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Tödliche Beute

Roman. Originaltitel: White Death. 'Blanvalet Taschenbücher'. 'NUMA, Kurt Austin'.
Taschenbuch
Ein Schiff von radikalen Umweltschützern rammt im Nordmeer ein dänisches Schiff und versenkt es mitsamt Mannschaft. In einer dramatischen Rettungsaktion versuchen Kurt Austin und die NUMA-Crew die Seeleute zu bergen. Da tauchen feindselig g... weiterlesen
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Tödliche Beute als Taschenbuch
Produktdetails
Titel: Tödliche Beute
Autor/en: Clive Cussler, Paul Kemprecos

ISBN: 3442360684
EAN: 9783442360680
Roman.
Originaltitel: White Death.
'Blanvalet Taschenbücher'. 'NUMA, Kurt Austin'.
Übersetzt von Thomas Haufschild
Blanvalet Taschenbuchverl

1. Juni 2004 - kartoniert - 448 Seiten

Beschreibung

Ein Schiff von radikalen Umweltschützern rammt im Nordmeer ein dänisches Schiff und versenkt es mitsamt Mannschaft. In einer dramatischen Rettungsaktion versuchen Kurt Austin und die NUMA-Crew die Seeleute zu bergen. Da tauchen feindselig gesonnene Eskimos vom Stamm der Kiolyas auf - und mit ihnen ihr Anführer Toonook, ein Genforscher, der aus purer Geldgier Lachse in Monster verwandeln will. Der Ernst der Lage wird schlagartig klar, als das Numa-Boot explodiert. Knapp dem Tod entronnen, sind Kurt und seine Leute entschlossen, den Eskimos das Handwerk zu legen ...



Portrait

Seit er 1973 seinen ersten Helden Dirk Pitt erfand, ist jeder Roman von Clive Cussler ein New-York-Times-Bestseller. Auch auf der deutschen Spiegel-Bestsellerliste ist jeder seiner Romane vertreten. 1979 gründete er die reale NUMA, um das maritime Erbe durch die Entdeckung, Erforschung und Konservierung von Schiffswracks zu bewahren. Er lebt in der Wüste von Arizona und in den Bergen Colorados.

Leseprobe

Westlich der Britischen Inseln, 1515


Diego Aguirrez erwachte aus unruhigem Schlaf und hatte den Eindruck, eine Ratte sei ihm über das Gesicht gehuscht. Auf seiner breiten Stirn stand kalter Schweiß, sein Herz hämmerte wie wild, und eine unbestimmte Panik nagte hungrig an seinen Eingeweiden. Er lauschte auf das gedämpfte Schnarchen seiner schlafenden Mannschaft und das Glucksen und Plätschern kleiner Wellen, die an den hölzernen Rumpf schlugen. Alles wirkte normal, und dennoch konnte er sich nicht des bedrückenden Gefühls erwehren, dass irgendwo im Schatten eine unsichtbare Gefahr lauerte.
Er rollte sich leise aus der Hängematte, wickelte sich eine dicke Wolldecke um die muskulösen Schultern und stieg die Kajütstreppe zum nebelverhangenen Deck hinauf. Im diffusen Mondschein glänzte die stabil gebaute Karavelle, als wäre sie aus Spinnweben zusammengesetzt. Aguirrez hielt auf eine Gestalt zu, die neben einer gelb schimmernden Öllampe kauerte.
"Guten Abend, Kapitän", begrüßte ihn der Mann.
"Guten Abend", erwiderte Aguirrez zufrieden, weil der Posten wach und auf der Hut war. "Alles in Ordnung?"
"Ja, Sir. Allerdings haben wir immer noch keinen Wind."
Aguirrez blickte zu den gespenstischen Masten und Segeln empor. "Bald kommt eine Brise auf. Ich kann es riechen."
"Aye, Kapitän", sagte der Mann und unterdrückte ein Gähnen.
"Geh nach unten, und schlaf ein wenig. Ich löse dich ab."
"Es ist noch nicht an der Zeit. Meine Wache endet erst, wenn das Stundenglas abgelaufen ist."
Der Kapitän nahm die Sanduhr, die neben der Lampe stand, und drehte sie um. "So", sagte er. "Jetzt ist es an der Zeit."
Der Mann bedankte sich und schlurfte ins Mannschaftsquartier, während der Kapitän auf dem hohen quadratischen Achterkastell Position bezog. Er blickte nach Süden und starrte in die dunstigen Nebelschwaden, die wie Dampf aus der spiegelglatten See aufstiegen. Bei Sonnenaufgang befand er sich immer noch auf seinem Posten. Seine olivschw
arzen Augen waren inzwischen rot gerändert und brannten vor Müdigkeit, und die Decke hatte sich mit Feuchtigkeit voll gesogen, doch Aguirrez blieb eigensinnig wie immer, ignorierte die Unannehmlichkeiten und lief wie ein Tiger im Käfig auf und ab.
Der Kapitän war Baske, kam also aus der zerklüfteten Bergregion zwischen Spanien und Frankreich, und seine durch Jahre auf See geschärften Instinkte funktionierten verlässlich. Die Basken galten als die besten Seeleute der Welt, und Männer wie Aguirrez stießen häufig in Regionen vor, die von furchtsameren Zeitgenossen als Reich der Seeschlangen und Mahlströme angesehen wurden. Der Kapitän hatte die für seine Volksgruppe typischen dichten Augenbrauen, große abstehende Ohren, eine lange gerade Nase und ein Kinn wie ein Felsvorsprung. In ferner Zukunft würden manche Wissenschaftler behaupten, die Basken mit ihren prägnanten Gesichtszügen stammten in direkter Linie von den Cromagnonmenschen ab.
Im grauen Licht des frühen Morgens tauchten nun die Matrosen gähnend an Deck auf, reckten sich und gingen dann an die Arbeit. Der Kapitän ließ sich immer noch nicht ablösen, und etwas später wurde seine Ausdauer belohnt.
Aus blutunterlaufenen Augen erspähte er einen Lichtpunkt im dichten Dunst. Das schnelle nervöse Flackern hielt nur einen kurzen Moment an, aber es erfüllte Aguirrez mit einer seltsamen Mischung aus Erleichterung und Angst.
Sein Herzschlag beschleunigte sich. Aguirrez nahm das Messingfernrohr, das an einer Schnur um seinen Hals hing, zog es zu voller Länge auseinander und schaute hindurch. Zuerst sah er nur eine einheitlich graue Wand, wo die Nebelbank mit dem Wasser verschmolz. Er wischte sich mit dem Ärmel über die Augen, blinzelte mehrmals, um den Blick zu klären, und hob das Fernrohr erneut. Auch diesmal sah er nichts. Vielleicht hatte er sich alles nur eingebildet.
Plötzlich aber bemerkte er eine Bewegung. Aus den Dunstschwaden stach wie der Schnabel eines Raubvogels ein spitzer Bug hervor. Dann
kam das Schiff vollständig in Sicht. Der schmale schwarze Rumpf schoss voran, glitt ein paar Sekunden und bekam sogleich einen neuen Schub. Dicht dahinter folgten zwei weitere Schiffe und sausten wie riesige Wasserinsekten über die glatte Oberfläche. Aguirrez fluchte leise.
Kriegsgaleeren.
Das Sonnenlicht spiegelte sich in den nassen Ruderblättern, die in gleichmäßigem Rhythmus ins Wasser eintauchten und den Abstand zwischen den drei schlanken Kampfschiffen und der Karavelle zusehends verringerten.
Der Kapitän nahm die Neuankömmlinge mit dem Blick des geübten Schiffbauers ruhig in Augenschein und bewunderte die klaren zweckbetonten Linien. Diese regelrechten Windhunde der Meere, die kurzfristig sehr hohe Geschwindigkeiten erreichten, waren ursprünglich in Venedig entwickelt worden und fanden mittlerweile bei einem Dutzend Staaten Europas Verwendung.
Jede Galeere wurde durch hundertfünfzig Ruder angetrieben, pro Seite aufgeteilt in drei Reihen zu je fünfundzwanzig. Das flache, gerade Profil war mit seiner Stromlinienform der Zeit weit voraus und schwang sich am Heck elegant zur überhängenden Kapitänskajüte auf. Der Bug war nach vorn verlängert, fungierte aber nicht mehr wie in früheren Zeiten als Rammsporn, sondern als Artillerieplattform.
An dem einzelnen Mast in der Nähe des Achterschiffs hing ein kleines dreieckiges Lateinsegel, aber die Schnelligkeit und Wendigkeit der Galeere basierte allein auf menschlicher Muskelkraft. Das spanische Strafsystem sorgte für einen stetigen Nachschub an Häftlingen, die bis zu ihrem Tod die neun Meter langen Riemen bedienen mussten. Von der corsia aus, einem schmalen, längsschiffs verlaufenden Mittelgang, zwangen brutale Aufseher die Ruderer mit Drohungen und Peitschenhieben zum Gehorsam.
Aguirrez wusste, dass die gegen sein Schiff aufgebotene Feuerkraft beträchtlich sein würde. Die Galeeren waren fast doppelt so lang wie seine rundliche, vierundzwanzig Meter messende Karavelle und verfügten normalerweise üb
er jeweils fünfzig Arkebusen, einschüssige Vorderlader mit glattem Innenlauf. Die schwerste Waffe, ein gusseiserner Mörser namens Bombarde, war auf der Bugplattform untergebracht. Diese Position an der rechten Vorderseite ging noch auf die früher bei Seegefechten übliche Taktik zurück, den Gegner frontal zu rammen.
Während die Galeere an das robuste griechische Gefährt erinnerte, mit dem Odysseus von Circe zu Polyphem gereist war, gehörte der Karavelle die Zukunft. Sie war für ihre Zeit schnell und wendig, konnte alle Gewässer der Erde befahren und vereinte die Takelage der südlichen Länder mit dem stabilen Rumpf der nördlichen Gefilde, der aus stumpf aufeinander stoßenden Planken bestand. Gelenkt wurde die Karavelle mit einem modernen Rudergestänge, und die einfach zu handhabenden Lateinsegel, übernommen von der arabischen Dau, verschafften ihr große Vorteile gegenüber jedem anderen zeitgenössischen Segler, sobald sie dicht am Wind fuhr.




Pressestimmen

"Nicht enden wollende Spannung, rasante Handlung und sprühende Action! Clive Cussler ist der Meister der Hochspannung!"

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