Klick ins Buch Metro 2033 als Taschenbuch
PORTO-
FREI

Metro 2033

Roman. Originaltitel: Metro 2033. Empfohlen Ab 16 Jahre. Deutsche Erstausgabe.
Taschenbuch
Moskau liegt in Schutt und Asche

Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Moskau ist eine Geisterstadt, bevölkert von Mutanten und Ungeheuern. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in … weiterlesen
Taschenbuch

14,99 *

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Metro 2033 als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Metro 2033
Autor/en: Dmitry Glukhovsky

ISBN: 3453532988
EAN: 9783453532984
Roman.
Originaltitel: Metro 2033.
Empfohlen Ab 16 Jahre.
Deutsche Erstausgabe.
Übersetzt von M. David Drevs
Heyne Taschenbuch

1. Dezember 2008 - kartoniert - 784 Seiten

Beschreibung

Moskau liegt in Schutt und Asche

Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Moskau ist eine Geisterstadt, bevölkert von Mutanten und Ungeheuern. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in das weit verzweigte U-Bahn-Netz der Hauptstadt zurückgezogen und dort die skurrilsten Gesellschaftsformen entwickelt. Sie leben unter ständiger Bedrohung der monströsen Wesen, die versuchen, von oben in die Metro einzudringen ... Dies ist die Geschichte des jungen Artjom, der sich auf eine abenteuerliche Reise durch die U-Bahn-Tunnel macht, auf der Suche nach einem geheimnisvollen Objekt, das die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung bewahren soll.


Portrait

Dmitry Glukhovsky, geboren 1979 in Moskau, hat in Jerusalem Internationale Beziehungen studiert und arbeitete als TV-und Radio-Journalist unter anderem für den Fernsehsender Russia Today und die Deutsche Welle. Mit seinem Debütroman »METRO 2033« landete er auf Anhieb einen Bestseller. Er gilt als einer der neuen Stars der jungen russischen Literatur. Der Autor lebt in Moskau und Barcelona.

Instagram: @glukhovsky, Twitter: @glukhovsky, Facebook: @glukhovskybooks

Leseprobe

Wer war das? Artjom, sieh nach!' - Unwillig erhob sich Artjom von seinem Platz beim Feuer, r'ckte sein Sturmgewehr nach vorne und ging auf die Dunkelheit zu. Am 'ersten Rand des beleuchteten Bereiches blieb er stehen, entsicherte ger'chvoll und rief heiser: 'Stehen bleiben! Parole!'
Eine Minute zuvor hatten sie aus dem Dunkel ein seltsames Rascheln und dumpfes Murmeln vernommen. Nun h'rte man eilig trippelnde Schritte. Jemand zog sich in die Tiefe des Tunnels zur'ck, aufgeschreckt von Artjoms kr'zender Stimme und dem Klicken der Waffe. Hastig kehrte Artjom zum Feuer zur'ck und rief Pjotr Andrejewitsch zu: 'Ist einfach so abgehauen, ohne sich zu erkennen zu geben.'
'Schlafm'tze! Du kennst doch den Befehl: Wenn einer nicht antwortet, sofort schie'n! Woher willst du wissen, wer das war? Vielleicht sind die Schwarzen im Anmarsch!'
'Nein, ich glaube, das war kein Mensch ... Diese Ger'che ... Und diese seltsamen Schritte. Ich werde ja wohl noch die Schritte eines Menschen erkennen? Sie wissen doch selbst, Pjotr Andrejewitsch, die Schwarzen st'rmen ohne Vorwarnung heran - neulich haben sie einen Posten mit blo'n H'en 'berfallen, aufrecht sind sie auf das MG-Feuer zugegangen. Aber der hier hat sofort Fersengeld gegeben ... Wahrscheinlich ein ver'stigtes Tier.'
'Na sch'n, Artjom! Bist mal wieder ein ganz Schlauer. Aber wenn du Anweisungen hast, halte dich gef'igst daran und 'berleg nicht lange. Vielleicht war es ein Kundschafter. Hat gesehen, dass wir nur wenige sind, leicht zu 'berrumpeln ... Am Ende machen die uns alle kalt, jedem ein Messer in den Hals, und dann massakrieren sie die ganze Station, so wie bei der Poleschajewskaja, und das nur, weil du das Schwein nicht rechtzeitig umgelegt hast ... Pass blo'auf! N'stes Mal schick ich dich durch den Tunnel hinterher!'
Artjom schauderte. Er stellte sich den Tunnel vor, jenseits der 700-Meter-Grenze. Schon der Gedanke war furchterregend. Weiter als 700 Meter nach Norden wagte sich keiner raus. Die Patrouil
len fuhren mit der Draisine bis Meter 500, leuchteten den Grenzpfosten mit dem Projektor an, und sobald sie sich 'berzeugt hatten, dass nichts Abartiges dahergekrochen kam, machten sie schleunigst kehrt. Selbst die Aufkl'r - gestandene M'er, ehemalige Marineinfanteristen - blieben bei Meter 680 stehen, verdeckten die Glut ihrer Zigaretten mit der Hand und starrten durch ihre Nachtsichtger'. Dann zogen sie sich zur'ck, langsam, leise, ohne den Tunnel aus den Augen zu lassen oder ihm gar den R'cken zuzukehren.
Der Wachposten, an dem sie standen, befand sich bei Meter 450, etwa f'nfzig Meter vom Grenzpfosten entfernt. Die Grenzkontrolle erfolgte einmal pro Tag, und die letzte Begehung war bereits einige Stunden her. Sie waren jetzt also auf dem 'ersten Posten, und seit der letzten Kontrolle hatten sich die Kreaturen, die die Patrouille vielleicht noch abgeschreckt hatte, bestimmt gen'rt. Es zog sie zum Feuer, zu den Menschen.
Artjom setzte sich und fragte: 'Wie war das denn an der Poleschajewskaja?'
Eigentlich kannte er diese Geschichte, bei der einem das Blut in den Adern gefror, bereits. Fahrende H'ler hatten an seiner Station davon berichtet. Dennoch reizte es ihn, sie noch einmal zu h'ren, so wie Kinder es lieben, wenn man ihnen schaurige M'hen von kopflosen Mutanten erz't oder von Vampiren, die kleine Babys entf'hren.
'An der Poleschajewskaja? Hast du das noch nicht geh'rt? Eine seltsame Geschichte war das. Seltsam und schrecklich. Zuerst verschwanden ihre Aufkl'ngstrupps, einer nach dem anderen. Gingen in die Tunnel und kehrten nicht mehr wieder. Die Aufkl'r dort sind zwar St'mper, nicht so wie unsere, aber ihre Station ist ja auch kleiner, und es leben nicht so viele Menschen dort. Besser gesagt, lebten. Jedenfalls verschwanden die pl'tzlich. Ein Trupp marschierte los - und weg war er. Zuerst dachte man, sie sind aufgehalten worden, der Tunnel macht bei denen ja auch so Schleifen wie bei uns' - Artjom wurde unheimlich bei dem Gedanken - 'und wede
r von den Wachposten noch von der Station aus ist was zu sehen, da kannst du leuchten, so viel du willst. Auf jeden Fall ist der Trupp weg, einfach so, eine halbe Stunde, eine, zwei Stunden. Nur: Wohin konnten sie denn verschwinden? Die waren doch h'chstens einen Kilometer entfernt, weiter hatte man ihnen verboten, und es waren ja keine Idioten. Schlie'ich schickte man einen Suchtrupp hinterher. Die suchten lange herum und riefen - alles umsonst. Verschwunden. Dass keiner was gesehen hatte, war ja noch normal. Das wirklich Schreckliche war: Niemand hatte auch nur irgendwas geh'rt - keinen Laut. Und Spuren gab es auch nicht.'
Artjom bereute es bereits, dass er Pjotr Andrejewitsch zum Erz'en aufgefordert hatte. Denn der war entweder besser informiert oder hatte eine bl'hende Fantasie, jedenfalls wusste er viel mehr Einzelheiten zu berichten als die fahrenden H'ler, die eigentlich ber'chtigt waren f'r ihre leidenschaftliche Fabulierkunst. Artjom lief eine G'ehaut 'ber den R'cken, am Feuer wurde es ungem'tlich, selbst das harmloseste Rascheln im Tunnel strapazierte seine Nerven.
'Na ja, also dachten sie erst mal, dass die Aufkl'r wahrscheinlich einfach abgehauen waren - vielleicht waren sie unzufrieden gewesen und hatten sich deshalb vom Acker gemacht. Zum Henker mit ihnen! Wenn sie unbedingt ein leichtes Leben wollen, sollen sie doch mit all dem Abschaum rumh'en, den ganzen Anarchisten und so. Diese Vorstellung war jedenfalls leichter zu ertragen. Aber nach einer Woche verschwand noch ein weiteres Aufkl'ngsteam. Dabei durften sie nicht weiter als einen halben Kilometer von der Station weg. Und wieder dieselbe Geschichte: Kein Mucks und keine Spur. Wie vom Erdboden verschluckt. Jetzt wurden die an der Station unruhig. Wenn innerhalb einer Woche zwei Trupps verschwinden, ist irgendwas nicht in Ordnung. Da muss man was unternehmen. Ma'ahmen ergreifen und so. Also haben sie bei Meter 300 eine Sperre aufgebaut. Sands'e rangeschleppt, ein Maschinengewehr aufgestellt,
einen Scheinwerfer - nach allen Regeln der Befestigungskunst. Zur Begowaja schickten sie einen Eilboten - die sind ja in einer Konf'deration mit der Uliza 1905 goda. Fr'her war Oktjabrskojepole noch dabei, aber dann passierte da irgendwas, keiner wei'genau was, irgendein Unfall, jedenfalls wurde sie unbewohnbar, die Leute fl'chteten von dort - aber das spielt jetzt keine Rolle. Sie schickten also jemanden zur Begowaja, zur Warnung, nach dem Motto: Da ist irgendwas im Busch, und ob sie im Notfall helfen w'rden. Der erste Bote war noch gar nicht richtig angekommen, nicht mal ein ganzer Tag war vergangen - die von der
Begowaja dachten noch 'ber die Antwort nach -, da kommt schon ein zweiter, schwei'ass, und berichtet: Die gesamte Besatzung des Au'npostens ist tot, nicht mal einen Schuss konnten sie abgeben. Alle erstochen. Das Unheimliche dabei: Es war, als h'e man sie alle im Schlaf erwischt!

Pressestimmen

"Eine großartige Kombination aus spannender Story und phantastischem Handlungsort - Dmitry Glukhovsky macht aus der Moskauer Metro eine mehr als atemberaubende Welt. Das Buch des Jahres!" Moscow Times

"Die Moskauer Metro war schon immer ein sagenumwobener Ort. Dmitry Glukhovsky macht daraus ein großes phantastisches Epos!" Sergej Lukianenko

"Der Autor hat mit dem Netz der Moskauer U-Bahn ein tolles und originelles Phantasie-Reich geschaffen (...) ein exzellentes Debüt." Spiegel Online

"Stimmiger, bildergewaltiger Mix aus Fantasy, SF und Horror vom neuen russischen Kult-Autor." Stern

Mehr aus dieser Reihe

zurück
Metro 2035
Taschenbuch
von Dmitry Glukhovsk…
Metro 2035
Taschenbuch
von Dmitry Glukhovsk…
Metro 2034
Taschenbuch
von Dmitry Glukhovsk…
Metro 2033
Taschenbuch
von Dmitry Glukhovsk…
Die Reise in die Dunkelheit
Taschenbuch
von Andrej Djakow, D…
vor
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Sicher & bequem bezahlen:
Bleiben Sie in Kontakt:
Hugendubel App
Zustellung durch:
1 Mängelexemplare sind Bücher mit leichten Beschädigungen, die das Lesen aber nicht einschränken. Mängelexemplare sind durch einen Stempel als solche gekennzeichnet. Die frühere Buchpreisbindung ist aufgehoben. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den gebundenen Preis eines mangelfreien Exemplars.

2 Diese Artikel unterliegen nicht der Preisbindung, die Preisbindung dieser Artikel wurde aufgehoben oder der Preis wurde vom Verlag gesenkt. Die jeweils zutreffende Alternative wird Ihnen auf der Artikelseite dargestellt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

4 Der gebundene Preis dieses Artikels wird nach Ablauf des auf der Artikelseite dargestellten Datums vom Verlag angehoben.

5 Der Preisvergleich bezieht sich auf die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers.

6 Der gebundene Preis dieses Artikels wurde vom Verlag gesenkt. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

7 Die Preisbindung dieses Artikels wurde aufgehoben. Angaben zu Preissenkungen beziehen sich auf den vorherigen Preis.

11 Bestellungen ins Ausland und der DHL-Paketversand sind von der kostenfreien Lieferung ausgeschlossen.

* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.

*** Gilt für Bestellungen auf Hugendubel.de. Von dem verlängerten Rückgaberecht ausgeschlossen sind eBooks, Hörbuch Downloads, tolino select, das Leseglück-Abo, die eKidz.eu Apps sowie phase6 Apps. Das gesetzliche Widerrufsrecht bleibt hiervon unberührt.