Ins Dunkel

Thriller. Originaltitel: Force of Nature. 'rororo Taschenbücher'. 'Aaron Falk'. 'Rowohlt Polaris'. 2.…
Taschenbuch
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Grausamer als die Natur ist nur der Mensch.
Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, organisiert von ihrer Firma, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte.
Tage später kommen nur vier von ihnen zurück.
Aaron Falk, Ermittler … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Ins Dunkel
Autor/en: Jane Harper

ISBN: 3499274736
EAN: 9783499274732
Thriller.
Originaltitel: Force of Nature.
'rororo Taschenbücher'. 'Aaron Falk'. 'Rowohlt Polaris'.
2. Auflage.
Übersetzt von Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Rowohlt Taschenbuch

24. Juli 2018 - kartoniert - 416 Seiten

Beschreibung

Grausamer als die Natur ist nur der Mensch.
Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, organisiert von ihrer Firma, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte.
Tage später kommen nur vier von ihnen zurück.
Aaron Falk, Ermittler der australischen Polizei, muss die vermisste Alice Russell unbedingt finden. Sie ist seine Informantin bei einem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Alice kennt nicht nur die Machenschaften der Firma, sondern auch die dunklen Geheimnisse ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Die Wildnis ist unerbittlich, lange wird Alice hier nicht überleben. Doch die wahre Gefahr droht von ganz anderer Seite ...

Portrait

Jane Harper ist Journalistin beim Herald Sun. Sie lebt in Melbourne. Mit ihrem Erstling «Hitze» gewann sie neben zahlreichen anderen Preisen auch den wichtigsten britischen Krimipreis, den «Gold Dagger». «Hitze» schaffte es auf Platz 1 der Bestsellerliste der Times. Zuletzt wurde sie mit dem Prix Polar für den besten internationalen Thriller ausgezeichnet.

Pressestimmen

Eindringlich, faszinierend und absolut empfehlenswert. Harper ist begnadet darin, Angst und Unbehagen zu erzeugen, und sie zeichnet ein fesselndes Bild einer furchterregenden australischen Landschaft. The Times

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 06.08.2018

Und dann gabs eine mehr
Gesetz der Wildnis: Jane Harper legt mit "Ins Dunkel" nach

Wie frau den Wald hineingeht, kommt sie nicht heraus. In den fiktiven Giralang-Bergen östlich von Melbourne geht es um Leben und Tod, um Vergangenheit und um viel Geld. Fünf Frauen gehen in die Wildnis, der Trecking-Ausflug einer Wirtschaftsprüfungskanzlei zum Teambuilding. Drei Nächte später sind vier der Frauen - zerschunden an Leib und Seele - wiedergefunden, obwohl sie nie am Zielort ankamen. Eine fehlt, die ehrgeizige, ungnädige, eigensinnige Alice Russsell. Ist sie tot? Wenn ja, wer war's? Eine Kollegin, oder doch der Sohn eines Serienmörders, der hier vor zwanzig Jahren in den Bergen sein Unwesen trieb?

Zwei Erzählstränge bringen lange Zeit wenig Licht ins Dunkel von "Force of Nature", wie der Roman im Original heißt. Der eine begleitet im Präsens den Ermittler Aaron Falk und dessen Kollegin Carmen Cooper, die bei der Bundespolizei in der Steuerfahndung arbeiten. Der äußerst zurückhaltende Falk entwickelt eine schüchtern Zuneigung zu Carmen, die kurz davor ist, einen Muskelprotz zu heiraten. Falk ist der Verbindungsmann zu Alice, die für ihn Firmengeheimnisse aus dem Archiv der Kanzlei holen soll, Beweise für eine offenbar seit Jahrzehnten betriebene Handlangerschaft bei schmutzigen Geschäften.

In Rückblenden wird der Marsch der Frauen nacherzählt, ordnungsgemäß mit Cliffhangern gespickt, dennoch der schwächere Part des Romans, weil zu sehr der seit Goldings Klassiker "Der Herr der Fliegen" vielfach bewährten Gruppenbinnendynamik verpflichtet. Auch hätte man gern über das Metier der Wirtschaftsprüfer sachdienliche Hinweise erhalten. Vieles bleibt vage, aber der Sound überzeugt, die Spannung auch. Sehr schnell kommt der Abschied von Umgangsformen, innerhalb kürzester Zeit erfahren die Frauen, wie dünn die Decke der Zivilisation ist.

Jane Harper, 1980 in Manchester geboren und mit und ohne Familie zwischen England und Australien umgezogen, war Redakteurin bei einer Tageszeitung, belegte einen Online-Schreibkurs und brach mit ihrem ersten Manuskript durch. Die Geschichte spielt in einem Kaff im Outback, in Aaron Falks alter Heimat. Dem Debüt "The Dry" ("Hitze", deutsch 2016) war ein kometenhafter Start beschieden, das Buch wurde ein Bestseller, Reese Whitherspoon kaufte die Filmrechte.

Jane Harper hat vielleicht nicht den ganz großen Punch in Sachen Stil, aber Extravaganzen irritieren ein breites Lesepublikum ohnehin nur und stören auf dem Weg zum internationalen Markennamen. Der dürfte jetzt geebnet sein.

hhm

Jane Harper: "Ins Dunkel".

Thriller. Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann.

Rowohlt Polaris Verlag,

Reinbek 2018.

416 S., br.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.

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Spannender Thriller mit überraschendem Ende
von Brina88 - 24.12.2018
Alice Russell verschwindet in der australischen Wildnis, während eines organisierten Ausflugs ihrer Firma. Fünf Frauen, Alice und vier Kolleginnen, starteten zusammen, nur die anderen vier kamen zurück. Das Unternehmen, in dem Alice arbeitet, wird wegen Geldwäsche verdächtigt. Der Ermittler Aaron Falk muss herausfinden, was mit ihrer Informantin, Alice Russell, in der australischen Wildnis passiert ist. Er benötigt dringend Informationen von Alice, um das Unternehmen, in dem sie arbeitet, der Geldwäsche zu überführen. Wird er Alice rechtzeitig finden? Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Es war von Anfang bis Ende spannend geschrieben und es ließ sich angenehm und unkompliziert lesen. Super fand ich, dass immer abwechselnd ein Kapitel in der Gegenwart spielt und ein Kapitel nach und nach schildert, was während des Ausflugs passiert ist. Das Ende war sehr überraschend. Bis dahin ließ sich nicht wirklich erraten, was mit Alice passiert ist und ob sie noch lebt oder bereits tot ist. Das Cover hat mir gut gefallen und es ist passend zum Buch. Alles in allem kann ich das Buch weiterempfehlen. Es ist definitiv einen Kauf wert.
Atmosphärisch dunkel
von Gisel - 12.10.2018
Bei einer Teambildungsmaßnahme im australischen Busch geht etwas ganz gewaltig schief, und eine der Teilnehmerinnen kehrt nicht mehr zurück. Aaron Falk und seine Kollegin von der australischen Polizei müssen die vermisste Alice unbedingt finden, denn sie war seine Informantin bei ihrem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Die anderen vier Frauen aus ihrem Team berichten, dass Alice sich auf eigene Faust allein durch den Busch schlagen wollte, entgegen der Absprachen untereinander. Ob Alice wohl noch lebend aufgefunden werden kann? Was ist wohl mit Alice passiert? Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass die Vermisste keine einfache Frau ist. Sie kannte sowohl die dunklen Machenschaften ihrer Firma wie auch die dunklen Geheimnisse ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Dabei konnte sie recht skrupellos ihre Ziele verfolgen. Beliebt war sie überhaupt nicht. Aber sind die Kolleginnen bei der Teambildungsmaßnahme wirklich so geradlinig, wie sie es vorgeben, oder haben sie auch das eine oder andere Geheimnis, das sie auf keinen Fall preisgeben wollen? Aus dieser Geheimniskrämerei lebt das Buch, in zwei Zeitschienen werden die Ereignisse während der Suche nach Alice wie auch während der Wanderung durch den Busch abwechselnd aufgerollt. Ich kenne den ersten Teil der Reihe um Aaron und Carmen nicht, doch die Geschichte ist in sich selbst abgeschlossen, man kann sie gut für sich allein lesen. Bezeichnend für diesen Band ist die düstere Stimmung, in der dieser Krimi spielt, sowohl von den Ereignissen her wie auch von der Befindlichkeit der Frauen. Sehr schnell taucht der Leser ein in die Situation der Frauen und erlebt mit ihnen die scheinbar ausweglose Situation, die Verzweiflung, in der sie sich schnell wiederfinden. Mir fehlte dennoch ein wenig die Spannung, zumindest im größten Teil der Erzählung. Deswegen möchte ich diesem Krimi vier von fünf Sternen geben und empfehle das Buch gerne weiter.
Gänsehaut und Nervenkitzel
von Webervogel - 03.10.2018
Jane Harpers Thriller "Ins Dunkel" handelt von einem Team-Incentive, das fürchterlich schief geht. Zehn Mitarbeiter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BaileyTennants werden, nach Geschlechtern getrennt, für vier Tage auf unterschiedlichen Trekking-Routen durch das australische Giralang-Massiv geschickt. Die Männer kommen noch vor der vereinbarten Zeit am gemeinsamen Ankunftspunkt an, doch von ihren fünf Kolleginnen fehlt jede Spur - noch stundenlang. Schließlich erreichen auch die Frauen ihr Ziel, doch sie sind in einem desolaten Zustand - und nur noch zu viert Wo ist Alice Russell? Davon handelt "Ins Dunkel". Gleich der Prolog stellt klar: "Später waren sich die vier Frauen nur in zwei Dingen einig. Erstens: Niemand hatte gesehen, wie die Wildnis Alice Russell verschluckte. Und zweitens: Alice hatte eine so scharfe Zunge, dass man sich daran schneiden konnte." Bald sucht die örtliche Polizei nach der Vermissten, doch nicht nur die. Auch die Kollegen von der Steuerfahndung helfen bei den Ermittlungen. Denn Alice Russell sollte als geheime Informantin dazu beitragen, dunklen Machenschaften von BaileyTennants auf die Spur zu kommen. Steht ihr Verschwinden in irgendeinem Zusammenhang damit? Die Tatsache, dass vor 20 Jahren ein Massenmörder sein Unwesen im Giralang-Massiv getrieben hat, tut es ja sicherlich nicht - oder? Autorin Harper lässt ihre Leser lange im Dunkeln tappen, während diese wiederum die zunächst noch fünf Frauen auf ihrem Trekking-Trip ins Dunkel begleiten. Kapitelweise wechseln sich die Schilderungen über den Ablauf des Trips und die Ermittlungen des Polizisten Aaron Falk und seiner Kollegin ab. Die Gruppendynamik während des Teamevents und die mühsame Suchaktion in der Romangegenwart lassen einen dabei kaum zu Atem kommen. Vieles scheint möglich, doch was ist wirklich passiert? "Ins Dunkel" ist ein atmosphärisch dichter, immens gekonnt geschriebener Thriller, den ich in kürzester Zeit verschlungen habe. Es ist bereits das zweite Buch, in dem Jane Harper ihren Federal Agent Aaron Falk ermitteln lässt. Dabei lässt es sich bestens ohne Vorkenntnisse lesen, macht aber großen Appetit auf ihren Erstling. Harper konzentriert sich auf eine noch überschaubare Anzahl von Figuren, in deren Seelenleben sie einige Einblicke gibt. Die Charakterstudien werden von Kapitel zu Kapitel komplexer und verlieren sich doch nicht in irrelevanten Details. Die psychische Ausnahmesituation der verirrten Frauen ist fast am eigenen Leib zu spüren, die Spannung flacht zu keinem Zeitpunkt ab. Jedem Thriller-Liebhaber nur zu empfehlen - vielleicht aber nicht gerade als Lektüre während eines Wanderwochenendes oder Team-Incentives. Wobei das den Abenteuer-Faktor sicherlich erhöhen würde.
Was eine Ausnahmesituation aus uns macht
von yesterday - 03.10.2018
Dieser Thriller entwickelt seine Spannung weniger aus einem klassischen Mord oder einer Gräueltat heraus sondern vielmehr aus der intensiven Betrachtung menschlicher Gefühle in extremen Situationen. Eine Gruppe von fünf Frauen wandert (gezwungenermaßen) durch den australischen Urwald. Während langsam aber sicher immer mehr Kleinigkeiten in ihrem Plan scheitern, erlebt der Leser den langsamen Verfall von höflichem, engagiertem Verhalten hin zu nackter Panik ums Überleben. Was die Sache noch pikanter macht: die fünf sind keine homogene Freundinnen-Gruppe, sondern Arbeitskolleginnen, somit besteht noch eine Hierarchie zwischen ihnen, die zwar etwas verschwimmt, je länger sie unterwegs sind, aber unterschwellig immer Bestand hat. Sie müssen sich ja noch in die Augen sehen können, wenn sie aus dem Dschungel herauskommen Auch wenn grobe Punkte der Geschichte schon vorher zu erraten sind, ist der Thriller so gut geschrieben, dass man die Abschnitte (die gegen Ende deutlich kürzer werden) nur so verschlingt. Die kleinen Schwächen fallen nicht so sehr ins Gewicht, vielmehr beschäftigt man sich nebenbei noch mit einigen Fragen. "Was, wenn mir das passieren würde?" "Wie würde ich mich gegenüber verhalten?" "Würde ich abwarten oder versuchen einen Weg zu finden?" "Wie viel Mut hätte ich tatsächlich in einer fast ausweglosen Situation?" Hinten auf dem Buchcover steht ganz oben ein Satz: "Grausamer als die Natur ist nur der Mensch." Das ist soweit keine Überraschung, dennoch fasst er das Buch eigentlich sehr gut zusammen und zeigt schon, wo der Fokus liegt. Es ist keine blutrünstige Grausamkeit im Spiel, sondern in erster Linie psychische, verbale. Und die kann viel schlimmer sein. "Ins Dunkel" ist der zweite Teil der Serie um Polizist Aaron Falk aus Melbourne.
Unter Biestern
von dj79 - 28.09.2018
Vielleicht hat jeder von uns schon einmal wahrgenommen, was passiert, wenn zu viele Frauen ohne den ausgleichenden Spirit von ein paar Herren über einen längeren Zeitraum mit einander auskommen müssen, vielleicht in einer Mädels-Clique während der Schulzeit oder im beruflichen Alltag in vom weiblichen Geschlecht dominierten Abteilungen. Wenn es gut läuft, gibt es nur hin und wieder Differenzen, andernfalls zicken sie sich richtig an. Genau dies sollte wohl bei BaileyTennants vermieden werden, indem man mit abwechselnder Besetzung jedes Jahr Survival-Trails mit Mitarbeitern und Führungskräften als Teambuilding-Maßnahme durchgeführt hat. Die aktuelle Besetzung, ein Damen- und ein Herrenteam, soll nun innerhalb von drei Tagen den Mirror Falls Trail im Giralang-Massiv absolvieren. Das Herrenteam erreicht das vereinbarte Ziel termingerecht. Von den fünf gestarteten Damen kommen Tage später schwer gezeichnet nur vier wieder zurück. Alice bleibt im Wald verschwunden. "Ins Dunkel" beschreibt in zwei sich abwechselnden Handlungssträngen die Wanderung in die Katastrophe. Dabei begleiten wir einerseits Jill, Bree, Beth, Lauren und Alice auf ihrem beschwerlichen Weg und auf der anderen Seite die örtliche Polizei bei der Suche nach Alice, sowie den Ermittler Aaron Falk und seine Partnerin Carmen, die eigentlich aus anderen Gründen an BaileyTennants interessiert sind. Die fünf Damen waren mir allesamt unsympathisch. Ich kam an keine so richtig heran, konnte mich auch mit keiner identifizieren. Am wenigsten mochte ich Alice. Warum das so war, steht auch gleich im ersten Absatz: "Alice hatte eine so scharfe Zunge, dass man sich daran schneiden konnte." Aaron Falk wirkte hier ein wenig fehl am Platz, weil das, was hauptsächlich zu ermitteln war, nämlich das Verbleiben von Alice, nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fiel. Trotzdem hat er die lokalen Behörden bestmöglich unterstützt. Durch den Erkenntnisgewinn über Eltern-Kind-Beziehungen ist es ihm gelungen, in seinem eigenen Leben ein Stück mehr Ordnung zu bringen. Am besten hat mir Carmen gefallen. Ihre natürliche und rücksichtsvolle Art hat mich direkt angesprochen. Sie ist die perfekte Ergänzung zu Aaron im Dienst. Im Privaten hat sie immer ein offenes Ohr für ihn. Zudem ist sich Carmen auch nicht zu schade, ihrem Partner mit einem Tritt in den Hintern auf den richtigen Weg zu verhelfen. Wenn man davon absieht, dass "Ins Dunkel" eher ein Abenteuerroman mit Thrillerelementen ist und dass für einen richtigen Thriller die Spannung zu spät anschwillt, hat mir das Buch ganz gut gefallen. Als Leser war ich lange Zeit ganz im Dunklen unterwegs. Ich hätte mir gewünscht, mit einer Ahnung auf den Holzweg gelockt zu werden. Als mir dann sehr spät klar wurde, worauf das Ganze hinaus läuft, war es auch genau so.
Eine fesselnde Geschichte
von scarlett59 - 15.09.2018
Zum Inhalt: Im Rahmen eines Teamtrainings machen sich fünf Frauen auf eine Wanderung durch den australischen Busch. Am Ziel kommen nur vier der Frauen mit großer Verspätung wieder an und können nicht erklären, wo die fünfte abgeblieben ist Meine Meinung: Die Autorin erzählt die Geschichte in zwei Strängen, zum einen ausgehend vom Ziel der Wanderung fortlaufend mit der Suchaktion, zum anderen rückblickend vom Start der Wanderung aus. Diese beiden Zeitebenen werden abwechselnd erzählt. Und obwohl es so klingt, war es für mich als Leser nie verwirrend, sondern hat im Gegenteil zum Spannungsaufbau beigetragen. Gerade die Geschehnisse auf der Wanderung werden durch das Setting in der Abgeschiedenheit des australischen Busches noch beängstigender. Das Buch wird u.a. mit "Grausamer als die Natur ist nur der Mensch" beworben und so spielen auch zwischenmenschliche Konflikte eine tragende Rolle. Recht blass bleiben die Ermittler und geraten fast zu Randfiguren, was aber der Spannung keinen Abbruch getan hat. Fazit: eine fesselnde Geschichte, die ich innerhalb von 24 Stunden ausgelesen habe
Licht ins Dunkel
von gagamaus - 14.09.2018
Licht ins Dunkel muss Aaron Falk in einem Fall, bei dem anfangs noch nicht klar ist, ob es wirklich ein Verbrechen gibt, oder ob es sich nur um eine vermisste Person handelt. Alice nimmt an einer teambildenden Abenteuer- Tour durch den Busch Teil. Als einzige kehrt sie aber nicht in die Zivilisation zurück. Das ist verdächtig, da sie eine verdeckte Informantin der Polizei war. Falk ermittelt also. Wie im ersten Band war ich total begeistert vom Erzählstil der Autorin. Sie schreibt auf eine sehr eindringliche und gut lesbare Art und Weise. Ein Markenzeichen von ihr ist es auch, die Rückblenden in vergangenes Geschehen unvermittelt in einer art Flashbacks einzubauen, durch die der Lesefluss nie unterbrochen sonder die Spannung nur weiter angeheizt wird. Der Plot ist sehr spannend und logisch und hat sowohl Aha-Momente als auch ein tolles Finale. Auch im zweiten Band kann mich Jane Harper auf ganzer Linie überzeugen.
Verloren in der Wildnis
von Ann Bee - 04.09.2018
Eine Firma veranstaltet eine Teambuilding-Maßnahme: je fünf Frauen und Männer, tätig auf unterschiedlichen Hierarchieebenen, wandern mehrere Tage durch den australischen Wald. Das geht gehörig schief: Die Frauengruppe verläuft sich und kommt schließlich nur zu viert zurück. Was ist passiert, und wo ist Alice Russell? Die Erzählung findet dabei auf zwei verschiedenen Zeitebenen statt: Zum einen die Suche nach Alice, an der Aaron Falk und seine Partnerin beteiligt sind. Hat Alice Verschwinden vielleicht etwas mit den Unterlagen zu tun, die sie den Ermittlern geben wollte - und die die Firma schwer belasten? Oder vielleicht sogar mit dem Sohn eines Serienmörders, der in der Gegend vor Jahren sein Unwesen trieb? Gleichzeitig gibt es immer abwechselnd mit den Kapiteln, die die Suche nach Alice schildern, Rückblenden zur Wanderung der Frauen. Diese Kapitel haben mir sehr gut gefallen. Die Autorin versteht es, ein immer komplexeres Bild der Charaktere und ihrer Beziehungen zueinander zu zeichnen. Der Thriller bietet hier ein großartiges Psychogramm einer Gruppe, die mehr und mehr unter Stress gerät, bis die Masken fallen und die Emotionen hoch kochen. Die Erzählung dieser Wanderung fand ich wahnsinnig spannend, auch ganz ohne Schockeffekte. Allerdings wird man durch die Struktur der abwechselnden Zeitebenen immer wieder aus dem Geschehen herausgerissen. Die Story der Ermittlung wiederum, und auch die Ermittler selbst, blieben für mich etwas farblos. Dennoch ein Pageturner - 3,5 Sterne.
von Endlose Seiten - 03.09.2018
Worum geht's? Im Rahmen einer Teambuilding-Übung begeben sich fünf Frauen in den australischen Busch. Als sie eines Morgens feststellen, dass eine von ihnen spurlos verschwunden ist, kehren sie zurück und verständigen die Polizei. Aaron Falk hilft bei den Ermittlungen, da die Vermisste seine Informantin war und erkennt schnell, dass hinter dem mysteriösen Verschwinden viel mehr steckt, als er dachte. Wird es Falk gelingen, die verschollene Frau zu finden? Meine Meinung 'Ins Dunkel' ist der zweite Band der 'Aaron Falk ermittelt'-Reihe von Autorin Jane Harper. Ich wollte den Thriller lesen, weil das Cover sehr geheimnisvoll aussah und der Klappentext mich neugierig gemacht hat. Die Geschichte besteht aus zwei Handlungssträngen. Der eine befasst sich mit den Ermittlungen und der Suche nach der vermissten Frau und spielt in der Gegenwart. Der andere schildert, wie es zum plötzlichen Verschwinden kam und was während des Wanderns passiert ist und spielt somit in der Vergangenheit. Die beiden Stränge bilden eine Art Countdown, da es zum Ende des Buches immer klarer wird, was geschehen ist. Da die Spannung erst gegen Ende einsetzt, hat dies zufolge, dass die Entwicklung der Geschichte bis zu diesem Punkt eher schleppend verläuft. Der Autorin ist es aber meiner Meinung nach gelungen, die Leserschaft ordentlich zu verwirren. Ich musste ständig rätseln, was passiert sein könnte und habe mir beim Lesen verschiedene Szenarien ausgemalt. Darüber hinaus hat mir die düstere Atmosphäre des australischen Waldes gefallen. Überall lauert die Gefahr und man muss aufpassen, wohin man tritt. Zu den Figuren konnte ich allerdings keinen Bezug herstellen. Bei den fünf Frauen merkt man sofort, dass sie überhaupt keine Lust auf die Wanderung haben und sich gegenseitig nicht besonders leiden können, was sie in meinen Augen unsympathisch macht. Über Aaron Falk erfährt man genauso wenig wie über alle anderen Charaktere, was meiner Meinung dazu führte, dass ich zu keinem von ihnen eine Verbindung aufbauen konnte. Fazit Auch wenn die Geschichte erst am Ende des Buches richtig spannend wird und die Figuren mich nicht überzeugen konnten, ist mir die Lust an Harpes 'Hitze', dem Vorgänger von 'Ins Dunkel', nicht vergangen. Ich habe viele gute Kritiken über den ersten Band gelesen und könnte noch ein bisschen vom australischen Flair vertragen.
Spannender Thriller mit Grusel-Momenten
von Sandra8811 - 02.09.2018
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich habe von einigen Bekannten gehört, dass ihnen das Buch sehr gut gefallen hat. Dann musste ich es natürlich auch lesen. Cover: Der dunkle Wald bzw. die Wildnis auf dem Cover sieht etwas gruselig aus. Für mich war dadurch gleich das Thema des Buches klar. Ich finde das Cover großartig! Inhalt: Achtung, ich würde nicht den Klappentext des Buches lesen, der verrät eigentlich schon zu viel! Ich versuche in meiner Zusammenfassung nicht so viel zu spoilern wie der Original-Klappentext: Eine Firma organisiert als Teambuilding-Maßnahme Wanderungen durch den australischen Busch. Eine Männer- und eine Frauengruppe sollen um die Wette durch die Wildnis marschieren. Die Männergruppe ist pünktlich, die Frauengruppe kommt mit einer Person weniger 6 Std. verspätet an. Die Frauen sehen furchtbar aus und es ist unklar, ob Alice - die vermisste Kollegin - den Weg alleine durch die Wildnis findet, zumal es in diesem Gebiet mal einen berühmten Massenmörder gab, der Frauen umgebracht hat. Handlung und Thematik: Riskante Teambuilding-Maßnahmen sind ja mehr und mehr am Kommen. Ich hielt noch nie viel davon und wurde durch das Lesen des Buches überzeugt, dass ich sowas nie machen möchte ;-) Allein im Wald ist es schon sehr gruselig Charaktere: Aaron Falk ist Federal Agent und sehr bemüht, den Fall aufzuklären. Seine logische Denkweise hat mir sehr gefallen. Carmen Cooper, Falks Partnerin war mir auch direkt sympathisch, da sie wie Falk einen kühlen Kopf bewahrt hat. Schreibstil: Jane Harper hat es schnell geschafft, die gruselige Stimmung des Buches auf mich zu übertragen. Ihr Schreibstil sorgte stellenweise echt für richtige Grusel-Momente. Die Kapitellängen waren ideal, man konnte das Buch eigentlich nie weglegen, weil man sich immer dachte "eins geht noch". Die Story wurde in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, die Wanderung der Frauen ab dem ersten Tag und die Untersuchungen der Polizei bezüglich der Vermissten Alice. Die Autorin hat die Zusammenführung ideal gelöst und am Schluss wurde es dadurch nochmal richtig spannend. Persönliche Gesamtbewertung: Ein Buch das mich sehr gefesselt hat! Absolute Leseempfehlung für Thriller-Fans! Ein paar Grusel-Momente waren auch dabei und man wusste eigentlich nie genau auf was es sich hinauslaufen wird (vorausgesetzt man hat den Klappentext nicht gelesen, das hab ich gottseidank erst danach gemacht).
Spannung in der australischen Wildnis
von mannomania - 31.08.2018
Ins Dunkel von Jane Harper Ein Thriller mit 402 Seiten und 35 Kapiteln aus dem Hause rowohlt Zum Inhalt: Während eines Wanderausfluges von 5 Frauen (allesamt Kolleginnen) in den australischen Busch verschwindet eine junge Frau spurlos. Wie es scheint, hat jede ein eigenes Geheimnis... Der Ermittler Aaron Falk und seine Kollegin müssen im Fall der vermissten Alice Russel ermitteln. Was genau ist wirklich geschehen? Der Leser wird im Buch mit zwei Geschehnissen konfrontiert. Zum Einen erfährt er über die Wanderung und ihrer Geschehnisse und zum Anderen stehen die Ermittlungen von Falk im Vordergrund. Nach und nach kommt ein Stück Wahrheit heraus, womit der Fall die Spannung wahnsinnig aufbaut. Auch für Naturliebhaber ist Interessantes aus der australischen Wildnis beschrieben. Fazit: Es gibt einige Überraschungen und Ereignisse in dieser Geschichte. Das Buch ist flüssig und fesselnd geschrieben und so mitreißend, daß man es immer weiter lesen muß, damit man weiß, wie Alles zum Ende kommt. Das Cover ist wirklich passend zur Geschichte gewählt, dann dunkel entpuppen sich sonderbare Geheimnisse. Alles in Allem ein Thriller, den ich als sehr empfehlenswert gerne weiterempfehle! Danke an vorablesen.de für diesen tollen Buchgewinn!
Spannende und sehr atmosphärische Geschichte
von Ameland - 28.08.2018
Eine Firma organisiert als teambildende Maßnahme eine mehrtätige Tour durch den australischen Busch. In der Frauengruppe befindet sich auch Alice, die der Steuerfahndung belastendes Material besorgen soll, denn die Firma steht unter dem Verdacht der Geldwäsche im großen Stil. Ausgerechnet sie wird am Ende der Tour vermisst. Dies ist der zweite Fall mit dem Steuerfahnder Falk und seiner Kollegin. Man muss den ersten Fall aber nicht gelesen haben, um dieses Buch zu verstehen. Es ist mal ein ganz anderer Ansatz die Ermittlungen von Steuerfahndern vornehmen zu lassen. Aufgrund einiger Pannen kommt es im Verlauf der Wanderung zu Auseinandersetzungen, was bei den unterschiedlichen Charakteren, die in der Firma auch verschiedenen Hierarchiestufen angehören, kein Wunder ist. Aber nicht nur in der Frauengruppe kann man einen Verdächtigen vermuten; auch diverse andere Figuren kommen dafür in Frage. Der Erzählstil ist brillant. Die Autorin versteht es mit ihren Worten Atmosphäre zu schaffen. Ich meinte den Wasserfall zu hören, die Undurchdringlichkeit des Urwaldes zu sehen und das Lauernde zu spüren. Die Geschichte hat zwei Zeitebenen - die Gegenwart mit dem Ermittlerteam und rückblickend wird die Wanderung der Frauen Tag für Tag beschrieben. Die Kapitel sind recht kurz und enden gemeinerweise teilweise mit einem Cliffhanger, so dass man sich gezwungen sieht, weiter zu lesen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe mir direkt Band 1 besorgt. Lediglich der doch geringe Anteil der Ermittler an der Aufklärung hat mich irritiert.
atmosphärisch aufgeladener Thriller
von Anonym - 27.08.2018
Inhalt: Fünf Frauen gehen in den Wald, aber nur vier kommen wieder raus. Was ist geschehen? Aaron Falk, Ermittler der australischen Polizei macht sich Sorgen. Alice ist eine Informantin in einem seiner Fälle. Sie soll wichtige Formulare ihrer Firma an ihn weiterreichen, damit er diese des Steuerbetrugs überführen kann. Nun ist Alice verschwunden. Gemeinsam mit seiner Partnerin Carmen macht er sich auf an den Ort des Geschehens. Die vier anderen Frauen, alle ebenfalls Mitarbeiter dieser Firma, scheinen ein Geheimnis zu hüten. Um Alice zu finden, gilt es diese Geheimnisse zu lüften. Wertung: In ihrem zweiten Buch beschreibt Jane Harper die tiefe Finsternis und die geheimnisvolle Wirkung der australischen Wälder. Der Leser wird durch ihre Beschreibungen direkt in eine feuchte, dunkle und mystische Atmosphäre hineingesetzt. Durch diese ist die psychische Anspannung eines jeden Teilnehmers der Exkursion noch deutlicher zu spüren. Der Aufbau des Buches in Gegenwart und Rückblenden ist vorteilhaft. Die Rückblenden dienen dazu, dem Leser die einzelnen Persönlichkeiten vorzustellen und das Geschehen während der Wanderung darzulegen. Dabei baut die Autorin einen gelungenen Spannungsbogen auf. Die Zwistigkeiten und Hintergründe einer jeder Charaktere lassen jeden als verdächtig erscheinen. Zum Ende hin gibt es allerdings einige Ungereimtheiten. Es bleiben Fragen offen. Auch das Eingebundene Telefonat ergibt keinen Sinn. Es gibt also für das nächste Werk von Jane Harper noch Potential nach oben. Alice ist eine unsympathische Person, die heraussticht durch ihre Unfreundlichkeit und Feistheit. Dadurch ist sie natürlich unbeliebt. Und jeder könnte sie loswerden wollen. Falk scheint ein Workaholic zu sein. Er ist Single und nicht gerade glücklich, wie mir scheint. Gemeinsam mit Carmen ist er bestrebt den Willen von "Oben" beizukommen. Allerdings nicht ohne Skrupel. Er geht bei seinen Befragungen einfühlsam vor und versucht auch zu helfen. Jane Harper hat einen angenehmen Schreibstil. Man stolpert nicht über Fremdwörter und der Satzbau ist einfach gehalten. Ideal zum Einfachmalweglesen und entspannen. Ihre Wortwahl ist atmosphärisch, genau wie die Handlung. Das Cover hätte anders nicht sein dürfen. Es spiegelt genau die Atmosphäre des Waldes dar. Dicht, düster, feucht, unendlich, geheimnisvoll und mysteriös. Fazit: "Ins Dunkel" ist ein Buch für jeden Abenteurer und Liebhaber von Spannung. Ein Buch , was einem gut aus dem Alltag holt und in eine andere Welt beamt.
Australische Wildnis
von monski1 - 26.08.2018
Nachdem ich bereits Jane Harpers Debütroman Hitze schon wirklich genossen hatte, konnte mich auch der zweite Teil ihrer Reihe um den Ermittler Aaron Falk begeistern. Im Buch Ins Dunkel befinden wir uns diesmal nicht in Falks Heimatstadt, sondern in einem australischen Wander-/Berggebiet. Fünf Frauen unternehmen einen Firmenausflug, der über drei Tage einer vorgegebenen Route mit Übernachtungen folgen soll. Als die Gruppe Frauen dann aber vom vorgegegebenen Weg abkommt und sich verläuft kommt es in der Gruppe zu Streit und Unstimmigkeiten. Als die Frauengruppe Tage nach dem vereinbarten Datum auftaucht, ist sie nur noch zu viert. Alice, eine der vier Frauen ist verschwunden. An dieser Stelle kommt Aaron Falk ins Spiel, denn dieser braucht Alice dringend, da sie ihm Informationen über Korruption in ihrer Firma liefern sollte. Natürlich kommt es ihm dabei auch komisch vor, dass Alice ausgerechnet auf einem Firmentrip verschwindet, bei dem auch ihre Chefin dabei ist, gegen die sie ihm Informationen liefern soll. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn Alice Überlebenschancen in der Wildnis schwinden mit jedem Tag. Ich fand Jane Harpers Schreibstil in dem Buch mal wieder echt klasse. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, die kurzen Kapitel verleiten dazu immer weiterzulesen. Die zwei Zeitstränge, die wechselnd den Trip der Frauengruppe und die Ermittlung von Falk nach Alice Verschwinden erzählen, steuern beide in solcher Art auf das Finale zu, dass die Spannung garantiert ist. Das Ende hatte ich zwar anders erwartet, war aber dennoch mit der Auflösung sehr zufrieden. Falk ist ein, wie ich finde sehr sympatischer Ermittler, der irgendwie echt wirkt. Einen Stern ziehe ich dennoch ab, da ich finde, dass das Buch im mittleren Teil dann doch etwas hätte gekürzt werden können. Da ist mir dann zeitweise doch etwas zu wenig passiert. Alles in allem jedoch ein tolles Buch. Die Optik des Buches ist übrigens einfach nur toll und passt unglaublich gut zum Inhalt. Da hat man auch noch was fürs Auge. Klare Kaufempfehlung!
Absolut atmosphärisch
von WELLING.111 - 19.08.2018
Ermittler Aaron Falk von der australischen Polizei ist einem Unternehmen auf der Spur, das Geldwäsche betreibt. Als Informantin dient ihm die Mitarbeiterin des Unternehmens Alice Russel. Doch kurz bevor sie als Zeugin aussagen soll, nimmt sie noch an einer Wanderung durch den australischen Busch teil, der von der besagten Firma organisiert wird. Gemeinsam mit vier weiteren Kolleginnen sollen sie lediglich mit einer Karte und einem Kompass ausgerüstet ihren Weg finden. Allerdings verschwindet Alice spurlos und plötzlich steht Aaron Falk vor einem ganz anderen Fall, denn er muss Alice dringend finden, sonst verliert er seine Hauptzeugin. Allein im australischen Busch überleben ist gefährlich, doch scheinbar haben auch ihre Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war, so manch ein Geheimnis. Meine Meinung Allein das düstere Cover weckte bereits meine Aufmerksamkeit und der Klappentext ist so spannend, dass die Neugier auf den Thriller stieg. Schon der Einstieg mit dem Prolog ließ mich auf spannende Lesestunden hoffen, die ich dann auch durchaus erhalten habe. Jane Harper schreibt direkt, flüssig und sehr einnehmend und schnell befindet man sich mitten in der australischen Wildnis. Womit mich die Autorin aber wirklich fesseln konnte, ist dieser langsame, aber immer atmosphärischer wirkende Aufbau des Thrillers. Man fühlte sich hier direkt vor Ort versetzt und die beschriebene Umgebung sorgte zusätzlich für Gänsehaut. Gelungen ist auch der Aufbau des Thrillers, denn hier wird abwechselnd erzählt, mal verfolgt man die Ermittlungen Aaron Falks in der Gegenwart, mal bekommt man in Rückblenden durch die vier zurückgekehrten Kolleginnen erzählt, was wirklich geschehen ist. Das sorgt dafür, dass man innerhalb des Thrillers seine eigenen Theorien aufbauen kann, die aber doch immer wieder in die Irre führen. Denn in diesem Thriller hat doch jede der Frauen Geheimnisse, welche sich erst so nach und nach auflösen. Was hier allerdings schnell klar wird, ist, dass die vermisste Alice nicht unbedingt eine Sympathieträgerin ist. Jede einzelne der Frauen hätte hier durchaus Gründe gehabt, Alice verschwinden zu lassen. All das ist sehr gut aufeinander aufgebaut, durchdacht und spannend mitzuverfolgen und absolut logisch. Was mir hier besonders gut gefallen hat, sind die Rückblenden des Thrillers, die mir auch wesentlich spannender vorkamen, als die aktuellen Ermittlungen. Mit diesen Rückblenden schafft es die Autorin den Leser mitten ins Geschehen zu setzen. Ich war regelrecht live dabei und habe die Frauen begleitet und ich muss sagen, dass hier manches unheimlich wirkte. Die Autorin knüpft natürlich auch noch eine spannende Geschichte zum Busch mit ein, die noch obendrauf für ein wenig gruselige Atmosphäre sorgte. Erzählt wird das ganze durch einen personellen Erzähler in dritter Person allerdings aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Zum einen ist man bei den Ermittlungen Falks dabei, zum anderen begleitet man jede der vier übrigen Frauen bei dem Geschehen. Aaron Falk ist ein sympathischer Ermittler, der allerdings noch an seiner eigenen Vergangenheit zu knabbern hat und immer wieder wird klar, dass auch er sein Päckchen zu tragen hat. Seine Kollegin, die hier noch eher eine Randfigur bleibt, scheint ihn aber durchaus zu durchschauen und ich bin hier auf die Entwicklung dieser Charaktere in weiteren Bänden sehr gespannt. Die Damen der Firma, die an der Wanderung teilgenommen haben, waren alle lange Zeit undurchschaubar. Doch je mehr sie in Gedanken oder bei den Vernehmungen mit Falk von sich Preis gaben, desto klarer wurden die Bilder von ihnen. So richtig sympathisch wurde mir dabei keine, selbst oder gerade die verschwundene Alice nicht. Mein Fazit Wie bereits erwähnt, bin ich absolut begeistert von der Atmosphäre, die Jane Harper hier entwickelt. Mit wenigen, aber gekonnten Worten versetzt sie den Leser mitten in den australischen Busch und lässt dabei miträtseln, was nun wirklich geschehen ist. Ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung, was denn nun wirklich passiert ist und war dadurch umso überraschter, als ich die Auflösung las. Ermittler Falk und seine Kollegin sind ein gelungenes Team, das neugierig auf weitere Fälle macht. Leseempfehlung!
Zickenkrieg in der australischen Wildnis
von Readaholic - 18.08.2018
Als Teambuilding-Maßnahme werden 5 Frauen und 5 Männer einer australischen Firma übers Wochenende nur mit Kompass und Taschenlampe bewaffnet in die Wildnis geschickt. Die Männer- und Frauengruppen sind getrennt unterwegs. Die Männer kommen nach ein paar Tagen pünktlich zum Treffpunkt zurück, von den Frauen fehlt zunächst jede Spur. Als sie endlich eintreffen, fehlt eine von ihnen, Alice Russell. Wie sich herausstellt, ist Alice Informantin der Polizei, die der Firma wegen Geldwäschegeschäften auf der Schliche ist. Alice soll den Ermittlern Kopien von Verträgen liefern, mit denen sie die Firma überführen könnten. Akribisch wird die Wanderung der Frauen durch den Dschungel erzählt. Bald kommen die fünf vom Weg ab und der Leser erfährt, dass es gewaltige Spannungen untereinander gibt, die zum Teil schon Jahrzehnte alt sind. Es bleibt nicht bei verbalen Auseinandersetzungen, die Aggressionen entladen sich sogar in Handgreiflichkeiten. Alice, die aus privaten Gründen so schnell wie möglich zurück nach Melbourne will, hält es in der Gruppe nicht mehr aus und bricht allein auf. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen wird sie tagelang nicht gefunden. Die Presse stürzt sich auf den Fall, denn Alice verschwand in einem Gebiet, in dem vor Jahren mehrere junge Frauen ermordet wurden. Zwar ist der damalige Täter nicht mehr am Leben, doch sein Sohn gilt als verschollen. Hat er womöglich Alice auf dem Gewissen? Eigentlich ist das Thema durchaus spannend, doch dass jeder noch so kleine Schritt der Frauen im Detail beschrieben wird, zieht den Roman unnötig in die Länge, so dass streckenweise die Spannung verloren geht. Auch die vielen Nebenschauplätze haben mich gestört. Insgesamt kein schlechter Krimi, aber ich hatte mir mehr davon versprochen.
Spannendes aus Australien
von adel69 - 12.08.2018
Die Handlung: Die fünf Frauen Alice, Jill, Lauren, Beth und Bree sind Arbeitskolleginnen. Anlässlich einer Teambuilding-Maßnahme sollen sie einige Tage im australischen Dschungel eine Wanderung machen. Sie haben nur Kompass und Landkarte bei sich und pirschen von Camp zu Camp. In jedem der Camps gibt es Lebensmittel, die eine warme Mahlzeit versprechen, sowie ein Nachtlager. Allerdings gibt es Konflikte zwischen den Frauen. Immer wieder kommen Spannungen auf. Spannungen gibt es auch zwischen Beth und Bree, die Zwillingsschwestern sind. Einmal verirren sich die Frauen, dann verlieren sie einen wichtigen Gegenstand, den sie benötigen, um ihre Lebensmittel warm zubereiten zu können. Und auf einmal ist Alice verschwunden. Die vier anderen Frauen kommen verspätet am vereinbarten Treffpunkt an. Wo Alice ist, wissen sie nicht. Die Ermittler Aaron Falk und Carmen suchen nach ihr. Hat sie sich verirrt - oder ist sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Meine Meinung: Das Buch hat mich interessiert, nicht nur weil ich selbst schon Australien besucht habe, sondern weil die Leseprobe total spannend war. Als Leserin wollte ich unbedingt wissen, was mit Alice passiert ist. Sie wirkt selbstbewusst, anfangs nicht unsympathisch - aber sie versucht, wie sich im Laufe der Wanderung zeigt, oft ihren Willen durchzusetzen. Als Leser verfolgt man mit Spannung die Wanderung der fünf Frauen und ihre Konflikte - und parallel dazu die Ermittlungen der Polizei. Die Ermittler fragen Personen, die Alice kennen. Nicht nur die vier Frauen, die mit ihr zusammen wanderten, sondern auch Arbeitskollegen und weiterer Personen, beispielsweise Alices Tochter Margot. Die Spannung des Buches baut sich so nach und nach auf, je mehr man liest. Sie wird erzeugt durch die parallel laufenden Handlungen - die Frauen im Dschungel und die Polizisten, die nach Alice suchen. Und man rätselt selbst als Leserin, was mit Alice passiert sein könnte. Die Auflösung ist für mich überraschend und logisch nachvollziehbar. Gut finde ich auch, dass es sich hier um keinen "blutigen" Thriller/Krimi handelt. Dieses Buch hat mich gut unterhalten. Es ist spannend und ich empfehle es mit fünf Sternen weiter.
Grandios spannend- ich konnte es nicht aus der Hand legen
von Lovelytesting - 11.08.2018
Ins Dunkel von Jane Harper Grausamer als die Natur ist nur der Mensch Zum Inhalt: Es sollte ein netter Ausflug unter Kollegen sein. Ein Teambuilding- Ausflug nur mit Kompass, Karte und bequemen Wanderschuhen. Fünf Kolleginnen machen starten eine Wanderung durch den Australischen Busch. Doch Tage später kommen nur vier Frauen am verabredeten Zielpunkt an. Verspätet, verletzt und ausgelaugt. Was ist passiert und wo ist Alice Russel? Die Vermisstensuche ruft Aaron Falk auf den Plan, Ermittler bei der australischen Polizei. Alice ist für ihn keine Unbekannte, denn sie ist eine wichtige Informantin in einer aktuellen Ermittlung, die ausgerechnet die Firma betrifft, die den Ausflug organisiert hat. Alice kennt alle Geheimnisse und Machenschaften der Firma und der ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs ist. Aber die Zeit läuft, denn die Wildnis ist brutal und Alice wird nicht lange überleben. Doch die schlimmste Gefahr ist nicht die Natur Der Klappentext dieses Buches hat mich vom ersten Augenblick an angesprochen. Eine Story, die mit einer amüsanten Wanderung beginnen soll und sich für die Beteiligten zu einem Albtraum entwickelt. Mir war nicht klar, dass es sich bei dem Roman von Jane Harper um den zweiten Band einer Reihe von Ermittler Falk handelt. Jane Harper hat bereits mit ihrem ersten Roman "Hitze" einen riesigen Erfolg gefeiert und "Ins Dunkel" führt Falk wieder in spannende Ermittlungen. Die Handlung wechselt zwischen zwei Zeitebenen. Der Leser erfährt den Beginn des Ausfluges und alle Einzelheiten, die die Kolleginnen auf der Wanderung erleben. Zwischendurch erfolgen immer wieder Zeitwechsel in die Gegenwart und zu Aaron Falk, der zusammen mit seiner Kollegin nach Alice Russel suchen lässt. Die Geschichten lassen kein Geheimnis über alle Beteiligten, die Ermittler oder die Machenschaften der Firma offen und es werden äußerst unerwartete Geheimnisse ans Licht gefördert. Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein. Von Karrierefrauen, der Chefin bis hin zur verschüchterten Kollegin aus dem Archiv bietet "Ins Dunkel" eine farbenfrohe Palette verschiedenster und spannender Charaktere. Der Leser erfährt einiges Persönliches von Aaron Falk und seiner eigenen Verbindung zu Wanderungen. Es macht ihn verletzlich und sympathisch. Der Verlauf der Geschichte und der Vermisstensuche ist überaus spannend geschrieben. Es ist nie klar, was genau passiert ist, sodass man die ganzen 413 Seiten mitfiebern kann. Obwohl ich noch kein Buch dieser Autorin zuvor gelesen habe, hat es mich gefesselt und mir atemberaubend spannende Stunden beschert. Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der eine Affinität zu Wanderungen oder insgesamt für Spannung besitzt. Dieses Buch lässt das Herz vor Adrenalin höher schlagen und löst am Ende alle losen Fäden geschickt auf. Von mir gäbe es sechs Sterne, wenn es nicht nur fünf in meiner Skala geben würde. ISBN 978-3499-2747-32 Rowohlt Taschenbuch Verlag 413 Seiten Erschienen 24.Juli 2018
Sehr atmosphärischer Thriller
von anushka - 07.08.2018
Es soll eine Teambuilding-Maßnahme sein. Fünf Frauen und fünf Männer einer großen Firma sollen sich für drei Tage durch den australischen Busch schlagen, das Männerteam gegen das Frauenteam. Doch die Frauen sind nicht zum verabredeten Zeitpunkt am Zielpunkt. Als sie endlich auftauchen, fehlt eine von ihnen, Alice Russell. Das brisante daran: Alice hat kurz zuvor Unterlagen der Firma an die Steuerfahndung weitergegeben. Also wird auch Aaron Falk zum Fall hinzugezogen und gemeinsam mit seiner Kollegin beginnt er den Wettlauf gegen die Zeit, um Alice noch lebend zu finden. Ich kenne den Vorgängerband um Aaron Falk nicht, deswegen kannte ich die Autorin und ihren Stil auch noch nicht. Ins Dunkel ist jedoch auch sehr gut alleinstehend lesbar, auch wenn immer wieder kleine Verweise auf vorherige Ereignisse fallen. Diese stören aber nicht, sondern machen eher neugierig auf den Vorgängerband. Ich hatte aber nicht das Gefühl, Information für das Verständnis dieses zweiten Bands zu vermissen. Ins Dunkel war für mich ein sehr atmosphärischer Thriller. Das eher trockene Thema der Wirtschaftsspionage verknüpft die Autorin mit sehr plastischen Beschreibungen des australischen Dschungels und seiner Gefahren. Zudem ergänzt sie die Geschichte um einen weiteren Aspekt, der die Handlung noch um einiges unheimlicher machte. Zwischenzeitlich war die Stimmung für mich sehr unheimlich (ich lese allerdings nur noch eher selten Thriller) und das völlig ohne Blutvergießen oder brutale Szenen und auch die teils sehr lebensfeindliche australische Tierwelt wurde nicht übermäßig strapaziert. Viel von der Stimmung wurde einfach nur über die Atmosphäre und die plastische Schilderung der Einsamkeit, Hilflosigkeit und zunehmenden Verzweiflung von survival-technisch völlig unerfahrenen Frauen transportiert. Die Handlung wird abwechselnd geschildert aus Sicht des Polizisten Aaron Falk, der versucht, das Geschehen zu rekonstruieren, und durch Rückblenden zum tatsächlichen Geschehen, das chronologisch geschildert wird, bis sich die beiden Stränge kurz vor dem Ende endlich treffen. Dramaturgisch war das schon richtig filmreif und auch sonst ließ das Buch immer wieder filmtaugliche Szenen vor dem geistigen Auge entstehen. Die Auflösung fand ich passend, plausibel und bis zum Schluss durchaus überraschend und nicht actionmäßig überdreht. Die Autorin hat einen flüssigen Erzählstil, der nicht aufhält und die Spannung durchweg hochhält und der sich gut und schnell wegliest . Das Buch ist sicher nichts, über das man im Anschluss noch lange nachdenkt oder viel Diskussionsbedarf hat. Dafür ist es aber gute und spannende Unterhaltung, das von psychologischer Spannung lebt und sich angenehm von der Masse im Thrillerbereich abhebt.
Spannend!
von Anonym - 31.07.2018
Zwei Teams einer Firma erkunden auf einer Wanderung den australischen Busch. Männer und Frauen sind getrennt unterwegs. Am Ende fehlt Alice aus dem Frauenteam. Sie ist die Informantin von Aaron Falk, einem Ermittler, dem sie undercover dabei helfen soll, kriminelle Machenschaften in der Firma aufzudecken. Wird es Alice gelingen, lebend aus dem Urwald herauszufinden?  Das Buch ist sehr spannend aufgebaut. Vor allem der ständige Perspektivenwechsel aus der Sicht der fünf Frauen und des Ermittlers Falk, schafft einen hohen Spannungsbogen und gibt dem Leser zugleich wichtige Informationen an die Hand, da man die Geschichte aus unterschiedlichen Standpunkten serviert bekommt. Der Schreibstil ist äußerst fesselnd und man mag den Roman gar nicht mehr weglegen. Die latenten Gefahren im Busch haben mir so manchen Schauer über den Rücken gejagt. Ein durch und durch spannender Thriller, der für so manchen Nervenkitzel sorgt.
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