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Verletzung

Kriminalroman. 1. Auflage.
Taschenbuch
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Manuela Obermeier ist Hauptkommissarin: Sie weiß genau, worüber sie schreibt
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Verletzung als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Verletzung
Autor/en: Manuela Obermeier

ISBN: 3548287476
EAN: 9783548287478
Kriminalroman.
1. Auflage.
Ullstein Taschenbuchvlg.

12. Februar 2016 - kartoniert - 448 Seiten

Beschreibung

Sie will nicht gesehen werden. Sie will nicht gefunden werden. Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat sich gerade von ihrem Freund Mike getrennt. Niemand darf wissen, wo sie jetzt wohnt. Denn Mike, selbst Polizist, schlägt sie. Ihre Kollegen sollen nichts davon erfahren. Zu sehr schämt Toni sich. Jetzt aber setzt sie sich endlich zur Wehr. Zur gleichen Zeit beginnt eine Mordserie in München. Mehrere Frauen werden brutal umgebracht. Toni jagt den Mörder, doch bald wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Wer ist der Schatten, der nachts immer wieder auftaucht und sie verfolgt? Der Mörder? Oder ihr Exfreund Mike?

Portrait

Manuela Obermeier kam 1970 in München zur Welt. Sie begann bereits in der fünften Klasse mit ihrem ersten Roman, schlug nach dem Abitur aber eine ganz andere Richtung ein und ging zur Polizei. Das Schreiben hat die Polizeihauptkommissarin jedoch nie losgelassen. Verletzung ist der erste Teil in der Krimiserie um Kriminalhauptkommissarin Toni Stieglitz.

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Neue kommissarin in München
von Rolands Bücherblog - 20.10.2016
Verletzung ist der Debütroman von Manuela Obermeier. die im realen Leben ebenfalls Polizeihauptkommissarin von Beruf ist. Zugleich ist es der erste Band einer neuen Serie mit der Protagonistin Toni Stieglitz. Diese ist vom Typ eine Ermittlerin, die kein Fettnäpfchen auslässt. Durch ihre Impulsivität und teilweise Sturheit stellt sie sich immer wieder auf das Abstellgleis und macht es ihren Kollegen schwer. Dass sie dabei selbst unter häuslicher Gewalt leiden musste, kann sie niemanden mitteilen. Zu groß ist ihre Scham. So durchziehen diesen Krimi zwei Handlungsstränge. Zum einen die Ermittlungen der Mordserie und zum anderen Tonis eigene Probleme. Dabei liest sich das Buch sehr flüssig, obwohl ich mir persönlich mehr Mordfall und etwas weniger Tonis Privatleben gewünscht hätte. Hier hätte die Protagonistin ruhig eher den Mut aufbringen können, sich ihrem Vorgesetzten anzuvertrauen und Hilfe anzunehmen. In Summe aber ein solider Auftakt mit vielen örtlichen Déjà-vus für mich als Münchner.
superspannendes Debüt
von janaka - 24.09.2016
*Inhalt* Hauptkommissarin Toni Stieglitz macht etwas durch, was vielen anderen Frauen auch passiert. Sie wird von ihrem Freund Mike geschlagen. Dieser ist auch Polizist und ziemlich beliebt auf seinem Revier. Deshalb kann sie mit keinem reden und versteckt sich nun vor ihm. Ein neuer Fall lenkt sie zuerst etwas von ihren Problemen ab. Mehrere Frauen werden brutal ermordet und obszön zur Schau gestellt. Während ihren Ermittlungen fällt ihr auf, dass sie beschattet wird. Wer ist der geheimnisvolle Fremde? Ihr Ex-Freund Mike? Oder sogar der Mörder? *Meine Meinung* Mit Verletzung hat die Autorin Manuela Obermeier ihr Debüt geschrieben und bei mir voll ins Schwarze getroffen. Dieser Krimi ist von Anfang an spannend und fesselnd, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die ganze Zeit habe ich mir die Frage gestellt, wer ist der Schatten von Toni? Kommt sie heil aus der ganzen Geschichte heraus? Die Charaktere sind authentisch und lebendig dargestellt. In die Gefühlswelt von Toni konnte ich mich einfinden. Sie besteht aus zwei Persönlichkeiten, die berufliche große Toni ist eine taffe und selbstbewusste Frau, die genau weiß, was sie kann und was sie will. Und dann ist da die private kleine Toni, sie ist verschüchtert, vermutet hinter jeder Ecke ihren Ex und traut sich kaum ihr Leben zu genießen. Die unterschiedlichen Wesenszüge, die innere Zerrissenheit, die unbändige Angst und auch das Schamgefühl, eine der Frauen zu sein, die sie beruflich nicht bedauern kann, hat die Autorin sehr gut beschrieben. Der Fall und die dazugehörigen Ermittlungen sind sehr realistisch beschrieben. Man merkt, dass die Autorin im realen Leben eine Hauptkommissarin ist. Eine echt gute Konstellation, eine Kommissarin, die zudem sehr gut Geschichten erfinden und schreiben kann. Ich bin begeistert!!! Die Mischung aus Kriminalfall mit seinen Ermittlungen und den privaten Problemen der Hauptprotagonistin ist für mich ausgewogen. Schön, dass dies der erste Teil einer Reihe ist und auf ein Wiedersehen mit Hauptkommissarin Antonia Stieglitz freue ich mich sehr. *Fazit* Dieses großartige Debüt kann ich nur jeden Krimi-Leser empfehlen, von mir bekommt er 5 Sterne.
von Jacky - 10.07.2016
Inhalt: Sie will nicht gesehen werden. Sie will nicht gefunden werden. Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat sich gerade von ihrem Freund Mike getrennt. Niemand darf wissen, wo sie jetzt wohnt. Denn Mike, selbst Polizist, schlägt sie. Ihre Kollegen sollen nichts davon erfahren. Zu sehr schämt Toni sich. Jetzt aber setzt sie sich endlich zur Wehr. Zur gleichen Zeit beginnt eine Mordserie in München. Mehrere Frauen werden brutal umgebracht. Toni jagt den Mörder, doch bald wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Wer ist der Schatten, der nachts immer wieder auftaucht und sie verfolgt? Der Mörder? Oder ihr Exfreund Mike? Meinung: Manuela Obermeier hat ein spannendes und gut geschriebenes Erstlingswerk geschaffen. Meiner Meinung nach hat sie den Burch zwischen der Polizistin Toni und dem Opfer Toni sehr gut dargestellt. Trotz ihrem Wissen und ihrer Erfahrung, kann sich Hauptkommissarin Stieglitz nicht gegenüber ihren Exfreund Mike positionieren. Die Autorin hat es geschafft, dieses schwierige Thema glaubhaft und realistisch darzustellen. Eine Kunst, die nicht jeder Autor beherrscht. Das Buch ist spannend und flüssig geschrieben. Nicht nur wie es privat mit Hauptkommissarin Toni Stieglitz weitergeht, möchte der Leser erfahren auch über den Fall an dem sie arbeitet. Da Manuela Obermeier im "richtigen" Leben Hauptkommissarin ist, weiß sie natürlich am besten, wovon sie schreibt. Auch das Cover gefällt mir sehr gut, es fängt die düstere Stimmung des Romans gut ein und auch der Titel passt wirklich gut zum Buch. "Verletzungen" passt sowohl auf die Mordserie, als auch privat zu Toni Stieglitz Situation. Fazit: Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und bekommt von mir verdiente fünf Sterne. Ich vertraue darauf, dass Manuela Obermeier weiter schreibt und uns an neuen Fällen und dem Leben von Polizistin Toni teilhaben lässt. Hoffentlich lässt sie uns nicht allzu lange auf den zweiten Teil warten.
Verletzung
von buecherratte - 04.06.2016
Sowohl das Cover als auch der Titel des Buches haben mich sofort angesprochen. Das Cover ist wunderschön gestaltet und durch die Drei-Dimensionalität wirklich etwas ganz besonderes. Der Schreibstil ist sehr spannend und angenehm zu lesen. Ich musste mich immer regelrecht dazu zwingen, das Buch aus der Hand zu legen. Die einzelnen Charaktere sind vortrefflich gewählt. Hauptkommissarin Stieglitz ist mir von Anfang an recht sympathisch. Toni Stieglitz hat sich erst frisch von ihrem Freund Mike, der ebenfalls bei der Polizei arbeitet, getrennt. Dieser kommt damit nicht klar und stalkt und bedroht sie immer wieder. Toni versucht, ihren Wohnort in der Pension geheim zu halten. Zur gleichen Zeit wird eine Frau tot vor einer Kirche aufgefunden. Sie trägt einen roten Mantel und ist brutal erstochen worden. Dies ist der Beginn einer Serie, in der mehrere Frauen ermordet werden. Gelingt es Toni Stieglitz nun, ihrer Vergangenheit zu entkommen und den Mörder dingfest zu machen um dadurch auch weitere brutale Morde zu verhindern. Das Buch " Verletzung " von Manuela Obermeier ist der erste Teil einer Krimiserie. Ich kann das Buch wärmsten empfehlen, wer Krimis und Spannung pur liebt, ist hier gerade richtig. Ich werde auch bestimmt die weitern Bände der Reihe lesen.
Verletzung
von anyways - 04.05.2016
Häusliche Gewalt zieht sich durch sämtliche Bevölkerungsschichten und Bildungsstände und leider passiert sie auch in Berufsgruppen, die eigentlich genau diese Straftaten verhindern sollen. Kriminalhauptkommissarin Antonia "Toni" Stieglitz wird von ihrem Freund Mike, der ebenfalls Kriminalkommissar, nur in einem anderen Dezernat, ist, misshandelt. Bisher schien sein ausgezeichneter Ruf ihn in gewisser Weise zu schützen, doch beim letzten Mal rufen Nachbarn die Polizei und der junge Beamte schert sich nicht sonderlich um Mikes Ruf, er verschafft Toni eine Atempause, in dem er Mike zehn Tage der Wohnung verweist. Zehn Tage hat Toni Zeit, ihr Leben zu ordnen und sie beschließt endlich sich zu wehren. Sie taucht unter, irgendwo in München. Mitten in dieser angespannten privaten Situation, wird Toni an einen Tatort gerufen. Auf den Stufen der Sankt Michael Kirche liegt eine weibliche Leiche, drapiert wie eine Puppe. Drei Stiche in die Herzgegend brachten ihr den Tod. Toni stürzt sich in die Ermittlungen, ihre etwas ruppige Art wird aber gerade von ihren Vorgesetzten nicht immer gebilligt, hinzukommt, dass Toni das Gefühl hat, beobachtet zu werden. Hat Mike etwa ihren Unterschlupf ausfindig gemacht? Als sie dann eines Tages einen Blumenstrauß mit einem toten Stieglitz und einer Karte bekommt, auf der steht: "Sing, Vöglein, sing, solange du noch kannst" steigert sich ihre Angst vor ihrem Ex-Partner ins unermessliche. "Verletzung" ist ein ausgesprochen vielschichtiges Krimidebüt. Auf der einen Seite ein Kriminalroman mit einer interessanten Story und gut gesetzten Spannungsbögen und auf der anderen Seite das private Martyrium der Protagonistin. Die innere Zerrissenheit der Kriminalkommissarin Toni , die ohnmächtige Angst die sie vor ihrem Ex-Partner hat und die gleichzeitige Hörigkeit die sie ihm gegenüber empfindet, ist ausgezeichnet dargestellt. Die Hilflosigkeit mit ihrem Problem anscheinend alleine dazustehen, weil die Scham und Angst zu groß ist, sich jemandem anzuvertrauen, war fast fühlbar. Manchmal wirkt die ruppige Art, besonders ihren Kollegen gegenüber, etwas zu stark aufgesetzt, aber keineswegs unglaubwürdig. Der Schreibstil ist flüssig, wirkte an einigen Stellen etwas kühl und distanziert. Dies empfand ich jedoch nicht als negativ. Ein klein wenig irritiert war und bin ich immer noch, das die Autorin ihre Akteurin in der gleichen Stadt wie ihren Peiniger unterbringt. München ist zwar groß, aber Beide arbeiten im Polizeiapparat, da muss man sich doch zwangsläufig begegnen? Sehr gut dargestellt fand ich die Betriebsinterna des Kommissariats, die Präsentation der beteiligten Personen bis hin zu deren Spitznamen und wie sie dazu kamen. Kurz und knackig werden die verschiedensten Charaktere gezeichnet, ohne maßlose Übertreibung oder heilloser Überforderung des Lesers durch eine zu große Anzahl an Agierenden. Einziger Wermutstropfen, an deren Stelle die mir eigentlich sonst sympathische Toni etwas stark übertrieb, war die Stutenbissigkeit ihrer Kollegin Beate gegenüber. Das Krimidebüt einer Fachfrau in Sachen realer Kriminalität, hat mich überzeugt.
Vom Mut gegen die eigenen Verletzungen zu kämpfen
von Xanaka - 20.04.2016
Die taffe Polizeikommissarin Antonia Stieglitz, genannt Toni, hat ein Problem. Sie ist selbst ein Opfer. Es soll niemand wissen, dass ihr Freund Mike - auch bei der Polizei, sie schon mehrfach verprügelt hat. Die folgende Trennung von Mike war zwar erfolgreich, sie versteckt sich in einer kleinen Pension, lebt aber ständig in der Angst das Mike sie finden, verfolgen, oder ihr auf der Arbeit auflauern könnte. So ermittelt sie in einer Mordserie mit mehreren ermordeten Frauen und ist selbst auf der Flucht vor Mike. Das ganze Buch wird getragen, von den Verfolgungsängsten Tonis, die sich nicht traut, jemanden ins Vertrauen zu ziehen, geschweige denn, Mike anzuzeigen. Wir erfahren viel von Toni, denn alles wird aus ihrer Sicht erzählt, Ihre Ängste und Gedanken begleiten uns durch dieses Buch. Auf der anderen Seite agiert sie als erfolgreiche Ermittlerin in der Mordkommission und lässt sich auch von Rückschlägen nicht unterkriegen. Umso mehr verwundert es mich beim Lesen, dass sie sich von den Attacken Mikes so unterkriegen und einschüchtern lässt. Als ermittelnde Kommissarin ist sie großartig und lässt sich weder beirren, noch einschüchtern, sondern verfolgt konsequent ihre Ideen zur Aufklärung des Mordfalls. Denn schließlich und endlich ist es nur ihrer Konsequenz und ihrer Energie zu verdanken, dass der Schuldige ermittelt wird. Für mich war es auch schön zu lesen, wie sich Toni aus der Opferrolle befreit und lernt mit der Bedrohung umzugehen, bzw. dagegen anzukämpfen. Ich würde mich freuen, mehr von Antonia Stieglitz zu lesen und hoffe es gibt weitere Ermittlungen von ihr. Von mir für dieses Buch verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Eine Kommissarin, die sich nicht beirren lässt
von Georgina Giefing - 18.04.2016
Dieser Münchner Krimi liest sich leicht und flüssig, was stark im Kontrast zu seinen Inhalten steht. Die Hauptthemen sind häusliche Gewalt und eine schwere, als Kind erlittene, psychische Störung. Obwohl die Geschichte - die Fälle von ermordeten und wie Puppen drapierten Frauen - immer wieder von den persönlichen Problemen der Ermittlerin, Kommissarin Toni Stieglitz, unterbrochen werden, sind diese viel zu ernst, um wirklich zu nerven. Sie flieht vor ihrem gewalttätigen Partner Mike (ebenfalls Polizist) und lebt von da an immer in Angst, ihm über den Weg zu laufen. Verfolgungswahn - zurecht - inklusive. Für jemanden, der so etwas nicht erlebt hat, mögen die wiederkehrenden Schilderungen ihrer Angst ein wenig übertrieben sein, doch da die Autorin selbst Polizistin ist, denke ich, dass sie ganz gut weiß, über welchen Frauentyp sie hier schreibt, wenn sie ihre Kommissarin leiden lässt. Aber zur Krimihandlung: Als Leser weiß man ja schon durch den Klappentext, dass es nicht bei einer Toten bleiben wird und kann mitermitteln und ist der Polizei immer wieder mal einen Schritt voraus. Man lernt die späteren Opfer (bis auf das erste) vorher kennen und wartet darauf, wie sie denn erwischt werden. Trotzdem bleibt es spannend, zu lesen, wie die Arbeit der Ermittler beginnt, welche Spuren sie finden und wie sie danach vorgehen. Der Polizeialltag ist natürlich glaubhaft beschrieben und wirkt sehr lebendig, auch wie die Kollegen so miteinander umgehen, und die Dialoge und Besprechungen sind vermutlich teilweise aus dem "echten" Alltag entnommen. Mir gefällt, wie Toni den Fall mit einer Mischung aus Hartnäckigkeit, weiblicher Intuition und Leichtsinnigkeit angeht und auch löst und dadurch wohl auch erkennt, dass sie stärker ist als sie denkt und nach langer Zeit nun auch Hilfe bezüglich Mike sucht. Doch nicht nur an dieser Front tut sich Positives: aus irgendeinem Grund hat es ihr der neue Rechtsmediziner Mulder angetan und auch er ist wohl nicht ganz abgeneigt. Mal sehen, wie es in möglicheren weiteren Bänden mit Toni da weitergeht. Nur eines hat mich ein wenig verstört: In einer Szene zuckt die von Kopfschmerzen geplagte und überlastete Kommissarin richtig aus und währenddessen hoffte ich immer, es sei bloß einer ihrer Träume. Doch diesmal war es keiner. Später erkennt man erst, dass diese Szene für die weitere Entwicklung des Falles natürlich nötig war, aber kurz danach ist man als Leser erst mal ein bisschen vor den Kopf gestoßen - genau wie Toni selbst.
Bitte mehr von Toni Stieglitz
von Sassenach123 - 23.03.2016
Manuela Obermeier, selbst Polizeihauptkommissarin, legt mit Verletzung den ersten Kriminalroman um ihre Kriminalhauptkommissarin Antonia Stieglitz vor. Der Roman ist im Ullstein Verlag erschienen. Antonia, kurz Toni genannt, ist Hauptkommissarin bei der Münchener Kripo. Sie wird zu einem Tatort gerufen. Eine Frau wurde tot an einer Mauer angelehnt gefunden. Es wirkt alles sehr inszeniert. Toni und das Team stehen vor einem Rätsel. So nach und nach ergeben sich Hinweise. Toni und ihr Partner Sören finden heraus, dass die inzwischen als Magdalena Sauer identifizierte Tote, vor ihrem Ableben im S2, einer bekannten Münchener Kneipe war. Als dann bald das nächste Opfer auftaucht, wird dem Team klar, dass der Täter immer brutaler wird. Tötete er Magdalena noch mit 3 Messerstichen, so musste das zweite Opfer noch viel mehr erleiden. Und wieder gibt es Hinweise die aufs S2 hindeuten. Für Toni ist der Fall besonders schwer. Denn sie hat sich gerade erst von Mike getrennt. Mike ist ebenfalls Polizist, aber Mike hat sich nicht im Griff. Er schlug Toni während der Beziehung, heftig und immer wieder. Als Nachbarn eines Abends die Polizei rufen, schafft sie es in eine Pension zu flüchten. Sie will mit Mike nichts mehr zu tun haben. Dennoch schämt und fürchtet sie sich. Als sie bemerkt, dass Mike sie auch jetzt noch nicht in Ruhe lässt, wird ihr Angst und Bange. Verletzung ist ein toller Kriminalroman. Manuela Obermeier hat mit Toni Stieglitz eine tolle Ermittlerin geschaffen. Ich bin gespannt auf die Entwicklung dieser Figur. Es soll weitere Bände geben, in denen hoffentlich mehr über Tonis private Probleme berichtet wird. Sowohl in Bezug auf ihren Exfreund, als auch auf den neuen Pathologen, Thomas Mulder. Die Story war spannend, aber nicht ganz so spektakulär. Am Ende war ich nicht sonderlich überrascht, wer der Täter war. Aber das hat mich nicht weiter gestört, da mich das gesamte drumherum durchaus gut unterhalten hat. Ich kann diesen Roman jedem als Herz legen, der einen guten Krimi lesen möchte, der ohne blutrünstige Details auskommt. Schön finde ich auch das Cover. Über dem Titel ist eine wulstige Erhebung, einer Narbe nachempfunden. Für mich war das symbolisch für die vernarbte Seele einer Frau, die verletzt wurde, an den Inhalt des Buches angepasst. Buchtitel: Verletzung
Stallgeruch
von CabotCove - 15.03.2016
Stallgeruch "Stallgeruch" haftet lange an einem - man wird ihn nie richtig los... Manuela Obermeier meint hier damit, dass "eine Krähe der anderen kein Auge aushackt" quasi, denn als Toni Stieglitz Gewalt in ihrer Beziehung ausgesetzt ist, wird diese ausgerechnet von einem Polizisten verübt, ihrem Lebensgefährten Mike. Sie traut sich nicht, die Vorfälle der Polizei zu melden - ist der Überzeugung, dass man ihr dort ohnehin nicht glaubt und alle mit Mike halten werden... Ich habe schon zig Bücher gelesen, die das Thema Gewalt in der Ehe/Beziehung zum Thema hatten und bin trotzdem - oder gerade deswegen - ganz unvoreingenommen an das Buch herangegangen; um nicht mit anderen Büchern zu vergleichen. Und das war auch ganz gut so, denn "Verletzung" war auf seine Weise durchaus "neu" für mich. Manuela Obermeier ist ja auch im "real life" Hauptkommissarin und verfügt über einen sehr fundierten Erfahrungsschatz, der deutlich in das Buch eingeflossen zu sein scheint, was mich nur noch mehr von der Geschichte und der Protagonistin Toni Stieglitz überzeugt hat. Mein Fazit: ein wirklich gut durchdachter Krimi.
Verletzung nicht nur bei den Opfern
von Hope - 07.03.2016
Ein 1A Krimi-Debüt. Manuela Obermeier versteht es die Leser sofort in ihren Bann zu ziehen. Die Protagonisten sind so wunderbar beschrieben, dass man augenblicklich eine Beziehung zu ihnen erstellen kann. Mich hat der Krimi absolut überzeugt. Toni Stieglitz, die taffe Hauptkommissarin, die Ecken und Kanten hat, oft bei Kollegen und Vorgesetzten aneckt und doch ist sie ein innerlich ein Nervenbündel. Von ihrem Freund Mike fürchterlich gedemütigt und geschlagen und doch ist ihre Angst so groß, dass sie es nicht wagt dies öffentlich zu machen. Der Spagat zwischen Dienst und Privat wird eindrucksvoll beschrieben, die innerliche Zerissenheit, die Ängste und Zweifel werden so eindrucksvoll von der Autorin beschrieben, dass sich jede Frau die damit einmal in Berührung kam wahrscheinlich gut identifizieren kann. Ebenfalls ein anderer Protagonist, von dem ich an dieser Stelle wegen spoilern nicht zu viel verraten möchte, wird detailliert gezeichnet. Seine Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht wird authentisch beschrieben und ich bin sehr gespannt, wie es mit ihm weitergeht. Der Kriminalfall an sich ist entsetzlich für die Opfer, er wird eindringlich geschildert und kommt doch ohne viel Blutvergießen aus. Es wird nicht auf jeder Seite eine bestialisch zugerichtet Leiche gefunden und doch ist der Spannungsbogen hoch, so dass ich ständig mitfieberte wer denn nun das nächste Opfer und wer der Täter ist. Hier verstand es die Autorin ebenfalls, mich als Leser schön an der Nase rumzuführen. Fazit: Ein rundum gelungener Krimi, den ich kaum aus der Hand legen konnte und ich es kaum erwarten kann einen weiteren Band zu lesen!
Die Farbe ROT
von Gabriele Hochrainer - 04.03.2016
Kommissarin Antonia Toni Stieglitz hat es endlich geschafft, sich von ihrem prügelnden Freund, ebenfalls ein Polizist, zu trennen. Aber die Angst und die Verunsicherungen bleiben. Denn er stalkt sie weiterhin. Auf den Stufen der Michaelskirche wird eine Frauenleiche in einem roten Mantel gefunden. Einige Tage später findet man eine ermordete Frau mit einer roten Jacke im Olympiazentrum. Hans Zinkl, zu dessen Team auch Toni gehört, beginnt mit den Ermittlungen. Manuela Obermeier, selbst Polizistin, nimmt mich auf ihren Ermittlungen in meiner Stadt mit. Ich finde es toll, immer wieder von Orten, Gebäuden oder Straßen zu lesen, die ich kenne. So bin ich sehr schnell und leicht in die Geschichte eingetaucht. Die Hauptprotagonisten Toni Stieglitz ist kein einfacher Charakter, wirkt durch die vielen Verletzungen Ihres Ex-Freundes wie aus der Bahn geworfen. Fand ich das Privatleben anfangs noch interessant, wurde es mir im Lauf des Lesens wirklich zu viel. Es nimmt fast mehr Raum ein, wie der Kriminalfall selbst. An einigen Stellen fand ich die Ausbrüche von Toni einfach unrealistisch. Für mich hätten es ruhig ein wenig weniger Probleme sein dürfen. Da die Protagonisten insgesamt recht deutlich beschrieben und ausgearbeitet sind, hatte ich bald ein recht klares Bild vor Augen. Den Fall der ermordeten Frauen in roten Kleidungsstücken finde ich sehr interessant. Vor allem auch die schlussendliche Auflösung mit dem Motiv des Mörders. Und auch bei der Betrachtung unseres Rechtssystems stimme ich mit den Ausführungen von Toni absolut überein. Das bringt mein Blut auch hier und da in Wallung. Gut gefallen haben mir auch die wenigen Szenen, wo etwas Humor die Ermittlungen auflockern. Fazit: Ein grundsolider Kriminalfall mit einer Kommissarin, die hoffentlich bald etwas ruhiger wird. Da freue ich mich schon heute auf eine Fortsetzung.
Mord in München
von Bücherwurm78 - 02.03.2016
Hauptkommissarin Toni Stieglitz macht privat gerade eine schwierige Zeit durch. Sie hat sich von ihrem gewalttätigen Freund Mike, ebenfalls Polizist, getrennt und versteckt sich vor ihm. Sie wohnt vorübergehend in einer Pension und hofft, dass er sie nicht findet. Dann wird sie eines Morgens in aller Frühe zu einem Tatort gerufen. Eine Frau liegt ermordet vor einer Kirche. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte diese auch recht schnell durchgelesen. Dies lag auf der einen Seite an der sehr flüssigen Schreibweise und auf der anderen Seite natürlich am Spannungsgehalt dieses Kriminalromanes. Es gibt gleich zwei spannende Aspekte. Zum einen das Privatleben von Toni und ihrem gewalttätigen Ex-Freund und natürlich auch die berufliche Seite von Toni, der Mordserie. Beide Geschichten werden nebeneinander im ganzen Buch behandelt. Das einzige mit was ich mich letztendlich am Ende des Buches nicht anfreunden konnte war, dass Toni in beruflicher Sicht eine sehr große Klappe hat und sich aber privat so hat erniedrigen und misshandeln lassen hat von ihrem Ex-Freund Mike. Das passt für mich doch nicht so wirklich zusammen. Was mir natürlich auch gut gefällt, da ich selbst in der Region wohne, ist, dass das Buch in München spielt. So fühlt man sich mittendrin, statt nur dabei. Fazit: Ein sehr guter und spannender Krimi, auf eine Fortsetzung würde ich mich freuen.
Verletzung
von Gisel - 27.02.2016
Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat sich von ihrem langjährigen Freund getrennt, nachdem er sie einmal mehr geschlagen hat und daraufhin ein befristetes Hausverbot bekam. Nun wohnt sie in einer Pension und hofft, dass Frank sie nicht findet. Denn er ist selbst bei der Polizei, allerdings arbeiten die beiden nicht zusammen. Auch möchte Toni nicht, dass ihre Kollegen von der Trennung erfahren. Diese Anspannung erschwert es ihr, souverän zu bleiben, als in München eine Mordserie beginnt: Mehrere Frauen werden brutal umgebracht. Während sie selbst in Gefahr ist, ermittelt sie mit ihren Kollegen. Mein erster Gedanke, als ich das Buch zu lesen begann: Das kann es geben, eine Hauptkommissarin in der Mordkommission, die von ihrem Lebenspartner misshandelt wird, und obwohl auch ihr Partner bei der Polizei ist, kann das alles im Verborgenen bleiben? Eine Hauptkommissarin, die genau weiß, was sie Frauen in Notsituationen rät, und sich selbst nicht daran hält - wie glaubwürdig kann sie sein? Wie erfolgreich kann sie bei ihren Ermittlungen sein? Diese Zusammenstellung habe ich der Autorin bis zum Schluss nicht glauben können, obwohl sie selbst Hauptkommissarin ist und deshalb, laut Covertext, genau weiß, worüber sie schreibt. Überhaupt ist mir die Hauptkommissarin Toni doch etwas zu impulsiv, sie scheut keine Gefahrensituation, und auch das stört mich an dieser Protagonistin. Da ist mir manches Mal ein bisschen des Guten zuviel. Ansonsten ist der Schreibstil der Autorin sehr spannend, man wird schnell von der Geschichte gepackt und möchte das Buch kaum aus der Hand legen. Die kurzen Kapitel verleiten dazu, schnell nochmal eines zu lesen und dabei hängenzubleiben. Die Reihe um Hauptkommissarin Toni Stieglitz und ihre Kollegen hat durchaus Entwicklungspotential, ich bin gespannt, ob meine Bedenken in einem weiteren Band keine Rolle mehr spielen.
Verletzung
von nellsche - 21.02.2016
Nachdem die Polizistin Toni Stieglitz von ihrem Freund Mike, der ebenfalls Polizist ist, geschlagen wurde und er von den durch Nachbarn gerufenen Kollegen der Wohnung verwiesen wurde, hat sie die Chance genutzt, sich von Mike zu trennen und die Wohnung zu verlassen. Sie hat sich ein Zimmer in einer kleinen Pension gemietet. Doch sicher fühlt sie sich nicht und sie schaut sich ständig um mit der Angst, dass Mike sie gefunden hat. Dann bekommt sie von ihrem Chef einen Anruf, dass sie zu einem Tatort kommen soll. Es handelt sich um eine tote Frau, die mitten in der Fußgängerzone auf den Stufen von Sankt Michael gefunden wurde. Der Täter hat sie wie eine Puppe auf die Stufen gesetzt. Sie hat drei Löcher über dem Herz. Das Team um Toni nimmt die Ermittlungen auf. Bald gibt es weitere Leichen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und verständlich und die Seiten flogen nur so dahin. Ich war sehr schnell in der Geschichte drin und konnte den Geschehnissen immer folgen. Das Buch war bis zum Ende spannend und hat mich gefesselt. Neben den Ermittlungen um die ermordete Frau hat Toni mit ihrem privaten Schicksal zu tun. Das ausgerechnet sie, die sich selbst von Vorgesetzten nichts sagen lässt und immer ihre Meinung sagt, zu den Frauen gehört, die nicht in der Lage sind, sich gegen einen gewalttätigen Partner zu wehren, beschämt sie. Mike lässt sie nach der Trennung nicht in Ruhe, sondern verfolgt sie auf subtile Art, womit er Toni ziemlich mürbe macht. Ihre Gefühle wurden gut beschrieben und ich fand ihr Verhalten verständlich. Auch der Fall, den sie mit ihren Kollegen lösen muss, war spannend. Auf den ersten Blick haben die ermordeten Frauen nichts miteinander gemeinsam. Doch Toni fällt ein Detail auf, denn alle Frauen trugen ein auffällig rotes Kleidungsstück. Eine interessante Gemeinsamkeit. Ich war sehr gespannt, was der Täter damit verband, so dass er die Frauen umbringen musste. Tonis Ermittlungsstil und das Verhalten ihres Vorgesetzten sind realistisch, daran merkt man, dass die Autorin selbst Hauptkommissarin ist. Und bis zum Ende wusste ich nicht, wer der Täter ist. Die Spannung hat sich also bis zum Ende oben gehalten. Ich freue mich schon auf weitere Romane dieser Autorin! Insgesamt ein spannender Roman, dem ich 5 Sterne gebe.
Obermeier ist Hauptkommissarin: Sie weiß genau, worüber sie schreibt
von Inge Weis - 12.02.2016
Spannend, Raffiniert!!!!!! Ein Psychothriller vom Feinsten. Gnadenloses Gänsehautfeeling und spannende Verknüpfungen. Es ist nicht immer alles so wie es scheint.. Sie will nicht gesehen werden. Sie will nicht gefunden werden. Hauptkommissarin Toni Stieglitz hat sich gerade von ihrem Freund Mike getrennt, denn Mike, selbst Polizist, schlägt sie. Ihre Kollegen sollen nichts davon erfahren. War es nicht besser, sich eine neue Bleibe zu suchen? Gut vier Wochen wohnte sie bereits hier. Er hatte sie in der Zwischenzeit ganz bestimmt schon ausfindig gemacht. Vielleicht war er ihr doch gefolgt, und sie hatte es nur nicht bemerkt? Es waren kaum mehr als zehn Schritte bis zum Eingang der Pension Maria. Was sollte ihr auf diesen paar Metern schon passieren? Toni öffnete die Wagentür und sah rasch über die Schulter. Niemand war hinter ihnen. Kein Auto, kein Fußgänger. Sie drehte sich einmal um die eigene Achse. Es war niemand zu sehen, aber das hatte gar nichts zu bedeuten. Nicht bei ihm. Niemand darf wissen, wo sie jetzt wohnt, denn jetzt setzt sie sich endlich zur Wehr. Zur gleichen Zeit beginnt eine Mordserie in München. Mehrere Frauen werden brutal umgebracht. Toni, deren Leben im Moment aus den Fugen geraten ist, jagt den Mörder, doch bald wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Wer ist der Schatten, der nachts immer wieder auftaucht und sie verfolgt, der Mörder? Oder ihr Exfreund Mike? Der Albtraum jeder Frau. ¿ Eine gruselige Vorstellung, selten habe ich einen Roman gelesen der so unter die Haut ging! Man darf den Hass nicht zu groß werden lassen, denn Hass vernichtet. Auch den, der ihn empfindet. Ein Krimi, dereinen nicht mehr loslässt. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Frau Obermeier aus München lehrt uns das Gruseln mit Einblicken in trügerische Idyllen und sie ist Hauptkommissarin und weiß genau, worüber sie schreibt. Spannend, realistisch, ein tolles Debüt. Manuela Obermeier ist eine beeindruckende neue Stimme in der Spannungsliteratur. Beklemmend jedoch ist die Nebenstory um Toni Stieglitzs persönliche Familientragödie. Sie schafft es dennoch sehr gut, die einzelnen Personen lebensnah darzustellen und nachvollziehbare Handlungen ihrerseits bzuliefern. Bei Thrillern mit einem Umfang von über 400 Seiten frage ich mich immer, ob es der Autor tatsächlich schafft, die Spannung von Anfang bis Ende hoch zu halten. In diesem Fall kann ich nur sagen: JA! Für Leser, die gleich von Anfang an Spannung in der Geschichte haben wollen, sich nicht erst langweilig reinlesen möchten, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Der Schreibstil herrlich flüssig und zu keiner Zeit langweilig - man möchte immer nur weiterlesen. Ich kann nur sagen: Toll, spannend vom Anfang bis zum Ende. Sie werden während des Lesens mit Ereignissen und Wendungen überrascht werden. Ein optimales Buch für diese Jahreszeit. Hochverdiente 5 Sterne!
Verletzung
von raschke64 - 12.02.2016
Toni Stieglitz ist Kommissarin in München und hat sich gerade von ihrem Freund Mike getrennt, weil dieser gewalttätig ist und sie mehrfach verprügelt hat. Doch auf der Dienststelle weiß das keiner und Toni zieht in eine Pension. Immer die Angst im Nacken, dass Mike sie finden wird. Und das wird er, denn er ist ebenfalls Polizist. Aber Toni kann sich nicht ewig verstecken, denn sie bekommt einen neuen Fall. Eine Frau wird ermordet und wie eine Puppe auf die Stufen einer Kirche gesetzt. Während die Ermittlungen noch laufen, wird die Leiche einer 2. Frau gefunden, die vor ihrer Ermordung noch gefoltert wurde. Und dann wird eine weitere Frau vermisst .. Mir hat das Buch gut gefallen. Der Stil ist sehr geradlinig, die Ermittlungen schlüssig und nachvollziehbar. Eine Spannung ist vorhanden, ich habe das Buch fast in einem Ritt durchgelesen. Unterwegs gibt es einige Verdächtige und man hat sozusagen erstmal einige Täter zur Auswahl und in Verdacht. Für mich war nur die Figur Toni nicht ganz in sich schlüssig. Ihre panische Angst vor Mike war nachvollziehbar. Allerdings glaube ich nicht, dass jemand, der gerade erst aus einer solch traumatischen Beziehung ausgestiegen ist und sich noch vor dem Ex-Partner versteckt, sich wirklich schon gleich fast auf der Stelle neu verliebt. Aber insgesamt finde ich das Buch gelungen, mit hinreichend durchgehender Spannung und genug entwicklungspotential. Eine Fortsetzung werde ich gern lesen.
Kriminalhauptkommissarin Antonia Stieglitz in ihrem ersten Fall
von Anyah Fredriksson - 12.02.2016
Kriminalhauptkommissarin Toni Stieglitz (ihren Geburtsnamen Antonia kann sie nicht ausstehen) arbeitet mit ihrem Team an einem seltsam anmutenden Fall, von dem sich bald herausstellen soll, dass es sich bei ihm lediglich um den ersten einer Serie handelt. Auf den Stufen zum Eingang der St. Michaels Kirche in München wird die aufreizend drapierte Leiche einer Frau, bekleidet in einem tiefroten Mantel, aufgefunden. Toni arbeitet geradezu verbissen hart an diesem Fall, doch wird sie gleichzeitig mit einem höchst privaten Fall konfrontiert. Ihr nunmehr Ex-Freund Mike, ebenfalls Polizist, hat sie jahrelang misshandelt; nach einem, durch ihre Nachbarn veranlassten, Polizeieinsatz bei ihr, schafft sie es, aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen. Doch Mike entpuppt sich als ein Stalker, der sie mit Anrufen bombardiert. Und wer ist der geheimnisvolle Schatten in der Nähe ihrer Pension - ebenfalls Mike? So gut sie auch als Polizistin ist, so sehr versagt sie in ihrem eigenen Fall, denn Mike schafft es, sie zu terrorisieren und sie in der Macht zu behalten. Sie verhält sich ihm gegenüber nicht anders, als jede andere Frau in ihrer Situation es ebenfalls tun würde. Dadurch bekommt Toni alsbald Schwierigkeiten in ihrem Job, denn ihre Nerven liegen blank. Schafft sie es, den Fall zu lösen und Mike in seine Schranken zu weisen? Die Autorin Manuela Obermeier legt mit ihrem Debüt "Verletzung" einen unsagbar atemraubenden und spannenden Krimi vor, der sehr feinfühlig zeigt, dass auch Polizisten nur Menschen sind und bei Bedrohung in ihrem eigenen Leben nicht anders reagieren, als andere Menschen es auch tun würden. Manuela Obermeier, selbst Polizeihauptkommissarin, kennt natürlich die Grundlagen der Polizeiarbeit, was sicherlich einen Großteil der Authentizität ihres Krimis erklärt. Doch fasziniert mich das Gesamtpaket: Die Figuren sind alle realistisch und stimmig, und dies auf allen Ebenen bis hin zu Zeugenaussagen. Der Schreibstil ist flüssig, die Dialoge sind ansprechend - beides erleichtert das Lesen ungemein. Die Autorin schreibt in einem guten Tempo, so dass man das Buch gar nicht aus den Händen legen mag. Sehr gerne vergebe ich diesem Buch seine - wie ich finde wohlverdienten - fünf Sterne von fünf möglichen Sternen und empfehle es selbstredend weiter an alle Krimiliebhaber, die dramatische Hochspannung und Charaktere lieben, mit denen man als Leser mitfühlen kann. Vergleichen möchte ich Manuela Obermeier am ehesten mit einer neuen, deutschen Val McDermid. Ganz besonders gefreut hat es mich, zu lesen, dass dies der erste Band einer Serie um Kriminalhauptkommissarin Toni Stieglitz ist.
Einblicke einer echten Polizistin
von melange - 08.02.2016
Zum Inhalt: Die Kriminalbeamtin Toni kämpft nicht nur mit den Ermittlungen zu einer Serie von Frauenmorden, sondern auch mit ihren eigenen Dämonen. Ihr Exfreund Mike - ebenfalls Polizist - wurde nach gegen sie angewendeter häuslicher Gewalt aus der gemeinsamen Wohnung verwiesen und scheint sie nach der Trennung zu verfolgen. Aus Angst vor Geringschätzung verheimlicht Toni dieses vor ihren Kollegen und fällt durch Unprofessionalität auf, welche sie fast den Fall und das Vertrauen ihres Teams kostet. Mein Eindruck: Mit ihrer Protagonistin Toni ist Frau Obermeier eine ambivalente Figur gelungen, der man die inneren Konflikte abnimmt. Beeindruckend auch die Schilderungen der Zickereien innerhalb des Teams und zwar nicht aus dem Grunde, das Zickereien wunderbar zu lesen und zu verstehen sind, sondern weil die daraus folgenden Selbstzweifel gut beschrieben werden. Hier ist eine Figur zu finden, die nicht eindimensional gut und richtig agiert, sondern menschlich, - jedoch mit der Fähigkeit zur Selbstreflektion. Der aus der folgenden Isoliertheit resultierende Alleingang erscheint dadurch folgerichtig und nicht nur der Spannung der Handlung geschuldet. Des Weiteren gibt sich die Autorin viel Mühe mit der Beschreibung von Opfern und Täter und deren Lebensumständen. Insbesondere die Opfer tauchen in Kriminalfällen gerne nur als Nummern auf und es war eine Wohltat, etwas mehr zu ihnen zu erfahren. Gelungen ist auch der Einfall mit einem Pathologen namens Mulder und dem zarten Pflänzchen einer möglichen Beziehung zu Toni. Diese leichte Komik weiß ebenso zu gefallen wie die Akribie und die glaubwürdige Darstellung der Teambesprechungen. Für einen zweiten Teil würde ich mir ein paar gelöste Probleme wünschen (der Anfang ist gemacht) und einen Chef, der seinen Mitarbeitern auch dann zuhört, wenn er sich über alle Maßen geärgert hat. Fazit: Ein gut durchdachter Fall mit schöner Opfer- und Täterzeichnung, das Privatleben der Ermittler sollte etwas entrümpelt werden. 4 Sterne
Verletzung
von zitroenchen - 07.02.2016
Hauptkommissarin Toni Stieglitz ist eine taffe, nicht ganz einfache, immer direkte ehrliche Person. Mit ihrer Direktheit eckt sie öfters an und gilt in Kollegenkreisen als schwierig. Gerade sie, die nie verstanden hat, warum sich Frauen schlagen lassen, läßt sich über Jahre von ihrem Freund Mike, Polizist, schlagen und deckt ihn immer wieder. Eines Abends rufen die Nachbarn die Polizei und ein junger Kollege, der Mike nicht kennt, verschafft Toni die Chance einen Schlußstrich zu ziehen. Und sie nutzt die Chance. Doch Toni wird weiterhin von Mike unter Druck gesetzt, verfolgt und bedroht - oder ist das nur ihre Einbildung? Außerdem kommt ein verwirrender Mord hinzu: ein Mann tötet eine Frau und drapiert sie an einem öffentlichen Platz. Als kurz darauf eine zweite Frau gefunden wird, geht die Polizei von einem Serienmörder aus. Doch was verbindet die Frauen? Alle waren in ein und dem selben Club.... Manuela Obermeier schafft einen genialen Debütroman. Sie selbst ist Hauptkommissarin und läßt uns an Ermittlungsdetails teilhaben. Der Roman ist von Anfang bis Ende spannend, sinnhaft und nachvollziehbar. Die Protagonistin Toni ist absolut sympathisch und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Ihre Empfindungen sind real. Die anbahnende Liebesgeschichte mit dem Pathologen Dr. Mulder geht hoffentlich in eine zweite Runde. Ein Stern Abzug, da ich mir ein wenig mehr Tiefe in der persönlichen Geschichte mit Mike gewünscht hätte - aber vielleicht ist in Teil zwei Platz dafür....
Tolles Deutsches Krimi-Debüt
von Alexandra Baunach - 05.02.2016
Nach nur wenigen Seiten konnte ich das Buch, das sehr an Spannung aufbaut, kaum mehr aus der Hand legen. Toller Schreibstil und realistisch beschriebene Handlungen. Dies liegt sicherlich auch am Beruf der Autorin, da sie selbst Polizeihauptkommissarin ist. Das Buch hat mit Toni Stieglitz eine tolle Hauptkommissarin, die sich nach der Trennung von ihrem Freund, der auch bei der Polizei ist und sie geschlagen hat, als Single im Leben zurechtfindet. Sie ist die Hauptermittlerin in einer Mordserie, die zur gleichen Zeit in München beginnt und begibt sich auf die Suche nach dem Mörder. Manuela Obermeier ist mit diesem Buch ein fulminantes Debüt gelungen, das mich komplett überzeugt hat. Ihre Hauptfigur, Toni Stieglitz, wird sehr genau beschrieben und ich konnte mir die ermittelnde Kommissarin sehr gut vorstellen. Sie hat nicht nur die aktuelle Mordserie aufzuklären, sondern muss auch ihr Privatleben in Ordnung bringen und sich gegen ihren gewalttätigen Exfreund zur Wehr setzen. Der Krimi hat für mich ausreichend Spannung aufgebaut, hat überraschende Wendungen und das Buch ist in einem guten und flüssigen Schreibstil verfasst, der mir sehr viel Spaß beim Lesen bereitet hat. Nach diesem tollen Debüt hoffe ich auf weitere Mordermittlungen der Kommissarin Toni Stieglitz und werde diese Bücher bestimmt auch lesen.
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