl auch gut unter der Kategorie Thriller verbuchen kann. Eine spannungsgeladene, ereignisreiche, teilweise blutige und brutale Handlung mit Gänsehauteffekt, Ekelfaktor und zahlreichen Kombinationen, Verknüpfungen und Geheimnissen, die für Tempo, Dynamik tolle Enthüllungen sorgt. Mir war keine Sekunde langweilig beim Lesen und ich freue mich schon auf den nächsten Fall des Ermittlerduos und den packenden Schreibstil von Alex Pohl.
solider Krimi
von PeLi - 17.03.2019
Dies ist der erste Fall für Kommissarin Johanna Seiler und ihren ziemlich eigenbrötlerischen Kollegen Milo Novic. Die beiden sollen den Tod eines Anwalts untersuchen, der in seinem Auto regelrecht hingerichtet wurde. Was den Fall besonders brisant macht, ist die Tatsache, dass sie bei der Leiche sehr verdächtiges Material finden, unter anderem ein Foto, auf dem ein , seit einer Woche vermisstes, junges Mädchen in anzüglicher Weise zu sehen ist. Und wie die beiden Ermittler bei ihren weiteren Recherchen herausfinden, ist das nur der Beginn eines riesengroßen Sumpfs aus organisierter Kriminalität, Mädchenhandel und Brutalität unter Bandenmitgliedern. Ich fand dieses Buch gut zu lesen, der Schreibstil ist eingängig und trotzdem hat mir persönlich noch ein winziger Rest gefehlt, um wirklich vollkommen gepackt zu werden. Die vielen Rückblenden und Wechsel der verschiedenen Handlungsstränge , hat es mir etwas schwer gemacht, ich musste einige Male überlegen, um was es in den einzelnen Kapiteln ging. Dass ich nicht restlos begeistert bin, liegt allerdings sicher auch daran, dass ich einfach nicht so gerne Bücher über organisierte Kriminalität lese. Aber im Großen und Ganzen war das ein guter Krimi, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde.
Grausamer und spannender Kriminalroman
von lese.liebe - 13.03.2019
Leipzig im Winter. Ein erschossener Anwalt wird gefunden, außerdem wird ein junges Mädchen vermisst. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen diesen beiden Fällen? Der Handlungseinstieg ist sehr spannend gestaltet und auch während Handlungsverlaufs bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten. Der Schreibstil ist sehr angenehm, das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Vor allem die teilweise kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, um zu wissen, wie es weitergeht. Das Ermittler-Duo bringt durch seine teilweise seltsame, aber auch amüsante Art viel Potential für weitere Bände mit sich. Die Handlung unterteilt sich grob in zwei Stränge. Beide Handlungsstränge sind für sich jeweils sehr spannend geschrieben und verknüpfen sich schließlich zu einem für mich unvorhergesehenen Ende. Insgesamt ein wirklich spannender, aber auch sehr grausamer und brutaler Kriminalroman, den es sich lohnt, zu lesen.
Grausamer und spannender Kriminalroman
von lese.liebe - 13.03.2019
Leipzig im Winter. Ein erschossener Anwalt wird gefunden, außerdem wird ein junges Mädchen vermisst. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen diesen beiden Fällen? Der Handlungseinstieg ist sehr spannend gestaltet und auch während Handlungsverlaufs bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten. Der Schreibstil ist sehr angenehm, das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Vor allem die teilweise kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, um zu wissen, wie es weitergeht. Das Ermittler-Duo bringt durch seine teilweise seltsame, aber auch amüsante Art viel Potential für weitere Bände mit sich. Die Handlung unterteilt sich grob in zwei Stränge. Beide Handlungsstränge sind für sich jeweils sehr spannend geschrieben und verknüpfen sich schließlich zu einem für mich unvorhergesehenen Ende. Insgesamt ein wirklich spannender, aber auch sehr grausamer und brutaler Kriminalroman, den es sich lohnt, zu lesen.
Die Russenmafia in Leipzig
von KerstinT - 11.03.2019
Hanna Seiler und Milo Novic werden zu einer Leiche im Elster-Saale-Kanal gerufen. Ein Anwalt liegt steifgefroren und erschossen in seinem Auto. Es sieht nach einem klassischen Mord aus. Doch dann stellt sich heraus, dass der Anwalt wohl zur russischen Mafia gehört. Dann finden sie auch noch kinderpornografisches Material bei ihm. Die russische Mafia hat Leipzig unter Kontrolle. Sehr rasant und mit Spannung folgt der Leser den Ermittlern beim Lösen des Falls. Parallel dazu erfährt der Leser, wie es um die Mädchen steht, die in einem Irrglauben an die Falschen geraten sind. Sehr gefallen hat mir, dass man als Leser selbst miträtseln kann und sich selbst Gedanken machen kann. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblicke, welche durch Datumsangaben gekennzeichnet sind. Diese Rückblenden kommen immer nachdem ein aktueller Punkt geklärt/aufgelöst wurde. Dann geht es zurück in die Vergangenheit, damit der Leser erfährt, wie es genau vor sich ging. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist angenehm und flüssig zu lesen, die Handlung ist sehr rasant, wodurch die 400 Seiten schnell gelesen sind. Die Teile aus Sicht der Russen kennzeichnen sich durch derbe, gar brutale Sprache mit Einschüben von russischen Worten. Die Ermittler reden in einem angepassten Hochdeutsch. Die Charaktere der Russen und Opfer waren sehr authentisch. Nur die Ermittler sagten mir nicht zu. Einen wirklichen Zugang habe ich zu den Ermittlern nicht gefunden. Hanna Seiler scheint Angst zu haben. Irgendwie wächst ihr auch alles (Beruf und Alleinerziehende) über den Kopf. Milo Novic hingegen ist sehr eingekapselt. Teilweise war ich mir nicht sicher, auf welcher Seite er steht. Interessant ist, dass er in Farben hört. Wozu das nun aber dient - erschließt sich mir nicht. Was mich ebenfalls an den Ermittlern gestört hat, ist, dass sie gerne Alleingänge machen. Das geht gar nicht - sie sind ein Team und müssen sich vertrauen (können). Es geht schließlich auch manchmal ums Überleben. Und da ist ein Partner auf den man sich blind verlassen kann unabdingbar. Mir hat dieser Krimi gut gefallen, da er spannend und rasant war. Leider gab es wenig Ermittlungsarbeit und die Ermittler haben mir nicht gefallen, deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen.
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