Tote Hand

Kriminalroman. 2. Auflage.
Taschenbuch
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Nach dem #1-Spiegel-Bestseller »Schwarzwasser«: Fall 8 für Wallner & Kreuthner - das ungleiche Tegernseer-Ermittler-Duo des Bestseller-Autors Andreas Föhr.

Krimi-Fans und ganz besonders Bayern- und Regionalkrimi-Fans werden mit Hochspannung, einem int … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Tote Hand
Autor/en: Andreas Föhr

ISBN: 3426654474
EAN: 9783426654477
Kriminalroman.
2. Auflage.
Knaur HC

20. August 2019 - kartoniert - 380 Seiten

Beschreibung

Nach dem #1-Spiegel-Bestseller »Schwarzwasser«: Fall 8 für Wallner & Kreuthner - das ungleiche Tegernseer-Ermittler-Duo des Bestseller-Autors Andreas Föhr.

Krimi-Fans und ganz besonders Bayern- und Regionalkrimi-Fans werden mit Hochspannung, einem intelligenten Kriminalfall sowie Föhrs trockenem Humor voll auf ihre Kosten kommen.

Kommissar Clemens Wallner von der Kripo Miesbach und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, liebevoll "Leichen-Leo" genannt, bekommen alle Hände voll zu tun, als ausgerechnet der Schafkopf-Held Johann Lintinger durch eine Schrottschere seiner rechten Hand beraubt wird. Ein würdiges Begräbnis muss her für diese legendäre Rechte, beschließt Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, und so wird gleich neben einer alten Kapelle, die hinter dem Garten der Mangfall-Mühle steht, ein Grab ausgehoben. Dabei macht »Leichen-Leo« seinem Spitznamen mal wieder alle Ehre, denn der Ruheplatz ist bereits belegt: von einer männlichen Leiche.



DNA-Untersuchungen ergeben, dass es sich um den seit einem Jahr vermissten Vermögensberater Daniel Ulrich, ansässig in Frankfurt, handelt. Er soll in Miesbach einen Wagen gestohlen haben. Doch warum? Und wo sind seine Frau und sein Sohn? Schnell haben Kommissar Wallner und die Kripo Miesbach mehr Fragen als Antworten und eine bemerkenswerte Spurensuche im vermeintlich idyllischen Oberbayern nimmt ihren Lauf.



»Im Hype-Reigen der deutschen Regional-Krimis ist >Schwarzwasser< herrlich unprovinziell und vielschichtig - und bringt den Leser trotzdem mit Dialekt und Schrulligkeit zum Lachen.« Stern



»Föhr hat ein Händchen für die Mischung zwischen Humor und Spannung, ein gutes Timing und jede Menge Erfahrung, wie man einen Stoff, eine Stimmung griffig macht.« Südwestpresse über »Schwarzwasser«



Alle Bände der Wallner & Kreuthner-Krimis auf einen Blick:



Band 1 - Prinzessinnenmörder

Band 2 - Schafkopf

Band 3 - Karwoche

Band 4 - Schwarze Piste

Band 5 - Totensonntag

Band 6 - Wolfsschlucht

Band 7 - Schwarzwasser

Portrait

Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für „SOKO 5113", „Ein Fall für zwei" und „Der Bulle von Tölz".
Seine preisgekrönten Kriminalromane um das Ermittlerduo Wallner & Kreuthner stehen regelmäßig monatelang unter den Top 10 der Bestsellerlisten. Zuletzt "Schwarzwasser" - Platz 1 der Spiegelbestsellerliste.
"Eisenberg" ist der Auftakt einer neuen Serie, die zukünftig im Wechsel mit "Wallner&Kreuthner" erscheinen wird. Mit Anwältin Rachel Eisenberg hat der Bestsellerautor eine Figur geschaffen, die nicht nur sein juristisches Fachwissen teilt, sondern auch den Glauben daran, dass jeder, ob schuldig oder nicht, einen Verteidiger verdient. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.

Pressestimmen

"Lebensnah, ohne zu langweilen. Spannend, ohne Gewaltorgien zu benötigen. Humorvoll, ohne albern zu werden. All das zeichnet den aktuellen Roman von Andreas Föhr aus. Dass es dem Autor gelingt, gleichzeitig dem ernsten Thema der Gewalt gegen Frauen genügend Raum zu geben, ohne dabei zu moralisch zu werden, zeugt von der Klasse Föhrs. Ein intelligenter Kriminalfall mit ausreichend schwarzem Humor." Thomas Gisberz, www.krimi-couch.de

"Häusliche Gewalt, ungeliebte Körperteile, #MeToo-Chefs - Bestsellerautor wagt den großen thematischen Rundumschlag und trifft präzise." Meike Dinklage, Brigitte

"Die Hauptcharaktere [...] graben sich bei ihren Falllösungen durch allerlei gesellschaftliche, regionale, politische, geschichtliche und natürlich kriminelle Verstrickungen, die mit oberbayerischem Lokalkolorit und passendem Humor sowie prickelnder Spannung einfach nur unterhalten." Südkurier

"Eine gelungene Mischung aus schwarzem Humor und spannender Krimihandlung. Gleich eine der ersten Szenen gehört zum Lustigsten, was man in der letzten Zeit in einem deutschen Krimi lesen durfte." Ernst Corinth, Hannoversche Allgemeine Zeitung

"Andreas Föhr schafft es auch im achten Roman seiner Kultserie, humorvoll wie auch hintersinnig-klug zu unterhalten." Buchjournal

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Schwarzwasser
Taschenbuch
von Andreas Föhr
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Bewertungen unserer Kunden
Die Hand weist den Weg
von Sontho - 08.11.2019
Tote Hand ist der 8. Band der Krimiserie um Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Kreuthner von Andreas Föhr. Die Thematik des Romans, Gewalt und Unterdrückung im Umgang mit Frauen bleibt etwas blass im Hintergrund. Es hätte mehr herausgeholt werden können. Die Geschichte verläuft in zwei Handlungssträngen. So erfährt der Leser die Vita des Opfers und kann zugleich den Ermittlungen der Kripo Miesbach folgen. Natürlich mischt Polizeiobermeister Kreuthner gehörig mit. Damit ist es nicht genug: Großvater Wallner versucht sich mit Wallners Halbschwester Olivia in schamanischen Heilungsritualen. Ein Obulus wird selbstverständlich erwartet. Der vorliegende Fall erscheint zunächst recht verworren, lichtet sich dann, bist er schlüssig aufgelöst wird. Dem Leser bietet sich ein Drama aus verschmähter Liebe, Eifersucht, Únterdrückung und Gewalt. Leider wirkt der Plot an einigen Punkten etwas oberflächlich und realitätsfern. Dabei denke ich u.a. an die Erleichterung über die böse Hand in der Schrottschere, und den Umgang mit der Schießerei. Die beiden Protagonisten sind kein Ermittler Duo im üblichen Sinne. Da ist der Kommisar der sachlich und akribisch an den Fall herangeht, während Polizeiobermeister Kreuthner eher am Puls der Gemeinde ist. Er kennt den Ort und die Menschen recht gut. Deshalb mischt er sich gefragt oder ungefragt in die Ermittlungen ein. Das ist manchmal förderlich, ein anderes mal sorgt es für die notwendige Prise Humor. Die weiteren Charaktere und auch der Täter kommen ein wenig farblos daher. Trotzdem war ich neugierig, wie sich der schlitrzohrige POM Kreuthner aus kniffligen Situationen rettet, einen nicht geschätzten Kollegen kalt stellt und damit bei seinem Chef durchkommt. Manchmal scheint die Handlung nicht ganz realistisch, aber es gibt immer wieder lustige Erfahrungen. Die beiden Protagonisten sind zwar kein Ermittler Duo, aber doch ein taffes Team, dass sich den Herausforderungen stellt.
Humorvoller Bayernkrimi
von fredfred - 03.11.2019
Alle sieben Vorgängerbände habe ich noch nicht gelesen, aber es ist gut, dass diese Folge nicht mein erstes Zusammentreffen mit dem dauerfrierenden Kommissar Clemens Wallner und dem tollkühnen, leicht verrückten Polizisten Kreuthner war, denn der Humor und Schreibstil von Autor Andreas Föhr entwickelt sich stetig weiter, und fängt an manchen Stellen an grenzwertig skurril zu werden. Besonders die Passagen um Wallers Großvater fallen immer wieder aus dem Rahmen. So auch diesmal, als dieser sich nebenberuflich  als Schamane betätigt. Noch kann ich darüber schmunzeln, aber schräger darfs bitteschön nicht mehr werden. In diesem Fall geht es um Gewalt gegen Frauen, eigentlich ein ernstes Thema. Der Nebenschauplatz der toten Hand dient eigentlich mehr der Effekthascherei für den Titel und natürlich dem Auffinden der Leiche. Die Handlung ist nicht so leicht durchschaubar, wie man es bei einem normalen Regionalkrimi erwartet, und ganz besonders der Schluss zeigt noch mal besondere Raffinesse. Trotz meiner obigen Kritikpunkte ist Andreas Föhr wieder ein spannend/komischer Krimi gelungen, der einen zu fesseln weiß.
Kein Grund zur Euphorie
von Mokka_ - 27.10.2019
Insgesamt eine nicht sehr fesselnde Geschichte. Zuviele Puzzleteile, die kapriziös, skuril und manchmal unglaubwürdig für Verwirrung sorgen. Es scheint ein roter Faden zu sein - Verschwinden und wieder Auftauchen. Das Ende bzw. die Auflösung des Falles fand ich sehr konstruiert. Fesselnd geht anders.
Spuren im Wald
von gaby2707 - 11.09.2019
Lindinger, der Wirt von Leonhard Kreuthners Stammkneipe, schneidet sich aus "Versehen" seine rechte Hand ab. Beim Versuch, diese in der Nähe einer Kapelle zu beerdigen stößt Kreuthner mit seinen zwielichtigen Kumpels auf eine Leiche. Und schon hat die Kripo Tegernsee einen neuen Fall. Die beiden in ihren Ansichten von Polizeiarbeit so grundverschiedenen Polizisten, Kommissar Clemens Wallner und Leonhard Kreuthner bilden auch in diesem Fall wieder ein unschlagbares Team. Besonders Kreuthner ermittelt sich in diesem Fall einige Pluspunkte, die er vor den Augen seines Chefs auch dringend braucht. Häusliche Gewalt, Zwangsheirat, Eifersucht, Besitzansprüche, Vergewaltigung, falsch verstandene Loyalität sind die Themen, die hier mehr oder weniger zur diesmal sehr vielschichtigen Handlung beitragen. Und obwohl alles anfangs sehr verworren scheint, löst sich alles nach und nach nachvollziehbar und schlüssig auf. Auch wenn die hier behandelten Themen nicht sehr humorvoll erscheinen, schafft es Andreas Föhr doch immer wieder, mir ein Schmunzeln zu entlocken und auch schon mal herzhaft zu lachen. Und genau das macht für mich einen guten Krimi aus. Genauso vielschichtig wie der Kriminalfall sind auch die darin verwickelten Personen. Auch sie sind so detailliert gezeichnet, kommen menschlich und echt rüber, dass ich keine Mühe hatte, sie mir bildlich vorzustellen und meine Sympathien zu verteilen. Wobei ich nicht alle Menschen mag, die ich hier kennengelernt habe. Bei einem Krimi interessiert mich aber auch das Privatleben der Ermittler. Und so erfahre ich hier wieder einiges Neues von Opa Manfred und dem Rest von Wallners Familie. Ich sehe den Häuptling Manfred jetzt noch im Schneidersitz vor mir sitzen. Er ist halt trotz seines hohen Alters immer noch für eine Überraschung gut. Andreas Föhr hat es auch mit seinem 8. Fall für Wallner und Kreuthner geschafft mir mit Kreuthners eigenwilligem Humor, seinen unkonventionellen, manchmal etwas übertriebenen Aktionen und Wallners über korrekter Arbeitsweise, einige unterhaltsame Stunden zu bescheren, wobei die Spannung teilweise weit oben angesetzt war. Und auch nach diesem Fall freue ich mich auf ein Wiederlesen mit den Beiden.
Wieder ein Krimivergnügen, dieses Mal etwas klamaukiger als sonst
von sommerlese - 06.09.2019
Andreas Föhrs Kriminalroman Tote Hand ist der 8. Band der Tegernsee Krimi-Reihe von Andreas Föhr. Die Krimis um Wallner & Kreuthner erscheinen im Knaur Verlag. Kommissar Kreuthner stösst bei einer merkwürdigen Aktion neben seiner Stammkneipe, er verbuddelt einen ganz besonderen Gegenstand, auf den Fund einer Leiche. Die wurde scheinbar vergraben, um einen Mord zu vertuschen. Schon ist Kreuthner inmitten eines Falls, bei dem er auch die Hilfe zwielichtiger Typen in Anspruch nimmt. Clemens Wallner von der Kripo Miesbach ist als überkorrekter Mensch völlig anders. Was mit einer Beerdigung eines denkwürdigen Körperteils beginnt, endet in einer Krimiermittlung der besonderen Art. Die Hintergründe dieses Krimis sind neben einer abgetrennten Hand auch solche Themen wie häusliche Gewalt, Vergewaltigung und sogar eine Zwangsheirat. Inhaltlich sorgen diese Probleme wirklich nicht gerade für Humor und doch gelingt es Andreas Föhr, durch sein ungleiches Ermittler-Team einen unterhaltsamen und fesselnden Krimi zu kreieren. Der Erzählstil ist gut beschreibend und recht locker, durch eingebaute Dialoge im bayrischen Dialekt auch sehr realistisch wirkend. Ich mag regionale Sprache, doch etwas weniger Dialekt hätte ich sehr begrüßt. Andreas Föhrs legt seine Charaktere sehr vielseitig an, mit Ecken und Kanten und besonderen Charakterzügen, die immer wieder für eine Überraschung gut sind. Für mich ist Kreuthner durch seine unerwarteten Aktionen und merkwürdigen Vorhaben erneut der amüsante Part dieser Reihe. So ein ausgefallener Charakter mischt die Handlung immer wieder ordentlich auf und lässt keine Langeweile zu. Mir hat dieser Band durch den eingebauten Humor wieder gut gefallen, es wurde aber an manchen Stellen durch Leo aber schon etwas zu klamaukig. Trotzdem konnte es bei den Ermittlungen dank dem korrekt arbeitenden Clemens auch seriös zugehen und die Spannung hält sich auf einem guten Mittelmaß. Man muss sich wundern wie sich Leo immer wieder aus schwierigen Situationen retten kann und dennoch einen guten Job macht. Gemeinsam bilden sie einfach ein echtes Spitzenteam. Mit reichlich trockenem Humor, kauzigen Figuren und merkwürdigen Aktionen kann man sich hier wieder amüsieren, die Ermittlungen besteht Leichen-Leo ebenfalls mit besonderer Energie. Nicht der beste Band der Reihe, aber durchaus lesenswert.
Spannender Kriminalfall mit bayerischem Humor, der oft nicht mein Fall ist
von Elchi130 - 04.09.2019
Die Geschichte fängt reichlich skurril an: Als der Polizist Kreuthner und seine Freunde die Hand von Johann Lintinger beerdigen wollen, befindet sich an der Stelle bereits eine Leiche. Kommissar Wallner und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Mit "Tote Hand" erzählt Andreas Föhr einen spannenden Kriminalfall, dessen einzelne Teile er geschickt nach und nach zusammensetzt. Er arbeitet dabei, wie das mittlerweile in dem Genre üblich ist, auf mehreren Zeitebenen. Die aktuellen Ermittlungen spielen im November 2018. Die Ereignisse, die dazu geführt haben, dass ein Toter im Boden begraben liegt, in den Monaten bis Juli 2018. Der Kriminalfall hat mir sehr gut gefallen, da ich als Leserin miträtseln konnte, wer der Täter ist. So etwas gefällt mir. Zumal der Autor im Verlauf der Erzählung alle Personen im Umkreis des Opfers verdächtig erscheinen lässt. Überhaupt nicht gefallen hat mir, wie zu Beginn des Buches mit dem Thema Alkoholismus umgegangen wird. Die schwere Alkoholerkrankung Johann Lintingers wird in eine Maße verharmlost und bagatellisiert, dass ich es gar nicht fassen konnte. Das kann man meiner Ansicht nach auch nicht mit dem Schlagwort Humor entschuldigen. ", denn seine Gefährten hatten ihm lediglich zwölf Flaschen Bier ins Krankenhaus bringen können, bevor eine rigorose Krankenschwester dem Alkoholverkehr ein Ende bereitet hatte mit dem Hinweis, Lintingers Fahne könne man bis ins Stationszimmer riechen, es gebe schließlich noch andere Patienten." (Seite 16) Ebenso finde ich gerade zu Beginn des Buches die Dialoge übertrieben albern. Wobei ich nicht sagen kann, ob ich mich später vielleicht einfach daran gewöhnt habe, darüber hinweglese oder meinen Fokus auf die Handlung des Kriminalfalls konzentriere, sodass es mir nicht mehr so negativ ins Auge springt. "Wie ich war, hab ich zum Christkind gebetet, dass es die Hand wieder mitnimmt. Aber wenn¿s kommen ist, hab ich ja nicht mit ihm reden dürfen. Ach, jetzt is es schon weg! Hat¿s immer g'heißen. Mit siebzehn hab ich dann g'spannt, dass die mich die ganze Zeit vera'en". (Seite 21) Mal ganz ehrlich, wie kommt ein Autor auf solchen Unsinn? Wer glaubt mit 17 noch ans Christkind? Und wer findet so etwas witzig? Überhaupt hat mich das Lokalkolorit sehr an das Vorabendprogramm im Fernsehen erinnert. Es gibt bestimmt Leser/innen, die genau das mögen. Meinen Geschmack hat es jedoch nicht getroffen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen haben die Witze nicht gezündet. Fazit: Ich kann nicht verstehen, wie jemand Alkoholismus dermaßen verharmlosen kann. Da müssen die Verantwortlichen im Verlag doch etwas sagen. Zudem konnte ich feststellen, dass der bayerische Regionalkrimi mit Humor von Andreas Föhr nicht meinem Geschmack entspricht. Die Szenen und Dialoge sind mir oft zu albern. Zudem merkt man dem Autor an, dass er für das Vorabendprogamm des Fernsehens schreibt. Da ich den Kriminalfall jedoch spannend fand und er diesen erzählerisch gut entwickelt hat, würde ich gerne noch ein Buch aus seiner anderen Reihe lesen, und zwar aus der Serie um die Rechtsanwältin Rachel Eisenberg.
Bestseller???
von Neling - 30.08.2019
Inhaltsangabe mit eigenen Worten: Bei einem Unfall verliert ein Spezi von Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner seine rechte Hand. Diese soll wrdig bestattet werden, beschließt die Schafkopfrunde. Doch bei Bei der heimlichen Bestattung der abgetrennten Hand wird eine Leiche entdeckt. Wer ist der Tote?War es Selbstmord oder Mord? Kreuthner und Wallner ermitteln. Über den Autoren: Andreas Föhr (geb. 1959) ist ein erfolgreicher Drehbuchautor und Schriftsteller. Er schrieb z.B. viele Drehbücher bekannter Fernsehserien wie Tatort, Bulle von Tölz,Soko 5113 und "Ein Fall für zwei". Seine Alpenkrimis sind regelmäßig Bestseller. Tote Hand ist der 8. Fall des Ermittlerduos Kreuthner und Wallner Meine Meinung:Weil der Autor regelmäßig Bestseller hervorbringt, wollte ich nun den neuen Fall auch lesen. Schließlich hatte ich früher schon einige Bücher von ihm als Hörbücher gehört und mochte die bayrischen Krimis mit dem schwarzen Humor. Allerdings war das jahre her und es kann sein, dass mir das als Hörer besser gefiel, weil da der Dialekt mir Freude machte. Das tat er als Buch nicht, ich hatte als Norddeutsche an den vielen bayrischen Spezialausdrücken und bayrischen Dialogen etwas Mühe. Der Schreibstil des Autors liegt mir nicht wirklich. Auch die Charaktere konnten mich nur wenig überzeugen. Die Figur des Kommissars Wallner blieb für mich etwas blass und der Polizeiobermeister Kreuthner hatte mir einfach zu viel auf dem Kerbholz, den fand ich unglaubwürdig. Ebenso wie manche der erzählten Episoden. Und ich fand viele Ungereimtheiten. All das führe ich nun nicht weiter aus, um nicht zu spoilern. Einige Sachen blieben auch der Phantasie überlassen, so z.B. warum der Freund vom Polizisten Kreuthner seine rechte Hand nicht mochte. Ich hatte die anderen Fälle auch amüsanter in Erinnerung. Lediglich eine Verfolgungsjagd auf dem Golfplatz konnte mir ein müdes Lächeln entlocken. Wer meine Rezension bis hierher gelesen hat, merkt: Begeisterung sieht anders aus. Ich vergebe 2,5 von 5 Sternen und finde der Autor wird überschätzt. Dass er regelmäßig in Bestsellerlisten auftaucht, überrascht mich ein wenig.
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