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Zur deutschen Literatur der Zeit I-III als Taschenbuch
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Zur deutschen Literatur der Zeit I-III

Traditionen und Tendenzen / Die Nachgeborenen / Eine dritte deutsche Literatur. 'rororo Taschenbücher'.
Taschenbuch
Band 1
Diese Arbeit versteht sich als Information. Sie stellt die Frage: Hat die DDR-Literatur ihre eigene Tradition? Anders als in der Bundesrepublik ist in der DDR das Erbe der proletarisch-revolutionären Literatur lebendig und aufgearbeitet.
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Zur deutschen Literatur der Zeit I-III als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Zur deutschen Literatur der Zeit I-III
Autor/en: Fritz J. Raddatz

ISBN: 3499184508
EAN: 9783499184505
Traditionen und Tendenzen / Die Nachgeborenen / Eine dritte deutsche Literatur.
'rororo Taschenbücher'.
Rowohlt Taschenbuch

3. Dezember 1987 - kartoniert - 1552 Seiten

Beschreibung

Band 1
Diese Arbeit versteht sich als Information. Sie stellt die Frage: Hat die DDR-Literatur ihre eigene Tradition? Anders als in der Bundesrepublik ist in der DDR das Erbe der proletarisch-revolutionären Literatur lebendig und aufgearbeitet.
Das Thema ist ein kulturpolitisches Spezifikum; es zwingt dazu, in Formation wie Analyse zahlreiches scheinbar marginales Material einzubeziehen: nicht nur Romane, Dramen oder Gedichte werden miteinander in Beziehung gesetzt, sondern auch Glossen, Interviews, kulturpolitische Dekrete, Leserbriefe oder Theaterprogrammhefte. Es zeigt sich, dass auch darin das Besondere dieser Literatur liegt, dass sie sich als Teil eines gesamtgesellschaftlichen Prozesses sieht.

Band 2
Dieses Buch ist keine Literaturgeschichte - die vielleicht ein einzelner auch nicht schreiben kann; es ist allerdings der Versuch, Geschichte und Literatur als dialektische Einheit zu begreifen: die eine das andere bedingend, hindernd, verletzend. Insofern ist es ein Materialienband zum Werk der «Nachgeborenen» - heißen sie nun böll oder Grass, Enzensberger oder Hildesheimer, Walser oder Johnson, Hochhuth oder Peter Weiss.
Dieses Buch ist auch kein Literaturlexikon. Es bündelt vielmehr diskursive Überlegungen zu Schriftstellern oder kulturpolitischen Zusammenhängen, die den Verfasser besonders interessierten.

Band 3
Da Fritz J. Raddatz kein gemächlicher Beschreiber von Situationen ist, kein Apostel der neuen Beliebigkeit, formuliert er auch in diesem großangelegten, engagierten Essay, statt zierliche Akzente zu setzen, nachdenkenswerte Thesen:

Die aktuelle westdeutsche Literatur sieht den Menschen als genetischen Code, die Welt als System ohne Zukunft, die Kunst als Rätsel.

Beide deutsche Literaturen bestimmen wesentliche Verkrochenheit, Ich-Bezogenheit und Aufarbeiten von Mythen und Träumen.

Eine dritte deutsche Literatur von Autoren, die von der DDR in die Bundesrepublik übergesiedelt sind, lässt sich störrisch, aggressiv, traurig auf Realität ein: Texte von Günter Kunert oder Stefan Schütz, Einar Schleef oder Hans Joachim Schädlich, Wolf Biermann oder Jurek Becker.

Portrait

Fritz J. Raddatz ist der widersprüchlichste deutsche Intellektuelle seiner Generation: eigensinnig, geistreich, gebildet, streitbar und umstritten. Geboren 1931 in Berlin, von 1960 bis 1969 stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlages. Von 1977 bis 1985 Feuilletonchef der ZEIT. 1986 wurde ihm von Franςois Mitterrand der Orden «Officier des Arts et des Lettres» verliehen. Von 1969 bis 2011 war er Vorsitzender der Kurt-Tucholsky-Stiftung, Herausgeber von Tucholskys «Gesammelten Werken», Autor in viele Sprachen übersetzter Romane und eines umfangreichen essayistischen Werks. 2010 erschienen seine hochgelobten und viel diskutierten «Tagebücher 1982-2001». Im selben Jahr wurde Raddatz mit dem Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm «Jahre mit Ledig». Der Autor verstarb im Februar 2015.

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