Paracelsus - Auf der Suche nach der unsterblichen Seele als Taschenbuch
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Paracelsus - Auf der Suche nach der unsterblichen Seele

Historischer Roman. 1. Auflage.
Taschenbuch
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Wer mit dem »Medicus« mitgefiebert und für »Game of Thrones« gebrannt hat, der wird Paracelsus lieben



Basel im Spätmittelalter auf dem Sprung zur Renaissance. Der junge Medizinstudent Paracelsus und sein Freund Caspar erhalten von der katholischen K … weiterlesen
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Paracelsus - Auf der Suche nach der unsterblichen Seele als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Paracelsus - Auf der Suche nach der unsterblichen Seele
Autor/en: Eva-Isabel Schmid

ISBN: 3492504000
EAN: 9783492504003
Historischer Roman.
1. Auflage.
Piper Verlag GmbH

30. November 2020 - kartoniert - 436 Seiten

Beschreibung

Wer mit dem »Medicus« mitgefiebert und für »Game of Thrones« gebrannt hat, der wird Paracelsus lieben



Basel im Spätmittelalter auf dem Sprung zur Renaissance. Der junge Medizinstudent Paracelsus und sein Freund Caspar erhalten von der katholischen Kirche eine Sondergenehmigung zum Sezieren von Leichen. Zu nur einem Zweck: Sie sollen die Existenz der menschlichen Seele beweisen. Als der grausame neue Bischof die Macht erlangt, werden die beiden der Ketzerei beschuldigt. Ihre Forschung wird verboten. Während Caspar sein Leben nun der Medizin widmet, wendet sich der ehrgeizige Paracelsus dem Okkultismus zu. Die zwei Freunde finden sich gefangen in einem Netz aus Inquisition, politischen Intrigen und einem blutigen Bürgerkrieg.
Die Fortsetzung des Romans erscheint 2021!

Trailer

Portrait

Dr. med. Eva-Isabel Schmid wurde 1983 in Regensburg geboren. Nach dem Studium der Humanmedizin in München, London und Sydney arbeitete sie als Ärztin in Oberbayern und Zürich. Die Paracelsus-Dilogie ist ihr Debüt als Romanautorin. Zusammen mit ihrem Ehemann lebt sie aktuell in der Nähe von Zürich und ist in ihrer Wahlheimat als Hausärztin tätig.

Pressestimmen

»Eva-Isabel Schmid, eine in Zürich tätige Ärztin, ist mit Paracelsus ein packendes Erstlingswerk gelungen. Die gekonnten Perspektivenwechsel nach jedem Kapitel erinnern an Schnitte beim Film. Sie erzeugen Spannung und lassen die Lesenden die politischen und konfessionellen Unruhen in Basel zu Beginn der Renaissance aus verschiedenen Blickwinkeln erleben.« Schweizerische Ärztezeitung Online

»Ihr Erstlingswerk glänzt nicht nur durch diese Detailtreue, sondern auch durch eine unterhaltsame und gut zu lesende Geschichte, die Eva-Isabel Schmid in ihrem historischen Roman entwickelt.« Altmark Zeitung

»Schmids Erstling ist ein Buch, wie man es gerne in die Skiferien oder an den Strand mitnimmt. Die Handlung entwickelt sich in einem flotten Tempo.« Zürichsee Zeitung (CH)

»Die Autorin beherrscht alle Register des schriftstellerischen Könnens.« regiotrend.de

»Gleichermaßen mitreißend wie realitätsnah geschrieben und mit vielen geschichtlichen Fakten versehen.« fvw.de

»Ein Buch, welches man, wenn man den Medicus mag oder andere Bücher mit ähnlicher Thematik, wunderbar lesen kann.« literaturlounge.de

»Eva-Isabel Schmid schildert im spannenden Roman sehr detailliert und kenntnisreich den Studienalltag an der Hochschule und das Leben zur Basler Reformationszeit, samt den damit verbundenen Wirren und Machenschaften. Sie ist eine Meisterin im Dazutun immer neuer Seitenstränge und so fällt es mitunter schwer, das Buch wegzulegen.« Biel-Benkemer Dorf-Zytig

»Wer mit dem Medicus mitgefiebert und für Game of Thrones gebrannt hat, der wird Paracelsus lieben!« wellness-magazin.at (A)

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Faszinierend!
von Astrid Wergen - 27.04.2021
Anfang des 16. Jahrhunderts lebte ein Mann, dessen Werke die heutige Medizin stark geprägt hat. Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus, begab sich Anfang des 16. Jahrhunders auf die Suche nach der unsterblichen Seele. Bereits damals erkannte er, dass es nicht nur körperliche Krankheiten gibt, sondern auch die Seele einen gehörigen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen haben kann. Im Mittelalter galt es jedoch als verpönt und als Gotteslästerung, wenn man die Leichen zu Forschungszwecken öffnet. Die Beschränkungen und die Suche nach der unsterblichen Seele führen Paracelsus auf Abwege, die ihn mit dunklen Mächten in Verbindung bringen. Als seine Versuche Paracelsus aus den Fingern gleiten, und seine Feinde ihn verfolgen, flüchtet er über die Alpen nach Italien. Gleichzeitig regt sich der Widerstand gegen die katholische Kirche: Luthers Thesen haben auch einen großen Einfluss auf die Bevölkerung in der Schweiz, und so kommt es zum Aufstand der bürgerlichen Bevölkerung. Mittendrin: Paracelsus und seine Freunde. Die Geschichte von Eva-Isabel Schmid hat mich überzeugt. Geschichte gepaart mit Fiktion ergibt hier einen tolle Erzählung über Paracelsus. Die Forschung war damals nicht vergleichbar mit den heutigen Forschungen, und doch: war sie eine elementare Grundlage für die heutige Medizin. Hätte sich im Mittelalter (und bereits davor) keiner gewagt, eine Leiche (ob menschlich oder tierisch) aufzuschneiden, um an ihr zu forschen, hätten wir heute nicht den medizinischen Stand. Politische Umstände prägen das Wirken des Paracelsus und die Bevölkerung. Viel ist im Umbruch, das hier im Buch sehr präsent erzählt wird. Luthers Einfluss gewinnt an macht, und die Bevölkerung lässt sich nicht immer alles gefallen. Besonders gefallen hat mir der Fakt, dass Paracelsus zum Zeitpunkt der spielenden Geschichte zwar noch kein fertig ausgebildeter Arzt ist, seine Methoden aber doch Wirkung zeigen. Die Neugier, andere Wege zu gehen und weg von bekannten Maßnahmen den Menschen zu helfen, zeigt Wirkung und stößt gleichermaßen auf Ablehnung derer, die Paracelsus Wege als schwarze Magie abtun. Wer übrigens mal ein tolles Urlaubsziel sucht, sollte mal im Drei-Länder-Eck bei Basel Urlaub genießen, es ist landschaftlich wirklich schön, und so fügt sich das Buch einmal mehr in die Geschichte und Landschaft ein.
Ein gelungener Debütroman
von Dirk Heinemann - 09.03.2021
Theophrastus Bombastus von Hohenheim, auch Paracelsus genannt, ist ein junger Medizinstudent. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich auf dem Markt. Dort hat er ein Zelt vor dem er Tinkturen und Salben verkauft. Im Zelt behandelt er die Wunden und Sorgen vieler Stadtbewohner. Obwohl er noch kein Arzt ist, kann er so manchem helfen. Zusammen mit seinem Freund Caspar ist er auf der Suche nach der Seele des Menschen. Dazu sezieren sie Leichen mit Genehmigung der katholischen Kirche. Doch dann kommt ein neuer Bischof an die Macht. Damit ist es vorbei mit der Suche an Leichen. Doch Paracelsus will nicht aufgeben. Er versucht alles, um bei seiner Suche weiterzukommen. Ohne Caspar beginnt er in einer leerstehenden Halle mit Experimenten und lässt sich letztlich mit dem Teufel ein. Er versucht Kontakt zu dem Dämonen Astaroth aufzunehmen. Während Caspar vom Bischof der Ketzerei bezichtigt und verhaftet wird, gelingt Paracelsus die Flucht in die Berge. Er will sich nach Italien durchschlagen und dort weiterstudieren. "Paracelsus lächelte zufrieden zum weiten Horizont empor. Wahrlich, es war eine Zeit des Aufbruchs! Christoph Kolumbus hatte eine neue Welt entdeckt. Johannes Gutenberg den Buchdruck erfunden. Martin Luther in Wittenberg und Huldrych Zwingli in Zürich predigten eine neue Kirche. Und Paracelsus war mitten im Geschehen!" Eva-Isabel Schmid beschreibt in ihrem Buch sehr gut die Zustände im Spätmittelalter. Als der Bischof die ganze Macht an sich ziehen will, begehren die Zünfte der Stadt Basel auf und versuchen einen neuen Rat zu wählen. Damit riskieren sie jedoch ihrer aller Leben. Neben Paracelsus und Caspar gibt es noch einige Nebenfiguren wie z.B. die Freundin Caspars und deren Bruder, seines Zeichens Mitglied der Stadtwache. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut. Beim Erzählen wechselt sie kapitelweise zwischen Paracelsus, Caspar, Jacob Göttisheim, Dekan der Medizinischen Fakultät und seiner Tochter Margret. Dies sorgt für Abwechslung und verschiedene Perspektiven. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.
Die Anfänge des Paracelsus
von Aischa - 25.01.2021
Basel im Jahre ... ja, in welchem Jahr eigentlich? Seltsamerweise taucht in keiner der 440 Seiten dieses historischen Romans über den Arzt und Naturphilosophen Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus, eine Jahreszahl auf. Auch eine Zeittafel, ein Glossar oder ein Personenregister, eigentlich Standard in vergleichbaren Büchern, sucht man vergebens. Und so muss, wer nicht entsprechend geschichtlich bewandert ist, die Hintergrundinfos mühsam selbst recherchieren, schade. Davon abgesehen ist Eva-Isabel Schmid, selbst praktizierende Hausärztin, mit diesem Erstlingswerk eine spannende, überzeugende Geschichte gelungen. Besonders angetan haben es mir die Beschreibungen des damaligen Stands der Medizin und deren Verflechtung mit der Theologie. Aber auch die Geschichte der Stadt Basel wird sehr unterhaltsam dargestellt. Die Protagonisten, allen voran Paracelsus und seine Freunde, erfahren eine nachvollziehbare Entwicklung, die Kapitel rücken abwechselnd verschiedene der Hauptfiguren in den Mittelpunkt und sorgen dadurch für Abwechslung und Spannung. Interessanterweise ist der titelgebende Protagonist nicht unbedingt ein großer Sympathieträger, der seine Leidenschaft für die Medizin oft über alles andere stellt. Ich hatte nicht so viel okkultistische Mythologie erwartet; Hexen, Dämonen und Zauberer sind nicht so wirklich mein Ding. Allerdings passt es zugegebenermaßen in die Zeit, und letztlich war Paracelsus ja auch Alchemist. Auch sprachlich habe ich ein paar kleine Kritikpunkte: Manche Dialoge der Freunde wollen so gar zum damaligen Sprachduktus passen und das mehrfach erwähnte Bildungsbürgertum entstand in Europa erst im 18. Jahrhundert, dürfte also im Basel des jungen Paracelsus kaum als Begriff aufgetaucht sein. Der große Cliffhanger am Ende funktioniert - ich warte voller Vorfreude und Spannung auf die Fortsetzung.
von SusanK - 04.01.2021
Theophrastus Bombast von Hohenheim, von seinen Freunden scherzhaft Paracelsus genannt, lebt und studiert an der ältesten Universität der Schweiz, in Basel Medizin. Allerdings macht er sich über die meisten Vorstellungen der Ärzte im 16. Jahrhundert lustig; vor allem sieht er einen ganzheitlichen Ansatz in der Medizin und ist darum auf der Suche nach der menschlichen Seele, um so den Kranken besser helfen zu können. Während seine Forschungen an Toten zunächst von der Wissenschaft und der Kirche gefödert werden, ändert sich - nicht nur für Paracelsus - alles, als ein neuer machtbesessener und äußerst brutaler Bischof das Sagen in der mittelalterlichen Stadt hat. Denn während dieser bereits das Aufschneiden von Leichen als Blasphemie betrachtet, wendet sich der Arzt tatsächlich dem Okkultismus zu, um sein höheres Ziel zu erreichen und wird so schließlich verfolgt und muss fliehen. Und auch seine Freunde gelangen ins Visier des Bischofs.... Paracelsus - Auf der Suche nach der menschlichen Seele ist der Auftakt einer historischen Reihe um den wohl berühmtesten Arzt Europas, Alchemist und Naturphilosoph Paracelsus. Eva-Isabel Schmid hat sehr gut recherchiert und bringt dem Leser auf höchst unterhaltsame Weise das historische Leben des 16. Jahrhunderts nahe. Verbriefte Fakten ergänzt sie dabei durch Fiktion, so dass ein buntes Bild der Protagonisten und des Lebens im Spätmittelalter entsteht. Besonders spannend fand ich dabei die - doch zumeist sehr gruseligen - Ansichten der frühen Medizin, doch Schmid schreibt über so viel mehr. Wer einen Roman ausschließlich über den großen Arzt erwartet, wird hier wohl enttäuscht werden, da die MEdizin doch nur einen recht kleinen Teil des Buches einnimmt. Spannend zeigt die Autorin das Stadtleben Basels und die Macht des Bischofs und seiner zu Widerstand mutierenden Handlungen auf. Die Figuren sind authentisch und bilderreich geschildert; schnell bilden sich beim Leser Sympathien und Antipathien aus - und, welch Überraschung - Paracelsus ist keinesfalls der umjubelte Heilsbringer, sondern stößt mit seinen Ecken und Kanten und seiner besessenen Suche nach der menschlichen Seele auf zahlreiche Widerstände. Während die faszinierenden Schilderungen mich sehr fesselten und eine große Spannungskurve das Buch umspannte, fanden sich ein paar kleinere Längen, die jedoch dem Lesevergnügen keinen Abbruch taten. Das Setting liegt überwiegend auf Basel und ich habe mich in dieser - noch immer - beeindruckenden Stadt schnell wiedergefunden und konnte die Wege der Handlung gut nachvollziehen. Mir hat die Lektüre dieses gewaltigen historischen Romans sehr viel Freude bereitet und ich habe dabei auch noch einiges lernen können! Daher bewerte ich das Buch mit einem sehr gut und ****. Eine klare Empfehlung für alle Freunde der Historischen Romane.
Die jungen Jahre des Paracelsus - interessant und lehrreich [ Band 1]
von Rose75 - 01.12.2020
Ein Roman in dem der berühmte Paracelsus ( Theophrastus Bombast von Hohenheim, 1493 - 1541 ) eine Hauptrolle spielt musste ich unbedingt haben. Titel, Cover und Klappentext haben mich sofort angesprochen. Eva-Isabel Schmid stellt uns den jungen und wissbegierigen Medizinstudenten Theo vor. Theo/Paracelsus ist wohl der geborene Heiler und die Studien an der Universität langweilen ihn eher als dass sie ihn fordern. Der menschliche Leib birgt für ihn nur noch ein Geheimnis, die Seele. Er will die Seele finden und erforschen. Dafür geht er sogar einen Pakt mit dunklen Kräften ein. Im Verlauf der Handlung erfahren wir einiges die damaligen Behandlungsmethoden. Die Autorin ist selber Ärztin und daher sind ihre Beschreibungen sehr detailliert. Das hat mir sehr gut gefallen. In einem anderen Handlungsstrang, der fast mehr Raum einnimmt als die Geschichte von Paracelsus, geht es um den Widerstand der Basler gegen den neuen Fürstbischof Philipp von Gundelsheim. Politische Ränkespiele und erste Schritte Richtung Reformation gehen ineinander über und fordern auch Opfer. Die Autorin erzählt die Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven von Paracelsus und seinem besten Freund Casper, Margret, Laurencz ( Zwillingsgeschwister mit jüdischer Abstammung ) und deren Vater Jacob Göttisheim. Das fand ich gut gemacht Mir hätte ein Personenregister mit historischen und fiktiven Figuren und ein Glossar am Ende des Buches noch richtig gut gefallen. Ich freue mich schon auf Band 2 Paracelsus - Die Fragen der Toten
Ein mittelalterlicher Roman der sich mehr als lohnt!
von Sandra - 21.11.2020
Dieses Buch spielt im Mittelalter um die Zeit der Reformation in Basel. Einer der Hauptcharaktere ist Paracelsus, der sich in Basel den ein oder anderen Feind macht. Er ist auf der Suche nach der unsterblichen Seele und schreckt nicht vor ungewöhnlichen Methoden zurück. Hinzu kommen seine Freunde, die ihn immer wieder unterstützen und versuchen, ihm einiges auszureden. Zeitgleich begehrt Basel gegen den neugewählten Bischof auf, was für große Aufruhr sorgt und Basel einiges kostet. Mich hat dieses Buch von Anfang an gepackt. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Hierfür schlüpft der Erzähler in die Rollen der Hauptakteure und bringt dem Leser deren Gedankenwelt und Handlungen näher. Es tauchen zwar recht viele Akteure in dem Buch auf und es geht oft Schlag auf Schlag, was mich aber nicht gestört hat. Im Gegenteil. Die Handlung und die Geschehnisse haben aus meiner Sicht dadurch hinzu gewonnen und dafür gesorgt, dass das Buch für mich umso lesenswerter wurde. Es ist weit entfernt von einem seichten historischen Roman und hat mich mehr als gefesselt. Es bleibt bis zum Schluss spannend und die Geschehnisse sind weder blutrünstig noch effektheischend geschrieben. Es war einfach so, dass ich unbedingt herausfinden musste, wie es weitergeht und ob meine liebgewonnenen Hauptakteure am Ende glücklich sind. Ob dem so ist, wird hier natürlich nicht verraten. Ich kann nur sagen: Wer ein Fan historischer Romane ist, muss es unbedingt lesen!
Studienjahre des bekannten Arztes
von Daggy - 19.11.2020
Der Name Paracelsus war mir bekannt, etwas genaues wusste ich nicht über ihn. Theophrastus Bombast von Hohenheim studiert in Basel und wohnt mit anderen Studenten zusammen, sein Freund und Mitbewohner Capar unterstütz ihn in seiner Forschung. Die beiden dürfen mit Einwilligen des Bischofs von Basel Leichen aufschneiden. Theo, wie er meist genannt wird, sucht nach der menschlichen Seele. Er hofft, dass wenn er sie findet, könne er sie auch heilen. Er ist schon jetzt ein guter Arzt, der sich auch nicht scheut unerforschte Methoden anzuwenden. Er liebt die Jüdin Margret, doch beide wissen, dass er seine Studien mehr liebt. Nachdem ein neuer Herrscher Bischof wird, kommt es zu vielen Veränderungen. Leichen dürfen nicht seziert werden und die Inquisition soll wieder wirken, um unliebsame Gegner auszuschalten. Doch der Rat der Stadt, geführt von dem Rektor der Universität und einem cleveren Metzger, wollen sich nicht vom Bischof in ihren Rechten beschneiden lassen. Die Aufkommende Reformation tut sein Übriges dazu. Theo wendig sich, nachdem er nicht mehr forschen darf, der dunklen Magie zu. Er gerät an Balthazar, der einem Orden angehört, der Astaroth anruft. Das Buch zeigt sehr schön die Situation in Basel. Allerdings gibt sehr viele zum Teil historische Personen, dass man leicht den Überblick verliert. Die Sprache ist sehr modern, da durch ist das Buch leicht zu lesen. Es gibt viele unterschiedliche Stränge und es geschieht sehr viel in den Buch, es hätte für mehrere Bücher gereicht. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil.
Medizin und Aberglauben
von Philiene - 17.11.2020
Ein Buch für alle Fans des Mittelalters. In diesem Buch blüht das Mittelalter auf. Obwohl aufblühen vielleicht das falsche Wort ist, denn es geht schon düster vor in Paracelsus Geschichte. Wir befinden uns im Ausgehenden Mittelalter in Basel, der junge Theo, von allen Paracelsus genannt studiert die Geheimnisse der Medizin und ist vor allem von der Chirurgie fazieniert. Doch dann Gerät er in den Sog dunkler Mächte... Die Geschichte dreht sich um Aberglauben, genauso wie um die Medizin der damaligen Zeit, und da bietet sie sehr interessante Einblicke in die Heilkunde. Aber gleichzeitig erfahren wir auch einiges über die Geschehnisse in Basel. Dabei spielt der Glaube eine wichtige Rolle. Mir hat das Buch gut gefallen, es ist spannend und an manchen Stellen etwas schaurig, detailreich und bildhaft dargestellt. Kurz gesagt eine spannende Reise in eine vergangene Zeit.
Ein tolles Buch
von Leserin - 02.11.2020
Basel im Spätmittelalter auf dem Sprung zur Renaissance. Der junge Medizinstudent Paracelsus und sein Freund Caspar erhalten von der katholischen Kirche eine Sondergenehmigung zum Sezieren von Leichen. Zu nur einem Zweck: Sie sollen die Existenz der menschlichen Seele beweisen. Als der grausame neue Bischof die Macht erlangt, werden die beiden der Ketzerei beschuldigt. Ihre Forschung wird verboten. Während Caspar sein Leben nun der Medizin widmet, wendet sich der ehrgeizige Paracelsus dem Okkultismus zu. Die zwei Freunde finden sich gefangen in einem Netz aus Inquisition, politischen Intrigen und einem blutigen Bürgerkrieg. (Klappentext) Dieses Buch ist ein angenehm zu lesender Roman mit viel geschichtlichem Hintergrund. Er scheint mir sehr gut recherchiert zu sein. Die Schreibweise ist klar und deutlich und auch sehr bildhaft. Das Leben und "Wirken" von Paracelsus und Caspar entstand sehr schnell vor meinem geistigen Auge und ich war richtig versunken und eingetaucht in die Geschichte. Ein toller Roman und der Inhalt hat auch noch in die heutige Zeit Auswirkungen.
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