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Wider das Unrecht

Die Affäre Henri Martin. 'rororo Taschenbücher'.
Taschenbuch
1951 wird der französische Matrose Henri Martin von einem Kriegsgericht zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt, weil er Flugblätter gegen den frazösischen Indochinakrieg verfaßt und verbreitet hatte. Jean-Paul Sartre beteiligt sich an der Kampagne zu se … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Wider das Unrecht
Autor/en: Jean-Paul Sartre, Hervé Bazin, Marc Beigbeder, Jean-Marie Domenach, Francis Jeanson

ISBN: 3499150964
EAN: 9783499150968
Die Affäre Henri Martin.
'rororo Taschenbücher'.
Übersetzt von Eva Moldenhauer
Rowohlt Taschenbuch

3. März 1983 - kartoniert - 288 Seiten

Beschreibung

1951 wird der französische Matrose Henri Martin von einem Kriegsgericht zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt, weil er Flugblätter gegen den frazösischen Indochinakrieg verfaßt und verbreitet hatte. Jean-Paul Sartre beteiligt sich an der Kampagne zu seiner Freilassung und veröffentlicht 1953 eine Dokumentation, die er in äußerst brillanter, oft sarkastischer Weise kommentiert. Weit über den zeitgeschichtlichen Informationsweg hinausgehend, <trenner>ist Sartres Kommentar ein an Karl Kraus erinnerndes Modell für die schonungslose Demaskierung der Verlogenheit eines juristischen Herrschaftsjargons und für ein die öffentliche Meinung aufrüttelndes intellektuelles Engagement, dessen einzige Waffe die verhöhnende Entlarvung offizieller Texte ist.

Portrait

Geboren am 21.06.1905, wuchs er nach dem frühen Tod seines Vaters im Jahre 1906 bis zur Wiederheirat seiner Mutter im Jahre 1917 bei seinen Großeltern Schweitzer in Paris auf. 1929, vor seiner Agrégation in Philosophie, lernte er seine Lebensgefährtin Simone de Beauvoir kennen, mit der er eine unkonventionelle Bindung einging, die für viele zu einem emanzipatorischen Vorbild wurde. 1931-1937 war er Gymnasiallehrer in Philosophie in Le Havre und Laon und 1937-1944 in Paris. 1933 Stipendiat des Institut Français in Berlin, wo er sich mit der Philosophie Husserls auseinandersetzte.
Am 02.09.1939 wurde er eingezogen und geriet 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft, aus der er 1941 mit gefälschten Entlassungspapieren entkam. Noch 1943 wurde unter deutscher Besatzung sein erstes Theaterstück «Die Fliegen» aufgeführt; im selben Jahr erschien sein philosophisches Hauptwerk «Das Sein und das Nichts». Unmittelbar nach dem Krieg wurde Sartres Philosophie unter dem journalistischen Schlagwort «Existenzialismus»zu einem modischen Bezugspunkt der Revolte gegen bürgerliche Lebensformen. 1964 lehnte er die Annahme des Nobelpreises ab. Zahlreiche Reisen führten ihn in die USA, die UdSSR, nach China, Haiti, Kuba, Brasilien, Nordafrika, Schwarzafrika, Israel, Japan und in fast alle Länder Europas. Er traf sich mit Roosevelt, Chruschtschow, Mao Tse-tung, Castro, Che Guevara, Tito, Kubitschek, Nasser, Eschkol. Sartre starb am 15.4.1980 in Paris.
Auszeichnungen: Prix du Roman populiste für «Le mur» (1940); Nobelpreis für Literatur (1964, abgelehnt); Ehrendoktor der Universität Jerusalem (1976).

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