Wo das Glück auf Wellen tanzt

Roman.
Taschenbuch
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Ein traumhaft gelegenes Haus am See, ein geheimnisvoller Maler und eine junge Frau auf der Suche nach dem Glück: Diana Hillebrands Roman "Wo das Glück auf Wellen tanzt" ist warmherzig, anrührend und so entspannend wie ein Tag am See.

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Produktdetails

Titel: Wo das Glück auf Wellen tanzt
Autor/en: Diana Hillebrand

ISBN: 3426520311
EAN: 9783426520314
Roman.
Knaur Taschenbuch

2. Mai 2019 - kartoniert - 301 Seiten

Beschreibung

Ein traumhaft gelegenes Haus am See, ein geheimnisvoller Maler und eine junge Frau auf der Suche nach dem Glück: Diana Hillebrands Roman "Wo das Glück auf Wellen tanzt" ist warmherzig, anrührend und so entspannend wie ein Tag am See.

Als die Journalistin Anna das Kunstwerk eines Malers in Händen hält, ahnt sie noch nicht, dass sie schon bald bei ihm einziehen wird. Doch sein idyllisch gelegenes Haus am See scheint genau der richtige Platz, um all die kleinen Glücks-Momente zu erleben, über die sie schreibt. Auch das nahe Café Komet und deren Besitzerin Halley sind Glückstreffer. Nur ihr Vermieter gibt ihr Rätsel auf: Er geht ihr aus dem Weg und hängt überall seine emotionalen Bilder auf - die alle ein- und dieselbe Ansicht des Sees zeigen. Welches Glück mag er verloren haben? Und kann Anna ihm helfen, es wiederzufinden?

Ein einfühlsamer Roman über die Liebe, das Glück und den Sinn des Lebens.

"Lieber J. L.,
ich weiß nicht, wie Sie das machen, oder besser gesagt Ihre Bilder. Aber ich kann nicht schweigen. Ich lese in Ihren Gemälden. Sie flüstern mir etwas von Einsamkeit in mein Herz. Vielleicht täusche ich mich. Sagen Sie es mir! Ich kann nicht malen. Ich kann nur Worte geben. Bitte. Nehmen Sie sie an!
Anna"

Portrait

Diana Hillebrand (geb. 1971) ist Autorin und Dozentin und lebt mit ihrer Familie in ihrer Wahlheimat München. Seit 2006 gibt sie Kurse im Kreativen Schreiben an der "WortWerkstatt SCHREIBundWEISE". Sie hat mehrere Bücher, Kurzgeschichten und Fachartikel veröffentlicht. 2018 wurde eines ihrer Jugendbücher mit einem "LesePeter" ausgezeichnet.
Bewertungen unserer Kunden
Das Glück liegt in den kleinen Dingen
von neling - 02.07.2019
Kurzbewertung: Ein Wohlfühlroman voller Poesie über Glück, Liebe und Freundschaft, der mir beim zweiten Lesen noch besser gefiel als beim ersten Mal. Jeder muss sein ganz persönliches Glück finden, und was für den einen Glück bedeutet, kann für den anderen ein großes Unglück sein. (S.123) Über die Autorin: Die Autorin und Dozentin Diana Hillebrand lebt mit ihrer Familie in München. Sie veröffentlichte nicht nur mehrere Bücher (darunter auch Kinderbücher und Schreibratgeber) sondern ist auch Dozentin für Kurse Kreatives Schreiben und unterstützt angehende und erfahrene Autoren bei ihren Buchprojekten. Der Roman war das erste Buch, was ich von ihr las, da es mir aber gefiel, hoffe ich dass die Autorin noch weitere so schöne Bücher schreibt. Cover und Buch: Das Cover finde ich ganz bezaubernd, es lädt dazu ein das Buch zu lesen und auf die kleinen Glücksmomente im Alltag zu achten. Bei der Inhaltsangabe verweise ich auf den Klappentext des Buches, den ich als passend und nicht zu spoilernd (wie bei den meisten Büchern) empfand. Meine Meinung: Meine Rezension entstand jetzt erst nach dem zweiten Lesen. Beim zweiten Lesen gefiel mir das Buch sogar besser als beim ersten Mal, denn beim ersten Mal lag mein Focus auf der Handlung, beim 2. Lesen auf den sehr schönen Glückszitaten und der Poesie des Buches. Diese ist meiner Meinung nach die große Stärke des Romans. In romanhafter Form wird nicht nur der Frage nach Glück, sondern auch nach Freundschaft und Liebe nachgegangen und es geht auch um einen Neuanfang. Ich mochte die Protagonistin des Romans nicht so gerne, über sie ärgerte ich mich einige Male, sie handelte oft etwas überstürzt oder unüberlegt und schien mir sehr unreif. Aber es gab ein paar Nebenfiguren, die ich sehr mochte, unter anderem den Buchhändler Herzog, die Bibliothekarin Charlotte, denn Bibliothekare sind etwas Besonderes. Sie bewahren die Erinnerung, und sie können in die Zukunft sehen. (S. 143) , die Freundin Halley und Hannelore Meier Ich glaube sogar, dass es viele Glücke gibt. (S.51) Es ist ein leises Buch zum Genießen. Auch wenn es sich leicht und schnell liest, sollte man sich ruhig Zeit nehmen, um die Poesie der Worte zu genießen. Lesen macht glücklich, da stimme ich sowohl mit der Autorin als auch ihren Romanfiguren Anna, Herrn Herzog und Charlotte definitiv überein. So ist für mich als Leseratte das Lieblingszitat des Buches: Bücher hören am liebsten das eigene Seitenrascheln, das sanfte Rauschen wenn sie jemand mit den Fingern berührt! Das Buch enthält so viele schöne Ausdrücke: frischgewaschener Morgen , Zitate: Glück ist ein zartes Gewächs. Kleine silbrige Blättchen recken sich zur Sonne. (S. 189) und Wortspiele Realis-Mus , weshalb ich dem Buch trotz der Handlung, die mich nicht ganz so interessierte und überzeugte, wohlverdiente 4 von 5 Sternen gebe. Ich empfehle das Buch allen, die einen netten Roman zum Abschalten suchen, aber vor allem jenen die Poesie genießen.
Toller Roman um das Thema Glück
von Silvia1981 - 10.06.2019
Die Protagonistin Anna ist Journalistin und schreibt Beiträge über das Thema Glück für eine Zeitung. Mit einem Umzug nach Walderstadt sucht sie einen Neustart und Ruhe, um an ihrem neuen Projekt, einem Buch über das Glück, für das es bereits einen Verleger und einen Abgabetermin gibt, zu arbeiten, und scheint diese Ruhe in ihrem neuen Zuhause in einer Wohnung an einem See, mit einem unbekannten und zurück gezogenen Künstler mit unter ihrem Dach, gefunden zu haben. Jedoch gestaltet sich diese Aufgabe für sie schwieriger als gedacht. So leicht es ihr fällt, kurze Beiträge zu schreiben, umso schwerer ist es für sie, für das Buch einen Start, eine Struktur und geeignete Texte zu finden. Durch ihre offene Art lernt sie im Ort sehr schnell verschiedene Menschen kennen, die ihr gute Freunde und Ratgeber werden, ihr gerne ihre Geschichte erzählen und was für sie Glück bedeutet, ebenso sucht sie auch in Büchern anderer Autoren und im Internet nach geeignetem Material für ihr Buch. Hier findet man als Leser sehr interessante Informationen, tolle Zitate und Aussagen, man erfährt, wie weitschichtig der Begriff Glück doch ist, bekommt ein Rezept dafür, aber trotzdem kein Patentrezept, denn mein Lieblingszitat der Geschichte trifft es auf den Punkt: Jeder muss sein ganz persönliches finden, und was für den einen Glück bedeutet, kann für den anderen ein großes Unglück sein. Durch ihre neuen Bekanntschaften bekommt sie jedoch nicht nur Ratschläge, auch erfährt sie von deren Problemen und lernt Personen kennen, aus deren Verhalten sie nicht schlau wird. Dadurch verstrickt sie sich viel zu sehr mit deren Geschichten als dass es schaffen würde, an ihrem Buch zu arbeiten. Allen voran der Künstler unter ihrem Dach gibt ihr durch seine Galerie im Haus und am See Rätsel auf und sie möchte unbedingt hinter sein Geheimnis kommen, was viele Kreise nach sich zieht. Für mich hat jede der Bekanntschaften einen sehr guten Platz in der Geschichte gefunden und mit vielen Nebenhandlungen konnte ich mich selbst identifizieren, ebenso wie mit Annas schlimmen Verlust in ihrer Kindheit und der Beziehung zu ihrer Mutter. Mir hat auch in dieser Hinsicht dieses Buch sehr viel gegeben, sehr wichtige Aussagen, die für mich selbst richtungsweisend sind. Für mich ist es ein leises Buch, auch wenn zwischendurch richtig Spannung aufkommt und man gerade in der zweiten Hälfte unbedingt Antworten auf einige Fragen haben möchte. Man muss dieses Buch auf sich wirken lassen und kann viel daraus mitnehmen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich konnte mich gedanklich und bildlich sehr gut in die Szenen und Orte hinein versetzen, bin vor allem mit Anna an ihrem Schreibtisch und im Cafè Komet gesessen und hatte den Geschmack ihrer vielen Milchstraßen selbst im Mund. Ich kann dieses Buch definitiv empfehlen, auch wenn ich einen Stern abziehen muss, weil ich mir auf manche Fragen mehr Antworten gewünscht hätte.
Wunderschön und einfühlsam
von nellsche - 05.06.2019
Die Journalistin Anna, die eine Kolumne über das Glück schreibt, soll nun ihr erstes Buch zum Thema Glück verfassen. Da liegt es nahe, dass sie in eine der glücklichsten Städte Deutschlands zieht, nämlich nach Walderstadt. Sie bezieht eine Wohnung im Haus eines Künstlers, der jedoch keinen Kontakt wünscht. Anna wird von den Bewohnern des Städtchens sehr freundlich und offen aufgenommen und unterhält sich mit ihnen über das Glück. Vielleicht kann Anna auch ihrem Vermieter helfen, sein Glück wiederzufinden? Dieser Glücksroman hat mir sehr gut gefallen, er war einfach wunderschön. Der Schreibstil war leicht verständlich und ließ sich flüssig lesen. Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen und alles um mich herum vergessen. Ich wollte einfach immer nur weiterlesen und habe mich dabei absolut wohl gefühlt. Die Charaktere wurden wunderbar, detailliert und liebevoll gezeichnet. Die jeweiligen Besonderheiten machten sie anschaulich, so dass ich sie prima vor Augen hatte und sie gut auseinanderhalten konnte. Anna fand ich von Beginn an sehr sympathisch, denn sie strahlte eine tolle positive Energie aus. Es ging gar nicht anders, als sie sofort zu mögen und ins Herz zu schließen. Die Gespräche, die sie mit den Bewohnern führte, gefielen mir richtig gut und sie wirkten authentisch und es war, als wenn ich dabei gewesen wäre. Das Thema Glück wurde in diesem Roman von vielen Seiten beleuchtet und zeigte so manche interessante Facette. Es zeigte sich auch, dass zum Glück eben auch Unglück gehört. So wie es ohne Regen keinen Regenbogen gibt. Aber auch diese traurigen Momente, die mir beim Lesen die Augen feucht werden ließen, wurden durch glückliche Momente ergänzt und abgelöst. Das hat die Autorin wirklich wundervoll gemacht. Was mir an diesem Roman auch sehr gut gefiel, waren die detaillierten Beschreibungen des Städtchens und der Örtlichkeiten. Alles wirkte wahnsinnig idyllisch und liebevoll. Besonders gut gefiel mir das Café Komet, da habe ich mich gedanklich unglaublich wohl gefühlt. Auch die Spannung kam nicht zu kurz, denn ich hatte so manche Frage im Kopf, auf deren Beantwortung ich sehr neugierig war. Ein wunderschöner und einfühlsamer Roman, den ich sehr gerne gelesen habe. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
Wunderschön und einfühlsam
von nellsche - 05.06.2019
Die Journalistin Anna, die eine Kolumne über das Glück schreibt, soll nun ihr erstes Buch zum Thema Glück verfassen. Da liegt es nahe, dass sie in eine der glücklichsten Städte Deutschlands zieht, nämlich nach Walderstadt. Sie bezieht eine Wohnung im Haus eines Künstlers, der jedoch keinen Kontakt wünscht. Anna wird von den Bewohnern des Städtchens sehr freundlich und offen aufgenommen und unterhält sich mit ihnen über das Glück. Vielleicht kann Anna auch ihrem Vermieter helfen, sein Glück wiederzufinden? Dieser Glücksroman hat mir sehr gut gefallen, er war einfach wunderschön. Der Schreibstil war leicht verständlich und ließ sich flüssig lesen. Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen und alles um mich herum vergessen. Ich wollte einfach immer nur weiterlesen und habe mich dabei absolut wohl gefühlt. Die Charaktere wurden wunderbar, detailliert und liebevoll gezeichnet. Die jeweiligen Besonderheiten machten sie anschaulich, so dass ich sie prima vor Augen hatte und sie gut auseinanderhalten konnte. Anna fand ich von Beginn an sehr sympathisch, denn sie strahlte eine tolle positive Energie aus. Es ging gar nicht anders, als sie sofort zu mögen und ins Herz zu schließen. Die Gespräche, die sie mit den Bewohnern führte, gefielen mir richtig gut und sie wirkten authentisch und es war, als wenn ich dabei gewesen wäre. Das Thema Glück wurde in diesem Roman von vielen Seiten beleuchtet und zeigte so manche interessante Facette. Es zeigte sich auch, dass zum Glück eben auch Unglück gehört. So wie es ohne Regen keinen Regenbogen gibt. Aber auch diese traurigen Momente, die mir beim Lesen die Augen feucht werden ließen, wurden durch glückliche Momente ergänzt und abgelöst. Das hat die Autorin wirklich wundervoll gemacht. Was mir an diesem Roman auch sehr gut gefiel, waren die detaillierten Beschreibungen des Städtchens und der Örtlichkeiten. Alles wirkte wahnsinnig idyllisch und liebevoll. Besonders gut gefiel mir das Café Komet, da habe ich mich gedanklich unglaublich wohl gefühlt. Auch die Spannung kam nicht zu kurz, denn ich hatte so manche Frage im Kopf, auf deren Beantwortung ich sehr neugierig war. Ein wunderschöner und einfühlsamer Roman, den ich sehr gerne gelesen habe. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
wenn das Glück auf Wellen um einen weite Kreise zieht,...
von Elke Seifried - 30.05.2019
Anna hat sich von ihrem Freund getrennt und möchte in Walderstedt, laut Glückatlas eine der glücklichsten Städte, einen Neuanfang wagen und sich endlich ans Schreiben ihres Glücksbuchs machen, auf das der Verlag schon wartet. Bevor sie sich mit dem Immobilienmakler trifft, hat sie noch genügend Zeit über den jährlich stattfindenden Trödelmarkt zu schlendern und in Gedanken ihrem Vater nachzutrauern, mit dem sie vor Jahren ebenfalls hier alles unter die Lupe genommen hat. Er fehlt ihr so sehr. An einem Stand scheint ein Verkäufer eine besonders clevere Strategie zu haben, oder ist es am Ende ein ganz außerordentliches Gespür? "Wissen Sie, es ist nämlich so bei all diesen Sachen. Die Leute glauben, sie suchen sich etwas aus, aber in Wirklichkeit ist es andersherum. Und die Dinge suchen sich ihre neuen Besitzer aus. Und Sie beide, also ich meine das Bild und Sie, Sie gehören zusammen." Anna, die sich sofort in das Bild vom See verliebt hat, greift trotz dem hohen Preis zu. Schade, dass der Künstler nicht mehr malt. Wie nahe und doch so fern sie diesem schon wenig später sein wird, ahnt sie in dem Moment noch nicht. Denn ausgerechnet in dessen Haus ist eine Wohnung zu vermieten. Einzige Bedingung, absolute Kontaktsperre zum Vermieter, der den ersten Stock bewohnt. Als Leser darf man mit Anna nach Walderstedt ziehen, sich in der Wohnung meist wohlig, aber auch manchmal etwas schaurig fühlen. Darf am Ort Freunde finden und sich auf die Suche nach einer Antwort auf die Frage machen, was denn eigentlich glücklich macht. Das Geheimnis um den Maler, der sich scheinbar keinem der Einheimischen zeigt, aber vielen bestimmt bekannt ist und nur totgeschwiegen wird, bannt nicht nur Annas Gedanken. Das Buchprojekt liegt auf Eis, eine Auszeit muss her und so viel anderes ist wichtiger auf der Suche nach Glück, das seinen Weg alleine scheinbar nicht finden will. Der lockere Sprachstil der Autorin liest sich wunderbar flüssig und ich habe jede Seite gern gelesen. Sie beschreibt unheimlich anschaulich, ich konnte mich selbst inmitten des Geschehens sehen, was mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte kreist gelungen rund um das Thema Glück, viele Szenen haben mich sehr berührt und sie hat mir viel Stoff zum Nachdenken und Innehalten gegeben. Allerdings hat mir stellenweise etwas der rote Faden gefehlt, mit dem mich Diana Hillebrand völlig in den Bann ziehen hätte können. Es gibt so viele für mich, zumindest auf den ersten Blick eher lose Fäden, die Suche nach dem Glück, das Schreiben des Romans, zwischenmenschliche Beziehungen, die so wichtig sind, die Trauer um den Vater, die nach vielen Jahren immer noch so einen Schatten wirft, das Aussöhnen mit der Mutter, ein Besuch bei ihr auf der Olivenplantage, das Rätsel um den Künstler, die Probleme der anderen, eine entstehende Liebesgeschichte, die mal auftaucht um dann genauso schnell wieder für eine Zeitlang zu verschwinden, da habe ich mich das eine oder andere Mal einfach gefragt, wohin will die Autorin eigentlich mit mir. Nichtsdestotrotz hatte ich wirklich gute Unterhaltung. Anna war mir von Anfang an super sympathisch und die Trauer um ihren Vater, die ich nur so gut nachvollziehen konnte, war mein Papa doch auch mein ein und alles, hat sie mir sofort nahe gebracht. Ich habe mich gerne mit ihr auf die Suche nach dem Glück gemacht. Unheimlich gut hat mir auch Halley, die im Cafe Komet gemeinsam mit ihrem Ehemann Robert die Gäste nicht nur kulinarisch glücklich macht, gefallen. Sie habe ich richtig ins Herz geschlossen, sodass mich auch ihr Päckchen, das sie zu tragen hat, sehr bewegt hat. Sie ist gelungen gezeichnet, ebenso wie die anderen Nebendarsteller, beim mysteriösen Mark angefangen, über den griesgrämigen Hühnerfarmer Jasper bis hin zu Francesco, der mich mit seiner Geduld und seiner Herzenswäre schwer beeindruckt hat. "Was macht Sie glücklich?", mit dieser Frage begegnet Anna vielen Dorfbewohnern und sie erhält so unterschiedliche Antworten, wie es wohl Arten von Glück gibt. Glück haben und Glück fühlen, zwei so unterschiedliche Dinge und dabei ist die oberste Prämisse vielleicht "glücklich sein wollen und es selbst in die Hand nehmen." Hesse, Alain, was sagen bedeutende Schriftsteller, was meinen die Menschen auf der Straße wie du und ich und was spricht das Internet außer der Erkenntnis, dass es zwar in vielen Sprachen mehrere Begriffe für Glück gibt, aber die Deutschen keinerlei Wortsteigerungen für die verschieden Formen haben, noch so über Glück? In ihrem Roman bietet die Autorin unheimlich viele Informationen und auch Denkanstöße rund um das Thema, was mir unheimlich gut gefallen hat. Erwähnen möchte ich auch noch die tolle Internetseite Julia Jupiter, die die Autorin passend zum Buch entworfen hat, und auf der man nicht nur den Roman gewinnen kann, sondern sich auch jeden Tag seine ganz persönliche Glücksbotschaft abholen kann. Das zaubert mir so gut wie täglich ein Lächeln aufs Gesicht. Alles in allem ein Buch, bei dem das Glück im wahrsten Sinne des Wortes auf Wellen schwimmt, weite Kreise zieht und sich letztendlich doch seinen Weg sucht. Man muss es nur auf sich zukommen lassen wollen. Auch wenn ich nicht mit allem und jedem ganz so glücklich war, runde ich 4,5 Sterne insgesamt wegen der tollen Botschaften noch zu fünf auf.
Was ist Glück?
von Isabell - 29.05.2019
Anna ist Anfang Dreißig, hat sich gerade von ihrem Freund getrennt, schreibt als Journalistin unter anderem Glückskolumnen und hat einen Vertrag für ein Buch über das Glück in der Tasche, was sie jetzt schreiben möchte. Walderstadt, das Städtchen, in das sie nun ziehen möchte, gehört laut Glücksatlas zu einer der glücklichsten Städte Deutschlands. Anna hat Glück und bekommt eine bezahlbare, sehr schöne möbilierte Wohnung, die allerdings mit einigen Bedingungen verknüpft ist. Der Vermieter ist ein Künstler, der nicht gestört werden möchte, sowie jegliche Kontaktaufnahme zu ihm untersagt ist. Anna lebt sich schnell in dem wunderschönen Walderstadt ein und lernt viele Menschen kennen. Sie unterhält sich mit ihnen über ihre Vorstellungen über das Glück. Unter anderem lernt sie die Besitzerin Halley des Cafés Komet kennen und freundet sich mit ihr an. Die Autorin Diana Hillebrand hat mich mit ihrer Geschichte sehr berührt. Sie beleuchtet das Glück von allen Seiten auf eine behutsame Art. Wo Glück ist, gibt es auch Unglück und jeder muss schauen, dass er das Glück wiederfindet bzw. nicht verliert. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Feindschaft, Liebe, Hass. Glück, Unglück, über die Leichtigkeit des Seins und über dessen Schwere, über Verzweiflung und Hoffnung , über das Ende sowie den Neubeginn. Die Autorin hat es geschafft, auch bei ernsterern bzw. traurigeren Momenten im Buch, die Leichtigkeit und das Glück überwiegen zu lassen. So bekomme ich z.B, bei den Szenen im Cafè und Restaurant gleich Appetit, sehe den wunderschönen See und den Garten, der zu Annas Wohnung gehört, vor mir und kann mir die Hauptfiguren des Buches sehr gut vorstellen. Das Buch hat mich sehr positiv gestimmt zurückgelassen und selber versuche ich nun vermehrt meine Glücksmomente zu genießen. Gerade eben höre ich die Vögel im Garten zwitschern.....es scheint die Sonne...... Glück! Eine absolute Leseempfehlung für einen sprachlich wundervoll geschriebenen Roman!
Ein empfindsamer und entschleunigender Wohlfühlroman
von sommerlese - 10.05.2019
Der Roman Wo das Glück auf Wellen tanzt von Diana Hillebrand erscheint am 2.5.2019 im Knaur Verlag. Die Journalistin Anna zieht in ein idyllisch gelegenes Haus am See, ihr Vermieter ist ein Maler, dessen schöne und emotionale Bilder sie überall im Haus bewundern kann, doch ihn selbst bekommt sie nicht zu Gesicht. Sie hat einen Schreibauftrag, indem sie über das Glück berichten soll. Ihre neue Heimat wächst ihr schnell ans Herz und bei ihren häufigen Besuchen im Café Komet freundet sie sich mit der Besitzerin Halley an. Ein einfühlsamer Roman über die Liebe, das Glück und den Sinn des Lebens. Glück, was ist das eigentlich? Für manche Menschen ist es ein Gefühl wie Hygge, für die anderen bedeutet es Familie und Glück empfindet man schon beim Betrachten der Schönheit der Natur oder beim Trinken eines heißen Getränks gegen innere Kälte. Es ist das Gefühl von Zufriedenheit und Erfülltheit. In ihrem Roman lässt Diana Hillebrand ihre Protagonistin Anna nach diesen Glücksmomenten suchen, um diese als Buch zusammenzufügen. Doch so einfach ist das nicht, denn das persönliche Glück muss sie erst wiederfinden. Eine Beziehung ist bereits zerbrochen, deshalb tastet sie sich langsam wieder an Glücksmomente heran. Die Besuche bei Halley im Café Komet empfindet Anna jedesmal als echten Genuss, nicht nur die köstlichen Brioches und Kaffees sind gut für die Seele, mit Halley findet sie eine echte Freundin. Doch warum macht dieser Maler in ihrem Haus eigentlich so sentimentale Bilder, alle zeigen die Ansicht des Sees. Sie kommt irgendwann hinter dieses Rätsel, er hat hier etwas verloren, was ihm sehr lieb war. Anna hat es sich in den Kopf gesetzt, ihm zu helfen und seinen Lebensweg wieder glücklicher zu machen. Doch dazu muss sie ihm einige Briefe und Mitteilungen schreiben. Irgendwie kommt Anna trotz vieler Interviews mit ihrem Manuskript zum Glücksbuch nicht weiter und sie reist kurzentschlossen zu ihrer Mutter nach Ligurien. Beide müssen sich erst wieder näher kommen, denn seit dem Tod des Vaters brach der Kontakt mehr oder weniger ab. Liebevoll und mit italienischer Herzlichkeit wird Anna auch von Francesco, dem neuen Lebensgefährten ihrer Mutter, aufgenommen. Allmählich kommt sie hier zur Ruhe und genießt das Glücksgefühl des italienischen Lebens. Ihr wird langsam klar, worauf es im Leben ankommt und wie sie damit umgeht, erfährt man im weiteren Verlauf des Buches. Vom einnehmenden und ruhigen Schreibstil her hat mir der Roman sehr gut gefallen, es ist kein aufregendes Buch, alles verläuft langsam und in Ruhe. Die kleinen Freuden des Lebens kommen ebenso zur Sprache, wie der Sinn des Lebens. Beim Lesen bringen verschiedene Leserbriefe, Gedichte und Gedanken immer wieder zum eigenen Nachdenken über das Thema Glück im Leben. Was wollen wir persönlich, was ist uns wichtig und wie kann sich Zufriedenheit auch in unserem Leben einstellen? Diese Dinge gilt es zu hinterfragen und sich darüber klar zu werden. Ein Roman der leisen Töne mit vielen Glücksmomenten und -gedanken und einer Protagonistin, die ein wenig braucht, um nicht nur ihren Weg in ein glückliches Leben zu finden, sondern auch anderen dazu verhilft. Ein entspannendes Wohlfühlbuch, bei dem man entschleunigen und runterfahren kann.
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