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Die Kunst des stilvollen Verarmens

Wie man ohne Geld reich wird. 'rororo Taschenbücher'. 'rororo sachbuch'.
Taschenbuch
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Die Kunst des stilvollen Verarmens als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Die Kunst des stilvollen Verarmens
Autor/en: Alexander von Schönburg

ISBN: 3499616688
EAN: 9783499616686
Wie man ohne Geld reich wird.
'rororo Taschenbücher'. 'rororo sachbuch'.
Rowohlt Taschenbuch

1. August 2006 - kartoniert - 240 Seiten

Beschreibung

Weniger ist mehr - eine ebenso intelligente wie unterhaltsame Verteidigung der Lebenskunst gegen den Konsumwahn. Wir alle, wirklich alle, werden bald und nicht in irgendeiner fernen Zukunft deutlich ärmer sein als jetzt. Doch die Kunst des stilvollen Verarmens will gelernt sein. Alexander Graft von Schönburg weiß, wovon er spricht, denn er entstammt einer Familie, die rund 500 Jahre Erfahrung im sozialen Abstieg hat. Er zeigt, dass man für Kleidung, Reisen, Wohnung, Auto keine Unsummen ausgeben muss, kurz: wie man Lebensqualität gewinnt, indem man Prioritäten setzt. Der wahre Luxus bedeutet eben nciht, Dinge zu haben, sondern auf sie verzichten zu können. Entdecken Sie das Geheimnis, ohne Geld reich zu sein.

Portrait

Alexander von Schönburg, Jahrgang 1969, war u. a. Redakteur der «FAZ» und Chefredakteur von «Park Avenue», seit 2009 ist er Mitglied der «Bild»-Chefredaktion. Seine Bücher «Die Kunst des stilvollen Verarmens» (2005), «Das Lexikon der überflüssigen Dinge» (2006), «Alles, was Sie schon immer über Könige wissen wollten, aber nie zu fragen wagten» (2008) und «Smalltalk» (2015) waren Bestseller. Alexander von Schönburg lebt mit seiner Familie in Berlin.

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Als Graf Alexander von Schönburg-Glauchau im Jahr 2005 Die Kunst des stilvollen Verarmens schrieb, war er gerade entlassen worden als Berlin-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In dem Buch jammert er gleich zu Beginn seiner goldenen Zeit nach: "...hatte Visitenkarten in der Tasche, die mich als Angestellten eines der angesehensten Medienunternehmen des Landes auswiesen..." und: "Ich wäre also langsam, aber sicher reich geworden." Doch bald nach seiner Entlassung kehrte die Realität bei dem Grafen ein, denn er lebte von der Stütze und konnte seine Strom- und Telefonrechnungen nicht mehr bezahlen. Für jemanden, der Partys mit Mick Jagger feierte, muss dieser Zustand die Hölle gewesen sein. Alexander von Schönburg stammt aus einer uralten Adelsfamilie, die zwar über die Jahrhunderte verarmte, aber noch viele Kontakte hat, auch durch seine Schwester, Fürstin Gloria von Thurn und Taxis. Auf seinem achtzehntem Geburtstag hielt Friedrich Dürrenmatt die Festrede. Als der Graf seine Frau, Prinzessin Irina von Hessen heiratete, eine Großnichte der Queen, war Königin Sophia von Spanien zu Gast. Doch seit man ihm Telefon und Strom abstellte, hat von Schönburg nichts mehr übrig für reiche Leute. Den Münchener Stadteil Grünwald bezeichnet er als "Reiche-Leute-Slum", und wir dürfen vermuten, dass es jener Slum ist, in dem von Schönburg nur zu gerne wohnen würde, wenn er könnte. Trost für seine missliche Lage, findet er auch bei den Engländern. Der Abstieg Englands vom einst mächtigsten und reichsten Land der Welt begann schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, schreibt er, aber: ihr "ausgeprägtes Selbstbewusstsein erlaube es ihnen, unter Anwendung geschickter Autosuggestion über ihre Situation hinwegsehen". Irgendwie ein Widerspruch: sich selbst bewusst zu sein und sich gleichzeitig selbst zu täuschen, aber dies ist wohl genau das, was von Schönburg jetzt braucht: Realitätsflucht vor der eigenen wirtschaftlichen Situation. Soweit zum ersten Teil seines Buches. Im Zweiten predigt er den Konsumverzicht auf Teufel komm raus. Eigentlich die logische Folge seines stark reduzierten Einkommens. Dass bei dem arbeitslosen Grafen jetzt Schmalhans Küchenmeister ist, verwundert niemand. Peinlich nur, dass er nun alles, was er früher gemocht hat, als unattraktiv hinstellt, bloß weil es ihm zu teuer geworden ist. Im dritten Teil seines Buches redet von Schönburg die Vorteile des Reichtums immer weiter herunter. "Die armen Reichen" heisst sein Kapitel. Hatte er bisher bloß gepredigt, Glücklichsein sei auch ohne Geld möglich, so steht es jetzt sogar "dem Glück im Weg". Weil von Schönburg sein wahre Natur nie ganz unterdrücken kann, kommen immer wieder Widersprüche ans Licht. So zum Beispiel, wenn er berichtet, dass die Bank manchmal seine Daueraufträge nicht überweist. Gleichzeitig aber er es als Luxus empfinde, eine Armbanduhr zu tragen, eine schweizer Sonderanfertigung, die mehr wert sei als ein Kleinwagen. Der Satz ist deshalb so peinlich, weil ihm eine zweihundert Seiten lange Predigt vorausging, wie sehr von Schönburg, geläutert durch sein neues Leben, den Luxus jetzt angeblich verachte. Man merkt, von Schönburg würde ganz gerne protzen, wenn er es nur könnte. Alexander von Schönburg vertrat schon völlig andere Ansichten. Sein erstes Buch erschien 1989. Es hieß Das Beste vom Besten und war ein Almanach der feinen Lebensart. Vier Jahre später folgten Die besten Seiten des Lebens von A-Z . 1999 dann das bekanntere Tristesse Royale . 2001 veröffentlichte er ein Theaterstück mit dem bezeichnenden Titel Karriere . 2002 verlor er, wie beschrieben, seinen Job und 2005 erschien dann sein Bestseller Die Kunst des stilvollen Verarmens . Zum Interview mit der TAZ traf sich der "frühere Held der Armut" bei einem Berliner Edelitaliener. Die Zeiten des gesperrten Kontos waren wohl vorbei.
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