Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein, Jetzt sitzt du in der Falle.

Psychothriller. 7. Auflage.
Taschenbuch
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Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Offline.
Der neue Psycho-Thriller von Bestseller-Autor Arno Strobel

Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, di … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein, Jetzt sitzt du in der Falle.
Autor/en: Arno Strobel

ISBN: 3596703948
EAN: 9783596703944
Psychothriller.
7. Auflage.
FISCHER Taschenbuch

25. September 2019 - kartoniert - 364 Seiten

Beschreibung

Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Offline.
Der neue Psycho-Thriller von Bestseller-Autor Arno Strobel

Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann in 2000 Metern Höhe reist.

Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen ...

"Bei Arno Strobels Thrillern brauchen Sie kein Lesezeichen, man kann sie sowieso nicht aus der Hand legen. Packend und nervenzerreißend!" Sebastian Fitzek

Portrait

Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, gehört zu den erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren. Alle seine Romane sind Bestseller. Bevor er sich ganz auf das Schreiben konzentrierte, arbeitete er lange bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Arno Strobel lebt in der Nähe von Trier.

Leseprobe

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Pressestimmen

'Offline' bietet überraschende Wendungen und kontinuierliche Spannung. Gießener Allgemeine, Alsfelder Allgemeine und Wetterauer Zeitung 20191102
Bewertungen unserer Kunden
Erlebnisurlaub der etwas anderen Art - Opfer inklusive
von Christina P. - 04.11.2019
Eine Gruppe bricht zu einer organisierten Digital-Detox-Tour auf. Das Ziel ist ein einsames Hotel in den Bergen, welches wegen Renovierungsarbeiten momentan leer steht und nur von zwei Hausmeistern betreut wird. Gleich die erste Nacht fordert jedoch ihr erstes Opfer - und starker Schneefall verhindert eine Rückkehr ins Tal. Von der Aussenwelt abgeschnitten muss die Gruppe nun im Hotel ausharren mit einer Person unter ihnen, die vor skrupelloser Brutalität nicht zurückschreckt. Doch wer könnte der Täter sein? Das Buch gleicht ein wenig einem Kammerspiel: Sobald die Gruppe im Hotel angekommen ist, findet sämtliche Handlung in diesen Räumlichkeiten statt. Ebenso ist die Personenzahl übersichtlich und stressbedingte Auseinandersetzungen sowie gegenseitige Verdächtigungen schnell vorprogrammiert. Die Idee an sich ist natürlich nicht neu, und dennoch möchte man als Leser natürlich wissen, wer der oder die Täter sind und mit welchem Motiv. Ein Großteil des Buches wird aus der Sicht der Teilnehmerin Jenny König geschildert, welche als Teamleiterin der IT-Branche mit ein paar Mitarbeitern an der Tour teilnimmt. Stellenweise ging mir ihre subjektive Sicht der Dinge etwas auf den Keks, da sie gerne mal zu Vorurteilen neigt. Zum Glück hielt sich das jedoch noch in Grenzen, etwas spezieller waren da eher ein paar andere Anwesende im Hotel, wobei ebensolche Personen natürlich einen Roman umso unterhaltsamer machen. Es blieb sehr lange undurchsichtig, wer für die brutale Tat verantwortlich ist. Ebenso ist der Stil des Autors recht leichtgängig und lässt sich ganz bequem lesen. Für gute Unterhaltung sorgt das Buch somit auf jeden Fall.
Eingeschneit in den Bergen
von spozal89 - 24.10.2019
Klappentext: Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf 2500 Metern Höhe reist. Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen ... Generell lese ich so gut wie nie einen Psychothriller, da mir diese Bücher einfach zu grausam und gruselig sind. Aber Offline von Arno Strobel hat mich interessiert, weil mich das Thema offline sein total interessiert hat und ich zudem aus der Nähe von Berchtesgaden und dem Königssee stamme, wo ja auch die Geschichte spielt. Das Buch startet ja schon recht spannend, wobei ich bei den ganzen Namen ein paar Schwierigkeiten hatte und ein bisschen brauchte um mich auszukennen. Der Horrortrip beginnt ja dann auch recht bald und ich muss sagen, dass ich wirklich Gänsehaut hatte. Hier und da war es mir dann auch zu krass, aber ich denke das Thrillerleser sich in diesem Setting total gut fühlen würden. Meine Vermutungen was den Täter betreffen, wurden immer wieder gekonnt über den Haufen geworfen und bis zum Schluss war es somit spannend. Wer es dann letztendlich war, hätte ich nie gedacht. Ein paar Fragen bleiben am Ende offen und das Thema Offline sein, war mir zu wenig in Szene gesetzt und verlor sich im Verlauf der Geschichte total. Das fand ich schade, daher vergebe ich vier Sterne.
Nach diesem Buch überlegt man es sich dreimal, ob man sich auf ein "Digitales Detox" einlässt
von Diana - 15.10.2019
Arno Strobel - Offline Jenny und ihre Mitarbeiter nehmen an einem "Digital Detox" - Seminar teil. Geplant sind ein paar Tage ohne Handy, Laptop und Co, einfach mal entspannen und nicht ständig die Zeit im Internet verbringen. Dazu geht es in die Berge in ein renovierungsbedürftiges Hotel ohne Komfort mit fremden Teilnehmern und einem Schneesturm. Kurz darauf verschwindet einer der Teilnehmer und wird schwer verletzt augefunden. Wer hat ihn so zugerichtet? Ist der Täter einer der Teilnehmer? Befindet sich außer den beiden Hausmeistern noch jemand im Hotel? Kurz darauf gibt es ein weiteres Opfer und die Panik bricht aus, denn der Täter könnte jeder sein... Ich habe vor einiger Zeit schon die extralange Leseprobe bei einer Aktion gelesen und das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es komplett lesen musste. Bisher kannte ich noch kein Buch des Autoren, aber das wird sich in Zukunft ändern. Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat mir die Story super gefallen, die Spannung wird auf hohem Niveau gehalten und wie angekündigt, habe ich das Buch tatsächlich nicht aus der Hand legen können. Der Grusel im einsamen Hotel, das Misstrauen untereinander, das Katz-und Maus-Spiel war sehr gut ausgearbeitet und hat mich neugierig bleiben lassen. Die Angst und Panik, die einhergeht, wenn man eingeschneit und ohne Handyempfang/Telefon irgendwo festsitzt, ohne die Möglichkeit auf Hilfe, war nervenaufreibend beschrieben. Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich das Buch gefesselt, allerdings muß ich sagen, dass das erwartete explosive Finale dann doch etwas schwach ausfiel und ich mir gerade zum Ende hin, etwas mehr Action gewünscht hätte, aber das ist reine Geschmackssache. Auch der Epilog ließ jetzt noch einige Fragen offen, aber es passte insgesamt zur Story. Die Charaktere wirkten gut ausgearbeitet, die Kapitel die aus der Sicht des zweiten Opfers geschrieben sind, waren eindrucksvoll und haben mich berührt. Die verschiedenen Charaktere wirkten glaubhaft und lebendig. Das Chaos und das irrationale, unberechenbare Verhalten in der Stresssituation konnte ich nachempfinden, da die Atmosphäre des Buches düster und erdrückend war und mich in den Thriller gezogen hat. Die Schauplätze sind ebenfalls anschaulich ausgearbeitet, ich konnte mir das Hotel sehr genau vorstellen, ohne dass der Autor übertrieben detailliert war. Arno Strobel hat es mit seinem lockeren Erzählstil geschafft, mich während des Lesens zu fesseln und mir eine Gänsehaut nach der anderen den Rücken hinunter zu jagen. Er hat mich die Zeit vergessen lassen, sodass ich das Buch gestern abend angefangen und heute Nacht beendet habe. Ich kann den Thriller trotz des etwas schwachen Finales auf jeden Fall weiter empfehlen. Das Cover in Form eines Handys gefällt mir sehr gut, schlicht aber dennoch passend zur Story. Fazit: Nach diesem Buch überlegt man es sich dreimal, ob man sich auf ein "Digitales Detox" einlässt. Sehr spannend. 4 Sterne.
Brutal und fesselnd
von Bücherbrunnenkobold - 14.10.2019
Nach einem interessanten Prolog kam anfangs kam die Handlung nicht ganz so schnell in Gang, dafür bot sich aber die Gelegenheit die zahlreichen Figuren kennenzulernen. Ich kann mir Namen nicht gut merken, deswegen habe ich mir alle Teilnehmer des Offline-Trips aufgeschrieben (Jaaa, mit Notizen, für wie verdächtig ich sie halte! ;) ) und so konnte ich dann doch recht schnell alle auseinanderhalten. Die Figuren sind komplex dargestellt, wenn auch meinem Empfinden nach recht klischeehaft. Besonders gefiel mir, dass fast alle auf gewisse Weise verdächtig wirkten und es mir tatsächlich bis zum Ende unmöglich war, den wahren Täter zu erkennen. Dem Autor ist es hervorragend gelungen falsche Fährten zu legen und zahlreiche vermeintlich "zu offensichtliche" Verdächtigungen zu präsentieren, so dass ich meine Meinung über den möglichen Täter immer wieder korrigieren musste. Während die Reisegruppe auf Rettung wartete, gab es zahlreiche Szenen, in denen die Figuren einander verdächtigten und beschuldigten, unangenehme Geheimnisse der anderen preisgaben und einander attackierten. Das fand ich zum Teil ein bisschen nervig, aber ehrlich gesagt auch realistisch. Genau so würden sich Menschen in einer solchen Situation vermutlich verhalten und wie langsam aber sicher jeder zur Gefahr für jeden wurde fand ich sehr spannend. Die Darstellungen von Gewalttaten fand ich anschaulich und gerade richtig detailliert um mich ordentlich davor zu ekeln und nicht näher darüber nachdenken zu wollen. Eine bestimmte Phrase wurde dabei jedoch immer wieder verwendet und verlor für mich durch die häufige Wiederholung an Schrecken. Das fand ich schade. Die Erzählperspektive wechselte ab etwa der Mitte zwischen zwei Figuren, was ich spannend fand, wenn auch bei einer der beiden Perspektiven ein wenig zu ausführlich bzw langatmig. Insgesamt empfand ich den Schreibstil des Autors als sehr anschaulich, auch was Umgebung und Figuren betrifft. Das erleichterte mir das schnelle Lesen und erhielt fast durchweg eine hohe Spannung. Gelegentlich konnte ich Handlungen bzw. Gedankengänge der Figuren nicht nachvollziehen, wenn z.B. Hinweise übersehen wurden, die für mich offensichtlich waren. Was mir allerdings sehr gefiel war, wie der Autor die Abwesenheit aller Kommunikationsgeräte vermittelte, nämlich dezent und unterschwellig ohne unnötig viele Worte darüber zu verlieren. So konnte ich mich immer wieder bei dem an Figuren gerichteten Gedanken erwischen: "Mensch, nimm doch dein Smartphone und... ach nee, doch nicht." Das fand ich großartig weil mir dadurch bewusst wurde, für wie selbstverständlich ich diese Geräte halte. Die Auflösung war wie bereits erwähnt überraschend für mich, was mir sehr gefällt. Oft errate ich bei Thrillern und Krimis das Ende, hier war das ganz und gar nicht der Fall. Ich fand das Ende einigermaßen glaubhaft und nachvollziehbar, gestört hat mich allerdings, dass es ein ungeliebtes Klischee bediente und ausführlich, aber wenig anschaulich erzählt wurde. Hier hätte man mich vielleicht mit weniger Details noch mehr überzeugt. Dennoch muss ich betonen, dass das Ende keinesfalls unglaubwürdig war und das, was ich störend fand, nicht nachträglich mein Lesevergnügen getrübt hat. Alles in allem ein großartiger und verstörender Psychothriller, den ich Freunden dieser Literaturgattung absolut empfehlen kann!
Ein absolut spannender Thriller
von Helga Körner - 13.10.2019
Eine Gruppe junger Leute wollen 5 Tage ohne Handy in einem Bergsteiger Hotel oben auf dem Watzmann verbringen. Das Hotel ist nur zum Teil renoviert und wird für diese Gruppe geöffnet. Andere Gäste gibt es nicht. Schon am zweiten Tag wird Thomas vermisst und schwer misshandelt aufgefunden. Als am nächsten Tag wieder jemand vermisst wird, beginnt ein Szenario mit ungeahntem Ausmaß. Schwere Schneefälle lassen kein entkommen zu und Hilfe kann nicht angefordert werden. Ist der Täter unter ihnen? Werden sie sich gegenseitig misstrauen? Wer hat ein Motiv? Arno Strobel hat hier einen beklemmenden Thriller geschrieben. Das Berghotel wird eindrucksvoll dargestellt. Die düstere und gruselige Stimmung nimmt einen gefangen. Das Misstrauen der Protagonisten ist spürbar. Sie verdächtigen sich gegenseitig und wirken sehr authentisch. Die Nerven liegen blank. Kurze Kapitel mit Cliffhanger tragen zur Spannung bei. Bis zum Schluss erfährt man nicht, wer der Täter ist. So bleibt viel Raum für Spekulationen. Ich hatte sehr spannende Lesestunden.
Offline zu sein ist gefährlich
von Sonjalein1985 - 13.10.2019
Inhalt: In einer Zeit, in der das Handy praktisch überall dabei ist, beschließt eine Gruppe dem digitalen Stress zu entgehen. Doch schnell wird der Entspannungsausflug zum Horrortrip, als einer von ihnen schwer verletzt aufgefunden wird. Eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten wird bald klar, dass der Täter mitten unter ihnen sein muss. Meinung: "Offline- Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle" ist der neue Thriller des Autors Arno Strobel, der bereits mit zahlreichen anderen Werken begeistern konnte. Auch sein neustes Werk kann wieder fesseln und unterhalten. Digital Detox wäre in einer Welt, in der man praktisch immer online ist, eine willkommene Abwechslung, gerade in Branchen, in denen die Mitarbeiter oft am PC sitzen. Das denkt auch Jenny König von Fuchs Telecom und freut sich darauf, mit einem kleinen Team diese neue Idee ausprobieren zu dürfen. Jenny ist sympathisch und man merkt, dass sie ein gutes Verhältnis zu ihren Angestellten hat. Sie ist klug und durchsetzungsstark. Außerdem möchte sie durch diese Veranstaltung ihre Mitarbeiter näher kennenlernen. Außer diesen sind noch einige weitere Teilnehmer dabei. Dazu noch die Mitarbeiter des Reiseunternehmens und zwei Hausmeister, die sich um das Hotel kümmern. Dieses Hotel ist riesig und etwas gruselig. Es war einmal ein Bergsteigerhotel, wird nun jedoch renoviert, sodass es außer den erwähnten Charakteren,keine Gäste gibt. Durch dieses Setting wirkt die Geschichte nochmal um einiges spannender und bedrückend. Dazu trägt natürlich ebenfalls der starke Schneefall bei, der kurz nach dem Eintreffen der Gruppe eintritt. Die Charaktere und die Konflikte, mit denen sie konfrontiert werden, sind gut gemacht und überzeugend dargestellt. Genauso wie die Gefahr, die im Laufe der Geschichte immer beklemmender und allgegenwärtiger wird. Das Buch bleibt die ganze Zeit über spannend und ich konnte es kaum erwarten, die Auflösung zu erfahren. Außerdem fiebert man unweigerlich mit den Charakteren mit und fragt sich, was weiter mit ihnen passiert. Mir zumindest hat "Offline" sehr gut gefallen und ich bin froh, mein Handy in greifbarer Nähe zu haben und eben nicht "offline" zu sein. Fazit: Gelungener Thriller, der gut unterhalten kann und die Spannung die ganze Zeit über aufrechterhält. Sehr zu empfehlen.
"Kein Empfang" neu definiert
von Arno Strobel - 12.10.2019
Offline - Arno Strobel Diesen Thriller auf einem Tablet zu lesen ist eigentlich schon angesicht des Titels paradox . Denn darum geht es im neuen Buch von Arno Strobel, erschienen im Fischer Verlag: Digital Detox ist ein neuer Trend, welche eine Gruppe junger Menschen in einem alten Berghotel austesten will. Sie planen 5 Tage ohne einen Zugang zu Internet oder jeglicher anderer Kommunikationsmöglichkeiten nach außen in diesem Hotel zu verbringen. Schon bald verschwindet der erste der Gruppe. Und der Begriff "Offline" bekommt eine ganz andere Bedeutung. Aufbau und Stil: Der Thriller ist gut geschrieben. Die Kapitel sind kurz gehalten. Die Spannung bleibt in der Regel recht konstant. Die Folgen der Tat sind prägnant geschrieben, dass allein die Vorstellung daran die Geschichte spannend macht. Große Ausschweifungen bleiben aus. Dies führt allerdings auch dazu, dass die Personen recht konturlos bleiben. Ich musste mehrmals zurück blättern um mir ins Gedächtnis zu rufen, wer zu wem gehört. Das Ende fand ich zu konstruiert und nicht sehr gut in den Geschichtsverlauf eingebunden. Fazit: Insgesamt handelt es sich bei diesem Thriller um ein gutes Buch mit leichten Schwächen. Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen.
Hier musste ich offline bleiben und zuende lesen
von Lasszeilensprechen - 10.10.2019
Eine Gruppe von Leuten unternimmt eine Digital Detox Tour, um dem digitalen Stress zu entkommen. Abgeschirmt ohne Kontakt zur Außenwelt verbringen sie 5 Tage in einem ehemaligen Bergsteigerhotel. Am 2. Tag verschwindet einer von ihnen und wird schwer misshandelt aufgefunden. Es beginnt ein Horrortrip für die Anwesenden. Wer ist Freund, wer ist Feind in diesem riesigen verlassenden Hotelkomplex? Die Grundstory ist natürlich ein altbekanntes Prinzip und trotzdem liebe ich noch heute die Geschichten von Agatha Christie. Dieses Selbstgänger-Prinzip nutzt auch Arno Strobel, was ich nicht schlimm finde. Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht der Teilnehmerin Jenny erzählt. Der Autor gibt sich große Mühe, der Vielzahl der Personen so gut wie möglich eine Persönlichkeit zu verleihen und ist dabei erfolgreich. Die einzelnen Figuren sind nicht nur Namen, die man mit Mühe auseinander halten kann. Der Schuld - Fokus springt spielerisch immer wieder hin und her und obwohl ich mir recht schnell ein eigenes Bild gemacht hatte, nagte im Hinterstübchen stets die Frage, ob es nicht doch der- oder diejenige sein könnte. Auch die örtlichen Gegebenheiten, ein riesiger Gebäudekomplex, der nur auf einem kleinen Teil bereits renoviert ist - ist ein toller Ort, um ein unheimliches Gefühl zu vermitteln. Einen Großteil der 2. Hälfte habe ich abends im Bett gelesen und konnte auch erst wieder aufhören, als ich beim Ende war. Einzig das Ende gefiel mir nicht so gut. Zum einen, weil es sehr abrupt war und zum anderen, weil ich mir eine andere Person als Täter gewünscht hätte mit einer anderen Erklärung. Die Lösung des Autors war dann doch etwas zu altbekannt. Grandios finde ich im Übrigen das Cover. Es kam des Öfteren vor, dass ich im Vorbeigehen im Augenwinkel das Buch mit meinem Tablet verwechselt habe. Und auch die Frage, ob ich nicht doch lieber mein Smartphone mitnehme, bleibt bestehen. 5 Sterne gibt es trotzdem von mir.
Psychotrip auf den Watzmann
von alex.gedankenwelt - 09.10.2019
Eine kleine Reisegruppe macht sie auf den Weg. Zu einem Digital-Detox Trip auf den Watzmann! Gemeinsam wollen sie für fünf Tage - weit weg von jeglicher Zivilisation - ohne Handy oder ähnliches auskommen. Nach einer kurzen Bootsfahrt über den Königssee sowie einem langen und anstrengenden Aufstieg von gut 300 Höhenmetern, erreicht die Gruppe endlich ihr Ziel. Eine alte Hotelanlage die bereits teilsaniert ist und ausschließlich der Reisegruppe zur Verfügung steht. Außer ihnen sind lediglich zwei Hausmeister vor Ort, die sich während der Sanierungsarbeiten um das Hotel kümmern sollen. Stark einsetzender Schneefall sorgt dafür, dass die Reisegruppe bereits kurz nach ihrer Ankunft automatisch offline ist und sich die nächsten Tage in der Hotelanlage vergnügen muss. Das Vergnügen währt allerdings nur kurz. Nach der ersten Nacht muss die kleine Reisegruppe feststellen, dass ein Teilnehmer der Runde verschwunden ist. In Gruppen aufgeteilt machen sie sich gemeinsam mit den Hausmeistern auf die Suche und lernen nun auch den unsanierten Teil des Gebäudes kennen. Düstere, kalte Räume mit wenig Licht und verzweigt wie ein Irrgarten. Nach langer Suche werden sie fündig. Thomas, der vermisste Teilnehmer, wird nackt und schwer misshandelt auf dem Boden eines Kellerraumes gefunden. Auf widerliche Art gefoltert, kann er nicht mehr sehen, hören und reden. Hilfe holen, aussichtslos! Jemand hat das Funkgerät zerstört. Angst und Panik verbreitet sich unter den Teilnehmern. Befindet sich ein Psychopath in der Hotelanlage und wo hält er sich versteckt? Oder ist es am Ende jemand aus den eigenen Reihen? Ein Horrortrip beginnt, der so schnell nicht enden soll! Zitat: Du bist von jetzt an bis zu deinem Tod der einsamste Mensch der Welt¿. Arno Strobel erzählt auf unbeschreibliche Weise dem Leser den Wahnsinn einer kurzen Auszeit. Idyllisch gelegen auf dem Watzmann steht ein altes, teilsaniertes Hotel. Dort frisch angekommen, eine gemischte Reisegruppe verschiedenster Persönlichkeiten. Dazu kommen die Hausmeister des Hotels, Horst und Timo. Um dem Leser die Story überschaubar zu erzählen, wird der Reiseteilnehmerin Jenny König der Part als Hauptprotagonistin zugeteilt. Sie übernimmt somit ein wenig die Rolle der leitenden Ermittlerin . Zusammen mit den Protagonisten Florian, Anna und Thomas arbeitet sie in der Firma Fuchs Telekom. Das Reiseleiterteam von Triple-O-Journey besteht aus Johannes, Ellen und Nico. Daneben nehmen noch das Ehepaar Annika und Matthias Baustert, die Versicherungsangestellte Sandra und der Vermögensverwalter David an der Reise teil. Die Geschichte lebt von den verschiedenen Charakteren, die der Leser nach und nach genau kennenlernt. Der Klappentext und das Cover passen ausgezeichnet zu der Story. Mein persönliches Fazit: Arno Strobel ist es wirklich überragend gelungen, mich in die Geschichte mit einzubinden. Obwohl ich Thriller liebe und keinesfalls zimperlich bin, hatte ich beim Lesen selten so viel Pipi in der Hose wie bei diesem Buch! Ein großartiger Schreibstil. Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen und war völlig versessen darauf, am Ende den Täter/die Täterin ermitteln zu können. Spannend, furchteinflößend und mitreißend. Wer Psychothriller mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Ein spannender und beklemmender Thriller
von Helgas Bücherparadies - 07.10.2019
Eine Gruppe junger Leute wollen 5 Tage ohne Handy in einem Bergsteiger Hotel oben auf dem Watzmann verbringen. Das Hotel ist nur zum Teil renoviert und wird für diese Gruppe geöffnet. Andere Gäste gibt es nicht. Schon am zweiten Tag wird Thomas vermisst und schwer misshandelt aufgefunden. Als am nächsten Tag wieder jemand vermisst wird, beginnt ein Szenario mit ungeahntem Ausmaß. Schwere Schneefälle lassen kein entkommen zu und Hilfe kann nicht angefordert werden. Ist der Täter unter ihnen? Werden sie sich gegenseitig misstrauen? Wer hat ein Motiv? Arno Strobel hat hier einen beklemmenden Thriller geschrieben. Das Berghotel wird eindrucksvoll dargestellt. Die düstere und gruselige Stimmung nimmt einen gefangen. Das Misstrauen der Protagonisten ist spürbar. Sie verdächtigen sich gegenseitig und wirken sehr authentisch. Die Nerven liegen blank. Kurze Kapitel mit Cliffhanger tragen zur Spannung bei. Bis zum Schluss erfährt man nicht, wer der Täter ist. So bleibt viel Raum für Spekulationen. Ich hatte sehr spannende Lesestunden.
Der Digital-Detox-Trip
von Martin Schult - 02.10.2019
Es handelt sich um ein Projekt, bei dem die Teilnehmer bewusst für fünf Tage auf ihr Handy verzichten wollen. Um sich von der Umwelt komplett abzukapseln begibt sich die Gruppe in ein verlassenes Berghotel, welches sich im Schatten des Watzmanns befindet. Kaum das die Gruppe das Hotel erreicht hat, beginnt ein kräftiger Schneesturm, der die Teilnehmer in dem Hotel quasi einschließt. Als dann am zweiten Tag ein zunächst vermisster Teilnehmer schwer miss-handelt aufgefunden wird, beginnt der Horror im Hotel, denn allen ist klar, der Täter muss sich unter den Anwesenden befinden... Der erfolgreiche Autor Arno Strobel hat schon viele Krimis und Thriller geschrieben, Offline ist aber mein erstes Buch von ihm und ich war sehr gespannt darauf. Er erzählt die Geschichte im dem klassischen Muster einer eingeschlossenen Gruppe, die einen Täter unter sich zu haben scheint. Er verleiht der Story mit der Motivation der Gruppe, bewusst offline gehen zu wollen, einen nachvollziehbaren und aktuellen Touch und erzählt den Thriller in einem sehr lebendigen und temporeichen Schreibstil. Der Spannungs-bogen wird mit dem Mord am ersten Gruppenmitglied aufgebaut und über die undurchschaubare Situation und der Angst der restlichen Mitglieder auf einem hohen Niveau gehalten. Alle Teilnehmer misstrauen allen anderen Anwesenden, so dass geäußerte Vorwürfe die Gruppe immer weiter zer-streuen und der Täter zunehmend leichtes Spiel hat. Es herrschte bei mir im Verlaufe des Buches großes Rätselraten, wer wohl als Täter in Frage kommt, wurde zum Ende hin aber dann dennoch überrascht. Die Heranführung an den Täter war im Nachgang für mich zwar nachvollziehbar aber ein wenig zu konstruiert, was meinen positiven Gesamteindruck ein wenig eingetrübt hat. Offline ist ein aus meiner Sicht spannender und auch packender Thriller, bei dem die Charaktere der Protagonisten etwas zu kurz kommen und das Finale nicht ganz überzeugen kann. Dennoch kann ich das Buch weiterempfehlen und mit guten vier von fünf Sternen bewerten.
Gute Idee
von Nele33 - 01.10.2019
Offline . der neue Thriller von Arno Strobel, hat mich als begeisterter Leser seiner Thriller direkt angesprochen. Den Prolog, mit Ella dem Speaker der völlig außer Kontrolle gerät, fand ich super spannend und er machte mich neugierig auf den weiteren Verlauf. Eine Gruppe It-ler begibt sich für 5 Tage zu einer Digital-Detox Tour in ein abgelegenes Hotel auf dem Watzmann. Einer der Mitreisenden verschwindet und wird von der Gruppe anschließend aufs schwerste misshandelt aufgefunden. Die Gruppe ist schockiert und als der nächste der Mitglieder verschwindet, macht sich Panik breit und ein spannend und psychologisches Intrigenspiel beginnt. Die Idee des Digital Detox ist nicht neu und fasziniert mich immer wieder aufs Neue, mir unverständlich wie man sich von Smartphone, Internet und Co dermaßen abhängig machen kann. Nach dem spannenden Prolog habe ich mir mit dem Einstieg in die Geschichte durch die vielen unterschiedlichen Personen doch ziemlich schwergetan. Arno Strobel versteht es durch die kurzen Kapitel mit geschickt gesetzten Cliffhangern eine gute Spannung aufzubauen. Die unheimliche und bedrückende Atmosphäre im Hotel und unter den Teilnehmer wird super transportiert, sodass ich mir die Angst und Unsicherheit der Protagonisten sehr gut vorstellen konnte. Die Auflösung der Situation und die Wahrnehmung des Täters haben mich letztendlich nicht ganz überzeugen können und Offline reicht für mich nicht an die anderen Thriller von Arno Strobel heran. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und hatte spannende Passagen.
Digital-Detox - gut oder gefährlich
von Viktoria - 30.09.2019
Offline ist ein fantastischer Psychothriller des Autors Arno Strobel. Das Buch ist, wie bereits bei den anderen Büchern des Autors, schlicht und einfach gehalten. Gerade durch dieses Schlichte Design fällt es auf und gefällt mir gut. Der Psychothriller umfasst einen Prolog, dreiundfünfzig Kapitel sowie einen Epilog. Der Prolog ist sehr beunruhigend und auch etwas Angst einflößend. Aber zugleich finde ich ihn einen genialen und sehr gelungen Einstieg in den Psychothriller Offline. Mit den ersten Kapiteln startet es dann erst mal eher ruhiger und wir dürfen viele verschiedene Figuren kennen lernen. Es wird aber bereits nach nur wenigen Seiten sehr spannend. Diese Spannung steigert sich immer weiter und weiter und man fiebert als Leser mit dem Geschehen und den Figuren von der ersten bis zur letzten Seite mit. Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch ist dadurch schnell zu lesen, man kommt gut voran. Ich war von der ersten Seite an vom Buch gefangen und konnte es nur sehr, sehr schwer aus der Hand geben! Es gibt einige erwartet Handlungen aber man darf sich auch auf viele Überraschungen und unterwartete Wendungen gefasst machen! Fazit: Was für ein Buch, ich habe es fast auf einmal ausgelesen. Achtung: Einmal in der Hand kann man dieses Buch nur mehr sehr schwer aus der Hand geben! Typisch Arno Strobl!
Willst du wirklich Offline sein?
von Susann Wickner - 29.09.2019
Digital Detox ist in aller Munde. Eine Reisegruppe macht sich auf, um genau das zu erleben. 5 Tage Offline in einem einsamen Bergsteigerhotel, ohne Handys, ohne Verbindung zur Außenwelt. Doch am nächsten Mogen fehlt einer von ihnen. Er wird grausam verstümmelt aufgefunden. Wer ist dafür verantwortlich? Schnell ist klar: es kann nur jemand aus der Gruppe sein. Misstrauen greift um sich, die Gruppe spaltet sich. Auf Hilfe von außen ist nicht zu hoffen, das Hotel ist eingeschneit, und sie sind Offline... Das Buch beginnt mit einem spannenden und beklemmenden Prolog, anschließend wechselt die Szenerie zur Reisegruppe und ihrem Vorhaben, 5 Tage Offline zu gehen. Die einzelnen Charaktere werden vorgestellt und ziemlich schnell in die Kategorien symphatisch/unsymphatisch eingeteilt, woran sich auch im Laufe des Buches nichts mehr ändert. Bis zum Auffinden der ersten verstümmelten Person plätschert die Handlung vor sich hin, und auch danach kommt sie nicht so richtig in fahrt. Der Fokus liegt auf der Entwicklung der Gruppe, wie immer mehr Misstrauen entsteht und jeder jeden verdächtigt. Das ist durchaus interessant, aber richtig Spannung kommt nicht mehr auf. Zwischendurch gibt es Einblicke in die Gedanken einer zweiten verstümmelten Person, was anfangs gut, beklemmend, spannend ist, sich im Laufe des Buches aber wiederholt und irgendwann langweilt. Den Twist am Ende und die Auflösung fand ich durchaus gut gelungen. Durch die Längen zwischendrin hat sich bei mir aber leider der bei Thrillern so bekannte Sog nicht richtig eingestellt. Daher gibt es nur durchschnittliche 3 Sterne von mir.
Psychologisch beklemmender Thriller
von Claudias Bücherhöhle - 25.09.2019
Zum Buch Die Aufmachung des Buches finde ich absolut klasse, ein richtiger Hingucker. Die Geschichte wird in der dritten Person geschildert und spielt in den Bergen - schöner hätte das Setting für mich nicht sein können! Gestartet wird mit einem recht unheimlichen Prolog, zu dem im weiteren Story-Verlauf wieder ein Bogen geschlagen wird. Die Personen werde ich nicht im Einzelnen vorstellen, da es mit elf Leuten (drei Reiseleiter, acht "Urlauber") eine doch recht unüberschaubare Gruppe ist und ich mir zwischendurch immer wieder ins Gedächtnis rufen musste, wer eigentlich wer ist. Dieser Kritikpunkt führte aber nicht zum Punktabzug. Denn, was mich an Story in diesem Buch erwartete, war einfach nur spannend, unheimlich, nervenaufreibend und schonungslos grausam. Die Idee, mal einige Tage dieses Experiment zu wagen, offline von sämtlichen Medien zu sein, sich quasi auf eine digitale Entgiftung zu begeben, fand ich klasse. Noch besser fand ich, dass Arno Strobel selbst mit einer Gruppe diesen Trip unternommen und für diese Zeit ebenfalls offline war. Natürlich waren es keine fünf Tage, aber immerhin. Auf Grund seiner Erfahrung wirkten auch die Schauplätze absolut authentisch. Ich kenne die Gegend rund um den Königssee und die Ostwand des Watzmanns selbst sehr gut und machte gerade die Überfahrt nach St. Bartholomä in Gedanken schrittweise mit. Ein ganz tolles Gefühl! Einzig das genannte Hotel gibt es meines Wissens nach nicht, aber das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch. Das Hotel befindet sich in der Renovierung und ist daher noch verlassen. Die Gruppe besitzt eine Sondergenehmigung und trifft vor Ort nur noch auf zwei Hausmeister. Die ganze Atmosphäre im Hotel fand ich von Anfang an bedrohlich und mir lief beim Lesen stellenweise ein kalter Schauer über den Rücken ¿ Zudem ist es noch Ende Februar und es schneit unaufhörlich - die perfekte Kulisse für grausame Verbrechen. Eine lange Zeit über stellt man sich als Leser natürlich die Frage: Wer ist der Täter? Er ist mitten unter ihnen - ist es einer aus ihrer Gruppe oder hält sich noch jemand in dem Hotel auf? Ist es wirklich die Figur, auf die alles offensichtlich hinweist oder eher ein unscheinbarer Charakter? Es werden untereinander jede Menge Verdächtigungen angestellt und Anfeindungen finden ihren Raum. Einige der Charaktere tragen ein Geheimnis mit sich herum, was natürlich mit der Zeit ans Licht kommt und für weitere Spekulationen sorgt. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt ¿ Arno Strobel hat mich mit seinem neuesten Psychothriller absolut mitgerissen. Das Buch war schneller ausgelesen als ich gucken konnte. Das Setting war für mich ein absolutes Highlight - besser hätte es nicht sein können. Natürlich bekommt man davon hauptsächlich am Anfang des Buches am meisten mit, dann rückt es doch in den Hintergrund und die Spielchen in dem verlassenen Hotel beginnen. Es tun sich wahre menschliche Abgründe auf und ich fühlte mich beim Lesen das ein oder andere Mal richtig unwohl und bekam eine Gänsehaut. Meine Gedanken schwenkten kurzfristig mal in die Richtung der Lösung, aber aus verschiedenen Gründen verwarf ich sie dann wieder und wurde am Ende richtig überrascht. Arno Strobel hat eine sehr dichte Atmosphäre erschaffen, die mir stellenweise selbst Angst machte. Hier habe ich den Unterschied zwischen einem Thriller und einen Psychothriller deutlich spüren können. Der Autor versetzt den Leser stellenweise in den Kopf und die Gedanken einer bestimmten Figur hinein, was einen an seine Grenzen kommen lässt ¿ So toll die Idee mit der digitalen Entgiftung auch ist - hier bekommt das Wort Offline noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Obwohl mir die Gruppe ein wenig zu groß war und ich am Ende noch eine winzige Kleinigkeit bemängeln könnte, war dieses Buch ein absolutes Leseerlebnis. Ein psychologisch beklemmender Thriller mit einem wunderschönen und zugleich unheimlichen Setting, den ich euch nur empfehlen kann!
von Schnick - 24.09.2019
Offline hat mir einigen Lesespaß bereitet. Der Roman ist zwar nicht gerade ein literarischer Hochgenuss - mir ist Arno Strobels Schreibstil ehrlich gesagt auf Dauer zu schlicht -, aber die Prämisse ist gut und Strobel hat es geschafft, die Spannung erst zu steigern und dann lange zu halten. Im Kern ist OFFLINE eine Variante des 10 kleine Gartenzwerge -Kriminalromans (Ja, ich benutze bewusst eine nicht rassistische Variante). Das ist zwar nicht originell, aber in diesem Fall trotzdem lange Zeit sehr spannend. Denn Strobel hat es geschafft, so ziemlich alle Personen des Thrillers gleichermaßen verdächtig zu machen. Ich für meinen Teil hatte immer wieder Ideen, wer der Mörder sein könnte, verwarf diese aber regelmäßig. Dabei gibt es tatsächlich einige Hinweise und zwischendurch hatte ich sogar auf den richtigen Mörder getippt, weil ich kurz einen hellen Moment hatte und die Hinweise richtig gedeutet hatte, aber sicher war ich mir trotzdem nicht und ließ mich auf eine falsche Fährte locken. Vor dem Finale hatte ich eigentlich nur wenig zu kritisieren. Klar, den Schreibstil finde ich nicht gerade überragend und ja, es gibt ein paar Längen. Aber alles in allem war ich doch zufrieden. Dramaturgisch unglücklich war im Prinzip nur der im wahrsten Sinne des Wortes innere Dialog Annas, der die Geschichte nicht nur nicht voranbrachte, sondern sie sogar eher störte. In diesem Fall wäre weniger mehr gewesen. Bis zum meiner Meinung nach sehr schwachen Finale hätte Offline von mir - trotz des mir persönlich zu schlichten Schreibstils - locker 3,5 Sterne bekommen. Aber obwohl die Lösung im Sinne der vorangegangenen Hinweise stimmig ist, war mir die Umsetzung schlicht zu plump. Eine falsche Fährte funktioniert nur dann, wenn sie geschickt gelegt wird. Diese hier war so durchsichtig, dass sie mich ehrlich gesagt genervt hat. Auch die Erklärungen, warum und wie der Mörder vorgegangen ist, sind erschreckend pflichtschuldig und viel zu ausführlich, um die Leser*innen vom Hocker zu reißen. Fazit: Offline ist ein unterhaltsamer Thriller, an den man keine allzu hohen Ansprüche stellen sollte. Das Finale ist eine Enttäuschung, auch wenn die Auflösung Sinn ergibt.
Offline oder eine digitale Auszeit wird zum Horrortrip
von AmaraSummer - 12.09.2019
Meine Meinung Arno Strobels neustes Werk heißt "Offline" und handelt von kleinen Gruppe Erwachsener (11 Personen), die fünf Tage ohne Handy und ohne Internet in einem verlassen Bergsteigerhotel verbringen wollen. Was ursprünglich mal als "Digital-Detox-Trip" geplant war, mutiert sehr schnell zu einem aussichtslosen Horrortrip, denn bereits nach kurzer Zeit verschwindet einer der Teilnehmer spurlos. Erst bei einer umfangreichen Suchaktion taucht der Vermisste schließlich wieder auf. Schwer misshandelt und seiner Sinne beraubt ist er mehr tot als lebendig. Dank heftiger Schneefälle ist die Gruppe von der Außenwelt abgeschnitten und so beginnt der Kampf ums Überleben, denn der Killer befindet sich mitten unter ihnen. Bevor ich mit meiner eigentlichen Rezension beginne möchte ich mich bei LovelyBooks und den S. FISCHER Verlagen für das kostenlose Vorabexemplar bedanken, dass ich im Rahmen des von LovelyBooks veranstalteten "Offline-Days" gewonnen habe. Bis vor wenigen Wochen hatte ich noch kein einziges Buch von Arno Strobel gelesen. Lediglich drei seiner Werke lagen auf meinem SUB und warten sehnlichst drauf von mir gelesen zu werden. Als ich bei LovelyBooks über den Aufruf zum "Offline-Day" gestolpert bin, war meine Neugierde geweckt. Ich habe mich also dem Experiment 24h "Offline" gestellt und dürfte während dieser Zeit die ersten 100 Seiten von Arno Strobels neustem Psychothriller lesen. Diese Leseprobe beinhaltete die ersten acht Kapitel und eins muss ich dem Autor lassen, er kann erstaunlich gut Spannung aufbauen. Bereits der Prolog konnte mich mehr als nur in seinen Bann ziehen und als ich nach knapp zwei Stunden die LP regelrecht verschlungen hatte, war meine Neugierde vollends geweckt. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht, denn die LP endete an einer wirklich fiesen Stelle. Sobald mich mein Vorabexemplar erreicht hatte musste ich natürlich sofort weiterlesen und so ist es wahrscheinlich wenig verwunderlich, dass ich die restlichen Seiten innerhalb eines Tages regelrecht inhaliert habe. Jetzt nachdem ich das ganze Buch gelesen habe bin ich sowohl überrascht als auch sprachlos. Wer das Privileg hatte die 100 seitige LP zu lesen, der wird wahrscheinlich erste Theorie bezüglich des Täters oder der Täterin aufgestellt haben. Ich habe das ebenfalls gemacht. Allerdings versteht es der Autor meisterlich den Leser in die Irre zu führen. Mir ist es bis zum Schluss nicht gelungen das Rätsel zu lösen. Vielleicht gibt es da draußen ja den ein oder anderen Leser, der sich beim Lösen dieses Rätsel besser anstellt. Ich möchte aber erwähne, dass der oder die Irre ein grandioser Schauspieler ist und es ihm oder ihr ein ums andere Mal gelungen ist mich hinters Licht zu führen. Meine Eindrücke über die einzelnen Charaktere werde ich kurzhalten, denn alles andere könnte möglicherweise spoilern. Die im ersten Moment wohl wichtigste Person ist Jenny. Aus ihr Sicht wird ein Großteil des Buches erzählt. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand sie recht schnell sympathisch. Jenny tritt den "Digital-Detox-Trip" zusammen mit drei Mitarbeitern an. Thomas, Anna und Florian sind drei Charaktere, die ich zu Beginn des Buches allesamt nur schwer einschätzen konnte. Erst im Verlaufe der Geschichte wurden sie für mich zumindest ein bisschen greifbarer. Neben Jenny und ihren drei Mitarbeitern gibt es noch vier weitere Teilnehmer. Das Ehepaar Annika und Matthias Baustert, die mir von Anfang an unsympathisch waren und das auch bis zum Schluss geblieben sind. David, der im ersten Moment wie der lockere Typ wirkt, der für jede Lebenssituation einen Spruch parat hat und scheinbar nicht alles so extrem ernst nimmt. Dieser Eindruck täuscht jedoch, denn David kann auch anders. Und Sandra, die ich ebenfalls nur schwer einschätzen konnte, denn ihr Verhalten fand ich ziemlich sprunghaft. Neben den acht Teilnehmer gibt es noch drei Reiseleiter. Johannes den Teamleiter und seine beiden Assistenten Ellen und Nico. Johannes Verhalten war mir für seine Position zu passiv, denn er scheint der Typ sein, der lieber wegläuft als sich der Verantwortung zu stellen. Ellen für die dieser "Digital-Detox-Trip" der allererste Job ist verfällt irgendwann in eine solch lähmende Angst das sie zu nichts mehr zu gebrauchen ist. Am Schluss bleibt dann noch Nico übrig und bei ihm hatte ich manchmal das Gefühl, dass er nicht ganz wusste wie er mit der Situation um gehen soll. Im Bergsteigerhotel wird die Gruppe von zwei Hausmeistern empfangen, die für zusätzliche Spannung sorgen. Horst und Timo könnten unterschiedlicher nicht sein. Während der eine der logisch Denkende ist, der die Ruhe bewahrt, ist der andere so extrem launisch, dass er alle Nase lang die Beherrschung verliert. Wer den Titel des Buches liest, denkt wahrscheinlich zuerst an das digitale Offline, was bei einem "Digital-Detox-Trip" natürlich naheliegend ist. Dieses "Digital-Detox-Experiment" spielt aber ab einem bestimmten Punkt nur noch eine untergeordnete Rolle. Offline hat nämlich auch noch eine andere Bedeutung und bis ich hinter diese gekommen bin hat es eine ganze Weile gebraucht. Das Buch beginnt mit einem Prolog, indem der Leser eine Frau Namens Katrin kennenlernt, die scheinbar von einem Irren bedroht wird. Wer jetzt aber glaubt, dass diese Frau im weiteren Verlauf der Geschichte keine Rolle mehr spielt, der täuscht sich gewaltig. Ich verratet nur so viel, wer aufmerksam liest, dem sollten am Ende alle Fragen beantwortet werden. Eine kleine Warnung gibt es allerdings. Offline ist ein Psychothriller und der bzw. die Irre ist ein skrupelloser Psychopath, der vor absolut nichts zurückschreckt. Fazit Ich war ja bereits von der LP begeistert aber das Gesamtwerk hat mich regelrecht aus den Schuhen gehauen. Arno Strobel versteht was von seinem Handwerk und mit diesem Thriller hat er ein Buch geschrieben, was ich jedem empfehle der gerne gute Spannungsliteratur liest. Der Leser bekommt nämlich eine ordentlich Portion Spannung und Nervenkitzel geboten.
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