Nocturna - Das Spiel des Fuchses

Roman. Originaltitel: Nocturna (A Forgery of Magic 1). Deutsche Erstausgabe.
Taschenbuch
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Wenn Tag und Nacht aufeinandertreffen, beginnt das Spiel des Fuchses - und es ist tödlich.

Es ist Jahre her, dass Finn zuletzt ihr eigenes Gesicht erblickt hat. Denn die Gesichtsdiebin verfügt über Magie, die es ihr erlaubt, ihre Erscheinung beliebig … weiterlesen
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Nocturna - Das Spiel des Fuchses als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Nocturna - Das Spiel des Fuchses
Autor/en: Maya Motayne

ISBN: 3734161886
EAN: 9783734161889
Roman.
Originaltitel: Nocturna (A Forgery of Magic 1).
Deutsche Erstausgabe.
Übersetzt von Urban Hofstetter
Blanvalet Taschenbuchverl

21. Dezember 2020 - kartoniert - 510 Seiten

Beschreibung

Wenn Tag und Nacht aufeinandertreffen, beginnt das Spiel des Fuchses - und es ist tödlich.

Es ist Jahre her, dass Finn zuletzt ihr eigenes Gesicht erblickt hat. Denn die Gesichtsdiebin verfügt über Magie, die es ihr erlaubt, ihre Erscheinung beliebig zu verändern. Doch nicht nur sie weiß, wie nützlich dieses Talent ist: Ein finsterer Unterweltboss hat Finn in seiner Gewalt. Sollte die Gesichtsdiebin daran scheitern, einen Auftrag für ihn auszuführen, wird sie ihrer Kräfte für immer beraubt werden. Der gutmütige Prinz Alfehr, Thronfolger wider Willen, wendet ebenfalls zwielichtige Magie an: Er will seinen verschwundenen älteren Bruder, den Kronprinzen, finden, obwohl alle glauben, er sei tot. Als sich Finn und Alfehr gegenüberstehen, ist es, als würden Kräfte so unterschiedlich wie Tag und Nacht aufeinanderprallen. Und diese Wucht setzt eine ungeahnt böse Magie frei ...Der Start einer ungewöhnlichen High-Fantasy-Serie mit lateinamerikanisch angehauchtem Setting.Platz 1 der »Sunday Times«-Bestsellerliste!


Portrait

Maya Motayne studierte Englische Literatur und Kreatives Schreiben an der Universität von Maryland. Danach arbeitete sie drei Jahre als Lektoratsassistentin bei Penguin Random House in den USA und hat sich seitdem dem Ziel verschrieben, Diversitätsthemen in die Fantasyliteratur zu bringen. Sie hat bei der Gründung des »Random House Children's Books Diversity Committee« mitgewirkt. Ihre Debüt-Saga um »Die gefälschte Magie« mit lateinamerikanisch inspiriertem Setting war auf Anhieb ein Riesenerfolg. Band 1 »Nocturna« schaffte es auf Platz 1 der »Sunday Times«-Bestsellerliste.

Leseprobe

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Pressestimmen

»Absolut einzigartig: Voller großer Bilder, reichhaltiger Action und fessender Figuren dieser Roman wird viele Fantasyfans für sich gewinnen.« Booklist

» Nocturna ist ein aufregendes Debüt, das mit einem einzigartigen Magiesystem aufwartet, das genauso prachtvoll und vielschichtig ist wie die Romanfiguren.« British Fantasy Society

»Ein vielversprechender Ansatz, liebenswerte Figuren und ein großes Abenteuer.« Kirkus Reviews

»Diese Fantasy-Saga spielt in einem lateinamerikanisch angehauchten Königreich und erzählt von der erlösenden Kraft der Liebe angesichts langlebiger Kindheitstraumata und selbstzerstörerischer Trauer. Leser werden sich auf die Fortsetzung freuen.« Publisher's Weekly

»Das Besondere an Motaynes Debüt ist, dass sie ihr Königreich einer lateinamerikanischen Welt entlehnt. Das Ergebnis ist so cineastisch, reich an Action und voller bezaubernde Figuren, dass sich viele Fantasy-Fans von dieser Saga fesseln lassen werden.« ALA Booklist
Bewertungen unserer Kunden
Ein sehr anstrengendes Buch
von JuliesBookhismus - 05.02.2021
Der Schreibstil ist sehr eigenwillig, da die Autorin viele spanische Worte mit einfließen lässt. Passt es bei einigen Stellen ganz gut, ist es nach meinem Empfinden, an vielen Stellen doch eher unangebracht. Die Protagonisten beginnen mehr als schwierig. Wir lernen Prinz Alfehr kennen, der sich in Selbstmitleid badet und förmlich darin ertrinkt. Dreiviertel des Buches bestehen aus seiner langweiligen und ach so traurigen Vergangenheit, seinen Selbstvorwürfen und den Plänen seinen verstorbenen Bruder wieder zurückzuholen. Er ist letzten Viertel entwickelt er sich zu einem annehmbaren jungen Mann. Dann ist da noch Finn. Ihre Geschichte beginnt mit etwas mehr Finesse. Jedoch flaut das recht schnell ab, denn auch sie badet in Selbstzweifeln und Hass auf alles und jeden. Vertrauen ist für sie ein Fremdwort und ihre coole Fassade ist nur eine Schutzschicht, denn eigentlich wird sie von Angst zerfressen. Tja und dann hätten wir da noch Ignacio. Der Mann, der aus purem Hass und Rache und Selbstgefälligkeit zu bestehen scheint. Und das schon bevor, das Dunkel von ihm Besitz ergriffen hat. Er begehrt nichts mehr als Finn und ihre Liebe zu ihm, die in Wahrheit nichts als Angst ist. Aber er redet sich sehr gerne ein, dass sie ihn aufrichtig liebt und als ihren Vater ansieht. Der pure Horror in einer Person, was will man mehr. Mir hat so vieles gefehlt. Wie schon gesagt, besteht Dreiviertel des Buches nur aus Lebensgeschichten und Selbstmitleid. Das zieht einen wirklich runter und ich habe mich oft einfach geweigert, es weiter zu lesen. Da ich aber ungern Bücher abbreche, hab ich es durchgezogen und der Schluss hat tatsächlich noch einiges retten können. Das Ende hat mir dennoch nicht gefallen. Eine unterschwellige Lovestory haben wir auch dabei, mal mehr, mal weniger. Im Großen und Ganzen fand ich es wirklich anstrengend und langweilig, ABER das letzte Viertel hat mir das doch noch sehr gefallen. Denn es gab endlich Action und einen ganz okeyen Finalkampf. Ob ich die Folgebände allerdings lesen werde, ist eher unwahrscheinlich.
Ein vielversprechender Auftakt, der in manchen Hinsichten schwächelt.
von EmpireofBookz - 03.02.2021
Alfie hat mir von Anfang an super gefallen, wohingegen Finn mir zu beginn noch zu vorhersehbar war. Doch als der Plot sich entwickelte, konnte ich nicht anders als mich über den Prinzen aufzuregen, da seine Handlungen teilweise, einfach¿ abgesehen von total dumm, unlogisch sind. Das hat mich ein bisschen geärgert. Doch im Laufe der Geschichte haben sich beide sehr zum Positiven entwickelt, was mich sehr gefreut hat. Der Einstieg in das Buch ist relativ gut gelungen und war weder zu plötzlich, noch zu lang. Alfie war ein interessanter Charakter, dessen innerer Konflikt sehr schön beschrieben wurde. An diversen Stellen des Buchs war der Schreibstil¿ unvorteilhaft. Manche Szenen wirkten einfach awkward und waren komisch zu lesen, was man mit einer besseren Wortwahl geschickt umgehen hätte können. Doch trotzdem mangelte es nicht an Spannung und - was mich überrascht hatte - Gewaltdarstellungen. An dieser Stelle vielleicht eine Trigger Warning, es kommt in diesem Buch zu verstörenden und blutigen Szenen, die für manche vielleicht unangenehm zu lesen sind. Obwohl das Buch deutliche Schwächen hat, kann ich nicht leugnen, dass die Autorin einige wirklich kreative und originelle Ideen vorweisen kann, die mich wirklich beeindrucken. Nicht nur solche Kleinigkeiten, wie magische Kartenspiele (was ich in Büchern immer total cool finde!) sondern auch das Gefängnis oder allgemein die Kultur von Castallan, waren wirklich toll! Schade fand ich bloß, dass die Autorin für ihr erfundenes Land, keine erfundene Sprache benutzt, sondern auf Spanisch zurückgegriffen hat. Ich finde es einfach am coolsten, und ich denke, da geht es vielen so wie mir, wenn Fantasybücher eine eigene Sprache mitbringen. Das Finale von "Nocturna" war super spannend, endete aber ziemlich plötzlich. Obwohl es vom Plot her Sinn gemacht hat, hätte ich mir eine etwas ausschweifendere Version gewünscht. Alles in Allem war "Das Spiel des Fuchses" ein guter Auftakt, der mich auf eine noch bessere Fortsetzung hoffen lässt!
von Bücherzauber - 02.02.2021
Worum geht¿s? Es ist Jahre her, dass Finn zuletzt ihr eigenes Gesicht erblickt hat. Denn die Gesichtsdiebin verfügt über Magie, die es ihr erlaubt, ihre Erscheinung beliebig zu verändern. Doch nicht nur sie weiß, wie nützlich dieses Talent ist: Ein finsterer Unterweltboss hat Finn in seiner Gewalt. Sollte die Gesichtsdiebin daran scheitern, einen Auftrag für ihn auszuführen, wird sie ihrer Kräfte für immer beraubt werden. Der gutmütige Prinz Alfehr, Thronfolger wider Willen, wendet ebenfalls zwielichtige Magie an: Er will seinen verschwundenen älteren Bruder, den Kronprinzen, finden, obwohl alle glauben, er sei tot. Als sich Finn und Alfehr gegenüberstehen, ist es, als würden Kräfte so unterschiedlich wie Tag und Nacht aufeinanderprallen. Und diese Wucht setzt eine ungeahnt böse Magie frei ... Meine Meinung Mit ihrem Debütroman "Nocturna - Das Spiel des Fuchses" beginnt Autorin Maya Motayne eine magiereiche, außergewöhnliche Fantasyreihe mit lateinamerikanischen Setting für junge Erwachsene. Zwar hält das Buch nicht, was es verspricht, punktet allerdings an anderen Stellen. Fangen wir bei der Bewertung mit dem Titel an - "Das Spiel des Fuchses" klingt nach einer maßgeblichen Verbindung der Geschichte zu einem oder mehreren Füchsen. Auch der Fuchskopf auf dem Cover trägt zu diesem Eindruck bei. Tatsächlich ist jedoch der Fall, dass wir im Buch keinem einzigen wirklichen Fuchs begegnen. Namensgeber ist lediglich die Maske, die Protagonist Alfie an einem einzigen (!) Abend getragen hat. Genauso gut hätte man das Buch also auch "Das Spiel des Drachens", nach der Maske von Finn nennen können, doch dann wäre es wohl im Fantasygenre, in dem bereits ein Überangebot an Drachengeschichten besteht, untergegangen. Weniger originell und genauso unzutreffend ist die Formulierung des Klappentexts "Als sich Finn und Alfehr gegenüberstehen, ist es, als würden Kräfte so unterschiedlich wie Tag und Nacht aufeinanderprallen. Und diese Wucht setzt eine ungeahnt böse Magie frei...". Hier finden wir das (eigentlich für die Geschichte gar nicht benötigte) typische Liebesgeplänkel, das sich vielleicht gut verkaufen lässt, doch gar nicht mit den wahren Geschehnissen übereinstimmt. Zwar wurde sich auch sonst vieler Klischees bedient -er, der gutmütige Prinz, der nur das Schlossleben kennt, und sie, die gerissene Diebin, die niemanden an sich heranlässt - doch diese wurden wenigstens gut umschrieben. So erhalten wir zwei relative starke Hauptpersonen, die klare Motive sowie Stärken und Schwächen haben. Obwohl ich mir hier ein bisschen mehr Diversität in den Gedankenswegen, die sich meist auf nur wenige Punkte beschränkt haben, gewünscht hätte, bestand doch ein ganz gutes Auskommen mit den Charakteren. Zumindest liegt hier - was nicht in allen Fantasy- oder Jugendbüchern der Fall ist - eine deutliche innere Entwicklung der Protagonisten vor. Einen riesigen Pluspunkt erhält die Autorin für ihre interessante Anwendung von der Fähigkeit Magie zu verwenden. In dieser Welt beherrscht jede Person ein bestimmtes Element. So kann Finn zum Beispiel Steinwände erschaffen, und Alfie Dornen aus gefrorenen Wasser. Darüber hinaus besitzen die Menschen noch ein so genanntes Propio, eine Spezialfähigkeit, die so individuell wie ihr Besitzer ist. Herrscher über ein Propio haben außerdem einen Schatten, der, je nach Verfassung schwarz bis grau, um seine Beine herum schleicht. Gerne hätte ich mehr über die verschiedenen Propios und die damit verbundenen Schatten erfahren, leider blieb dieser Aspekt jedoch eher unberührt. Es ist allerdings gut vorstellbar, dass sich dieser Punkt für den nächsten Band aufgehoben wurde. Lobenswert ist vor allem auch die auf den Innenseiten des Buches auffindbare, detailverliebte Karte von der Welt Mundo, in der die Geschichte spielt. Zwar wurden die dort verzeichneten Länder und Ozeane bis auf die Stadt San Cristobal im Buch selten erwähnt, besitzen aber eventuell im nächsten Teil der Reihe größere Bedeutung. Fazit Zusammengefasst ist "Nocturna - Das Spiel des Fuchses" zwar kein fehlerfreier, doch recht unterhaltsamer High-Fantasy-Roman. Obwohl sich einiger Klischees bedient wurde sorgt das lateinamerikanische Setting für etwas Abwechslung. Ein paar Fragen bleiben noch offen, daher warte ich gespannt auf den zweiten Teil.
Hatte seine Längen
von Emma¿s Bookhouse - 31.01.2021
Nocturna - Maya Motayne Band 1 - Das Spiel des Fuchses Verlag: blanvalet Taschenbuch: 15,00 € eBook: 11,99 € ISBN: 978-3-7341-6188-9 Erscheinungsdatum: 21. Dezember 2020 Genre: High Fantasy Seiten: 512 Inhalt: Es ist Jahre her, dass Finn zuletzt ihr eigenes Gesicht erblickt hat. Denn die Gesichtsdiebin verfügt über Magie, die es ihr erlaubt, ihre Erscheinung beliebig zu verändern. Doch nicht nur sie weiß, wie nützlich dieses Talent ist: Ein finsterer Unterweltboss hat Finn in seiner Gewalt. Sollte die Gesichtsdiebin daran scheitern, einen Auftrag für ihn auszuführen, wird sie ihrer Kräfte für immer beraubt werden. Der gutmütige Prinz Alfehr, Thronfolger wider Willen, wendet ebenfalls zwielichtige Magie an: Er will seinen verschwundenen älteren Bruder, den Kronprinzen, finden, obwohl alle glauben, er sei tot. Als sich Finn und Alfehr gegenüberstehen, ist es, als würden Kräfte so unterschiedlich wie Tag und Nacht aufeinanderprallen. Und diese Wucht setzt eine ungeahnt böse Magie frei ... Mein Fazit: Zum Cover: Schon als ich das Cover sah, war es um mich geschehen, ich bin ja so ein Coveropfer. Hier haben wir eins was wunderschön aussieht. Wir sehen hier 3 Figuren aus Stein, die Protagonisten. Eine Krone und eine Fuchsmaske. Gehalten ist das Cover in Brauntönen und der Titel in Gelb. Zum Buch: Ein Prinz, der nur eins im Sinn hat, seinen Bruder wieder zurückzuholen, dabei geht er mitunter viel zu weit. Eine Gesichtsdiebin, die nur versucht zu überleben. Diese beiden treffen bei einem Spiel das erste Mal aufeinander und ihr Schicksal verbindet sie miteinander. Der Schreibstil ist gut, es liest sich recht flüssig und einfach, aber leider fand ich es zwischenzeitlich auch etwas langatmig. Die Geschichte fand ich gut, sie ist lateinamerikanisch angehaucht, was es ein klein wenig exotisch machte. Das mochte ich gern. Die Charaktere gefielen mir auch recht gut, vor allem Prinz Alfehr hat mein Herz im Sturm erobert, auch wenn er einige Fehler beging. Er versucht immer nur im Sinne seines Bruders zu handeln und da dieser verschwunden ist, soll er den Platz auf dem Thron einnehmen, was ihm überhaupt nicht behagte. Auf der Suche danach, wie er seinen Bruder zurückholen könnte, reitet er sich von einem Problem ins nächste, doch wird er es am Ende schaffen? Finn hält sich als Diebin über Wasser, doch als sie auf den Prinzen trifft, ändert sich alles für sie, nichts ist mehr, wie es einmal war. Sie arbeitet mit dem Prinzen zusammen, doch ob das der richtige weg ist oder war, wird sich zeigen. Auch die anderen Charaktere wurden gut erzählt und dargestellt, doch manchen fehlte es ein wenig an Tiefe, wie ich finde. Doch dies ist wie immer nur meine Meinung und ihr solltet euch selbst ein Bild von dem Buch machen. Die bildliche Darstellung fand ich auch gut, ich konnte mich gut hineinversetzen in den einzelnen Szenen, fühlte mich mitunter mittendrin. Erzählt wird die Geschichte in der Dritten Person, die Kapitellängen sind angenehm, mal etwas länger und andere dafür wieder etwas kürzer. Im Großen und Ganzen eine schöne Geschichte, bei der ich mir ein klein wenig mehr Spannung gewünscht hätte. Es ist aber auch nicht einfach, auf über 500 Seiten die Spannung immer oben zu halten. Ich gebe hier 3 von 5 Sternen und bin gespannt, wie es weitergeht.
von Andersleser - 23.01.2021
Ein guter Auftakt zu einer neuen Serie, wenn auch mit kleineren Abstrichen. So hat es mir der Anfang des Buches ein wenig schwer gemacht, denn bis überhaupt Spannung aufkam und es mich irgendwie fesseln konnte, hat es schon so etwa 100 Seiten gebraucht. Ich schätze, dass vor allem die Tatsache, dass ich grundsätzlich immer erst eine Gewisse Anzahl Seiten abwarte wie es sich entwickelt, auch der Grund war dranzubleiben. Und zum Glück habe ich es getan, denn es wurde mit der Zeit dann tatsächlich spannend und konnte mir Lesevergnügen bereiten. Es hat mich zwar nicht völlig begeistern können, war aber an sich schließlich ein guter Reihenauftakt und lässt mich dann doch gespannt auf die Fortsetzung zurück. Allerdings würde ich empfehlen, dass man etwas zum Nachschlagen spanischer Worte griffbereit hat, denn diese tauchen immer und immer wieder auf. Einerseits gibt es dem Buch was besonderes, diesen angekündigten lateinamerikanischen Flair und es passt auch wirklich gut zur Geschichte - andererseits macht es das natürlich beim Lesen auch ein wenig schwerer, wenn man kein Spanisch kann, da keine Übersetzungen im Anhang sind. Manche Worte kann man sich aus dem Kontext zusammenreimen, vermuten was es sein kann, oder welcher Art das Wort ist, aber auch nicht bei allen. Und eigentlich versteht man ja schon gern, was die Charaktere sagen. Zumal dieses aus dem Kontext verstehen, nicht wirklich richtiges verstehen ist. Ich begreife nicht ganz, wieso bei solchen Dingen dann an einem Glossar gespart wird, als sollte der Leser einfach nicht begreifen. Es kann ja nun nicht so schwer sein, die Worte der Fremdsprache hinten im Buch kurz mit der Übersetzung aufzuführen. Man will beim Lesen immerhin nicht an Suchmaschinen oder Wörterbüchern kleben. Ich bin da recht froh, dass sich die Anzahl der Worte immerhin in Grenzen hält, sodass es nicht alles überflutet. Ansonsten war es dann aber doch sehr gut und ich konnte mich auch an die spanischen Worte gut gewöhnen, falls ich sie denn in Gedanken richtig gesprochen habe. Einiges, gerade das Ende betreffende, erschließt sich mir hier aber noch nicht. Es fehlen ein paar Teile und ich finde es einfach merkwürdig, dass der Protagonist etwas, das ihm selbst auffiel, schließlich überhaupt nicht mehr aufgriff. Ich vermute das wird nun in der Fortsetzung noch aufgeklärt werden, es wirkte für mich aber nicht schlüssig sich bloß zu wundern und es dann dabei als gegeben zu belassen. Da fühle ich mich als Leser auch einfach nicht zufriedengestellt und hätte tatsächlich lieber ein offeneres Ende, als dass es ganz fallen gelassen wird. Es war gerade für mich auch ein nicht ganz unwichtiges Detail, vermutlich aber auch der Grund für die Fortsetzung des Buches, wenn ich mit meiner Vermutung nicht völlig daneben liege. Für alle die Cliffhanger hassen kann ich hier aber beruhigend sagen, dass das Buch gut abgeschlossen ist. Und im Grunde kann ich es durchaus auch empfehlen, weil es einfach etwas besonderes hat, auch wenn es am Anfang etwas länger braucht, bis man was geboten bekommt.
Magie für alle
von lesefreak5375 - 22.01.2021
Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen, da er ohne viel Vorgeschichte erfolgt und man in die Geschichte hinein geworfen wird. Dies ist bei High Fantasy Büchern öfter der Fall und hat mich demnach nicht gestört. Was mich begeistern konnte, waren die lateinamerikanischen Vibes, die die ganze konstruierte Welt verbreitet hat. Das hat bei der Weltkarte vorne im Umschlag angefangen, bei der der Kontinent Castallan, der Schauplatz des Buches, eindeutige Ähnlichkeiten zu Südamerika hat, und hat sich über zahlreiche (vermutlich) spanische Wörter und Bezeichnungen fortgesetzt, die die Geschichte authentisch wirken lassen. Da mir das bisher bei den zahlreichen Büchern, die ich gelesen habe, nicht untergekommen ist, war ich positiv überrascht von der Originalität der Welt. Die Handlung rankt sich um den Prinz von Castallan, Alfie, und eine Diebin, die die Hauptstadt unsicher macht. Diese Parallelhandlungen fließen recht schnell zusammen und die beiden treffen aufeinander. Prinz Alfie zeichnet sich durch sein weiches, freundliches Wesen aus, was einen starken Kontrast zu den sonstigen Darstellungen von Prinzen in Büchern bildet. Mir hat dieser Aspekt aber sehr gut gefallen und Alfie war mir sofort sympathisch. Auch die Diebin Finn war einzigartig, wenn auch stark gezeichnet von ihrem grausamen Ziehvater, der mit seiner einzigartigen magischen Kraft in der Lage ist, Menschen zu kontrollieren. Das Buch bietet neben einer ungewöhnlichen Welt auch eine tolle Magie, die man in zwei Bereiche unterteilen kann. Einmal gibt es Elementarmagie, die jeder Mensch beherrscht und dann noch die Propio, einzigartige Kräfte, die nicht jeder hat und deren Ausgestaltung sich am Wesen des Menschen orientiert, der sie trägt. Diese Differenzierung hat das ganze Buch bereichert, allerdings haben mir zum Thema Magie Details gefehlt, die über die Kräfte der Hauptfiguren hinaus gehen. Gerne hätte ich mehr Erläuterungen zu den Propio gelesen und auch von anderen Magiern erfahren. Durch Cover und Titel hatte ich andere Erwartungen an das Buch, Spiel des Fuchses suggeriert mir etwas komplett anderes als ich letztendlich bekommen habe. Da ich mich darauf nicht versteift hatte, macht es mir persönlich eher weniger aus, aber andere Leser könnten davon enttäuscht sein. Die Geschichte hat mich gut unterhalten, war schlüssig, detailliert und in vielen Aspekten auch interessant. Trotzdem hat mich die Lust zum Weiterlesen nach der Hälfte verlassen und ich habe mich durch die hinteren Seiten kämpfen müssen. Einen direkten Grund dafür kann ich gar nicht benennen, aber die Luft war irgendwie raus. Der Funke ich bei mir nicht so richtig übergesprungen. Erst als das Buch sich dem Ende zuneigt, hat mich die Handlung wieder gepackt und ich konnte das Finale genießen. Ein schönes High-Fantasy-Buch, aber kein Highlight in dem Genre.
Guter Auftakt, bei dem der Funke aber leider nicht richtig übergesprungen ist!
von Golden Letters - 03.01.2021
Prinz Alfehr wollte niemals König werden, doch nachdem sein Bruder Dezmin vor seinen Augen verschwunden ist und Alfie nach und nach die Möglichkeiten ausgehen, seinen Bruder zu retten, sieht er ein, dass er eines Tages der nächste König von Castellan sein wird. Gerade als er sich entschließt, seinen Pflichten als Kronprinz nachzukommen, passiert etwas, das Alfie zwingt, eine Magie freizusetzen, die allerdings so böse und gefährlich ist, dass er gemeinsam mit der Diebin Finn alles daran setzen muss, diese wieder festsetzen. Koste es, was es wolle. Nocturna - Das Spiel des Fuchses ist der erste Band der gefälschten Magie Trilogie von Maya Motayne. Das Buch wird überwiegend aus den personalen Erzählperspektiven von Prinz Alfehr Reyes und der Diebin Finn Voy erzählt, aber wir dürfen auch aus den Perspektiven von Alfies besten Freund Luka, der Attentäterin Xiomara und Finns ehemaligen Ziehvater Ignacio lesen, sodass man einen sehr guten Überblick über die Geschehnisse bekommen hat. Die Geschichte spielt in San Cristóbal, der Hauptstadt von Castellan und erinnert stark an Lateinamerika. Maya Motayne lässt viele spanische Ausdrücke beispielsweise als Zauberworte mit einfließen, was mir gut gefallen hat! Jeder Mensch kommt mit einem Hang zu den vier Elementen auf die Welt. So ist Alfie ein Wasserzauberer, wenn auch kein begabter, da der Adel das Studium der Elementmagie vernachlässigt, und Finn besitzt Steinmetzmagie. Beide besitzen aber auch ein sogenanntes Propio, eine einzelne Gabe, die manchmal zu einer Vielzahl von Fähigkeiten anwachsen kann. Während Finn eine Gesichtsdiebin ist, die ihr Gesicht und ihren Körper nach ihrem Willen verändern kann, sieht Alfie die Farben der Magie und kann die Farbe seiner Magie verändern. Die Welt und auch das Magiesystem haben mir sehr gut gefallen, obwohl ich sowohl über die Welt als auch über die Magie gerne noch mehr erfahren hätte! Nachdem sein älterer Bruder Dez bei einem Attentat auf ihn spurlos verschwunden ist, sucht Alfie verzweifelt nach einer Möglichkeit, seinen geliebten Bruder zu retten. Er hat Dez nicht aufgegeben, doch je mehr Zeit vergeht, desto aussichtsloser ist es, dass Dez lebend und wohlbehalten zurückkehrt. Alfie muss sich mit dem Gedanken anfreunden, dass er nun der Kronprinz ist, eine Rolle, die er nie wollte. Alfie ist ein sehr sanfter junger Mann, der stellenweise etwas unsicher wirkte. Durch einen Fehler seinerseits wird unglaublich dunkle und böse Magie freigesetzt, die die Bürger von San Cristóbal bedroht und Alfie versucht alles, um seinen Fehler wiedergutzumachen und alle zu beschützen. Er will kein König werden, doch vielleicht wird er aus genau diesem Grund einmal der König sein, den Castellan braucht. Finn hat seit Jahren ihr eigenes Gesicht nicht mehr gesehen. Seit sie ihrem Ziehvater Ignacio entkommen ist, stiehlt sie immer neue Gesichter und hält sich mit Diebstählen über Wasser. Ihr Weg trifft auf den von Prinz Alfehr und gemeinsam versuchen sie die böse Magie wieder festzusetzen. Finn ist stellenweise sehr rücksichtslos und egoistisch, was besonders im Vergleich zum sanften Wesen von Alfie auffällt. Aber Finn ist seit Jahren auf der Flucht, sie versucht zu überleben und tut alles dafür. In ihrer Vergangenheit hat sie schon viel Schlimmes erlebt und ich konnte verstehen, warum Finn so ist, wie sie nun mal ist. Ich fand es klasse, dass es keine richtige Liebesgeschichte gab. Es gab zwar Momente, in denen Finn und Alfie sich stark zueinander hingezogen gefühlt haben, aber sie haben diesen Gefühlen noch nicht nachgegeben, sondern sind innerhalb kurzer Zeit schnell zu guten Freunden und Verbündeten geworden. Den Anfang des Buches fand ich richtig stark und vielversprechend! Aber irgendwann hat mich die Geschichte sehr an Die vier Farben der Magie von V. E. Schwab erinnert, das mich damals auch nicht vom Hocker reißen konnte und das war leider der Punkt, ab dem mich Nocturna - Das Spiel des Fuchses auch nicht mehr so sehr packen konnte. Ich mochte die Welt echt gerne und das Magiesystem ist echt spannend, aber ich konnte leider nicht so sehr mit Finn und Alfie mitfiebern, wie ich es mir erhofft hatte. Auch die Handlung konnte mich nicht komplett überzeugen. Ein paar Mal hatte ich das Gefühl, über eine Logiklücke zu stolpern und besonders am Anfang verlief mir vieles zu reibungslos. Der Mittelteil konnte mich kaum fesseln, allerdings hat mir das Ende deutlich besser gefallen! Der Funke wollte einfach nicht überspringen, was ich sehr schade finde, da das Buch echt vielversprechend begonnen hat! Fazit: Nocturna - Das Spiel des Fuchses von Maya Motayne konnte mich leider nicht so begeistern, wie ich es mir erhofft hatte. Obwohl ich den Anfang sehr stark fand, konnte mich der Mittelteil kaum fesseln und auch Alfie und Finn konnten mich leider nicht so stark mitreißen. Die Welt und das Magiesystem fand ich aber richtig spannend und hätte da gerne auch noch mehr drüber erfahren! Für mich ein guter Auftakt, bei dem der Funke aber nicht so wirklich überspringen wollte, sodass ich drei Kleeblätter vergebe.
Absolute Leseempfehlung
von Claudias Bücherhöhle - 03.01.2021
Zum Buch Das Cover dieses Buches hat für mich etwas Majestätisches. Die Farben sind mit dem Braun sehr gedeckt und unaufdringlich, aber so steht eindeutig die Geschichte im Vordergrund. Im Buchdeckel befindet sich eine Karte - was ich prinzipiell schon liebe. Die Story wird in der dritten Person geschildert. Finn ist eine starke Persönlichkeit, die unermüdlich für das kämpft, was ihr wichtig ist. Ich hatte nur meine kleinen Schwierigkeiten mit ihrem Namen, da ich ihn doch eher einer männlichen Person zuordne. Aber mit der Zeit gewöhnte ich mich dran. Finn besitzt Magie, was sie zu einem besonderen Charakter macht. Prinz Alfehr gefiel mir ebenfalls sehr gut. Ich mochte seine Art und Weltanschauung. Er hatte für mich jetzt nicht das übertrieben Überhebliche, wie viele Prinzen oder Könige in Büchern. Alfehr war mir direkt sympathisch und ich unterstelle auch ihm ein großes Maß an Kampfgeist. Insgesamt hat mir die Entwicklung der beiden Charaktere im Story-Verlauf sehr gut gefallen und ich denke, dass da noch einiges in Band 2 drin sein kann. Und in diesem Gedankengang würde ich mir auch wünschen, dass sowohl Finn als auch Prinz Alfehr sich nicht mehr wie pubertierende Teenager aufführen. Das kam jetzt zwar nicht ständig vor, irritierte mich aber doch an manchen Stellen, weil es sich dann sehr nach Jugendbuch anfühlte. Maya Motayne konnte mich mit ihrem Auftakt ganz überzeugen. Trotz meiner Kritik am Verhalten der Protagonisten wurde ich so in diese Geschichte katapultiert und von ihr mitgerissen, dass ich darüber gerne hinwegsehen mag. Das Setting mit den lateinamerikanischen und spanischen Einflüssen fand ich wahnsinnig interessant und andersartig. Die Fantasy-Elemente konnten mich begeistern und auch die Figuren mochte ich sehr gerne. Die vorkommende Magie verbreitete bei mir eine ganz besondere Lesestimmung, wie ich sie selten bei Fantasy-Büchern habe. Die Autorin besitzt einen tollen und auch leichten Schreibstil, dem man nur zu gerne folgt. Sie hat das Kopfkino bei mir angeheizt und die Karte im Buchdeckel war noch eine zusätzliche Hilfe. Die Geschichte war spannend und die Liebeskomponente rückte nicht zu weit in den Vordergrund. Insgesamt ein tolles Debüt, bei dem ich auf die Fortsetzung richtig gespannt bin.
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