Warenkorb
€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei
50% und mehr sparen mit den eBook Schnäppchen der Woche** >>

Der Weg in die Schatten

Roman. Originaltitel: Night Angel 01. The Way of Shadows. Deutsche Erstausgabe.
Taschenbuch
In den Schatten wirst du deine Seele verlieren!

Durzo Blint ist ein gefährlicher Mann, ein unübertroffener Meister in der Kunst des Tötens. Doch für den Gassenjungen Azoth ist der gefürchtete Meuchelmörder die einzige Chance, am Leben zu bleiben - den … weiterlesen
Dieses Taschenbuch ist auch verfügbar als:
Taschenbuch

16,00 *

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Der Weg in die Schatten als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Der Weg in die Schatten
Autor/en: Brent Weeks

ISBN: 3442266289
EAN: 9783442266289
Roman.
Originaltitel: Night Angel 01. The Way of Shadows.
Deutsche Erstausgabe.
Übersetzt von Hans Link
Blanvalet Taschenbuchverl

7. Dezember 2009 - kartoniert - 704 Seiten

Beschreibung

In den Schatten wirst du deine Seele verlieren!

Durzo Blint ist ein gefährlicher Mann, ein unübertroffener Meister in der Kunst des Tötens. Doch für den Gassenjungen Azoth ist der gefürchtete Meuchelmörder die einzige Chance, am Leben zu bleiben - denn der allgegenwärtige Hunger und die Schrecken der Straße würden für Azoth über kurz oder lang den sicheren Tod bedeuten. Doch Durzo Blint ist in der Auswahl seiner Lehrlinge äußerst wählerisch - und es ist gut möglich, dass der Weg in die Schatten einen weit höheren Preis fordert, als Azoth es sich je vorstellen konnte ...

Der Auftakt zu einer atemberaubend spannenden Trilogie, die kein Leser je vergessen wird.

Portrait

Brent Weeks wurde in Montana geboren und wuchs auch dort auf. Seine ersten Geschichten schrieb er auf Papierservietten und Stundenpläne. Doch tausende Manuskriptseiten später konnte er endlich seinen Brotjob kündigen und sich ganz darauf konzentrieren, was er wirklich machen wollte: Schreiben. Brent Weeks lebt heute mit seiner Frau und seinen Töchtern in Oregon.

Leseprobe

Azoth hockte in der Gasse, kalten Schlamm zwischen den nackten Zehen. Er starrte auf den schmalen Spalt unter der Wand einer Schenke und versuchte, all seinen Mut zusammenzuraffen. Die Sonne w'rde erst in einigen Stunden aufgehen, und die Taverne war verlassen. Die meisten Tavernen in der Stadt hatten B'den aus festgestampftem Lehm, aber dieser Teil der Vorstadt war 'ber Sumpfland erbaut worden, und nicht einmal Betrunkene standen gern kn'cheltief im Schlamm. Daher stand die Taverne auf Stelzen einige Zoll 'ber der Erde und hatte einen Boden aus kr'igem Bambusrohr.
Manchmal fielen M'nzen durch die Ritzen zwischen den Bambusst'en. Die meisten Menschen waren zu gro' um unter die Stelzenbauten zu kriechen und dort das Verlorene zu suchen. Das traf sogar f'r die Gr''ren in der Gilde zu, und die Kleineren hatten zu viel Angst, um sich in die erstickende Dunkelheit zu quetschen, die sie mit Spinnen, K'chenschaben, Ratten und dem boshaften, halbwilden Kater des Besitzers teilen mussten. Am schlimmsten war der Druck der Bambusst' im R'cken, wann immer ein Gast dar'ber hinwegging. Ein Jahr lang war es Azoths Lieblingsstelle gewesen, aber er war nicht mehr so klein wie fr'her. Beim letzten Mal hatte er festgeklemmt und Stunden der Panik durchlebt, bis es regnete und der Boden unter ihm weich genug wurde, um sich auszugraben.
Jetzt war der Boden schlammig, und es w'rden keine G'e da sein; au'rdem hatte Azoth den Kater weggehen sehen. Es sollte eigentlich gelingen. 'erdies sammelte Ratte morgen den Gildepfennig ein, und Azoth hatte keine vier Kupferm'nzen. Er besa'nicht einmal eine, daher hatte er keine gro' Wahl. Ratte war keineswegs verst'nisvoll, und er kannte seine eigene Kraft nicht. Kleine waren schon unter seinen Schl'n gestorben.
Azoth schob Berge von Schlamm beiseite und legte sich auf den Bauch. Die feuchte Erde durchn'te sofort sein d'nnes, schmutziges Hemd. Er w'rde schnell arbeiten m'ssen. Er war mager, und wenn er sich eine Erk'ung holte, standen die C
hancen auf Genesung nicht gut.
W'end er in die Dunkelheit eintauchte, suchte er nach dem verr'rischen, metallischen Gl'en. In der Taverne brannten noch immer zwei Lampen, daher fiel Licht durch die Ritzen und beleuchtete den Schlamm und das stehende Wasser in seltsamen Rechtecken. Schwerer Sumpfnebel kroch an den Lichtstrahlen hinauf, nur um immer wieder herabzufallen. Spinnweben zogen sich 'ber Azoths Gesicht und zerrissen, und er sp'rte ein Kribbeln im Nacken.
Abrupt erstarrte er. Nein, es war nur Einbildung. Langsam atmete er aus. Etwas glitzerte, und er eroberte seine erste Kupferm'nze. Dann rutschte er zu dem rauen, unbearbeiteten Kiefernbalken hin'ber, unter dem er beim letzten Mal festgesessen hatte, und schaufelte Schlamm beiseite, bis Wasser die Vertiefung f'llte. Die L'cke war so schmal, dass er den Kopf zur Seite drehen musste, um sich darunter hindurchzuzw'en. Mit angehaltenem Atem dr'ckte er das Gesicht in das schleimige Wasser und kroch langsam weiter.
Sein Kopf und seine Schultern schafften es hindurch, aber dann verfing sich ein Aststummel der Kiefer in seinem Hemd, riss den Stoff auf und stach ihn in den R'cken. Er h'e beinahe aufgeschrien und war sofort froh, dass er es nicht getan hatte. Durch eine breite L'cke zwischen zwei Bambusrohren sah Azoth einen Mann an der Theke sitzen, der noch immer trank. In den Tavernen musste man Menschen schnell beurteilen k'nnen. Selbst wenn man flinke H'e hatte wie Azoth - wer tagt'ich stahl, w'rde unweigerlich irgendwann geschnappt werden. Alle Kaufleute schlugen die Gilderatten, die sie bestahlen. Wenn sie wollten, dass ihnen 'berhaupt Waren zum Verkaufen 'brig blieben, mussten sie es tun. Der Trick bestand darin, diejenigen auszuw'en, die einen schlugen, damit man es beim n'sten Mal nicht an ihrem Stand versuchte; es gab andere, die einen so 'bel verpr'gelten, dass es kein n'stes Mal gab. Azoth glaubte, bei dieser schlaksigen Gestalt so etwas wie Freundlichkeit, Traurigkeit und Einsamkeit zu erkenne
n. Der Mann war vielleicht drei'g, mit einem zotteligen, blonden Bart und einem riesigen Schwert an der H'fte.
"Wie konntest du mich im Stich lassen?", fl'sterte der Mann so leise, dass Azoth die Worte kaum ausmachen konnte. Er hielt eine bauchige Weinflasche in der linken Hand und dr'ckte mit der rechten etwas an sich, das Azoth nicht sehen konnte. "Nach all den Jahren, die ich dir gedient habe, wie konntest du mich da jetzt im Stich lassen? Ist es wegen Vonda?"
Azoths Wade juckte, doch er ignorierte es. Es war abermals nur Einbildung. Er griff hinter sich, um sein Gewand zu befreien. Er musste seine M'nzen finden und von hier verschwinden.
Etwas Schweres fiel 'ber Azoth auf den Boden und schlug ihm das Gesicht ins Wasser, so dass ihm alle Luft aus der Lunge wich. Er keuchte und h'e um ein Haar Wasser eingeatmet.
"Wahrhaftig, Durzo Blint, du schaffst es doch immer wieder, mich zu 'berraschen", sagte die schwere Last 'ber Azoth. Durch die Ritzen war von dem Mann nichts zu sehen au'r einem gez'ckten Dolch. Er musste aus den Dachsparren gesprungen sein. "He, ich bin immer daf'r, jemanden zu zwingen, Farbe zu bekennen, aber du h'est Vonda sehen sollen, als sie dahinterkam, dass du sie nicht retten w'rdest. Ich war verdammt nah dran, mir die Augen auszuheulen."
Der schlaksige Mann drehte sich um. Er sprach sehr langsam und mit gebrochener Stimme. "Ich habe heute Nacht sechs M'er get'tet. Willst du wirklich, dass ich sieben daraus mache?"
Azoth begriff langsam, wovon sie sprachen. Der schlaksige Mann war der Blutjunge Durzo Blint. Man konnte einen Blutjungen als gedungenen M'rder bezeichnen - wie man einen Tiger auch ein K'chen nennen konnte. Unter den Blutjungen war Durzo Blint unstreitig der Beste. Oder zumindest, wie das Oberhaupt von Azoths Gilde sagte, dauerten die Streitigkeiten dar'ber nie lange. Und ich dachte, Durzo Blint sehe freundlich aus?
Azoths Wade begann von neuem zu jucken. Es war keine Einbildung. Etwas kroch in seinen Hosen
hinauf. Es f'hlte sich gro'an, aber nicht so gro'wie eine K'chenschabe. Azoths Furcht identifizierte das Etwas als wei' Wolfsspinne. Ihr Gift verfl'ssigte Fleisch in einem sich langsam ausdehnenden Kreis.


Pressestimmen

"Bekannte Ingredienzien, die der Autor in seinem Debütroman allerdings zu einem ganz eigenen, wohlschmeckenden Ganzen mixt." www.fantasy-news.de

Mehr aus dieser Reihe

zurück
Jenseits der Schatten
Taschenbuch
von Brent Weeks
Am Rande der Schatten
Taschenbuch
von Brent Weeks
vor
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
¹ Mängelexemplare sind Bücher mit leichten Beschädigungen, die das Lesen aber nicht einschränken. Mängelexemplare sind durch einen Stempel als solche ge-
kennzeichnet. Die frühere Buchpreisbindung ist aufgehoben.
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.