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Gedichte

Eine Auswahl. 'Reclam Universal-Bibliothek'.
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Gleichsam im Schatten der berühmten Dramen vollzog sich Hebbels lyrisches Schaffen, das zwischen 1842 und 1857 seinen Höhepunkt fand. Die vorliegende Auswahl führt anhand der bekanntesten und von Hebbel selbst meistgeschätzten Gedichte in seine lyris … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Gedichte
Autor/en: Friedrich Hebbel

ISBN: 3150032318
EAN: 9783150032312
Eine Auswahl.
'Reclam Universal-Bibliothek'.
Reclam Philipp Jun.

Januar 1977 - kartoniert - 80 Seiten

Beschreibung

Gleichsam im Schatten der berühmten Dramen vollzog sich Hebbels lyrisches Schaffen, das zwischen 1842 und 1857 seinen Höhepunkt fand. Die vorliegende Auswahl führt anhand der bekanntesten und von Hebbel selbst meistgeschätzten Gedichte in seine lyrische Themen- und Formenwelt ein.

Inhaltsverzeichnis

Der junge Schiffer - Ich und du - Zwei Wanderer - Erleuchtung - Herbstbild - Sommerbild - Abendgefühl - Nachtgefühl - Spuk - Nachtlied - Meeresleuchten - Die Weihe der Nacht - Adams Opfer - Bubensonntag - Das alte Haus - Sie sehn sich nicht wieder - Gebet - Ein Bild aus Reichenau - Zu Pferd! Zu Pferd! - An einen Freund - Der Baum in der Wüste - Liebesprobe - Höchstes Gebot - An den Tod - Requiem - Scheidelieder - Erquickung - An den Äther - Leben - Einziges Geschiedensein - Welt und ich - Der arme Vogel - Natur, du kannst mich nicht vernichten - Der Mensch - Auf eine Unbekannte - Schau ich in die tiefste Ferne - Aus der Kindheit - Schlafen, Schlafen - Der letzte Baum - Nachts - Das letzte Glas - Auf ein schlummerndes Kind - Mahnung - Mysterium - Halt nicht zu fest - Die Sprache - Dämmer-Empfindung - Spaziergang am Herbstabend - Das Venerabile in der Nacht - Wenn die Rosen ewig blühten - Liebeszauber - Ein Dithmarscher Bauer - Herr und Knecht - Diokletian - Der Heideknabe - Das Kind am Brunnen - Das Kind - Der Bramine - Schön Hedwig - Der Führer durchs Leben - Höchstes Kriterium der Bildung - Jedermann ins Album - Das Vaterunser - Das Gesetz - Homo sapiens - An den Menschen - Die Freiheit der Presse - Menschenlos - Das Höchste und das Tiefste - Das Haar in der Suppe - Ethischer Imperativ - An den Tragiker - Christus und seine Apostel - Blumen und Dornen - Selbsterkenntnis - Gottes Rätsel - Der schlimmste Egoist - Gesetz und Pflicht

Portrait

Friedrich Hebbel, 18. 3. 1813 Wesselburen (Dithmarschen) - 13. 12. 1863 Wien.
H., Sohn eines Maurers, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und erhielt keine höhere Schulbildung; er bildete sich, als Laufbursche und Schreiber eines Kirchspielvogts beschäftigt, autodidaktisch weiter und ging 1835 nach Hamburg, um sich auf ein Studium vorzubereiten. Hier lernte er seine spätere Geliebte Elise Lensing kennen, mit der er zwei Kinder hatte. Ein Jurastudium 1836 in Heidelberg brach er ab; nach einem Aufenthalt in München kehrte er 1839 nach Hamburg zurück. Nach seinen ersten Erfolgen ermöglichte ihm ein zweijähriges Stipendium des dän. Königs Reisen nach Paris (1843) sowie Rom und Neapel (1844). Von 1845 an lebte er in Wien, seit 1846 mit der Burgschauspielerin Christine Enghaus verheiratet. Seit 1835 führte er regelmäßig Tagebuch, das neben biographischen Informationen auch Reflexionen über Kunst und Philosophie und seine eigene Dichtung enthält. H. war in erster Linie Dramatiker; die Konflikte in seinen Stücken gründen in einer tragischen Existenzerfahrung und äußern sich im Kampf der Geschlechter oder in der Gegensätzlichkeit von historischen Epochen bzw. Kulturen. Dabei geht das Handeln des Individuums über die persönliche Sphäre hinaus und dient, unabhängig davon, in welchem Maß es mit Leiden oder Schuld verknüpft ist, einem notwendigen bzw. zwangsläufigen Geschichtsprozess, der zu einer höheren geschichtlichen Stufe führt. Mit Maria Magdalene, das den tragischen Konflikt innerhalb einer geschlossenen Kleinbürgerwelt entstehen lässt, gab er der Gattung des bürgerlichen Trauerspiels eine neue Dimension. Die Gedanklichkeit, die seine Tragödien charakterisiert, bestimmt vielfach auch H.s Lyrik, in der sich Reflexion und Gefühlsintensität, Persönliches und Allegorisches miteinander verbinden.


In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.

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