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Erbarmen

Der erste Fall füt Carl Morck, Sonderdezernat Q. Originaltitel: Kvinden i buret.
Taschenbuch
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"Jussi Adler-Olsen erzählt so bestialisch böse wie Dean Koontz und lässt seine Kriminalisten so rasant ermitteln wie Stieg Larsson." Jydske Vestkysten
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Erbarmen als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Erbarmen
Autor/en: Jussi Adler-Olsen

ISBN: 3423212624
EAN: 9783423212625
Der erste Fall füt Carl Morck, Sonderdezernat Q.
Originaltitel: Kvinden i buret.
Übersetzt von Hannes Thiess
dtv Verlagsgesellschaft

20. Januar 2011 - kartoniert - 432 Seiten

Beschreibung

Der Albtraum einer Frau. Ein dämonischer Psychothriller.

Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: »Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?«

Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten. Wer sind die Täter? Was wollen sie von dieser Frau? Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?

Der erste Fall für Carl Mørck, Spezialermittler des neu eingerichteten Sonderdezernats Q bei der Kopenhagener Polizei, und seinen syrischen Assistenten Hafez el-Assad, der seinen Chef nicht nur durch unkonventionelle Ermittlungsmethoden überrascht...

Portrait

Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 unter dem bürgerlichen Namen Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in verschiedensten Berufen: als Redakteur für Magazine und Comics, als Koordinator der dänischen Friedensbewegung, war Verlagschef im Bonnier-Wochenblatt TV Guiden und Aufsichtsratsvorsitzender bei verschiedenen Energiekonzernen. Sein Hobby: Das Renovieren alter Häuser. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes. 1997 erschien sein erster Roman ¿Alfabethuset¿. Er erreichte in Schweden, Holland und Finnland, Spanien, Südamerika und Norwegen die Spitzen der Bestsellerlisten. Es folgten die Romane ¿Firmaknuseren¿ (2003) und ¿Washington Dekretet¿ (2006), bevor er 2007 mit dem ersten Fall für Carl Mørck, ¿Erbarmen¿ einen Riesenerfolg hatte. 2008 stürmte er auch mit ¿Schändung¿, dem zweiten Fall für Carl Mørck, 2009 mit ¿Erlösung¿, dem dritten Fall für Carl Mørck, und 2010 mit ¿Journal 64¿ die Bestsellerlisten. Die auf zehn Teile angelegte Carl-Mørck-Serie wird ab 2011/12 im Rahmen einer europäischen Co-Produktion (Zentropa und ZDF) verfilmt. Jussi Adler-Olsen wurde u. a. ausgezeichnet mit dem Harald-Mogensen-Krimipreis 2009 für ¿Erlösung¿, dem Reader's Bookprize 2010, einem der bedeutendsten Literaturpreise Dänemarks, dem Glass Key Award 2010 - dem bedeutendsten Krimipreis Skandinaviens. Jussi Adler-Olsen ist außerdem Preisträger des Goldenen Lorbeers 2011, der wichtigsten literarischen Auszeichnung Dänemarks für das Gesamtwerk eines Autors.

Pressestimmen

»Hier verbinden sich ein buchstäblich mörderischer Druck auf die Hauptfigur und ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit mit einem anarchischen Humor, der Adler-Olsens Helden und Bösewichte immer wieder auf ein menschliches Maß zurechtstutzt.«
Ulrich Baron, spiegel.de

»Mit seinem Debüt ist dem dänischen Autor Jussi Adler-Olsen ein packender, nervenaufreibender Krimi gelungen, der von der ersten Sekunde an fesselt.«
Christine Westermann, WDR west.art

»Hart und atmosphärisch dicht.«
stern

»Adler-Olsen zeigt im aparten Auftakt seiner Mørck-Reihe, dass dramaturgisch gewiefte Romane ähnlich packend geraten können wie TV-Krimis.«
Die Welt

»Jussi Adler-Olsen ist so gut wie Stieg Larsson.«
Hamburger Morgenpost

"Ein ungewöhnlich schöner und hochspannender Thriller, der einem bis zur letzten Seite den Atem abschnürt."
politiken.dk
Bewertungen unserer Kunden
War mir leider zu öde...
von CabotCove - 28.10.2015
In dem ersten Buch von Jussi Adler-Olsen, das mir in einer Literatur-Sendung auffiel, wird die jungen Parlamentsabgeordnete Merete von einer Fähre entführt und gefangen gehalten. Sie selbst kann sich das nicht erklären und erleidet neben der ohnehin schon angespannten, gefährlichen Sitatuaton in ihrem Verlies noch mehr Unannehmlichkeiten, als sie immer wieder über einen Lautsprecher gefragt wird, ob sie wisse, warum sie dort sei und darauf keine Antwort weiß. Der Druck in ihrer Kammer wird immer wieder erhöht und Merete gerät immer weiter unter Druck. Die Monate vergehen... Der erste Fall für Carl Mørck vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen, der mit seinem Assistenten Assad ermittelt. Ganz nett geschrieben waren der "Schlagabtausch" zwischen Mørck und Assad, aber das Buch brachte für mich einfach keine Spannung auf. Ich habe immer gewartet, ob der Autor noch "an Fahrt zulegt", wurde aber leider enttäuscht. Der Schreibstil war mir für einen Krimi einfach viel zu schlicht/einfach und leider auch öde. Dass Adler-Olsen mit Stieg Larsson verglichen wird, ist für mich völlig unangemessen, denn im Gegensatz zum meisterhaften, unglücklicherweise schon verstorbenen Larsson weiß Adler-Olsen leider nicht zu fesseln. Ich habe mich durch das Buch mehr oder minder gequält und fand auch das Ende unbefriedigend. Sorry, mehr als zwei Sterne hat das Buch einfach nicht verdient..!
Adler-Olsen, Jussi, Erbarmen
von Janine2610 - 21.06.2015
Dieser erste Fall für das Sonderdezernat Q bietet viel Stoff für Spekulationen. Dass Merete Lyngaards Verschwinden kein Selbstmord gewesen ist, war nicht nur mir als Leser schnell klar (der zweite Erzählstrang wird nämlich aus der Sicht der verschwundenen Merete wiedergegeben), nein, auch für das Ermittlerduo Carl und Assad stand das schon sehr bald fest. Man merkt im Laufe des Lesens einfach, dass Carl ein wesentlich besserer Polizist ist, als seine Kollegen, die vor Jahren an dem Fall dran waren und damals nur ziemlich oberflächlich gearbeitet und kaum verwertbare Informationen zusammengetragen haben. - Carl regt sich nicht nur einmal fürchterlich darüber auf, dass gewissen Details einfach nicht nachgegangen wurde. Aber auch sein neuer Assistent, der Syrier Assad, ist ein wirklich aufmerksamer und talentierter Mann. Gemeinsam sind die beiden ein unschlagbares Team. Ich mochte beide sehr, Carl kam mir anfangs zwar noch ein bisschen melancholisch und widerwillig vor (das hatte aber wahrscheinlich damit zu tun, dass er vor kurzem erst seine beiden Partner bei einer Schießerei verloren hat, bei der einer davon nun gelähmt und der zweite tot ist), aber als dann die ersten erfolgreichen Ermittlungsergebnisse vorgelegen sind, hat er sich zusammengerissen und einen sympathischen Elan an den Tag gelegt. Und Assad war ja sowieso mein Lieblingsprotagonist - er ist einfach ein cooler Hund und meiner Meinung nach wie gemacht für den Job als Kommissar. Aber er ist nicht nur aufmerksam, vielseitig begabt und ziemlich mutig, sondern auch irgendwie überraschend unberechenbar und ein kleines Rätsel. Er möchte nämlich nicht über seine Vergangenheit sprechen, weil sie angeblich nicht so schön war, und genau das macht mich natürlich sehr neugierig auf diese Buchfigur. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, ob und wie viel Assad in den nächsten Bänden so von sich preisgeben wird. Fesselnd und wirklich interessant zu lesen fand ich eigentlich das gesamte Buch, aber so richtig spannend wurde es erst auf den letzten 100 Seiten. Der letzte Teil hat den Namen Thriller wahrlich verdient. Man stellt sich schon von Anfang an die Frage, ob Merete nach diesen fünf Jahren Martyrium, in der Zeit, wo Carl und Assad zu ermitteln beginnen, immer noch am Leben ist. Und diese Ungewissheit lässt einen eben die ganze Zeit gespannt weiterlesen ... Ein in meinen Augen echt gut gelungener Reihenauftakt, der einige sehr spannende Lesestunden bietet und mit einem Humor punkten konnte, der ganz nach meinem Geschmack ist. Ich persönlich werde die Reihe mit Sicherheit weiterverfolgen. Das Buch kann ich euch auf jeden Fall uneingeschränkt weiterempfehlen!
Adler-Olsen, Jussi, Erbarmen
von sommerlese - 08.05.2015
Carl Mørck beginnt missgelaunt und unmotiviert seinen neuen Job in dem von ihm geleiteten Sonderdezernat Q. Die zahlreichen ungelösten Fälle erzeugen bei ihm reines Desinteresse, zu sehr ist er noch von den Folgen seines Überfalles, bei dem auch zwei Kollegen Opfer wurden, gefangen. Doch mit dem umtriebigen Assad, der neugierig die Fälle sondiert, werden die ersten Ermittlungspannen früherer Ermittlungen sichtbar. Carls Interesse wird geweckt und die Zusammenarbeit mit Assad gestaltet sich als überaus ungewöhnlich wie auch erfolgreich. Dieses Buch ist flüssig und komplex geschrieben, das Kopfkino läuft und die Unterhaltung ist durch das merkwürdige Ermittlerduo garantiert. Außerdem wird die unmenschliche Psychofolter des Opfers Merete von abstossender Grausamkeit dargestellt und die schreckliche Isolation ist einfach so unvorstellbar brutal, dass sie für Schnapp-Atmung beim Leser sorgt. So kommt die Fesselung an die Geschichte zustande, nicht durch eine generell spannende Handlung. Die ist hier eher hintergründig und wird mehr zum Ende des Buches als Show-Act eingesetzt. Jussi Adler-Olsen schafft es hervorragend, seine Charaktere wirken zu lassen und durch ihr Handeln Interesse beim Leser zu erzeugen. Bei Carl und Assad entwickelt sich die persönliche Annährung erst allmählich und Assads Interesse an sämtlichen Frauen und den ungelösten Fällen packt schließlich auch Carl und er wird wieder zum verbissenen Ermittler. Das macht dieses Paar sympathisch und ihre Unstimmigkeiten sorgen für gute Unterhaltung. Merete überzeugt mit ihrem Überlebenswillen und ihren Strategien zum Selbsterhalt. Sie schafft es, trotz Isolation nicht aufzugeben und sich mit Gedanken an Literatur und Erlebnisse zu fordern. Was ich allerdings bemängele, ist die Tatsache, dass Merete 5 Jahre gefangen gehalten wird und zufällig vor ihrem geplanten Todeszeitpunkt erscheint ihr Retter Carl Mørck. Das wirkt ziemlich konstruiert. Dieser Thriller besticht durch das sehr spezielle Ermittler-Duo, ein zähes Opfer und eine komplexe Story, die für Nervenkitzel sorgt. Die Folgebände der Serie sind für mich jetzt ein Muss.
Adler-Olsen, Jussi, Erbarmen
von tweed - 18.03.2015
2002: Die Politikerin Merete Lynggaard verschwindet spurlos von einer Fähre. Ihr Bruder, der mit ihr auf der Fähre war, kann zur Aufklärung ihres Verschwindens nichts beitragen, da er seit einem Verkehrsunfall in der Kindheit leicht behindert ist und sich nicht artikulieren kann. Da es keine Augenzeugen gibt, keinen Anhalt für ein Verbrechen, geht die Polizei von einem Unglück aus, bei dem Merete über Bord ging, erklärt sie schließlich für tot und schließt die Akte. 2007: Das Sonderdezernat Q wird gegründet, als Chefermittler wird Carl Morck eingesetzt, der zusammen mit Assad, seinem "Mädchen für alles", alte, bislang ungelöste Fälle wieder neu aufrollt. Sein erster Fall ist der der verschwundenen Merete. Die Story arbeitet mit zwei Handlungssträngen, zum einen dem des Carl Morck, welcher mit den Ermittlungen beginnt und dem der Merete. Denn Merete ist nicht über Bord gegangen, nein, sie wurde entführt und wird seit Jahren in einer Druckkammer gefangen gehalten und vegetiert dort unter menschenunwürdigen Verhältnissen. Dabei weiß sie nicht einmal, wer ihre Peiniger sind und weswegen sie entführt wurde. Als ich die Leseprobe gelesen hatte, war ich von der Story sofort begeistert und das Buch hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Es liest sich flüssig, die Hauptcharaktere werden detailliert beschrieben und der etwas schrullige Chefermittler wurde mir im Laufe der Erzählung immer sympathischer. Auch wenn es eine spannende Story ist, gibt es immer wieder witzige Szenen. Ich habe häufig geschmunzelt, vor allem, als Carl und Assad sich kennen gelernt haben und sich "zusammenraufen" mussten. Zwei Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Im Laufe der Zeit erfährt man einiges über das Leben von Merete, die sich aufopferungsvoll um ihren behinderten Bruder kümmerte, von den Qualen, die sie in ihrer Gefangenschaft erdulden muss - doch Merete ist eine Kämpfernatur, die an ihren Demütigungen und Leiden nicht zerbricht. Die Story ist gut durchdacht, stimmig und spannend, als Leser bekommt man allerdings doch relativ schnell eine Vermutung, wer hinter der Entführung stecken könnte. Nichts desto trotz hat mich das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen, ich mochte es gar nicht mehr aus der Hand legen und hatte es innerhalb weniger Tage durchgelesen. Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Fälle des Sonderermittlers Carl Morck.
Adler-Olsen, Jussi, Erbarmen
von LizzyCurse - 03.09.2014
Erbarmen ist der erste Teil der Reihe rund um das Sonderdezernat Q, welche besonders mysteriöse und ungelöste Mordfälle aufklären soll. Vizepolizeikommisar Carl Morck wird zum Leiter des Dezernats Q befördert, wovon dieser zunächst gar nicht so begeistert ist. Doch bald schon steckt er mit seinem Assistenten, der einen Bleifuß ohne Gleichen und einen scharfen Verstand, besitzt, mittendrin in ihrem ersten Fall. Merete Lynggaard ist vor einigen Jahren bei einer Fährtüberfahrt verschwunden und ließ ihren geistig behinderten Bruder zurück. Alles deutet darauf hin, dass sie über Bord ging und ertrank. Fall gelöst? Von wegen. Carl Morck entdeckt Unstimmigkeiten in den Aussagen und nimmt den Fall wiederstrebend wieder auf. Dabei wird ihm eines klar: Merete lebt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt! Zunächst dachte ich, es wäre nur ein ganz normaler Thriller, der zwar ganz nett ist, aber auch nicht mehr. Ein Buch zum Nebenbeilesen... Weit gefehlt! Nach den ersten Hundert Seiten war ich recht beeindruckt, nach den nächsten fünfzig Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Am Ende krallte sich mein Nervenkostüm ängstlich an der Decke fest und weigerte sich beharrlich meinem Herzen zu sagen, dass es langsam wieder aufhören konnte mir bis zum Hals zu klopfen. Die Spannung baut sich erst langsam auf. Man muss mit den Charakteren zunächst warm werden und ihr Umfeld, von dem im Buch mehr und mehr freigelegt wird, begreifen. Erst nach dieser Phase versteht es Adler Olsen einen zu packen, zu schütteln und auf eine halsbrecherische Achterbahnfahrt mitzunehmen, aus der es kein Entrinnen gibt. Der Fall ist so konzipiert, das man wahrlich lange Rätseln muss, ehe der Groschen fällt. Auch die Nebencharaktere schaffen es zu glänzen. Ich mochte Carls Untermieter, der ihm in vollem Ernst den Wert von Legofiguren erklärte oder aber die Sekretärinnen im Polizeirevier, die drachenhaft fauchen können. Auch extrem interessant fand ich die wechselnden Perspektiven zwischen Merete und Carl. Ich freute mich beim einen Kapitel schon wieder auf das nächste, und so muss es meiner Meinung nach auch sein! Auch das Setting in Schweden und Kopenhagen mag ich sehr, da ich schwedische Kriminalromane sehr reizvoll finde. Auch aus diesem Grund vermochte mich das Buch zu überzeugen. Das Buch versteht es einen zu fesseln und zu binden, und es macht verdammte Lust auf mehr Fälle vom Sonderdezernat Q. Ich werde mir sicherlich auch die anderen Bücher davon kaufen, obwohl ich sonst eigentlich kein Thriller - Fan bin, da mir die meisten zu vorhersehbar gestrickt sind.
Adler-Olsen, Jussi, Erbarmen
von Simi159 - 12.06.2014
Nach einem Einsatz bei dem er angeschossen, und sein Partner Lebensgefährlich verletzt wurde, ist Kommissar Carl Morck unausstehlich. Deshalb wird er von seinem Vorgesetzten in ein neues Sonderdezernat Q, das sich um die alten, niemals gelösten Fälle kümmert weggelobt. Das Büro des Sonderdezernats ist weit weg von der Abteilung, im Keller, damit Morck nicht weiter stört und weiteren Schaden anstellt. Carl bekommt einen Helfer, Haefz-el-Assad der im beim Lösen der ungelösten Fälle helfen soll. Gleich die erste Akte, die sie sich vornehmen hat es in sich. Vor fünf Jahre verschwand eine beliebte Politikerin, Merete Lynggard, von einer Fähre. Damals gingen die Ermittler von einem Unglück aus. Doch Carl und Haefz stoßen auf Ungereimtheiten und je tiefer sie graben umso näher kommen sie dem Entführer. Gemeinsam mit deinem neuen Assistenten und mitunter nicht normalen Ermittlungsmethoden lösen sie den Fall. Erbarmen ist eine spannende Geschichte, die einen sofort packt. Der Leser lernt am Anfang alle Figuren kennen und die Geschichte nimmt langsam Fahrt auf. Dies gelingt Jussi Adler-Olsen auch durch den Trick, dass man als Leser immer wieder den Ermittlern etwas voraus ist, dadurch dass man Teile über die Entführte lesen kann. Besonders gut gefallen hat mir Carl Morck. Er ist ein vom Schicksal gebeutelter Mann, der trotz Fehler ein ziemlich liebenswürdiger Mensch ist. Der seelischen und körperlichen Schmerz von Merete ist förmlich spürbar was mich öfter beim Lesen stocken lies, da ich ihre Angst zu spüren glaubte. Assad ist einfach zu pfiffig und sorgt dafür, dass alles nicht immer so ernst ist. Adler-Olson hat eine komplexe Story, gut ausgearbeitete Charaktere und damit der einen super guten ersten Thriller hingelegt.
Adler-Olsen, Jussi, Erbarmen
von anyways - 29.09.2011
Jussi Adler Olsen schildert in seinem Thriller ein grausames Verbrechen, 5 Jahre in einer Zwangsisolation ohne Aussicht auf Kommunikation, neue frische Kleidung und Rettung. Ein Thriller der Gänsehaut verursacht, und den man nicht mehr weglegen kann. Mit dem ungleichen Ermittlerduo ist ihm eine ausgezeichnete Hommage an frühere Literaturfiguren gelungen.
Adler-Olsen, Jussi, Erbarmen
von Michael B. - 29.06.2011
"Erbarmen" ist der erste Fall von Carl Mørck aus dem Sonderdezernat Q. Jussi Adler-Olsen hat damit eine Krimireihe begonnen die unglaublich erfolgreich ist. Vielleicht auch,weil es ein Krimi aus Schweden ist, da wo viele sehr erfolgreiche Krimis herkommen, aber sicher auch, weil die Bücher extrem spannend sind. Thriller, wie sie besser kaum vorstellbar sind. Für starke Nerven!
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