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Das Haus der schönen Dinge

Roman.
Taschenbuch
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Der neue große Roman von Erfolgs-Autorin Heidi Rehn über Aufstieg und Fall einer jüdischen Münchner Warenhaus-Dynastie über 100 Jahre - opulent, dramatisch, emotional! Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Das Haus der schönen Dinge
Autor/en: Heidi Rehn

ISBN: 3426519372
EAN: 9783426519370
Roman.
Droemer Knaur

2. Mai 2017 - kartoniert - 656 Seiten

Beschreibung

Der neue große Roman von Erfolgs-Autorin Heidi Rehn über Aufstieg und Fall einer jüdischen Münchner Warenhaus-Dynastie über 100 Jahre - opulent, dramatisch, emotional! Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich-Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Zwar begegnet seine Frau Thea Jacobs Enthusiasmus mit einer gewissen Skepsis, doch der Erfolg des Kaufhauses belehrt sie eines Besseren. Tochter Lily übernimmt das Kaufhaus am Münchner Rindermarkt in den goldenen 20ern und wähnt sich am Ziel aller Wünsche. Eine glückliche Zukunft scheint auf die Familie zu warten, doch als die Nazis die Macht ergreifen, müssen die Hirschvogls erleben, wie sich Bayern und München, das für sie stets Heimat war, plötzlich gegen sie wendet ...

Trailer

Portrait

Heidi Rehn wurde 1966 in Koblenz/ Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen war sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie mitten in München.
2014 erhielt sie den "Goldenen Homer" für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman.
Nach ihren erfolgreichen historischen Romanen betrat sie mit ihren letzten Romanen DER SOMMER DER FREIHEIT, TANZ DES VERGESSENS und SPIEL DER HOFFNUNG inhaltliches Neuland. Die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland ist ihr ein besonderes Anliegen.


Pressestimmen

"Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen mag. Unterhaltsam, spannend, lesenswert." Ruhr Nachrichten, 12.07.2017
Bewertungen unserer Kunden
Geschichte einer jüdischen Kaufmannsfamilie
von leseratte1310 - 01.05.2017
Jacob Hirschvogl erfüllt sich einen Lebenstraum, als das Kaufhaus "Hirschvogl" am Münchner Rindermarkt öffnet. Sein Kaufhaus bietet etwas, das München so vorher noch nicht hatte. Das Angebot unter einem Dach umfasst exquisite Damenbekleidung aus Paris, maßgeschneiderte Herrenbekleidung, feinste Unterwäsche, beste Stoffe, Parfum, Kaffee, Tee und Pralinen. Die Mitbewerber versuchen mitzuhalten, aber es gelingt nicht, denn Jacobs Frau Thea hat sehr kreative Ideen. Jacob wird im Jahre 1897 Königlich-Bayerischer Hoflieferant. In den "Goldenen Zwanzigern" übernimmt Tochter Lily die Geschäftsführung, da ihre Bruder Benno kein Interesse zeigt und auch Sepp, ihr jüngerer Bruder, nicht in Frage kommt. Aber bald schon macht sich der Einfluss der Nazis bemerkbar. Die Familie dachte immer, wie wäre ein vollwertiges Mitglied der Münchener Gesellschaft, aber nun zeigt sich, dass die Menschen sich mehr und mehr gegen die jüdische Familie stellen. Die Kunden bleiben weg und die Hirschvogls müssen um ihre Existenz bangen. Das Buch erzählt die Familiengeschichte über drei Generationen. Das Kaufhauses Hirschvogl ist fiktiv, steht aber stellvertretend für die vielen Geschäfte in jüdischem Besitz. Ich mag die Bücher von Heidi Rehn, die unterhaltsam sind und dennoch immer nachdenklich stimmen. Der historische Hintergrund ist sehr gut recherchiert und so erhält man einen Überblick über die Lebensumstände jener Zeit, das gesellschaftliche Leben und auch über die politischen Verhältnisse. Alle Charaktere sind sehr vielschichtig und interessant dargestellt. Besonders Lily hat es mir angetan. Sie muss sich in einer schwierigen Zeit um das Kaufhaus kümmern. Ich kann diese unterhaltsame, spannende und sogar zeitweise dramatische Familiengeschichte nur empfehlen.
Familie Hirschvogl und ihre Geschichte
von Bücherliebende - 03.05.2017
Das Cover ist nicht nur ein sehr schöner Anblick, es passt ebenso wie der Titel gut zum Buch. Mittlerweile gibt es schon sehr viele Bücher, die in der Zeit des Ersten oder Zweiten Weltkrieges spielen. Trotzdem finde ich es immer wieder interessant und spannend in diese Epoche über eine fiktive Geschichte einzutauchen. Daher war ich auch sehr neugierig, ob mich Das Haus der schönen Dinge ebenso begeistern kann, wie schon einige andere Bücher aus diesem Genre. Von der Autorin Heidi Rehn war dies mein erstes Buch. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil, der mich durch viele verschiedene und abwechslungsreiche Zeiten, immerhin gut 60 Jahre, über das ganze Buch hinweg gut unterhalten hat. Es war vor allem sehr bildhaft beschrieben, wodurch ich beispielsweise das jüdische Kaufhaus Hirschvogl in jeder Szene direkt vor Augen hatte, als ob ich selbst darin umherwandern würde. Mit den immer wieder ausführlichen Beschreibungen jedes noch so kleinen Details, stand mir das Kaufhaus jedoch zu sehr im Mittelpunkt und die einzelnen Charaktere kamen im Gegenzug etwas zu kurz. Obwohl ich jeden einzelnen Charakter der Familie Hirschvogl sehr mochte und es interessant fand ihre Entwicklung über knapp 6 Jahrzehnte hin zu begleiten, waren sie mir doch leider zu oberflächlich geblieben und nicht tiefgründig genug ausgearbeitet. Das mag vielleicht daran liegen, dass diese 60 Jahre Geschichte des Kaufhauses Hirschvogls und der Familie (1897- 1952) in eine Zeit eingebettet ist, in der in Deutschland wirtschaftlich, wie auch politisch viel geschehen ist. Dies macht es sicher schwierig alles in 640 Seiten unterzubringen. Dazu kommt, dass man gerade aufgrund dieses langen Zeitraums häufig sehr große Zeitsprünge macht. Mir persönlich ist dadurch aber zu viel von den Personen verloren gegangen, um sie besser greifen zu können. Nichtsdestotrotz ist es eine lesenswerte Lektüre über eine jüdische Kaufmannsfamile die von ihrem glanzvollen Aufstieg, über goldene Zeiten bis zu tiefgreifenden Veränderungen durch den Nationalsozialismus in drei Generationen alles durchlebt hat.
Eine Familiengeschichte rund um das Kaufhaus Hirschvogl
von Rebecca Kiwitz - 14.05.2017
Der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl nutzt seine Chance als er 1897 zum Königlich Bayrischen Hoflieferanten ernannt wird und eröffnet das Kaufhaus Hirschvogl am Rindermarkt. Dies war der größte Traum von ihm und seiner Frau Thea. Die Tochter Lily hat sich von Anfang an sehr für das Haus interessiert und folgt in den "Goldenen Zwanzigern" ihren Eltern in der Leitung des Hauses. Leider kann Lily dies nicht lange genießen und das Haus weiterhin mit Erfolg führen wie sie es mochte, denn Anfang der 30er Jahre wendet sich das Blatt für die jüdischen Kaufhausbesitzer. Auf diesen Roman von Heidi Rehn war ich schon längere Zeit gespannt und konnte es gar nicht erwarten mit dem Lesen zu beginnen. Dadurch dass der Roman gut 55 Jahre der Familiengeschichte umfasst, ist er mit knapp 650 Seiten auch recht umfangreich. Der Einstieg in den Roman ist mir relativ leicht gefallen und wenn man die dicke des Buches bedenkt bin ich auch recht gut vorangekommen. Etwas verwirrend empfand ich zu Beginn nur die vielen Erzählstränge, aber im Verlauf des Romans hatte ich damit immer weniger Probleme. Das Buch an sich war in drei Teile aufgeteilt, der erste Teil ist der dickste und der dritte eindeutig der dünnste. Da es sich um eine fiktive Familie handelt und somit natürlich auch das Kaufhaus fiktiv ist, konnte die Autorin hier einiges von der Zeitgeschichte mit hineinpacken und ja ab und zu empfand ich persönlich es doch als etwas zu viel. Der Handlung an sich konnte man sehr gut folgen, auch wenn es ab und zu Zeitsprünge gab hatte man nie Probleme wieder in die Handlung einzutauchen. Frau Rehn hat auch die Geschichte rund um die Kaufhäuser sehr gut recherchiert, jedenfalls empfinde ich es als Leser so, auch wenn ihr bei Karstadt ein etwas größerer Fehler unterlaufen ist welcher mich doch einige Zeit beschäftigt hat und ich erst das Internet bemühen musste um dem genau auf den Grund zu gehen. Ich bin mir allerdings sicher, dass es den wenigsten Lesern auffallen wird. Sehr gut hat mir auch der Epilog gefallen, denn so wurden noch einige Fragen geklärt die ich noch im Kopf hatte und so konnte ich das Buch mit einem guten Gefühl beenden. Die verschiedenen Figuren des Romans fand ich alle mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen konnte. Zum besseren Verständnis gab es aber auch im vorderen Einband des Buches den Stammbaum der Familie Hirschvogl. Aber auch die Handlungsorte konnte man sich dank der liebevollen Beschreibungen sehr gut vorstellen. Damit man sich die Lage des Kaufhauses besser vorstellen kann gab es im hinteren Einband einen Stadtplan der Münchner Innenstadt. Mir hat dieser Roman wirklich gut gefallen und ich habe schöne Lesestunden mit ihm verbracht. Wenn ich den Roman aber mit dem Roman von Justus Pfaue vergleiche der den Titel trägt " Ein Paradies für alle" hat mir dieser mit der teilweise fiktiven Geschichte um das Kaufhaus Wertheim doch einen Tick besser gefallen und deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen für diesen Roman hier.
Leider abgebrochen
von HK1951 - 25.06.2017
Dieses Buch hat mir nun eine Freundin geschenkt und obwohl ich erst dachte, das sei so gar nichts für mich, wollte ich ihm dennoch eine Chance geben... Leider wurde ich aber - da trog mich meine Intuition also doch nicht... - so gar nicht "warm" mit diesem hochgelobten Buch, das sicherlich zurecht viele Leser fand bisher und es gibt ja auch genügend positive Stimmen, aber wie gesagt: für mich war es leider nichts... Die Geschichte umspannt einen Zeitraum von 100 Jahre und drei Generationen und da kam ich irgendwann sowohl mit den Zeiten als auch den Leuten durcheinander. Das wurde mir einfach zuviel... Und dann verlor ich den Faden und damit leider auch die Lust am Lesen - zum Glück nicht generell, sondern nur dieses Buch betreffend. Ich habe es auch leider schlussendlich abgebrochen, weil mir der Stil auch zu fad und eintönig war. Es tut mir auch immer leid, wenn ich mal ein Buch etwas "negativer" bewerten muss, weil sich natürlich jeder Autor/jede Autorin Zeit nimmt und Mühe gibt, aber hierzu sei angemerkt, dass das natürlich nur ein rein subjektiver Eindruck ist.
Ein Jüdisches Kaufhaus und seine Geschichte
von Lena Kaspers - 29.05.2017
Inhalt Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich-Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Zwar begegnet seine Frau Thea Jacobs Enthusiasmus mit einer gewissen Skepsis, doch der Erfolg des Kaufhauses belehrt sie eines Besseren. Tochter Lily übernimmt das Kaufhaus am Münchner Rindermarkt in den goldenen 20ern und wähnt sich am Ziel aller Wünsche. Eine glückliche Zukunft scheint auf die Familie zu warten, doch als die Nazis die Macht ergreifen, müssen die Hirschvogls erleben, wie sich Bayern und München, das für sie stets Heimat war, plötzlich gegen sie wendet ¿ Meine Meinung Frau Rehn hat einen sehr tollen bildhaften Schreibstil und die Charaktere im Buch sehr detailreich beschrieben. Die Geschichte um das Kaufhaus war wirklich emotional un wirklich spannend. Leider waren mir die Zeitsprünge manchmal ein wenig zu groß und Sachen die gerne gewusst hätte wie z.b wie die Reise nach Amerika war und wie sie dort Leben wurde nicht erzählt. Schade. Das Kaufhaus ist war nur Fiktiv aber ich kann mir vorstellen das es genauso in anderen Käufhäusern in Deutschland zu der Zeit war auch wenn es nicht unbedingt die Frauen waren die dort die Leitung hatten. Man erlebt mit den Hirschvogels einige bedeutende Epochen mit und erfährt wie es einer jüdischen Familie zu der Zeit er ging. Fazit Ein spannende Geschichte einer jüdischen Kaufhausfamilie die mich beeindruckt hat.
Das Haus der schönen Dinge
von Gelinde - 30.04.2017
Das Haus der schönen Dinge, Heidi Rehn Cover: Wunderschön und genau passend zum Buch. Auch der Titel wird im Buch erwähnt und ich finde es immer klasse wenn der Titel auch einen Bezug zum Inhalt hat. Inhalt: Eine packende Geschichte, über drei Generationen. Sie beginnt 1897 als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogel zum Königlich Bayerischen Hoflieferant ernannt wird und zusammen mit seiner Frau den Traum eines großen Luxuskaufhauses "Das Haus der schönen Dinge", träumt und in Angriff nimmt. Mit viel Fleiß, kaufmännischem Geschick und einem untrüglichen Gespür für die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen schaffen sie ihren Traum Stück für Stück zu verwirklichen. Immer wieder gibt es wirtschaftliche und gesellschaftliche Rückschläge, doch da ihre Tochter Lily genauso für das Kaufhaus "brennt", schaffen sie es immer wieder einen Schritt nach oben zu tun. Bis sich Anfang der 30er Jahre ihre Heimat plötzlich wandelt und sich gegen sie wendet. Das aufkeimen der Nazizeit bringt der Familie Hirschvogel einen dramatischen Umbruch. Die Bestsellerautorin Heidi Rehn erzählt überaus spannend und voller Emotionen, eine Geschichte vom glanzvollen Aufstieg über eine ruhmrieche Zeit bis hin zum tiefen Fall. Meine Meinung: Mit dem Beginn des Buches bin ich sofort mitten drin in der tiefbewegenden Geschichte. Wir erleben die Familie Hirschvogel mit ihrem Traum vom Luxuskaufhaus und wie sie ihn sich Schritt für Schritt erfüllen. Sehr glaubhaft und real erleben wir die Entwicklung und auch die Rückschläge. Vor allem politisch und gesellschaftlich erleben wir ganz deutlich wie sich die Zeiten ändern und wie die Familie mit dem Auf und Ab umgeht. Die Spannung wird nach und nach aufgebaut, es wird immer eindringlicher und gegen Ende liest man atemlos wie alles zerstört wird und es ums reine Überlegen geht. Freundschaft, Loyalität, Familie, politische und gesellschaftliche Entwicklungen sind zentrale Themen. Das Buch ist wie ein Fenster in die damalige Zeit. Die Autorin versteht es ausgezeichnet uns in diese Zeit zurückzuversetzen, so dass ich mich beim Lesen in einer anderen Zeit wiederfinde. Der Stammbaum vorne im Buch und hinten die Karte von München mit der Kennzeichnung wichtiger Orte, schafft eine gute Orientierung; kleine Details die ich sehr gerne mag. Autorin: Heidi Rehn, geb. 19656 in Koblenz/Rhein, studierte in München Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften. Zunächst arbeitete sie als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit vielen Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Mein Fazit: Ein unglaublich faszinierender und fesselnder Roman, ich konnte ihn kaum aus der Hand legen, ich bin regelrecht an den Seiten geklebt. Eine Familiensaga, ein kometenhafter Aufstieg und ein dramatischer Fall, so authentisch, ergreifend und spannend erzählt, dass ich alles um mich ausgeblendet habe. Von mir eine klare Kauf- und Leseempfehlung und volle 5 Sterne.
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von Maya Wagner - 18.07.2017
"Das Haus der schönen Dinge" von Heidi Rehn nimmt uns mit in das München der Jahre 1897-1952 und erzählt uns die Geschichte des Kaufhauses "Hirschvogel" das im Besitz einer jüdischen Familie ist. Im Laufe dieser Zeit gelangt das Kaufhaus zu gigantischem Ruhm, dennoch erfährt die Familie nie die volle Anerkennung auf Grund ihrer Religion. Dass es bei diesem Ruhm und diesem Wohlstand nicht bleiben wird ahnt der Leser natürlich, dennoch ist die Spannung vorhanden, weil man als Leser wissen möchte, wie der Verlauf der Dinge sein wird. Die Geschichte hat keinen realen Hintergrund ist komplett fiktiv. Dennoch hat es die Autorin geschafft, die Geschichte so lebendig werden zu lassen, als wäre sie so wirklich geschehen. Der Schreibstil ist sehr einfühlsam, flüssig und fesselt den Leser. Ein absolutes Lesehighlight.
Eine wunderschöne Familiengeschichte mit einem Traditionskaufhaus im Mittelpunkt
von Wencke - 17.05.2017
Die Autorin nimmt den Leser bei dieser wunderschönen Familiengeschichte mit in die Vergangenheit. Im Mittelpunkt steht dabei das Traditionskaufhaus Hirschvogl in München. Insgesamt dürfen wir das Leben der jüdischen Familie Hischvogl mit allen Höhen und Tiefen von 1897 bis zum Jahr 1952 miterleben. Das Buch beginnt mit der Eröffnung des Kaufhauses Hirschvogl. Der Leser kann richtig spüren, wie besonders die Situation war, dass ein so großes Kaufhaus mit so erlesenen Waren eröffnet. Die Münchener lieben das Einkaufen bei den Hirschvogls. Schnell wird bekommt das Kaufhaus den Beinamen: Das Haus der schönen Dinge. Insgesamt drei Generationen überlebt das Kaufhaus und immer sind es die Frauen, die mit ihrem besonderen Gespür, den Kaufhausbesuch für die Menschen zu einem Erlebnis macht. Ich liebe Romane, bei denen man in eine andere Zeit abtauchen kann - und das gelingt bei diesem Buch besonders gut. Das Bewusstsein, dass bereits zur Jahrhundertwende die Juden in der Gesellschaft anders betrachtet wurden und sie nicht mit einer Selbstverständlichkeit zur Gesellschaft dazugehören, wird hier sehr gut vermittelt. An manchen Stellen fehlte mir jedoch die Tiefe zur Situation. Gerade bei besonderen Familienereignissen gingen mir die Gefühle nicht tief genug. So werden z. B. Hochzeiten, Geburten oder Todesfälle oft in der Vergangenheitsform erzählt, wenn das Ereignis selber schon einige Zeit zurück liegt. Sehr gut und hilfreich finde ich auf der Buchinnenseite vorne den Stammbaum der Familie Hirschvogl sowie auf der Buchinnenseite hinten der Stadtplan von dem damaligen München. Insgesamt hat mir dieses Buch sehr schöne Lesestunden bereitet.
Eine interessante und bewegende Familiengeschichte
von Kerstin Klaar - 25.05.2017
Der Titel Das Haus der schönen Dinge ist genau das, was das Kaufhaus, welches Jacob und Thea Hirschvogel im Jahr 1897 eröffnen, am besten beschreibt. Es handelt sich um eine bewegende Geschichte, bei der man die Hirschvogels über drei Generationen begleitet, in der das Kaufhaus in all seiner Pracht an erster Stelle steht. Nun hat sich das Ehepaar Hirschvogel mit der Eröffnung des neuen Kauhauses einen lang ersehnten¿Wunsch erfüllt. Dieses Kaufhaus wird etwas ganz besonderes werden, vor allem Thea hat immer wieder neue Ideen wie sie es exklusiv gestallten können. Immer wieder mit der neuesten Mode aus Paris wo Theas Bruder lebt, sowie aus London wo Jacob seine Geschäftspartner hat. Es gibt ein so großes Angebot, welches die Kundschaft wundern und staunen lässt. Es dauert nicht lange und die Münchner lieben ihr Hirschvogel und kommen nicht umhin immer wieder ins Kaufhaus einzukehren. Jacob und Thea sind Juden, zur damaligen Zeit wurden die großen Kaufhäuser in München fast ausschließlich von Juden betrieben und so blieb es auch schon 1997 nicht aus, das manche den Juden gegenüber nicht freundlich gesinnt waren. Wie schon seit Jahrhunderten, wo Juden immer wieder vertrieben wurden, wird man in diesem Roman mitverfolgen, wie es diesen ergangen ist. Lily und Benno, die Kinder von Thea und Jacob sind so wie ihre Eltern liebevolle Menschen. Besonders Lily liebt es im Kaufhaus zu wandeln und sich mit zunehmendem Alter immer mehr mit in den Alltag des Hirschvogels einzubringen, ist es doch ihr Wunsch, so wie ihre Mutter im Kaufhaus zu arbeiten. Auch später Lilys und Franzs Kinder, Edna und Leopold, leben für das Lebenswerk ihrer Großeltern und bringen ihre eigenen Ideen mit ein und geben dem Kaufhaus eine modernere Note. Es gibt viele Protagonisten, Freunde und Freundinnen, Ehepartner und deren Kinder sowie die Angestellten des Hirschvogels.Folgedessen geht es nicht nur um das Kaufhaus, sondern auch um Familienverbundenheit, Freundschaften, die so manch eine Probe die das Leben stellt bestehen müssen. Um die große tiefe innige Liebe, nicht erfüllte Liebe, aber auch um Intriegen und Hinterlist. Da der Roman in der Zeit von 1897 bis 1952 spielt, bekommt der Leser einen Einblick in die Zeit des ersten und des grausamen zweiten Weltkriegs¿mit all seinen Folgen. München, die Hochburg des aufkeimenden Nationalsozialismus, stellt die Hirschvogels und viele jüdische Bürger vor immer größere Herausforderungen. Immer in der Hoffnung, dass¿ sich alles wie 1923 nach dem Hitler Putsch, beruhigen wird, versucht die Familie das Kaufhaus so normal wie möglich am Laufen zu halten. Mit der Zeit gestaltet sich dies jedoch zunehmends immer schwieriger, erlassen die Braunen immer wieder neue Gesetzte gegen die Juden. Meine Meinung: Heidi Rehn hat mit Das Haus der schönen Dinge einen sehr gefühlvollen und anspruchsvollen Roman geschaffen. Wenn das Hirschvogel auch fiktiv ist, so lässt Frau Rehn interessante geschichtliche Hintergründe und Fakten excellent in den Roman einfließen. Viele Protagonisten haben sympathische Charaktere, so das mir der ein oder andere sehr ans Herz gewachsen ist. Wie von der Autorin gewohnt, spiegelt auch dieser Roman wieder mit wieviel Hingabe er geschrieben wurde. Von der ersten Seite an hat er mich in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Da die Erzählungen drei Generationen, 55 Jahre lang begleitet, ist es doch sehr umfangreich. So gab es immer wieder Zeitsprünge, die ich aber nicht als störend empfand. Immer wieder gab es unvorhersehbare Ereignisse die der Geschichte eine gute Spannung verlieh. Das Buch regt zum Nachdenken an und wird mir lange im Gedächtnis bleiben, für mich ein Buch was ich mit Sicherheit mehr als einmal lesen werde. Das Cover finde ich wunderschön, auch der Inhalt des Buches ist stilvoll mit einem Stammbaum und einer Karte Münchens gestaltet. Ebenfalls gibt es einen Glossar der sehr hilfreich und interessant ist. Ich kann diesen historischen Roman wirklich nur weiterempfehlen.
Starke Frauen vor dem Hintergrund deutscher Geschichte
von bücherbelle - 29.07.2017
"Es kommen Zeiten, da wird uns das, was uns jetzt so große Sorgen bereitet, geradezu lächerlich erscheinen", erklärte Samuel geheimnisvoll. "Denn das, was uns dann bevorsteht, wird alles Bisherige völlig in den Schatten stellen." (S. 459) Zusammenfassung. "Das Haus der schönen Dinge" ist das Kaufhaus Hirschvogl, dessen Geschichte wir in diesem Buch über gut 50 Jahre begleiten dürfen. Während dabei zunächst vieles gut läuft, hält der Schrecken der dreißiger Jahre in Deutschland doch auch dort Einzug. Erster Satz. Endlich war der große Tag da! Cover. Dem Cover von Heidi Rehns Roman gelingt es ganz wunderbar, den Kaufhauszauber einzufangen, der mich an diesem Buch angesprochen hat und den ich großartig fand. Inhalt. So ganz einig bin ich mir mit mir selbst nicht, was ich nun endgültig von diesem Buch halte. Das hängt unter anderem in nicht unerheblichem Ausmaß damit zusammen, dass eine Information vom Klappentext leider nicht korrekt ist (ich sollte aufhören, Klappentexte zu lesen. Die sind oft so furchtbar!): Während dort nämlich ein Buch beworben wird, in dem man der "beinahe 100 Jahre" langen Geschichte des Kaufhauses folgen kann, erstreckt sich der tatsächliche Handlungsrahmen von 1897 bis 1952 und man muss gar nicht so gut rechnen können, um zu erkennen, dass das mit den 100 Jahren etwas weit hergeholt ist. Das mag nun kleinlich wirken, hat jedoch einen Hintergrund, der für mich wichtig war. Denn natürlich ist der erste Gedanke, der bei der Geschichte einer jüdischen Kaufmannsfamilie im 20. Jahrhundert in Deutschland den meisten unweigerlich kommt, kein guter. Meine Hoffnung dabei war, dass auch nach den schrecklichen Zeiten, die in den dreißiger Jahren vorherrschten, die Handlung weitergeht - das ist jedoch leider nicht der Fall. Das hat zumindest mir das letzte Drittel des Romans schwergemacht. Abgesehen davon glaube ich, dass die Schönheit des Kaufhauslebens in Verbindung mit dem ernsten Thema gerade in der heutigen Zeit eine wichtige Erinnerung ist. So unerträglich ich es fand, einige Passagen zu lesen (zu meiner Schande habe ich tatsächlich einige Seiten übersprungen, weil so vieles so grauenvoll zu lesen, vorzustellen ist), so sehr hoffe ich, dass die nicht aufhörende Erinnerung Menschen in der heutigen Zeit davon abhält, ähnlich kurzsichtig zu handeln wie damals zu Beginn der dreißiger Jahre. Personen. Das Beste an den Figuren dieses Romans sind meines Erachtens die Frauen der Familie Hirschvogl. Wenn sie auch alle unterschiedlich sind, so haben sie doch die Stärke gemeinsam, die das Kaufhaus und auch die Familie erhalten konnte. Ein deutlicher Schwachpunkt allerdings: Abgesehen von den starken Hirschvogl-Frauen sind viele andere Charaktere erstaunlich charakterschwach, leichtgläubig und wenig loyal. Dazu kommt, dass ich nach einigen hundert Seiten das Gefühl hatte, wir hätten nun alle Konflikte durch und es gäbe Wiederholungen der bereits gesehenen Machtkämpfe und Streitigkeiten. Fazit. Vieles an diesem Buch war wirklich schön, die Atmosphäre im Kaufhaus, die Begeisterung der Figuren, der Wandel der Zeit, den man am Kaufhaus so deutlich spürt. Es war jedoch phasenweise kein Genuss, dieses Buch zu lesen - und trotzdem glaube ich, dass es viele Menschen lesen sollten. Gerade heute.
Ein spannender historischer Familienroman
von Gaby2707 - 12.05.2017
Für den jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl und seine schöne Frau Thea geht im Mai 1897 ein Traum in Erfüllung. Sie eröffnen ihr eigenes Kaufhaus in München am Rindermarkt. Ein Haus voller ausgesuchter und nicht alltäglicher Waren erwartet täglich die Kundschaft. Die Konkurrenz schläft nicht, kommt jedoch an den Einfallsreichtum besonders von Thea nicht heran. Da die beiden Söhne Benno und Joseph sich nicht für das Führen eines solchen Hauses eignen oder andere Pläne haben, sich Tochter Lilith aber von klein an für das Haus der schönen Dige begeistert, übernimmt sie 1920 die Leitung des Hauses. Die Familie, besonders Jakob, der sich zuerst als Münchner, dann als Bayer und erst dann als Jude betrachtete, muss in den Kriegsjahren erkennen, dass dies nicht so ist. Zum Leidwesen aller wenden sich nicht nur gut Freunde von der Familie ab, sondern auch die Kundschaft greift nur noch zu, wenn es etwas umsonst oder zu plündern gibt... Heidi Rehn hat, was mir sehr gut gefällt, die Sprache absolut der Zeit angepasst. Wer kennt heute noch Galanteriewaren oder lebt unter dem Dachjuchhe. Ein ausführliches Glossar am Ende des Buches erklärt die damaligen Begriffe. So werde ich hineingezogen in eine Zeit vor 120 Jahren, in die Geschichte einer jüdischen Familie, die so oder so ähnlich bestimmt irgendwo stattgefunden hat. Ich erlebe den glanzvollen Aufstieg, aber auch den Niedergang einer Familie, die ich bald ins Herz geschlossen habe. Mir als Münchnerin gefällt es besonders, wenn ich bei den Spaziergängen von Jakob oder Lily dabei bin und vieles in meiner Stadt wiedererkenne. Ich fühle mich so richtig zuhause in der Geschichte. Das Kaufhaus Beck z.B. gibt es heute noch. Auf einem kleinen Stadtplan auf der hinteren Umschlagseite sehe ich die Anordnung der konkurrierenden Kaufhäuser zu der damaligen Zeit. Leider nimmt auch die unrühmliche Zeit unserer Geschichte einen großen Teil der Geschichte in Anspruch. Fast höre ich das Gestampfe der strammen SS-Recken auf dem Pflaster vor dem Kaufhaus, höre die großen Scheiben zerbersten. Die Familie Hirschvogl muss um ihre Existenz bangen. Die Personen sind alle sehr gut ausgearbeitet, haben ihre großen und kleinen Macken, Fehler und Stärken, wirken authentisch und lebensecht. Ich habe meine Sympathien und Antipathien schnell vergeben, aber auch mal revidieren müssen. Das Haus der schönen Dinge ist ein gelungener Roman über eine Familie in drei Generationen zwischen 1897 und 1952; eine unterhaltsame, spannende, emotionale Familiengeschichte, die ich jedem ans Herz legen möchte.
Spannende Familien- und Unternehmensgeschichte
von Gisel - 02.05.2017
Der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl verwirklicht 1897 seinen Lebenstraum und eröffnet sein Kaufhaus am Rindermarkt. Dort ist jeder Kunde König, unabhängig von seinem Stand und seinem Geldbeutel. Seine Frau Thea und seine Tochter Lily ergänzen ihn in seiner Arbeit. Das Kaufhaus wird schnell zu einem Publikumsmagneten, doch bald kommen auch schwere Zeiten für die Familie und ihr Kaufhaus. Beinahe 100 Jahre und drei Generationen umfasst die Geschichte der (fiktiven) Familie Hirschvogl in München. Sehr anschaulich lässt die Autorin Heidi Rehn die vergangenen Zeiten neu auferstehen und den Leser die Münchner Luft der jeweiligen Zeit schnuppern. Schon das Coverbild lässt erahnen, wie ansprechend das Kaufhaus gestaltet wurde, und mit den Frauen der Familie erlebt der Leser den Wandel der Zeit. Aber auch die historischen Umschwünge sind gut eingefangen. Dem Buch vorangestellt ist ein Stammbaum der Familie Hirschvogl, so dass man hier schon einen guten Eindruck zu dieser Familie bekommt. Das Schicksal der Familie ist äußerst realistisch beschrieben, so dass man tatsächlich davon ausgehen könnte, dass es das Kaufhaus und die Familie Hirschvogl gegeben hätte. Dass dies nicht der Fall ist, gibt die Autorin in "Statt eines Nachwortes" zu. Dank ihrer guten Recherche ist dennoch eine äußerst spannende Familien- und Unternehmensgeschichte gelungen. Dass die Erzählung nichtsdestotrotz auf wahren Begebenheiten beruht, wird klar, wenn altbekannte Namen wie Hertie, Wertheim und andere Kaufhäuser mit diesen fiktiven Ereignissen verquickt werden. Dadurch erhält der Roman eine beklemmende Wirklichkeit, die jedem Leser nahegehen muss. Andererseits erinnert der anfängliche Aufschwung des Kaufhauses an eigene Besuche im Kaufhaus, noch bevor die ersten Informationen über Insolvenzen und Schließungen durch die Nachrichten gegangen sind, weil viele Verkäufe inzwischen über das Internet erfolgen. Manches in der Geschichte könnte etwas gestrafft werden, doch insgesamt hat mir das Buch viele schöne Lesestunden geschenkt, hat mich aber auch nachdenklich werden lassen über die geschichtlichen Gegebenheiten im letzten Jahrhundert. Sehr zu empfehlen!
Ein sehr gelungener Generationenroman aus München
von Milli11 - 09.05.2017
Das Titelbild ist sehr schön gestaltet mit einer Frauenfigur in Kleidung aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, die sich vom Betrachter abwendet und in den großen Foyerbereich eines prächtigen Kaufhauses blickt. Auch der Titel passt für meinen Geschmack sehr gut, er ist gleichzeitig Motto und Anspruch der jüdischen Familie Hirschvogl, die für eine fiktive Kaufmannsfamilie in München steht. Der Roman beginnt mit der feierlichen Eröffnung des neuen Kaufhauses "Hirschvolg am Rindermarkt". Die ganze Familie nimmt teil, alle Freunde, natürlich auch die Geschäftspartner und Honoratioren der Stadt und sogar der Prinzregent kommt! Das große Ereignis ist sehr detailliert und liebevoll beschrieben, man lernt die wichtigsten Charaktere kennen und sieht auch schon, wo sich Konfliktfelder in der Familie und im Gesellschaftsleben auftun. Im Weitergang rankt sich der Roman hauptsächlich erstmal um den Patriarch der Familie Jakob und seine talentierte Frau Thea. Später geht dann das Hauptaugenmerk auf seine Tochter Lily über, die nach vielen Kämpfen die Leitung des Kaufhauses übernehmen darf. Dabei werden sowohl die Liebes-, Ehe- und Familienprobleme nicht ausgespart, Kämpfe und Versöhnungen mit den Freunden und Freundinnen, Entwicklungen der Kinder, die nicht in das Weltbild der Eltern passen, Streit und Versöhnung, Verrat und Hilfe, wie das Leben so spielt. Dies alles vor dem Hintergrund der aufkommenden Nazizeit, mit Anfeindungen aufgrund ihrer jüdischen Herkunft und Neid auf ihre privilegierte wirtschaftliche Stellung. Das Leben für die Familie wird immer schwieriger, darüber gehen Lieben und Freundschaften auseinander, andere Unterstützer finden sich dafür und manche werden den Krieg und die Nazizeit auch nicht überleben. Das liest sich sehr flüssig, ist spannend geschrieben und man fürchtet unwillkürlich mit der Familie vor dem kommenden Unheil. Dagegen sind nicht alle Charaktere immer schlüssig dargestellt, manche Wandlungen von Freund/ -in zu Feind/ -in und zurück kann ich nicht nachvollziehen und manchmal sind mir die ganzen Sozialleistungen und -ideen von z. B. Lily für ihre Kunden und Angestellten zu unglaubwürdig, auch Kaufhausbesitzer sind nun mal gezwungen, zuerst auf den Gewinn und erst dann auf soziale Wohltaten zu schauen, das ist ein bisschen viel für eine Person. Nichtsdestotrotz kann ich das Buch sehr empfehlen, sehr schön finde ich auch den Stammbaum und die beigefügte München-Karte.
Auf- und Abstieg einer Unternehmersfamilie
von flieder - 03.05.2017
München im Jahr 1897. Das Leben könnte für den jüdischen Kaufmann Jacob Hirschvogl , seiner Frau Thea und den 3 Kindern Benno, Lily und Joseph im Moment nicht schöner sein. Die Eröffnung ihres Kaufhauses Hirschvogl am Rindermarkt war ein großer Erfolg und sie sind endlich am Ziel ihrer Träume angelangt. Die angesehene Münchner Gesellschaft gibt sich die Klinke in die Hand und schon bald ist das Kaufhaus die erste Adresse wenn es um Luxusgüter aller Art geht, aber auch der normale Bürger soll hier fündig werden und wird bedient wie ein König. Allerdings wächst die Konkurrenz und so müssen immer wieder neue Ideen her, damit das Haus weiterhin an der Spitze bleibt. Als einige Jahre später Benno keinerlei Interesse an der Weiterführung des Hirschvogls hat, übernimmt kurzerhand Lily diese Aufgabe. Auch sie versucht alles, um das Haus der schönen Dinge am Leben zu erhalten. Doch die Hassreden gegen Juden werden immer lauter und so sieht sich die Familie bald der fast unlösbaren Aufgabe gegenüber das Haus zu retten. Heidi Rehn hat mit Das Haus der schönen Dinge wieder einen wunderbaren Roman rund um eine fiktive Familiendynastie geschrieben. Ihr flüssiger Schreibstil und die anschaulichen Beschreibungen lassen das Kaufhaus vor dem inneren Auge entstehen und man bekommt sehr gute Einblicke in das damalige Leben. Auch wenn ich gelegentlich so meine Probleme mit den vielen unterschiedlichen Personen hatte ( da half mir sehr gut die Familienchronik gleich ganz vorne im Buch ), so war es doch ein Genuss den Aufstieg und leider auch den Fall der Familie mitzuerleben. Leider habe ich das Glossar erst nach dem Lesen entdeckt, da mir doch einige Dinge unbekannt waren. Für alle, die sich über die Zeit rund um die Jahrhundertwende und das traurige Kapitel danach interessieren, kann ich diesen Roman wärmstens empfehlen.
Eine spannende und berührende Geschichte
von zauberblume - 02.06.2017
In ihrem neuesten Roman Das Haus der schönen Dinge entführt uns die Autorin Heidi Rehn in die Landeshautpstadt München. Hier dürfen wir die Familie Hirschvogel über drei Generationen hinweg begleiten und tauchen beim Lesen wieder tief in die Vergangenheit ein. Wir befinden uns im Jahre 1897. Endlich ist es soweit. Für den jüdischen Kaufmann Jacob Hirschvogel geht ein Lebenstraum in Erfüllung. Die Eröffnung des von ihm gegründeten Kaufhauses Hirschvogl am Rindermarkt steht an. Und Jacob wird zum Königlich Bayerischen Hoflieferanten ernannt. Endlich wird seine Familie als gleichwertiges Mitglied der Münchner Gesellschaft anerkannt. Aber der Schein trügt. Wir erleben die Goldenen Zwanziger und die Blütezeit des Hirschvogls. Tochter Lily ist mit ebenso großer Begeisterung dabei und unterstützt ihren Vater und ihre Mutter wo sie nur kann. Eine Zeit ist alles vom Erfolg gekrönt, doch dann muss Lily erleben, wie sich ihre Heimat Anfang der 30er Jahre gegen sie wendet. Über drei Generationen begleiten wir die Familie - von ihrer Blütezeit bis zum tiefen Fall ..... Für mich ein absoluter Bestseller. Ich bin noch jetzt ganz gefangen in der Geschichte, die so was von spannend und voller Emotionen war. Und die mich auch sehr berührt hat. Ich befinde mich im Jahr 1897 und sehe die glanzvolle Eröffnung des Kaufhauses vor mir. Die damalige Mode und dann das Erscheinen des Prinzregenten. Es herrschte einfach weißblauer Himmel und Lebensfreude. Ich sehe die erste Kundschaft als sie das Kaufhaus betreten. Ihre erstaunten Gesichter über die Vielfalt der dargebotenen Waren und das prunkvoll geschmückte Haus. Und Stolz durften Thea und Jacob auch sein. Wir lernen ihre Kinder kennen, allen voran Lily, die eine besondere Liebe zum Hirschvogl entwickelt. Wir lernen Lily und ihre Brüder als Kinder kennen und dürfen sie auf ihrem Lebensweg, der wahrlich nicht einfach war, begleiten. Wir lernen echte und falsche Freunde können, Gönner und Neider. Die Glanzzeiten gehen viel zu schnell vorbei. Und in der Zeit des Nationalsozialismus mußte die Familie Schreckliches erleben. Es werden viele Bilder, die irgendwie verdrängt wurden, wieder lebendig. Die Angst ist förmlich zu spüren. Und dann diese Zerstörungswut und die furchtbare Hilflosigkeit der Menschen. Solch eine Zeit brauchen wir nie mehr. Durch diesen Roman wird uns auch wieder Geschichte nahe gebracht, es ging dadurch auch viel verloren. Ein Wahnsinnsroman, der für unterhaltsame und nachdenkliche Lesestunden gesorgt hat. Denn auch wenn dies ein fiktiver Roman ist, könnte man sich solche Ereignisse wirklich vorstellen. Total interessant finde ich auch das Glossar am Ende des Buches. War wirklich sehr informativ. Und das herrliche Cover - ein echter Hingucker. Genauso prunkvoll habe ich mir Das Haus der schönen Dinge vorgestellt. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne (leider können es nicht mehr sein).
Fiktives Zeitzeugnis
von Anonym - 28.05.2017
Obwohl die jüngere deutsche Geschichte meiner Meinung nach schon oft genug Gegenstand von Filmen und Büchern war, sollte man dieses Buch unbedingt gelesen haben, um sich damit auseinander zu setzen. Das (fiktive) Kaufhaus Hirschvogl eröffnet zum Ende des 20. Jahrhunderts am Rindermarkt in München und bildet den erzählerischen Rahmen um die Geschichte der jüdischen Familie Hirschvogl und ihr Schicksal im kriegsgebeutelten Deutschland. Die Geschichte beginnt etwas schleppend, da der Erzählstil sehr detailreich ausfällt und mit vielen Namen und Figuren spielt. Auch ist der Handlungsstrang zeitlich nicht fließend, sondern springt immer wieder episodenhaft von Monat zu Jahr. Das erschwert das Lesen anfangs etwas, bis man sich daran gewöhnt hat. Die Geschichte selbst hat mir sehr gut gefallen. Allein zu erleben, welche Stricke im Hintergund eines großen Kaufhauses gezogen und welche Entscheidungen getroffen werden müssen, um eine solch große Maschinerie am Laufen zu halten, ist faszinierend. Aber auch die zwischenmenschlichen Bindungen, die im Laufe der Geschichte geknüpft und auch wieder zerbrochen werden, schaffen es, den Leser zu fesseln. Ein Buch, das definitiv an die Substanz geht, wenn man sich denn darauf einlässt.
Ergreifende jüdische Familiengeschichte
von hasirasi2 - 08.05.2017
Mit der Eröffnung des Kaufhauses Hirschvogl am Rindermarkt wird Jacob Hirschvogl zum Königlich-Bayerischen Hoflieferanten ernannt - endlich hat er es geschafft, sich zusammen mit seiner Frau Thea nicht nur den Traum vom eigenen Kaufhaus zu erfüllen, sondern auch als Jude in der Münchner Gesellschaft anerkannt zu werden. Um ihre spätere Nachfolge müssten sie sich keine Sorgen machen, ihr ältester Sohn Benno soll das Kaufhaus übernehmen, aber ausgerechnet er hat dafür überhaupt kein Interesse. Auch der jüngste Spross der Familie, Sepp, scheint nicht geeignet zu sein, da er ewig kränkelt. Die naheliegendste Lösung, ihre Tochter Lily, passt Jacob eigentlich nicht, trotzdem wird sie später seine würdige Nachfolgerin. "Das Haus der schönen Dinge" umfasst den Zeitraum von 1897 bis 1952. In dieser Spanne haben die Hirschvogls gegen Konkurrenten, Neider, Wirtschaftskrisen und Weltkriege zu kämpfen. Sie meistern diese Herausforderungen mit ihrem guten Gespür für die jeweilige Lage und immer wieder neuen fortschrittlichen Ideen - auch wenn sie oft als skandalös verschrien werden, der Erfolg gibt ihnen letzten Endes Recht. Doch dann kommen die Nazis an die Macht und alles wird anders ... Heidi Rehns neues Buch ist unglaublich bunt, wild, atmosphärisch und zeigt die ganze Bandbreite des Lebens. Es behandelt unstandesgemäße Beziehungen zwischen verschiedenen Gesellschaftsschichten, Christen und Juden bzw. homosexuellen Partnern. Das ergreifende Schicksal der Familie und ihrer Freunde ist dabei eng mit Politik und (Stadt-)Geschichte verwoben. Die Hirschvogls nehmen unter den Münchner Kaufhausbetreibern eine Vorreiterrolle ein. Sie haben z.B. als erstes "Kleider von der Stange" und Lingerie, verkaufen Fahrräder und Hosenröcke und motivieren ihre Angestellten durch Umsatzbeteiligungen. Das Kaufhaus wird vor allem Dank Theas und später Lilys Wagemut und Ideen schnell die allererste Adresse in München. Überhaupt wird der Erfolg der Familie vor allem von starken Frauen bestimmt. Die Geschichte wirkt dabei so real, dass ich kaum glauben kann, dass es das Hirschvogl und die Familie so gar nicht hat gegeben hat, sondern beispielhaft für die fast ausschließlich jüdischen Kaufhäuser dieser Zeit steht. Der Roman ist sehr bildhaft und lebendig - ich bewundere die Autorin für ihre Fantasie und das Können, diese zum Leser transportieren. Das Hirschvogl habe ich mir übrigens immer wie die "Galeries LaFayette" in Paris vorgestellt: überbordend, opulent, beeindruckend. Ich habe die Hirschvogls gern auf ihrem wechselvollen Lebensweg begleitet - die knapp 660 Seiten waren leider viel zu schnell ausgelesen.
"Das Haus der schönen Dinge" von Heidi Rehn
von Blubb0butterfly - 10.05.2017
Eckdaten Roman ISBN: 978-3-426-51937-0 9,99 € 2017 Taschenbuch Droemer Knaur-Verlag 638 Seiten + 13 Seiten Glossar + 1 Seite Von der Autorin + 1 Seite Bildnachweis Cover Auf dem Cover ist ein altes Kaufhaus in Schwarzweiß zu sehen. Im Vordergrund sitzt eine junge Frau mit kurzem, braun gelocktem Bob im blauen Kleid und einer Mütze. Sie hat uns ihren Rücken zugewandt. Ich finde das Cover ziemlich passend. Inhalt (Klappentext) Glanz und Elend einer Kaufhausdynastie Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Das von ihm begründete Kaufhaus Hirschvogl am Rindermarkt bedeutet für ihn die Verwirklichung eines Lebenstraums. In den "Goldenen Zwanzigern" folgt ihm Tochter Lily mit ebenso großer Begeisterung in der Leitung des Hauses nach - zunächst mit Erfolg, doch dann muss sie erleben, wie sich ihre Heimat Anfang der 30er Jahre plötzlich gegen sie wendet¿ Beinahe 100 Jahre und drei Generationen umfasst die Geschichte einer jüdischen Kaufmannsfamilie, die Bestsellerautorin Heidi Rehn packend und voller Emotionen erzählt - vom glanzvollen Aufstieg über ruhmreiche Zeiten bis hin zum tiefen Fall. Autorin (Klappentext) Heidi Rehn wurde 1966 in Koblenz/ Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen war sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit vielen Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie mitten in München. 2014 erhielt die den "Goldenen Homer" für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman. Nach ihren erfolgreichen historischen Romanen betrat sie mit ihren letzten Romanen Tanz des Vergessens und Spiel der Hoffnung inhaltliches Neuland. Die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland ist ihr ein besonderes Anliegen. Meinung Ich habe vorher noch nie etwas von der Autorin gelesen und wenn man liest, dass sie eine Bestsellerautorin ist, hat man dementsprechend hohe Erwartungen, die für mich leider nicht erfüllt wurden. Ich hatte zwar im Blick, dass es um das Kaufhaus der jüdischen Familie geht, aber das der Roman sich fast hauptsächlich darum dreht, hatte ich nicht erwartet und war deshalb enttäuscht und habe das Buch auch abgebrochen. Die Thematik von Juden fand ich sehr interessant und das war auch mein Hauptgrund, dieses Buch lesen zu wollen. Ich lese generell nicht viele historische Romane, weil die mich meist enttäuschen. Toll fand ich den Stammbaum der Familie. Nur habe ich mir den gleich zu Beginn angesehen und wusste daher im Hinterkopf immer, dass zum Beispiel der kleine Bruder früh sterben wird. Das Thema Homosexualität klang auch kurz an. Das hätte ruhig noch weiter vertieft werden können. Schade!
Dramatische Familiengeschichte
von Lea - 17.05.2017
"Das Haus der schönen Dinge" ist ein gelungener Roman über die Geschichte eines Kaufhauses und der jüdischen Inhaberfamilie über drei Generationen hinweg. Es beginnt mit Thea und Jacob, die das (fiktive) Kaufhaus Hirschvogl in München am Rindermarkt eröffnen. Mit ihren fantasievollen Arrangements und Ideen schaffen sie es an die Spitze. Von da an beginnt die Erzählung der Geschichte des Kaufhauses. Gute Jahre, schlechte Jahre, Skandale, Freude, Frieden, Krieg. Alles ist dabei. Nach Thea und Jacob geht es um die Kinder von ihnen: Lily, Benno und Sepp. Schließlich auch um die Kinder von Lily: Edna und Leopold. Mit diesen Personen erleben wir spannende Jahre und Abenteuer. Vom rasanten Aufstieg des Hirschvogls vor der Jahrhundertwende begleiten wir die Geschichte bis zum Zweiten Weltkrieg. Die Geschichte ist spannend, es gibt viele Drehungen und Wendungen, Schicksalsschläge und Freudenmomente. Wie die Autorin Heidi Rehn die Atmosphäre im Kaufhaus Hirschvogl beschreibt, ist wirklich einzigartig und man sieht all die schönen Dinge darin sofort vor Augen und träumt sich selbst in diese Märchenwelt. Die Personen sind alle sehr lebensnah mit Ecken und Kanten beschrieben, manche mag man mehr, manche weniger. Das Buch wird aus vielen verschiedenen Perspektiven beschrieben, so erfährt man viele Hintergründe und Gedanken, trotzdem ist es nicht zu verwirrend, weil die Handlungen klar strukturiert und beschrieben werden. Mein einziger Kritikpunkt an der Geschichte sind die vielen Zeitsprünge. Zum einen verstehe ich, dass man springen muss, sonst kann man in einem Buch nicht so einen langen Zeitraum beschreiben. Trotzdem finde ich es nicht ganz gelungen, dass sehr viele Kapitel mit Cliffhangern enden und dann das neue Kapitel mit einer ganz neuen Situation beginnt, auch wenn im Laufe der Zeit alle Sachen aufgriffen und erklärt werden. Aber das gefällt mir nicht besonders. "Das Haus der schönen Dinge", ist vielleicht kein Buch, das glücklich macht, aber eines, das das Leben einer Familie wiederspiegelt, in guten und in schlechten Zeiten. Dabei berührt es den Leser mit den Schicksalen der Personen und lädt in ein wundervoll geschildertes Kaufhaus ein. Das ist auf jeden Fall eine Reise wert.
Top
von küchenqueen - 08.05.2017
Für Jacob und Thea Hirschvogel erfüllt sich im Jahr 1897 ein Lebenstraum: Sie eröffnen in München ein aufsehenerregendes Warenhaus. Zusammen mit ihren Kindern Benno, Lily und Sepp glauben sie an eine glänzende Zukunft. Sie ahnen nicht, daß sie harten Zeiten entgegensehen. Schon früh flackert immer wieder der Haß (oder ist es eher Neid?) gegen Juden auf. Als Tochter Lily die Führung des Warenhauses übernommen hat, überschlagen sich in den 1930er Jahren die Ereignisse. Lily muß schmerzhaft erkennen, daß dieses Deutschland nicht mehr ihre Heimat bleiben kann. Dieses Buch erzeugt Gänsehaut. Die Geschichte der Familie Hirschvogel berührt den Leser im Innersten. Da arbeiten Menschen über Jahrzehnte wirklich hart und auf einmal stehen sie vor dem Nichts. Ich sehe die Hirschvogels deshalb stellvertretend für alle Leute, die durch den Krieg ihr Hab und Gut verloren haben. Ich kann mir vorstellen, daß dieses Buch schon in der Vorbereitung eine enorme Arbeit verursacht hat. Dieses genaue Fachwissen über die Waren des Kaufhauses muß schließlich erst einmal zusammengetragen werden. Ich könnte eine Wette abschließen, daß sogar die Angaben zum Wetter ganz genau recherchiert wurden. Da kommt unwillkürlich die Frage auf: Wie lange schrieb die Autorin an diesem wirklich guten Buch? Auf jeden Fall hat sich die Arbeit gelohnt. In jeder Zeile steckt die Liebe der Autorin zu ihrer Arbeit.
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