Iskander ist ein 14-jähriger Hirtenjunge, welcher eine Art Sprachleiden hat. Er brabbelt unkontrolliert Wort und dann geschieht etwas, worauf er keinen Einfluss hat. Er will einen Heiler aufsuchen, der ihn von diesem Leiden erlösen soll. Während dieser Reise versucht er auch seine Mutter zu finden, von der er vor Jahren getrennt wurde. So begibt er sich auf eine gefahrvolle Reise durch die Wüste. Dabei begegnet er Menschen und Wesen, welche nicht ungefährlich sind. Unterstützung findet er bei einem Mungo, welches ein verwandeltes Mädchen ist, einem Dschinn, bei dem er drei Wünsche frei hat und später bei Anoush, einem Diener des Palastes. Die drei müssen viele Gefahren bewältigen und gehen gefährliche Wege...
"Iskander und das Geheimnis des Souk al-Warraqin" von Claudia Zentgraf ist der erste Band einer Trilogie. Sie nimmt den Leser auf eine spannende und fantasievolle Reise im Orient mit. Wird die Handlung zunächst einfühlsam und ruhig erzählt, legt sie später rasant an Spannung zu. Neben diesen spannenden Elementen finden wir aber auch humorvolle Abschnitte. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und verständlich. Sie versteht es, Örtlichkeiten, Personen und gar Gerüche treffend zu beschreiben. Es handelt sich um eine Fantasy-Reise im Orient, an unterschiedlichen Örtlichkeiten. Man findet sich schnell in der Handlung wieder. Die Handlung wird unterhaltsam erzählt. Kurzweil ist garantiert.
Das Buchcover ist außergewöhnlich ansprechend gestaltet. Es zeigt Iskander mit dem Mungo auf einem fliegenden Teppich vor dem Palast, welcher eine große Rolle spielen wird. Die Farbgebung ist sehr ansprechend und das Buchcover macht neugierig. Ich freue mich sehr auf die weiteren Bände.