Neuschnee

Thriller. Deutsche Erstausgabe. Originaltitel: The Hunting Party.
Taschenbuch
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War es ein Unfall? Oder doch nur ein Mord unter Freunden?

Winter in den schottischen Highlands: Neun Freunde verbringen den Jahreswechsel in einer abgelegenen Berghütte. Sie feiern ausgelassen, erkunden die eindrucksvolle Landschaft und gehen auf die … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Neuschnee
Autor/en: Lucy Foley

ISBN: 3328104925
EAN: 9783328104926
Thriller. Deutsche Erstausgabe.
Originaltitel: The Hunting Party.
Übersetzt von Ivana Marinovic
Penguin TB Verlag

27. Dezember 2019 - kartoniert - 429 Seiten

Beschreibung

War es ein Unfall? Oder doch nur ein Mord unter Freunden?

Winter in den schottischen Highlands: Neun Freunde verbringen den Jahreswechsel in einer abgelegenen Berghütte. Sie feiern ausgelassen, erkunden die eindrucksvolle Landschaft und gehen auf die Jagd - doch was als ein unbeschwerter Ausflug beginnt, wird bitterer Ernst, als heftiger Schneefall das Anwesen von der Außenwelt abschneidet. Nicht nur das Gerücht von einem umherstreifenden Serienmörder lässt die Stimmung immer beklemmender werden, auch innerhalb der Gruppe suchen sich lang begrabene Geheimnisse ihren gefährlichen Weg ans Licht. Dann wird einer der Freunde tot draußen im Schnee gefunden. Und die Situation in der Hütte eskaliert ...

Der internationale Bestseller - nun endlich auch in Deutschland!

Interview

büchermenschen
EXKLUSIV INTERVIEW:
Mord zum Silvester-Dessert

GELUNGENER GENREWECHSEL: Ihren Ruf als Autorin hat die Engländerin Lucy Foley mit Gesellschaftsromanen begründet. ¿Neuschnee¿ ist ihr erster Kriminalroman, der umgehend nach Erscheinen der Originalausgabe von ¿The Times¿ zum ¿Krimi des Monats¿ gewählt wurde. Das dramatische Setting: Ein Luxusdomizil wird zur Falle und Silvester zum psychologischen Fiasko.

In "Neuschnee" erzählen Sie von einem ereignisreichen und verhängnisvollen Jahreswechsel. Was ziehen Sie persönlich zu Silvester vor: Einkehr oder Party?
Partys mag ich schon sehr. Aber man ist auch unter einem gewissen Druck, an Silvester etwas Besonderes zu veranstalten ¿ und das kann einen ganz schön in Stress versetzen. Für mich ergeben sich die besten Partys spontan! Nicht alle Charaktere in "Neuschnee" wollen wirklich dabei sein, aber sie haben das Gefühl, wegen der Tradition und wegen des Datums sollten sie schon kommen.

Portrait

Lucy Foley hat in der Verlagsbranche gearbeitet, bevor sie ihren großen Traum wahr machte und sich ganz dem Schreiben widmete. Wenn sie nicht gerade mörderisch spannende Thriller entwickelt, malt und reist sie leidenschaftlich gern. Die Idee für den Mega-Bestseller des Winters entstand, nachdem sie einen wildromantischen und besonders abgelegenen Ort in den schottischen Highlands besucht hatte, der sie einfach nicht mehr losließ. Lucy Foley lebt in London.

Leseprobe

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Pressestimmen

"'Neuschnee'begräbt die Sehnsucht nach Harmonie am Kamin unter weißen Massen und eiskalten Absichten. Der Thriller nimmt gefangen, als wäre man mit in der Lodge eingeschneit." Brigitte
Bewertungen unserer Kunden
Eher Krimi als Thriller
von Aischa - 23.01.2020
Lucy Foley kann hervorragend schreiben, das hat sie mit Die leuchtenden Tage am Bosporus unter Beweis gestellt. Doch Neuschnee hat mich leider enttäuscht. Dies mag zum einen daran liegen, dass das Cover einen Thriller verspricht. Demzufolge hatte ich einen durchweg hohen Spannungsbogen erwartet, ich wollte mich beim Lesen gruseln, ich hatte gehofft, das Buch kaum mehr zur Seite legen zu wollen, weil mich die Story so fesseln würde. Dies ist leider nur im letzten Viertel passiert. Der größte Teil des Plots ist eher langweilig, die Geschichte plätschert so vor sich hin. Dabei ist die Erzählform durchaus interessant. Foley schreibt aus der Sicht von fünf der insgesamt elf Protagonisten: ein Freundeskreis aus neun Personen, die Silvester auf einer abgelegenen Berghütte verbringen, sowie zwei Angestellte der Logde. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von drei weiblichen Gästen, der Verwalterin und des Wildhüters geschrieben, wobei interessanterweise die vier Protagonistinnen als Ich-Erzählerinnen auftreten, oft in auktorialer Perspektive und mit vielen Rückblenden. Hingegen ist der einzige männliche Erzähler, der Wildhüter, personal, hier verwendet die Autorin die Er-Perspektive. Die Erzählung erstreckt sich über vier Tage, vom 30. Dezember bis zum 2. Januar, wobei die Story nicht chronologisch entwickelt wird, sondern die Kapitel im Kalender vor und zurück springen. Es wird viel Zeit darauf verwendet, die Charaktere der Protagonisten zu zeigen und das Beziehungsgeflecht der Freunde untereinander darzustellen. Die Abgeschiedenheit der Lodge in den schottischen Highlands bietet die ideale Kulisse für einen gruseligen Mord. Doch leider gelingt es Foley nicht, dieses Potenzial auszuschöpfen. Ich habe mich so gut wie nie gegruselt, die Geschichte wirkt eher wie ein Cosy Krimi als ein Thriller. Doch auch wenn ich Neuschnee als Krimi einordne, habe ich noch Kritik: Zum einen wirkte der beschriebene Freundeskreis extrem oberflächlich und unreif auf mich, das passt nicht ganz zu Alter und Gesellschaftsschicht. Zum anderen bin ich über viele Klischees gestolpert, hier hätte ich mir doch eine reflektierte Betrachtung gewünscht. Daher gibt es von mir eine mittlere Bewertung: kann man lesen, muss man aber nicht.
Vergebene Chance
von Patrick Dietrich - 23.01.2020
Klappentext: Winter in den schottischen Highlands: Neun Freunde verbringen den Jahreswechsel in einer abgelegenen Berghütte. Sie feiern ausgelassen, erkunden die eindrucksvolle Landschaft und gehen auf die Jagd - doch was als ein unbeschwerter Ausflug beginnt, wird bitterer Ernst, als heftiger Schneefall das Anwesen von der Außenwelt abschneidet. Nicht nur das Gerücht von einem umherstreifenden Serienmörder lässt die Stimmung immer beklemmender werden, auch innerhalb der Gruppe suchen sich lang begrabene Geheimnisse ihren gefährlichen Weg ans Licht. Dann wird einer der Freunde tot draußen im Schnee gefunden. Und die Situation in der Hütte eskaliert Die Autorin: Lucy Foley hat in der Verlagsbranche gearbeitet, bevor sie ihren großen Traum wahr machte und sich ganz dem Schreiben widmete. Wenn sie nicht gerade mörderisch spannende Thriller entwickelt, malt und reist sie leidenschaftlich gern. Die Idee für »Neuschnee« entstand, nachdem sie einen wildromantischen und besonders abgelegenen Ort in den schottischen Highlands besucht hatte, der sie einfach nicht mehr losließ. Lucy Foley lebt in London. Buchcover: Das Cover passt perfekt zum Buch. Das kleine Haus im Schnee, die Dunkelheit drum herum, der Wald und dahinter noch ein hoher Berg, so wird die Stimmung schon durch das Cover aufgebaut und bleibt bis zum Ende des Buches bestehen. Handlung: Die Handlung ist sicherlich keine Neuheit und so ist einiges schon altbekannt, dennoch ist dann das Ende mit kleineren Überraschungen garniert und ergibt eine runde Sache mit einem durchgängigen roten Faden. Schreibstil: Der Schreibstil ist ansprechend und hat mir gefallen. Die Besonderheit des Buches jedoch ist, dass die ganze Handlung aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten beschreiben ist und das noch mit Zeitsprüngen zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit die sich gradlinig auf die Gegenwart zu bewegt, jedoch immer wieder Rückblicke beinhaltet. Protagonisten: Die Protagonisten und davon gibt es viele, sind nur oberflächlich dargestellt, was durch die Erzählweise enttäuschend ist, denn hier wäre viel mehr möglich gewesen. So sind alle Protagonisten eher schwach und unausgeglichen. Fazit: Die Idee aus der Sicht von mehreren Personen eine Geschichte zu erzählen empfinde ich durchaus ansprechend, jedoch sind die Protagonisten dabei dennoch zu kurz gekommen und das mindert den Spaß am Buch. Am Ende sind es nur drei Sterne und eine vergebene Chance.
Totale Enttäuschung
von witchqueen - 21.01.2020
Winter in den schottischen Highlands. Neun Freunde verbringen den Jahreswechsel in einer abgelegenen Berghütte. Sie feiern ausgelassen, erkunden die eindrucksvolle Landschaft und gehen auf die Jagd - doch was als ein unbeschwerter Ausflug beginnt, wird bitterer Ernst, als heftiger Schneefall das Anwesen von der Außenwelt abschneidet. Nicht nur das Gerücht von einem umherstreifenden Serienmörder lässt die Stimmung immer beklemmender werden, auch innerhalb der Gruppe suchen sich lang begrabene Geheimnisse ihren gefährlichen Weg ans Licht. Dann wird einer der Freunde tot draußen im Schnee gefunden. Und die Situation in der Hütte eskaliert. So verspricht es der Klappentext. Leider konnte ich von diesem Versprechen so gar nichts feststellen. Ich habe von einem Thriller leider gar nichts gesehen. Die Geschichte wechselt zwischen Vergangenheit (früher), Vergangenheit (vor drei Tagen) und Gegenwart (Jetzt). Jeder der neun Freunde erzählt die jeweilige Episode aus seiner Sicht. Es wird also alles mehrmals "durchgekaut". Die komplette Geschichte über wird gesoffen, gesoffen und ... ach ja ... gesoffen. Zwischendurch die bunten Pillen und den Sex nicht zu vergessen. Ich kam mir vor, wie bei einer Gruppentherapie im Stuhlkreis beim Psychiater. Mehr nicht. Die ersten 360 Seiten lang. Die letzten 50 Seiten werden dann die jeweiligen Beweggründe aller ausgeleuchtet und der "Fall aufgelöst". Auf und im Einband wird dieses Buch als "Thriller des Jahres" und "perfekt" beschrieben. Da kam ich mir - ganz ehrlich - etwas auf den Arm genommen vor. Meiner Meinung nach ist es nicht einmal ein mittelmäßiger Krimi, geschweige denn ein spannender Thriller. Aber es kann nun mal nicht allen alles gefallen und mein Geschmack war es definitiv nicht. Vom Schreibstil her kann man das Buch flüssig lesen. Allerdings bekommt es als ausgewiesener Thriller von mir absolut keine Leseempfehlung weil es einfach keiner ist.
Mord in den Highlands
von buchleserin - 21.01.2020
Neun Freunde, die sich seit der Schulzeit kennen, verbringen zu Silvester ein paar Tage in den schottischen Highlands. Durch anhaltenden Schneefall sind sie von der Außenwelt abgeschnitten. Auf dem Anwesen befinden sich noch zwei Angestellte, Heather und der Wildhüter Doug und es sind dort noch zwei seltsame Gäste aus Island. Angeblich streift auch ein Serienmörder durch die Highlands. Schließlich wird eine Leiche gefunden. Mir hat dieser Thriller ganz gut gefallen. Es wird eine Leiche gefunden und man erfährt erst zum Schluss um wen es sich handelt und auch wer der Täter ist. Dieser Thriller wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und die Handlung springt in der Zeit hin und her. Das Buch ließ sich zügig lesen. Zwischendurch fehlte es an etwas Spannung, dennoch fand ich diese Story und die verschiedenen Charaktere interessant. Geheimnisse, Intrigen, Liebe, Beziehungsstress. Es wird getrunken, getanzt, in Erinnerungen geschwelgt bis jemand vermisst wird und schließlich tot aufgefunden wird. Doch wer ist die Leiche und wer der Täter? Mir hat das Buch gefallen und es bekommt von mir eine Leseempfehlung.
Neuschnee
von Svanvithe - 13.01.2020
"Keep your friends close, but your enemies closer." / "Halte deine Freunde nah, aber deine Feinde noch näher." sagte schon Al Pacino als Don Michael Corleone in DER PATE 2. Doch was geschieht, wenn die Grenze zwischen Freund und Feind nicht (mehr) erkennbar ist? Wenn sich vermeintliche Freunde als Feinde herausstellen? Wenn Aufrichtigkeit, Vertrauen, Loyalität und Treue verloren gehen? Ihr traditionelles Treffen während des Jahreswechsels verbringt eine Gruppe von Freunden, die die gemeinsame Studienzeit in Oxford verbindet, in den abgelegenen schottischen Highlands. Dieses Mal hat Emma, die Lebensgefährtin von Mark, die erst vor drei Jahren zur Gruppe gestoßen ist, den Aufenthalt auf dem exklusiven und idyllischen Landgut Loch Corrin in der winterlichen Wildnis organisiert. So atemberaubend die Landschaft auch ist. Es ist kalt. Und dunkel. Einsam obendrein. Neben Mark und Emma sind Miranda und ihr Ehemann Julien, Nick und sein amerikanischer Partner Bo, Samira, ihr Ehemann Giles und ihr Baby Priya und Single Katie angereist. Die Managerin des Landguts, Heather, und Wildhüter Doug versorgen die Gäste, zu denen außerdem noch ein fremdes Pärchen zählt. Einst standen sich die Freunde sehr nahe und hatten viel Spaß miteinander. Inzwischen gehören die damaligen Gemeinsamkeiten der Vergangenheit eines unkomplizierten Lebens an, weil familiäre und berufliche Verpflichtungen der Freundschaft in die Quere gekommen sind. So haben sich die Freunde im Lauf der Zeit auseinandergelebt und legen nicht mehr so viel Wert auf die Gesellschaft der anderen. Was allerdings auffällt: Sobald sie den Jagdsitz betreten, spielen sie ihre alten Rollen aus College-Zeiten. Es beginnt harmlos, dann erhöhen sich die Feindseligkeiten, nicht aufhaltbare Ressentiments und die Offenbarung von Geheimnisse. Bis das Geschehen im Tod eines Menschen gipfelt und klar ist, dass dieser keines natürlichen Todes gestorben ist. Während ein Schneesturm die Gäste von der Außenwelt isoliert und verhindert, dass die Anwesenden das Lodge verlassen können und die Polizei ihre Ermittlungen aufnimmt, stellt sich die Frage, wer das Opfer und wer der Täter ist? Lucy Foley zieht ihre Leser von Anfang an in die Geschichte hinein. Sie startet ihren Thriller "Neuschnee" nämlich mit dem Auffinden einer Leiche, ohne aufzuklären, um wen es sich handelt. Danach wechselt sie ständig die Zeitebenen und verschiebt die Ereignisse zwischen der Entdeckung des Mordes und der Ankunft der Freunde in den Highlands drei Tage zuvor. Gleichzeitig jongliert die Autorin mit den Perspektiven einzelner Charaktere. So berichten Miranda, Katie, Emma und Heather aus ihrer jeweiligen Ich-Position heraus und ermöglichen einen Einblick in ihr Inneres, lediglich Dougs Part fällt aus diesem Rahmen. Insgesamt ist dies stimmungsgeladen und mit Scharfsinn erzählt. Denn mittels der Cliffhanger innerhalb der Perspektiven und der Verwendung von nicht unbedingt neuen, gleichsam unheimlichen, ja durchaus gruseligen Momenten kreist Lucy Foley geschickt die Wahrheit ein und lässt die Leser nicht nur an der Motiv- und Tätersuche sowie der Auflösung teilhaben, ohne dass zu irgendeinem Zeitpunkt zu verwirren, sondern bietet außerdem einen Blick hinter die Kulissen von vermeintlich perfekten Beziehungen, das Dasein als Eltern oder als Single. Obwohl sich Mark und Emma, Miranda und Julien, Nick und Bo, Samira und Giles sowie Katie seit Jahren kennen, und auch trotz der (aufgesetzten) Fröhlichkeit und der guten Laune ist es zum Beispiel für eine Außenstehende wie Heather unschwer festzustellen, dass etwas in diesem Freundschaftsgefüge nicht stimmt und sie sich und ihre Geheimnisse voreinander verstecken. Bis zur unausweichlichen Implosion. Lucy Foley legt den Fokus auf ihre Figuren, und ihr Vermögen, diese präzise ins ins Licht oder auch Dunkel zu setzen, ist ausgesprochen anschaulich und detailliert, allerdings mit geringen Wiederholungen in der Beschreibung. In der Gruppe der Freunde gibt es die attraktiven, eleganten, erfolgreichen, stillen, langweiligen, harmlosen Personen, indes können nur wenige Sympathieträger ausgemacht werden. Es geht um Macht und Kontrolle, im der Großteil zeigt sich egozentrisch und unberechenbar. Dadurch stimmen sie wahrscheinlich mit gängigen Stereotypen überein, was aber nicht gravierend ins Gewicht fällt, spricht es doch für ein realistisches, durchaus fehlerhaftes menschliches Bild. Im Gegensatz dazu hat Lucy Foley zwei Protagonisten erdacht, die in ihrem Leben große Verluste erleiden mussten und versuchen, eine traumatische Vergangenheit zu bewältigen. Heather und Doug schätzen die Einsamkeit der Highlands und die Abgeschiedenheit des Landguts, weil sie hier nicht jeden Tag mit dem konfrontiert werden, was sie verloren haben. Ihre Schicksale erhöhen die Dramatik der Geschichte genauso wie die Tatsache, dass ein Serienmörder in der Gegend gesichtet wurde... "Neuschnee" von Lucy Foley erweist sich als ausgezeichnete Charakterstudie, die zudem auch inhaltlich mit einem klugen Plot und niveauvoller Schilderung überzeugt. 4,5 Sterne
Es brodelt unter der Oberfläche
von leseratte1310 - 08.01.2020
Eine Gruppe von alten Freunden wollen auf einer abgelegenen Berghütte in den schottischen Highlands gemeinsam Silvester feiern. Sie feiern und jagen und genießen die winterliche Landschaft. Ergiebiger Schneefall sorgt dafür, dass sie von der Außenwelt abgeschnitten sind. Während man aufeinander hockt, wird über vieles geredet. Das Gerücht von einem Serienmörder in der Gegen kommt auf und Geheimnisse drängen ans Licht. Die Stimmung wird immer beklemmender. Als dann einer von ihnen tot im Schnee aufgefunden wird, eskaliert sie Situation. Das Thema ist an sich nicht neu. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven berichtet. Dieser Thriller verläuft allerdings etwas langatmig, erst zum Schluss kommt Spannung auf. Die Protagonisten haben zwar diesen Ausflug unternommen, um gemeinsam Silvester zu feiern, und sie kennen sich auch schon lange, aber irgendwie ist da keine echte Verbindung, kein gemeinsames Interesse. Alle scheinen eine Maske aufzuhaben, die zwar ein freundliches Gesicht zeigt, aber auch vieles versteckt. Die Freunde haben ihre Geheimnisse und es ist eine spannungsgeladene Atmosphäre. Mir fehlt trotzdem ein wenig die Tiefe bei der Darstellung der Charaktere. Es war mir auch niemand sympathisch. Wir wissen zwar sehr früh, dass es einen Toten gibt, doch wer diese Person ist, bleibt bis zum Schluss verborgen. Mir hat bei diesem Thriller ein wenig der Thrill gefehlt, obwohl es durchaus spannend wurde.
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