"Wenn sie wüsste" von Freida McFadden habe ich zuerst im Kino gesehen und es ist auch das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Das Buch selbst hätte mich, um ehrlich zu sein, gar nicht so sehr angesprochen, wenn ich es so in der Buchhandlung gesehen hätte (habe). Aber da ich ein großer Fan der Schauspielerin Amanda Seyfried bin und der Film im Rahmen der "Emotions Preview" in Wiesbaden im Kino kam, wo ich fast immer hingehe, habe ich mich überraschen lassen - positiv. Der Film war richtig gut und spannend und schon in der darauffolgenden Woche habe ich mir das Buch in der Buchhandlung gekauft und es direkt gelesen. Entgegen meiner bisherigen Erfahrungen muss ich sagen, dass der Film doch schon nah am Buch war (bis auf einzelne Kleinigkeiten vielleicht). Das mag ich ja und daher hat mir das Buch dann ebenfalls sehr gut gefallen und auch fünf Sterne verdient.In der Geschichte geht es um Millie, die eine Stelle in einem noblen Haus bei der eleganten Nina als Hausmädchen bekommt. Millie wurde gerade aus dem Gefängnis entlassen und ist daher sehr froh über die Chance auf diesen Job. Von ihrer Vergangenheit weiß niemand und soll auch niemand erfahren. Die Freude verblasst schnell, denn schon nach kurzer Zeit zeigt Nina ihr wahres Gesicht: Sie macht Millie das Leben zur Hölle. Doch Millie ist gefangen. Sie braucht den Job und hält durch. Dabei hilft ihr Nina's Mann Andrew, der als einzige Person nett zu ihr zu sein scheint. Bis sich das Blatt wendet und nichts ist mehr, wie es scheint. Wirklich: Spannend bis zum Schluss und die Plottwists im Film waren grandios. Im Buch habe ich sie daher nicht mehr so gut erleben können, da ich bereits wusste, was passieren wird. Doch gelesen hat es sich trotzdem sehr gut. Ich bin auf jeden Fall auf den zweiten Band gespannt, den ich mir sofort kaufen möchte, wenn es ihn ebenfalls als Taschenbuch gibt, oder als eBook im Angebot. Ich hoffe, dass das noch der Fall sein wird, bevor der zweite Teil ins Kino kommt. Denn den mag ich mir auf jeden Fall auch wieder anschauen.