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Der blasse Hund als Taschenbuch
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Der blasse Hund

Erzählungen. 'dtv Taschenbücher'. 'dtv Literatur'.
Taschenbuch
Elf Erzählungen aus dem Nachlaß Bölls - entstanden zwischen 1936 und 1951.
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Der blasse Hund als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Der blasse Hund
Autor/en: Heinrich Böll

ISBN: 3423123672
EAN: 9783423123679
Erzählungen.
'dtv Taschenbücher'. 'dtv Literatur'.
dtv Verlagsgesellschaft

1. Mai 1997 - kartoniert - 174 Seiten

Beschreibung

Spannungsreiche Einblicke in Bölls Leben

Elf Erzählungen aus dem Nachlaß Bölls - entstanden zwischen 1936 und 1951.

In diesem Frühwerk, darunter zum ersten Mal ein Text des jungen Böll aus der Vorkriegszeit, wird der kritische und distanzierte Blick des engagierten Schriftstellers deutlich, wenn er über seine Umgebung und seine Zeit schreibt.

Inhalt:

- Die Brennenden
- Der Flüchtling
- Gefangen in Paris
- Der blasse Hund
- Das Rendez-Vous
- Die Sippe Esaus
- Die Geschichte der Brücke von Berkowo
- Die Toten parieren nicht mehr
- Verlorenes Paradies
- Amerika
- Anekdote vom deutschen Wunder


Weitere Informationen zu Heinrich Böll gibt es unter:


Portrait

Heinrich Böll, geb. am 21. Dezember 1917 in Köln, gest. am 16. Juli 1985 in Langenbroich, war Sohn eines Tischlers und Holzbildhauers, in dessen Hause in Köln ab 1933 Zusammenkünfte verbotener katholischer Jugendverbände stattfanden. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen. Er desertierte 1944 und kehrte 1945 aus der Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire 'Die schwarzen Schafe' mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u.a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger). Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen das Grauen des Krieges und seiner Folgen, polemisierte er gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte er sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den 60er und 70er Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare 'Nachrüstung'. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock (Reisen in die UdSSR und CSSR). Der 1974 aus der UdSSR deportierte Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift 'L 76. Demokratie und Sozialismus' heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971-74). Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so den Georg-Büchner-Preis (1967), den Literatur-Nobelpreis (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).

Pressestimmen

»Wir werden unversehens Werkstatt-Gäste und damit Zeugen beim Werden eines Schriftstellers, der in seinem Frühwerk insgesamt soviel kunstvoller und artistisch wagemutiger erscheint als in allen seinen vielgerühmten Romanchroniken späterer Jahre.«
Gert Ueding, Die Welt



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