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Solange die Hoffnung uns gehört

Roman. 'Aufbau Taschenbücher'. 1. Auflage. Taschenbuch.
Taschenbuch
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Bis wir einander wiederfinden

Frankfurt, 1938: Als Sängerin darf die Jüdin Anni nicht mehr auftreten. Nur mit Mühe kann sie für sich und ihre kleine Tochter Ruth sorgen. Die Angst vor dem NS-Regime wird immer größer, aber all ihre Bemühungen, gemeinsa … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Solange die Hoffnung uns gehört
Autor/en: Linda Winterberg

ISBN: 3746632897
EAN: 9783746632896
Roman.
'Aufbau Taschenbücher'.
1. Auflage.
Taschenbuch.
Aufbau Taschenbuch Verlag

14. Juni 2017 - kartoniert - 471 Seiten

Beschreibung

Bis wir einander wiederfinden

Frankfurt, 1938: Als Sängerin darf die Jüdin Anni nicht mehr auftreten. Nur mit Mühe kann sie für sich und ihre kleine Tochter Ruth sorgen. Die Angst vor dem NS-Regime wird immer größer, aber all ihre Bemühungen, gemeinsam auszureisen, scheitern. Schließlich ringt sich Anni zu der wohl schwersten Entscheidung für eine Mutter durch: Um wenigstens ihre Tochter in Sicherheit zu wissen, schickt sie Ruth mit einem der Kindertransporte nach England. So bald wie möglich will Anni ihr folgen. Doch dann bricht der Krieg aus, und sie kann das Land nicht mehr verlassen ...

Die berührende Geschichte einer jungen Mutter, die ihr Kind zu retten versucht, indem sie es auf eine Reise ins Ungewisse schickt.

Portrait

Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. Bei atb liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder", „Solange die Hoffnung uns gehört" und "Unsere Tage am Ende des Sees" vor.

Pressestimmen

"Ergreifend, aufwühlend, versöhnlich." Intouch 20170927
Bewertungen unserer Kunden
Emotionaler Blick in eine dunkle Zeit der deutschen Geschichte
von Martin Schult - 04.08.2017
Anni Kluger ist eine talentierte und gefeierte Sopranistin an der Frankfurter Oper. Sie lebt verwitwet mit ihrer Tochter in einer kleinen Wohnung und kann mit ihren Auftritten gerade für den Unterhalt der Beiden sorgen. Im Jahre 1938, in dem die Juden-Diskriminierungen deutlich zunahmen, wird Anni von einer Konkurrentin als Jüdin enttarnt und darf nicht mehr auftreten. Ab diesem Zeitpunkt ist ein nicht endender Kampf ums Überleben in einer grausamen und gefühlskalten Welt. Ein Jahr später weiß sich Anni keinen anderen Rat als die Möglichkeit der Kinderverschickung in Anspruch zu nehmen, um ihre geliebte Tochter Ruth in Sicherheit zu bringen. Schweren Herzens schickt sie ihre Tochter in die vermeintliche Sicherheit Englands und versucht verzweifelt ihr zu folgen. Jedoch bricht kurz darauf der Krieg aus, und sie kann das Land nicht mehr verlassen... Nicole Steyer schreibt unter dem Pseudonym Linda Winterberg mit Solange die Hoffnung uns gehört einen ergreifenden historischen Roman aus der Zeit des zweiten Weltkrieges . Sie erzählt die Geschichte in einem sehr bildreichen und lebendigen Schreibstil, der mir das damalige Leben mit all seiner Grausamkeit hervorragend vor Augen geführt hat. Die Geschichte besticht nicht mit spektakulären Begebenheiten, sondern eher mit den Gefühlen und dem Mut der beteiligten Protagonisten. Diese werden authentisch und sehr ausführlich charakterisiert und spiegeln die ganze Verzweiflung der damaligen Zeit wieder. Das Thema der Kinderverschickung und somit der Trennung von Eltern und Kind wird sehr emotional behandelt und führt dem Leser diese äußerst belastende Situation sehr anschaulich vor Augen. Der historische Hintergrund wirkt sehr gut recherchiert und die Autorin bezieht sich im Anhang auf reale Personen, die als Vorbild für die Hauptprotagonisten dienten. Dies gibt dem Buch einen zusätzlichen Schub an Authentizität und zeigt, was vielen in dieser dunklen Epoche der deutschen Geschichte noch blieb, nämlich die Hoffnung. Solange die Hoffnung uns gehört hat mich wirklich beeindruckt und nachdenklich zurückgelassen. Ein wertvoller Einblick in die damalige Zeit, der das Buch sehr empfehlenswert macht. Meine Bewertung fällt daher mit vollen fünf von fünf Sternen äußerst positiv aus.
Eine sehr berührende Geschichte...
von Mundolibris - 16.07.2017
Nur wenige Bücher schaffen es mich so lange nach der Lektüre zu bewegen. Dieses Buch ist eines von diesen wundervollen Büchern. So schlimm diese Thematik ist, so schön war es zu lesen, denn es zeigt auch was wahre Freundschaft wirklich wert ist. Nicht nur einmal musste ich mir eine Träne wegblinzeln, denn diese Story bewegt den Leser sehr tief. Vielleicht sollte ich erwähnen dass dieses Buch nichts für sehr zart besaitete Menschen ist, denn das Thema Judenverfolgung wird schonungslos dargestellt. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, zum einen aus der Sicht der im Deutschen Reich zurückgebliebenen jüdischen Mutter und zum anderen aus der Sicht der Tochter die mit einem der "Kindertransporte" ins sichere England verschickt wurde. Linda Winterberg ist es gelungen mich gleich auf den ersten Seiten in das Buch hinein zu ziehen. Ich erlebte quasi neben den Protagonisten diese düstere Zeit. Es ist ihr aufs Beste gelungen die Gefühle und Ängste der Figuren darzustellen, und zwar in einer Art und Weise das es nicht wie eine fiktive Geschichte wirkt, sondern eher wie ein Erlebnisbericht. Man leidet mit der Mutter, man erfreut sich daran dass es der Tochter gut geht. Und man entwickelt Hassgefühle gegen die Menschen (Monster?) die sich gegen ihre ehemaligen Freunde und Nachbarn stellen bloß weil sie dem jüdischen Glauben angehören. Linda Winterberg schreibt die Geschichte so einfühlsam wie es nur eben möglich ist, ohne die Story langweilig werden zu lassen. Eigentlich wollte ich das Buch zu einem späteren Zeitpunkt lesen und vorstellen, doch kurz hineingelesen und ich war im Buch gefangen und konnte es erst nachdem ich es beendet hatte aus den Händen legen. Auf jeder der fast 500 Seiten spürte man die Atmosphäre der damaligen Zeit, die so nie wieder zurückkommen darf. Das Buch ist nicht nur gute Unterhaltung, sondern vielmehr ein Mahnmal gegen den Faschismus, zugleich setzt Linda Winterberg mit diesem Buch den vielen Opfern des Holocaust damit ein ehrendes Denkmal. Für mich ist das bisher mein Buch des Jahres und ich vergebe mehr als hochverdiente 5 Sterne sowie eine absolute Kauf - und Leseempfehlung. Vielen Dank Linda Winterberg!
Eine Aufwühlende und berührende Geschichte, über die Liebe einer Mutter
von Arietta - 12.07.2017
Meine Meinung zum Buch und Autorin Linda Winterberg, hat mit ihrem 2. Roman " Solange die Hoffnung uns gehört", sich selbst übertroffen. Schon ihr erster Roman " Das Haus der verlorenen Kinder " hatte mich sehr mitgenommen, zu tränen gerührt und aufgewühlt. Sie hat die Geschichte der Jüdin Anni und ihrer kleinen Tochter so Einfühlsam erzählt, das mir die Geschichte beim Lesen unter die Haut ging. Sie hat Anni und Ruth so Bildhaft und real beschrieben. Anni die gefeierte Operndiva an der Frankfurter Oper, die man nicht mehr Auftreten lässt da sie Jüdin ist, auch ihre Kleine Tochter Ruth, schikaniert man, der Besuch der Schule wird zur Qual. Das Leben der beiden ist hart und nicht einfach. Ich fand es schön das sie so gute Freunde hatten, die ihnen zur Seite standen. Auch Walter der Nachbarsjunge und seine Familie, Anni und Ruths Freunde erleiden das gleiche Schicksal. Eine Flucht aus Deutschland scheint unmöglich, die Quäker sind noch die einzige Hoffnung. Ich habe Anni bewundert, wie sie aus lauter Liebe und Sorge zu ihrem Kind dazu entscheidet, es mit den Kindertransporten nach England in eine ungewisse Zukunft zuschicken. Das nennt man selbstlose Mutterliebe, auch wenn es Anni das Herz bricht. Sie kann nur hoffen und beten, das sie sich eines Tages wiedersehen. Aber ihr Kind ist nicht mehr den Repressalien dem Naziregime und seinen Schergen ausgeliefert. Diese Zeit der Ungewissheit, der plötzliche Ausbruch des Krieges, die Angst von Anni und den anderen Menschen, deportiert zu werden und in Auschwitz zu landen. Der Ausbruch des 2. Weltkrieges in Deutschland und England, die Wirren währen der Nazizeit ist hervorragend beschrieben. Man spürt beim Lesen wie viel Mühe und Arbeit sie sich bei der Recherche gemacht hat, im Nachwort kann man es noch mal lesen. Sie ist mit viel Herzblut beim Schreiben der Geschichte daran gegangen, alles ist sehr Einfühlsam und mit viel Fingerspitzengefühl erzählt. Das Buch zieht einem in den Bann beim Lesen, und so manche Träne Floß dabei, als man am Schicksal von Anni, Ruth, ihren Freunden und den anderen Menschen erfährt. Man lernt viele Figuren kennen, die man liebgewonnen hat, deren Ängste, Sorgen und Nöten waren Greif-und Spürbar. Ihr Schreibstil ist Klar, Kraftvoll, Emotional und Facettenreich. Ihre Protagonisten und auch deren einzelnen Charaktere waren sehr gut heraus gearbeitet, Menschen aus Fleisch und Blut, in die man sich hineinversetzten konnte. Ein wundervoller Roman. " Ein kleines Meisterwerk, das zutiefst berührt und man sich nicht entgehen lassen sollte ."
Die Hoffnung stirbt zuletzt
von Tulpe29 - 30.06.2017
Dieses Buch hat mich voll überzeugt. Es ist so fesselnd geschrieben, dass man nicht mehr aufhören mag zu lesen. Die Geschichte über Juden in Frankfurt zur NS- Zeit in Deutschland ist so unglaublich wie leider auch wahr. Das Thema hat nichts an Aktualität eingebüßt. Die Protagonisten erleben die Hölle, halten aber zusammen, so gut es geht und kämpfen, offen oder versteckt, gegen alle Widerstände. Nur die Hoffnung auf ein Wiedersehen hält Mutter und Tochter noch am Leben. Zum Glück gibt es auch immer wieder Menschen, die uneigennützig und unter Einsatz ihres Lebens helfen. Ein Roman, der Mut macht in diesen Zeiten, wo manche Menschen nichts aus der Geschichte lernen wollen und sich erneut für dieses Gedankengut hergeben.
Ein Lied begleitet ein ganzes Leben
von Langeweile - 26.06.2017
Anni ist eine gefeierte Sängerin an der Frankfurter Oper. Sie ist früh verwitwet und lebt mit ihrer Tochter Ruth zusammen. Weil sie jüdische Wurzeln hat, verliert sie im Jahre 1938 ihre Stellung. Als die Schrecken des Naziregimes immer mehr zunehmen, entschließt sie sich schweren Herzens , Ihre Tochter mit einem der so genannten Kindertransporte nach England zu schicken, um ihr ein sicheres Leben zu ermöglichen. Der Plan , ihr sobald wie möglich zu folgen , geht aufgrund des Kriegsbeginns nicht auf. Nun wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven erzählt. Während Anni in Frankfurt ums Überleben kämpft, welches ihr nur mit Hilfe guter Freunde möglich ist, versucht sich Ruth in der Fremde zu behaupten. Wenn die Sehnsucht nacheinander zu groß wird, erinnern sich beide an ihre gemeinsame Musik Das Lied vom Jankele , welches manchen Kummer stillt . Trotz aller Widrigkeiten, geben beide die Hoffnung nicht auf, sich irgendwann wiederzusehen. Meine Meinung: Der Autorin ist es gelungen, ein Stück deutscher Zeitgeschichte, sehr gefühlvoll zu erzählen. Die einzelnen Protagonisten waren so gut beschrieben, dass ich von Anfang an eine besondere Nähe zu Ihnen fühlte. Nicht nur Ruth und Anni , sondern auch die Menschen in ihrem Umfeld, allen voran der unvergleichliche Georgina/Norbert, welcher eine große und besondere Rolle spielte, waren sehr gut dargestellt. Dass es sich um eine Geschichte mit realen Vorbildern handelt, macht diesen Roman zu etwas Besonderem. Außerdem gebührt der guten Recherchearbeit im Vorfeld ein besonderes Lob. Auch wenn der Krieg schon sehr lange vorbei ist, darf dieses dunkle Stück Geschichte, nicht völlig aus dem Gedächtnis der Menschen verschwinden, damit sich so ein Horror nicht mehr wiederholt.
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