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Nie zu alt für Casablanca

V. I. E. R. auf Kreuzfahrt. 'Grafit Taschenbuch'.
Taschenbuch
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2,6 Millionen Deutsche sind Kreuzfahrer - so auch diese V.I.E.R.:

VALERIUS: Gero Valerius Fichtinger; Exsoldat in Frühpension; 55 Jahre; geschieden; keine Kinder; Ordnungsfanatiker, der am liebsten seiner Logik folgt; isst morgens Obstsalat, sonntags … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Nie zu alt für Casablanca
Autor/en: Elisabeth Frank, Christian Homma

ISBN: 3894255838
EAN: 9783894255831
V. I. E. R. auf Kreuzfahrt.
'Grafit Taschenbuch'.
Grafit Verlag GmbH

16. Juli 2018 - kartoniert - 347 Seiten

Beschreibung

2,6 Millionen Deutsche sind Kreuzfahrer - so auch diese V.I.E.R.:

VALERIUS: Gero Valerius Fichtinger; Exsoldat in Frühpension; 55 Jahre; geschieden; keine Kinder; Ordnungsfanatiker, der am liebsten seiner Logik folgt; isst morgens Obstsalat, sonntags auch mal Rührei; würde aus seinem brennenden Haus auf jeden Fall seine Bonsaibäumchen retten; Rolle: strategischer Kopf

INA: Katharina 'Ina' von Treuenfeld; Journalistin; 54 Jahre; Single, kinderlos; kennt durch ihre Recherchen die halbe Welt; Sprachgenie; möchte den Dalai Lama treffen; hat Ernährungskonzept aus Health Food und Kaffeeparfaits, was für sie keinen Widerspruch darstellt; Rolle: heimliche Chefin

ELEONORA: Eleonora 'Elli' Baumgärtner-Däubler; Kindergärtnerin; 55 Jahre; verheiratet mit Archäologieprofessor; ein Sohn, ein Enkel; My-Home-Is-My-Castle-Mentalität; hätte gerne Helene Fischer oder Mutter Theresa zu Gast; würde niemals ohne Kochbuch, Fotoalbum und Kreuzworträtsel auf eine einsame Insel gehen; Rolle: Verkleidungsexpertin

RÜDIGER: Rüdiger 'Kwalle' Kwalkowski; Elektroinstallateur mit einem Faible für technisches Spielzeug; 56 Jahre; frisch verwitweter Familienmensch, zwei Töchter; träumt von einem Flug ins All; Lieblingsfarbe Magenta - passt seiner Meinung nach quasi zu allem; Rolle: kreativer Querdenker

In Kindertagen spielten die Schulfreunde Detektiv und lösten als V.I.E.R. Verbrechen. Doch nach dem Abitur haben sie sich aus den Augen verloren. Knapp vierzig Jahre und einige Schicksalsschläge später finden sie unverhofft wieder zusammen. Die umtriebige Ina ist nämlich überzeugt davon, einem Skandal auf die Spur gekommen zu sein: Elfenbeinschmuggel per Kreuzfahrtschiff von Afrika nach Spanien. Definitiv ein Grund, V.I.E.R. zu reaktivieren!

Portrait

Elisabeth Frank, Jahrgang 1978, ist promovierte Neurobiologin und Bioinformatikerin. Sie hat fünf Jahre in Australien gelebt und gearbeitet. Neben ihrer Tätigkeit in der Softwarebranche reist sie leidenschaftlich gern und verschlingt Abenteuer- und Fantasyliteratur.

Christian Homma, geboren 1974, schreibt aus Leidenschaft seit seiner Kindheit Kurzgeschichten, die auch bereits veröffentlicht wurden. Er ist promovierter Physiker und Coach und arbeitet derzeit bei einem großen internationalen Konzern. Homma liebt es, Musik zu machen und zu hören, er fotografiert und reist gerne.

Nie zu alt für Casablanca ist der erste gemeinsame Roman des Duos.

Bewertungen unserer Kunden
Sympathische Ermittler auf See
von carathis - 24.10.2018
Ina, Gero, Elli und Rüdiger kennen sich schon aus Kindertagen und treffen sich nun, etwa 40 Jahre später wieder um an ihre Ermittlertätigkeiten von früher anzuknüpfen. Damals als Schüler lösten sie schon den ein oder anderen kniffligen Fall, kommunizierten mit ihrer eigenen Geheimsprache und waren immer dicke Freunde. Nun sind sie erwachsen und ein wenig auseinander gedriftet, haben unterschiedliche Lebenswege beschritten. Trotzdem reicht ein Brief von Ina um die VIER wieder zu vereinen. Ina hat einen Verdacht: auf einem Kreuzfahrschiff wird Elfenbein geschmuggelt. Und es wäre doch gelacht, wenn die VIER diesem Fall widerstehen könnten. Also packen sie ihre Koffer und beziehen ihre Kabinen auf dem Dampfer. Mir waren die VIER von Anfang an sympathisch. Sie haben alle ihre Eigenheiten, die durch das Autorenduo, Elisabeth Frank und Christian Homma, sehr anschaulich und mit guten situativen Beispielen untermalt werden. Auch der Humor kommt definitiv nicht zu kurz. Der Fall an sich ist vielleicht für eingefleischte Krimi-Fans ein wenig zu flach, aber für mich stand hier auch die Umgebung, das Flair und die persönliche Ebene im Vordergrund. Und diese Themen machen das Buch zu einem vielschichtigen Reisekrimi, bei dem der Fall doch am Ende noch die ein oder andere unvorhergesehene Wendung nimmt und somit die Spannung hoch hält. In der hiermit verbundenen Leserunde haben die Autoren bereits von weiteren Romanen mit den VIER gesprochen, die an anderen interessanten Reiseorten spielen, wie z.B. Venedig. Auch das entgegengebrachte Interesse der beiden und die Offenheit für Kritik und Verbesserungsvorschläge waren ausgesprochen angenehm. Dies, und auch die Qualität des Romans, wird mich mit Sicherheit auch dazu veranlassen die folgenden Bände zu lesen. So empfehle ich dieses Buch auf jeden Fall allen Fans von den Drei ???, Vier Freunden oder TKKG. Aber auch Menschen, die gern auf Reisen sind und ferne Länder erkunden, werden hier auf ihre Kosten kommen.
Toller Krimi
von M.K. - 03.10.2018
V.I.E.R. besteht aus Gero Valerius, Ina-Marie, Elonora und Rüdiger. Die vier kennen sich aus ihrer Kindheit und spielten schon damals gerne zusammen Detektiv. Nachdem sie sich, nach dem Abi aus den Augen verloren haben, finden sie nach 40 Jahren wieder zusammen. es geht um geschmuggeltes Elfenbein. Die Spur führt die Freund auf ein Kreuzfahrschiff. Dort ermitteln sie und bringen gut gehütete Geheimnisse ans Licht. Dieses Buch ist ein muss für Freunde von TKKG oder den ???. Gemeinsam ermittelt V.I.E.R. bei dem Elfenbeinschmuggeln. Sie halten zusammen und nutzen geschickt die Stärken des Einzelnen. Es war einfach in die Geschichte hineinzufinden, denn der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Die Atmosphäre des Kreuzfahrtschiffes wurde gelungen eingefangen und wieder gegeben. Ich wurde gut unterhalten. Die Charaktere sind direkt aus dem Leben. Nicht jeder von ihnen hatte es leicht und es ist schön, wie sie einfach füreinander da sind und sich gegenseitig helfen. Besonders gut finde ich es, dass die Freunde in Sache Elfenbein ermitteln. Die Tiere haben leider keine eigene Stimme und so ergreifen sie für die Dickhäuter das Wort. Die Spannung ist das ganze Buch über vorhanden. Auch das große Finale hatte Spannung und es gab auch die ein oder andere überraschende Wendung. Das Ende des Buches macht Hoffnung auf einen weiteren Teil und auch da wäre ich gerne mit dabei, wenn V.I.E.R. wieder ermittelt. Leseempfehlung.
Die V.I.E.R. in Fahrt
von Bibliomarie - 24.09.2018
Haben wir nicht alle als Kinder gern ein bisschen Detektiv gespielt? Besonders, wenn man sich aus der Bücherei grade einen neuen "Fünf-Freunde-Band" oder ein neues "TKKG"-Buch ausgeliehen hatte? Gero-Valerius, Ina, Ellie und Rüdiger waren jedenfalls zur Schulzeit eine verschworene Bande, doch leider hat im Lauf des Lebens sich die Verbindung gelockert. Als Rüdiger durch den Tod seiner Frau im seelischen Tief steckt, hat Journalistin Ina eine zündende Idee. Sie lässt die V.I.E.R. - so ihr jugendlicher Bandenname - wieder aufleben. Sie ist eh dran an einer Story über Elfenbeinschmuggel und so ein bisschen Recherche von unauffällig-honorigen Leuten kann nicht schaden. Da sie vermutet, dass das Elfenbein auf Kreuzfahrten ins Land geschmuggelt wird, wird flugs eine Reise gebucht. Ellie und Rüdiger getarnt als Ehepaar, Ina lässt sich als Gästebetreuerin anheuern und Gero gibt den verschlossenen, aber wissbegierigen Einzelreisenden. Ich habe mich bestens amüsiert. Sofort katapultiert mich die Geschichte in ein Abenteuer. Das Autorenpaar E. Frank und C.Homma haben sich vier tolle Protagonisten ausgedacht, die schon einzeln immer für ein Lacher gut sind, aber wenn sie vereint agieren einfach nicht zu schlagen sind. Der Stil dieses humorvollen Krimis ist leicht, aber nicht seicht. Der Witz hat Charme und Esprit und kleine Logiklücken fallen dabei gar nicht sehr ins Gewicht. Spannende Verfolgungsjagden in Casablanca und Cadiz im Stile eines James Bond und geheimnisvolle und gefährliche Aktionen an Bord bringen richtig Spannung ins Geschehen. So macht die Kreuzfahrt auch den Lesern Spaß und man ist viel zu früh am Ende der Geschichte angekommen. Aber wer weiß, die V.I.E.R. sind wieder auf den Geschmack gekommen. Es wird nicht das letzte Mal sein, dass sie sich wieder zu einem Abenteuer treffen.
Sie wollten es nochmals wissen
von mabuerele - 23.09.2018
"...Warum nur hatten sie erwachsen werden müssen?..." Ina ist Journalistin. Sie macht sich Sorgen um Rüdiger, der nach dem Tode seiner Frau den Lebensmut verloren hat. Ina und Rüdiger hatten vor circa 40 Jahren zusammen Abitur gemacht und sich seitdem nicht aus den Augen verloren. Zu ihrem Team, dass sich damals mit Detektivspielen beschäftigte, gehörten noch Gero und Eleonora. Da kommt der quirligen Ina eine Idee. Die Autoren haben einen spannenden und abwechslungsreichen Kreuzfahrtkrimi geschrieben. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Gero war bei der Bundeswehr und ist nun in Frühpension. Er ist sehr kopfgesteuert, hat ein eidetisches Gedächtnis und mag exakte Planungen. Das folgende Zitat stammt von ihm. "...[Vergnügen ist das Einzige, wofür es sich zu leben lohnt[, sagte schon Oscar Wilde. Und was kann vergnüglicher sein als ein harter Fall?..." Eleonore, genannt Elli, ist Kindergärtnerin. Sie kann gut mit Menschen umgehen und hat viel Empathie. Ina gelingt es, die Vier zu einem Treffen einzuladen. Sie präsentiert ihnen einen neuen Fall. Es geht um Elfenbeinschmuggel. Die Vier wollen es noch einmal wissen. Ihre Ermittlungen führen sie auf ein Kreuzfahrtschiff. Der Schriftstil lässt sich flott lesen. Er passt sich gekonnt der Situation an. Es gibt rasante Verfolgungsjagden, aber auch stimmige Beschreibung des Kreuzfahrtschiffs. So darf ich als Leser an einer Küchenführung teilnehmen und den Ablauf einer Auktion an Bord beobachten. Bei ihren Ermittlungen führen mich die Protagonisten ebenfalls in Teile des Schiffes, die den Passagieren normalerweise verborgen bleiben. In Casablanca, Cadiz und Malaga lerne ich nicht nur bekannte Sehenswürdigkeiten kennen, sondern auch abgelegene Stadtviertel. Ganz nebenbei wurde mir klar, dass ich in keiner der Städte selbst Auto fahren möchte. Die Geschichte durchzieht ein feiner Humor. So klingt zum Beispiel ein Ratschlag gegen Seekrankheit: "...Wenn man sich das Essen noch mal durch den Kopf gehen lassen muss, dann immer mit und nicht gegen den Wind und am besten als erstes Schokolade mit Pfefferminztee zu sich nehmen. Dadurch schmeckt es hinterher wenigstens nach After Eight..." Auch die Gespräche der vier Protagonisten stecken voller Witz und Anspielung. Das ist vor allem dem völlig unterschiedlichen Charakteren von Gero und Rüdiger geschuldet. Hinzu kommen einige sehr amüsante Einfälle der Autoren. Und bei all dem kommen die Vier nicht nur auf die Spuren des Elfenbeinschmuggels, sondern sie decken ein weiteres Verbrechen an Bord auf. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich fühlte mich prima unterhalten. Das Lesen der Geschichte war ein Vergnügen. Ich hoffe auf weitere Fälle!
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