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Gesamtausgabe 16

Der Krieg und die geistigen Entscheidungen. Grundfragen der Soziologie. Vom Wesen des historischen Verstehens. Der…
Taschenbuch
Der (...) Band 16 der Georg Simmel - Gesamtausgabe umfaßt die fünf letzten Einzelveröffentlichungen Simmels aus den Jahren 1917 und 1918. Dabei handelt es sich um: "Der Krieg und die geistigen Entscheidungen. Reden und Aufsätze" (1917), "Grundfragen … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Gesamtausgabe 16
Autor/en: Georg Simmel

ISBN: 3518284169
EAN: 9783518284162
Der Krieg und die geistigen Entscheidungen. Grundfragen der Soziologie. Vom Wesen des historischen Verstehens. Der Konflikt der modernen Kultur. Lebensanschauung.
'suhrkamp taschenbücher wissenschaft'. 'Gesamtausgabe'.
Herausgegeben von Georg Fitzti, Otthein Rammstedt
Suhrkamp Verlag AG

26. April 1999 - kartoniert - 516 Seiten

Beschreibung

Der (...) Band 16 der Georg Simmel - Gesamtausgabe umfaßt die fünf letzten Einzelveröffentlichungen Simmels aus den Jahren 1917 und 1918. Dabei handelt es sich um: "Der Krieg und die geistigen Entscheidungen. Reden und Aufsätze" (1917), "Grundfragen der Soziologie. (Individuum und Gesellschaft)" (1917), "Vom Wesen des historischen Verstehens" (1918), "Der Konflikt der modernen Kultur. Ein Vortrag" (1918) und "Lebensanschauung. Vier metaphysische Kapitel" (1918). (...) Noch vor Erscheinen des letzten Titels starb Georg Simmel. Gertrud Simmel berichtete dem Grafen Keyserling, dass er die "Lebensanschauung" "seiner Weisheit letzten Schluß" nannte. "Ich denke es gießt noch einmal ein Füllhorn aus über alle, die ihn zu nehmen verstanden." (aus: Editorischer Bericht, S. 426 ff.)

Inhaltsverzeichnis

Der Krieg und die geistigen Entscheidungen. Reden und Aufsätze (1917) Grundfragen der Soziologie (1917) Vom Wesen des historischen Verstehens (1918) Der Konflikt der modernen Kultur. Ein Vortrag (1918) Lebensanschauung. Vier metaphysische Kapitel (1918) Editorischer Bericht Druckvorlagen Varianten Verzeichnis der Siglen Namenregister

Portrait

Georg Simmel wurde am 1. März 1858 in Berlin als jüngstes von sieben Kindern des Fabrikanten Edward Simmel und dessen Frau Flora (geb. Bodenstein) geboren und starb am 26. September 1918 in Straßburg. Die Familie ist jüdischer Herkunft, beide Elternteile traten jedoch schon früh zum christlichen Glauben über. Georg Simmel wurde evangelisch getauft. Von 1876 bis 1881 studierte er an der Berliner Universität Geschichte, Völkerpsychologie und Philosophie. Seine erste Promotionsschrift Psychologisch-ethnologische Studien über die Anfänge der Musik wurde von dem Philosophiehistoriker Zeller und dem Physiker Helmholtz wegen formaler Fehler und »zu gewagter« Thesen abgelehnt. Als Dissertation wird jedoch die prämierte Abhandlung Darstellung und Beurteilungen von Kants verschiedenen Ansichten über das Wesen der Materie akzeptiert. Nach Überwindung weiterer Hindernisse wurde er 1885 mit der Schrift Kantische Studien im Fach Philosophie habilitiert und an der Berliner Universität zum Privatdozenten ernannt. Mit der öffentlichen Antrittsvorlesung »Über das Verhältnis des ethischen Ideals zu dem logischen und dem ästhetischen« begann er seine sehr erfolgreichen Veranstaltungen, die auch gesellschaftlich große Resonanz fanden. Trotz seines akademischen Erfolgs wurde Simmel mit antisemitischen Ressentiments konfrontiert. So wurde 1898 sein erster Antrag auf Erteilung eines Extraordinariats vom Kultusministerium abgelehnt. 1908 scheiterte seine Berufung auf die zweite Professur für Philosophie in Heidelberg trotz der Empfehlungen von Max Weber und Eberhard Gothein am antisemitischen Gutachten des im Alldeutschen Verband engagierten Berliner Historikers Dietrich Schäfer (1845-1929). Heute gilt Simmel als einer der wichtigsten und faszinierendsten Vertreter der Soziologie des 20. Jahrhunderts, der entscheidend zur Formierung dieser Disziplin als eigenständiger Wissenschaft beigetragen hat.

Pressestimmen

»Simmels Texte haben stets etwas Elektrisches, Flackerndes, wie ein Wetterleuchten, das sich plötzlich verdichtet und blitzartig den Raum erhellt. ... Es ist schon beeindruckend, wie in den Grundfragen der Soziologie die Dialektik von Freiheit und Gleichheit ausgeleuchtet oder, beinahe beiläufig, die Formel für die Bildung eines sozialen Niveaus entwickelt wird.«

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