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Buchbinder Wanninger

Sprachclownerien und Grotesken. 'Reclam Universal-Bibliothek'. Mit Phot.
Taschenbuch
Karl Valentin, der Münchner Sprachclown, betreibt in seinen Texten ein hintersinniges Spiel mit den Worten und den Bedeutungen. Er geht dabei den Fragen nach, was wir sagen, denken oder wissen können und was nicht. Mit Grotesken, Satiren u... weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Buchbinder Wanninger
Autor/en: Karl Valentin

ISBN: 3150089417
EAN: 9783150089415
Sprachclownerien und Grotesken.
'Reclam Universal-Bibliothek'.
Mit Phot.
Herausgegeben von Helmut Bachmaier
Reclam Philipp Jun.

Oktober 1993 - kartoniert - 120 Seiten

Beschreibung

Karl Valentin, der Münchner Sprachclown, betreibt in seinen Texten ein hintersinniges Spiel mit den Worten und den Bedeutungen. Er geht dabei den Fragen nach, was wir sagen, denken oder wissen können und was nicht. Mit Grotesken, Satiren und Nonsens hat der Querdenker Valentin die Geschichte der komischen Literatur bereichert.

Inhaltsverzeichnis

'Monologe und Artikel'

Das Aquarium

Im Gärtnertheater

Der Liebesbrief

Auf dem Marienplatz

Der Regen

Karl Valentins Olympiabesuch

Erste Narrenrede

Der Weltuntergang

Ich mische mich in die Nichteinmischung mitten hinein!

Die Geldentwertung

Gegenwart

Schlechter kann s uns nimmer geh n

'Dialoge und Szenen'

Am Heuboden

Semmelnknödeln

Die Fremden

Streit mit schönen Worten

Buchbinder Wanninger

Nein

Die gestrige Zeitung

Vater und Sohn über den Krieg

Ihr Kampf

Der Firmling

'Aus: Die Raubtiere vor München'

Der Ententraum

Episode

'Couplets'

Expressionistischer Gesang

Das futuristische Couplet

'Karl Valentin über sich selbst'

Portrait

Karl Valentin (d. i. Valentin Ludwig Fey), 4. 6. 1882 München - 9. 2. 1948 Planegg bei München. Der Sohn eines Möbelspediteurs, in dessen Haus hochdt. gesprochen wurde, machte eine Schreinerlehre und besuchte gleichzeitig eine Varietéschule. Nach dem Tod des Vaters (1902) übernahm er den Betrieb, musste ihn aber 1906 mit Verlust verkaufen. Danach ging er mit einem selbstgebauten großen Orchestrion als Volkssänger auf Tournee (Halle, Leipzig). Erfolg hatte er erst, als er 1907 mit dem Stegreifmonolog 'Das Aquarium' den Text in den Mittelpunkt seiner Darbietungen stellte. Er erhielt ein Engagement an der Volkssängerbühne des Frankfurter Hofs in München; hier lernte er 1911 Liesl Karlstadt (d. i. Elisabeth Wellano) kennen, mit der er bis 1939 regelmäßig auftrat. Von 1922 an bestritt er Nachtvorstellungen in den Münchner Kammerspielen mit eigenem Programm; Gastspiele gab er v. a. in Berlin und Wien. 1934 steckte er sein Vermögen in ein Anti-Museum, das Panoptikum, das bald wegen Erfolglosigkeit schließen musste. 1939 eröffnete er mit einer neuen Partnerin ein Kellerlokal, das er jedoch 1940 auf Druck der Nationalsozialisten wieder schließen musste. Er trat bis Kriegsende nicht mehr auf, danach nur noch selten. V. schrieb mehr als 500 Texte - Monologe, Dialoge, Szenen, Couplets -, die er allerdings bei den Aufführungen ständig veränderte.

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