Die Schlacht von Corrin

Roman. Originaltitel: Dune: The Battle of Corrin.
Taschenbuch
Die letzte Schlacht in einem Djihad gegen die MaschinenOmnius, die mächtigste KI, hat sich auf Corrin, einem Planeten unter einer aufgeblähten Riesensonne, verschanzt, wo sie sich mit allen Mitteln gegen die Menschheit wehrt. Die Bewohner Corrins wer … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die Schlacht von Corrin
Autor/en: Brian Herbert, Kevin J. Anderson

ISBN: 3453525035
EAN: 9783453525030
Roman.
Originaltitel: Dune: The Battle of Corrin.
Übersetzt von Bernhard Kempen
Heyne

4. Dezember 2008 - kartoniert - 859 Seiten

Beschreibung

Die letzte Schlacht in einem Djihad gegen die MaschinenOmnius, die mächtigste KI, hat sich auf Corrin, einem Planeten unter einer aufgeblähten Riesensonne, verschanzt, wo sie sich mit allen Mitteln gegen die Menschheit wehrt. Die Bewohner Corrins werden in Container gepfercht und in den Orbit geschossen, um so ein lebendes Schutzschild gegen die Raumflotte unter dem Kommando von Vorian Atreides zu bilden. Während Vorian sich eine Entscheidung abringt, ob millionenfacher Tod gegen milliardenfache Freiheit aufzuwiegen ist, entwickelt Omnius ein tödliches Virus und lässt es auf die Menschheit los. Durch Zufall entdecken die Menschen, dass ein geheimnisvolles Gewürz, das sogenannte Spice, das Gegenmittel ist - und Arrakis, der Wüstenplanet, rückt in den Fokus der Hohen Häuser ...

Portrait

Brian Herbert, der Sohn des 1986 verstorbenen Wüstenplanet-Schöpfers Frank Herbert, hat selbst SF-Romane verfasst, darunter den in Zusammenarbeit mit seinem Vater entstandenen "Mann zweier Welten".

Kevin J. Anderson, geboren 1962 und studierter Physiker, ist einer der meistgelesenen Science-Fiction-Autoren unserer Zeit. Er wurde durch seine Star-Wars-Romane und -Anthologien international bekannt. Seine High-Tech-Thriller und Akte-X-Romane stürmen die Bestsellerlisten. Die Romanreihe um die »Young Jedi Knights« verfasste er gemeinsam mit seiner Ehefrau Rebecca Moesta. Zuletzt ist von ihm die gefeierte »Saga der Sieben Sonnen« erschienen. Gemeinsam mit Brian Herbert schreibt er Frank Herberts großen »Wüstenplanet«-Zyklus fort.

Leseprobe

Obwohl durch die Denkmaschinen Milliarden von Menschen abgeschlachtet wurden, dürfen wir sie nicht Opfer nennen. Auch als Verluste dürfen wir sie nicht bezeichnen. Ich zögere sogar, sie Märtyrer zu nennen. Jeder Einzelne, der bei dieser großen Revolte den Tod gefunden hat, kann nichts Geringeres als ein Held sein. Wir werden unsere laufenden Berichte so führen, dass diese Einschätzung darin zum Ausdruck gelangt.
Serena Butler, private Protokolle des Djihad-Rats


Es interessiert mich nicht, wie viele Dokumente Sie mir zeigen, wie viele Aufzeichnungen, Interviews oder belastende Indizien Sie vorlegen. Ich bin vielleicht die einzige noch lebende Person, die die Wahrheit über Xavier Harkonnen und die Gründe für sein Verhalten kennt. Viele Jahrzehnte lang habe ich Frieden gewahrt, weil Xavier es so von mir erbeten hat, weil Serena Butler es so gewollt hätte und weil die Anforderungen des Djihad es diktierten. Aber geben Sie nicht vor, Ihre Propaganda wäre die Wahrheit, ganz gleich, wie viele Liga-Bürger daran glauben. Vergessen Sie nicht, dass ich die damaligen Ereignisse miterlebt habe. Keiner unter Ihnen kann von sich das Gleiche behaupten.
Vorian Atreides, Privatansprache vor der Liga der Edlen


Der größte Fehler, den ein denkender Mensch begehen kann, ist vielleicht der, eine bestimmte geschichtliche Darstellung als absolute Tatsache zu nehmen. Die Historie wird von zahlreichen Beobachtern aufgezeichnet, von denen keiner unparteiisch ist. Die Fakten werden verzerrt, durch den Lauf der Zeit und - insbesondere im Fall von Butlers Djihad - abertausende von Jahren dunkler Epochen, vorsätzliche Falschauslegungen seitens religiöser Sekten sowie die Entstellungen, die unvermeidlich aus der Anhäufung von Flüchtigkeitsfehlern entstehen. Daher betrachtet der Weise die Geschichte als eine Reihe von Lektionen, die es zu lernen gilt, von Entscheidungen und Verzweigungen, die man erörtern und diskutieren muss, und von Fehlern, die niemals wiederho
lt werden dürfen.
Prinzessin Irulan, Vorwort zu Die Geschichte von Butlers Djihad


ERSTER TEIL


Maschinen zerstören nicht. Sie erschaffen, vorausgesetzt, dass die Hand, die sie lenkt, stark genug ist, um sie zu beherrschen.
Rivego,
ein Moralist der Alten Erde


Erasmus empfand die Hackordnung unter den todgeweihten, hoffnungslosen Menschen faszinierend, ja amüsant. Ihre Reaktion gehörte zum experimentellen Untersuchungsverfahren, und er bewertete die Resultate als sehr aufschlussreich.
Der Roboter schlenderte durch die Korridore seiner perfekt organisierten Laboranlagen auf Corrin und ließ sich von seinem prächtigen karmesinrotem Gewand umwehen. Das Kleidungsstück war lediglich eine affektierte Laune, um sich ein herrischeres Äußeres zu verleihen. Leider schenkten die Opfer in den isolierten Zellen seiner Eleganz kaum Beachtung, weil ihre Leiden sie stark beanspruchten. Daran ließ sich nichts ändern, weil es den leicht ablenkbaren Menschen beträchtliche Schwierigkeiten bereitete, sich auf Angelegenheiten zu konzentrieren, die sie nicht direkt betrafen.
Vor Jahrzehnten hatten Bauroboter diese hohe Kuppel nach seinen ganz genauen Spezifikationen errichtet. Die zahlreichen, gut ausgestatteten Kammern - jede völlig steril und von den anderen Kammern isoliert - enthielten alles, was Erasmus für seine Experimente brauchte. Während seiner regelmäßigen Inspektionsrundgänge blickte der unabhängige Roboter durch die Glaz-Fenster in die Zellen, in denen Seuchentestpersonen auf Betten festgeschnallt lagen. Manche Exemplare waren bereits paranoid und delirierten, zeigten alle Symptome des Retrovirus, wohingegen andere aus verständlichen Gründen Schrecken zeigten.
Inzwischen war die Testreihe mit dem gentechnisch erzeugten Virus nahezu abgeschlossen. Effektiv betrug die unmittelbare Sterblichkeitsrate 43 Prozent und war somit noch weit von jeder Perfektion entfernt; dennoch stand nun das wirksamste Virus der Menschheit
sgeschichte zur Verfügung. Er eignete sich für den nötigen Zweck, und Omnius konnte nicht mehr allzu lange warten. Es musste bald etwas geschehen.
Der heilige Krieg der Menschen gegen die Denkmaschinen zog sich schon fast ein ganzes Jahrhundert lang hin und verursachte viele Zerstörungen und Unannehmlichkeiten. Mittlerweile hatten die ständigen fanatischen Attacken der Djihad-Armee dem Synchronisierten Imperium unermesslichen Schaden zugefügt, die Roboter-Kriegsschiffe wurden genauso schnell vernichtet, wie die verschiedenen Allgeist-Inkarnationen neue bauen konnten. Omnius' Pläne waren in unverzeihlichem Maß ins Stocken geraten. Der Computer forderte eine Endlösung. Weil der militärische Konflikt sich als nicht effektiv genug erwies, hatte man nach Alternativen gesucht: nach biologischen Waffen, einer tödlichen Seuche zum Beispiel.
Simulationen zufolge konnte eine sich schnell ausbreitende Epidemie als überlegene Waffe dienen, indem sie menschliche Populationen ausmerzte - einschließlich ihrer Streitkräfte -, aber Infrastruktur und Ressourcen für die Übernahme durch die siegreichen Denkmaschinen intakt ließen. Sobald die speziell entwickelte Seuche ihre Wirkung gezeigt hatte, konnte Omnius Ordnung schaffen und die Systeme wieder in Betrieb nehmen.
Gegen diese Strategie hegte Erasmus gewisse Vorbehalte, denn er befürchtete, dass eine derart wirksame Seuche die Menschheit bis zum letzten Exemplar ausrotten könnte. Zwar mochte Omnius aus seiner Sicht die völlige Beseitigung der Menschheit als erstrebenswert erachten, aber der unabhängige Roboter wünschte sich keine derartige Endlösung. Er hatte ein anhaltendes Interesse an diesen Geschöpfen, besonders an Gilbertus Albans, den er aus den elenden
Sklavenbaracken geholt und als Ersatzsohn aufgezogen hatte. Doch schon unter rein wissenschaftlichen Gesichtspunkten brauchte Erasmus in ausreichendem Umfang organisches Material für sein Labor und die Felduntersuchungen der menschlichen Natur.
Nicht alle Me
nschen durften sterben. Nur die Mehrheit musste verschwinden.
Allerdings waren diese Geschöpfe bemerkenswert widerstandsfähig. Erasmus bezweifelte, dass selbst die schlimmste Epidemie die gesamte Spezies auslöschen könnte. Menschen hatten die verblüffende Begabung, sich auf Widrigkeiten einzustellen und sie durch unorthodoxe Methoden abzuwehren. Wenn es doch nur Denkmaschinen möglich wäre, es ebenfalls zu lernen ...
Der Roboter raffte das Prunkgewand um seine platinhäutige Gestalt und betrat die Zentralkammer der Laboranlage, wo sein zum Renegaten gewordener Gefangener von Tlulax das verheerende RNS-Retrovirus ersonnen hatte. Denkmaschinen waren effizient und tüchtig, doch bedurfte es einer verderbten menschlichen Fantasie, um Omnius' Zorn in ein hinlänglich destruktives Maßnahmenprogramm umzusetzen. Kein Roboter oder Computer hätte ein so entsetzliches Werkzeug des Todes und der Vernichtung konzipieren können. Dazu war die rachsüchtige Vorstellungskraft eines Menschen nötig.




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"'Der Wüstenplanet' ist eines der Monumente in der Geschichte der Science Fiction. Ein Buch, das für immer im kulturellen Gedächtnis der Menschheit bleiben wird."
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