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Robinson der Jüngere, zur angenehmen und nützlichen Unterhaltung für Kinder als Taschenbuch
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Robinson der Jüngere, zur angenehmen und nützlichen Unterhaltung für Kinder

Zur angenehmen und nützlichen Unterhaltung für Kinder. 'Reclam Universal-Bibliothek'.
Taschenbuch
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Robinson der Jüngere, zur angenehmen und nützlichen Unterhaltung für Kinder als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Robinson der Jüngere, zur angenehmen und nützlichen Unterhaltung für Kinder
Autor/en: Joachim Heinrich Campe

ISBN: 315007665X
EAN: 9783150076651
Zur angenehmen und nützlichen Unterhaltung für Kinder.
'Reclam Universal-Bibliothek'.
Herausgegeben von Alwin Binder, Heinrich Richartz
Reclam Philipp Jun.

1. Januar 2000 - kartoniert - 429 Seiten

Portrait

Joachim Heinrich Campe, 29. 6. 1746 Deensen bei Holzminden - 22. 10. 1818 Braunschweig.
Der Sohn eines Kaufmanns (der auf seinen Adelstitel verzichtet hatte) und einer Pfarrerstochter besuchte die Klosterschule in Holzminden (1760-65) und studierte dann ev. Theologie und Philosophie in Helmstedt (1765-68) und Halle (1768-69). Er arbeitete abwechselnd als Hauslehrer (u. a. bei der Familie Humboldt) und Prediger, bis er sich für die aufgeklärte Pädagogik entschied: 1776 Educationsrath am Dessauer Philanthropinum, 1777 Leiter der Anstalt, 1778-83 Leiter einer eigenen Erziehungsanstalt bei Hamburg, 1786-1805 Schulrat in Braunschweig und Leiter der Braunschweigischen Schulbuchhandlung. 1789 reiste er mit Wilhelm v. Humboldt nach Paris und äußerte in seinen Briefen aus Paris seine Sympathien für die Revolution; 1792 erhielt er die Ehrenbürgerschaft der Französischen Republik. In der napoleonischen Ära war er Braunschweigischer Deputierter in Kassel, der Hauptstadt des Königreichs Westfalen. Sein Werk umfasst zahlreiche pädagogischen Werke, Kinder- und Jugendschriften, ein großes Wörterbuch und andere sprachwissenschaftliche Arbeiten (v. a. zur 'Sprachreinigung'). Großen Erfolg hatte er mit seiner Robinson-Bearbeitung.


In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.

Pressestimmen

Eine für die Geschichte der Kinderliteratur wichtige Edition eines ungemein erfolgreichen Buches.
Hessischer Rundfunk


Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung vom 20.04.1998

1779
Joachim Heinrich Campe "Robinson der Jüngere"

Daniel Defoe, hinten im Dunkel der Zeit für uns hier, schrieb wunderbare Romane, etwa die "Moll Flanders" von 1722 oder die "Roxana" von 1724; sein erster Roman, nach realen Tagebüchern, die ihm vorlagen, war der "Robinson Crusoe" von 1719, den Rousseau allen Heranwachsenden zu lesen geben wollte. Joachim Heinrich Campe, aus Deensen bei Holzminden, in jungen Jahren Hauslehrer der Humboldts in Berlin, Prediger, Lehrer, Schulrat, später berühmt durch sein fünfbändiges großes deutsches Wörterbuch, befolgte in seinen Hamburger Jahren (er hatte dort eine eigne Schule gegründet, deren Direktor er war, davor hatte er am Philanthropinum in Dessau unterrichtet) Rousseaus Rat und brachte 1779 den ersten, ein Jahr darauf den zweiten Band einer mehr als Defoes Original erbaulich-spannenden Bearbeitung von dessen Buch heraus, "Robinson der Jüngere". Und es war dieses Buch, das dann sehr bald überall in Europa übersetzt und den Knaben zu lesen gegeben wurde, weit öfter als das auch nicht unverbreitete Original - ganze Generationen wurden auf diese Art zu Männern gemacht, die heimlich auf Inseln zu Hause sind und dort auf Gott und die eigene Kraft bauen, mit dem lieben Freitag dabei, aber ohne jede Ahnung davon, wir beherzt und jenseits aller lehrbaren Moral sich die schöne Moll Flanders beim richtigen Defoe auf dem Markt der Begierden und Waren schlägt, oder wie sich die noch schönere Roxana durchs Festlandleben liebt, durch die Kanäle Venedigs hindurch bis in die Betten der Könige hinein. Eine Roxana, eine Moll Flanders möchte man allen Heranwachsenden doch eher wünschen als einen Robinson, sagt man sich dann - ein Glück, daß Robinson dahinten weit auf dieser blöden Insel lebt, Gott behalte ihn dort, Freitag inbegriffen. Noch diese Frage vielleicht: Was hat er eigentlich gemacht, wenn ihn die Lüste packten, Robinson? Und spätestens dann, wenn der lesende Knabe sich das fragt, ist er reif für die wahre Erziehung des Herzens, durch Molly, durch Roxana. (Joachim Heinrich Campe: "Robinson der Jüngere. Zur angenehmen und nützlichen Unterhaltung für Kinder". Reclam Verlag, Stuttgart 1981. 427 S., br., 15,- DM.) R.V.

© Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt.

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