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Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär

Romantisches Original-Zaubermärchen mit Gesang in drei Aufzügen. 'Reclam Universal-Bibliothek'.
Taschenbuch
1768 erschien Gerstenbergs Tragödie "Ugolin", deren Handlung auf dem 32. und 33. Gesang von Dantes "Inferno" fußt: Graf U golino, der nach der Alleinherrschaft in Pisa strebt, wird von seinem Gegner, dem Erzbischof Ruggiero, gestürzt, mit seinen drei … weiterlesen
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Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär
Autor/en: Ferdinand Raimund, Wilhelm Zentner

ISBN: 315000120X
EAN: 9783150001202
Romantisches Original-Zaubermärchen mit Gesang in drei Aufzügen.
'Reclam Universal-Bibliothek'.
Reclam Philipp Jun.

1996 - kartoniert - 84 Seiten

Beschreibung

1768 erschien Gerstenbergs Tragödie "Ugolin", deren Handlung auf dem 32. und 33. Gesang von Dantes "Inferno" fußt: Graf U golino, der nach der Alleinherrschaft in Pisa strebt, wird von seinem Gegner, dem Erzbischof Ruggiero, gestürzt, mit seinen drei Söhnen Francesco, Anselmo und Gaddo in einen Turm gefangengesetzt und dem Hungertod preisgegeben. Das Stück konzentriert sich auf die Darstellung der Leiden und der Leidenschaften seiner vier Personen, wobei Gerstenberg sich am Theater Shakespeares orientiert.

Mit einem Anhang und einer Auswahl aus den Theoretischen und Kritischen Schriften

Portrait

Ferdinand Raimund (d. i. F. Raimann), 1. 6. 1790 Wien - 5. 9. 1836 Pottenstein (Niederösterreich).
Der Sohn eines Drechslermeisters begann nach dem frühen Tod seiner Eltern 1804 eine Zuckerbäckerlehre, gab diese aber auf und spielte seit 1808 als Mitglied verschiedener Wandertruppen in der österreichischen Provinz. 1814 erhielt er ein Engagement am Wiener Theater in der Josefstadt, 1817 wechselte er zum Theater in der Leopoldstadt; hier trat er 1823 zum ersten Mal auch als Autor hervor. Seine privaten Verhältnisse waren schwierig. Eine Art Zwangsehe mit der Tochter seines Förderers, des Theaterdichters Josef Alois Gleich, wurde nach zwei Jahren 1822 geschieden; danach führte er mit seiner eigentlichen Liebe Antonie Wagner eine Lebensgemeinschaft, weil er sie als Geschiedener nicht heiraten durfte. 1828-30 war er Direktor des Leopoldstädter Theaters. Von 1830 bis 1834 unternahm er Gastspielreisen (München, Hamburg, Berlin), bis er sich 1834 auf seinen im selben Jahr erworbenen Landsitz in Gutenstein zurückzog. Er litt unter Depressionen und erschoss sich aus Angst vor einer Tollwutinfektion nach einem Hundebiss. R. schloss sich an die Tradition der Zauberposse und des Zauberspiels an, wie sie seit dem
18. Jh. in Wien gep egt wurde. Dazu gehört auch das Spiel auf zwei Handlungsebenen, einer irdischen und einer überirdischen, die miteinander in Beziehung treten und so die komische und ernste Momente verbindende Handlung voranbringen. Nach den ersten märchenhaft-parodistischen Zauberstücken (Der Barometermacher auf der Zauberinsel, 1823; Der Diamant des Geisterkönigs, 1824) erhalten allegorische Darstellungsweisen eine stärkere Bedeutung. Sie illustrieren menschliche Kon ikte, vermitteln Lebenslehren (Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär, 1826; Die gefesselte Phantasie, 1826; Moisasurs Zauber uch, 1827). Dabei werden die komischen Elemente reduziert, auch die Zauberwelt tritt immer mehr zurück. So ist der Alpenkönig in R.s bedeutendstem Stück, einem Höhepunkt der dt. Komödiendichtung überhaupt, letztlich nur eine Verkörperung der biedermeierlichen Vernunft, das Stück selbst ein Rückgriff auf den Typ des Besserungsstücks (Der Alpenkönig und der Menschenfeind, 1828). Auch R.s letztes Stück Der Verschwender (1834) ist Besserungsstück, Welttheater und Demonstration biedermeierlicher Verständigkeit in einem. Die Texte wurden zu R.s Lebzeiten nicht gedruckt.


In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.

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