Buchmeinung zu Alexander Hartung »Das falsche Versprechen«
»Das falsche Versprechen« ist ein Kriminalroman von Alexander Hartung, der 2026 bei Edition M erschienen ist. Dies ist der achte Band um den Privatermittler Nik Pohl.
Zum Autor:
Alexander Hartung wurde 1970 in Mannheim geboren. Schon während seines Volkswirtschaftsstudiums begann er mit dem Schreiben und entdeckte seine Liebe zu Krimis. Mit seinen Kriminalromanen erobert er regelmäßig die Kindle-Bestsellerliste. Aktuell lebt Alexander Hartung mit Frau und Kindern in seiner Geburtsstadt Mannheim.
Zum Inhalt:
Kurz nachdem ein Pharmazieprofessor Nik Pohl um Hilfe gebeten hat, wird er erschlagen in einem Park aufgefunden. Die Polizei geht von einem missglückten Raubüberfall aus, doch Nik Pohl hat Zweifel und beginnt zu ermitteln.
Meine Meinung:
Privatdetektiv Nik Pohl wird bei seiner Arbeit von seinen Freunden Jon, einem EDV-Genie, und Balthasar, einem Pathologen, unterstützt. Alle drei sind nicht sonderlich tief gezeichnet, haben aber jeweils einen Hauch von Supermann an sich. Nik ist das Hirn der Truppe, die mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen wollen. Sie bekommen es mit skrupellosen, aber extrem gefährlichen Gegnern zu tun. Thematisch geht es um den Bereich Medikamentenprüfung und -zulassung. Es ist viel Action im Spiel und an Spannung herrscht wahrlich kein Mangel. Trotzdem war mein Lesevergnügen überschaubar, da mich die Figuren und die Handlung nicht mitgenommen haben. Viel zu viel war in schwarz weiß gehalten und die überraschenden Wendungen waren vorhersehbar. Einzig der Epilog hat mich überrascht. Die Actionteile waren handwerklich einwandfrei, während der Schreibstil mich nicht überzeugen konnte.
Fazit:
Reichlich Spannung, aber Mängel in Handlung und Figurenzeichnung bestimmen meinen Leseeindruck. Deshalb bewerte ich diesen Titel mit drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).
Wer Action mit wenig Hintergrund mag, wird mit dem Buch gut bedient.