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Plädoyer für die Intellektuellen als Taschenbuch
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Plädoyer für die Intellektuellen

Interviews, Artikel, Reden 1950-1973. 'rororo Taschenbücher'. 'Gesammelte Werke in Einzelausgaben, Politische…
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Dieser Band enthält die politischen Schriften und Reden Sartres aus der Nachkriegszeit bis in die frühen siebziger Jahre. Als engagierter Publizist, Philosoph und Schriftsteller verbindet Sartre die tagespolitische Intervention mit philosophischer Re … weiterlesen
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Plädoyer für die Intellektuellen als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Plädoyer für die Intellektuellen
Autor/en: Jean-Paul Sartre

ISBN: 3499127385
EAN: 9783499127380
Interviews, Artikel, Reden 1950-1973.
'rororo Taschenbücher'. 'Gesammelte Werke in Einzelausgaben, Politische Schriften'.
Übersetzt von Eva Groepler
Rowohlt Taschenbuch

2. Oktober 1995 - kartoniert - 512 Seiten

Beschreibung

Dieser Band enthält die politischen Schriften und Reden Sartres aus der Nachkriegszeit bis in die frühen siebziger Jahre. Als engagierter Publizist, Philosoph und Schriftsteller verbindet Sartre die tagespolitische Intervention mit philosophischer Reflexion. Er radikalisierte frühere Positionen und bricht mit anderen. Seine politischen Kapitel des 20. Jahrhunderts des 20. Jahrhunderts: Kalter Krieg und atomare Bedrohung, "realsozialistische" Diktatur und Entkolonialisisierung, Vietnamkrieg und Nahostkonflikt. Viele Texte waren bisher schwer zugänglich, die meisten erscheinen in neuer Übersetzung.

Portrait

Geboren am 21.06.1905, wuchs er nach dem frühen Tod seines Vaters im Jahre 1906 bis zur Wiederheirat seiner Mutter im Jahre 1917 bei seinen Großeltern Schweitzer in Paris auf. 1929, vor seiner Agrégation in Philosophie, lernte er seine Lebensgefährtin Simone de Beauvoir kennen, mit der er eine unkonventionelle Bindung einging, die für viele zu einem emanzipatorischen Vorbild wurde. 1931-1937 war er Gymnasiallehrer in Philosophie in Le Havre und Laon und 1937-1944 in Paris. 1933 Stipendiat des Institut Français in Berlin, wo er sich mit der Philosophie Husserls auseinandersetzte.
<trenner>Am 2.9.1939 wurde er eingezogen und geriet 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft, aus der er 1941 mit gefälschten Entlassungspapieren entkam. Noch 1943 wurde unter deutscher Besatzung sein erstes Theaterstück «Die Fliegen» aufgeführt; im selben Jahr erschien sein philosophisches Hauptwerk «Das Sein und das Nichts». Unmittelbar nach dem Krieg wurde Sartres Philosophie unter dem journalistischen Schlagwort «Existenzialismus»zu einem modischen Bezugspunkt der Revolte gegen bürgerliche Lebensformen. 1964 lehnte er die Annahme des Nobelpreises ab.
<trenner>Zahlreiche Reisen führten ihn in die USA, die UdSSR, nach China, Haiti, Kuba, Brasilien, Nordafrika, Schwarzafrika, Israel, Japan und in fast alle Länder Europas. Er traf sich mit Roosevelt, Chruschtschow, Mao Tse-tung, Castro, Che Guevara, Tito, Kubitschek, Nasser, Eschkol. Sartre starb am 15.4.1980 in Paris. Auszeichnungen: Prix du Roman populiste für «Le mur» (1940); Nobelpreis für Literatur (1964, abgelehnt); Ehrendoktor der Universität Jerusalem (1976).

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