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Wilder Winter als Taschenbuch
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Wilder Winter

Ein Hap & Leonard-Roman. Originaltitel: Savage Season. Taschenbuch.
Taschenbuch
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Hap Collins: weiß, hetero, Kriegsdienstverweigerer.

Leonard Pine: schwarz, schwul, Vietnamveteran.

Der Auftakt zur Kult-Krimi-Reihe HAP & LEONARD von Autor Joe R. Lansdale
Dieses Taschenbuch ist auch verfügbar als:
Taschenbuch

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Wilder Winter als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Wilder Winter
Autor/en: Joe R. Lansdale

ISBN: 3965090003
EAN: 9783965090002
Ein Hap & Leonard-Roman.
Originaltitel: Savage Season.
Taschenbuch.
Übersetzt von Richard Betzenbichler, Katrin Mrugalla
Golkonda Verlag

7. Juni 2019 - kartoniert - 235 Seiten

Beschreibung

Die beiden ungleichen Freunde haben schon bessere Tage gesehen und schlagen sich mit Gelegenheitsjobs auf den Rosenfeldern von Texas durch. Eines schönen Wintermorgens tauchen Haps Ex-Frau Trudy und ein paar Kumpels aus den 60er Jahren auf, die den bewaffneten Kampf gegen das Establishment wiederbeleben wollen.

Das Startkapital dazu liegt angeblich im Sabine River: eine Million Dollar aus einem schiefgelaufenen Bankraub. Hap ist in der Gegend aufgewachsen und soll bei der Suche helfen. Doch die Zeiten haben sich geändert, und auch ehemaligen Revolutionären sitzt mittlerweile das Hemd näher als die Hose. So bewahrheitet sich bald das, was Leonard von Anfang an klar war: Wo Trudy ist, gibt's Ärger. Es wird ein wilder Winter.

Portrait

Joe R. Lansdale gehört mit zahlreichen Romanen und Erzählbänden zu den Stars der amerikanischen Kriminalliteratur. Er wurde mit dem American Mystery Award, dem British Fantasy Award und viermal mit dem Preis der Horror Writers of America ausgezeichnet. »Kahlschlag« stand zwei Monate lang auf der Krimibestenliste von Arte und ZEIT. »Gauklersommer« platzierte sich von Oktober 2011 bis Januar 2012 vier Monate lang durchgängig auf der Krimibestenliste.

Pressestimmen

"Neon-Bikini-Killer, Alt-Hippies und Zynismus, wie True Detective ihn nicht besser hinkriegt: Hap & Leonard ist die Fernsehüberraschung 2016."
Christian Alt, puls

"Eine Serie wie ihre Hauptfiguren: cool, unkonventionelle, etwas sperrig, aber mit ganz viel Herz!"
Christian Hanisch, quotometer.de

"Dieser vielschichtige Autor hat mit der Hap & Leonard-Reihe eine Krimiserie geschrieben, die ihresgleichen sucht. Witzige Sätze und absurde Dialoge gibt es am laufenden Band. Schräger Humor und zwei vom Pech verfolgte Ermittler, die man einfach mögen muss." (Kamikaze Radio, 06.06.2019)

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Bewertungen unserer Kunden
Wilder Winter, ein Krimi mit Wurzeln in den 60ern
von Gelinde - 14.06.2019
Wilder Winter, von Joe R. Lansdale Hap & Leonard Cover: Passend zur Geschichte (außer vielleicht das rosa?) Inhalt: Der Beginn einer Reihe. Hap Collins (Weiß, Hetero, Kriegsdienstverweigerer) und Leonard Pine (Schwarz, Schwul, Vietnamveteran), ein Duo (kriminell?) das doch auf den ersten Blick so gar keine Gemeinsamkeiten hat, sind aber bester Freunde. Wenn man das aber unter Männern auch nie so zugeben würde. Als Haps Ex-Frau Trudy auftaucht und Hap für einen Coup engagieren will, bei dem sie eine Million Dollar "finden" können, beginnt der Ärger. Alte Kumpels und Weggefährten aus den 60er-Jahren tauchen auf. Aber keiner traut dem anderen und keiner spielt mit offenen Karten. Meine Meinung: Ein Krimi(?) bei dem ich lange Zeit dachte, was wird aus dieser Geschichte? Ist dies ein Buch über die 60er? Love, Peace und Flowerpower, sowie Weltverbesserer und Alt-Revoluzzer? Am Ende, als dann jeder jeden irgendwie austrickst und es so richtig zur Sache geht, wird es dann Knall auf Fall recht dramatisch und brutal. Ein Showdown - kurz aber heftig! Der Schreibstil ist super, hier hätte ich gerne mehr als nur diese ca. 240 Seiten gelesen. Sehr abwechslungsreich mit bildgewaltigen Worten und Vergleichen. Zitat: Der Himmel war so flach wie Schiefer und hatte die Farbe von abgesplittertem Feuerstein. Autor: Joe R. Lansdale ist als Schriftsteller in zahlreichen Gefilden zu Hause. Der gebürtige Texaner weiß nicht nur durch seine Ideenvielfalt und seinen schwarzen Humor zu überzeugen, es ist vor allem seine erzählerische Urwüchsigkeit, die seine Fans begeistert. Mein Fazit: Ich wüsste jetzt gar nicht in welches Genre ich dieses Buch einordnen soll. Es hat viel Gesellschaftskritisches (vor allem aus den 60er Jahren/USA). Dann sind das zwei verkrachte Existenzen, die doch so gar nichts gemeinsam haben, aber die besten Freunde sind. Und am Schluss gibt es einen filmreifen Showdown der ganz schön brutal ist. Ein Buch das zu unterhalten vermag, dem aber von allem ein bisschen fehlt: Spannung, Inhalt, Handlung, Dialoge, ein paar Seiten mehr etc. Deshalb von mir 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde.
Nur 1/4 Krimianteil, aber der hat es in sich ;-)
von Xirxe - 12.06.2019
Hap und Leonard sind trotz ihrer Gegensätzlichkeiten Freunde, sogar sehr gute Freunde. Während der weisse Kriegsdienstverweigerer Hap noch immer seiner Ex-Frau Trudy hinterhertrauert, versucht der schwarze schwule Vietnamveteran Leonard ihn davon abzuhalten, bei ihrem nächsten Erscheinen wieder schwach zu werden. Doch er hat keine Chance. Als Trudy erneut auftaucht und Hap um Hilfe bittet bei der Suche nach dem verschwundenen Geld eines Bankraubs, ist er sofort damit einverstanden. Allerdings nur, wenn Leonard dabei ist. Widerwillig stimmt sie zu und sie machen sich auf den Weg, um den Rest des Teams zu treffen. Die Suche beginnt, doch dann geht Alles schief. Von den rund 230 Seiten erinnern vielleicht gerade einmal 60 an einen Krimi oder Thriller. Dennoch ist das Buch keine Enttäuschung, denn die Dialoge der beiden Freunde machen richtig Spaß und Joe R. Lansdales Beschreibungen des Lebens der beiden, ihrer Umgebung und der Verhältnisse sind einfach sehr unterhaltend und ausdrucksvoll. Wie auch in seinen anderen Büchern beschreibt der Autor den Süden der USA auf eine Weise, dass man ihn förmlich vor sich sieht und manchmal sogar glaubt, ihn riechen zu können ;-) Im letzten Viertel wandelt sich die Geschichte dann von einer eher harmlosen Schatzsuche hin zu einem fast schon splatterhaften Finale. Dazu die ziemlich vulgäre Ausdrucksweise - für allzu zart besaitete Lesende dürfte dieses Buch nicht gerade die erste Wahl sein. Mir hat es aber gefallen. Ich habe mich gut amüsiert und war durchaus über die ein oder andere Wendung überrascht. Mehr von Hap & Leonard!
schade, schade, schade
von Manuela Pfleger - 12.06.2019
Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, dachte ich mir, dass es sich um einen sehr spannenden Krimi mit coolen Typen handelt, aber leider wurde ich enttäuscht. Am Anfang konnte mich der tolle, leichte, flüssige und flotte Schreibstil fesseln, aber leider hat auch der Schreibstil es nicht mehr gut machen können, dass es sich hauptsächlich nur immer um Sex, Beziehungen, Schimpfwörter handelt. Die beiden Protagonisten Hap und Leonard wären so coole Typen und Charaktere, wenn man eine viel interessanter Geschichte daraus gemacht hätte und einige Schimpfwörter, Sexszenen und Probleme weggelassen hätte. Leonard ist schwul und ich habe kein Problem, dass man auch homosexuelle Charaktere in den Büchern findet, denn die gefallen mir oft besser, als hetero. Von Leonard hätte ich viel mehr erwartet, aber auch Hap konnte bei mir die Stimmung mit Trudy nicht mehr gut machen. Trudy, hm irgendwie wurde ich mit ihr gar nicht warm und ich mochte sie von Anfang nicht. Das Setting und Plot, die Idee zum Buch haben mir gut gefallen, aber der Inhalt, Spannungsaufbau (der mir leider ab der Hälfte total verloren ging) und die Charaktere hätten viel mehr Potenzial nach oben gehabt. Mein Fazit: Toller Plot mit zwei interessanten Typen, von denen ich viel lieber mehr an Charakterzügen kennengelernt hätte. Zu viele Sexszenen, Beziehungsprobleme, Schimpfwörter (obwohl ich freche Dialoge auch sehr gern habe, aber in diesem Zusammenhang waren diese für mich Fehl am Platz). Schade, dieses Buch konnte mich nicht begeistern. Die zwei Sterne vergebe ich für die Idee, Protagonisten und Schreibstil.
Kurz, Knackig, Kultig
von Hardy Knoll - 12.06.2019
Die beiden Helden der Geschichte könnten gar nicht unterschiedlicher sein. Das beginnt beim Äußeren und endet bei der Lebenseinstellung. Und so, wie sich die Beiden mit dummen Sprüchen kloppen , könnte man sie auch für ein altes Ehepaar halten. Aber wenn es hart wird, halten sie zusammen wie Pech und Schwefel. Hap bekommt eines Tages von seiner Ex einen Tipp, wie man an schnelles Geld kommen könnte. Obwohl Leonard skeptisch ist, begleitet er seinen Freund auf der Suche in den kalten Sümpfen. Die Truppe, die sich um das Duo gesammelt hat ist eine sehr bunte Mischung von Glücksrittern und fundamentalistischen Weltverbesserern. Dass das in Streit ausartet, ist klar. Doch das Geld, bzw. die Möglichkeit der Existenz desselben, schweißt zusammen. Und tatsächlich wird etwas gefunden. Doch damit beginnen erst die richtigen Probleme.... Das Buch ist kurz, eignet sich für eine lange Zugfahrt oder einen gemütlichen Nachmittag im Liegestuhl. Und da es Suchtpotential hat, legt man das Buch auch nicht vor der letzten Seite weg. Die Handlung könnte einem Tarantinofilm entsprungen sein. Es gibt knackige Dialoge und heftige Action. Das ist verdammt gute Krimiunterhaltung und der Auftakt zu einer tollen Krimiserie. Das Buch erschien bereits 1990 und wurde nun neu aufgelegt. Aber keine Angst, das ist weder altmodisch, noch aus der Zeit gefallen. Ganz im Gegenteil, davon könnten sich manche Autoren moderner Krimis noch eine Scheibe abschneiden. Langweile kennt dieser Hochgeschwindigkeitszug mit den beiden durchgeknallten Lokführern nicht.
Nicht überzeugend
von Philo - 11.06.2019
Hap und Leonard, zwei unterschiedliche Typen, sind eng befreundet, ständig in Geldnot und immer auf der Suche nach Arbeit. Hap ist weiß und hetero, Leonard ist schwarz und schwul. Laut Buchankündigung hätte ich eine spannende Story mit den beiden erwartet. Leider wurde ich enttäuscht und war mehrmals versucht, das Buch zu schließen. Der Autor hätte sich für die beiden Protagonisten wahrlich eine tolle Geschichte einfallen lassen können, stattdessen läßt er die beiden durch Trudy, die Exfrau von Hap, in ein abstruses Abenteur hineinziehen. Die dabei auftauchenden Personen sind gewalttätige und schießbereite Typen mit einer so primitiven Ausdrucksweise (Schreibstil des Autors), die mir das Lesen schwer gemacht hat.
Hardboiled Krimi mit witzigen Dialogen
von takabayashi - 11.06.2019
Die Protagonisten dieser Geschichte aus den siebziger Jahren sind zwei sehr unterschiedliche texanische Landarbeiter: Hap - Weiß, Ex-Revoluzzer, Pazifist und Hetero - und sein bester Freund Leonard - Schwarz, schwul, Vietnam-Veteran. Diese beiden unwahrscheinlichen Freunde geraten in ein blutiges Abenteuer, als Haps Exfrau Trudy auftaucht. Sie sollen dabei helfen, die in den texanischen Sümpfen versenkte Beute eines Bankraubs zu bergen; speziell Haps Ortskenntnis ist gefragt. Und trotz ihrer Skepsis gegenüber Trudy lassen sie sich von den in Aussicht gestellten 200000 Dollar verlocken. Hap und Leonard wollen einfach nur das Geld, während Trudy und ihre drei männlichen Kumpane als ewiggestrige Altachtundsechziger das Geld für "die gute Sache" haben wollen, bzw. wie sich später herausstellt, in den Untergrund gehen wollen. Einer von ihnen hat im Gefängnis einen - inzwischen verstorbenen - Bankräuber kennengelernt, der ihm von der versteckten Beute erzählt hat. Hap und Leonard finden tatsächlich die Geldkanister im eiskalten Wasser, aber dann gehen die Probleme erst richtig los. Der ungewöhnliche, originelle Krimi mit seinem Sammelsurium von merkwürdigen Charakteren endet in einem furiosen und sehr blutigen Finale. Die Geschichte folgt nicht dem üblichen Krimi-Schema und besticht vor allem durch die Beziehung und die Dialoge zwischen den beiden Freunden, den schwarzen Humor und die Gesellschaftskritik zwischen den Zeilen. Für mich eher etwas zu gewalttätig, aber trotzdem hat mich dieser witzige und spannende Krimi gut unterhalten.
Oh Trudy!
von Paulaso - 10.06.2019
Rasante Geschichte über Freundschaft und Schicksal. Hap lernt vor vielen Jahren die schöne und sinnliche Trudy kennen. Mit ihr an seiner Seite fühlt er sich beflügelt über sich selbst hinaus zu wachsen und die Welt ein klein wenig besser zu machen. Jedoch scheitert er in seinem Idealismus, wird freiwillig wegen Kriegsdienstverweigerung inhaftiert und zu allem Überfluss von Trudy, die er inzwischen geheiratet hat verlassen. Nach 18 Monaten Gefängnisaufenthalt driftet er beinahe komplett ab. Sein Glück, dass er auf den bodenständigen Kriegsveteranen Leonard trifft. Von ihm lernt er wieder an sich selbst zu glauben und über Kampfsport seinen Körper aufzubauen. Beide arbeiten auf einer Rosenplantage um über die Runden zu kommen, als eines Tages Trudy wieder auftaucht. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, denn Hap will unbedingt glauben dass Trudy es ernst mit ihm meint, außerdem begehrt er sie so sehr, dass auch Leonards klare und spitze Warnungen ihn nicht davon abhalten können in ein riskantes Abenteuer hineinzuschlittern, bei dem ihn Leonard mehr oder weniger freiwillig zur Seite stehen soll. Es geht schließlich um einen Deal im Wert von 1 Million Dollar, wobei für Hap & Leonard jeweils 100.000 Dollar herausspringen sollen. Wilder Winter ist eine rasant-sinnliche Story mit einem gepflegten Wortwitz, der mich oft zum Lachen gebracht hat. Manchmal jedoch wirken die Ausführungen etwas überladen wie zum Beispiel: Ihre Muskeln hüpften wie ein Kaninchen oder Der Morgen lag da wie die Eingeweide einer Schildkröte. Leonard war mir von Anfang an sympathisch. Er steht als Freund hinter dem nicht ganz so hellen Hap, der nicht müde wird, als Icherzähler dem Leser auszuführen, dass die mittlerweile 36-Jährige Trudy einen Hammer Körper hat, aber bei einem bestimmten Lichteinfal,l und ohne Make Up ihr Gesicht nicht mehr ganz so jung aussieht. Nach der Mitte des Buches gibt es nochmal eine krasse Wendung. Der Schluss, sprich die letzten Seiten, war aus meiner Sicht etwas zu sehr hingehudelt und Haps letzten Entschluss muss der Leser wohl erstmal verdauen. Jedoch gelingt es dem Autor insgesamt eine tiefere Botschaft zu transportieren. Daher empfehle ich dieses Buch Lesern die unterhalten werden wollen aber sich auch gedanklich mit gesellschaftsrelevanten Themen wie Homophobie, Rassismus, zerstörten Träumen und sozialen Unterschieden beschäftigen wollen.
Großartiger Anfang und dann(...)?
von lesebiene - 10.06.2019
Meine Meinung: Nach den ersten 50 Seiten war ich überzeugt mit Hap & Leonard/ Wilder Winter ein Jahreshighlight in meinen Händen zu halten, dass daraus bis Seite 142 ein Flop werden sollte und ich mit dem Gedanken spielte es abzubrechen, das hatte ich nicht erwartet. Zu Anfang war ich vollkommen im Bann des Schreibstils und des Settings, denn dieses Buch vermittelt eine Atmosphäre, wie aus alten Kriminalgeschichten; mit einer Mischung aus Abenteuerroman, gepaart mit einer eigensinnigen Freundschaft, dessen Feeling stark an Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer erinnerte. Auch wenn die Protagonisten dieses Buches Hap und Leonard, Dialoge führen, die absolut schwarzhumorig und sexistisch sind, so konnte mich ihre ehrliche Art und ihr Humor, an der ein oder anderen Stelle durchaus zu einem Schmunzeln bewegen. Doch was passiert, wenn aus einem großartigen Potential, zwei eigensinnigen Charakteren und einer toll ausgearbeiteten Atmosphäre, ein Plot wird, der sich in Langeweile, Sexszenen und Beziehungsproblemen verliert ? Dann beginnt man den Leser zu verlieren und für mich wurde das Weiterlesen zu einer Qual, der Autor schien kein klares Ziel zu verfolgen, es passierte einfach nichts und mir ging trotz des herausragenden Anfangs das Interesse verloren. Dies ist unsagbar schade, denn Joe R. Landsdale kann schreiben, er beherrscht es interessante Dialoge zu schaffn, passende Sätze zu finden, die einem zum Nachdenken anregen, eine Atmosphäre zu kreieren, die ich selten in einer solchen großartigen Form lesen durfte , doch wenn die Handlung nicht vorankommt, sich stets im Kreis zu drehen scheint, dann ist dies wohl einfach zu wenig. Mein Fazit: Nach mehreren Tagen des Pausierens nach Seite 142 entschloss ich mich zum Weiterlesen des Romans, was ich bekam war ein zu kurzer, brutaler Showdown und definitiv kein Ende, welches mich für die schwachen 150 Seiten zuvor entschädigt hätte. Ein grandioser Anfang, mündet in einer langweiligen, nichts sagen zu wollenden Story, die mich spätestens ab Seite 140 verloren hatte. Auch wenn die schriftstellerische Qualität des Autors außer Frage steht, so reicht es dennoch nicht für mehr als 2,5 Sterne.
Zwei Underdogs in Texas
von Rose75 - 10.06.2019
Nachdem mir die Leseprobe sehr gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Meine Erwartungen waren ein rasanter Krimi mit Action und derben Sprüchen. Das wurde auch größtenteils erfüllt. Hap und Leonard sind zwei Männer, die am Rande der Gesellschaft stehen und sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlagen. Als Hap`s Exfrau Trudy auftaucht, eröffnet sich den beiden eine Chance für ein sorgenfreies Leben. Sie sollen helfen die Beute eines Bankraubs zu finden und dafür einen Anteil des Geldes bekommen. Doch schnell müssen sich die beiden Freunde fragen, ob Trudy und ihre Gruppe ein falsches Spiel spielen. Die Story von Hap und Leonard erinnert ein bisschen an die alten Italowestern. Ich unterstelle den beiden für eine Handvoll Dollar einige Dummheiten zu begehen.
Best Buddies und ein wahrlich wilder Winter
von Marie aus E. - 09.06.2019
Hap und Leonard stehen nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens, Hap ist weiß, hetero und hat den Kriegsdienst verweigert und musste dafür ins Gefängnis, Leonard ist Vietnamveteran, schwul und schwarz. Nicht viele Gemeinsamkeiten und trotzdem sind die zwei best buddies. Sie schuften auf Rosenfeldern in Texas und kommen gerade so über die Runden. Bis eines Tages die schöne Trudy auftaucht, Haps Ex und ihnen ein Angebot macht, dass sie wider besseren Wissens nicht ablehnen... Der Kriminalfall an sich ist recht vorhersehbar und nicht sonderlich aufregend, bis gegen Ende dann aber der Buchtitel doch noch Gerechtigkeit erfährt, oh ja, ein wahrhaft wilder Winter da in Texas. Was das Buch aber wirklich brillant macht, ist der genialer Witz. Hap & Leonard sind so schnoddrig und rotzig, es ist eine wahre Freunde ihrer Konversation zu lauschen. Für sprachsensible Gemüter vielleicht etwas deftig, aber absolut passend zu den beiden Charakteren. Einfach köstlich. Die radikalen Altrevoluzzer und auf der anderen Seite das Aufgeben von Idealen wird ebenfalls schön beschrieben - Mit der Gefahr zu flirten machte keinen Spaß mehr. Die Leute mussten ihre Kinder zum Fußball fahren und im Elternbeirat mitarbeiten . Durchaus auch gesellschaftskritisch, das schmale Büchlein. Ich bin jedenfalls schwer begeistert und werde mir umgehend Band 2 der auch optisch sehr hübschen Reihe gönnen.
Interessante Protagonisten
von Tara - 08.06.2019
"Wilder Winter" ist der erste von acht Bänden einer Krimireihe mit den beiden ungleichen Freunden Hap Collins und Leonard Pine des Autors Joe E. Landsdale. Dabei handelt es sich um eine Neuauflage der bereits 1990 veröffentlichten Bücher. Hap und Leonard sind zwei sehr unterschiedliche Protagonisten. Hap ist weiß, hetero und Kriegsdienstverweigerer, Leonard ist schwarz, schwul und war in Vietnam im Krieg. Beide leben gerade von Gelegenheitsjobs. Als Haps Ex-Frau Trudy auftaucht und seine Hilfe bei der Suche nach dem Geld aus einem Bankraub möchte, ergreifen er und Leonard die Chance. Das Geld soll im Sabine River liegen und dort ist Hap groß geworden. Aber die Umstände haben sich geändert und schnell ziehen Chaos und Ärger auf. Der Schreibstil von Joe E. Landsdale lässt sich leicht lesen, ist teilweise amüsant aber auch ein wenig derb. Die Kapitel sind kurz - 30 auf 236 Seiten - wodurch beim Lesen ein Sog erzeugt wird, was allerdings weniger an der Handlung liegt, sondern mehr an den Charakteren. Neben Hap und Leonard, die durch ihre Gegensätzlichkeit faszinieren, sind es Trudy, die unheilbringende Ex, ihr neuer Freund Howard, der gezeichnete Paco und einige andere, die der Story ihre ganz besondere Note verleihen. Insgesamt ist es ein spannendes, unterhaltsames Buch mit einem turbulenten Ende, das ich wegen seiner Protagonisten gerne gelesen habe.
Wem's gefällt
von Miss Marple - 08.06.2019
Gleich vorweg: Mir leider nicht wirklich- weder konnte ich mit der Geschichte noch mit dem Stil des Autors warm werden. Er präsentiert dem Leser eigentlich zwei ganz tolle Typen, aber er hätte mit ihnen eine viel bessere Geschichte schreiben können. Hap traut seinen Augen nicht, als seine Ex vor ihm steht und ihn an die guten alten Zeiten (Flower Power & Co.) erinnert und ihn sofort wieder für sich einnimmt. Er erliegt (in wahrsten Sinne) sehr schnell ihrem Charme und erklärt sich bereit, ihr dabei zu helfen, die verlorengegangene Million aus einem Bankraub, die im Sabine River auf der Flucht versunken ist, zu suchen. Dass sein bester Kumpel Leonard nicht viel davon hält, macht er ihm sehr deutlich klar, begibt sich aber trotzdem mit auf eine abenteuerliche Schatzsuche, die eine unverhoffte Wendung erfährt. Da wäre weniger (vor allem Gewalt) mehr gewesen. Die beiden Hauptfiguren haben wirklich Potential, aber nicht mit einer solchen flachen Geschichte.
Wilder Winter, ein Krimi mit Wurzeln in den 60ern
von Gelinde - 08.06.2019
Wilder Winter, von Joe R. Lansdale Hap & Leonard Cover: Passend zur Geschichte (außer vielleicht das rosa?) Inhalt: Der Beginn einer Reihe. Hap Collins (Weiß, Hetero, Kriegsdienstverweigerer) und Leonard Pine (Schwarz, Schwul, Vietnamveteran), ein Duo (kriminell?) das doch auf den ersten Blick so gar keine Gemeinsamkeiten hat, sind aber bester Freunde. Wenn man das aber unter Männern auch nie so zugeben würde. Als Haps Ex-Frau Trudy auftaucht und Hap für einen Coup engagieren will, bei dem sie eine Million Dollar "finden" können, beginnt der Ärger. Alte Kumpels und Weggefährten aus den 60er-Jahren tauchen auf. Aber keiner traut dem anderen und keiner spielt mit offenen Karten. Meine Meinung: Ein Krimi(?) bei dem ich lange Zeit dachte, was wird aus dieser Geschichte? Ist dies ein Buch über die 60er? Love, Peace und Flowerpower, sowie Weltverbesserer und Alt-Revoluzzer? Am Ende, als dann jeder jeden irgendwie austrickst und es so richtig zur Sache geht, wird es dann Knall auf Fall recht dramatisch und brutal. Ein Showdown - kurz aber heftig! Der Schreibstil ist super, hier hätte ich gerne mehr als nur diese ca. 240 Seiten gelesen. Sehr abwechslungsreich mit bildgewaltigen Worten und Vergleichen. Zitat: Der Himmel war so flach wie Schiefer und hatte die Farbe von abgesplittertem Feuerstein. Autor: Joe R. Lansdale ist als Schriftsteller in zahlreichen Gefilden zu Hause. Der gebürtige Texaner weiß nicht nur durch seine Ideenvielfalt und seinen schwarzen Humor zu überzeugen, es ist vor allem seine erzählerische Urwüchsigkeit, die seine Fans begeistert. Mein Fazit: Ich wüsste jetzt gar nicht in welches Genre ich dieses Buch einordnen soll. Es hat viel Gesellschaftskritisches (vor allem aus den 60er Jahren/USA). Dann sind das zwei verkrachte Existenzen, die doch so gar nichts gemeinsam haben, aber die besten Freunde sind. Und am Schluss gibt es einen filmreifen Showdown der ganz schön brutal ist. Ein Buch das zu unterhalten vermag, dem aber von allem ein bisschen fehlt: Spannung, Inhalt, Handlung, Dialoge, ein paar Seiten mehr etc. Deshalb von mir 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde.
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