Warenkorb
€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei
Die Stunde der Liebenden als Taschenbuch
- 66 % **

Die Stunde der Liebenden

Roman. Originaltitel: The Book of Lost and Found. 'Insel Taschenbücher'. Deutsche Erstausgabe.
Taschenbuch
Kundenbewertung: review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.5 review.image.2
Ihr 10% Rabatt bei Hugendubel.de
 
10% Rabatt sichern mit Gutscheincode: XMAS10
 
England, 1928. Alice und Tom - die lebenshungrige Tochter aus gutem Hause und der talentierte Künstler aus einfachen Verhältnissen: Sie kennen sich aus ihrer Kindheit, nach Jahren hat der Zufall sie wieder zusammengeführt. Ihre Liebe ist die reine Ma … weiterlesen
Dieses Taschenbuch ist auch verfügbar als:
Jetzt

4,99 *

inkl. MwSt.
Bisher: € 14,99
Portofrei
Sofort lieferbar
Pünktlich zum Fest*
Die Stunde der Liebenden als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Die Stunde der Liebenden
Autor/en: Lucy Foley

ISBN: 3458361073
EAN: 9783458361077
Roman.
Originaltitel: The Book of Lost and Found.
'Insel Taschenbücher'.
Deutsche Erstausgabe.
Übersetzt von Christel Dormagen, Brigitte Heinrich
Insel Verlag

24. Oktober 2015 - kartoniert - 460 Seiten

Beschreibung

England, 1928. Alice und Tom - die lebenshungrige Tochter aus gutem Hause und der talentierte Künstler aus einfachen Verhältnissen: Sie kennen sich aus ihrer Kindheit, nach Jahren hat der Zufall sie wieder zusammengeführt. Ihre Liebe ist die reine Magie. Doch nicht nur Alices Familie setzt alles daran, das gemeinsame Glück zu verhindern ...
London, 1986. Kate, eine junge Fotografin, fängt auf ihren Streifzügen durch die Stadt das pulsierende Leben ein. Sie selbst lebt zurückgezogen, auch Familie hat sie keine mehr: Ihre Mutter war eine Waise und kam vor Jahren ums Leben, ihren Vater hat sie nie gekannt. Eines Tages fällt Kate eine alte Zeichnung in die Hände, aus den 1920er Jahren. Und sie traut ihren Augen kaum: Denn die Frau darauf sieht ihrer Mutter täuschend ähnlich ... Kate beschließt, dem Geheimnis um die Zeichnung auf den Grund zu gehen, und stößt dabei nicht nur auf die Geschichte einer großen Liebe, sie findet auch den Mut, für ihr eigenes Glück zu kämpfen.
Ein herzergreifender Roman über die Macht der wahren Liebe, die Jahrzehnte, Kontinente und Generationen überdauert und deren Magie gerade dort wirkt, wo sie verloren scheint.

»Eine dramatische Liebesgeschichte ... mitreißend und bewegend.« Katherine Webb

Portrait

Lucy Foley, 1986 in Sussex, England geboren, hat Englische Literatur in Durham studiert und ihren Masterabschluss in Moderner Literatur an der Universität London gemacht. Sie arbeitete einige Jahre als Lektorin bei Hodder & Stoughton und schrieb währenddessen ihren ersten Roman Die Stunde der Liebenden. Lucy Foley lebt in London, wenn sie nicht gerade auf der Suche nach neuen Romanstoffen die Welt bereist.

Leseprobe

Jetzt reinlesen: Leseprobe(pdf)

Pressestimmen

"Dieser wunderschöne, anrührende Roman macht einem Gänsehaut." (The Sun on Sunday 29.05.2015)
Bewertungen unserer Kunden
Die Stunden der Liebenden
von karin1966 - 05.06.2016
Das Cover des Buches fesselt das Auge des Betrachters. Es wirkt sehr romantisch und lässt auf eine schöne Liebesgeschichte hoffen. Dies wird zusätzlich vom Titel " Die Stunde der Liebenden" bestätigt. Der Schreibstil ist spannend und sehr angenehm zu lesen. Die Charaktere der einzelnen Personen sind vortrefflich gewählt. Kate ist mir von Anfang an sehr sympathisch. Man verspürt sofort, wie man mit ihrer Geschichte mitfiebert. Kates Mutter war eine berühmte Balletttänzerin. Leider ist sie bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Evi hatte die Mutter von Kate adoptiert. Nun kümmert sich Kate um Evi. Kurz vor ihrem Tod erzählt Evi ihr, dass die leibliche Mutter Kontakt zu ihr aufgenommen hat. Sie übergibt ihr einen Brief und eine Zeichnung von einem Herrn Stafford. Kate macht sich auf die Suche nach ihm und besucht ihn dann auf Korsika. Sie lernt dort dessen Enkel kennen und es entwickelt sich etwas zwischen den beiden. Mit der Zeit erfährt sie immer mehr über ihre vermutliche Großmutter. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht von dem weiteren Verlauf erzählen, damit die Spannung erhalten bleibt. Ein absolut empfehlenswertes Buch, das sehr brillant geschrieben ist. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Liebende
von Linde - 14.02.2016
Kate bekommt eine Zeichnung in die Hände auf der sie ihre Mutter erkennt, aber das Datum passt so gar nicht dazu. Kates Mutter war Waise und doch gibt es eine Frau Jahre vor ihr, die ihr verblüffend ähnlich sieht. Und dann erfährt Kate, dass die Mutter wohl doch keine Waise war und die Frau von der Zeichnung möglicherweise deren Mutter. Mit Hilfe von Freunden findet Kate den Zeichner und erfährt von diesem eine wunderschöne, aber tragische Liebesgeschichte. Für Kate beginnt eine Reise in die Vergangenheit ihrer Großeltern und sie kommt ihrer Faniliengeschichte auf die Spur. Der Künstler Thomas und die aus gutem Hause stammende Alicekannten sich seit der Kindheit und verliebten sich. Dies war aber in den 20er Jahren ein Unding und Alice Mutter legte ihnen Steine in den Weg. Durch weitere Lügen und den Zweiten Weltkriegverloren sie sich aus den Augen und Tom dachte Alice sei tot.Und nun kommt Kate und alte Gefühle erwachen zum Leben. Für ein Debüt hat Lucy Foley eine schöne, dichte Geschichte geschrieben. Als Leser wird man mit in die 20er Jahre genommen, nach Paris, Korsika und London und New York. Sie hat die Atmosphäre gut beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die Geschehnisse und Erinnerungen waren gut miteinander verwoben, ich fand mich gut zurecht. Aber bei mir sprang der Funke nicht über. Es wurden über Gefühle gesprochen, aber ich spürte sie nicht. Als. z.B. Kate erfährt, dass Tom ihr Großvater ist, wird es in einem Satz abgetan. Ein handwerklich großartiger Roman mit einer tollen, nicht ganz neuen, Story, bei der mir der Funke fehlte. Einen weiteren Roman von Foley werde ich aber wieder lesen.
Reise in die Vergangenheit
von Schnuck59 - 19.12.2015
In ihrem ersten Roman "Die Stunde der Liebenden" schreibt Lucy Foley über eine geheimnisvolle Familiengeschichte und über eine damit verbundene ergreifende Liebesgeschichte. Die Autorin, 1986 in Sussex geboren, hat Englische Literatur studiert und hat einen Masterabschluss in Moderner Literatur. Sie arbeitete einige Jahre als Lektorin bei Hodder & Stoughton, lebt in London und reist um die Welt. In ihrem Roman geht es um eine Reise in die Vergangenheit und um die Suche nach der eigenen Identität. Die junge Fotografin Kate versucht die Geheimnisse rund um eine alte Zeichnung aufzuklären und erfährt dadurch mehr über ihre Familie. Mit diesem Porträt beginnt die Geschichte. Lucy Foley schreibt in 2 Zeitebenen, verknüpft eine Liebesgeschichte, die um 1920 begann, mit den Ereignissen 1986. Es geht um Liebe, Schicksal und Geheimnisse, mit dramatischen und politischen Hintergründen, aber auch berührenden und romantischen Momenten. "Vielleicht ist das Leben aller Menschen in vielerlei Hinsicht eine Geschichte von Verlust und Gewinn." Diese Aussage im Buch beschreibt die wechselreiche Geschichte, die verschiedene Handlungsstränge an unterschiedlichen Orten hat. Der Schreibstil ist flüssig mit detaillierten Beschreibungen. Meiner Meinung nach ist der Mittelteil etwas langatmig und könnte an manchen Stellen kompakter sein. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und sind passend in die Zusammenhänge eingewoben. Im Laufe der Geschichte klären sich viele Fragen aus der Familiengeschichte auf. Zum Ende hin gibt ein Postscriptum Einblick in 2015 und der Prolog rundet mit Aussagen zum anfangs erwähnten Porträt ab. Die Liebesgeschichte, die in der Gegenwart spielt, könnte am Schluss etwas mehr ausgearbeitet sein. Hier fände ich mehr Informationen sinnvoll. Das stimmungsvolle Cover zeigt Häuser auf dem Kalksteinkliff der Hafenstadt Bonifaco auf Korsika. Diese Hafenstadt spielt auch im Roman eine Rolle. Mir hat dieser Debütroman mit seinen vielen verwobenen Situationen gut gefallen.
Eine Liebe, die Jahrzehnte, Kontinente und Generationen überdauert
von Inge Weis - 09.12.2015
Geheimnisvoll ! Eine liebevolle und spannende Lektüre mit großen Gefühlen! Ein Roman der ans Herz geht. Eine dramatische Liebesgeschichte mitreißend und bewegend,ein Erzählwerk als barocke Arie. Ein doppelbödiger Roman um Zufall und Schicksal, Begehren und Loyalität, Identität und Verlust, das Ringen um Gelassenheit mitten im Leben, mitten im Tod. England, 1928. Alice und Tom - die lebenshungrige Tochter aus gutem Hause und der talentierte Künstler aus einfachen Verhältnissen: Sie kennen sich aus ihrer Kindheit, nach Jahren führt der Zufall sie wieder zusammen. Ihre Liebe ist die reine Magie. Doch nicht nur Alices Familie steht dem gemeinsamen Glück im Weg ...London, 1986. Kate, eine junge Fotografin, fängt auf ihren Streifzügen durch die Stadt das pulsierende Leben ein. Ihre Mutter war eine Waise und kam vor Jahren ums Leben, ihren Vater hat sie nie gekannt. An einem Frühlingsnachmittag fällt Kate eine alte Zeichnung in die Hände, aus den 1920er Jahren. Und sie traut ihren Augen kaum: Denn die Frau darauf sieht ihrer Mutter täuschend ähnlich ¿ Kate beschließt, dem Geheimnis um die Zeichnung auf den Grund zu gehen, und stößt dabei nicht nur auf die Geschichte einer großen Liebe. Die Stunde der Liebenden ist ein ergreifender Roman über die Macht der wahren Liebe, deren Magie über Jahrzehnte, Kontinente und Generationen hinweg wirkt - und Herzen und Familien gerade dann miteinander vereint, wenn sie für immer verloren scheinen. Lucy Foley gelingt es mit Die Stunde der Liebenden einen Familien- und Schicksalsroman mit vielen Facetten zu schreiben. Sie lebt durch die Autentizität und die Kraft der Figuren. Und sie fasziniert durch die geschickte Verwobenheit mehrerer Zeitebenen, die der Leser erst nach und nach zu entwirren vermag. Ein wirklich gelungener Lesestoff, der begeistert. Von Glücksgefühlen bis hin zu Gänsehautmomenten - alles dabei. Eine tolle Geschichte, etwas über den Inhalt zu schreiben, würde den Zauber zerstören. Der Autorin gelingt es fabelhaft diesen Zauber hörbar zu machen. Ein großartiges Buch für den Sommer am Strand, den Herbst und im Winter vorm Kamin, ein wunderschöner Schmöker für ein verregnetes Wochenende. Ein wunderbarer verschnörkelter unkitschiger verwobener spannender romantischer abenteuerlicher aufregender schöner Roman! Es ist nicht vielen Autoren gegeben, so überzeugend zu schreiben! Grandioses Debüt einer bedeutenden Schriftstellerin.! Viel Spaß beim Lesen!
Kate auf der Suche nach ihren Wurzeln
von Bücherfreundin - 21.11.2015
In Die Stunden der Liebenden geht es um die Liebesgeschichte des jungen Malers Tom Stafford und der jungen Alice in den 30ger Jahren und gleichzeitig erzählt es die Geschichte, wie die junge Kate sich 1986 auf die Suche nach ihren Wurzeln macht. Kates Mutter, eine bekannte Balletttänzerin ist vor einiger Zeit bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Nun hat sie nur noch ihre Adoptivgroßmutter Evie, denn ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Als diese auch noch stirbt, erbt sie einige Briefe mit einer Zeichnung von einer ihr unbekannten Frau. Sie sieht ihrer Mutter täuschend ähnlich aus, so dass Kate nach und nach beginnt, die Frau auf dem Foto zu suchen. Schließlich kann sie vom Datum her nicht die Mutter sein. So lernt Kate, den nun mittlerweile auf Korsika lebenden Maler Thomas Stafford kennen. Dieser kann durch das Erzählen seiner Lebensgeschichte das Geheimnis um das von ihm gemalte Bild lüften und Kate so einiges aus Ihrer Familiengeschichte berichten. Die Geschichte wird jeweils abwechselnd aus Sicht von Kate, Thomas Stafford und später von Alice erzählt. Obwohl es sich um 2 Zeitebenen handelt, schafft es Lucy Foley die Geschichte spannend und emotional rüber zubringen. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in die jeweilige Lebenssituationen der Hauptpersonen. Dadurch, dass jeweils die Zeitangaben und der Name der Hauptperson/ erzählenden Person genannt wird, ist der Wechsel nicht irritierend, sondern macht das Buch lebendiger. Auch wenn am Ende für mich so einige Fragen offen geblieben sind (z.B. wie verändert das neue Wissen Kates Leben? Gab es noch ein Zusammentreffen nach so vielen Jahren? und Wie geht es mit Kates & Oliver weiter?), fand ich es ein sehr gelungenes und schönes Buch. Ich habe mich gut Unterhalten gefühlt und würde mich freuen, noch weitere Bücher von Lucy Foley kennenzulernen.
Sehr gelungene Erzählung
von Jennifer Hempel - 15.11.2015
INHALT Die 27-jährige Fotografin Kate entdeckt eines Tages zufällig die Porträtzeichnung einer Frau,die ihrer verstorbenen Mutter verblüffend ähnlich sieht. Zusammen mit einigen Briefen kommt der Verdacht auf, es könnte sich um Kates unbekannte Großmutter handeln. Infolge setzt Kate alles daran, die porträtierte Frau ausfindig zu machen und damit ein Stück eigene Familiengeschichte zurückzugewinnen. Bei ihrer Recherche stößt sie auf den zurückgezogen lebenden Künstler Thomas Stafford. Ist er der fehlende Schlüssel zur Klärung der Identität der Unbekannten? MEINUNG Lucy Foleys Debütroman hat mich sehr bewegt zurückgelassen. Es ist eine berührende Familien- und zugleich eine ungewöhnliche, über mehrere Jahrzehnte reichende Liebesgeschichte. Einfühlsam, sehr bildhaft und mit leisen Tönen weiß die Autorin den Leser für ihre Geschichte zu begeistern. Die persönlichen Schicksale von Kate und ihrer Großmutter Alice machen betroffen und erzeugen irrsinniger Weise gleichzeitig Hoffnung. Die ungestüme Alice verliebt sich 1928 in ihren besten Freund Thomas. Auch wenn sie in verschiedenen Städten leben, so schreiben sie sich über Jahre hinweg Briefe und treffen sich sporadisch. Leider läuft Alice immer vor Thomas weg, wenn es ernst wird. Sie will der Karriere des sensiblen Freundes nicht im Wege stehen. Klara zieht sich nach dem Tod ihrer Mutter und ihrer besten Freundin im Jahr 1986 immer mehr ins Private zurück. Erst durch die ominöse Zeichnung werden ihre Lebensgeister wieder geweckt und ein anfangs sehr abweisender Architekt tritt in ihr Leben. Spielerisch kombiniert die Autorin fiktive Geschichte und Zeitgeschichte miteinander. Sowohl der Erste als auch der Zweite Weltkrieg spielen eine Rolle. Foleys fesselnde Erzählung lebt vom ständigen Wechsel von Handlungsort (Paris, London, New York, Korsika), Erzählzeit und -perspektive. Am Ende werden beiden Geschichten fulminant zu einer zusammengefügt. Auch das Happy End ist mehr realistisch als kitschig. FAZIT Alles andere als eine seichte, vor Pathos triefende Liebesgeschichte, sondern zwei mitreißende, realistische Lebensgeschichten. Absolute Leseempfehlung!
Nur ein Happy End
von Lea - 07.11.2015
Am Anfang bin ich vom Schreibstil her etwas schwer reingekommen aber dann ist er doch schön leicht, fließend und locker. Das Buch ist sehr kurzweilig gelesen, wie auch schon die Leseprobe. Die Geschichte hat einfach einen besonderen Charme. Es gibt viele Perspektivwechsel, die sind aber nicht irritierend. Im Gegenteil: es gibt sehr viele Handlungsstränge, verschiedene Gegenwarten, die mal aus der einen, mal aus der anderen Sicht erzählt werden. Das ist sehr interessant zu lesen, weil du immer einen verschiedenen Blickwinkel hast. Auch in den Vergangenheiten werden zum Beispiel Teile von Thomas erzählt und dann gibt es einen Blick in die Vergangenheit von Alice. Zwischendurch überschneiden sich die Ebenen auch mal, was wieder Spannung bringt. Außerdem wartet man natürlich immer darauf, dass es in den anderen Ebenen wieder weitergeht. Die Geschichte spielt zudem an vielen verschiedenen interessanten Orten, sodass man auch hier immer wieder in neue Welten entführt wird. Die Charaktere sind gut entwickelt und die Identifikation gelingt leicht. Sehr interessant fand ich die Selbstreflexion der Charaktere, die auch in der Vergangenheit mitspielen: Wer war man damals, wer ist man heute? Was hat sich verändert, was ist geblieben? Das Kate am Ende mit Oliver zusammenkommt, ist in einem romantischen Roman natürlich vorhersehbar. Trotzdem ist das Buch nicht verschönt, weil es eben nur ein Happy End gibt, nicht alle finden ihre große Liebe und können mit ihr zusammen bleiben. Was am Anfang gut entwickelt ist, ist, dass die Mutter erst einen anderen Namen hat, das sorgt nochmal zusätzlich für Spannung und Verwirrung und wird dann schön aufgelöst. Das Ende ist vielleicht etwas zu kurz gefasst. Oliver und Kate sind zusammen, aber es wird nicht viel drüber erzählt, das ist etwas schade. Trotzdem ist es eine sehr schöne Geschichte, die ich allen Romantikern nur herzlich weiterempfehlen kann und die von mir verdiente 5 Sterne bekommt.
von TheChuck - 06.11.2015
In diesem Roman geht es um eine junge Frau namens Kate, die vor einem Jahr ihre Mutter bei einem Flugzeugabsturz verlor und damit schwer zu kämpfen hat. Bevor nun auch ihre Adoptivgroßmutter Evie verstirbt, teilt sie Kate ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit mit, welches das gesamte Leben von Kate positiv auf den Kopf stellen wird. Alles dreht sich um eine Zeichnung ihrer wahren biologischen Oma und deren Leben. Nur mit dieser Zeichnung gewappnet reist sie zu dem nun berühmten Zeichner um dort zu erfahren, wer ihre Großmutter war. Neben der Geschichte um ihre Großmutter, die sowohl schön als auch traurig ist, gibt es natürlich auch eine kleine Liebesgeschichte um Kate. Aber in wie weit wird sich das Leben um die junge Frau verändern? Wird sie den Tod ihrer Mutter nun verarbeiten können? In dem Roman wird über Vergangenheit als auch Gegenwart berichtet. Außerdem gibt es mehrere Ich-Erzähler, was manchmal etwas verwirren kann. Man liest sich aber ganz schnell rein, denn alle Kapitel sind mit der jeweiligen Orts- und Zeitangabe versehen. Das macht die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit einfacher! Dieses Buch ist so unheimlich liebevoll geschrieben, dass man sich glatt verlieben kann, wenn es nicht so dunkle Kapitel in dem Roman geben würde, die aber natürlich dazu gehören! Diese Geschichte zeigt dem Leser wie aus Alt ganz schnell wieder Jung werden kann, zumindest in Gedanken. Durch diesen Roman kommt man über sein eigenes Leben ins Grübeln, ob alles so richtig ist, wie es ist und ob man alles so wertschätzt wie es sich gehört.
Eine alles überdauernde Liebe
von Janine2610 - 05.11.2015
Bei diesem Buch bin ich wirklich froh, es gelesen zu haben, denn die Bilder, die ich währenddessen im Kopf hatte, haben bei mir ein richtig schönes Lesegefühl hervorgerufen. Ich mochte die flüssige und gleichzeitig sehr fesselnd geschriebene Geschichte um Alice und Tom, die zwei Liebenden, sehr gerne. Die bildliche Erzählweise hat mich komplett hineinkatapultiert in die beiden Handlungsstränge/Zeitebenen. Die geschaffene Atmosphäre war sowohl in den Abschnitten des frühen 20. Jahrhunderts und den 1980er Jahren, die immer wieder abgewechselt haben, eine Wonne zu erleben. Dass sich diese Zeitebenen aber fast kapitelweise abgewechselt haben, hat mich manchmal ein bisschen überfordert, weil diese oft dann doch nur ein paar wenige Seiten kurz waren und mich das verwirrt hat, eben weil ich in meinem Lesefluss nicht so schnell schalten konnte (oder wollte) und mir dann nicht immer gleich klar war, aus welcher Protagonistensicht oder welchem Jahr ich gerade lese. Über die Liebe zu lesen ist immer etwas Schönes, und auch hier hat es bei mir eindeutig positive Gefühle produziert. Nichtsdestotrotz hat auch die Liebe eine schmerzliche Seite. Zwischen Tom und Alice entsteht eine ganz einmalige Liebe, wie ich noch nie von ihr gelesen habe, und ich war erst der Meinung, dass bei dem einen eine tiefere Zuneigung für den anderen vorhanden ist, als bei dem anderen. Dass dem nicht so ist, war mir lange nicht klar und hat mich letztlich total berührt, als ich die Vergangenheit von Tom und Alice kennengelernt habe. Mir waren sowohl Alice, als auch Tom, um die es in dem Buch in meinen Augen hauptsächlich geht, überaus sympathisch. Deswegen hat mich auch ihre Geschichte so bewegen können. Tom ist nicht nur ein wahnsinnig begabter Maler, er ist auch ein durch und durch guter Mann, der alles für Alice tun würde. Alice hingegen ist eine Frau, die wohl mehr den Erfolg von Tom an erste Stelle setzt und dafür ihre eigenen Sehnsüchte und ihr Glück hintanstellt, dafür nimmt sie auch jede Menge Schmerz in Kauf ... Mit Alices Entscheidungen war ich nicht immer so einverstanden, meistens habe ich nur den Kopf geschüttelt und mir gedacht: Warum tust du das denn, Alice? Ich verstehe dich nicht ... Und obwohl diese Liebe zwischen Tom und Alice etwas total hoffnungsvoll Schönes an sich hatte, war sie zugleich auch unheimlich schmerzlich und traurig. Bis zum Schluss habe ich gehofft und gebangt, aber das, was ich mir für die beiden Liebenden gewünscht hätte, ist leider nicht mehr eingetroffen. Und das alles nur, weil einer der beiden lieber auf seine Vernunft gehört hat, als auf sein Herz. Die Geschichte von Alice und Tom ist auf alle Fälle eine Empfehlung wert. Wer gerne Berührendes liest, sollte hier unbedingt zugreifen, denn dieses wundervolle Buch lehrt einen nicht nur nicht zu warten, wenn es um die Liebe geht, sondern vor allem auch, dass man auf sein Herz und nicht ausschließlich auf den Verstand hören soll. - Ansonsten ist es sehr wahrscheinlich, dass jemandes Ende genauso schade ist und traurig aussieht, wie es bei Alice und Tom der Fall war ...
Ein berührendes Erstlingswerk
von LinaListHalt - 05.11.2015
Ich gebe es zu, auch hier war es mal wieder das außerordentlich schöne Cover, dass mich zu der Geschichte zog. Die kräftigen Farben, der dramatische Ausblick und die Abenddämmerung erzeugen eine ganz spezielle Atmosphäre. Außerdem liebe ich solide gemachte Bücher und mag die Verarbeitung, die sehr hochwertig wirkt. Das Buch liebt wunderbar angenehm in der Hand und die Haptik ist toll. Nun aber zum Inhalt: Der Roman umfasst viele Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Kates Mutter ist gerade gestorben und sie fühlt sich überfordert mit den Herausforderungen, die das Leben ihr nun stellt. Auch ihrer Großmutter geht es immer schlechter. Vor ihrem Tod teilt sie Kate noch ein Geheimnis mit, dass diese auf eine lange Suche nach ihrer wahren Familie schickt. Insofern hört sich das Ganze doch zuerst nach einer der üblichen Familiengeschichten an, doch schnell wird man eines besseren belehrt, denn die Liebes- und Leidensgeschichte in der Vergangenheit berührt einen ungemein. Die vielen Erzählperspektiven haben mich am Anfang etwas irritiert, aber der Schreibstil ist ansonsten einfach nur schön. Man kann sich in die handelnden Personen hineinversetzten und fühlt mit ihnen. Auch die Landschaften innerhalb des Romans laden zum Träumen und Verweilen ein. Dass es hier kein Happy End geben kann, ist absolut in Ordnung, es hätte nicht wirklich zur Geschichte und Zeit gepasst. Allerdings empfinde ich den Titel deswegen auch etwas unpassend. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch geliebt und Kate gerne auf der Suche nach ihrer Familie begleitet.
Dieses Buch hat mich sehr bewegt
von Xanaka - 28.10.2015
Kate trauert um ihre Mutter June. Diese war eine sehr berühmte Balletttänzerin und ist unerwartet bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Jetzt hat Kate nur noch Evie. Evie, die ihre Mutter als Kind adoptiert hatte. Evie übergibt Kate kurz bevor sie stirbt, einen Brief und eine Zeichnung. Und sie sagt, sie habe Schuld auf sich geladen. Der Brief würde alles erklären. Dieser Brief erklärt dann doch weniger, sondern wirft viele neue Fragen in Kate auf. In dem Brief versucht die leibliche Mutter von June zu erklären, warum sie damals so handeln musste. Auch die Zeichnung, die aus dem Jahre 1928 stammt, verwundert sie. Denn eigentlich hätte sie auf Anhieb gedacht, dass das auf dem Bild ihre Mutter ist. Und so begibt Kate sich auf eine, auch für den Leser spannende Reise. Auf der Suche nach Spuren ihrer Großmutter lernt sie auch den berühmten Maler Thomas Stafford kennen. Von ihm war die Zeichnung aus dem Jahre 1928. In Rückblenden erzählt Tom von seiner großen Liebe Alice und was daraus geworden ist. Das Buch ist eine tragische Liebesgeschichte, die trotzdem Mut macht. Sie ist wunderschön geschrieben. Die einzelnen Abschnitte, in denen wir zwischen den Zeitepochen wechseln, machen es leicht, dem Geschehen zu folgen. Mir hat dieses Buch wunderbar gefallen. Während des Lesens gab es Momente des Innehaltens und mitfühlen. Es hat mich sehr bewegt. Ich kann es allen nur empfehlen.
Die Magie der Liebe
von HK1951/trucks - 28.10.2015
Katherine Webb, die ich als Autorin sehr schätze, nannte dieses Buch »Eine dramatische Liebesgeschichte ... mitreißend und bewegend.« und da kann ich ihr nur beipflichten. Und auch die Beschreibung "Ein herzergreifender Roman über die Macht der wahren Liebe, die Jahrzehnte, Kontinente und Generationen überdauert und deren Magie gerade dort wirkt, wo sie verloren scheint." hätte man nicht zutreffender formulieren können..! Ein Buch, in dem man sich vollends verlieren kann, dass einen den Alltag vergessen lässt. Man taucht völlig in die Geschichte ein, erlebt die Ereignisse quasi hautnah - mehr kann einem ein Buch wirklich nicht bieten..! In zwei Erzählebenen präsentiert die Autorin eine wunderschöne Geschichte, die ans Herz geht: England, 1928. Alice und Tom - die lebenshungrige Tochter aus gutem Hause und der talentierte Künstler aus einfachen Verhältnissen: Sie kennen sich aus ihrer Kindheit, nach Jahren hat der Zufall sie wieder zusammengeführt. Ihre Liebe ist die reine Magie. Doch nicht nur Alices Familie setzt alles daran, das gemeinsame Glück zu verhindern. London, 1986. Kate, eine junge Fotografin, fängt auf ihren Streifzügen durch die Stadt das pulsierende Leben ein. Sie selbst lebt zurückgezogen, auch Familie hat sie keine mehr: Ihre Mutter war eine Waise und kam vor Jahren ums Leben, ihren Vater hat sie nie gekannt. Eines Tages fällt Kate eine alte Zeichnung in die Hände, aus den 1920er Jahren. Und sie traut ihren Augen kaum: Denn die Frau darauf sieht ihrer Mutter täuschend ähnlich. Kate beschließt, dem Geheimnis um die Zeichnung auf den Grund zu gehen, und stößt dabei nicht nur auf die Geschichte einer großen Liebe, sie findet auch den Mut, für ihr eigenes Glück zu kämpfen. Einfach nur schön, fünf Sterne !
Sprachlich wunderschön, aber mir kam die Story nicht nahe!
von sommerlese - 25.10.2015
In diesem Liebesroman zeigt sich wunderbar das schriftstellerische Talent der jungen Autorin. Ihr gelingt es, Gefühle ohne kitschigen Beigeschmack zu erzählen und sie zeigt wie Sehnsucht, Freiheit und der Wunsch nach Veränderung durch das Überschreiten konventioneller Schranken die Menschen schon früher bewegt haben. Gleichzeitig beschreibt sie aber auch die Courage, die Menschen abverlangt wird, die in ihrer bestehenden Situation aushalten und nicht davon rennen. Auf eine interessante Sichtweise wird im Buch wird aus verschiedenen Perspektiven berichtet: 1986 von Kate, die durch eine Zeichnung auf die ihr bis dahin unbekannte Großmutter stösst; aus Thomas Staffords Sicht, der ein erfolgreicher Künstler wurde, auf Korsika lebt und Alice lebenslang liebte, aber nichts von ihrem gemeinsamen Kind wusste; und von Alice und dem Verlauf ihres Lebens, 1928 beginnend. Dabei entwickelt die Geschichte eine emotionale Reise durch die Gefühlswelt der Menschen und zeigt neben Liebesgefühlen auch Abschied von Menschen, Konflikte und Zukunftsängste deutlich auf. Kriegserlebnisse werden hier zur Sprache gebracht und haben die Menschen manchmal grundlegend verändert. Diese Beschreibungen gelingen Lucy Foley sehr gefühlvoll und intensiv. Mich haben die vielen Perspektivsprünge und der Wechsel der Erzählzeit von Präsens für die alten Vorgänge von 1928 zur Perfektform für die Geschichte von Kate etwas gestört und auch verwirrt. Das hätte meiner Meinung nach in der umgekehrten Zeitformwahl besser und verständlicher gewirkt. So musste ich mich immer wieder vergewissern, von welcher Generation gerade die Rede ist. Das hat meinen Lesefluss unterbrochen und ich kam nie so richtig tief in die Geschichte hinein. Dabei sind die Figuren wirklich gut dargestellt und man erfährt viel über die verschiedenen Charaktere und ihre Lebenswege. Gerade Kate und ihre Liebe zu Oliver geht mir sehr nahe, ähnelt diese Liebe doch sehr der ihrer Großmutter und auch die Probleme stellen sich ähnlich dar. Einblicke in die Kunstszene hätte ich mir noch mehr gewünscht, diese Thematik wird nicht tief genug aufgegriffen, sondern sie dient nur als Hintergrund. Insgesamt gesehen hatte das Buch einige Längen, die mich nicht so in das Buch hineinziehen konnten. Die Schicksale haben mich berührt, aber nicht richtig tief bewegt. Wer gerne Liebesgeschichten und Familiengeheimnisse liest, dem möchte ich diesen romantischen Roman mit seiner einfühlsamen Sprache und den verschiedenen Schicksalen ans Herz legen.
Spannende Suche nach dem Woher und Warum
von Gudrun - 25.10.2015
Hier werden die unterschiedlichsten Facetten von Liebe und Leid aufgezeigt, die aufwühlen und zum Nachdenken anregen. Die Autorin schildert besonders psychische Krankheiten, die sowohl Abhängigkeiten der Betroffenen und auch der Angehörigen nach sich ziehen können und die das Leben extrem verändern, in einem sehr realen und nachvollziehbaren Bild. Die Andeutungen, die immer wieder zu den unterschiedlichsten Themen von den verschiedenen Beteiligten gemacht werden, machen aus dem Buch ebenso eine Liebesgeschichte als auch ein Mysterium, das sich zu erkunden lohnt. Lucy Foley schafft mit der Darstellung der Situationen im Wechsel aus der jeweiligen Sicht der Mitwirkenden ein lebhaftes Bild der äusserst interessanten Vorgänge der Gegenwart im Jahr 1986 und der Vergangenheit aus den Jahren ab den frühen 20er Jahren, das dann ein komplettes Bild ergibt. Das Buch handelt von Kate, die in den 80ern ihre Mutter und bald darauf ihre Stiefgroßmutter verliert. Ein Bild, das sie von ihrer Stiefgroßmutter hat, führt sie in die Vergangenheit in die 20er Jahre zu Alice und Tom. Mein Fazit: Spannende Suche nach dem Woher und Warum
Liebe in verschiedenen Zeiten
von C.St. - 25.10.2015
Der Roman handelt einerseits von Kate einer jungen Fotografin die ihre Mutter eine Waise durch einen Unfall verlor und ihren Vater nie kennen gelernt hatte zu tun. Bevor dann 1986 auch noch die Ziehmutter ihrer Mutter verstirbt gibt sie ihr die Zeichnung einer Frau die ihrer Mutter sehr ähnelt und einen Brief. Vor Jahren wollte wohl die leibliche Mutter ihre Tochter kennenlernen aber Evie die Ziehmutter hat das nie zugelassen. Kate versucht daraufhin mehr zu dem Maler des Bildes herauszubekommen und findet ihn abgeschieden auf Korsika. Der Maler Tom hilft ihr weiter mehr über das Bild (ihre Großmutter) zu erfahren und dadurch wird zugleich das Geheimnis von seiner Vergangenheit offenbart. Der andere Teil des Buches handelt von Tom und Alice ein ungleiches Liebespaar das sich schon aus der Kindheit kennen und lieben lernen. Doch leider kommt Alice aus einer wohlhabenden Familie und Tom aus einfachen Verhältnissen was im Jahr 1928 nicht einfach ist. Und so werden die beiden trotzdem sie sich lieben nie ein Paar, jedoch ein Geheimnis zwischen den beiden sollte eigentlich für immer verborgen bleiben. Doch nach vielen Jahren wird dieses Geheimnis mit Hilfe von Kate gelüftet werden. Meine Meinung: Ich tat mich mit dem Buch schon etwas schwer, zwar schreibt die Autorin sehr gut aber im Mittelteil des Buches wurde dann der Roman doch sehr in die Länge gezogen und ich fand es dann an manchen Stellen etwas langweilig. Ich dachte so gar manchmal daran das Buch aufzuhören. Erst der Schlussteil war dann wieder fesselnd. Ich hatte damals die LP gelesen und dachte gleich an ein Buch von Lucinda Riley, der Stil ist etwas ähnlich und trotzdem hat mich ihr Buch mehr gefesselt. Manchmal hatte ich auch das Gefühl die Autorin will zu viel in dieses Buch mit hinein packen. Deshalb von mir nur 3 von 5 Sternen
Wunderschönes Debüt!
von Danion - 25.10.2015
"Die Stunde der Liebenden" ist der Debütroman einer jungen aber ohne Zweifel talentierten Schriftstellerin aus London, Lucy Foley. Das Erste, was mich an diesem Buch angesprochen hatte, war das Coverbild. Es hat mich so fasziniert, dass ich noch einige Wochen vor dem Erscheinen des Buches gespannt war, welche Geschichte sich hinter diesem Cover versteckt. Auch den Buchtitel fand ich schön, noch schöner allerdings - den Originaltiten "The book of Lost and Found". Die erste Bekanntschaft mit dem Buch durch die Leseprobe war eher enttäuschend. Ich fand den Schreibstil der Autorin von Anfang an sehr schön, aber die Handlung hatte mich nicht "umgehauen", ich fand sie zuerst ziemlich vorhersehbar und nicht besonders neu / innovativ. Aber ich beschloss trotzdem, das Buch zu lesen. Und das war kein Fehler! Sehr schön fand ich, dass im Buch aus verschiedenen Perspektiven berichtet wird: Aus der Sicht der Kate, die 1986 an das Bild ihrer Großmutter Alice kommt, von der sie nichts wusste; aus der Sicht von Thomas, der sein ganzes Leben in Alice verliebt ist und nicht weiß, dass sie ein Kind von ihm hatte; und aus der dritten Perspektive, die Alice auf ihrem Lebensweg begleitet. Alle diese drei Perspektiven ermöglichen einen schönen authentischen Blick auf die Geschichte der Liebenden, auf ihre Opfer füreinander, auf die persönlichen Tragödien und Konflikte, von denen andere Figuren nichts wussten. Während Kate versucht, etwas über das Leben ihrer Großmutter Alice zu erfahren, lernt sie ihren Großvater Thomas kennen, einen Künstler, von dem die Kunstliebhaber schwärmen. Sie erfährt einiges über seine Lebensgeschichte und verliebt sich in Oliver, Thomas` Enkel. Sie muss mit den Gefühlen zurechtkommen, die der Liebe ihrer Großeltern sehr ähnelt. Wir erfahren, was dazu führte, dass Kates Mutter in einem Waisenheim landete, und welche persönliche Tragödie dahinter steckt. All diese Geschichten machen die Figuren außerordentlich sympathisch, man verliebt sich in sie immer mehr und wird immer trauriger, wenn man merkt, dass das Buch langsam zu Ende geht. Das Einzige, was mich ein wenig gestört hatte, war die grammatische Zeitform, die die Autorin für die Alice` Perspektive gewählt hatte: Die Geschichte entwickelt sich ab Ende der 20-er Jahre, ist aber im Präsens geschrieben. Im Kontrast zu anderen Teilen des Buchs, für die die Vergangenheitsformen ausgewählt wurden, war das für mich ein bisschen irritierend. Mein Gehirn streikte jedes Mal, wenn nach dem Kapitel über das Jahr 1986 (im Perfekt) ein Kapitel aus 1928 (im Präsens) folgte. Aber das mag nur mein persönlicher Eindruck sein. (Bin übrigens kein Muttersprachler, vielleicht deswegen hatte mich dieser Zeitformenwechsel gestört - ich fände eine einheitliche Zeitform für alle 3 Perspektiven besser.) Ansonsten ist "Die Stunde der Liebenden" ein sehr schönes und lesenswertes Buch! Ein Buch, an dem man sieht, wie viel Arbeit und Liebe die Autorin in den Text gesteckt hatte. Für ein Debüt einfach hervorragend!
Eine sehr bewegende Geschichte
von hasirasi2 - 24.10.2015
London 1928: Der verhinderte Maler und Jura-Student Thomas Stafford und die wunderschöne Alice Eversley, eine Tochter aus reichem Haus, treffen sich auf einer Party wieder. Das letzte Mal haben sie sich vor 15 Jahren gesehen, als beide noch Kinder waren, aber sie sind sofort wieder voneinander fasziniert. Die sechs Sommerwochen, die sie damals miteinander verbracht haben, gehören zu den schönsten in ihrem Leben. Alles war noch so unbeschwert, frei und ohne Probleme. Aber kurz danach stirbt Alice Vater bei einer Forschungsreise und ihr Bruder im 1. Weltkrieg und auch Toms Vater kann die Kriegserlebnisse nie verwinden. Nichts ist mehr so, wie es war, die Kinder haben ihre Unschuld verloren. London 1986: Nach dem Tod ihrer berühmten Mutter June, einer Balletttänzerin, hat sich die Fotografin Kate immer mehr zurückgezogen. Sie ist 27 und versteckt sich hinter ihren Fotos und in ihrer Dunkelkammer vor dem Leben und ihren Freunden. Nur zur Arbeit in Nicks Fotoladen geht sie noch, denn bei ihm kann sie so sein, wie sie ist - traurig. Er ist in ihren Augen alt und weise, war er doch einst ein berühmter Jetset-Fotograf und lebt jetzt ein neues, ruhiges, relativ einfaches Leben. June wurde als Baby vor einem Waisenhaus ausgesetzt, aber sie hatte Glück. Ihre Begabung fürs Tanzen wurde schon früh von der reichen alleinstehenden Evelyn Darling entdeckt. Evelyn wollte auch mal Tänzerin werden, bis sie bei einem schweren Unfall ihren Verlobten und ihr Baby verlor und ihr Bein zertrümmert wurde. Evelyn war für Kate nie wie eine richtige Großmutter, aber beide hatten nach Junes Tod nur noch sich, es war eine harmonische Zweckbeziehung. Kurz vor ihrem Tod gibt Evelyn Kate einen Brief, dem eine Federzeichnung beiliegt. Das Bild ist auf das Jahr 1928 datiert und zeigt eine Frau, die genau wie June aussieht, aber das kann nicht sein, denn die war zu dieser Zeit noch nicht mal geboren ... Aber Kate gibt nicht auf und macht den Künstler ausfindig, der das Bild gemalt hat. Die Reise zu ihm wird zu einer Reise in die Vergangenheit und Kate findet endlich zu sich selbst. Denn dieses Bild verbindet das Schicksal der drei so unterschiedlichen Frauen. "Ich glaube, wir alle tragen unsere Vergangenheit mit uns, in dicht übereinanderliegenden Schichten, wie bei einer Zwiebel. Irgendwo steckt noch jenes Mädchen in dir, auch wenn es inzwischen von neuen Schichten überlagert sein mag. Dieses Mädchen ist es, das dich zusammenhält; es ist dein eigentliches Inneres." "Die Stunde der Liebenden" ist ein wunderschönes, gefühlvolles, sehr dramatische Buch und hat mich extrem bewegt, so wie kaum ein anderes in letzter Zeit. Es umfasst die Zeit von 1928 bis 1986, zwei Weltkriege, zwei Kontinente und mehrere Wirtschaftskrisen. "Ich finde nicht, dass man sich schämen muss, wenn man das macht, was man liebt." Die Geschichte beschreibt, wie sich die Veränderungen in der Welt auf einzelne Bevölkerungsschichten und die Emanzipation junger Frauen in verschiedenen Jahrzehnten auswirkt. "Damals habe ich begriffen, dass man seine Angst nur besiegt, indem man sich ihr stellt." Es geht um Sehnsüchte, Hoffnungen, Abenteuer und Freiheit. Um das Ausbrechen aus Konventionen und natürlich um die Liebe; um Nähe und das man diese auch zulassen muss. Es geht um Abschiede, Verluste und Angst vor der Zukunft. Und immer wieder um die verschiedenen Arten von Mut: ob Bleiben oder Gehen, beides erfordert manchmal sehr viel Mut. "Du wünschst Dir eine Liebesgeschichte. Und ich habe Dir eine Liebesgeschichte erzählt - sie geht nur nicht so aus wie im Roman. Man könnte sagen, unserer Generation waren einfach nicht sehr viele Happy Ends vergönnt." Das Buch hat mir " die Schuhe ausgezogen". Es macht extrem nachdenklich und traurig. Die Geschichte bricht einem das Herz und lässt es gleichzeitig überfließen. Und das auf so vielen verschiedenen Ebenen. Man hätte verzweifeln und weinen können, aber die Protagonisten sind ja auch stark geblieben, also gibt man sich diese Blöße nicht. Auch lange nach der Beendigung des Buches, hält es mich immer noch in seinen Fängen ...
Die Macht der Liebe
von Anyah Fredriksson - 24.10.2015
Das Buch beginnt mit einem rauschenden Fest á la 1001-Nacht im Jahre 1928, bei dem sich Tom, eigentlich Thomas Stafford und Alice Eversley das erste Mal seit 15 Jahren wieder treffen. Beide fühlen sich sofort wieder einander verbunden und hegen erneut tiefe, fast schon vergessene Gefühle füreinander. Aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten kommend, versuchen die Familien beider die Beziehung von Alice und Tom zu sabotieren und in Frage zu stellen. Alice als Tochter aus gutem Hause und Tom, ein talentierter Maler, jedoch bis dato mittellos - die Beziehung scheint aussichtslos verloren zu sein. Jahre später findet Kate, die Hauptprotagonistin dieses Romans, eine Zeichnung, das Porträt einer jungen Frau, die ihrer eigenen Mutter täuschend ähnlich sieht. Da ihre Mutter nicht mehr lebt und Kate sie somit nicht nach dem Bild fragen kann, macht sie sich selbst auf die Suche nach Antworten. Somit begibt sie sich auf eine geheimnisvolle und für sie selbst verheißungsvolle Reise, die ihr eigenes Leben bald schon verändern könnte. Äußerst gelungen finde ich bereits das Cover, mit seinen harmonischen Farben und dem einzigartigen Schriftbild sowie dem Blick auf die wunderschönen Kalksteinkliffe der Insel Korsika. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, dadurch lässt sich das Buch angenehm lesen. Lucy Foley schafft es, uns Leser mit ihrer Eindringlichkeit und Tiefe der Gefühle ihrer Protagonisten, zu fesseln. Die Erzählweise in den zwei Dimensionen bzw. Zeitschienen verleiht der Geschichte Spannung und Anziehungskraft. Schön ist es zu sehen, wie sich Kates Leben mit dem Wissen um Alices und Toms Geschichte zu verändern scheint. Dem Buch vergebe ich von Herzen gerne seine, wie ich finde, verdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es mit Freude weiter. Vom sprachlichen Ausdruck her und wie sie die Geschichte aufgebaut hat, hat mich die Autorin Lucy Foley ein wenig an Judith Lennox erinnert, die ich im Übrigen ebenfalls sehr schätze. Deshalb bin ich sicher, dass gerade Fans von Judith Lennox oder auch von Jodi Picoult dieses Buch lieben werden.
Eigene Bewertung schreiben Zur Empfehlungs Rangliste
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Artikel mit dem Hinweis "Pünktlich zum Fest" werden an Lieferadressen innerhalb Deutschlands rechtzeitig zum 24.12.2018 geliefert.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.