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Zapfig

Ein Fall für die Kalte Sofie. Originalausgabe.
Taschenbuch
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In der Giesinger Privatbrauerei Rößlbier führt Uschi Roßhaupter seit Jahrzehnten ein strenges Regiment. Und ihr Sohn Tobias macht immer noch brav, was die Mama sagt. Eigentlich - denn die Heirat mit Sekretärin Nathalie war nicht vorgesehen. Wen wunde … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Zapfig
Autor/en: Felicitas Gruber

ISBN: 3453358511
EAN: 9783453358515
Ein Fall für die Kalte Sofie.
Originalausgabe.
Diana Taschenbuch

13. Februar 2017 - kartoniert - 320 Seiten

Beschreibung

In der Giesinger Privatbrauerei Rößlbier führt Uschi Roßhaupter seit Jahrzehnten ein strenges Regiment. Und ihr Sohn Tobias macht immer noch brav, was die Mama sagt. Eigentlich - denn die Heirat mit Sekretärin Nathalie war nicht vorgesehen. Wen wundert's, dass die junge Dame kurz vor der Trauung einer bedauerlichen Vergiftung zum Opfer fiel? Dr. Sofie Rosenhuth jedenfalls nicht. Sie hat die Roßhaupter Uschi gleich im Verdacht, doch ihr Kommissar Joe weiß sie zu bremsen. Also wird ordentlich ermittelt in der Münchner Schickeria. Ärgerlich nur, dass die grimmige Uschi kurz darauf ertrunken in einem ihrer Braukessel liegt ...

Portrait

Felicitas Gruber ist das Pseudonym der Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und begeistert seit vielen Jahren mit ihren historischen Romanen ihre zahlreichen Leserinnen und Leser. Gesine Hirsch ist Kunsthistorikerin und entwickelte die erfolgreiche Serie »Dahoam is Dahoam« für das Bayerische Fernsehen mit. Beide Autorinnen leben in München, wo auch ihre Krimireihe mit der sympathischen Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth spielt.

Pressestimmen

"(...) bereitet Münchner Krimifans einen sakrisch guadn Lesespaß." Münchner Merkur

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Bewertungen unserer Kunden
Zapfig, ein Animator zum Lesen
von Rolands Bücherblog - 10.03.2017
Zapfig ist der vierte Band aus der Reihe der Sofie Rosenmuth von Felicitas Gruber (dem Pseudonym der Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch). Passend aktuell zur Starkbierzeit war das Lesen dieses Buches ein Genuss. Wird zwar nicht am Nockherberg gemordet, aber gleich in unmittelbarer Nähe in der Giesinger Brauerei. Gelungen die Schauplätze und agierenden Protagonisten, ich hatte ständig beim Lesen passende Orte und Personen im Kopf, auf die alles passen würde. Natürlich ist für mich als Münchner dies vielleicht einfacher, aber die bodenständige Sofie ist mir mittlerweile schon ein wenig ans Herz gewachsen. Auch ihre Liebe zum alten Giesing, für mich als Löwenfan sowas von nachvollziehbar. Speziell diese Mischung aus Urmünchnerischem und Kriminalfall ist den beiden Autorinnen wieder hervorragend gelungen. Joe läuft wieder zu Bestform auf bzgl. Fettnäpfchen und stetigem Bemühen um Sofie, aber auch als ermittelnder Kommissar. Eine gelungene Mischung aus Humor und Kriminalfall, die mich nur so durch die Seiten fliegen hat lassen. Ich freue mich schon auf den fünften Fall der kalten Sofie.
Empfehlung
von Mundolibris - 02.03.2017
Zapfig ist der vierte Band der Krimireihe um die Rechtsmedizinerin Sofie Rosenhuth des Münchner Autorenduos Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Nur wenige Autoren gelingt es über so viele Romane einer Buchreihe die Spannung aufrecht zu erhalten, Felicitas Gruber gelingt dies aufs Beste. Neben der Krimistory lassen die Autorinnen auch privates aus dem Leben der Protagonistin einfließen, was ihr die notwendige Tiefe verleiht. Ein besonderer Genuss, auch für Nichtbayern, ist der Dialekt in den meisten Dialogen. Schon mit den wenigen Seiten des Prologs haben die beiden mich abgeholt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. So spannend es mit dem Prolog begann, so spannend geht die ganz Geschichte weiter. Es fiel mir wirklich sehr schwer das Buch aus den Händen zu legen. Auch dieses Mal besonders schön die Beschreibung der Figuren und Schauplätze. Besonders die Schauplätze haben für mich inzwischen fast schon einen besonderen Reiz, denn ich fühle mich schon fast in München heimisch. Die Liebe der Autorinnen zu ihrer Heimatstadt lassen sich aus nahezu jeder Zeile herauslesen. Wie schon in den ersten drei Teilen dieser Buchreihe ist es den beiden gelungen mich durch geschickte Wendungen aufs Glatteis zu führen. Nur wenigen Autoren gelingt es, dass ich nicht vor der letzten Seite auf den oder die Täter komme. Hier stand ich bis zum Schluss im Dunkeln und hatte nicht die geringste Ahnung wer es sein könnte. Ich hatte zwar zwischendurch eine Ahnung, doch habe ich das dann auch wieder schnell verworfen, weil die Entscheidende Wendung mir jede Chance genommen hat auf die richtige Spur zu kommen. Das war, wieder einmal ganz großes Kino und so kann ich einfach nicht umhin hier zum wiederholten Male für diese Buchreihe, eine Kaufempfehlung auszusprechen. Mich hat das Buch wieder sehr gut unterhalten und so vergebe ich 5 von 5 Sternen.
dat ward wedder bannig goot
von janaka - 27.02.2017
Das ist meine Meinung als Norddeutsche zu diesem bayrischen Krimi. *Inhalt* Warum musste die junge Nathalie Grimm sterben? Nach ihrem Junggesellinnenabschied wird sie am nächsten Morgen tot in ihrer Wohnung gefunden, verblutet. Sie stand kurz vor der hochzeit mit Tobias Roßhaupter, dem Erben der Giesinger Privatbrauerei Rößlbier. Kommissar Joe Lederer und sein Team entdecken, dass sowohl die zukünftige Schwiegermutter als auch Nathalies Arbeitskolleginnen genügend Gründe haben, sie zu töten. Doch dann wird die Leiche von Uschi Roßhaupter im eigenen Braukessel entdeckt. Was steckt hinter den Morden? Joe bekommt Unterstützung von Dr. Sofie Rosenhuth. *Meine Meinung* Zapfig von Felicitas Gruber ist bereits der vierte Teil um die Kalte Sofie , der Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth und noch immer nicht langweilig. Schnell bin ich in der Geschichte und helfe Joe und Sofie beim Ermitteln. Die Mischung spannender Fall nebst Ermittlungsarbeit und Privatleben ist gut gelungen. Der Schreibstil ist spannend und humorvoll, das Lokalkolorit wird großgeschrieben. Der bayrische Dialekt gefällt mir hier besonders gut, die Worte sind gut gewählt, so dass ich sie auch als Norddeutsche gut verstehen kann. Das Wiedersehen mit Sofie, Joe, Murmelchen und all den anderen hat mir sehr gefallen. Sofie ist eine starke Frau, die immer mal wieder mit ein paar Pfunden zuviel kämpft, die Kabbeleien mit ihr und ihrer Chefin gefallen mir gut. Obwohl sich die beiden nicht so richtig grün sind, teilen sich die beiden den Mops Murmel. Joe wird mir im Laufe der Zeit immer sympathischer, mit seiner ungehobelten Art macht er sich zwar nicht nur Freunde, aber man merkt, wie sehr er Sofie liebt und wieviel Angst er immer noch hat, sie wieder zu verlieren. Mit seiner Eifersucht gegenüber dem Polizeireporter Charly muss er aber noch in den Griff bekommen. Ich freue mich schon auf die nächsten Abenteuer mit der kalten Sofie . *Fazit* Dieses wunderbare Gesamtpaket aus Krimi und Komödie gefällt sehr gut und ich kann es nur jedem empfehlen, der humorvolle Krimis mag. Von mir gibt es 5 Sterne.
Rezension zu Zapfig
von Zsadista - 23.02.2017
Nathalie ist mit ihren Freundinnen aus der Brauerei auf ihrem Junggesellinnenabend. Feucht fröhlich geht es zu. Doch als sie nachts nach Hause kommt, fällt sie um und ist tot. Dies ruft Kommissar Joe Lederer und die Gerichtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth auf den Plan. Jetzt wird erst einmal in der Freundinnenrunde ermittelt. Dabei stellt sich heraus, dass diese Nathalie alles andere als beliebt war. Sofie und Joe haben aber auch noch andere Probleme. Ihres Zeichens Ex-Ehepaar und Wiederholungstäter sind sie auf der Suche nach einer gemeinsamen Wohnung. Schön mitten in ihrer Suche findet man dann auch noch Frau Uschi Roßhaupter in einem Braukessel schwimmen. Sie war die Chefin und Schwiegermutter in Spe und konnte Nathalie auch nicht so richtig leiden. "Zapfig" ist ein Krimi und der vierte Fall für Dr. Sofie Rosenhuth aus der Feder der Autorin Felicitas Gruber. Bei diesem Werk weiß ich überhaupt nicht, wo ich anfangen soll. Ich fange am besten mit den positiven Punkten an. Das Cover ist schon einmal ein Hingucker. Der erschossene Hahn lässt Humor im Buch vermuten. Der Schreibstil an sich ist auch flott und lässt sich, bis auf die Gespräche, sehr gut lesen. Und das war es auch an positivem, was ich dem Buch abgewinnen konnte. Das Cover und die Inhaltsangabe passen schon einmal nicht zum Inhalt. Auf dem Cover sind mehr Einschüsse zu sehen, als im kompletten Buch abgegeben werden. Der Titel "Kalte Sofie" passt hier überhaupt nicht, da der Eisberg im Buch ihre Chefin Dr. Falk ist. Laut Inhaltsangabe ist Frau Uschi Roßhaupter die Nummer eins unter den Verdächtigen. Eigentlich hat keiner in dem Buch einen Verdächtigen, bis sich die Sache fast von selbst geklärt hat. Wie schon erwähnt, ist der Schreibstil in so weit in Ordnung. Ich mag auch Regional Krimis sehr gerne, gerade wenn eine Person dann Dialekt spricht. Das lockert die Bücher immer sehr schön auf. Wenn aber 80% der Gespräche bayrischer Dialekt sind, man Teile davon nicht versteht, ist dies sehr müßig und macht keinen Spaß mehr. Außerdem bremst dies den Lesefluss sehr ein. Die Protagonisten waren weder sympathisch, noch sonst irgendwie herzlich. Sofie empfand ich als komplettes Dummchen. Sofie kann nicht bügeln, nicht kochen, nicht einmal eine Suppe warm machen. Sie ist eigentlich zu dumm für alles. Man könnte meinen, zum Glück hat sie ihren Beruf im Griff. Wenn dann allerdings ständig die Chefin Frau Dr. Falk die Arbeit erledigt, könnten einem auch hier Bedenken kommen. Joe ist über die Maßen eifersüchtig. Und warum er, nach dem sie verheiratet waren, dann geschieden, wieder mit Sofie zusammen ziehen will, ist mir ein Rätsel. Vor allem, weil er sie alle fünf Minuten mit ihr zu streiten anfangen muss. Vom Rest der Truppe rede ich erst gar nicht. Der Krimi bestand für mich aus 85% Privatleben, 10% Unnötiges, 5% Mord und 0% Ermittlung. Der Großteil des Romans geht schlichtweg für die Suche nach einer passenden Wohnung für die beiden Turteltauben drauf. Was mich als Leser eines Krimis überhaupt nicht interessiert. Dann kommen noch die anderen vielen Kleinigkeiten hinzu, wie der Besuch der Tante in der Reha. Informationswert gleich Null. Schlimm für mich war auch, dass in dem Roman ziemlich alle neuen Klischees abgearbeitet werden mussten. Verkorkste Beamte, Liebe und Unstimmigkeiten und dann das große neue Thema: Flüchtlinge und rechte Gewalt. Sorry, mir ist es wirklich unschlüssig, was das in diesem Roman zu suchen hatte. Durch all diese Ereignisse, die bis zum Erbrechen ausgeschöpft wurden, verschwand der Krimi fast komplett. Ein Mord, alle "Freundinnen" wurden vernommen, abgehandelt auf ein paar wenige Seiten. Dann kam wieder alles Mögliche, was ich nicht wissen wollte. Dann, oh Schreck, der zweite Mord! Es wurden wieder die gleichen Personen ohne Ergebnis befragt und so zog sich das durch den kompletten Roman. Es wurde schlichtweg keinen Deut ermittelt. Das Buch war einfach ein Graus vom Anfang bis zum Ende hin. Das typisch für Autoren, die eigentlich keinen Krimi schreiben wollten, denn so erscheint es mir, mit lautem Knall kommt. Die einfachste Lösung der Welt, obwohl nichts wirklich bewiesen wurde. Wobei der letzte Punkt für die Ermittler nicht einmal mehr relevant war, denn das klärte sich dann unter anderen Umständen auf. Für mich war dieser "Krimi" einfach nur verschwendete Lesezeit.
Schee wars wieder
von hasirasi2 - 19.02.2017
Nicht nur in München ist es eisig, auch Dr. Elke Falk, Sofies Chefin, könnte so manchem Eisblock noch was beibringen. Dabei müssen sie und Sofie zusammenarbeiten, denn die Todesfälle rund um die Giesinger Brauerei haben es in sich. Zuerst wird Natalie, die Verlobte des Juniorchefs Tobias tot aufgefunden und kurz darauf auch noch seine Mutter - bei beiden war es Mord. Aber wie hängen die Fälle zusammen? Wer hat ein Motiv? "Zapfig" fängt quasi da an, wo Die kalte Sofie aufgehört hat - man ist man sofort wieder in Sofies Alltag integriert, bis hin zu Murmelchen, den sie sich immer noch mit der Falk teilt. Sofie ist gestresst, denn Tante Vroni ist auf Kur (mischt aber aus der Ferne mit) und der Joe eifersüchtelt gegen den Charly. Und so ganz unrecht hat er nicht, es knistert immer noch gewaltig zwischen den beiden. Gleichzeitig suchen Sofie und Joe auch noch eine gemeinsame Wohnung, kein leichtes Unterfangen in München ... Auch die Lösung des Falls gestaltet sich schwierig. Nach Natalies Tod scheint nur Tobias ernsthaft um sie zu trauern. Ihre Kolleginnen waren alle mal mit Tobias liiert - es gibt also ne ganze Menge Tatverdächtige und Motive. Aber auch Natalie scheint kein Unschuldslamm gewesen zu sein, vielleicht haben also nicht nur Tobias Verflossene ein Mordmotiv? Und wie passt der Tod von seiner Mutter ins Bild? Es ist verzwickt und sehr spannend. Für den Leser ist es allerdings auch sehr amüsant. Die ganzen Granteleien zwischen Sofie, ihrer Chefin, Joe und Charly sind extrem unterhaltsam. Ich konnte verstehen, dass Sofie den einen oder anderen immer mal wieder in seine Schranken weisen musste. Außerdem bin ich mir jetzt ziemlich sicher, dass ich lieber nicht in die Verlegenheit kommen möchte, mir in München eine Wohnung suchen zu müssen. Ich hatte ab der Mitte des Buches zwar einen Verdacht, wer der Täter (die Täterin?) ist, aber beim Motiv lag ich falsch, denn die Autorinnen hatten noch die eine oder andere Überraschung parat - es war wirklich bis zu letzten Seite spannend. 5 Sterne für diesen absoluten Wohlfühlkrimi mir viel bayrischem Flair und hohem Unterhaltungswert. Ich hoffe, dass es bald den 5. Teil gibt und wird eigentlich schon über die Filmrechte verhandelt? Ich hätte die eine oder andere Idee bzgl. der Darsteller ;-) ...
Grusel-Mord in der Brauerei
von Goldtime - 19.02.2017
Ein neuer Fall für die sympathische Gerichtsmedizinerin Sofie aus dem Münchner Süden - mit dem Herz am rechten Fleck! Diesmal wird Sofie zum rätselhaften Tod der hübschen Sekretärin Nathalie gerufen - kurz vor deren geplanter Hochzeit mit Tobias, dem Erben der alteingesessenen Brauerei Rösslbräu . Außer dem verhinderten Bräutigam scheint niemand darüber traurig zu sein - ganz im Gegenteil. Die besten Freundinnen frohlocken insgeheim, denn der begehrte Junggeselle ist nun wieder zu haben, und Tobias gestrenger Frau Mama scheint Nathalies Tod ohnehin bestens in den Plan zu passen - schließlich soll ihr Sohnemann bittschön eine standesgerechtere Partie heiraten! Doch dann geschieht eine Mordserie, die ganz Giesing in Atem hält - und die Dr. Sofie Rosenhuth, der eisigen Elke Falk sowie dem Polizeimops Murmel einiges abverlangt... Felicitas Gruber besteht inzwischen eigentlich aus einem Trio: federführend ist eine der erfolgreichsten deutschen Schriftstellerinnen, starke Unterstützung erhält sie von einer Expertin für Polizeiarbeit sowie einem renommierten Münchner Gerichtsmediziner. Alle drei zusammen ergeben eine spannende Mischung aus Heimatkrimi, Forensischen Fakten, modernem Frauenroman und Comedy, die man einfach erlebt haben muss! Ich fand diesen Krimi (den dritten dieser erfolgreichen Reihe) wieder äußerst spannend, mit viiiiiel Humor und Herz geschrieben. Der Erzählstil ist versiert und abwechslungsreich, und besonders die Charaktere sind für mich inzwischen wie eine kleine, teil etwas bucklige , aber dennoch liebenswerte Verwandtschaft. Besonders gern mag ich den schrägen Spike und seine Freundin Shirin, die immer wieder einigen vorurteilsbehafteten, unangenehmen Zeitgenossen die Stirn bieten müssen. Auch die Passagen über Forensik/ Gerichtsmedizin fügen sich wunderbar in die Rahmenhandlung ein, so dass man sich nicht im Hörsaal fühlt, sondern ganz nebenbei interessante und mitunter spannend-gruslige Fakten erfährt. Wenn man -wie ich- München gut kennt, sind die Anspielungen auf die Münchner Schickeria und die farbenfrohe Beschreibung der Lkokalitäten natürlich noch ein besonderes Schmankerl - für alle anderen könnten Sie eine Einladung sein, diese wunderschöne Weltstadt mit Herz mal zu besuchen! (...und dabei einen Abstecher in eine Giesinger Brauerei nicht zu vergessen!!) Fazit: nicht nur für Münchnerinnen ein unterhaltsamer, spannend erzählter Krimi mit Aussage und Herz. Weiter so, Felicitas Gruber - mir gfrein uns scho aufs nächste Buch!
Die Kalte Sofie ermittelt wieder
von Martin Schult - 14.02.2017
Die kalte Sofie bekommt in ihrer Eigenschaft als Gerichtsmedizinerin einiges zu tun. Kurz vor ihrer Hochzeit wird die Sekretärin und Bald-Ehefrau des Brauereisohns Tobias Roßhaupter tot aufgefunden. Scheinbar ist sie bedingt durch ihre Krankheit als Bluterin an inneren Verletzungen gestorben. Verdächtige gibt es gleich zur Genüge, da der Brauereisohn Tobias bei der vorherrschenden Damenwelt sehr begehrt ist, scheint das Motiv Eifersucht zu sein. Doch schon bald stellt sich heraus, dass die Tote schwanger war und zwar nicht von ihrem angedachten Ehemann. Daraus ergeben sich weitere Verdächtige und als ein neues Todesopfer gefunden wird, ist die Verwirrung perfekt... Die beiden Schriftstellerinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, welche unter dem Pseudonym Felicitas Gruber schreiben, haben mit der kalten Sofie ein tolle Hauptprotagonistin geschaffen. Zapfig ist nun schon der vierte Fall für die lebensfreudige und sympathische Rechtsmedizinerin. Weiterhin sind die Bücher dieser Reihe mit einer tollen Mischung aus Spannung und Humor versehen, die, verbunden mit dem temporeichen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, beste Krimiunterhaltung bieten. Gerade die gut integrierte bayrische Mundart lässt die Reihe mit viel Lokalkolorit erscheinen. Die Spannung kommt auch nicht zu kurz und der Leser kann fleißig miträtseln, wie die Lösung des Falls wohl aussehen mag. Immer wieder gibt es neue Details und Wendungen im Fall, die den Unterhaltungswert deutlich steigern. Mir ist die Hauptprotagonistin ans Herz gewachsen und ich hoffe, dass sie noch den einen oder anderen kniffligen Fall lösen darf. Insgesamt bietet Zapfig aus meiner Sicht eine sehr kurzweilige Krimiunterhaltung, so dass ich das Buch sehr gerne weiterempfehle und mit fünf von fünf Sternen bewerte. 
Mord in Giesing
von Bibliomarie - 14.02.2017
Dr. Sofie Rosenhuth, ganz zu Unrecht die "Kalte Sofie" genannt, denn sie ist ein durchweg sympathischer mitfühlender Mensch, muss sich in einem neuen Fall bewähren. Nathalie, die ausgesprochen attraktive Sekretärin des Rößlbräu und Braut des Firmenerben hat ihren Junggesellinnenabschied nicht überlebt. Sie wurde Opfer einer Vergiftung. Nicht nur Mutter Roßhaupter war mit der Wahl ihres Sohnes nicht einverstanden, auch die übrige weibliche Belegschaft der Firma gönnte Nathalie nicht den Erfolg. Sofie hat ja ihren eigenen Kopf bei Ermittlung, was Kommissar Joe Lederer nur zu gut weiß. Er ist schließlich die "An - Aus - Dauerbeziehung" von Sofie. Jetzt haben sie nicht nur Stress bei der Wohnungssuche - Sofie hat endlich einer gemeinsamen Wohnung zugestimmt - sondern auch im Berufsleben. Dann wird auch noch die Seniorchefin Uschi Roßhaupter im Braukessel tot aufgefunden. Das macht den Kreis der Verdächtigen noch größer. Bei den unterhaltsamen Lokalkrimis haben die Autorinnen Gesine Hirsch und Brigitte Riebe, die hinter dem Pseudonym Felicitas Gruber stehen, mit ihren Büchern um die Rechtsmedizinerin Sofie Rosenhuth schon einen festen Platz. Die einprägsame Hauptfigur schließt jeder Leser gleich ins Herz. Dazu kommt der Wohlfühlfaktor der geschilderten Umgebung. In Giesing ist München noch so, wie man es sich gern vorstellt. Ein Dorf mit Herz, das aber auch schon von der Gentrifizierung schlimm bedroht wird. Es machte mir Spaß diesen Krimi zu lesen, besonders weil ich ein Leser der ersten Stunde bin und mir Sofie nun schon zum vierten Mal begegnet. Natürlich ist das kein Krimi der realitätsnah ist, normale Ermittlungsarbeit oder logisches Abarbeiten von Hinweisen sucht man vergeblich. Aber dafür darf man miträtseln, sich seine eigenen Verdächtigen suchen und sich prächtig amüsieren. Ich mag die lockere Unterhaltung, den Münchner Charme und die liebenswerten Menschen, die hier agieren. Dialekteinsprengsel, wie der Titel "Zapfig", sind einfach gelungen und wenn Sofie in tiefstem Münchnerisch lospoltert oder mit Tante Vroni spricht, gefällt mir das besonders. Jetzt wünsche ich mir nur, dass sich Sofie in den nächsten Fällen noch etwas weiter entwickeln darf und entscheidungsfreudiger wird, damit auch das Private um Sofie wieder prickelt.
Endlich wieder dahoam!
von zauberblume - 13.02.2017
"Zapfig" aus den Händen des Autorenduos Felicitas Gruber ist nun schon der 4. Band aus der "Kalte Sofie-Reihe" die in München spielt. Ich habe mich schon riesig auf dieses Buch gefreut und wurde natürlich nicht enttäuscht. Man ist einfach gleich wieder dahoam. Dieses Mal bekommt ja meine Lieblingsprotagonistin Dr. Sofie Rosenhuth einiges zu tun. In dieser Geschichte steht die Giesinger Privatbrauerei Rößlbier, in der Uschi Roßhaupter seit Jahrzehnten ein strenges Regiment führt, im Mittelpunkt. Ihr Sohn Tobias macht noch immer brav, was die Mama sagt. So war eine Heirat mit der Buchhalterin Nathalie eigentlich nicht vorgesehen. Daher ist es nicht wunderlich, das die junge Dame kurz vor der Trauung einer Vergiftung zum Opfer fällt. Da kommt die Sofie gleich wieder zum Einsatz. Sie hat ja sofort die Brauereibesitzerin in Verdacht. Doch ihr Kommissar Joe weiß sie zu bremsen. Nun wird in der Münchner Schickeria ordentlich ermittelt. Ärgerlich ist nur, als die Verdächtige ertrunken im Braukessel liegt. Ich bin und war von Anfang an begeistert von der Geschichte. Ich finde es immer wieder klasse, wenn zwei Autoren gemeinsam ein solches Lesehighlight schaffen. Und das sind für mich die Geschichten von der Kalten Sofie. Ich habe mich wirklich gleich wieder wie zuhause gefühlt. In Giesing muss man sich doch einfach wohlfühlen. Sofie ist meine absolute Traumprotagonistin. Und der Schlagabtausch mit Dr. Falk ist immer sehr unterhaltsam. Und dann ist da Joe. Ob das mit den beiden auf Dauer wirklich gut geht? Ganz sicher bin ich mir da noch nicht. Obwohl ich es Sofie wünschen würde. Und dann Charly, den muss man einfach gernhaben oder die Tante auf Kur. Alles kann man sich so bildlich vorstellen, da wird das Lesen zu einem noch größeren Vergnügen. Die Geschichte ist ja spannend bis zum Schluss und manchmal war ich auf der falschen Fährte. Aber so soll es ja auch sein. Ein absolutes Lesehighlight, spannend und unterhaltsam - Lesevergnügen pur. Ein wunderbares Gesamtpaket, was wünscht man sich mehr von einem guten Buch. Das Cover ist für mich auch ein echter Hingucker - einfach toll! Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich schon riesig auf den nächsten Fall.
Mua ma gelesn hom
von Elke Seifried - 11.02.2017
Ich bin seit Beginn der Reihe ein Fan von Sofie Roisenhuth, dem Giesinger Original, ganz klar, dass ich mich wie narrisch auf ihrn nein Foi gefreit hob und die beiden Autorinnen haben mich wieder einmal nicht enttäuscht. Sofies Weg führt dieses Mal in die Giesinger Privatbrauerei Rößlbier, in der Uschi Roßhaupter seit Jahrzehnten ein strenges Regiment führt. Dort steht in drei Tagen die Heirat von Sohn Tobias, der immer noch brav macht, was die Mama sagt, und Sekretärin Nathalie an, ganz und gar nicht so zur Freude von Uschi. Muss es einen da wirklich wundern, dass die junge Dame den Jungeselinnenabschied nicht überlebt? Traurig ist auf jeden Fall keiner, auch die ganzen anderen nicht, dass Nathalie einer bedauerlichen Vergiftung zum Opfer fällt. Wird es Sofie und ihrem Joe Lederer, dem Kriminaler gelingen, den Mörder der Leiche, die auf ihrem Obduktionstisch liegt, zu entlarven? Der Fall an sich ist spannend von Anfang an. Wer könnte Nathalie vergiftet haben - Die Mutter, der die Partie nicht gut genug war, der Tobi selbst, weil er sich doch wieder eine neue Flamme auserkoren hat, oder eine seiner abgelegten Mitarbeiterinnen, denn "koane von dene Weiber hat ihr den Tobi wirklich gegönnt"? Als dann Mutter Uschi tot im Braukessel schwimmt und noch eine Leiche auftaucht, wird es so richtig kompliziert und es gibt jede Menge zum Grübeln und Knobeln. Zwischen die Ermittlungen, die man natürlich als Leser live begleiten darf, damit man stets auf demselben Stand wie die Kripo ist, reiht sich immer wieder ein Ausschnitt aus dem chaotischen, kurzweiligen und witzigen Privatleben oder es gibt interessante Infos. Sophie, die gern isst, quält sich auf dem Stepper, mit Joe Spinatwachteln als mögliche Vermieter in spe abklappern oder Tante Vroni auf der Reha besuchen, hier sorgt so manche Szene für Lachfalten. Sehr informativ und neu für mich war z.B. der Trend aus den USA rund um die chemische Bestattung. "Mei Oma im Ausguss?", pfui deifi sag ich da nur. Toll finde ich, dass die Autorinnen neben ihrer Geschichte, die super Unterhaltung liefert, auch an aktuelle Probleme, wie hier den Ausländerhass, denken. Äußerst geschickt werben die beiden dafür, dass Respekt und Würde gegenüber JEDEM Menschen wichtig ist. Der Sprachstil nimmt einen einfach mit. Der Krimi liest sich locker, leicht und man fliegt fast mit einem Dauergrinsen durch die Seiten. Alles wird genau beschrieben, so dass man beim Lesen sein eigenes Kopfkino ablaufen lassen kann. Dazu dienen auch so originelle Vergleiche wie "ungefähr so sexy wie ein in die Jahre gekommener Kaffeewärmer" oder "so mütterlich, wie ein Sack Dörrpflaumen". Es gibt zahlreiche witzige Szenen, die einen laut lachen lassen und die Dialoge haben Pfeffer, da fehlt sich nichts. Die Charaktere sind mir ja im ersten Fall schon alle längst ans Herz gewachsen und ich freue mich auf jedes Wiedertreffen. Sofie ist im Haushalt die Chaosqueen schlechthin, Hemden verfärben, Suppe sogar beim Warmmachen verbrennen lassen oder Blusen mit Bügeleisenabdruck, da muss man sich nur an sie wenden. Dafür macht ihr auf dem Obduktionstisch niemand so schnell etwas vor und auch auf ihren guten Riecher kann sich Kriminalkommissar Joe Lederer immer verlassen. Die beiden geschieden Eheleute haben schon längst ihre Liebe wiederentdeckt und begeben sich in diesem Teil gemeinsam nicht nur auf Mörder- sondern auch auf nervige Wohnungssuche. Ganz klar auch, dass der charmante Charly, Verehrer von Sofie, der sie immer noch nicht ganz kalt lässt, da noch ein bisschen Turbulenzen hineinbringt. Die liebenswerte Tante Vroni weilt derweil auf Reha und muss sich damit rumschlagen, dass dort niemand Bayerisch versteht, von dem Pamp, den es zum Essen gibt, ganz zu schweigen. Wie immer sind die Autorinnen multikulti ausgerichtet und zur nach Nationen bunt gewürfelten Stammbesetzung gesellt sich neu Faris, ein Flüchtling aus Aleppo, dem hier äußerst übel mitgespielt wird. Auch alle anderen Nebendarsteller sind originell und großartig gezeichnet, bei den eifersüchtigen, missgünstigen angestellten Damen in der Brauerei angefangen, über Moni, Joes Schwester mit dem unverwechselbaren Dialekt und dem nie schlechten Wissen um den Tratsch in ihrem Friseurladen, bis hin zum unsympathischen Schorsch Heusinger, der meint er kann überall den Ton angeben. Auch Waisenmops Murmelchen, den sich Sofie mit ihrer Chefin Dr. Elke Falk, die eiskalte Dr. Iglu, die allen gern das Leben zur Hölle macht, teilt, darf natürlich wieder mitspielen. Die Geschicht` ist eine Hommage an München und dort vor allem an Giesing. Sofie, wie wohl die Autorinnen auch, lieben das Viertel und das ist auf jeder Seite zu spüren, nicht nur wenn Sofie, hart wie sie ist, auch im Winter und bei Glatteis eifrig zur Arbeit radelt. Ich liebe Dialekt und der wird hier großgeschrieben. "I woaß, wos i waoß. Und des woaß i ganz gwiss!", es ist einfach herrlich, wenn sich die oideingesessn Münchner zu Wort melden. Alles in allem hatte ich wieder einmal herrlich humorvollen Krimirätselspaß mit liebenswürdigen Charakteren und das mit perfektem Münchner Lokalkolorit. Volle Leseempfehlung für jeden Sofie Fan und alle, die es werden wollen.
Der vierte Fall für die Kalte Sofie
von Lerchie - 10.02.2017
Nathalie kam nach ihrer Feier zu ihren Junggesellinnen-Abschied todmüde nach Hause. Sie hatte sich mit viel Mühe Tobias Roßhaupter geangelt, den Junior des Rößl-Bräu. Als Ihr zu Hause plötzlich komisch wurde, ahnte sie noch nicht, was gleich passieren würde. An diesem Morgen war es eiskalt, und doch fuhr Sofie Rosenhuth mit dem Radl zur Rechtsmedizin. Doch dann rutschte ihr, als sie dort ankam, das Rad weg und außerdem stand da ausgerechnet noch der Wagen ihrer Chefin. Sofie wurde zum Nathalies Leiche gerufen. Und sie stellte etwas fest, was der Bräutigam Tobias Roßhaupter noch nicht wusste Tobias Roßhaupter war ein Schürzenjäger gewesen, bis er sich an Nathalie band. Keine der Damen, die bei ihm gearbeitet hatten, war vor ihm sicher gewesen. Und doch wollten alle dick miteinander befreundet gewesen sein, zunächst. Die Chefin des Rößl-Bräu und der Chef von Heusinger-Bier hatten fusioniert. Schorsch Heusinger führte sich auf, als sei er jetzt der Chef der Firma.. Und dann geschah ein weiterer Mord. Und es sollte nicht dabei bleiben Dass sich Sofie und Joe laufend fetzen, zieht sich durch das ganze Buch. Wieso wurde es Nathalie komisch, als sie nach Hause kam? Sie hatte doch aus bestimmten Gründen keinen Alkohol getrunken? Und was passierte dann mit ihr? Was passierte Sofie mit dem Auto ihrer Chefin? Was wusste der Bräutigam nicht? Was war mit den Damen, die so eifrig mit Nathalie gefeiert hatten? Warum die Fusion? Welche der beiden Brauereien stand schlechter da? Zumal sich Heusinger schon als Chef sah? Wer wurde noch ermordet? Werden die beiden doch noch zusammen ziehen? Alle diese Fragen - und noch viel mehr - beantwortet dieses Buch. Meine Meinung Das Buch ließ sich, wie alle Bücher von Felicitas Gruber, leicht und flüssig lesen. Es gab keine Stellen, an welchen ich mich fragen musste, was die Autorin mit diesem oder jenem Wort gerade meint, war also unkompliziert geschrieben. Ich liebe den Stil von Felicitas Gruber. Auch fing das Buch gleich spannend an. Und die Spannung hielt sich bis zum Ende. Auch wenn es zwischen durch immer wieder Szenen gab, die das Ganze etwas auflockerten, wie z.B. wenn Sofie und Joe sich fetzten. Ob aus den beiden doch noch ein Paar wird? Darauf bin ich wirklich gespannt. Was heißt, dass ich schon auf den nächsten Band warte! Denn in Felicitas Grubers Büchern um die Kalte Sofie -wie Sofie genannt wird - ist immer was los. In jeder Beziehung. Dieses Buch hat mir - wie die drei anderen zuvor - wieder super gefallen. Ich muss gestehen, dass ich bei dem ersten Buch noch etwas skeptisch war, daher damals auch nur vier Sterne. Aber die Bücher, und somit auch dieses vierte, haben mich vollkommen überzeugt und ich kann sie jedem Krimileser weiterempfehlen. Von mir ein dickes Lob und volle Bewertungszahl.
Ein München-Krimi, wie ich ihn mag
von Gaby2707 - 08.02.2017
Rechtsmedizinerin Dr. Sophie Rosenhuth und ihr Exmann Kriminalkommissar Joe Lederer haben immer mal wieder Zoff. Einerseits wollen sie wieder zusammen ziehen, was im sündhaft teuren München nicht so einfach ist, wenn man nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hat und auch noch unbedingt in Giesing bleiben will; andererseits nervt Joe immer wieder mit seiner Eifersucht. Als die Verlobte des Juniorchefs der Giesinger Privatbrauerei Rößlbier Nathalie Grimm tot in ihrer Wohnung aufgefunden wird, stellt sich die Wohnungssuche erst mal in den Hintergrund und die Beiden ermitteln wie schon so oft gemeinsam. Als dann auch noch die Chefin der Brauerei tot in einem Gärfass treibend liegt, bekommt Joe massiven Druck von seinem Chef, denn das Bier ist des Münchners (fast) heiligstes Gut. Dies ist nun schon der vierte Fall, bei dem ich mit Sophie und Joe ermitteln darf. Auch diesmal ist es Felicitas Gruber (Pseudonym der Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch) mir ein paar wunderbar leichte Lesestunden zu bescheren. Es ist immer wie nachhause kommen, wenn ich die schon bekannten Protagonisten wiederlese. Ich mag sie einfach, die im Beruf sehr akribische, im Haushalt total chaotische Sophie, die gerne isst und sich zwischen zwei Männern entschieden zu haben scheint; ihre Tante Vroni mit Freund und Hund Murmel; Charly, der sich immer noch um Sophie bemüht und Joe, den die Eifersucht auf Charly rasend macht; Frau Dr. Elke Falk (Dr. Iglu), die mir fehlen würde, würde sie nach Bozen gehen und Spike mit seiner Musikleidenschaft, der nun endlich seine Shirin heiraten wird. Die Kriminalfälle, die diesmal zu bearbeiten sind, spielen im Bierbrauermilieu und ich habe einiges über die Braukunst erfahren. Auch wenn mir die Auflösung etwas vorhersehbar erschien, hat das der Spannung und dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Sozialkritisch und gut eingebaut finde ich auch die Geschichte um Faris, einen jungen Syrer, der sich integrieren möchte, der bei einer Schlägerei 4 : 1 schwer verletzt wird und dem Charlys Onkel Mecki, den ich richtig ins Herz geschlossen habe, hilft. Für mich ist in dieser Geschichte vor allem auch das Münchner Flair, dass gerade Sophie und Vroni mit ihrem münchnerischen Dialekt herrlich rüberbringen wichtig. Zusammen mit immer wieder humorigen Szenen, die die Kriminalfälle etwas auflockern, ist die gesamte Geschichte eine absolut gelungene Unterhaltung. Wer gut charakterisierte Protagonisten, einen spannenden Kriminalfall, in dem es nicht von Blut trieft, und den Münchner Lokalkolorit sucht, der hat dies alles mit diesem Buch gefunden.
Im Braugeschäft brodelts
von sommerlese - 07.02.2017
Hinter der glänzenden Fassade der Giesinger Privatbrauerei Rößlbier gibt es Probleme. Uschi Roßhaupter führt hier das Kommando und ihr Sohn Tobias folgt ihr brav. Nur bei seinen Frauengeschichten hat sie nichts mitzureden. Er will heiraten, leider verstirbt seine Braut Nathalie noch vor der Trauung. Die Leiche der jungen Frau landet auf dem Seziertisch von Dr. Sofie Rosenhuth und was sie dort entdeckt, wirft ein ganz anderes Licht auf den Fall. Ehe die Ermittlungen jedoch richtig laufen, gibt die Geschäftsfrau Uschi jedoch schon die nächste Leiche ab, sie endet ertrunken im Braukessel. Diese Krimireihe fällt besonders auf durch interessante Einblicke in Sofies pathologische Arbeit, ihr privates vertracktes Liebesleben und den Münchner Lokalkolorit, der dieses Mal auf Wohnungssuche in einige Münchner Stadtteile führt und diese näher vorstellt. Sofie kommt auch in diesem Buch wieder als leicht chaotisches Vollweib daher, privat hat sie so ihre Probleme mit der Hausarbeit, auch Kochen ist nicht ihr Ding, dafür isst sie umso lieber. Beruflich jedoch kann man ihr nichts vormachen, dort ist sie bisher noch jedem Verbrechen auf die Schliche gekommen, irgendeine Unstimmigkeit im menschlichen Körper ihrer Leiche gibt ihr den Blick auf den Tathergang frei. Ihre Beziehung zu ihrem früheren Ex Joe ist wieder aufgeflammt, aber auch hier läuft es nicht unbedingt reibungslos. Zum aktuellen Fall im Braugewerbe wird sozusagen als aktuellen Bezug das Thema Flüchtlinge durch den jungen Syrer Faris eingebaut, dem Gewalt angetan wurde. Er ergänzt die alte Riege an Figuren und eine neue Person. Die Charaktere sind mal wieder lebensecht und sympathisch beschrieben, ein wenig klischeehaft natürlich besonders Dr. Elke Falk und Sektionsgehilfe Spike, der während seiner Arbeit seiner Musikleidenschaft frönt und die ganze Bandbreite zwischen Klassik und Pop abspielt. Gerade die Einblicke in die rechtsmedizinischen Besonderheiten finde ich immer sehr interessant, hier bringt die fachkundige Beratung durch einen Rechtsmediziner die Autorinnen ins Bild und sie geben im Buch den ungeschönten Blick auf den Seziertisch frei. Auch dieses Mal sorgen eine Menge Charme von Tante Vroni und Charly, etwas Witz über die eiskalte Falk und ein flotter Erzählstil für gelungene Unterhaltung. Der Lokalkolorit wird dieses Mal durch die Wohnungssuche von Sofie und Joe eingebracht, hier stellen sich einige Münchner Stadtteile vor. Auch wenn ich die Reihe bisher sehr gern gelesen habe, bin ich von diesem Teil zwar gut unterhalten, aber doch etwas enttäuscht. Die Personen erscheinen immer nach dem gleichen Schema, die humorvollen Einschübe erfolgen stets dank Mops Murmel und die eiskalt dargestellte hochintelligent Dr. Falk, Sofies Chefin. Auch das Figurproblem Sofies und Joes beziehungsproblematische Art sind erneut Thema des Buches. Hier hatte ich mir doch einige neue Ideen gewünscht und hoffe auf mehr Änderung im Nachfolgeband. Wer gute Unterhaltung mit einer Bayrischen Krimireihe sucht, findet sie hier mit einer starken Protagonistin!
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