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Schwarze Seele

Ein Fall für Patsy Logan. Kriminalroman. 'Insel Taschenbücher'. 'Patsy Logan'. Originalausgabe.
Taschenbuch
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Ein ertrunkener Ire wird aus dem Schwabinger Bach im Englischen Garten gefischt. Spuren gibt es keine, Motive dafür umso mehr. Keine gute Ausgangslage für Patsy Logan, deutsch-irische Kommissarin bei der Münchner Mordkommission. Mehr als je zuvor ist … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Schwarze Seele
Autor/en: Ellen Dunne

ISBN: 3458363831
EAN: 9783458363835
Ein Fall für Patsy Logan. Kriminalroman.
'Insel Taschenbücher'. 'Patsy Logan'.
Originalausgabe.
Insel Verlag GmbH

14. Januar 2019 - kartoniert - 379 Seiten

Beschreibung

Ein ertrunkener Ire wird aus dem Schwabinger Bach im Englischen Garten gefischt. Spuren gibt es keine, Motive dafür umso mehr. Keine gute Ausgangslage für Patsy Logan, deutsch-irische Kommissarin bei der Münchner Mordkommission. Mehr als je zuvor ist ihr Instinkt gefragt - doch ausgerechnet der scheint sie plötzlich im Stich zu lassen.
Patsy Logan ist im seelischen Tief: ihr Kinderwunsch will sich nicht erfüllen, die Hormonbehandlungen setzen ihr zu. Da kommt ihr der Fall um einen toten Iren gerade recht: Donal McFadden, ein Mann mit Charme und vielen Feinden, war in München, um seine Exfrau Fiona zurückzugewinnen, wenn nötig mit Gewalt. Doch ob er aus Versehen im Wasser gelandet ist oder jemand nachgeholfen hat, lässt sich nicht sagen. Gründe, ihn loszuwerden, hatten jedenfalls viele - Gelegenheit auch. Und Patsys Theorien führen eine nach der anderen in die Sackgasse. Erst ein zweiter Todesfall scheint einen entscheidenden Hinweis zu liefern. Ungünstig nur, dass Patsys Krise sich ausgerechnet jetzt wieder in den Vordergrund drängt ...

Portrait

Ellen Dunne, 1977 geboren, arbeitete als Texterin/Konzeptionistin in Werbeagenturen, danach in verschiedenen Positionen bei Google im Europa-Hauptquartier in Dublin. Sie lebte in Berlin, München und Mexiko-Stadt, seit 2004 in Dublin. Von ihr wurden bereits zwei Kriminalromane veröffentlicht. Harte Landung ist der Auftakt einer neuen Krimireihe im insel taschenbuch.

Bewertungen unserer Kunden
Ein spannender und unvorhersehbarer Krimi, der einen mit seinen faszinierenden
von Gina1627 - 02.03.2019
Auf dieses Buch bin ich sofort durch das wunderschöne Buchcover und einen spannenden Klappentext aufmerksam geworden. Der Krimi lebt von seinen faszinierenden Charakteren und der tollen und fesselnden Erzählweise der Autorin! Patsy Logan ist eine taffe Kriminalkommissarin bei der Münchner Mordkommission, die durch ihr gutes Bauchgefühl so manches Gewaltverbrechen schnell aufklären konnte. Doch beim Fund einer Männerleiche am Ufer des Schwabinger Bachs ist sie sich am Anfang nicht sicher, ob sein Tod ein tragischer Unglücksfall war oder mehr dahinter steckt. Persönliche Probleme und Schwierigkeiten lenken sie von ersten Verdachtsmomenten und Motiven ab. Die Aufklärung entwickelt sich zäh und Patsy bekommt kein richtiges Packende. Als dann jedoch ein weiterer Mord geschieht kommt sie dem Täter immer näher. Für mich war der Start ins Buch als Quereinsteigerin in die Reihe um die Kriminalkommissarin Patsy Logan überhaupt kein Problem. Die frische und flotte Erzählweise von Ellen Dunne hat mich sofort eingefangen. Kurze und stakkatohafte Sätze am Anfang der Geschichte waren für mich etwas gewöhnungsbedürftig, haben jedoch die Dramatik gesteigert und einen in das Geschehen hineingetrieben. Die letzten Gedanken eines Ertrinkenden im Prolog erzeugten bei mir sofort Entsetzen, Neugierde und die Frage, was da wohl an Halloween passiert sein könnte. In zeitlich unterschiedlichen Episoden beleuchtet die Autorin sehr abwechslungsreich und gekonnt die Ereignisse vor, während und nach dem tragischen Tod von Donal MacFadden und stellt dabei die vielen verdächtigen Personen sehr faszinierend dar. Sehr schön und passend fand ich auch die kurzen Ausschnitte von Tom MacRaes "Karaoke Soul" am Anfang eines jeden Kapitels. Durch Patsy Logans Erzählweise in der Ich-Form erlebt man die ganze Geschichte intensiv aus ihrer Sicht und rätselt, fühlt und leidet mit ihr mit. Sie ist ein sehr reizvoller Charakter, den ich mit der Zeit immer mehr in mein Herz geschlossen habe. Ich mag ihr forsches und direktes Auftreten und ihre Art, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Verletzlich und innerlich zerrissen macht sie ihr unerfüllter Kinderwunsch, den auch ihre Ehe auf Dauer zu belasten scheint. Unheimlich polarisiert hat mich das Mordopfer, das man durch die Aussagen und Blickwinkel der Verdächtigen kennenlernt. Was für ein narzisstischer, selbstverliebter und total unsympathischer Typ. Es gab so viele, die ein Motiv für seine Ermordung hatten. Seine unbeherrschte, unnahbare und kalte Schwester Siobhan, die krankhaft besessen davon ist, das Familienerbe an sich zu reißen, Donals Ehefrau Fiona, die schüchtern, zurückhaltend und naiv rüberkommt, Luis, ein Sohn aus reichem Hause, der psychisch etwas gestört zu sein scheint oder vielleicht auch Steve, der attraktive Typ, für den Fiona ihren Mann verlassen hat? Ellen Dunne gibt einem Rätsel auf, führt einen in die Irre und lässt einen erst zum Schluss hin erahnen, wer von ihnen der mögliche Täter sein kann. Patsy nimmt sich nach der Aufklärung des Falles eine Auszeit von ihrem Mann und Ihrem Job und reist für eine Weile nach Irland. Ich bin schon sehr neugierig darauf, wie sich ihr weiteres Leben entwickelt! Mein Fazit: Ellen Dunne hat mich mit "Schwarze Seele" sehr gut unterhalten. Ich mag ihre forsche und saloppe Erzählweise und bin begeistert von ihrem tollen Charakter Patsy Logan. Sie hat mich neugierig auf den ersten Teil der Reihe und weitere Folgebände gemacht! Verdient vergebe ich eine 4 Sternebewertung!
Toller Schreibstil. leider etwas spannungsarm
von Marie aus E. - 12.02.2019
Die Kommissarin Patsy Logan ermittelt in ihrem zweiten Fall. Ich bin Quereinsteigerin und kenne den ersten Band nicht und habe mich anfangs etwas schwer getan, die Charaktere zuzuordnen. Auch wenn Band Zwei in sich abgeschlossen ist, so nimmt er doch Bezug auf den Vorgängerband und das Lesevergnügen ist vermutlich noch höher, wenn man die Bücher in der richtigen Reihenfolge liest. Patsy ist Workaholic und ermittelt im Falle eines ertrunkenen Iren. Sie hat selbst irische Wurzeln (sie hat deutsch-irische Eltern) und der eigentliche Kriminalfall läuft für meinen Geschmack eher schleppend an. Ich habe über weite Strecken des Kriminalromans die Spannung vermisst, wie ich sie von einem Krimi erwartet habe. Allerdings hat die Story einen anderen großen Pluspunkt: das Privatleben der Ermittlerin und der anderen Charaktere nimmt einen breiten Raum ein. Während mich das in anderen Krimis mitunter stört, passt das hier für mich gut. Die Akteure werden so treffend und lebendig beschrieben, dass ich mich richtig einfühlen konnte. Patsys Bruder beispielsweise hat mich regelrecht aggressiv gemacht - echte Schreibkunst, wenn diese solche Emotionen auslösen kann. Die Auflösung fand ich richtig gelungen, da hat mich die Autorin überrascht, ich war auf einer völlig falschen Fährte, das mag ich! Insofern: trotz nicht so großem Spannungsbogen lesenswert.
Wenn eigene Probleme das ermitteln beeinträchtigen
von claudi-1963 - 07.02.2019
Wenn Menschen, die wir einst liebten, verblassen, fangen wir manchmal an, sie zu hassen. (Friedrich Löchner) Im Schwabinger Bach im Englischen Garten findet man die Leiche des Iren Donal McFadden. Alles sieht nach einem Unfall aus, doch seine Schwester, die Ehefrau und ein Freund von Donal hätten alle ein gutes Motiv. Deshalb ist Patsy davon überzeugt das Donals Tod sehr wahrscheinlich doch kein Unfall war, lediglich die Beweise fehlen. Doch gerade jetzt fehlt Patsy ihr guter Instinkt, den eigene Probleme, seelischer Tiefpunkt und eine Hormonbehandlung wegen Kinderwunsch setzen ihr zu. Das Donal McFadden extra nach München gekommen ist, um mit seiner Frau zu reden und seine Ehe zu retten, notfalls auch mit Gewalt, machte das ganze noch suspekter. Jedoch der hohe Alkoholspiegel, den er am Todestag hatte, könnte genauso schuld daran sein, das es zu einem Unfall gekommen ist. Ausgerechnet seine Ehefrau Fee war die letzte, die ihn an diesem Abend lebend gesehen hat. Als dann erneut ein Unfall geschieht, bei dem man eine Manipulation feststellt, wird Patsy hellhörig. Doch dann verschwindet erneut jemand aus Fees Freundeskreis und die Lage wird immer brenzliger. --- Meine Meinung: Nachdem ich begeistert der ersten Band der deutsch-irischen Ermittlerin Patsy Logan gelesen hatte, freute ich mich schon auf einen weiteren Fall von ihr. Das düstere Cover mit der glitzernden Titel und der Buchinfo hatten mich neugierig gemacht. Der Schreibstil war gut gelungen, allerdings zog sich das Buch sehr in die Länge. Weniger wegen der Seitenzahl, sondern eher, weil die Problematiken von Ermittlerin Patsy Logan zu viel Raum in dem Buch einnahmen. Ich mag ja Ermittler mit Ecken und Kanten und Problemen, doch das hier war selbst mir etwas zu viel. Trotzdem diese Dinge sehr gut mit dem Fall zusammen verpackt wurde, hatte ich trotz allem das Gefühl, das der eigentliche Fall nur nebenbei lief. Besonders was die Spannung anbelangte kam diese zu kurz, lediglich am Ende spürte man einen spärlichen Spannungsanstieg. Die Charaktere hatte die Autorin wieder sehr gut dargestellt, den ich muss sagen gerade dies kann Ellen Dunne besonders gut. Ob das Patsy Logan war die mir persönlich im letzten Band etwas besser gefiel. Waren es hier vor allem die Nebencharaktere die mir gut gefallen haben, vor allem dadurch, das man sehr ausführlich über das Leben jedes einzelnen erfuhr. Zudem drehte sich vieles um Thematiken wie z.B. die Hormonbehandlung wegen Patsy und Stefans Kinderlosigkeit, die Probleme um Bruder Robbie und den Schwierigkeiten in ihrem Team. Doch auch die Täterfindung wurde nicht gerade einfach gehalten, den gerade die Problematiken um die Familie McFadden waren äußerst komplex gewesen. Leider wurde mein Lesefluss gerade durch den niedrigen Spannungsbogen sehr beeinträchtigt. Auch, wenn vieles stimmig dargestellt war, keine Frage sollte ein Krimi nicht zu sehr vom Privatleben und den Problemen der Ermittler belastet werden. Ich hoffe das im nächsten Band wieder mehr Augenmerk auf den Fall gelegt wird und gebe 3 von 5 Sterne für dieses Buch.
Patsy Logan unter Druck
von Bibliomarie - 06.02.2019
Patsy Logan, vielen Leser*innen vielleicht aus dem ersten Buch "Harte Landung" bekannt, bekommt einen "Nicht-Fall" auf den Tisch. Der Ire Donal McFadden ist an Halloween in einem eisigen Schwabinger Buch ertrunken. Alles spricht für einen Unfall, der Alkoholspiegel im Blut des Toten, er war außerdem Nichtschwimmer, aber seine Schwester, die bereits Vermisstenanzeige gestellt hat, beschuldigt die Frau des Toten. Auch Patsys Bauchgefühl spricht für ein Tötungsdelikt. Patsy kämpft im Augenblick an vielen Fronten, sie unterzieht sich einer Hormonbehandlung, um endlich schwanger zu werden, das hat sie physisch und psychisch ausgelaugt. Vor allem, da sie seit den vielen erfolglosen Versuchen das Gefühl hat, dass ihre Ehe diesen Belastungen nicht gewachsen ist. Im Kommissariat wird sie kritisch beäugt. Es ist ihre kompromisslose Art, die die Kollegen abschreckt und ihr eine echte Zusammenarbeit fast unmöglich macht. Es sind nicht viele Verdächtige, die Patsy in diesem Fall hat. Die beschuldigte Ehefrau Fiona, hat ihren Mann verlassen, seine Gewaltausbrüche haben sie zermürbt. Sie will in München mit einem Jugendfreund neu anfangen. Doch Steve scheint auch nicht ehrlich zu ihr zu sein. So lebt er immer noch in einer WG mit seiner Ex und diese Dreieckskonstellation ist hochexplosiv. Dann taucht Donal auf, um seine Ehefrau zurückzuholen. In diesem Krimi darf man keine einfache Mörderjagd erwarten. Das Beziehungsgeflecht der einzelnen Figuren ist viel zu kompliziert und oft tragisch. Das ist die Stärke in Ellen Dunnes Kriminalroman. Eine dichte, dabei farbige Beschreibung der Charaktere, die tief in die Psyche eindringt. Dabei lässt sie auch viel Raum für die Interaktionen unter den Kollegen. Verstecktes Mobbing, Missgunst und auch Frauenfeindlichkeit ist zu spüren. Patsy weiß, dass alle nur auf einen Fehler von ihr lauern, allen voran ihr Vorgesetzter, der mit seiner neuen Rolle als Chef nicht glänzt. Ich bin oft skeptisch, wenn das Privatleben der Ermittler den Fall überlagert, aber hier ist es tatsächlich stimmig. Dunnes Sprache, ihre farbige, intensive Erzählweise hat mich gefesselt. Als Beziehungsdrama an mehreren Fronten funktioniert das Buch, dem ordnet sich manchmal die Krimihandlung unter. Ein Kriminalroman, der das Genre bereichert.
Beste Unterhaltung !
von Tausendléxi - 05.02.2019
Ein ertrunkener Ire wird aus dem Schwabinger Bach im Englischen Garten gefischt. Spuren gibt es keine, Motive dafür umso mehr. Keine gute Ausgangslage für Patsy Logan, deutsch-irische Kommissarin bei der Münchner Mordkommission. Mehr als je zuvor ist ihr Instinkt gefragt - doch ausgerechnet der scheint sie plötzlich im Stich zu lassen. Patsy Logan ist im seelischen Tief: ihr Kinderwunsch will sich nicht erfüllen, die Hormonbehandlungen setzen ihr zu. Da kommt ihr der Fall um einen toten Iren gerade recht: Donal McFadden, ein Mann mit Charme und vielen Feinden, war in München, um seine Exfrau Fiona zurückzugewinnen, wenn nötig mit Gewalt. Doch ob er aus Versehen im Wasser gelandet ist oder jemand nachgeholfen hat, lässt sich nicht sagen. Gründe, ihn loszuwerden, hatten jedenfalls viele - Gelegenheit auch. Und Patsys Theorien führen eine nach der anderen in die Sackgasse. Erst ein zweiter Todesfall scheint einen entscheidenden Hinweis zu liefern. Ungünstig nur, dass Patsys Krise sich ausgerechnet jetzt wieder in den Vordergrund drängt. .so der Klappentext. Fazit : Mit Patsy Logan hat Ellen Dunne eine Protagonistin geschaffen, die mit ihrer eigensinnigen und kantigen Art, immer wieder in ihrem Umfeld aneckt. Doch gerade diese Eigenarten machen Patsy aus. Sie will es wissen. Will den Dingen auf den Grund gehen. Und dies führt sie konsequent aus. Patsy ist eine Frau, die inmitten des pulsierenden Lebens steht. Der Fokus ist nicht nur auf ihre Ermittlungen gerichtet, sondern zeigt sie in einem wirklich symphatischen Gesamtpaket. Dieses besagte Gesamtpaket zeichnet sich durch Leidenschaft, Ängste, Wünsche, Hoffnungen, Cleverness und einiges mehr aus. Die Figuren dieses Kriminalromanes sind geheimnisvoll coloriert. Es ermöglicht wohl auch, dass die Spannung Seite um Seite gesteigert wird. Bis zum furiosen Ende ! Alle Handlungsstränge fließen homogen zusammen. Ein raffiniert konstruierter Krimi, der Lust auf mehr verbreitet. Die Lust auf Ellen Dunne & Patsy Logan! Leseempfehlung ! 5 von 5
Davon hätte ich gerne mehr
von gaby2707 - 04.02.2019
Ein Spaziergänger bzw. dessen Hund stößt im Schwabinger Bach auf eine männliche Leiche. Patsy Logan, deutsch-irische Kriminalhauptkommissarin bei der Müncher Mordkommission, findet schnell heraus, dass es sich hier um Donal McFadden handelt, einen Iren, der seine in München lebende Ehefrau Fiona in den heimatlichen Schoß nach Dublin zurückholen will. Patsys Chef entscheidet schnell, dass es sich hier um einen Unfall mit Todesfolge handelt. Doch Patsy ahnt, dass es hier um mehr geht. Eine Beziehungstat? Hat McFaddens Schwester Siobhan ihre Finger im Spiel? Für mich ist es der erste Krimi, den ich von Ellen Dunne lese. Also lerne ich hier Patsy Logan erst kennen. Obwohl der Fall an sich abgeschlossen ist, hätte ich doch den ersten Teil der Trilogie lesen sollen um Patsy und ihre Kollegen noch näher kennenzulernen. Aber gut. Patsy ist privat stark belastet; will sie doch unbedingt ein Kind. Aber auch die letzte Hormonbehandlung ist fehlgeschlagen und langsam belastet dieser Zustand ihre Ehe doch sehr stark. Ansich ist Patsy eine taffe, starke Frau, eine Perfektionistin, bei der aber auch nicht ales glatt läuft und die hier an ihre Grenzen kommt. Und dann kommt auch noch ihr jüngerer Bruder vorbei, mit dem das Leben nicht einfacher wird. Ich finde, der Krimi lebt auch von seinen so verschiedenen und unterschiedlichen Protagonisten. Jeder hat seine Eigenheiten, seine ganz individuelle Identität, ist gut vorstellbar beschrieben. Mein Täter stand schon bald fest. Doch nach einigen Wendungen kam wieder ein anderer ins Spiel. Auch wenn dann die Auflösung nocht ganz so spektakulär ist, kann ich sie gut nachvollziehen. Mir gefällt vor allem der sprachliche Stil, den die autorin benutzt. Knackig und ohne Schnörkel, immer auf den Punkt - da macht das Lesen richtig Spaß. Und sie schafft es, mich beim Lesen zu halten. Der Fall selbst ist eigentlich nichts besonderes. Ein Ire, stark alkoholisiert, der im Schwabinger Bach ertrinkt. Da es aber einige Menschen in Donals Umgebeung gibt, die ein starkes Motiv haben, wird es langsam aber stetig immer spannender. Ein spannender Fall für Patsy Logan, die ich gerne noch näher kennenlernen würde. 4,5 von 5 Sternen
Gute Unterhaltung!
von Schnick - 28.01.2019
Es gibt so viele Autoren zu entdecken, dass ich manchmal ein bisschen verzweifle, weil Zeit leider ein rares Gut ist. Umso schöner, wenn ich ein Buch einer mir bislang unbekannten Autorin lesen kann, ohne permanent mit den Augen zu rollen. Schwarze Seele ist der zweite Band der Patsy-Logan-Reihe von Ellen Dunne und obwohl ich den ersten Kriminalroman Harte Landung nicht gelesen habe, kam ich gut in Schwarze Seele rein. Patsy Logans Sarkasmus gepaart mit einer Sprache, die mir sehr gefallen hat, waren mir ausgesprochen sympathisch. Ich mag schlicht und ergreifend Formulierungen wie Diese Frau hatte den Charme einer Faust aufs Auge und davon gibt es in Schwarze Seele viele. Sprachlich konnte mich Ellen Dunnes zweiter Roman um Patsy Logan überzeugen, inhaltlich leider nicht immer. Zwar wird Patsys und Stefans Kinderwunsch gut und verständlich eingearbeitet und ich kann auch verstehen, dass eine Frau mit unerwünschter Kinderlosigkeit und vollgepumpt mit Hormonen nicht in erster Linie an ihren Fall denkt, aber im Endeffekt sollte bei einem Kriminalroman die Ermittlungsarbeit im Vordergrund stehen und das war hier nicht gegeben. Das ist sehr schade, weil da meiner Ansicht nach viel Potential verschenkt wurde. Auch dass Patsy ohne jeden Beweis, dass ein Mord vorliegt, nur aufgrund ihres Bauchgefühls (so richtig sie oft auch liegen mag) angesichts der chronischen Überlastung der Polizei dermaßen viele Freiheiten genießen darf, erscheint mir wenig realistisch. Ich brauche keinen Hyperrealismus, aber Beweise, dass tatsächlich ein Mord infrage gekommen wäre, wären meiner Meinung nach wesentlich früher angebracht gewesen. Wie auch immer: Positiv ist definitiv, dass Ellen Dunne nicht den Fehler gemacht hat, dem Leser den ersten Roman der Reihe noch einmal einzuflechten, wie es viele andere Autoren in der fehlerhaften Annahme tun, die Leser*innen könnten sonst nicht folgen. Die Verweise auf den ersten Fall waren auf angenehme und nachvollziehbare Weise eingearbeitet, ohne Leser*innen auf die Nerven zu gehen, die bereits den Vorgänger gelesen haben. Bei allen Kritikpunkten ist Ellen Dunne ein Kriminalroman gelungen, der mich gut unterhalten hat und der zum Ende hin tatsächlich ein paar Pageturner-Qualitäten bot. Das Ende ist nicht spektakulär, aber nachvollziehbar, wenn auch ein wenig überspitzt, aber das ging für mich wirklich in Ordnung. Schwarze Seele ist nicht perfekt, aber unterhaltsam, deshalb gibt es von mir 3,5 Sterne, die ich - weil 3,5 Sterne hier nicht möglich sind - auf 4 Sterne aufrunde.
Enttäuschend und nicht ausgeklügelt
von Martina Ernst - 27.01.2019
In "Schwarze Seele", Band 2 der Patsy Logan-Krimireihe von Ellen Dunne, kämpft die Kriminalhauptkommissarin gleich an mehreren Fronten. Privat kriselt es, ein Fall ist kniffeliger als gedacht und Gegenwind kommt ausgerechnet aus dem Kollegenkreis. Alles spricht für einen Unfall. Oder hat doch jemand nachgeholfen? Bald wird klar, dass der ertrunkene Donal McFadden nicht nur Freunde hatte. Im K11 steht Patsy mit ihrer Meinung auf ziemlich verlorenem Posten. Bis es erste Hinweise auf Ungereimtheiten gibt. Der Einstieg mit dem Prolog ist nicht sehr gelungen, obwohl das Schicksal des Opfers berührt. Handlungswechsel, unglücklich gewählt ist die Ich-Perspektive. Die Geschichte wird aus Sicht von Patsy Logan erzählt. Auch eingeschobene Rückblicke/Zeitsprünge und Nachrichten überzeugen nicht. Erzählstil und Aufbau fördern nicht die Atmosphäre, im Gegenteil plätschert die Geschichte von Anfang an dahin. Zu langsames Tempo, fehlende Spannung. Kurze Kapitel und Abschnitte ermöglichen einen guten Lesefluss. Interessant ist das Team Patsy und Kris. Leider kommt ihre Zusammenarbeit nicht richtig in Fahrt. Der Fokus liegt falsch auf Privatem, Befindlichkeiten, Familien- und Beziehungsproblemen und das bei fast allen Charakteren. Patsys Kinderwunsch nimmt sehr viel Raum ein. Eine Erklärung dafür gibt es schon, aber die reicht nicht aus. Normalerweise verleiht Persönliches dem Ermittler Ecken und Kanten. Hier ist das nicht der Fall. Alle Figuren wirken zu problembelastet. Der Fall verläuft nur im Hintergrund. Der Plot zeigt kein Raffinesse. Zu wenig Münchener Lokalkolorit. Keine urigen Typen. Gute Ansätze verblassen zu schnell. Wer ist der Täter? Wird sich Patsy mit ihrem Stefan versöhnen? Die zentralen roten Fäden halten kaum bei der Stange. Zu viel Potential wird verschenkt. Die Erwartungen auf einen packenden, rasanten Showdown werden enttäuscht. Dabei hätte es Möglichkeiten für Spannung gegeben. Das Verwirrspiel ist nicht gelungen. Zu sehr hinkt die Auflösung zur "Schwarzen Seele". Die düstere Coverszene untermalt den Titel. Die Blau-Schwarztöne sind gut gewählt. Das Buchformat passt perfekt für Reisen. "Schwarze Seele" hat eine gute Basisidee. Auch das Rätselraten wird in Gang gesetzt. Aber die Schwächen trüben das Leseerlebnis zu sehr. Ein bisschen zu viel Klischee, Negatives, Unausgegorenes. Vielleicht kriegt das Team Patsy und Kris im nächsten Band einen besseren Auftritt.
Unfall oder Mord im Englischen Garten?
von Rolands Bücherblog - 16.01.2019
Schwarze Seele ist der zweite Band der Patsy-Logan-Reihe von Ellen Dunne. Patsy, eine Ermittlerin mit deutsch-irischen Wurzeln, bekommt es diesmal mit einer Wasserleiche zu tun. Ein Spaziergänger mit seinem Hund stößt auf die Leiche, die im Schwabinger Bach liegt. Dabei stellt sich heraus, dass es sich um einen von seiner Schwester vermisst gemeldeten Iren handelt, der derzeit in München weilte um seine Noch-Ehefrau zurückzuholen. Diese hatte sich von ihm getrennt, um mit dem Musiker Steve zusammenzuleben. Patsy Logans Chef möchte den Fall schnell als Unfall abschließen. Patsy dagegen ist überzeugt, es steckt mehr dahinter. Vielleicht eine Beziehungstat? Doch damit nicht genug. Auch Patsy selbst ist privat angeschlagen. Ihr unerfüllter Kinderwunsch schwebt wie ein Damoklesschwert über ihrer Ehe. Hier im Privatleben baut dieser zweite Band auf den ersten auf und führt Patsys Werdegang fort. Ellen Dunne zeichnet mit ihrer Ermittlerin eine Frau, die auf der einen Seite alles perfekt will, aber immer wieder dadurch aneckt oder an ihre Grenzen kommt. Aber dies macht sie auch sympathisch, denn wer kennt das nicht auch aus dem realen Leben. Die Belastung ihrer Ehe durch die Hormonbehandlung und dem nicht eingestellten Schwangerschaftserfolg ist spürbar, aber auch die Beziehungsgeflechte der beteiligten Protagonisten sind gut dargestellt. Und so wird man auch als Leser verleitet vielleicht den falschen Täter zu verdächtigen, denn letztendlich kommt es doch wieder ein klein wenig anders. Und so klärt sich alles erst wirklich gegen Ende des Krimi, obwohl man versucht war vorher sich als Leser festzulegen. Ellen Dunne ist mit Schwarze Seele eine gute Fortsetzung der Reihe gelungen. Auch diesmal verwebt sie Mordfall und Privatleben der Ermittlerin geschickt, am Ende sogar mit einem interessanten Cliffhanger bezüglich Patsy. Man darf gespannt sein, wie es mit der Ermittlerin in einem möglichen dritten Band weitergeht.
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