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Die Rückkehr der Wale

Roman. 'Knaur Taschenbücher'.
Taschenbuch
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Ein großer Liebesroman um einen geheimnisvollen Fremden von der neuen deutschen Autorin Isabel Morland vor dem grandiosen Hintergrund einer wilden Hebriden-Insel Einst hat Kayla ihren Mann geliebt. Doch immer öfter geraten die beiden in Streit, und … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die Rückkehr der Wale
Autor/en: Isabel Morland

ISBN: 3426521806
EAN: 9783426521809
Roman.
'Knaur Taschenbücher'.
Knaur Taschenbuch

2. November 2017 - kartoniert - 476 Seiten

Beschreibung

Ein großer Liebesroman um einen geheimnisvollen Fremden von der neuen deutschen Autorin Isabel Morland vor dem grandiosen Hintergrund einer wilden Hebriden-Insel Einst hat Kayla ihren Mann geliebt. Doch immer öfter geraten die beiden in Streit, und Dalziel wird so wütend, dass sie Angst vor ihm hat. Da taucht ein Fremder auf der kleinen, abgeschiedenen Hebriden-Insel auf, über den bald allerhand Gerüchte in Umlauf sind. Auch Kayla ist nach der ersten Begegnung mit Brannan sofort fasziniert von diesem Mann, der ein Geheimnis zu hüten scheint. Ihre eigenen, immer stärker werdenden Gefühle für ihn, aber auch das Gerede der Inselbewohner treiben Kayla mehr und mehr in einen inneren Zwiespalt, aus dem es kaum einen Ausweg zu geben scheint ...

Portrait

sabel Morland wurde 1963 in Bamberg geboren und wuchs in einer literaturbegeisterten Familie auf. Nach verschiedenen selbstständigen Tätigkeiten und Auslandsaufenthalten studierte sie Kommunikationswissenschaften. Sie arbeitet freiberuflich als Trainerin und Coach. Sie brachte zunächst ihre vier leiblichen Kinder zur Welt, bevor sie sich ihren geistigen Kindern widmete und, angeregt durch die vielen Reisen, zu ihrer ursprünglichen Leidenschaft, dem Schreiben, zurückkehrte. Diverse ausgedehnte Aufenthalte auf entlegene und verlassene schottische Inseln inspirierten sie zu einem Romanzyklus über die faszinierende Landschaft und Lebensweise der Menschen auf den Hebriden. Seelisch in Schottland verwurzelt, lebt sie mit ihrer Familie in ihrer fränkischen Heimat. Neben ihrer Liebe zum Schreiben hält sie als Hobbyfotografin die Stimmungen der Landschaften ihrer Romane fest.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Die Verwendung verschiedener gälischer Ausdrücke und die Schilderung schottischer Mythen und Aberglauben geben dem Leser das Gefühl, auf dieser magischen Insel zu Gast zu sein." Lippstädter Stadtmagazin, 05.03.2018
Bewertungen unserer Kunden
Die Rückkehr der Wale
von Svanvithe - 02.02.2018
Die Äußeren Hebriden sind kein leichtes Fleckchen Erde. Die Menschen hier leben hauptsächlich vom Fisch- und Krabbenfang und züchten Schafe, daneben gibt ein wenig Tourismus. Ein ewiger Wind weht über die kahle, torfreiche Landschaft mit endlosen Mooren, Wiesen und Heiden. "Obwohl der Wind zornige Wolken vor sich hertrieb, die alles Blau in sich aufzusaugen und in dämmriges Zwielicht zu verwandeln schienen, wirkte der Himmel grenzenlos weit." (Seite 287) Der Glaube an Gott und an Sagen, Legenden und Mythen ist gleichermaßen in den Menschen verwurzelt. So verschließt sich auch Kayla ihren schottischen Genen diesbezüglich nicht, obwohl die Realität sie viel zu fest im Griff hat. Und die sieht traurig aus. Ihre Ehe mit Dalziel steht unter keinem guten Stern, wenngleich Kayla - ob aus Pflichtgefühl oder aus Liebe - noch daran festhält. Die Stimmung in ihrem Zuhause ist düsterer denn je, nachdem Dalziels Sohn Iain mit seinem gutmütigen und fröhlichen Wesen dieses verlassen hat, um entgegen dem Willen seines Vaters seinen eigenen Weg zu gehen. Eines Tages erscheint ein Fremder auf der Suche nach einer Beschäftigung auf die Insel. Er ist zurückhaltend und offenbart seine Herkunft nicht. Ihn umgibt eine geheimnisvolle Aura, zudem geht eine unerklärliche Kraft von ihm aus. Brannan ist aufmerksam und mitfühlend und hat wie Kayla eine besonderes musikalisches Empfinden. Dieser Mann löst eine ungeahnte, vibrierende Sehnsucht in ihr aus und bringt sie dazu, Dinge zu wahrzunehmen, von deren Existenz sie bislang nicht einmal ahnte. Zwischen den beiden entwickelt sich etwas, das sich nicht in Worten fassen lässt. Kayla beginnt, ihr bisheriges Leben und die Gefühle für Dalziel zu hinterfragen. Isabel Morland erzählt in Die Rückkehr der Wale eine ruhig dahingleitende Geschichte, die mit mythischen und mystischen, traurigen und freudigen, bitteren und hoffnungsvollen Elemente aufwartet. Sie nimmt sich dabei Zeit, viele Naturbeschreibungen einfließen zu lassen und zu zeigen, wie die Menschen in ihrer Umgebung agieren. Dadurch wird die Natur zu einem wesentlichen Bestandteil der Handlung, und der Leser erhält ein Bild von der einfachen und herben Schönheit und ebenfalls von ihren Bewohnern geboten. "Die Luft war ätherisch, beinahe kristallen, ein zarter Duft von Blüten lag über den Gräbern, in der Ferne erklang der zwitschernde Gesang einer Seeschwalbe." (Seite 400) Außerdem legt die Autorin Wert auf die ausgewogene Gestaltung ihrer Protagonisten. Sowohl die Hauptfiguren, als auch die in zweiter Reihe auftretenden Personen sind mit Behutsamkeit ausgearbeitet worden und ergeben einen bunten Reigen unterschiedlicher Charaktere mit all ihren positiven und negativen Eigenheiten, die das Eiland hervorgebracht haben könnte. Sie lässt sie oft in ihrer gälischen Muttersprache zu Wort kommen, was sich manches Mal allerdings als störend für den Lesefluss herausstellt. Kayla ist Mitte Dreißig, über romantische Schwärmereien längst hinaus, eine äußerst bodenständig und warmherzige Frau. Der tägliche Kampf ums Dasein hat sie geprägt, das Leben hier fernab von Städten und Luxus verhätschelt die Menschen nicht. Sie hat Dalziel aus Zuneigung geheiratet, und so denkt sie nicht daran, trotz aller Komplikationen in ihrer Beziehung, das ihrem Mann vor Gott gegebene Versprechen leichtfertig zu brechen. Aber Kayla ahnt nicht, dass Dalziel noch an seiner ersten Frau - seiner großen Liebe - hängt. Zwar bemerkt sie seine Alpträume, doch Dalziel ist verschlossen. Da er sich weigert, mit Kayla darüber zu sprechen, was ihn bewegt, wird der Zustand ihrer Ehe für beide von Tag zu Tag erdrückender. Sie entfernen sich immer mehr voneinander. Hierzu trägt ebenfalls bei, dass Dalziel Kayla gegenüber ein unbeherrschtes und rüdes Verhalten an den Tag legt und auch eifersüchtig auf jede Begegnung mit Brannan reagiert. Erst das Zusammentreffen mit Brannan lässt in Kayla eine Seite erklingen, die fast verstummt gewesen ist. Und Brannan erwidert ihre Liebe mit einer leisen, sinnlichen Intensität. Bei ihm hat Kayla den Eindruck, dass er die Fähigkeit besitzt, in ihr zu lesen wie in einem offenen Buch. Wobei sie damit der Wahrheit ziemlich nahe kommt. Denn Brannan verfügt über eine Art Hellfühligkeit, die ihn die Gefühle der ihn umgebenden Menschen zu spüren vermag. Das ist jedoch der Grund für seine Rastlosigkeit, Bindungen einzugehen ist nicht Teil seiner Natur. Brannan zieht immer dann weiter, bevor er mit den Leuten in seiner Umgebung vertraut wird und bleibt so stets ein Fremder... Die Rückkehr der Wale ist mehr als eine gewöhnliche Liebesgeschichte. Der Roman besticht durch die emotionale Beschreibung eines Landstrichs und seiner Bewohner und lässt Raum für Fantasie und Glaube an die Hoffnung.
Kayla und der geheimnisvolle Fremde
von Bücherfreundin - 20.01.2018
Isabel Morlands Roman Die Rückkehr der Wale erzählt die Geschichte von Kayla, die auf den einsamen und oft rauen Hebriden-Inseln Schottlands lebt. Ihre Ehe mit Daniel befindet sich in einer tiefen Krise, denn Daniel hängt noch zu sehr an seiner ersten verstorbenen Frau und gibt Kayla die Schuld, dass sein Sohn die Inseln verlassen hat. Auch wenn Kayla immer unglücklicher wird, findet sie einfach nicht den Mut und die Kraft einen Neuanfang zu wagen. Da taucht eines Tages ein attraktiver Fremder auf, der Kayla immer mehr in seinen Bann zieht. Er scheint sich nicht nur sehr gut mit den Mythen und der Vergangenheit des Meeres auszukennen, sondern er scheint auch eine besonders Beziehung zu Kayla aufzubauen. Immer stärker fühlt sie sich zu ihm hingezogen und stürzt dadurch immer tiefer in ihr eigenes Gefühlchaos. Schließlich stellt sich die Frage, ob Kayla weiter an ihrer unglücklichen Ehe mit Daniel festhalten soll oder ob sie einen selbst bestimmten Neuanfang wagen soll. Isabel Morland schafft es nicht nur gut, die Gefühle und Unsicherheit von Kayla rüberzubringen, sondern bringt einen die raue Landschaft von Schottland mit seinen alten Traditionen und Mythen sehr schön rüber. Es ist kein klassischer Herz-Schmerz-Liebesroman, sondern eine gelungene Darstellung einer unglücklichen Frau, die begreift, dass sie für ihr eigenes Glück verantwortlich ist.
Eine wunderbar berührende Geschichte
von zauberblume - 10.01.2018
Die Rückkehr der Wale ist eine wunderbare sagenumwobene Geschichte, in der uns die Autorin Isabel Morland auf eine entlegene schottische Insel entführt. Hier lernen wir besondere Menschen und ihre traumhaften und oft tragischen Geschichte kennen. Der Inhalt: Eigentlich wollte Kayla auf dier kleinen abgeschiedenen Hebriden-Insel glücklich werden. Mit ihrem Mann Dalziel betreibt sie hier auf dieser wild romantischen Insel ein Croft. Doch ihre Ehe ist nicht glücklich, immer öfter geraten Kayla und Dalziel im Streit aneinander. Eines Tages taucht ein Fremder auf der Insel auf. Er ist nicht nur sehr attraktiv, sondern teilt auch seine Liebe zur Musik mit Kayla. Außerdem besitzt er noch eine besondere Gabe, die mit dem Meer zu tun hat. Kaylas Gefühle für den Fremden werden immer stärker und das Gerede der Inselbewohner treibt Kayla in einen Zwiespalt. Es scheint eine aussichtslose Situation zu sein..... Mit einem weinenden Auge und viel Fantasie auf ein wunderbares Ende habe ich dieses absolute Traumbuch aus der Hand gelegt. Schon der Prolog hat mit fasziniert und in seinen Bann gezogen. Ich finde mich auf dieser kleinen verträumten Insel wieder, höre das Rauschen der Wellen und spüre den Wind auf meiner Haut. Und ganz in der Ferne höre ich die Laute der Wale und sehe die Robben am Strand. Und alles ist von einer gewissen Mystik umgeben. Man spürt beim Lesen der wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, dass die Autorin die Inseln schon des öftern besucht hat. Ich habe ein tolles Bild vor Augen. Und dann lerne ich eine wunderbare Protagonistin kennen. Kayla macht die viele Arbeit und das harte Leben nichts aus. Doch die Mischstimmung der Eheleute ist förmlich zu spüren. Ich freue mich, dass ich die Verwandlung von Kayla miterleben darf. Ich sehe sie förmlich vor mir, beim Musik machen und beim Singen. Seit der Fremde auf der Insel aufgetaucht ist, beginnt Kayla wieder zu leben. Doch dann ist da ihr Ehemann Dalziel, den die dunklen Schatten der Vergangenheit nicht loslassen und dem Kayla ewige Treue geschworen hat. Die Autorin hat alle Charaktere so wunderbar beschrieben, ich sehe wirklich jeden einzelen vor mir. Und Brannans Verbindung zum Meer ist voller Magie. Und davon liegt auch dann jede Menge in der Luft. Eine wunderbare Liebesgeschichte, die mich wirklich sehr berührt hat. Ich war wirklich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert. Toll fand ich all die gälischen Ausdrücke, die aus der Geschichte etwas ganz besonderes machen. Man fühlt sich wirklich, als wäre man auf der Insel zu Besuch. Das Cover ist auch ein echter Hingucker. So stelle ich mir einen Abend am Strand vor. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.
enttäuschend
von Miss Lila - 07.01.2018
Ein großer Liebesroman um einen geheimnisvollen Fremden von der neuen deutschen Autorin Isabel Morland vor dem grandiosen Hintergrund einer wilden Hebriden-Insel Einst hat Kayla ihren Mann geliebt. Doch immer öfter geraten die beiden in Streit, und Dalziel wird so wütend, dass sie Angst vor ihm hat. Da taucht ein Fremder auf der kleinen, abgeschiedenen Hebriden-Insel auf, über den bald allerhand Gerüchte in Umlauf sind. Auch Kayla ist nach der ersten Begegnung mit Brannan sofort fasziniert von diesem Mann, der ein Geheimnis zu hüten scheint. Ihre eigenen, immer stärker werdenden Gefühle für ihn, aber auch das Gerede der Inselbewohner treiben Kayla mehr und mehr in einen inneren Zwiespalt, aus dem es kaum einen Ausweg zu geben scheint... (Quelle: Knaur Verlag) Meine Meinung: "Die Rückkehr der Wale" von Isabel Morland ist mal wieder der klassische Beweis, dass ich mich von einem wunderschön gestalteten Cover habe leiten lassen. Das ist für mich aber auch das einzig schöne an diesem Buch. Die Geschichte hat mich in keiner Weise gepackt oder angesprochen. Es ging mir auch viel zu langatmig und ausschweifend durch das Buch. Die Geschichte spielt in einer schottischen Kulisse und Thema ist eine unglückliche Ehe. Was soll Kayla tun? Für ihre Beziehung kämpfen oder alles hinwerfen und sich scheiden lassen? Erwähnenswert ist auch, dass man als Leser mit Religion, Aberglaube und Fantasiegeschichten rund um schottische Mythen konfrontiert wird und diese Art der Geschichten mögen muss, sonst ist man hier falsch - ich bin es definitiv. Meiner Meinung wurde zu wenig in die beiden Charaktere investiert, da viel mehr der Focus auf den gerade genannten Themen lag. Daher ist mir die Entwicklung der Beziehung auch nicht ganz eindeutig und einleuchtend. Kayla lebt durchweg in ihrer unglücklichen unbefriedigenden Ehe. Sie ist traurig und bemitleidet sich selbst. Auch zum Ende hin wird es für mich nicht packend, da sich dann auf einmal die Dinge wie von selbst regeln. Für mich war die Geschichte im Gesamten recht unbefriedigend und ich bleibe enttäuscht zurück. Fazit: Die Geschichte klang für mich so viel vielversprechend aber leider konnte sie mich nicht begeistern. Auch die schottischen Mythen und der Aberglaube haben mich eher abgeschreckt und brachten für mich kein zufriedenstellendes Ende der Geschichte.
So seicht wie ein schottischer Gezeitentümpel
von Readaholic - 20.12.2017
"Die Rückkehr der Wale" ist ein klassisches Beispiel dafür, dass ich ein Buch aufgrund des schönen Covers gekauft habe, doch, um es vorweg zu nehmen, das Cover ist auch das Beste am ganzen Buch. Auch der Titel klang verheißungsvoll, allerdings ist mir nicht klar, warum die Autorin gerade diesen Titel gewählt hat, geht es doch nur ganz am Rande um Wale. Die Protagonistin, Kayla, lebt mit ihrem Mann Dalziel auf einer Hebrideninsel im äußersten Norden Schottlands. Sie bewirtschaften eine Croft, ein Inselgehöft. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass Kayla eine Croftersfrau ist, doch scheint sich die Arbeit von selbst zu erledigen, denn nie verrichtet Kayla irgendwelche körperlichen Arbeiten, und wenn von Dalziel die Rede ist, wird meistens auf seinen exzessiven Alkoholkonsum hingewiesen, auch er scheint nicht viel zu arbeiten. Das Hauptthema des Buchs ist Kaylas unglückliche Ehe. Dalziel ist ein durch und durch unsympathischer Mann, der seine Frau ständig kritisiert und vor anderen lächerlich macht, doch Kayla fühlt sich durch ihr Ehegelübde verpflichtet, bei ihm zu bleiben. Als Brannan, ein gutaussehender und sympathischer junger Mann, auf die Insel kommt, ist es sofort um Kayla geschehen. Langsam entspinnt sich zwischen den beiden eine Liebesgeschichte. Sie schwören sich gegenseitig ewige Liebe, doch gibt Brannan ihr von Anfang an zu verstehen, dass er nicht bleiben kann. Der Grund, den er dafür angibt, ist nicht sehr glaubhaft. Überhaupt konnte mich die Liebesgeschichte absolut nicht fesseln. Die erste Hälfte des Buchs ist unglaublich langweilig und ich war mehr als einmal versucht, es einfach wegzulegen. Was mich unglaublich genervt hat, waren die vielen gaelischen Sätze, die grundsätzlich in einer Unterhaltung dem deutschen Satz vorangestellt waren. Was soll das? Wie viele Leserinnen sind der gaelischen Sprache mächtig? Wahrscheinlich nicht eine. Es ist ja vollkommen in Ordnung, den einen oder anderen gaelischen Begriff einzuflechten, um ein wenig Lokalkolorit in die Beschreibungen zu bringen, aber einen gaelischen Sprachkurs hätte ich nicht gebraucht. Die Schilderungen der kargen Insellandschaft und die Hoffnung, dass gegen Schluss noch etwas passiert, was mich für die enervierende Lektüre entschädigt, waren der Grund, weshalb ich es zu Ende gelesen habe. Aber das offene Ende ist genauso frustrierend wie der Rest des Buchs. Alles in allem ist es eine Lektüre, die man wahrhaftig nicht gelesen haben muss.
Wieder mal ein echter "Seufz-Roman"
von HK1951 - 19.12.2017
Dieser Roman ist soooooo schön, dass man aus dem Seufzen gar nicht mehr herauskommt beim Lesen. Hier stimmt einfach alles: die Geschichte ist so bildhaft geschildert, dass man die Atmosphäre wirklich spürt. Den Wind, das Licht, das Meeresrauschen, einfach nur toll. Magisches Licht, die unendliche Weite des Meeres und schroffe Küsten - hier auf der kleinen, abgeschiedenen Hebriden-Insel wollte Kayla einst an der Seite ihres Mannes Dalziel ihr Glück finden. Doch immer öfter geraten die beiden in Streit, und Dalziel wird so wütend, dass sie Angst vor ihm bekommt. Da taucht eines Tages ein Fremder auf, über den bald einiges geredet wird, was Kayla bei ihrer ersten Begegnung mit ihm bestätigt findet: Er ist nicht nur sehr attraktiv und teilt mit ihr die Liebe zur Musik, er scheint auch eine besondere Gabe für alles zu haben, was mit dem Meer zu tun hat. Ihre eigenen, immer stärker werdenden Gefühle für ihn, aber auch das Gerede der Inselbewohner treiben Kayla mehr und mehr in einen inneren Zwiespalt, aus dem es kaum einen Ausweg zu geben scheint. Der Zwiespalt, in dem Kayla sich befindet, wird sehr eindringlich geschildert, man kann sich teilweise auch in sie hineinversetzen und mit ihr leiden, mit ihr leben. Diese Geschichte ist wirklich magisch, sie zieht einen in ihren Bann und ist so fesselnd wie ein Thriller, nur eben auf ganz andere Weise. Solche Bücher sind selten, wirklich wundervoll !
Neuanfang
von dartmaus - 15.12.2017
Das Cover des Buches ist so wunderschön verspielt und romantisch. Einfach nur schön. Inhalt: Kayla führt eigentlich ein gutes Leben zusammen mit ihrem Mann Daziel und dessem Sohn. Doch immer mehr kommt es zu Streitereien zwischen den Beiden. Als dann der gutaussehende Brannan auf der kleinen Insel auftaucht, scheint sich alles zu ändern. Denn Kayla findet zu ihrer alten Stärke zurück. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich vom ersten Moment an gefesselt. Eine wunderschöne, teilweise traurige Geschichte die mich absolut gefangen gehalten hat. Kayla war mir vom ersten Moment an sehr sympathisch. Auch wenn sie sehr unter den Streitereien gelitten hat, hat sie sich zurück ins Leben gekämpft und ihre eigene Stärke zurück gewonnen. Daziel habe ich von Anfang an nicht gemocht. Sein Verhalten Kayla gegenüber war teilweise kaum zum Aushalten. Brannan war mir aber wieder sehr symphatisch. Diese Ausstrahlung konnte man förmlich beim Lesen spüren. Der Schreibstil ist sehr bildlich, so das man sich die einzelnen Szenen und Handlungsorte sehr gut vorstellen kann. Man fühlt sich teilweise direkt auf der Insel. Das ist meiner Meinung nach auch die Stärke der Autorin, die hier nichts dem Zufall überlässt. Alles wird sehr detailliert dargestellt. Auch beim Gefühlsleben der einzelnen Protagonisten gelingt es der Autorin, dem Leser einen sehr guten Eindruck zu vermitteln. Mein Fazit: Im großen und ganzen ein sehr gelungenes Buch, das ich gerne weiterempfehle
Schöne romantische Geschichte
von AnneMF - 07.12.2017
Kayla Gillan lebt mit Mann und ihrem Stiefsohn auf der Hebriden Insel. Hier wollte sie ein glückliches Leben führen. Die Ehe ist nicht mehr glücklich. Kayla bekommt nach immer häufigeren Auseinandersetzungen regelrecht Angst, er könnte ihr etwas antun. Er streitet auch oft mit seinem Sohn. Iain möchte die Insel verlassen um auf dem Festland zu studieren. Keiner gibt nach und der Stolz der Gillan Männer macht Kayla krank. Nach einem heftigen Streit schläft sie auf dem Sofa. Der Gatte geht auf Abstand und träumt nachts von Dämonen. Hat ihre Ehe überhaupt noch Bestand, fragt sie sich. Innere Ruhe findet sie nur bei ihren Spaziergängen an der Bucht. Sie lernt einen attraktiven Fremden kennen, der mit ihr die Liebe zur Musik teilt. Kayla verliebt sich und ihre Gefühle werden erwidert. Sie geben sich dem Rausch der Leidenschaft hin. Können die beiden dem hinterhältigen Gerede der Leute auf der Insel standhalten ? Was wird aus ihrer Ehe? Welches Geheimnis umgibt den Fremden? Isabel Morland hat hier eine schöne romantische Geschichte geschrieben. Diese passt sehr gut in die Gegend. Ich mag Schottland sehr und habe die Insel auch schon besucht. Die Autorin bringt die Geschichte so gut rüber, ich frage mich, ob sie selbst mal dort gelebt hat. Sie beschreibt die Äußeren Hebriden so gut, das kann doch nur jemand, der dort eine Zeitlang gewohnt hat. Ich finde die Kapitel im Buch mit den Leuchttürmen eine gelungene Idee. Bei dem Namen des Sohnes frage ich mich ob es ein Schreibfehler ist, ich kenne nur den schottischen Namen Ian nicht Iain. Ein großes Lob geht an den Coverdesigner(in). Der Leuchtturm und die Sternennacht - einfach passend für die Gegend. Auch im Innern die Kapitel mit einem Leuchtturm finde ich sehr schön.
Ein wundervoller Roman
von Nicis Buchecke - 06.12.2017
Bei diesem Buch hatte das Cover mich direkt für sich eingenommen. Der Klappentext tat dann sein Übriges. Ich habe ein paar Seiten, und damit meine ich um die 20, gebraucht um ich mich in die Geschichte einzufinden. Den Anfang fand ich etwas ungewöhnlich und irritierend, aber im Nachhinein betrachtet ergibt er deutlich einen Sinn. Ich finde die Autorin hat eine grandiose Geschichte erschaffen, die mich bis zur letzten Seite fesseln konnte. Besonders hat mir gefallen, wie sie die Inseln, das Meer und die Legenden um diese beschreibt. Man kann förmlich die Gischt und den Wind im Gesicht beim Lesen spüren. Das durch die Legenden und Inselbewohner eine regelrecht dürstere Stimmung in den passenden Momenten erzeugt wird fand ich großartig. Die Charaktere runden das Gesamtbild perfekt ab. Denn jede Figur hat die nötige Tiefe und seine ganz persönlichen Eigenheiten hauchen der Geschichte Leben ein. Natürlich wurde so auch eine Sympathie oder Antipathie erzeugt. Besonders sympathisch war mir Brannan. Sein Handeln und seine gesamte Art haben mich für ihn eingenommen. Bei Kayla schwankte es etwas, trotz dass sie im Mittelpunkt der Handlung steht kam ich nicht so wirklich an sie ran. Sie war für mich distanziert und unnahbar, ihre Gefühle wurden aber sehr gut dargestellt. Genau kann ich nicht sagen warum sich keine intensive Verbindung zu ihr aufbauen wollte. Absolut unsympathisch, und ich denke das war genau so gewollt, war mir Dalziel. Kaylas Mann verhält sich absolut so,wie man sich einen verbitterten und griesgrämigen Inselbewohner vorstellt. Aber gerade die Vielfalt an Persönlichkeiten gefiel mir sehr. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl zur Gemeinde zu gehören. Die Geschichte ist abgeschlossen und den Schluss könnte man als beendet bezeichnen. Man kann sich aber seine eigenen Gedanken dazu machen und bei mir stellte sich ein Gefühl der Ruhe und Zufriedenheit ein. Isabel Morland hat einen großartigen Roman geschrieben, der die Rauheit der schottischen Inseln und das Leben auf diesen perfekt widerspiegelt. Für mich war es ein wundervolles Leseerlebnis und wer sich gerne an die schottische Küste träumen möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.
Bewegender Liebesroman
von d4rcy - 29.11.2017
Kayla und ihr Ehemann Dalziel streiten immer öfter. Kayla ist unglücklich, einsam und sogar ängstlich - bis ein geheimnisvoller Fremder auf die Insel kommt und nicht nur Kaylas Gefühle durcheinanderbringt, sondern ihr ganzes Leben. Besonders gut gefallen hat mir Isabel Morlands Schreibstil. Feinfühlig und bildreich beschreibt Morland Landschaft und Charaktere. Immer wieder finden gälische Wörter und Phrasen ihren Weg in die Dialoge der Inselbewohner, was anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber letztlich alles ein bisschen authentischer macht und sich gleichzeitig wunderbar in das mystische, sagenumwobene Setting einfügt. Ich wurde fast sofort in das Geschehen hineingezogen und war bis zum Ende gefesselt, vor allem von der wunderschönen Kulisse und den vielen liebenswerten, detailliert beschriebenen Figuren. Auch das Cover ist meiner Meinung nach sehr gelungen und fängt die Stimmung des Romans gut ein. Ein echter Augen- und auch Leseschmaus. Eine gefühlvolle, magische Geschichte, die nicht zu kitschig wird und trotzdem romantisch ist.
Schönes Buch
von Christin - 28.11.2017
Neben dem wirklich schön gestalteten Cover, hatten mich bereits im Vorfeld der Klappentext und die Leseprobe neugierig gemacht. Was hat es mit dem Fremden auf sich, wie wird Kaylas Geschichte weitergehen, was ist mit Gabe??? Fragen über Fragen... Was erwartete mich beim Lesen?! Ein schöner Roman, der sich wirklich gut lesen ließ und eine schöne Geschichte erzählt - eine Geschichte fürs Herz! Die Beschreibungen der Landschaft laden zum Träumen ein. Auch wenn die Geschichte an einigen Stellen etwas langatmig war, handelt es sich hierbei um ein tolles Buch. Wer gerne Liebesgeschichten und Geschichten verschiedener Generationen ließt, ist hiermit sehr gut bedient. Hervorragender Lesestoff für gemütliche Herbstabende!
Eine mystische Liebesgeschichte
von leseratte1310 - 16.11.2017
Das Leben auf den Hebriden ist rau und beschwerlich. Hier bewirtschaften die Gillans ein Croft, doch Geld fehlt an allen Ecken und Kanten . Kaylas Ehe mit Dalziel ist nicht einfach, denn er trauert immer noch seiner früheren Frau nach. Es gibt immer öfter Streit und Kayla fürchtet ihren Mann. Dalziel erwartet von seinem Sohn, dass der in seine Fußstapfen tritt, doch Iain will etwas anderes und verlässt im Streit das Haus. Als eines Tages ein Fremder namens Brannan auftaucht, fühlt sich Kayla gleich zu ihm hingezogen. Brannan ist ungewöhnlich und es gibt Gerede. Kayla sitzt zwischen zwei Stühlen; einerseits zieht sie alles zu Brannan, andererseits ist da die Verantwortung in ihrer Ehe. Dieses ungewöhnlich Buch liest sich wundervoll. Grandios ist die Landschaft beschrieben, die beeindruckend und abweisend sein kann. Auch die Menschen, die in dieser kargen Gegend leben, sind sehr gut und authentisch dargestellt. Sie sind so rau wie die Landschaft, die ihnen ihr Auskommen beschert. Sehr gut gefallen haben mir auch die mystischen Passagen, in den wir die alten Sagen kennenlernen. Kayla hat ihren Mann geliebt, doch das Leben ist hart und er ist grob. Als sein Sohn das Weite sucht, lastet er das Kayla an. Er ist aggressiv und der Alkohol macht alles nicht besser. Kein Wunder, dass sich Kayla von der aufmerksamen Art Brannans angesprochen fühlt. Sie besinnt sich wieder auf sich und ihre Gefühle. Aber kann es eine Zukunft mit ihm geben?. Kaylas Zerrissenheit ist sehr gut spürbar, sie muss eine Entscheidung treffen. Das Ende habe ich so nicht erwartet, aber es ist passend. Man kann diese Buch nicht in eine bestimmte Schublade stecken und ich glaube, dass es auch nicht jedermanns Sache ist. Mir aber hat es sehr gefallen.
Wie im Märchen!
von Ulrike Frey - 11.11.2017
Isabel Morland , Mutter von vier Töchtern, hat Gott sei Dank neben ihrem Beruf als Trainerin und Coach Zeit gefunden, diese wunderbare Geschichte für uns aufzuschreiben. Sie wurde dazu durch ihre zahlreichen Reisen auf entlegene schottische Inseln inspiriert. Auf einer dieser Hebriden-Inseln, im Fischerdorf Leverburgh, gehörend zu Harris, leben wenige in einigen Crofts (Gehöften) und/oder verdienen sich als Fischer ihren Lebensunterhalt. Es verkehrt eine Fähre vom Festland zu diesem Ort. Gesprochen wird hier Gälisch, Schottisch und Englisch. Von den alt eingesessenen Männern werden Neuankömmlinge getestet, die sich niederlassen wollen erst mal darauf, ob sie auf gälisch antworten können. In den Köpfen dieser Menschen sind oft noch die alten Sagen verhaftet, in denen das Meer das Sagen hat. Wer sich versündigt gegen das Meer, der wird seine Stärke zu spüren bekommen. Auch soll es Selkies geben, Robben, die an Land kommen, ihr Fell ablegen und als Menschen leben. Manche Menschen haben das Gefühl, mit den singenden Robben am Strand reden zu können bzw. sie zumindest zu verstehen. Die Hauptprotagonistin des Buches Die Rückkehr der Wale kennt viele dieser Sagen, die ihr ihre Großmutter erzählt hat. Auch kann sie sich in der Nähe der Robben von ihrem Verdruss erholen. Sie hat großen Ärger mit ihrem Mann Dalziel, dessen zweite Frau sie ist. Gibt er ihr doch die Schuld, dass sein Sohn sich mit ihm zerstritten hat und auf Festland gegangen ist, um dort sein Glück zu finden. Eines Tages kommt mit der Fähre ein Fremder auf die Insel. Er ist zurückhaltend, was seinen Ursprungsort angeht und sucht Arbeit. Bei den Männern des Dorfes wird er bald angenommen und hat auch schnell Arbeit. Einzig Dalziel, Kaylas Mann, scheint etwas gegen ihn zu haben. Aber er hat ja gegen alles etwas. - Wie sich bald zeigt, kann er auch nach sieben Jahren Ehe mit Kayla seine glückliche erste Ehe nicht vergessen. Er scheint sein gesamtes Ich zu verlieren, ist ruppig und trinkt. Der Fremde scheint ein besonderes Gespür für alles zu haben, was mit dem Meer zu tun hat. Außerdem liebt er die Musik und den Gesang, genauso wie Kayla, was ihrem Mann wiederum missfällt. Dem missfällt übrigens alles, auch das, was mit Brannan zusammenhängt. Kayla fühlt sich zu diesem attraktiven Mann hingezogen, aber wie sieht das bei ihm aus? Außerdem würde sie ihren Mann Dalziel doch nie hintergehen, das passt nicht zu ihr. Isabel Morland schreibt diese Geschichte so wunderbar, dass ich mich wie ein kleines Mädchen in einem Märchen verlieren konnte. Ja, ich möchte doch so gerne glauben, dass Kayla die Robben verstehen kann. Durch ihre bildreiche Sprache kann ich mich in das Fischerdorf versetzen und sehe alle Beteiligten vor mir. Ich könnte meinen, wenn ich dort wäre, würde ich den Priester Niall, Tormod mit seinem Imbiss, die Lehrerin Ally und Sandra in der Post finden. Und natürlich Donald, der nur an die alten Sagen glaubt und nur mit ihnen lebt - und natürlich mit Whisky. Es ist ein sehr schönes Buch, ich freue mich, es gelesen zu haben und kann es nur weiterempfehlen.
Der Titel verheißt eine andere Geschichte
von Philo - 06.11.2017
Beim Anschauen des Covers sehe ich vor mir die zurückkehrenden Wale auftauchen. Ich kenne dies von vielen Walbeobachtungen, in denen ich mit Spannung aufs Wasser geschaut habe und jedes Auftauchen eines Wales war für mich ein ganz besonderes Erlebnis. Also habe ich mich auf Cover und Titel verlassen, aber außer im Prolog, den ich als Einleitung sehr spannend fand, habe ich im weiteren Verlauf der Geschichte die Wale vermißt. Zwar bietet einer der Fischer für Touristen Walbeobachtungen an, hierüber wird aber leider nichts näheres berichtet. Die Autorin gibt sich viel Mühe, dem Leser die einzelnen Inselbewohner näherzubringen und man kann sich schnell in sie hineindenken, aber viel geschieht nicht, um in der Geschichte Spannung aufzubauen. Im Mittelpunkt steht Kayla, die mit ihrem Mann Dalziel ein Inselgehöft bewirtschaftet. Die Ehe steht nicht zum Besten, und als ein Fremder auf der Insel auftaucht, ist Kayla Feuer und Flamme und scheut sich nicht, ihren Mann zu hintergehen. Es ist keine besonders interessante Liebesgeschichte, so oder so ähnlich gibt es sie zuhauf. Ich fand auf alle Fälle die Erzählung ziemlich langatmig, die ständig eingestreuten Sätze in der Sprache der Inselbewohner unterbrechen den Lesefluß und bei den ständig wiederkehrenden Aye wären etliche weniger besser gewesen. Die Geschichte spielt in einer wunderbaren Landschaft, in der die Menschen der Natur unterworfen sind und sich ihr Leben in einem immer wiederkehrenden Rhythmus abspielt. Sie sind aufeinander angewiesen, und es gelingt der Autorin, sehr eindringlich von dem Zusamengehörigkeits- gefühl, der Kameradschaft, Freundschaft und Hilfsbereitschaft der Inselbewohner zu berichten. Ich hätte mir aber gewünscht, daß die Arbeit der Menschen mehr im Mittelpunkt gestanden hätte und gemäß dem Titel auch den Meeresbewohnern eine größere Aufmerksamkeit zuteil geworden wäre.
Eine Liebesgeschichte, die selbst gar nicht im Mittelpunkt steht
von LM - 02.11.2017
Nach einem heftigen Streit mit Ehemann Dalziel, zieht sich Kayla zurück und stellt ihre gesamte Ehe in Frage, die sie bereits seit einiger Zeit nicht mehr wirklich glücklich macht. Sie lenkt sich mit ihrem alltäglichen Leben auf den schottischen Hebriden ab, bis ein Fremder in der Gemeinde auftaucht und ihr Leben plötzlich auf den Kopf zu stellen scheint. "Die Rückkehr der Wale" beeindruckt mich zunächst mit dem wunderschönen Cover. Der Schreibstil des Buches ist angenehm zu lesen, die Erzählperspektiven wechseln innerhalb der Geschichte mehrfach, wobei immer in der dritten Person erzählt wird. Auch werden durchgehend immer wieder gälische Ausdrücke genutzt, die im Nebensatz aber übersetzt werden. Zugegeben, das ist sicherlich Geschmackssache, ich hätte darauf verzichten können, da dies den Lesefluss manchmal gestört hat. Besonders eindrucksvoll sind für mich aber die Beschreibungen der schottischen Idylle, auch ohne jemals dort gewesen zu sein, kann ich mir die traumhafte Landschaft bildlich vorstellen. Spannend fand ich auch die Erzählungen zu den verschiedenen Sagen der Insel. Das Buch erzählt primär eine Liebesgeschichte zwischen Kayla und dem Fremden, Brannan. Jedoch werden schon zu Beginn des Buches sehr viele Figuren aus der schottischen Gemeinde eingeführt, beinahe jede erhält auch noch eine kurze Nebenhandlung. Mir persönlich waren diese Nebenhandlungen - die häufig auch nur Alltagssituationen darstellen - zu viel, bei den ganzen Inselbewohnern war es schwierig sofort zu überblicken, wer genau welche Rolle spielt. Gleichzeitig mischt sich irgendwie jeder in alles ein, es wird immer über alles und jeden geredet. Zum einen wurde das Buch stellenweise durch diese Nebengeschichten langatmig, aber der wichtigste Punkt hierbei ist, dass die Hauptstory um Kayla und Brannan dadurch einfach viel zu kurz kommt - leider! Denn beide sind sehr sympathische, außergewöhnliche und spannende Figuren, die meiner Meinung nach mehr Erzählzeit hätten bekommen müssen. Während man bei Kayla innerhalb des Buches eine große Veränderung miterlebt, bleibt Brannan weiterhin geheimnisvoll. Die Entstehung ihrer tiefen Liebe geht mir einfach zu schnell, nicht wirklich nachvollziehbar bei den wenigen Begegnungen und Dialogen. Gegen Ende des Buches baut sich nochmals ein toller Spannungsbogen auf, der mich dann aber im weiteren Verlauf absolut enttäuscht hat, genau wie das Ende des Buches selbst. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass es sich die Autorin hier leicht gemacht hat. Insgesamt ist es ein nettes Buch mit einer traumhaft beschriebenen Kulisse, jedoch überzeugt die Handlung nicht ganz. Die Liebesgeschichte, um die es eigentlich geht, steht selbst leider nicht im Mittelpunkt, sodass kaum Emotionen bei mir angekommen sind.
Mystische Welt Schottlands
von cabotcove - 02.11.2017
Bücher mit starken Frauen vor einer imposanten Kulisse erfreuen sich ja immer mehr Beliebtheit - was leider auch dazu führte, dass sich in meinen Augen leider viele Bücher bzw. ihre Geschichten sehr ähneln und man das Gefühl hat "Das habe ich doch schon mal gelesen...", was wirklich schade ist, denn jedes Buch und jede/r Autor/in sollte ja auch die Chance auf viele begeisterte Leser haben..! Daher habe ich viele Bücher des Genres "Frauen-/Liebesroman" auch schon abgebrochen. Hier erhoffte ich mir nun mal etwas Neues, wenn auch in kleinen Teilen... Natürlich hat Isabel Morland mit "Die Rückkehr der Wale" nun auch nicht "das Rad neu erfunden", sprich den "Frauen-/Liebesroman" revolutioniert, aber irgendwie wohnte diesem Buch dann doch ein kleiner Zauber inne... Eine "Magie", die einen durch das Buch trägt; sehr schön. Allein schon das Cover hätte ich darauf aufmerksam gemacht; es ist sehr schön gestaltet und passt auch hervorragend zur Geschichte. Es soll ja Leser geben, die das Buch allein dem Cover nach auswählen - und auch wenn ich nicht zu denen zähle, so ist das doch erwähnenswert, wie ich finde. Die Protagonistin, der wir auf 480 Seiten durch ihr Leben folgen dürfen, heißt Kayla und lebt mit ihrem Mann Dalziel auf einer kleinen, abgeschiedenen Hebriden-Insel. Das Leben hier ist oft so schroff wie die Felsen - und leider wird Dalziel es auch immer öfter... Das führt zu Streit und sogar dazu, dass sich Kayla vor ihm fürchtet... Da taucht eines Tages ein Fremder auf, über den bald einiges geredet wird, was Kayla bei ihrer ersten Begegnung mit ihm bestätigt findet: Er ist nicht nur sehr attraktiv und teilt mit ihr die Liebe zur Musik, er scheint auch eine besondere Gabe für alles zu haben, was mit dem Meer zu tun hat. Ihre eigenen, immer stärker werdenden Gefühle für ihn, aber auch das Gerede der Inselbewohner treiben Kayla mehr und mehr in einen inneren Zwiespalt, aus dem es kaum einen Ausweg zu geben scheint. Kayla¿s Einsamkeit kann man als Leserin sehr gut nachempfinden, da die Autorin sehr anschaulich schreibt. Einerseits ihre unglückliche Ehe, dann die Landschaft, die auch sehr einsam machen kann... Man fühlt mit Kayla und freut sich auch mit ihr, als ihr endlich etwas Schönes wiederfährt. Die Autorin entführt einen in die mystische Welt Schottlands und schreibt so bildhaft, dass man die Szenen fast schon wie einen Film vor sich ablaufen sieht. Hier ist alles mit dabei: Mythen, Sagen, Spannung, Liebe, Hoffnung - mehr kann ein Buch dieses Genres schon fast nicht mehr "leisten"..! Ich vergebe 4,5 Sterne (aufgerundet auf 5) für dieses schöne Buch, das mich gut unterhalten und in eine fremde Welt geführt hat.
Das Meer trifft die Entscheidung
von Miss Norge - 02.11.2017
Der Prolog war schon gleich eindrucksvoll und bewegend geschrieben und ich hatte den Babywal-Retter sofort in mein Herz geschlossen. Er hat sein Leben in die Hand der Natur gelegt und damit riskiert seines zu verlieren um das eines Tieres zu retten. Hier spürte man sofort diese innere Verbundenheit zu den Tieren und der Natur, die sich auch weiterhin durch die Geschichte zieht. Zu Beginn dreht sich die Story um Kayla die mit ihrem Ehemann Dalziel auf den Äußeren Hebriden am Atlantik lebt. Nach einem Streit herrscht zwischen den Beiden Funkstille, bis Brannan die Insel betritt und das eingefahrene Leben von Kayla vollkommen aus den Angeln hebt. Ihre tief verschütteten Gefühle kehren zurück, doch diese will sie sich zuerst nicht eingestehen, bis sie merkt, das auch Brannan eine tiefere Verbindung zu ihr versucht auszubauen. Die Beiden kommen sich immer näher und beginnen eine geheime Affäre. Doch das ist auf der kleinen Insel mit den Bewohnern, wo jeder jeden kennt, nicht so einfach. Durch die Musik und den Gesang öffnet sich auch Kayla immer mehr und verändert sich. Sie wirkt nicht mehr so traurig, blüht auf und geht aus sich heraus. Zu Hause, bei ihrem Mann Dalziel, sind die Gefühle auf der Strecke geblieben, er widmet sich nach harter getaner Arbeit lieber dem Alkohol als seiner Frau und lässt das diese, durch einige derbe Sprüche, auch spüren. Kayla entfernt sich immer mehr von Dalziel, doch bei ihm dauert es sehr lange, bis er die ersten Anzeichen sieht, das ihm die Ehe durch die Finger rinnt. Ally, Kaylas Schwester hält ihr oftmals den Spiegel vor und fragt, wie lange sie dieses unerfüllte und trostlose Leben weiterführen will? Durch das Auftauchen von Brannan und seinen Gefühlen ihr gegenüber, stellt sich Kaylas Leben auf den Kopf und sie sieht, wie schön, befriedigend und tief erfüllend die Liebe zwischen zwei Menschen sein kann. Dies hat sie viel zu lange schon vermisst und verloren geglaubt. Doch wie soll sie Dalziel sagen, das sie sich trennen möchte? Wie wird er es auffassen? Lässt er sie gehen um sich dem neuen Leben zu widmen? Dazu kann ich nur eines schreiben, die Entscheidungen werden getroffen, aber nicht von Menschenhand. Das Ende der Geschichte hat die Autorin so gestaltet das ich als Leserin den Raum für eigene Gedanken und Vorstellungen bekommen habe. Meiner Meinung nach, hätte Isabel Morland es nicht besser enden lassen können. Hier könnte man den Titel Rückkehr der Wale wieder einsetzen und sich vorstellen, wie es enden muss. Ich würde es Kayla und ihrer Patchworkfamilie wünschen. Das Meer trifft die Entscheidung, bringt somit die Wende des Lebens und die Freiheit mit sich. Faszinierend und sehr interessant fand ich zudem die mystisch eingeschobenen Abschnitte, die sich um die Sagen der Insel drehten und hauptsächlich um die Selkies. Selkies sind sog. Robbenmenschen, magische Wesen die als Robben an Land kommen, ihr Fall ablegen und dann zu einem Mensch werden. Fazit Das Cover ist sehr liebevoll und passend zu Titel und Geschichte gestaltet. Ein Liebesroman, der nicht zu übertrieben schnulzig daherkommt, was ich immer sehr schwierig finde, hier das genau Mittelmaß zu treffen. Isabel Morland ist das wunderbar gelungen. Sie hat mit den schrulligen Dorfbewohnern Charaktere erschaffen die bestimmt genauso auf einer der Inseln leben könnten und das Dorfleben beschrieben, wie sein muss. Sehr atmosphärisch und beeindruckend sind die Landschaftsbeschreibungen, die Gewalten der Natur, aber auch deren Schönheit.
Sehnsuchtsort Schottland
von Miss Marple - 29.10.2017
Der Roman besticht durch wunderschöne Landschaftsbeschreibungen der Äußeren Hebriden- rau, karg, vom Atlantik umtost, trotzdem für manchen ein Sehnsuchtsort. Kayla lebt hier mit ihrem Mann Dalziel und ihrem Stiefsohn, der nicht so in das traditionelle Bild seines Vaters von einem Inselbewohner passt. Er möchte hinaus in die Welt und studieren, und so besteht seit einiger Zeit Streit in der Familie. Die Saison des Fischfangs beginnt und ein geheimnisvoller Fremder, der über eine ganz besondere Begabung, mit dem Meer und seinen Bewohnern in Kontakt zu treten, verfügt, lässt sich auf der Insel nieder. Seine äußere Erscheinung und sein Einfühlungsvermögen rütteln bald an Kaylas Grundfesten, ihrem Glauben und ihrem Mann treu zu sein. Die Autorin nimmt ihre Leserinnen mit auf eine Entdeckungsreise zu Sagen und Mythen, zu traditioneller Inselmusik, zu dem schweren und entbehrungsreichen Inselleben, nicht ohne uns durch eine zarte Liebesgeschichte und eine starke Frau zu berühren. Es ist eine Lesereise zur Insel am Rand des Meeres -wie der alte nordische Name besagt oder wie Kayla meint am Rand der Welt , aber nicht am Rand des Leben.
Romantisch
von misery3103 - 24.10.2017
Kayla lebt mit ihrem Mann Dalziel auf der rauen schottischen Insel Harris. Seit ihr Stiefsohn Iain die Insel verlassen hat, um zu studieren, wirft Dalziel ihr vor, den Jungen negativ beeinflusst zu haben, weshalb er mit der Tradition der Familie gebrochen hat. Es kriselt in der Ehe. Als der Fremde Brannan auf die Insel kommt, zu dem sich Kayla sofort hingezogen fühlt, muss sie ihr Leben neu überdenken. Das Buch besticht durch die Beschreibung der rauen Landschaft, die man immer in voller Pracht vor Augen hat. Auch die etwas schrulligen Bewohner der Insel, die ständig über alles auf dem Laufenden sind, schließt man direkt ins Herz. Kaylas lieblose Ehe und das Leben, das sie an der Seite ihres Mannes führt, stimmt einen traurig, so dass man Kayla das neue Glück mit Brannan sehr gönnt. Der Schreibstil ist sehr gut und die Geschichte fesselte mich von der ersten Seite. Der einzige Störfaktor für mich waren die vielen eingestreuten gälischen Ausdrücke in den Unterhaltungen der Bewohner. Dadurch, dass sie direkt im Satz übersetzt wurden, fand ich sie unnötig und störend. Gegen einzelne Ausdrücke hätte ich nichts gehabt, doch in der Häufung störten sie meinen Lesefluss. Eine schöne Liebesgeschichte vor wildromantischer Kulisse. Gerne mehr davon!
Eine große Liebe auf einer schottischen Insel
von Maggi - 24.10.2017
Kayla ist schon seit Jahren mit Dalziel verheiratet, doch immer öfter geraten beide in Streit und plötzlich taucht ein mysteriöser Fremder in ihrem Dorf auf, der Kayla das Gefühl gibt einzigartig zu sein. Als Kayla beginnt Gefühle für den Fremden zu entwickeln, bringt sie das in einen großen Zwiespalt. Diese Buch hat einen unglaublichen Schreibstil. Schon von der ersten Seite war ich begeistert davon wie toll die Stimmung rüber kommt und wie schön die Gegend in Schottland beschrieben wird. Bei so einem schönen Schreibstil würde ich fast alles lesen, aber auch der Inhalt des Buches ist wirklich gut. Zwischendurch hatte ich eine kitschige Liebesgeschichte und ein großes Drama erwartet, doch die Geschichte war ganz anders. Natürlich war sie trotz allem sehr romantisch und auch etwas dramatisch, doch alles wurde sehr gefühlvoll und einfühlsam erzählt. Ich konnte die Personen an jeder Stelle verstehen und fand auch die Personen an sich sympathisch, selbst wenn sie mal einen Fehler gemacht haben. Aber gerade diese Fehler haben die Figuren sehr real und echt gemacht. Die Geschichte an sich hatte zwischendurch sogar etwas magisches und einzelne Fantasyelemente, obwohl es kein Fantasyroman ist. Doch die schottische Mythologie wird gut in die eigentliche Geschichte eingebaut und verleitet einen einfach dazu zu träumen. Aber auch das Leben und die Kultur Schottlands wurde oft in diesem Buch erwähnt, was ich sehr interessant finde, da Schottland ein sehr schönes Land ist. Da hat man in diesem Buch einen tollen Abstecher in diese Land. Als ob man selbst eine Reise macht. Das Einzige, was mich etwas gestört hat was, dass die Personen ständig auf gälisch gesprochen haben und da ich diese Sprach nicht verstehe, konnte ich nur raten, was sie gesagt haben. Da es keine Übersetzung gibt und sehr oft vorkam, hat es doch etwas genervt es googeln zu müssen oder einfach darüber hinweg zu lesen. Zusammengefasst ist das hier einfach ein wundervoller Liebesroman, der einen nach Schottland entführt und nebenbei noch etwas über die Kultur und die Geschichte des Landes erzählt. Die Liebesgeschichte ist zum träumen und ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Es ist traumhaft!
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