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Der Wind nimmt uns mit

Roman. 2. Auflage. Mit 1 4-farbige Karte auf Umschlaginnenseite.
Taschenbuch
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Der neue große Sommerroman der Bestsellerautorin Maya bindet sich weder an Orte noch an Menschen. Obwohl die Reisebloggerin erst 32 ist, hat sie schon fast die ganze Welt gesehen. Nur an einen Ort möchte sie niemals: Nach La Gomera. Dort wohnt ihre … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Der Wind nimmt uns mit
Autor/en: Katharina Herzog

ISBN: 3499275279
EAN: 9783499275272
Roman.
2. Auflage.
Mit 1 4-farbige Karte auf Umschlaginnenseite.
Rowohlt Taschenbuch

16. April 2019 - kartoniert - 368 Seiten

Beschreibung

Der neue große Sommerroman der Bestsellerautorin Maya bindet sich weder an Orte noch an Menschen. Obwohl die Reisebloggerin erst 32 ist, hat sie schon fast die ganze Welt gesehen. Nur an einen Ort möchte sie niemals: Nach La Gomera. Dort wohnt ihre Adoptivmutter Karoline. Dass Karoline nicht ihre leibliche Mutter ist, hat Maya vor Jahren durch einen Zufall erfahren, und bis heute hat sie ihr nicht verziehen. Doch dann wird Maya schwanger, und Tobi, der Mann, mit dem sie eine flüchtige Affäre hatte, hält sich ausgerechnet auf der Kanareninsel auf. Nur widerwillig fliegt Maya dorthin, zu den Aussteigern und Künstlern, zu ihrer Mutter. Sie ahnt nicht, dass es die wichtigste Reise ihres Lebens sein wird.

Portrait

Katharina Herzog hatte schon immer Spaß daran, sich Geschichten auszudenken und sie aufzuschreiben. Nach einem Abstecher in den Journalismus kehrte sie zur wahren Liebe Belletristik zurück und begann, Romane zu veröffentlichen. Als Katrin Koppold hat sie sich bereits in die Herzen vieler Leserinnen geschrieben. Mit ihren Romanen «Immer wieder im Sommer» und «Zwischen dir und mir das Meer» eroberte sie die Bestsellerlisten. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

Pressestimmen

Tolle Sommerlektüre zum Träumen. worldofbooksanddreams.de 20190711

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Bewertungen unserer Kunden
Flotter, kurzweiliger Trip nach La Gomera
von Lesendes Federvieh - 02.06.2019
Die erfolgreiche Reisebloggerin Maya hat schon fast die ganze Welt gesehen. Auf einem ihrer Reisen lernt sie Tobi kennen, mit dem sie eine kurze, folgenreiche Affäre hat. Als sie bemerkt, dass sie schwanger ist, ist er bereits weitergereist. Sie setzt alle Hebel und Wege in Bewegung, um ihn zu finden. Doch als sie hört, dass er sich ausgerechnet auf La Gomera aufhält, der Insel auf der ihre Adoptivmutter Karoline lebt, muss sie sich zwingen dorthin zu reisen. Vor ein paar Jahren erfuhr sie durch einen Zufall, dass Karoline gar nicht ihre leibliche Mutter ist. Was nun, wenn sie ihr auf der Insel begegnet... Der Wind nimmt uns mit ist ein erfrischender Roman, der es mir leicht machte aus dem Alltag abzutauchen und mit Maya nach La Gomera zu reisen. Flott und locker geschrieben weht die Geschichte durch die Seiten wie ein angenehmer Sommerwind. Durch die ausführlichen Landschafts- und Ortsbeschreibungen hatte ich die Schönheit der Insel bildhaft vor Augen. Was für eine tolle Kulisse für diese fluffige, kurzweilige Geschichte. Mayas Erlebnisse auf dieser wunderschönen kanarischen Insel sind witzig, emotional und absolut lebendig geschrieben. Dazu authentisch skizzierte Charaktere, zum Teil herrlich schräge Typen, so wie man sich Aussteiger eben so vorstellt. Liebenswert und zugleich etwas schrullig. Sehr schön fand ich auch wie Katharina Herzog das Rätsel um die tatsächlichen Eltern Mayas auflöste. Immer wieder springt sie zwischen Maya im heute und Karoline in der Vergangenheit hin und her, bis sich am Ende der Knoten auflöst. Das gibt der Handlung einen gewissen Kick, denn man will ja immer gleich wissen, wie es weitergeht. Mir hat dieser Feel-Good-Roman sehr gut gefallen, es ist genau die richtige Lektüre für zwischendurch und um einfach die Seele baumeln zu lassen. Am liebsten hätte ich gleich eine Reise nach La Gomera gebucht... Fazit: Flotter, kurzweiliger Trip nach La Gomera
Das Jahr, in dem ein Kind verschwand
von Bücher in meiner Hand - 26.05.2019
In Der Wind nimmt uns mit erzählt uns Katharina Herzog die Geschichte von Maya und ihrer Adoptivmutter Karoline. Maya ist Reisebloggerin und will überall hin, nur nicht nach La Gomera - bis sie schlussendlich doch dort landet. Denn Tobi, nach dem sie sucht, wurde hier gesichtet. Maya versucht ihrer Adoptivmutter Karoline, die auf der Insel lebt, zu entgehen, aber sie läuft ihr immer wieder über den Weg. Immerhin kommt Maya zur Ruhe, nicht zuletzt auch wegen mangelnder Internetverbindung und der nicht vorhandenen Rückfahrtmöglichkeit in den nächsten Tagen. Sie lernt in diesen sechs Tagen die Insel und einige der Bewohner, fast alles Zugewanderte, und ihre interessanten Lebensgeschichten kennen. Der Leser erfährt daneben nicht nur Karolines spannende Geschichte, die als Jugendliche das erste Mal zusammen mit ihren Eltern nach La Gomera fuhr und dort Xabi, Hannah und Gärtner Alejandro kennenlernte, sondern auch mehr über das Jahr, in dem ein Kind verschwand. Die Zusammenhänge werden fesselnd geschildert. Sehr schön fand ich die Beschreibungen des Lichterfestes in Taiwan und die der Landschaft auf La Gomera. Auch wenn man zuhause auf dem Sofa sitzt, kann man an der Seite von Maya die Insel mit entdecken. Neben den tollen Landschaftsbildern warten einige witzige Situationen wie Internet gibts nur in der Badewanne auf die Leserinnen. Nicht so gefallen hat mir, dass praktisch alle Geheimnisse und Ungeklärtheiten durch nur ein Gespräch hätten gelöst werden können. Dies zieht sich wie ein roter Faden durchs Buch, angefangen bei Karolines Eltern bis hin zu Maya - ein etwas zu einfach gestrickter Plot. Doch die interessanten, teils recht verschrobenen - ich sag nur Fred - Charaktere lassen darüber hinweg sehen und so ist Der Wind nimmt uns mit ein leichter und flüssig erzählter Roman mit vielen Emotionen. Fazit: Wie Ferien auf La Gomera, nur viel günstiger! 4 Punkte.
Berührend, gefühlvoll, einzigartig, schön
von Monina83 - 18.05.2019
Meine Meinung: Die Bücher von Katharina Herzog sind für mich immer ein absolutes Must-Have und auch nicht mehr aus meinem Bloggerleben wegzudenken. Ich liebe ihre Geschichten und sie begleiten mich wirklich schon von Anfang an. Deshalb freute ich mich auch schon unglaublich auf "Der Wind nimmt uns mit". Der Klappentext gefiel mir sofort sehr gut und ich war gespannt, was die Autorin daraus wieder zaubern würde. Das Buch beginnt mit einem Prolog aus Karolines Sicht, der im Jahr 1985 spielt, als Maya gerade geboren wurde und gemeinsam mit ihrer zukünftigen Adoptivmutter die Insel verlässt. Was jedoch zu dieser Reise geführt hat und wer wirklich die Eltern des Babies sind, bleibt vorerst geheim, was die Geschichte natürlich umso spannender machte. Danach macht man einen gewaltigen Zeitsprung von 32 Jahren und erlebt Maya, die mit ihrer besten Freundin Kathi ins neue Jahr hineinfeiert. Dort erfährt man ein bisschen über das Leben der Protagonistin und ich war total überrascht. Ohne festen Wohnsitz mit kaum Besitz puh, das wäre ja so gar nichts für mich, aber schnell wurde mir auch klar, dass hinter diesem Lebensstil viel mehr steckt. Mir kam Maya etwas verloren vor, ich hatte das Gefühl, als würden ihr die Wurzeln fehlen, als würde sie nichts irgendwo halten. Das zeigte mir, dass die Protagonistin sehr viel Tiefe besitzt und ihr Leben trotz all der tollen Erlebnisse auch seine Schattenseiten hat. Damit hatte sie mich auf jeden Fall schon für sich eingenommen. Natürlich stellt die Schwangerschaft dann auch noch ihr Leben komplett auf den Kopf und bei manch einem Leser könnte Maya etwas "kalt und berechnend" rüberkommen. Doch nicht, wenn man zwischen den Zeilen liest und versucht die Protagonistin zu verstehen und das tat ich wirklich, auch, wenn ich sicher manches Mal anders gehandelt hätte als sie und nicht all ihre Entscheidungen guthieß. Das muss man in meinen Augen auch gar nicht, um mit Maya mitzufühlen. Mich hat sie jedenfalls von Anfang an abgeholt und mitgenommen auf eine Reise in die Vergangenheit, aber auch in die Zukunft. Sehr schön fand ich aber auch, dass man nicht nur Mayas Geschichte erfährt, sondern auch tiefer in die von Karoline eintaucht, die ungewöhnlich mit der ihrer Adoptivtochter verwoben wurde. Einfühlsam und mit viel Gefühl bringt Katharina Herzog es auf den Punkt: Um eine Familie zu sein, braucht es nicht zwangsläufig eine Blutsverwandschaft. Mich hat sie damit tief berührt, denn es gibt so viele verschiedene Arten von Familien und keine davon ist "richtig" und eine andere "falsch". Familie ist das, was man daraus macht, dort, wo man sich wohl und geborgen fühlt und man Zuhause ist. Immer wieder wechselt man zu Karolines Perspektive und begibt sich damit auf die Spuren in die Vergangenheit. Ich muss ja gestehen, dass ich nicht von Anfang an erkannt habe, wie die Zusammenhänge sind und wie es dazu kam, dass Karoline plötzlich die Verantwortung für ein kleines Kind übernommen hat. Genau das bringt aber auch ein bisschen Spannung in die Geschichte. Ich liebe es ja, auf Spurensuche zu gehen und Detektiv zu spielen und genau das bietet uns die Autorin, auch, wenn das Hauptaugenmerk ganz klar auf Maya und ihren Erlebnissen liegt. Denn während diese nach dem Vater ihres Kindes sucht, begegnet sie vielen ungewöhnlichen und einzigartigen Menschen, die alle ihr Leben auf eine gewisse Weise berühren und beeinflussen. Ja, La Gomera ist wirklich voll von diesen besonderen Personen, was ich wirklich großartig fand, denn ein Buch lebt nicht nur von außergewöhnlichen Protagonisten, sondern auch von Nebencharakteren, die im Gedächtnis bleiben. Aber dieses Buch enthält noch eine weitere, sehr tiefgründige Botschaft, die ein Charakter so treffend beschrieben hat: "Heutzutage wird viel zu schnell etwas weggeworfen, weil man es nicht mehr gebrauchen kann ". Das ist ein sehr aktuelles Thema und macht mich auch sehr nachdenklich. Wir leben wirklich in einer Wegwerfgesellschaft und sollten uns viel mehr Gedanken darum machen, auch einmal Dinge zu reparieren, anstatt sie sofort wegzuschmeißen. Das ihren Lesern ins Gedächtnis zu rufen ist auf jeden Fall schon der erste Schritt in die richtige Richtung zur Nachhaltigkeit, also ein sehr wichtiger Beitrag, der von Katharina Herzog in eine wundervolle Geschichte eingewoben wurde. Vielen Dank dafür. Fazit: "Der Wind nimmt uns mit" von Katharina Herzog ist eine wirklich wundervolle Geschichte, die eine ungewöhnliche Protagonistin in den Vordergrund stellt, bei der man hinter die Fassade sehen muss, um sie zu verstehen. Mich hat sie jedoch sofort abgeholt und auf eine interessante Reise in die Vergangenheit, aber auch in die Zukunft mitgenommen, die mich sehr bewegt hat. Es ist mitreißend zu sehen, wie die Geschichte von Maya mit der von Karoline, ihrer Adoptivmutter verwoben ist. Doch nicht nur das Schicksal dieser beiden starken Frauen hat mich wirklich berührt, sondern auch die Botschaftn zwischen den Zeilen der Geschichte. Ich danke der Autorin von ganzem Herzen für dieses schöne, gefühlvolle und einzigartige Buch, das mich sehr berührt hat. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.
Kurzurlaub auf La Gomera: Fernweh garantiert
von SchoLu - 07.05.2019
Von Katharina Herzog - auch bekannt als Katrin Koppold - kannte ich bisher Zwischen dir und mir das Meer . Da ich dieses Buch regelrecht verschlungen hatte, war für mich klar, dass ich auch ihr neustes Werk lesen musste! In diesem Buch reisen wir mit Maya nach La Gomera. Dort ist sie auf der Suche nach ihrem One Night Stand Tobi, denn der ist nicht ohne Folgen geblieben... Eigentlich wollte Maya unter keinen Umständen nach La Gomera, da dort ihre Pflegemutter Karoline lebt und Maya ihr einfach nicht verzeihen kann, dass sie ihr nie die Wahrheit über ihr Verwandschaftsverhältnis gesagt hat... Auf La Gomera ist Maya auf der esoterisch angehauchten Finca de la Luz untergebracht, dessen Eigenheiten und Bewohner für Augenrollen bei Maya und manche Schmunzler beim Leser führt. Auf ihrer Suche nach Tobi lernen wir schöne Ecken der Insel, wie zB den Wasserfall, die Schweinebucht und das Künstlerorf El Guro, sowie einige spezielle Bewohner, wie zB Bine, Ramon oder die Frau mit den Tigerohren und Ernergybällchen kennen. Mit der Zeit gerät die Suche nach Tobi jedoch fast in den Hintergrund und Maya möchte sich einer Aussprache mit Karoline stellen... Ungefähr jedes 4te Kapitel führt uns in die Vergangenheit von Karoline und der Leser erfährt häppchenweise, was damals passiert ist und wie es dazu kam, dass Karoline sich um Maya kümmern musste... Katharina Koppold lässt uns durch ihren tollen, einfachen Erzählstil geradezu durch die Seiten fliegen. Sie erzählt in ihrem neusten Wohlfühlroman von Familie, Liebe, Freundschaft, Verrat und Verzeihen und nebenbei nimmt sie uns mit in einen Kurzaurlaub nach La Gomera. Aber Achtung: Fernweh und Neugier auf La Gomera garantiert! Einen Stern Abzug gibt es allerdings, da mir das Ende zu einfach gestrickt ist; nach den Komplikationen vorher ging es dann alles etwas zu schnell und problemlos ... Zudem hat die erste Auflage noch einige kleine Fehler, die beim aufmerksamen Leser dann doch für Verwirrung sorgen ...
Ein schöner Sommerroman, der mich aber nicht ganz packen konnte
von nellsche - 30.04.2019
Die 32-jährige Reisebloggerin Maya ist ständig unterwegs und hat schon fast die ganze Welt bereist. Nur nach La Gomera möchte sie nicht, weil dort ihre Adoptivmutter Karoline lebt. Dass Maya adoptiert wurde, hat sie nur durch Zufall erfahren und hat es ihrer Mutter bis heute nicht verziehen. Doch nun ist Maya schwanger und Tobi, eine flüchtige Affäre und Vater des Kindes, hält sich ausgerechnet auf La Gomera auf. Maya reist also dorthin, nicht ahnend, wie wichtig diese Reise wird. Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn das wunderschöne Cover und die tolle Beschreibung haben mich sehr angesprochen. Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen, so dass ich sehr gut ins Buch starten konnte und es zügig fertig gelesen hatte. Die Beschreibungen der Umgebungen und Menschen war sehr bildhaft und anschaulich. Ich hatte alles hervorragend vor Augen und fühlte mich direkt mittendrin. La Gomera wurde wundervoll beschrieben, so dass ich mich total hin gesehnt habe. Mit Maya bin ich leider einfach nicht warm geworden. Ich empfand ihr Verhalten immer wieder sehr unreif und konnte sie und ihre Handlungen häufig nicht nachvollziehen. Karoline hingegen fand ich unglaublich sympathisch und ihre Geschichte hat mich sehr berührt und neugierig gemacht. Die Geschichte wurde in zwei Strängen erzählt. Einmal in der Gegenwart um Maya und einmal in der Vergangenheit um Karolin. Da die Kapitel entsprechende Überschriften hatten, konnte ich bestens folgen. Was mich nicht so angesprochen hat, waren die esoterischen Aspekte, denn damit habe ich es einfach nicht so. Insgesamt hat mir die Geschichte samt Grundidee wirklich gut gefallen. Nur Maya hat mich teilweise mit ihrem Verhalten genervt. Und so manche Dinge hätten durch Gespräche viel schneller geklärt und Probleme beseitigt werden können. Ein schöner Sommerroman, der mich zwar nicht komplett überzeugen konnte, dennoch aber lesenswert ist. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.
Liebe auf La Gomera
von Gosulino - 29.04.2019
Maya ist Reisebloggerin, sie ist überall auf der Welt zu Hause und doch nirgends. Nach einem One-Night-Stand merkt sie bald, dass sie schwanger ist und die Suche nach dem Kindsvater führt sie auf die Kanaraninsel La Gomera, die sie eigentlich nie in ihrem Leben wieder betreten will, denn dort lebt ihre Ziehmutter Karoline, von der sie erst durch Zufall erfahren hat, dass sie nicht ihre leibliche Tochter und ihr ganzes Leben auf einer einzigen Lüge aufgebaut ist. Doch Maya will endlich Antworten und begibt sich auf die Suche nach dem Vater ihres Kindes und ihrer Wurzeln. Dies war der erste Roman von Katharina Herzog, den ich gelesen habe. Sie hat einen sehr eingängigen Schreibstil und verleiht ihren Charakteren wirklich Tiefe und gibt jedem eine eigene einzigartige Persönlichkeit. Die Protagonistin Maya, die sich von den Teenagerallüren zu einer Person entwickelt, die weiß was sie will und durchaus mit beiden Beinen im Leben stehen kann, hat mir sehr gut gefallen, auch die Rückblenden des Lebens ihrer Ziehmutter Karoline waren sehr gelungen. Die Hippiekommune, deren Bewohner den Leser ebenfalls sehr überraschen. Leider haben sich ein paar Ungereimtheiten und Fehler in den Roman geschlichen für die ich einen Stern abziehe. Für mich war es ein schöner Sommerroman vor wundervoller Kulisse, der mich sehr gut unterhalten hat.
Schöner Sommerroman
von Ameland - 29.04.2019
In diesem Roman nimmt uns Katharina Herzog zuerst mit auf Reisen in die weite Welt, um dann auf der Kanareninsel La Gomera zu verweilen. Bisher war ich noch nicht auf La Gomera, aber die anschaulichen und detaillierten Beschreibungen der Landschaft und Vegetation ließen mich zumindest gedanklich dort sein. Die teilweise skurrilen Charaktere, der dort lebenden Menschen sorgten für interessante und humorige Begegnungen. Die Geschichte handelt hauptsächlich von Maya und Karoline und wird aus deren Perspektive geschildert. Bei Karoline handelt es sich teilweise um Rückblicke, die ihr Verhalten und die jetzige Situation verdeutlichen. Der einfache Schreibstil ist flüssig und mitreißend, so dass die Seiten nur so dahin fliegen. Bemerkenswert fand ich die Hinweise auf die heutige Wegwerf-Gesellschaft und den ökologischen Fußabdruck, den ein jeder von uns auf der Erde hinterlässt. Es regte mich zum Nachdenken an welchen Beitrag ich hier leisten kann. Insgesamt handelt es sich bei dem Buch um eine leichte, aber schöne Sommerlektüre, die bestens geeignet ist für einen Tag auf der Sonnenliege.
Eine rastlose Frau auf der Suche nach einem Heimathafen
von Sandra A. - 29.04.2019
Inhalt: Maya ist von Beruf Reisebloggerin und verdient mit ihren Reisen um den Globus ihr Geld. Sesshaft werden und tiefe Bindungen eingehen kommt ihr überhaupt nicht in den Sinn. Auf ihrer Reise nach Taipeh ändert sich ihr Leben schlagartig: mit dem gutaussehenden, smarten Tobi erlebt sie einen schönen One-Night-Stand, mit deren Folgen sich ihre Zukunft auf einmal überschlägt. Um ihn zu suchen startet sie einen Internet-Aufruf, der sie ausgerechnet nach La Gomera führt. Dort muss sie sich nun darüber klarwerden, ob ein Baby in ihr Leben passt und sich zugleich auch mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Denn auf der Insel lebt Karoline, die Frau, die bis vor einigen Jahren ihre Mutter war, bis sich herausstellte, dass Maya adoptiert wurde. Wird Maya auf Karoline zugehen und Antworten bekommen? Schreibstil: Die Geschichte um Maya und Karoline wird auf zwei Ebenen erzählt. Der Leser ist mitten im aktuellen Geschehen von Maya und ihren Sorgen, Ängsten und Konflikten. Daneben steht die Geschichte von Karoline und ihrer Verbindung zu La Gomera. Nach und nach erfährt man in welcher Verbindung die beiden Frauen stehen und wie Maya überhaupt zu Karoline gekommen ist. Meine Einschätzung: Mit dem Lesen dieses Buches begibt man sich auf eine wundersame Reise in eine scheinbar völlig andere Welt und doch ist man gar nicht weit weg. Auf La Gomera trifft man viele schräge und verrückte Menschen, spirituelle und esoterische Hippies der Neuzeit, gestürzte und gestrandete Seelen, die dort eine neue Aufgabe und einen neuen Sinn für das Leben gefunden haben. Karoline reiste einst mit ihren Eltern für einen Kurzurlaub auf die Insel und verliebte sich dabei nicht nur in die Natur. Die scheinbare Nebengeschichte ist nicht weniger spannend als die Entwicklung von Maya. Mit Anfang 30 erscheint sie mir sehr unreif, ruhelos und flatterhaft. Es wurde wirklich Zeit, dass in ihr Leben nun etwas einschlägt, das sie mal ankommen lässt - wenn sie es zulässt. Maya rennt vor Probleme stets davon anstatt sie zu lösen. Aussprachen meidet sie so lange es geht. Nach und nach merkt man aber, dass ihre tolle Welt der Blogger nicht glücklich macht. So richtig angefreundet habe ich mich mit ihrer Art leider nicht. Da gab es durchaus sympathischere Nebencharaktere. Und davon gab es zahlreiche: auf La Gomera trifft Maya auf einige Aussteiger, mehr oder weniger verrückt. Das viele esotherische Gerede war mir teils zu viel und schreckt mich ja fast ab dorthin zu reisen, aber es spiegelte wohl hauptsächlich das Künstlerdorf dort wider. Auch wenn das Buch so einige Fehlerchen hat - was ich äußerst schade finde - hat es mir sehr gut gefallen. Ich konnte eine Zeit lang abtauchen und auf diese skurrile Insel entfliehen. Mir sind viele Dinge beim Lesen gar nicht aufgefallen, weil sie scheinbar auch nicht so wichtig waren, wie vielleicht vielen anderen in unserer Leserunde. Daher schmälern diese Fehler meine Einschätzung nicht. Klar, das Ende konnte man eigentlich vorhersehen, wie einiges zwischendrin. Aber interessant ist doch vor allem der Weg zum Ende und die Hintergründe. Und wenn einem da noch eine kleine Überraschung zum Ende erscheint, ist es umso schöner. Die schönsten Zitate: "Ich möchte mit Erinnerungen sterben, nicht mit Träumen." & "Aber vielleicht reicht es auch schon, wenn du dich auf das konzentrierst, was da ist, anstatt auf das, was fehlt. & "Ich finde nur, dass heutzutage viel zu schnell etwas weggeworfen wird, nur weil man es nicht gebrauchen kann" [[[ Wahre Worte, die man sich selbst einmal durch den Kopf gehen lassen sollte!
von Corinna - 28.04.2019
Gerade eben hab ich das Buch Der Wind nimmt uns mit zu Ende gelesen. In nur zwei Tage habe ich es durchgelesen und was soll ich sagen, der Wind hat auch mich mitgenommen. Mitgenommen nach La Gomera und ohne jemals dort gewesen zu sein war es als wäre ich live und in Farbe mitten auf der Insel. Und unglaublich lesenswertes Buch, dass man einfach nicht mehr weglegen kann.
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von Odenwaldwurm - 28.04.2019
Maya bindet sich weder an Orte noch an Menschen. Obwohl die Reisebloggerin erst 32 ist, hat sie schon fast die ganze Welt gesehen. Nur an einen Ort möchte sie niemals: Nach La Gomera. Dort wohnt ihre Adoptivmutter Karoline. Dass Karoline nicht ihre leibliche Mutter ist, hat Maya vor Jahren durch einen Zufall erfahren, und bis heute hat sie ihr nicht verziehen. Doch dann wird Maya schwanger, und Tobi, der Mann, mit dem sie eine flüchtige Affäre hatte, hält sich ausgerechnet auf der Kanareninsel auf. Nur widerwillig fliegt Maya dorthin, zu den Aussteigern und Künstlern, zu ihrer Mutter. Sie ahnt nicht, dass es die wichtigste Reise ihres Lebens sein wird. (Klappcovertext vom Buch) Das Buch wurde mir von einer Freundin empfohlen, die den ersten Band gelesen hat und total begeistert war. Ich bin sehr gut in die Story gekommen. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere und die Landschaft ist gut beschrieben. So dass man sich alles gut vorstellen kann. Die Story spielt in La Gomera der schonen Urlaubsinsel die zu den Kanarischen Inseln gehört. Maya eine Reisebloggerin ist über alle auf der Weltzuhause, aber jetzt verschlägt es sie nach La Gomera. Sie sucht nach dem Vater ihres ungeborenen Kindes. Ab jetzt beginnt eine interessante und sehr unterhaltsame Story. Mit einem tollen und rundem Ende. Mich hat das Buch gut gefallen und gut unterhalten. Da ich den ersten Band nicht kenne, kann ich also nicht sagen welcher der bessere ist. Werde ich aber sicherlich nachholen, da ich erfahren habe das erste Buch soll noch viel besser sein als dieses Buch. 7 Trotzdem kann ich auch für dieses Buch eine Leseempfehlung aussprechen. Es ist ein tolles Sommerbuch für den Urlaub am Stand oder im Freibad. Autor: Katharina Herzog
Ab auf die Insel
von misery3103 - 28.04.2019
Maya ist 32 und Reisebloggerin. Ihr Blog führt sie durch die ganze Welt. Als sie nach einem One-Night-Stand schwanger wird und der ihr eigentlich unbekannte zukünftige Vater, den sie im Internet sucht, sich auf La Gomera aufhalten soll, führt ihre nächste Reise sie dorthin, obwohl das eigentlich das eine Reiseziel ist, zu dem sie nie fahren wollte. Denn dort lebt auch ihre Mutter, zu der sie seit ein paar Jahren keinen Kontakt mehr hat. Das Buch ist in Kapitel über Maya heute und ihre Mutter früher aufgeteilt, so dass man erfährt, wie es zu all den Verwicklungen kommen konnte, die dazu führten, dass Maya und Karoline keinen Kontakt mehr haben. Mayas Leben ist bunt. Sie ist ständig auf Reisen und rastlos. Die Reiseblog-Challenge für das Jahr lautet: 52 Länder in 52 Wochen. Als die ungewollte Schwangerschaft dazwischenfunkt muss sie kurz innehalten, obwohl sie sicher ist, das Kind nicht bekommen zu wollen. Auf La Gomera trifft sie dann auf viele ziemlich ungewöhnliche und durchgeknallte Aussteigertypen und tut alles, um nicht auf ihre Mutter zu treffen, was aber nicht so einfach ist. Ein bisschen missfallen hat mir, dass alle Probleme, die die Leute in diesem Buch haben, durch ein einfaches klärendes Gespräch gelöst werden könnten. Leider redet niemand miteinander bis es fast zu spät ist. Gefallen haben mir die Beschreibungen der Reisen, die Beschreibung der Insel und die vielen verrückten Leute, die diese bevölkern. Auch Mayas chaotisches Leben und ihre Art mochte ich, wobei ich sie manchmal gern geschüttelt hätte, weil sie sich durch ihre unnachgiebige Art wieder mal eine Chance auf ein Happy End verbaut hat. Am Schluss wird ja irgendwie alles doch noch gut, was mir wieder gefallen hat. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten. Ich mochte das verrückte Inselleben, das geradezu dazu einlädt, die Koffer zu packen und sich selbst ein Bild davon zu machen.
Sommerroman mit Tiefgang
von Chris - 22.04.2019
52 Länder in 52 Wochen - so lautet die aktuelle Challenge der Reisebloggerin Maya. So jagt sie um die Welt und ihr Leben findet auf Instagram, Facebook, Snapchat und Twitter statt.. Bei jedem Erlebnis denkt sie schon darüber nach, was sie posten und welches Foto sie hochladen wird, dabei immer bemüht, keinen Follower oder Sponsor zu verlieren.. Doch diese schöne Scheinwelt gerät ins Wanken, als sie feststellt, dass sie schwanger ist. Der Vater des Kindes ist Tobi, mit dem sie eine Nacht in Taiwan verbracht hat. Sie macht sich auf die Suche nach ihm und ist geschockt, als sie erfährt, dass er auf La Gomera sein soll - die Insel, zu der sie auf keinen Fall reisen möchte. Der Grund dafür ist Karoline, von der sie bis vor ein Jahren glaubte, es wäre ihre Mutter. Nur durch einen Zufall erfuhr sie damals, dass sie adoptiert ist und Karoline sie all die Jahre angelogen hat. Diese Lüge hat sie ihr nie verziehen und auch jetzt verspürt sie keine Lust, auf ihre Adoptivmutter zu treffen... Der Wind nimmt uns mit ist das dritte Buch, was ich von Katharina Herzog gelesen habe. Nach den Büchern Immer wieder im Sommer und Zwischen dir und mir das Meer war ich gespannt, ob sie mich wieder so packen und berühren würde. Es hat mich mitgenommen, schnell war ich in der Geschichte drin und ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Wenn man sich ein bisschen bei Instagram umschaut, dann sieht man viele Menschen, die wie Maya sind - die dort perfekte Fotos von ihrem perfekten Leben zeigen, wo viel mehr Schein als Sein ist... Zuerst hatte ich Mühe, mit Maya warm zu werden , was vielleicht einerseits am Alter liegt (ich bin da näher bei Karoline) und andererseits an ihren etwas unlogischen Gedanken. Umso mehr habe ich mich gefreut, zu sehen, wie die Geschichte sich entwickelt, wie sich Maya verändert und ihr echtes Leben findet. Für mich ist Der Wind nimmt uns mit ein leichter Sommerroman, der dennoch Tiefgang hat und mich zum Nachdenken angeregt hat. Die Beschreibungen der Landschaften und der Menschen sind Katharina Herzog erneut außerordentlich gut gelungen. Sie hat damit meine Neugier auf La Gomera und das Künstlerdorf El Guro auf jeden Fall geweckt!
Familiengeschichte vor malerischer Kulisse
von Lesetante - 17.04.2019
Bewertet mit 2,5 Sternen Maya ist Reisebloggerin und bereist ein Land nach dem anderen. Um die Kanareninsel La Gomera hat sie bisher aus gutem Grund erfolgreich einen großen Bogen gemacht. Nur widerwillig fliegt sie nun dorthin, um den Vater ihres ungeborenen Kindes zu suchen. Mayas Verhalten und ihre Art sind für mich unreif und häufig nicht plausibel. Ich habe mich oft über sie gewundert, manchmal regelrecht über ihr Verhalten geärgert und bin mit ihr einfach nicht warm geworden. Doch auch viele der anderen Charaktere bleiben entweder blass oder wirken dermaßen überzeichnet, sodass mir die Figuren einfach nicht authentisch erschienen. Einzig Karolines Vater mit seiner liebevollen Art und den Schreiner Lasse habe ich beim Lesen liebgewonnen. Lasse scheint ein ehrlicher Kerl zu sein und ihm gelingt es als einzigem, der ruhelosen Maya etwas den Kopf zurechtzurücken. Katharina Herzogs Schreibstil ist sehr angenehm und verständlich. Die bildhaften Landschaftsbeschreibungen gefielen mir besonders gut. Ich konnte mir die Schauplätze und die beeindruckende Natur gut vorstellen und hatte wunderschöne Bilder vor Augen. Es wurde ein guter Eindruck des Lebensgefühls und des Charakters der Insel vermittelt. Beim Lesen bekam ich Lust, La Gomera selbst zu entdecken und mich vom Wind auf das märchenhafte Eiland mitnehmen zu lassen. Ich wünschte, ich hätte einen solchen Ort auch schon gefunden. Einen Ort, an dem Stillstand für mich erträglich ist und an dem ich Erinnerungen finde, ohne dafür um die halbe Welt zu reisen. (S. 241) Die vielversprechend klingende Geschichte konnte mich hingegen nicht mitreißen. Die Idee ist großartig, doch die Umsetzung leider nicht besonders gut gelungen. Vieles wirkte auf mich unrealistisch und konstruiert und gerade das Ende wirkt überhastet. Aus der Familiengeschichte hätte man viel mehr herausholen können, es wurde bedauerlicherweise einiges an Potenzial leichtfertig verschenkt. Der lebhafte Roman steckt voller Klischees, plätschert eher seicht vor sich hin und vieles wird nur oberflächlich abgehandelt. Ein wenig mehr Tiefgang wäre wünschenswert gewesen und hätte dem Buch gut getan. Es gibt einige berührende Momente, die Katharina Herzog liebevoll in die Handlung einfließen lässt und die ich wirklich bezaubernd fand. Diese flackern allerdings nur kurz auf, verlöschen jedoch leider viel zu schnell. 2,5 Sterne, auch aufgrund einiger inhaltlicher Fehler, die den Lesefluss erheblich gestört haben und bei mir einen faden Beigeschmack hinterlassen, für die Familiengeschichte, deren Potenzial leider nicht annähernd ausgeschöpft wurde.
Leichter Sommerroman, der mich nicht ganz überzeugt hat.
von sommerlese - 17.04.2019
Die 32-jährige Maya reist als Reisebloggerin kreuz und quer durch die Welt, doch sie bleibt nie lange an einem Ort, stets möchte sie weitere Ziel auf ihrer Wunschliste abhaken. Nur nach La Gomera zieht es sie nicht, denn dort lebt ihre Mutter Karoline: Maya brach den Kontakt zu ihr ab, als sie vor einigen Jahren zufällig mitbekam, dass Karoline nicht ihre leibliche Mutter ist. Maya wird ungeplant schwanger und wie es der Zufall will, führt die Suche nach Tobi, dem Vater ihres ungeborenen Kindes, sie ausgerechnet nach La Gomera. Kann das ein Zufall sein? Ich möchte mit Erinnerungen sterben, nicht mit Träumen. Zitat Seite 40 Auf diese leichte Sommergeschichte habe ich mich gefreut und bin mit Maya nach La Gomera gereist. Die merkwürdigen Gesänge der Gelbschnabelsturmtaucher hätte ich gern selbst gehört und die herrlichen Strandabschnitte, die Landschaften und das besondere Lebensgefühl auf der Finca dieser Kanareninsel konnte ich mir wunderbar vorstellen. Ob es dort wirklich soviele esoterisch angehauchte Menschen und skurrile Aussteiger und Künstlertypen gibt, kann ich allerdings nicht ganz glauben. Die Handlung wird in zwei Zeitebenen erzählt, einmal geht es um Mayas gegenwärtige Geschichte und dann erfährt man in Rückblenden was Karoline früher ab 1983 erlebt hat. Weil die Handlungsstränge sehr häufig wechseln, muss man sich immer etwas an den zeitlichen Überschriften orientieren. Inhaltlich gibt es keine Probleme, doch mich hat es im Lesefluss etwas gestört. Besonders der leichte Schreibstil der Autorin hat mich in die Geschichte gezogen, sie schreibt lebendig, locker und durch die vielen Dialoge fühlt man sich immer mitten im Geschehen. Die Handlung ist etwas vorhersehbar, was aber für einen sommerlich anmutenden Liebesroman kein großes Problem darstellt. Die Charaktere lernt man nicht alle genau kennen, aber man merkt, wie es zwischen einigen Protagonisten zu knistern beginnt und welche Gefühle hier existieren. Allerdings hatte ich mit Maya und ihrer Wankelmütigkeit ein Problem. Ihre Bloggerei wirkte eher wie ein Zwang, die Reisen hat sie nicht aus reinem Interesse gemacht, sondern um weiterhin bezahlte Lebenszeit geniessen zu können. Sie wirkte ziemlich unreif für ihr Alter, ist ziemlich flatterhaft und unstet und die Entscheidung für oder gegen ihr Baby konnte ich ihr nicht eindeutig abnehmen. Die dafür nötigen Gespräche kamen etwas zu kurz. Was es mit ihrer Schwester auf sich hat, habe ich bis zum Ende nicht verstanden. Karoline war eher mein Lieblingscharakter, sie wirkt zwar etwas hippiemäßig, ist aber ein zuverlässiger und sehr sympathischer Charakter. Zu den männlichen Figuren möchte ich hier nichts verraten. Der Wind nimmt uns mit ist eine sommerliche Geschichte, ein leichter Roman für den Urlaub oder zum Träumen von Sommergefilden. Etwas mehr Tiefgang hätte der Geschichte allerdings gut getan.
52 Länder in 52 Wochen
von hasirasi2 - 17.04.2019
Mayas Plan "52 Länder in 52 Wochen" endet jäh als sie feststellt, dass sie nach einem One-Night-Stand schwanger ist. Das passt der Reisebloggerin gar nicht. Sie möchte das Kind auch nicht bekommen, allerdings will sie sich vom Kindsvater eine Art "Absolution" erteilen lassen. Seit sie vor Jahren zufällig herausgefunden hat, dass sie adoptiert wurde, ist sie bei diesem Thema heikel. Leider weiß sie außer seinem Vornamen (Tobi) nicht viel über ihn. Ihre Freundin bringt sie auf die Idee, Tobi mit Hilfe ihres Blogs zu suchen. Es funktioniert. Er wurde zuletzt auf La Gomera gesehen. Ausgerechnet. Da wollte Maya nämlich nie mehr hin, weil ihre Adoptivmutter Karoline dort lebt. Und La Gomera hält noch viel mehr Überraschungen für Maya bereit ... "Der Wind nimmt uns mit" ist bereits der dritte Sommerroman von Katharina Herzog und besticht vor allem durch seine inspirierenden Beschreibungen der kanarischen Insel - sie scheint eine wahre Schönheit zu sein. Auch die Schilderungen der Künstlerkolonie und des Esoterik-Ressorts, in dem Maya unterkommt, haben mir gut gefallen. Dafür hatte ich so einige Probleme mit Maya. Sie ist bereits Mitte 30 und immer auf der Suche nach dem nächsten Kick, dem nächsten Abenteuer. Dabei verpasst sie all die schönen Dinge, die ihr gerade passieren: Ich möchte mit Erinnerungen sterben, nicht mit Träumen." (S. 40). Ihr Reiseblog war eigentlich nur als Hobby geplant, inzwischen kann sie sehr gut davon leben. Aber wenn sie ehrlich zu sich ist, macht es ihr schon länger keinen Spaß mehr. Doch gleichzeitig wünscht sie sich: "Alles soll bleiben, wie es ist." (S. 21). Maya ist eine extrem zerrissene Person. Das zeigt sich auch in ihrer Fixierung, Tobi unbedingt von dem Kind erzählen zu wollen, eh sie es abtreiben lässt. Dieses Verhalten war für mich nicht ganz logisch. Parallel zu Mayas Suche wird die Geschichte ihrer (Adoptiv-)Mutter Karoline erzählt. Sie kam als Studentin das erste Mal mit ihren Eltern nach La Gomera und hat sich sofort in die Insel und einen Einheimischen verliebt. Trotzdem ging sie zurück nach Hamburg, bevor sie sich Jahrzehnte später doch auf der Insel niederließ. Dieser Erzählstrang hat mir viel besser gefallen. Karoline war eine junge Frau mit Wertvorstellungen, Zielen und einen großen Herz - und ist es immer noch. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass sie und Maya sich wieder annähern, denn Karoline leidet darunter, dass Maya den Kontakt abgebrochen hat. Mein Fazit: Eine schöne, leichte, humorvolle Sommer-Urlaubs-Strand-Geschichte, bei der ich mir an einigen Stellen mehr Tiefe und weniger Happiness gewünscht hätte.
Wunderschöner Kurzurlaub auf der Trauminsel La Gomera
von Neling - 16.04.2019
Dieses Wohlfühlbuch nimmt die Leser mit auf die wunderschöne Insel La Gomera und hat mir gut gefallen. Inhaltsangabe: Die 32 jährige Maya hat eigentlich einen Traumjob, sie verdient sich ihr Geld als Reisebloggerin. Nachdem sie durch einen Zufall erfuhr, dass Ihre Mutter Karoline nicht ihre leibliche Mutter ist , hat sie radikal die Verbindung abgebrochen. Karoline lebt nun auf La Gomera, darum will Maya dort nie hin. Doch dann erfährt Maya , dass sie schwanger ist und will das Kind abtreiben. Doch dazu möchte sie sich noch die Meinung von Tobi, dem Vater ihres Kindes einholen. Nur dumm, dass sie außer dem Namen kaum was von dem Man weiß. Doch dann erfährt sie: Ausgerechnet auf La Gomera soll sich dieser aufhalten. .... Über die Autorin: Sowohl als Katharina Herzog, als auch unter dem Namen Katrin Koppold veröffentlicht die 1976 geborene ehemalige Journalistin Liebesromane. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München und arbeitet als Lehrerin. Sie hat schon mehrer Bücher verfasst, doch für mich war dieses Buch das erste von ihr. Cover und Buch: Das 364seiten dicke Buch ist beim Rowohltverlag erschienen und ist im Paperback. Das Cover finde ich sehr schön, es passt mit seiner Farbenfreude zu einem Sommerroman und die Blumen weisen auf eine kanarische Insel hin. Meine Meinung: Meist lese ich historische Romane, Krimis oder Sachbücher und erhoffte mir von diesem Roman zwischendurch leicht lesbare lockere Unterhaltung. Diesen Wunsch hat das Buch erfüllt. Ich kenne zwar die meisten Kanarische Inseln schon, aber auf der kleinen Insel La Gomera war ich noch nicht. Das Buch hat mich zauberhaft dorthin entführt und gut unterhalten. Mir gefielen besonders die Landschaftsbeschreibungen. Zwei Zeitstränge und Personen wurden miteinander verwoben und es wurde aus der Sicht dieser Personen dann jeweils erzählt. Mit gefiel besonders der ältere Zeitstrang, was vielleicht auch daran lag, dass ich Karoline lieber mochte, als die eigentliche Protagonistin Maya. Die war mir mit ihren immerhin 32 Jahren viel zu unreif. Allerdings entwickeln sich viele Figuren im Laufe der Erzählung. Ein außerdem sehr sympathischer Charakter ist Lasse. Auch viele gute Zitate nehme ich aus diesem Buch mit. Ich habe wie gesagt besonders die Kulisse für die Erzählung sehr genossen, der Autorin ist es wunderbar gelungen die Insel mit ihren Farben, Blumen, Bäumen, Gerüchen und Geräuschen zu schildern, so dass es mir fast wie ein Kurzurlaub vorkam. Und das Buch hat auch das Fernweh in mir noch verstärkt, La Gomera wird sicher zu einem unserer nächsten Reiseziele gehören. Bedauerlicherweise ist beim Lektorat einiges schief gelaufen und es kam nicht nur zu Rechtschreibfehlern, sondern vor allem auch zu sachlichen Fehlern, wie dem Vertauschen der Namen der Protagonisten. Das wird aber bei der Neuauflage verändert. Trotzdem muss ich dafür einen Stern abziehen, so dass ich das Buch mit immerhin noch guten 3,5 von 5 Sternen bewerte. Ich empfehle es vor allem Leuten, die einen leichten Sommerroman lesen möchten und die sich einen Kurzurlaub auf La Gomera wünschen.
Traumhaftes La Gomera - ich bin verliebt in diesen Ort! Trotz einiger Fehler abs
von Sandra8811 - 16.04.2019
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich habe mich direkt in das Cover und den Klappentext verliebt. Ich kannte die Bücher der Autorin bisher nur vom Sehen. Cover: Ich finde das Cover großartig! Ich mag es, wenn Bücher von Autoren zusammenpassen. Der hohe Rotanteil lässt mich gleich an einen paradiesischen Ort denken. Die Wasserfarben-Optik und der leinenhafte Bucheinband passen super dazu. Ich liebe es, das Buch in der Hand zu halten! Inhalt: Reisebloggerin Maya hat sich als Ziel gesetzt, 52 Länder in 52 Wochen zu entdecken. Sie hat bisher schon vieles gesehen und viele Länder bereist, aber an einen Ort möchte sie auf gar keinen Fall, nach La Gomera. Dort wohnt nämlich ihre Adoptivmutter, die sie jahrelang belogen hat bezüglich ihrer Herkunft. Als sie jedoch nach einem One-Night-Stand schwanger wird und Tobi ausgerechnet auf der kanarischen Insel auftaucht, muss Maya gegen ihren Vorsatz verstoßen Handlung und Thematik: Gleich am Anfang wurde ich schon total von der Handlung gefesselt. Mir gefällt der Aufbau des Buches super gut. Die Handlung teilt sich in zwei Zeitebenen, die später zusammenführen. Dadurch erhält man teilweise verschiedene Perspektiven auf handelnde Personen, was Raum für Spekulationen lässt. Besonders gefällt mir das Urlaubsgefühl und der Wunsch La Gomera zu bereisen, welche die Autorin in mir durch das Buch herbeigeführt hat. Auch die Bedeutung von Familie spielt eine große Rolle. Katharina Herzog hat super dargestellt, wie wichtig Kommunikation in Beziehungen und Familien ist. Charaktere: Maya mochte ich gleich zu Beginn, da sie eher eine rebellische junge Frau ist, die jedoch durch das Ereignis im Krankenhaus damals psychisch etwas aus den Fugen geraten ist. Man merkt ihr an, dass sie auf der Flucht ist und nicht immer die klügsten Entscheidungen trifft. Dennoch gefällt mir ihre oft trotzige Art sehr gut. Bei Karoline war ich mir lange nicht sicher, da ihr früheres Ich sehr sympathisch war, sie in der Gegenwart jedoch nicht so viel vorkam das ich mir früh ein Bild machen konnte. Mein Lieblingscharakter war jedoch Lasse. Er war gleich zu Beginn sehr cool, bodenständig und offen. Ich liebe seine direkte Art. Kathi gefiel mir am Anfang sehr gut mit ihren Glückskeksweisheiten, leider verlor sich das ziemlich schnell Schreibstil: Das Buch ist einfach geschrieben und lässt sich dadurch super schnell lesen. Trotzdem fand ich den Aufbau sehr interessant und die Autorin rief in mir eine wahre Urlaubssehnsucht hervor. Ich habe nun viele Bilder von La Gomera im Kopf, die ich gerne mit der Realität abgleichen möchte. Es gab viele Szenen und Vorfälle, bei denen ich Schmunzeln musste. Auch wenn sich im Buch einige Fehler befinden (z.B. Namensverwechslung oder Jahreszahlfehler) war es für mich sehr angenehm zu lesen. Mir gefiel die Aufteilung in Mayas Gegenwart und Karolines Vergangenheit sehr gut. Auch wenn man spätestens ab der Hälfte wusste, wie das Buch vermutlich enden wird, war es dennoch immer interessant zu lesen. Besonders gut gefielen mir am Anfang Kathis Glückskeksweisheiten, die jedoch später nicht mehr so vorkamen. Mein allerliebster Lieblingssatz war jedoch: "Es ist nicht die Blutsverwandtschaft, die Menschen zu einer Familie macht, sondern die Liebe". Persönliche Gesamtbewertung: Wer über ein paar Fehler hinwegsehen kann, wird mit diesem wunderschönen Buch über den wundervollen Ort La Gomera sehr glücklich werden. Eine wunderschöne Familiengeschichte die zeigt, dass Familie jeder sein kann. Von mir gibts eine Urlaubs-Leseempfehlung!
Seichte Unterhaltung vor malerischer Kulisse
von Leselena - 16.04.2019
Auch wenn ich mit der unreifen Hauptprotagonistin Maya, die oft einen unbeholfenen, naiven und unselbstständigen Eindruck erweckt, so meine Schwierigkeiten hatte, gefielen mir einige Nebencharaktere, die Katharina Herzog hingebungsvoll ausgearbeitet hat, ausnehmend gut. Sie sind liebebswert gezeichnet und konnten mich mit ihrem Denken und Handeln zum Grübeln und Selbsterkennen anregen und ich fühlte mich ihnen auf Gefühlsebene sehr verbunden. Der sommerliche Roman liest sich flüssig und die Grundidee finde ich nach wie vor überaus ansprechend. Hier wurden mehrere Handlungs- und Zeitstränge geschickt zu einer farbenfrohen Familiengeschichte verwoben. Mit den wenigen emotionalen Momenten, die sehr eindringlich geschildert sind, konnte Katharina Herzog mich immer wieder erreichen. Die vorhersehbare Geschichte selbst hat einige kleine Schwächen und es fehlt ihr leider an Tiefgang. Die Handlung, die stellenweise realitätsfern und konstruiert erscheint, ist recht seicht und viele Dinge bleiben für meinen Geschmack zu sehr an der Oberfläche. So gibt es unter anderem eine Versöhnung, die sehr glatt verläuft und einige Umstände, die so zügig abgehandelt werden, dass die Geschichte ein wenig gehetzt wirkt. Was ich nicht unkommentiert lassen möchte ist die offensichtliche Schlamperei im Lektorat. Klar, der Roman ist eine leichte Sommerlektüre, doch gerade hier wünsche ich mir als zahlender Leser inhaltlich Hand und Fuß. Es verwundert mich doch sehr, dass einige derart offensichtlichen Fehler, die leider meinen Lesegenuss enorm schmälerten, einfach übersehen wurden. Dieser Umstand enttäuscht mich als Leser und tut mir für die Autorin einfach unheimlich leid. "Der Wind nimmt uns mit" kann vor allem durch die grandiosen Landschaftsbeschreibungen und mit Katharina Herzogs feinfühligem Gespür für Atmosphäre und ihre Liebe zum Detail punkten. Sie hat viel Zeit und Liebe in den Roman investiert und ihre Begeisterung für die malerische Kanareninsel La Gomera ist beim Lesen durchgängig spürbar. Ich ließ mich gerne von dem lockeren Lebensgefühl der Insel und ihrer teils skurrilen Bewohner anstecken und mit auf die Reise nehmen. "Und ich bin fest davon überzeugt, dass der Wind dafür sorgt, dass wir letztendlich an genau den Ort gelangen, der in diesem Moment der richtige für uns ist." (Seite 254) "Der Wind nimmt uns mit" ist ein schöner Sommerroman, der mit etwas schwächelnder Geschichte vor grandioser Kulisse zum Wegträumen einlädt.
Nette Entspannungs- und Urlaubslektüre
von Hermione - 15.04.2019
Maya ist Reisebloggerin und in der ganzen Welt unterwegs. Nur an den Ort auf La Gomera, an dem die Frau lebt, von der sie jahrelang dachte, sie wäre ihre Mutter, möchte sie nicht reisen. Doch dann stellt Maya fest, dass sie schwanger ist, und der Vater des Kindes hält sich offenbar genau dort auf Meine Meinung: Das Buch von Katharina Herzog spielt auf zwei zeitlichen Ebenen, nämlich in der Gegenwart sowie Mitte der 1980er Jahre. Wir erleben als Leser(in) die Sicht von Maya sowie die von Karoline, von der Maya all die Jahre dachte, sie wäre ihre Mutter. Dank der gewohnt flüssigen und mitreißenden Erzählweise war ich sofort mitten im Geschehen und habe mich beim Lesen sehr wohl gefühlt. Man kann sich die Umgebung auf La Gomera richtig gut vorstellen und kommt regelrecht in Urlaubsstimmung, was sich bei mir noch verstärkt hat, als ich gelesen habe, dass einige Begegnungen und Beobachtungen aus einem eigenen Urlaub der Autorin stammen. Ich hätte mir zwar bei der Geschichte und den Personen ein kleines bisschen mehr Tiefgang gewünscht, aber letztendlich wurden meine Erwartungen an eine nette Unterhaltungslektüre erfüllt. Fazit: "Der Wind nimmt uns mit" ist wieder ein sehr netter Roman aus der Feder von Katharina Herzog, der unterhaltsame Stunden und Urlaubsstimmung verspricht.
sommerlich-leichte Familiengeschichte vor traumhafter Kulisse
von Marakkaram - 14.04.2019
~ Kathi wäre jetzt unglaublich beeindruckt gewesen, aber Maya fiel es zunehmend schwer, echte Begeisterung für etwas zu empfinden. Sie hatte einfach schon so viel gesehen. Manchmal kam es ihr vor, als hätte sie jedes Maß verloren. Alles musste immer höher, besser, schneller und voller Superlative sein. ~ Ja, Maya hat mit ihren 32 Jahren schon viel von der Welt gesehen. Als Reisebloggerin zieht es sie von Land zu Land. Hauptsache kein Stillstand, keine Stille und auf keinen Fall La Gomera, wo ihre Adoptivmutter wohnt. Denn seit sie durch einen puren Zufall erfuhr, dass Karo sie ihr Leben lang angelogen hat und gar nicht ihre leibliche Mutter ist, hat Maya jeden Kontakt abgebrochen, sie will nichts mehr mit ihr zu tun haben. Doch dann führt das Schicksal sie ausgerechnet nach La Gomera ~ aber es kann ja nicht so schwer sein, ein paar Tage einen großen Bogen um dieses Künstlerdorf El Guro zu machen, oder.... Eine sommerlich-leichte und doch bewegende Familiengeschichte vor der traumhaften Kulisse La Gomeras. Die Geschichte hält, was das Cover verspricht, nämlich ganz viel Urlaubsfeeling und wer vorher noch nie auf La Gomera war, hat hinterher das Gefühl mit Maya einen Kurztrip dorthin gemacht und Teile der Insel mit eigenen Augen gesehen zu haben. Und es war herrlich; Land, Leute, Hippie- und Künstlerviertel - alles zum greifen nah. Katharina Herzog hat ein Händchen für Charaktere, Emotionen und Landschaften. Ich bin regelrecht abgetaucht in Mayas Geschichte und letztendlich ihrer Suche nach sich selbst. Dabei hat mir sehr gefallen, dass sie zwar eine sichtbare Entwicklung durchmacht, aber glaubwürdig. Sie bleibt in ihren Handlungen ihrem Charakter treu. Ich fand die Figuren im Ganzen sehr authentisch, stark und lebendig. Und das sag ich auch zu den manchmal recht skurrilen Nebencharakteren; es muss ja nicht jeder so leben wie du und ich, und sie sorgen damit für so manchen Schmunzler. Klar ist Mayas Geschichte vielleicht ein wenig vorhersehbar, aber das hat mir den Spaß an ihr nicht genommen und dann gibt es ja auch immer noch die kleinen Ausflüge in die Vergangenheit, in denen man häppchenweise erfährt, was damals wirklich geschehen ist, warum Karoline die Insel Hals über Kopf mit Maya und gefälschten Papieren verlassen hat. Das ist schon sehr spannend und emotional. Katharina Herzog hat einen großartigen Schreibstil, der den Leser mitnimmt; flüssig, lebendig, angenehm leicht und trotzdem auch sehr emotional ohne kitschig zu sein. Das ist Kopfkino pur! Fazit: Der Wind nimmt uns mit ist ein wunderschöner Wohlfühlroman, in dem es um Liebe und Freundschaft, Familie und ein Versprechen, Lügen und Verzeihen und vor allem bei sich selber ankommen geht. Und der traumhafte Schauplatz macht ihn zur perfekten Urlaubslektüre für alle daheimgebliebenen.
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